DE8807908U1 - Anbauregalwand - Google Patents

Anbauregalwand

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    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
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    • A47B75/00—Fruit or potato storage cabinets, racks or trays for domestic use
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  • Warehouses Or Storage Devices (AREA)

Description

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PATENTANWALT Fasanenstr. 7 DIPL.-ING. HERNER LORENZ 7920 Heidenheie
07.06.1988 - Sb Akte: RE 1926
Anmelder:
Rettenmeier + Klein GmbH & Co. KG
Konradsbronner Straße 15
709b Wort
Anbauregalwand
Die Erfindung betrifft eine Anbauregalwand, insbesondere aus Holz mit Längsstützen und mit an den Längsstützen befestigten Fachböden, Regalen, Auflagen und dgl., wobei mehrere Regaleinheiten miteinander über die Längsstützen verbindbar sind.
Anbauregalwände sind In den verschiedensten Ausgestaltungen bekannt. Im allgemeinen läßt sich dabei eine Grundeinheit durch entsprechende Anbauten und Zusatzteile erweitern. Nachteilig dabei 1st jedoch, daß entweder verschiedene bzw. zahlreiche unterschiedliche Teile vorhanden sind und/oder der
Zusammenbau der Wand umständlich ist. Häufig sind derartige Regalwände auch in ihren Formen bzw. in ihrer Aufstellung festgelegt, so daß auf individuelle Wünsche des Abnehmers oder auf örtliche Gegebenheiten nicht eingegangen werden kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Anbauregalwand zu schaffen, die aus einer geringen Anzahl standardisierter Bauteile beliebig zusammengesetzt und bei Bedarf auch erweitert oder umgebaut werden kann.
Erfindunrjsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß eine Grundeinheit je zwei vordere und hintere seitliche Längsstützen, die jeweils mit zwei Reihen von parallel zu dessen Längsachse verlaufenden Bohrungen versehen sind, und Fachboden aufweist, die aus Leisten oder Brettern gebildet sind und die jeweils seitlich an Fachbodenträger befestigt sind, weiche über in die Bohrungen gesteckte Schrauben mit den Längsstützen verbunden sind.
Ein wesentliches Merkmal der Erfindung stellen somit die Längsstützen dar, die In regelmäßigen Abständen voneinander angeordnete Löcher bzw. Bohrungen in zwei Reihen besitzen, wodurch zum einen eine schnelle Montage bzw. Verbindung der Fachboden mit den Längsstützen gegeben 1st und zum anderen die LängsstUtzen der einen Einheit gleichzeitig auch für den
Anbau einer weiteren Einheit verwendet werden können. Die Fachboden oder auch beliebig andere Teile einer Regalwand werden jeweils über Schraubverbindungen mit Bohrungen der inneren Reihe mit den Längsstützen verbunden, wänrend die äußeren Reihen der Längsstützen zum Weiterbau verwendet werden dzw. zur Verbindung mit Teilen der angrenzenden Regalwand.
Aufgrund der vorgebohrten Löcher lassen sich Fachboden ouer auch beliebig andere Auflagen für eine Regalwand je nach Wunsch des Benutzers in ihrer Zusammensetzung und Lage zusammenstellen. Ebenso ist die Regalbauwand auf einfache Weise und beliebig seitlich erweiterbar, wozu die gleichen standardisierten Bauteile der Grundeinheit verwendet werden können.
Dal>ei können Bohrarbeiten bei einer Montage oder einer späteren Ummontage entfallen, denn es ist lediglich noch erforderlich, entsprechend Schrauben durch die vorgebohrten Locher zu stecken, die dann an gewünschter Stelle und Höhe in die Bohrungen der Länysstützen eingeschraubt werden.
Zusätzlich zur Grundausstattung 4er Anbauregalwand mit Fachboden können je nach Wunsch noch beliebig andere Regalielle mit der Grundeinheit verbunden bzw. an dieser angeordnet werden.
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Durch die wenigen standardisierten Teile wird auch die Herstellung der Teile rationeller und die Lagerhaltung einfacher.
So läßt sich z.B. in einfacher Welse ein Flaschenregal aus einem Fachboden bilden. Hierzu 1st es lediglich erforderlich, einen Fachboden auf der Vorderseite mit einer Stirnwand zu versehen, die auf der Oberseite Aussparungen zur Aufnahme von Flaschenhälsen aufweist.
Als zusätzliche Sicherheit gegen ein seitliches Wegrollen von Flaschen kann vorgesehen sein, daß das Flaschenregal bzw. der entsprechend umgebaute Fachboden seitliche Halteleisten aufweist.
