DE8807753U1 - Kompensator zum Ausgleich der Längenänderungen von Kunststoffrohren, insbesondere von GFK-Rohren - Google Patents
Kompensator zum Ausgleich der Längenänderungen von Kunststoffrohren, insbesondere von GFK-RohrenInfo
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Description
9. Juni 1988 ES 940a/88
J··· § ' ■ >· M tt
Beschreibung :
Die Erfindung betrifft einen Kompensator zum Ausgleich der Längenänderungen von Fluid
durchströmten Kunststoffrohren, insbesondere von OFK-Rohren, mit zwei der Rohrform angepaßten und
mit den benachbarten Enden zweier Rohre Verbindbaren Endbereichen sowie mit einem
dazwischen befindlichen Dehn-Stauch-Bereich, der stoffschlüssig mit den Endbereichen verbunden ist.
Ein durch offenkundige Vorbenutzung bekannt gewordener Kompensator dieser Art wird mit an
seinen Endbereichen angeordneten Flanschen an entsprechende an den Stirnenden der Rohre
befindliche Kunststofflansche mit Kunststoffschrauben verschraubt, die sowohl durch
Temperatur-Wechselbelastungen als auch bei Kontakt mit korrosiven Säuren, wie beispielsweise mit
Schwefel;.' -ven, zu Versprödungen neigen und
infolgedessen häufig schon Lei geringen mechanischen Belastungen infolge eines Nachziehens
abreißen. Infolge der entstehenden Leckagen können durch korrosive Fluide die dann bislang von den
Kunststoffrohren geschützten Stahlrohre angegriffen werden und korrodieren. Denn
Kunststoffrohre der hier in Rede stehenden Art werden u.a. mit einer Länge von 15 m und einem
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Durchmesser von 7 m in aus Stahl bestehende Strömungskanäle von Kraftwerken eingesetzt und
auch von Schwefelsäure enthaltenden, Inertgasen durchströmt. Infolge der
Temperatur-Wechselbelastungen dehnen sich die Kunststoffrohre innerhalb der Stahlrohre aus bzw.
ziehen sich zusammen. Diese Längenänderungen müssen von einem Kompensator ausgeglichen werden.
Hier setzt die Erfindung ein.
Denn dieser liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kompensator der eingangs genannten Gattung zu
schaffen, der selbst bei relativ hohen Temperatur-Wechselbelastungen und/oder äußerst
korrosiven Fluiden eine dauerhafte Dichtigkeit und haltbare Befestigung an den Rohrverbindungsstellen
gewährleistet.
Diese Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungebegriff erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß beide Endbereiche mit einer zu den Enden der zu verbindenden Rohre geometrisch
ähnlichen Rohrringform und sowohl mit einer rauhen Innen- als auch mit einer rauhen Außenfläche
versehen sind, wobei jeweils die eine Fläche eines Endbereiches mit einer Fläche des zugekehrten
Rohrendes mittels eines Klebers verbindbar und die dann noch frei liegende Fläche dieses Endbereiches
mittels eines Laminates Uberdeckbar und gleichfalls mit der gleichen Fläche des
botreffenden Röhrendes verbindbar ist. Durch diese
Verbindung wird ein Kompensator geschaffen, der mittels eines Klebers und eines Laminates mit den
jeweiligen Rohrenden werkzeuglos derart verbunden
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1 ·
werden kann, daß die Endbereiche des Korapensators zwischen dem Kleber und dem Laminat einschließlich
ihrer Stirnflächen derart eingebettet sind, daß selbst für korrosive Fluide kein
Eindringungsbereich, z.B. infolge einer Kapillare, verbleibt. Diese Verbindung ist dauerhaft dicht
und haltbar und läßt die bisherige Wartung bei der Dichtigkeitsprüfung durch Nachziehen der Schrauben
an den bekannten Flanschen entbehrlich werden.
Bei der Anordnung des erfindungsgemäßen Kompensators sind im Prinzip drei
Ausführungsalternativen möglich:
Nach einer ersten Ausführungsalternative sind die Außenflächen seiner Endbereiche mit den
jeweiligen Innenflächen der Rohrenden mittels des Klebers und die Innenflächen dieser Endbereiche
mit dem Laminat überdeckbar und gleichfalls mit den betreffenden Innenflächen der Rohrenden
verbindbar. Hierbei ist der Kompensator mit der Innenfläche der vom Fluid durchströmten Rohrenden
verbunden.