In einfacher Weise läßt sich auch zwischen den Längsstützen eine Kartoffeihurde anordnen, die an den Längsstützen befestigt ist.
Die Befestigung der Kartoffeihurde mit den Längsstützen kann auf beliebige Weise erfolgen.
Eine sehr vorteilhafte und nicht naheliegende Weiterbildung der Erfindung besteht dabei darin, daß die Kartoffeihurde im unteren vorderen Bereich über eine Schwenkverbindung mit den beiden vorderen Längsträgern verbunden ist.
üurch die Schwenkverbindung läßt sich zum Füllen der Kartoffelhurde, z.B. aus einem Kartoffel sack, diese für eine leichtere Handhabung entsprechend nach vorne schwenken und von oben her befüllen. Dies bedeutet, daß man in einem derartigen Falle entweder die Kartoffel hürde nicht mühsam 1n kleinen Portionen füllen oder die vorher gefüllte und damit schwere Kartoffel hürde wieder einsetzen muß.
In einfacner Weise kann dabei vorgesehen sein, daß die Kartoffelhurde im hinteren Bereich mit Anschlägen versehen ist, die auf der Rückseite der vorderen Längsstützen anschlagen.
Auf diese Weise wird eine bestimmte und vorher festgelegte Scnräglage zur Befüllung der Kartoffel hürde erreicht bzw. ist es damit nicht erforderlich, daß man die Kartoffel hürde zum Befüllen selbst in einer bestimmten Schräglage hält.
Statt einer schwenkbaren Verbindung der Kartoffel hürde kann selbstverständlich in einer anderen Ausgestaltung auch vorgesehen sein, daß die Kartoffel hürde aushängbar mit den Längsstützen verbunden ist. Dabei 1st selbstverständlich auch eine Kombination einer Schwenkbarkeit und einer Aushängbarkeit möglich, womit erreicht wird, daß z.B. zu Reinigungszwecken die Kartoffel hürde auf einfache Weise aus der Anbauregalwand entnommen werden kann.
Von Vorteil 1st es, wenn vorgesehen 1st, daß die Rückwand der Kartoffel hürde auf einem zur Seitenstabilisierung angebrachten unteren Querteil aufsitzt.
Im allgemeinen sind für jede Anbauregalwandeinheit auf der Rückseite zur Stabilisierung ein oder zwei Querteile erforderlIch.
Wenn man nun das untere Querteil als Auflage für die Kartoffel hürde verwendet, erfüllt dieser Teil damit einen doppelten Zweck.
Eine weitere sehr vorteilhafte und nicht naheliegende Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Seitenteile der Kartoffel hürde durch Fachboden gebildet sind.
Auf diese Weise wird eine weitere Verbesserung der Standardisierung und eine Verringerung von Lagerkosten erreicht.
In einfacher Weise kann auch in einer Regalwand zwischen den Längsstützen eine Obsthorde angeordnet werden, welche in vorteilhafter Weise ausziehbar ausgebildet ist.
Die Ausziehbarkeit kann auf beliebige Weise, z.B. durch eine Schubladenführung, erreicht werden.
Um eine sichere Aufbewahrung des Obstes zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, daß die Obsthorde eine erhöhte Vorderwand und entsprechend erhöhte Seltenwände aufweist.
Um zu verhindern, daß die Obsthorde über eine Sicherheitsfrenze nach vorne herausgezogen wird, kann vorgesehen sein, daß die Obsthorde mit wenigstens einem Anschlagteil versehen 1st, das an der Rückseite einer vorderen Längsstütze anschlägt.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Fachboden derart zwischen den Längsstützen angeordnet sind, daß jeweils zwischen Fachboden benachbarter Anbauteile ein Spalt verbleibt.
In diesen Spalt können bei Bedarf Trennteile, z.B. Bretter, eingeschoben werden, womit im Bedarfsfalle in Verbindung mit •iner Türe auf der Vorderseite und ggf. einer Rückwand ein abgeschlossenes bzw. abschließbares Anbauteil geschaffen wird.
Zwischen die Längsstützen einer Einheit kann in einfacher Weise auch ein Flaschenständer eingefügt werden.
Eine weitere sehr vorteilhafte und nicht naheliegende Weiter-
bildung der Erfindung besteht darin, daß sie ein Eckregalteil aufweist, das aus Längsstützen gebildet ist, die in einem der Tiefe der Regalwand entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind, wobei wenigstens an einer Seite an die beiden Längsstützen jeweils eine Längsstütze mit einer Stirnseite über Schrauben, die in jeweils eine Reihe von Bohrungen der Längsstützen gesteckt sind, zur Fortsetzung der Anbauregalwand über Eck verbunden sind.
Auf diese Weise läßt sich mit den gleichen standardisierten Bauteilen, Insbesondere den Längsstützen, die Anbauregalwand über Ecken führen, wobei durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Längsstützen mit den vorgebohrten Lochreihen auch ein Welterbau der Anbauregalwand an einer zweiten Seite möglich 1st. Auf diese Weise läßt sich sogar eine Anbauregalwand 1n T-Form herstellen.
Mit geringen Umbauarbeiten läßt sich auch über das erfindungsgemäße Eckregalteil ein Welterbau bzw. ein Bau einer Anbauregalwand 1n Kreuzform durchführen.
Nachfolgend sind anhand der Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfinauny dargestellt.
Es zeigt:
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Fig. 1: eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Anbauregalwand
Fig. 2: eine Draufsicht auf die Regalwand nach der Fi y. 1
Fig. 3: eine Kartoffel hürde in Vorderansicht in vergrößerter Darstellung
Fig. 4: eine Draufsicht auf die Kartoffel hürde der Fig. 3
Fig. 5: eine Seitenansicht der Kartoffelhurde nach der Fig. 3
Fig. 6: eine Vorderansicht einer Obsthurde und eines Flaschenregal in vergrößerter üarsteilung
Fig. 7: eine Draufsicht auf die Obsthorde und das Flaschenregal nach der Fig. 6
Fig. 8: eine Seltenansicht der Obsthorde und des Flaschenregal nach der Fig. 6
Fig. 9: eine Vorderansicht eines Flaschenkasten- Ständers in vergrößerter Darstellung
Fig. 10: eine Draufsicht auf den Flaschenkastenstände r nach der Fig. 9
Fig. 11: eine Seitenansicht des Flaschenkastenstände rs nach der Fig. 9.
Wie insbesondere aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besteht die Anbauregalwand aus einer Grundeinheit mit je zwei vorderen Längsstützen 1 und zwei hinteren Längsstützen 2. Jede Längsstütze ist mit zwei parallelen Reihen von Bohrungen 3 versehen, die parallel zur Längsachse der Längsstütze 1 bzw. 2 verlaufen und die beidseits der Mittel 1ängsachse der Längsstütze angeordnet sind. Zwischen den vorderen und hinteren Längsstützen 1 und 2 werden Fachböden 4 angeordnet, die aus Brettern bzw. Leisten 5 und seitlichen Fachbodenträgern 6 bestehen, mit denen die Leisten bzw. Bretter 6 durch Nageln oder durch Schrauben miteinander verbunden sind, wobei die Löcher für die Schrauben ebenfalls vorgebohrt sein können.
über durch die Bohrungen 3 gesteckte Schrauben, weiche in stirnseitige Bohrungen der Fachbodenträger 6 eingeschraubt werden, wird jeder Fachboden 4 mit den Längsstützen 1 und 2 verbunden.
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Wie ersichtlich sind die Fachboden 4 innen an den Längsstützen befestigt und ergeben damit zusammen mit hinteren Querteilen 7 eine stabile Einheit. Die hinteren Querteile 7 sind ebenfalls durch in die Bohrungen 3 gesteckte Schrauben mit den Längsstützen 2 verbunden.
Wie weiter aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, besitzen die Fachboden eine derartige Breite, daß sie jeweils mit den Bonrungen 3 der inneren Reihe über die Schrauben verbunden sind. Zum seitlichen Anbau bzw. zur Erweiterung aus der Grundeinheit sind deshalb jeweils nur eine vordere Längsstütze 1 und eine hintere Längsstütze 2 erforderlich. In diesem TaIIe werden weitere Fachboden 4 jeweils mit den Bohrungen 3 der äußeren Reihe der Grundeinheit verbunden, während ?uf tier anderen Seite, d.h. der Außenseite des Anbauteiles, die Fachbodenträger 6 wiederum mit den Bohrungen 3 der inneren Reihe verbunden werden, so daß damit wieder ein Weiterbau möglich 1st. Dies bedeutet, daß die Fachboden oder auch sonstige EinbauteiIe, die nachfolgend beschrieben werden, jeweils mit Bohrungen 3 verbunden werden aus einer Reihe, die näher an den Fachboden bzw. Jen entsprechenden Einbauteilen Hegt, so daß jeweils eine äußere Reihe von Bohrungen 3 zum Welterbau freibleibt.