Nach einer zweiten Ausfuhrungsalternative sind die Innenflächen seiner Endbereiche mit den
jeweiligen Außenflächen der Rohrenden mittels des Klebers und die Außenflächen dieser Endbereiche
mit dem Laminat Uberdeckbar sowie gleichfalls mit
den betreffenden Außenflächen der Rohrenden verbindbar. Bei dieser Anordnung ist der
Kompensator mit der Außenfläche der vom Fluid durchströmten Rohrenden verbunden.
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Nach einer dritten Alternative wird die Außenfläche des einen Endbereiches mit der
zugekehrten Innenfläche des einen Rohrendes nach der ersten Anordnungsalternative und die
Innenfläche des anderen Endbereiches mit der zugekehrten Außenfläche -les anderen Rohrendes
gemäß den Merkmalen der zweiten Aus führungsanordnung verbunden.
Welche dieser Ausführungsalternativen Verwendung findet, ist jeweils von Fall zu Fall
nach den örtlichen Gegebenheiten zu entscheiden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist an der innen- und/oder an der
Außenfläche der Endbereiche ein etwa mit dem Kompersator gleich breiter Schutzring angeordnet,
der im Bereich des einen Rohrendes mit diesem fest verklebt und im Bereich des anderen Rohrendes den
Kompensator zwar abdeckt, jedoch frei verschieblich ist. Soweit der Kompensator an der
Innenfläche der zu verbindenden Rohre angeordnet ist, wird vorteilhaft der Schutzring in
Strömungsrichtung des Fluids mit dem ersten Rohrende, z.B. über das den Endbereich des
betreffenden Kompensators abdeckende Laminat, fest mit diesem verklebt, wohingegen der Schutzring im
Bereich des anderen Endbereiches frei verschieblich ist. Dadurch können beispielsweise
Ablagerungen, insbesondere
Calciumsulfat-Ablagerungen, im Dehn-Stauch-Bereich des Kompensators unterbunden werden, infolge deren
dieser, beispielsweise bei einem Stauchvörgang,
mechanischen Belastungen ausgesetzt wäre.
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Bei der zweiten Anordnungsform des
!Compensators an der Außenseite der zu verbindenden Rohrenden wird vorteilhaft auch an der Außenseite
des einen Endbereiches der Schutzring fest verbunden, dessen anderes Ende den anderen
Endbereich des Kompensators frei verschieblich und schützend übergreift.
Um bei dieser letztbeschriebenen Anordnungsaltornative auch Ablagerungen an der
Innenseite des Kompensators im Dehn-Stauch-Bereich Ku unterbinden, ist es besonderes vorteilhaft,
auch an der Innenfläche der Rohrenden einen Schutzring anzuordnen, der in Strömungsrichtung
des Fluids mit dem ersten Rohrende fest verklebt ist.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung bestehen die Endbereiche und der
Dehn-Stauch-Bereich des Kompensators *us einem entropieelast.ischen Werkstoff, wie Gummi,
Kautschuk, Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyester (PETP), aus einem ein- oder beidseitig
beschichteten Textil aus Metall- oder Kunststoffdraht, aus Synthetik oder Natur-Gewebe,
aus Nonwoven, oder Werkstoffkombinationen dieser Materialien. Dadurch entsteht nicht nur ein
mechanisch und chemisch, sondern auch ein temperaturmäßig hoch belastbarer Kompensator.
Zur sicherstellung einer dauerhaft haltbaren
Klebeverbindung zwischen Kompensator und zu verbindenden Rohrenden, erweist sich ein erhöhter
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Reib- und Formschluß als besonders vorteilhaft. So
bestehen die rauhen Oberflächen der Endbereiche nach einer ersten AusfUhrungsform aus mechanischen
Au frauhungen.
Nach einer zweiten AusfUhrungsalternative sind die Oberflächen der Endbereiche mit
aufgestreutem Sand verklebt:
Nach einer dritten AusfUhrungsalternative
sind die Endbereiche mit gelochten oder geschlitzten Öffnungen versehen. Dadurch entsteht
nicht nur ein erhöhter Reib- sondern auch ein Formschluß der Endbereiche mit dem Klebemittel
einerseits und dem Überdeckenden Laminat andererseits.