Wie Insbesondere aus der Fig. 2 ersichtlich 1st, kann die
Anbauregalwand problemlos auch über Eck gebaut werden. Hierzu werden jeweils eine vordere Längsstütze 1 und eine hintere Längsstütze 2 mit Bohrungen 3 einer Reihe, 1n die entsprechend Schrauben gesteckt sind, jeweils mit einer Stirnseite an die Längsstützen der letzten Regaleinheit verbunden.
über zwei weitere hintere Längsstützen 2 wird in Verbindung mit dazwischen angeordneten Fachboden 4, die ebenfalls aus Leisten 5A und Fachbodenträgern 6 gebildet sind, ein Eckteil geschaffen, dessen Breite der Tiefs einer Grundeinheit entspricht, über die äußeren Längsstützen 1 und 2 kann dann in Verbindung mit zwei weiteren Längsstützen 1 und 2 die Anbauregalwand über Eck weitergebaut werden.
Im Bedarfsfalle kann auch eine AnDauregalwand in T-Form gebildet werden. In diesem Falle ist es lediglich erforderlich, in Verlängerung der ankommenden Regalwandeinheit auf der gegenüberliegenden Seite wiederum zwei Längsstützen 1 und 2 stirnseitig mit den beiden hinteren Längsstützen 2 des Eckteiles 8 zu verbinden (in der Fig. 2 gestrichelt angedeutet). In diesem Falle kann in Verbindung mit zwei weiteren Längsstützen auch in der ursprünglichen Richtung weitergebaut werden. Ebenso ist ein Weiterbau in Kreuzform möglich.
In den Fig. 1 und 2 sind neben Fachboden 4 weiterhin eine Obsthorde 9, ein Flascnenreyal 10, eine Kartoffelkiste bzw.
Kartoffel hürde 11 und ein Fl aschenkastenstärider 12 dargestellt. Weiterhin ist durch eine vordere Türe 13, die aus einzelnen Brettern 14 gebildet ist, die durch Querbretter 15 miteinander verbunden sind, ein abgeschlossenes Abteil geschaffen. Um ein seitliches Hineingreifen in das abgeschlossene Abteil zu schaffen, sind seitlich Bretter 16 vorgesehen, die vertikal zwischen Fachböden oder anderen Einbauteilen von benachbarten Einheiten eingeschoben werden. Die Bretter können auch auüenseitig abschließen. Die Bretter 16 können auf einfache Weise, z.B. durch Schrauben oder Nageln, mit den Fachbodenträgern 6 verbunden werden. Voraussetzung hierfür ist, daß die Fachboden 4 und die übrigen Einbauteile eine derartige Breite besitzen, daß zwischen benachbarten Teilen jeweils noch ein Spalt 17 zum Einsetzen der Bretter 16 verbleibt.
In den Fig. 3-11 sind in vergrößerter Darstellung die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Einbauteile dargestellt.
So zeigt die Fig. 3-5 die Kartoffel hürde 11 und ihren Ein-Dau zwischen Längsstützen 1 und 2. Sie besteht aus einer Vorderwand 18 und einer Rückwand 19, aus einem schrägen Boden 20 mit einer vorderen Prallwand 21 und Seitenteilen 22. Alle Wände sind aus Leisten bzw. Brettern gebildet, die in üblicher Weise, durch Querteile mit geringem Abstand voneinander angeordnet, miteinander verbunden sind. Die Seitenteile 22
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sind aus Fachboden 4 gebildet.
Im vorderen Bereich 1st die Kartoffelhurde 11 im unteren lereich über ein nicht näher dargestelltes Drehgelenk 23 gelenkig mit den vorderen Längsstützen 1 bzw. einem Verbindungsglied 24, das zwischen der jeweils vorderen Längsstütze i und der hinteren Längsstütze 2 angeordnet 1st, verbunden.
Auf der Rückseite sitzt die Kartoffelhurde 11 mit ihrer Rückwand 19 auf dem hinteren unteren Querträger 7 auf, der zur Querstabil1sierung der einzelnen Regaleinheiten dient.
Im hinteren oberen Bereich der Seitenwände 22 sind seitlich vorstehende Anschläge 25 angeordnet, die beim Nachvornekippen der Kartoffelhurde 11 in Pfei1 richtung 26 um das Gelenk 23 zur Befüllung der Kartoffelhurde 11 von hinten her an die vorderen Längsstützen 1 anschlagen und damit eine Wegbegrenzung darstellen.
In den Fig. 6 - 8 sind eine Obsthorde 9 und ein Flaschenregal 10 näher dargestellt.
Die Obsthorde 9 besitzt eine erhöhte Vorderwand 27 und Seitenwände 28, die ein Herausfallen des Obstes verhindern. Die Obsthorde 9 ist weiterhin in Schubladenform zwischen seitlichen Leisten 29 geführt und nach vorne ausziehbar, wobei
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seitliche Arisch! agtel le 30 ein Herausfallen verhindern. Die seitlichen Anschlagteile 30 können ebenso wie die Anschlagteile 25 an die Rückseite der vorderen Längsstützen 1 anschlagen.
Das Flaschenregal 10 ist ebenfalls aus einem Fachboden 4 als Basis gebildet. Zusätzlich sind eine mit Aussparungen 35 versehene Stirnwand 34 und seitliche Halteleisten 36 vorgesehen .
In den Fig. 9-11 ist ein Flaschenkastenständer näher dargestellt. Zum leichteren Einsetzen des Flaschenkastens und zu dessen Entnanme ist der Boden 31 des Flaschenkastens 12 nach hinten schräg ansteigend ausgebildet. Der Boden 31 ist dabei aus zwei entsprechend stabilen Brettern 32 gebildet, die durch Querträger 33 miteinander verbunden sind. Ggf. können die beiden Querträger 33 ebenso wie die Kartoffel hürde an der Rückseite auf einem Querteil 7 aufliegen. Ein Anschlagbrett 37 auf der Vorderseite verhindert ein Herausrutschen eines Fl aschenkas^'is aufgrund der Schräglage des Bodens.
Im allgemeinen wird man den untersten Fachboden oder das unterste EinDauteil in einer derartigen Höhe zwischen den Länysstützen 1 und 2 anordnen, daß eine entsprechende Boden freiheit für eine Reinigung oder für ein DaruntersteVien von Kleinteilen verDleibt. Im Bedarfsfälle kann auch mit den
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gleichen Bauteilen, nämlich Brettern und Leisten eine Kiste gebildet werden, die man unter den untersten Fachboden oder das unterste Einbauteil schiebt.
Selbstverständlich sind die dargestellten Einheiten der Anbauregalwand nur beispielsweise genannt. Entsprechend den Anforderungen und den Wünschen können im Bedarfsfalle weitere Einbauteile beliebiger Art eingesetzt werden.
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Claims (23)

■ I«· PATENTANUALT Fasanenstr. 7 DIPL.-ING. UERNER LORENZ 7920 Heldenheia 07.06.1988 - Sb Akte: RE 1926 Anmelder: Rettenmeier & Klein GmbH + Co. KG Konradsbronner Straße 15 7098 Wort SJhutzansprüche
1. Anbauregalwand, insbesondere aus Holz mit Längsstützen und mit an den Längsstützen befestigten Fachböden, Regalen, Auflagen und dgl., wobei mehrere Regaleinheiten miteinander über die Längsstützen verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine Grundeinheit je zwei vordere und hintere seitliche Längsstützen (1,2), die jeweils mit zwei Reihen von parallel zu dessen Längsachse verlaufenden Bohrungen (3) versehen sind, und Fachböden (4) aufweist, die aus Leisten oder Brettern (5) gebildet sind und die jeweils seitlich an Fachbodenträgern (6) befestigt sind, welche über In die Bohrungen (3)
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gesteckte Schrauben mit den Längsstützen (1,2) verbunden sind.
2. Anbauregalwand nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Stirnseiten der Fachbodenträger (6) zur Verbindung mit den Längsstützen (1,2) vorgebohrte Löcher eingebracht sind.
3. Anbauregalwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung eines Flaschenregals (10) ein Fachboden (4) auf der Vorderseite mit einer Stirnwand (34) versehen ist, die auf der Oberseite Aussparungen (35) zur Aufnahme von Flaschenhälsen aufweist.
4. Anbauregalwand nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Flaschenregal (10) seitliche Halteleisten (36) aufweist.
5. Anbauregalwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Längsstützen (1,2) eine kartoffel hürde (11) angeordnet 1st, die an den Längsstützen (1,2) oder an einem Zwischenteil (24) befestigt 1st.
6. Anbauregalwand nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kartoffelhorde (11) Im unteren vorderen Bereich über eine Schwenkverbindung mit einem Gelenk (23) mit den beiden •vorderen Längsträgern (1) oder einem Zwischenteil (24) verbunden ist.