Vergleichbare Vorteile ergeben sich dadurch, daß die Endbereiche des !Compensators an ihren
Innen- und/oder Außenflächen stoffschlüssig verbundene Noppen aufweisen oder mit radial
verlaufenden Riefen und Erhabenheiten versehen sind.
Dabei können erfindungsgemäß die vorgenannten Ausführungsformen der Endbereiche entweder an
einem oder an beiden Endbereichen kombiniert werden.
Als Kleber und als Laminat erweist sich als besonders vorteilhaft ein Kunstharz, wie
beispielsweise ein Epoxidharz.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung
""" 'es 940a/88
9. Juni 1988 *
sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 Die Ansicht eines mit den Innenseiten zweier benachbarter Rohrenden
verbundenen Kompensators,
. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II von Fig. 1,
. 3 die Ansicht eines mit den
Außenflächen zweier benachbarter Rohrenden verbundenen Kompensators
ohne Schutzringe,
Hg. 4 eine Schnittansicht entlang der
Linie IV-IV von Fig. 3, mit je einem Schutzring an der Innen- und
Außenseite des Kompensators,
die Ansicht eines Kompensators mit aufgerauhten und/oder besandeten
Endbereichen,
Hg. 6 die Ansicht einer weiterer.
Ausführungsforin eines Kompensators mit in der oberen Bildhälfte
geschlitzten und in. der unteren Bildhälfte gelochten Endbereichen,
Pig. 7 die Ansicht einer Ausführungsform
eines Kompensators mit an beiden Endbereichen beidseitig angeordneten Noppen,
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Fig. 8 eine Schnittansicht, entlang der Linie VIII-VIII von Fig. 7 in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 9 die Ansicht einer weiteren
Ausführungsform eines Kompensators
mit radial verlaufenden Riefen und Erhabenheiten und
Fig. 10 eine Schnittansicht entlang der
Linie X-X von Fig. 9 in vergrößerter Darstellung.
Gemä'ß den Figuren weist der erfindungsgemäße Kompensator (1) zwei Endbereiche (2, 3) und einen
dazwischen befindlichen Dehn-Stauch-Bereich (4) •uf. In sämtlichen Figuren ist der
|)ehn-Stauch-Bereich (4) rinnenförmig ausgebildet, •r Kann jedoch eine andere Form, beispielsweise
•ine Ziehharmonikaform, aufweisen.
Die Außenflächen der Endbereiche sind mit (5) »nd die Innenflächen der Endbereiche mit (6)
gezeichnet.
Gemäß den Figuren 1 bis 4 ist jeweils der tndbereich (2) mit dem Ende (7) des Rohres (8) und
Aer Endbereich (3) mit dem Ende (9) des
Rohres (10) verbunden.
Gemäß der Ausführungsform der Figuren 1 und
sind die Außenflächen (5) der Endbereiche (2, 3) mit den jeweiligen Innenflächen (11, 12) der
Rohrenden (7, 9) mittels eines Klebers (13) und
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die Innenflächen (6) dieser Endbereiche (2, 3) mit dem Laminat (14) Überdeckt und gleichfalls mit den
betreffenden Innenflächen (11, 12) der Rohrenden (7, 9) verbunden. Im dargestellten
Beispiel ist der Dehn-Stauch-Bereich (4) nach fcußen gewölbt und weist dadurch im Querschnitt
eine konvexe Form auf.
Im AusfUhrungsbeispiel der Figuren 3 und hingegen ist der Dehn-Stauch-Bereich (4) nach
Innen gewölbt und weist daher eine konkave Querschnitteform auf. In diesem
Ausführungsbeispiel sind die Innenflächen (6) der Endbereiche (2, 3) mit den jeweiligen
Außenflächen (15, 16) der Rohrenden (7, 9) mittels des Klebers (13) und die Außenflächen (5) dieser
Endbereiche (2, 3) mit dem Laminat (14) überdeckt Und auf diese Weise gleichfalls mit den
betreffenden Außenflächen (15, 16) der Rohrenden (7, 9) kraftschlüssig verbunden.