7. Anbauregalwand nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kartoffelhurde (11) 1m hinteren Bereich mit Anschlägen (25) versehen ist, die auf der Rückseite der vorderen Längsstützen (1) anschlagen.
8. Anbauregalwand nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kartoffelhurde (11) aushängbar mit den Längsstützen (1) verbunden ist.
9. Anbauregalwand nach einem der Ansprüche 1-8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (19) der Kartoffelhurde (11) auf einem zur Seitenstabilisierung angebrachten unteren Querteil (7) aufsitzt.
10. Anbauregalwand nach einem der Ansprüche 5-9, dadurch gekennzeichnet, daß
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die Seitenteile (12) der Kartoffel hürde (11) durch Fachboden 'A) gebildet sind.
11. Anbauregalwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine zwischen den Längsstützen (12) angeordnete Obsthorde (9) besitzt.
12. Anbauregalwand nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, da 0 die Obsthorde (9) ausziehbar ausgebildet ist.
13. Anbauregal wand nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, da 3 die Obsthorde (9) in einer Schubladenführung (29) angeordnet 1st.
14. Anbauregalwand nach einem der Ansprüche 11 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Obsthorde (9) eine erhöhte Vorderwand (27) und Seitenwänae (28) aufweist.
15. Anbauregalwand nach einem der Ansprüche 12 - 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Obsthorde (9) mit wenigstens einem Anschlagteil (30) versehen ist, das an der Rückseite einer vorderen Längsstütze
(1) anschlägt.
16. Anbauregal wend nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fachboden (4) derart zwischen den Längsstützen (1,2) angeordnet sind, daß jeweils zwischen Fachboden (4) benachbarter Änbauteile ein spalt &iacgr;&khgr;7 j verbleibt.
17. Anbauregalwand nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet, daß in den Spalt (17) Trennteile (16) eingeschoben sind und daß durch eine Türe (13) auf der Vorderseite ein verschließbares Anbauteil geschaffen ist.
18. Anbauregalwand nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die Türe (13) aus Längs- und Querleisten bzw. Brettern (14, 15) gebildet ist.
19. Anbauregal wand nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß die Türe (13) so ausgebildet ist, daß sie gleichzeitig als Rückwand für das geschlossene Anbauteil einsetzbar ist.
20. Anbauregalwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Ldiiy^sLützisn (1,2) ein Fiaschenkastenstä'nder (12) einfügbar 1st, der mit Auflageteilen (33) mit nach hinten ansteigender Schräge zwischen den Längsstützen (1,2) angeordnet 1st.
21. Anbauregalwand nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekenn zeichnet, da ö
Sie ein Eckregalteil (8) aufweist, das aus Längsstützen (1,2) gebildet ist, die in einem der Tiefe der Regalwand tntsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind, wobei wenigstens an einer Seite an die beiden Längsstützen (1,2) jeweils eine Längsstütze mit einer Stirnseite über Schrauben, die in jeweils eine Reihe von Bohrungen (3) der Längs-Stützen gesteckt sind, zur Fortsetzung der Anbauregalwand über Eck verbunden sind.
22. Anbauregalwand nach Anspruch 21,
dadurch gekennzeichnet, daß
&bull; uf der der ersten Eckregal sei te, an der die Regalwand fortgesetzt ist, gegenüberliegenden Seite an die beiden Längsstützen (2) zur Bildung einer Fortsetzung des Regales in dieser Richtung jeweils mit einer Stirnseite eine Längsstütze (2) über Schrauben, die wenigstens teilweise In Bohrungen der Reihe gesteckt sind, angeordnet ist.
23. Anbauregalwand nach Anspruch 22,
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zur Bildung einer Kreuzform an die vierte Seite des Eckregalteiles (8) Längsstützen mit deren Stirnseiten an die Längsstützen des Eckregalteiies angesetzt und über Schrauben, die in einen Teil der Bohrungen in die Längsstützen des Eckregalteiles (8) gesteckt sind, verbindbar sind.
dadurch gekennzeichnet, daß \
DE8807908U 1988-06-18 1988-06-18 Anbauregalwand Expired DE8807908U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2685618A1 (fr) * 1991-12-27 1993-07-02 Dutartre Daniel Dispositif d'empilement de bouteilles pour stockage ou transport.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2685618A1 (fr) * 1991-12-27 1993-07-02 Dutartre Daniel Dispositif d'empilement de bouteilles pour stockage ou transport.

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