Nach einer dritten, nicht dargestellten Ausführungsalternative kann beispielsweise der
eine Endbereich (2) des !Compensators (1) mit der Zugekehrten Innenfläche (11) des einen
Röhrendes '7) und die Innenfläche (6) des anderen Endbereiches (3) gemäß der A-iSführungsform der
figuren 3 und 4 mit der zugekehrten Außenfläche (16) des anderen Rohrendes (9)
verbunden werden.
Um den aus einem entropieelastischen Harr' bestehenden Kompensator (1) an seiner
Innenfläche (17) und/oder an seiner
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Außenfläche (18) vor Ablagerungen und/oder mechanischen Beschädigungen zu schützen, ist an
der innen- und/oder an der Außenfläche (6, 5) der Endbereiche (2, 3) ein etwa mit dem
Kompensator (1) gleich breiter Schutzring (19) angeordnet, der im Bereich des einen Rohrendes (7)
mit diesem fest verklebt und im Bereich des anderen Rohrendes (9) den Kompensator (1)
abdeckend jedoch frei verschieblich übergreift. Soweit dieser Schutzring (19) auf der
Innenfläche (11, 12) der Rohre (8, 10) angeordnet wird, ist er in Strömungsrichtung des Fluids in
Richtung des Pfeiles (20) (s. Fig. 3 und 4) mit dem ersten Rohrende (7) fest verklebt und an
seiner dem Rohrende (9) zugewandten Seite frei verschieblich.
In den Schnittdarstellungen der Figuren 2 und 4 ist der Kompensator (l) stets als homogener
Körper dargestellt, sowohl seine Endbereiche (2, 3) als auch sein
Dehn-Stauch-Bereich (4) sind vorteilhaft aus einem entropieelastischen Werkstoff, wie Gummi,
Kautschuk, Polytetrafluorethylen oder Polyester, hergestellt. Sie können jedoch aus
Werkstoffkombinationen dieser Materialien bestehen, beispielsweise aus einem ein- oder
beidseitig beschichteten Textil aus Metall- oder Kunststoffdraht, aus Synthetik oder Natur-Gewebe
oder aus Nonwoven.
Die rauhen Oberflächen (5, 6) der Endbereiche (2, 3) sind entweder mit mechanischen
Aufrauhungen oder, wie in Fig. 5 dargestellt,
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±J
aufgerauht und sodann mit aufgestreuten Sandpartikeln (21) verklebt, wodurch die
Haftwirkung mit dem Kleber (13) und dem Laminat (14) entsprechend erhöht wird.
Um die Intensität der Verbindung zwischen dem Kompensator (1) über den Kleber (13) und das
Laminat (14) mit den jeweiligen Rohrenden (7, 9) eu erhöhen, erweist es sich als vorteilhaft, gemäß
Fig. 6 die Endbereiche (2, 3) entweder mit ■gelochten oder mit geschlitzten Öffnungen (22, 23)
eu versehen. Auf diese Weise tritt zum erhöhten Reibschluß noch ein Formschluß hinzu.
Gemäß den Figuren 7 und 8 kann dieser Formschluß auch dadurch bewerkstelligt werden, daß
die Endbereiche (2, 3) an ihren Innenflächen (6) und an ihren Außenflächen (5) stoffschlüssig
verbundene Noppen (24) aufweisen.
Eine weitere reib- und formschlüssige Verbindungsalternative ist den Figuren 9 und 10
dargestellt. Darin sind die Endbereiche (2, 3) mit radial verlaufenden Riefen bzw. Rinnen (25) und
Erhabenheiten (26) versehen.
Es versteht sich, daß die haft- und reibschlußerhöhenden Maßnahmen der Figuren 5
bis 10 untereinander kombiniert werden können. Also beispielsweise die Außen- und
Innenflächen (5, 6) der Endbereiche (2, 3) der Asuführungsformen der Figuren 6 bis 10 auch noch
zusätzlich mit den Sandpartikeln (29) der Fig. 5 versehen werden können.
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J2
Der erfindungsgemäße Kompensator (1) wird gemäß den Figuren 3 und 4 wie folgt mit den
Rohren (8, 10) verbunden:
Die Innenflächen (6) und/oder die Außenflächen (15, 16) der Rohrenden (7, 9) der
Rohre (8, 10) werden mit einem Auftrag des Klebers (13) versehen. Hiernach werden die
Endbereiche (2, 3) von der Außenseite (18) des Kompensators (1) her gegen die entsprechenden
Rohrendan (7, 9) gepreßt, um eine entsprechend dauerhaft haltbare Verbindung zu schaffen.
Hiernach wird das Laminat (14) auf die Außenflächen (5) der Endbereiche (2, 3)
aufgetragen, und zwar dergestalt, daß es die Stirnflächen (27, 28) (s. Fig. 2) der
Endbereiche (2, 3) vollkommen abdeckt.
Hiernach kann gemäß Fig. 4 wahlweise auf das Laminat (14) des Endbereiches (2) der
Schutzring (19) aufgepreßt und entweder über das Laminat (14) oder einen Kleber (13) mit dem
Endbereich (2) fest verbunden werden. Das andere Ende dee Schutzringes (19) hingegen ruht in
überlappender Lage frei verschieblieh auf dem Laminat (14) des Endbereiches (3). Dadurch werden
Ablagerungen in dem vom Schutzring (19) und dem Dehn-Stauch-Bereich (4) unterbunden. Um auch die
Innenfläche (17) des Kompensators (1) zu schützen, kann sodann ein zweiter Schutzring (19) mit einem
der Innenflächen (15) oder (16) der Rohrenden (7, 9) verklebt werden. Auch hier bleibt
zur Erhaltung der Dehnfähigkeit das andere dem
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9. Juni 1988 ES 940&agr;/88
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Rohrende (9) zugewandte Ende des Schutzringes (19) frei verschieblich.
9. Juni 1988
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ES 940a/88
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Kompensator Endbereiche Dehn-Stauch-Bereich 1
2,
2,
Außenflächen der Endbereiche 2, 3
Innenflächen der Endbereiche 2, 3
Rohrenden
Rohre
Innenflächen der Rohrenden 7, 9
Kleber
Laminat
| 6 | 9 |
| 7, | 10 |
| 8, | 12 |
| 11, | |
| 13 | |
| 14 | |
Außenflächen der Rohrenden 7, 9
Innenfläche des !Compensators I
Außenfläche des !Compensators I
Schutzring 15,
19
• I ·
ES 940a/88
Pfeil 20
Sandpartikel 21
gelocht Öffnungen 22
geschlitzte Öffnungen 23
Koppen 24
Riefen 25
Erhabenheiten 26
etirnflächen der
Endbereiche 2, 3 27, 28
Claims (1)
- 9. Juni 1988 ES g40a/88Schutzansprüche :1. Kompensator zum Ausgleich der Längenänderungen von Fluid durchströmten Kunststoffrohren, insbesondere von GFK-Rohren, mit zwei der Rohrform angepaßten und mit den benachbarten Enden zweier Rohre verbindbaren Endbereichen sowie mit einem dazwischen befindlichen Dehn-Stauch-Bereich, der stoffschlüssig mit den Endbereichen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Endbereiche (2, 3) mit einer zu den Enden (7, 9) der zu verbindenden Rohre (8, 10J geometrisch ähnlichen Rohrringform und sowohl mit einer rauhen Innen- als auch mit einer rauhen Außenfläche (6, 5) versehen sind, wobei jeweils die eine Fläche (5 oder 6) eines Endbereiches (2, 3) mit einer Fläche (11, 12 oder 15, 16) des zugekehrten Rohrendes (7, 9) mittels eines Klebers (13) verbindbar und die dann noch frei liegende Fläche (15, 16 oder 11, 12) dieses Endbereiches (2, 3) mittels eines Laminates (14) überdeckbar und gleichfalls mit der gleichen Fläche (15, 16 oder 11, 12) des betreffenden Rohrendes (7, 9) verbindbar ist.9. Juni 1988 ES 940a/88•2. Kompensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenflächen (5) seiner Endbereiche (2, 3) mit den jeweiligen Innenflächen (11, 12) der Rohrenden (7, 9) mittels des Klebers (13) und die Innenflächen (6) dieser Endbereiche (2, 3) mit dem Laminat (14) überdeckbar und gleichfalls mit den betreffenden Innenflächen (11, 12) der Rohrenden (7, 9) verbindbar sind.3. Kompensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenflächen (6) seiner Endbereiche (2, 3) mit den jeweiligen Außenflächen (15, 16) der Rohrenden (7, 9) mittels des Klebers (13) und die Außenflächen (5) dieser Endbereiche (2, 3) mit dem Laminat (14) überdeckbar sowie gleichfalls mit den betreffenden Außenflächen (15, 16) der Rohrenden (7, 9) verbindbar sind.4. Kompensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche (5) eines Endbereiches (2) »it der zugekehrten Innenfläche (11) des einen Rohrendes (7) gemäß den Merkmalen des Anspruchs 2 und die Innenfläche (6) des anderen Endbereiches (3) mit der zugekehrten Außenfläche (16) des anderen Rohrendes (9) gemäß den Merkmalen des Anspruchs 3 verbindbar sind.9. Juni 1988ES 940a/885. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurchgekennzeichnet , daß an der Innen- und/oder an der Außenfläche (6, 5) der Endbereiche (2, 3) ein etwa mit dem Kompensator (1) gleich breiter Schutzring (19) angeordnet ist, der im Bereich des einenDnhronHaa t1\lit- Ai,Bereich des anderen Rohrendes (9) den Kompensator (1) abdeckt und frei verschieblich ist.6. Kompensator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzring (19) in Strömungsrichtung des Fluids mit dem ersten Rohrende (7) fest verklebt ist.7. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurchgekennzeichnet , daß seine Endbereiche (2, 3) und sein
Dehn-Stauch-Bereich (4) aus einem entropieelastischen Werkstoff wie Gummi, Kautschuk, Polytetrafluorethylen (PTFE), Polyester (PETP), aus einem ein- oder beidseitig beschichteten Textil aus Metall- oder Kunststoffdraht, aus Synthetik oder Natur-Gewebe, aus Nonwoven, oder aus Werkstoffkombinationen dieser Materialien bestehen.9. Juni 1988 ES 94Qa/888. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurchgekennzeichnet , daß die rauhen Oberflächen (5, 6) der Endbereiche (2, 3) aus mechanischen Aufrauhungen bestehen.9. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch•gekennzeichnet , daß die Oberflächen (5, 6) der Endbereiche (2, 3) mit aufgestreuten Sandpartikeln (21) verklebt sind.10. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurchgekennzeichnet, daß die fcndbereiche (2, 3) mit gelochten oder geschlitzten Öffnungen (22, 23) versehen sind.11. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurchgekennzeichnet, daß die fcndbereiche (2, 3) an ihren Innen- und/oder Außenflächen (6, 5) stoffschlüssig verbundene Koppen (24) aufweisen.12. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurchgekennzeichnet, daß die Endbereiche (2, 3) mit radial verlaufenden Riefen (25) und Erhabenheiten (26) versehen sind.9. Juni 1988 ES 94&Ogr;&bgr;/8813. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurchgekennzeichnet, daß seine fcndbereiche (2, 3) jeweils unterschiedlich mit den Merkmalen einer der Ansprüche 8 bis 12 ausgebildet ftind.14. Kompensator nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurchgekennzeichnet , daß der Kleber (13) und das Laminat (14) aus Kunstharz, trie einem Epoxidharz, bestehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807753U DE8807753U1 (de) | 1988-06-15 | 1988-06-15 | Kompensator zum Ausgleich der Längenänderungen von Kunststoffrohren, insbesondere von GFK-Rohren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807753U DE8807753U1 (de) | 1988-06-15 | 1988-06-15 | Kompensator zum Ausgleich der Längenänderungen von Kunststoffrohren, insbesondere von GFK-Rohren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807753U1 true DE8807753U1 (de) | 1988-08-18 |
Family
ID=6825043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807753U Expired DE8807753U1 (de) | 1988-06-15 | 1988-06-15 | Kompensator zum Ausgleich der Längenänderungen von Kunststoffrohren, insbesondere von GFK-Rohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807753U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1284386A3 (de) * | 2001-08-14 | 2003-11-19 | Geberit Technik Ag | Verbindung zwischen zwei Lüftungsrohrteilen |
-
1988
- 1988-06-15 DE DE8807753U patent/DE8807753U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1284386A3 (de) * | 2001-08-14 | 2003-11-19 | Geberit Technik Ag | Verbindung zwischen zwei Lüftungsrohrteilen |
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