DE8808718U1 - Schloß mit Drehriegel - Google Patents
Schloß mit DrehriegelInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/16—Use of special materials for parts of locks
- E05B15/1635—Use of special materials for parts of locks of plastics materials
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- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
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- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/04—Spring arrangements in locks
- E05B2015/0472—Made of rubber, plastics or the like
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- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C3/00—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively
- E05C3/02—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action
- E05C3/04—Fastening devices with bolts moving pivotally or rotatively without latching action with operating handle or equivalent member rigid with the bolt
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- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
• ·
HAGEN, STRESEMANNSTRASSE 15
TELEFON (O2331) 283O2
06. Juli 1988 Anwaltsakte 88072/W
Gebrauchsmuster-Anmeldung
Anmelder; Schmale GmbH. & Co. KG.
Anmelder; Schmale GmbH. & Co. KG.
Schloß mit Drehriegel
Die Neuerung betrifft ein Schloß mit einem Gehäuse und
mit einem in dem Gehäuse geführten Drehriegel, der in seinen Grenzlagen durch je eine Zuhaltung festgehalten
ist.
Schlösser der vorgenannten Art sind in zahlreichen Ausführungen
bekannt. Gemeinsam ist allen bekannten Schlössern, daß sie aus zahlreichen Einzelteilen zusammengesetzt
sind.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schloß der vorgenannten Art zu minimieren, also ein Schloß zu
schaffen, das aus einem Minimum an Teilen besteht. Gemäß der Neuerung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
der gesamte Drehriegel aus einem Kunststoffteil und das gesamte Gehäuse einschließlich der Zuhaltungen aus einem
weiteren Kunststoffteilt gespritzt ist.
Das Schloß nach der Neuerung besteht - abgesehen von einem Schlüssel und einer möglicherweise notwendigen Abdeckung lediglich
aus zwei Teilen, dem Gehäuse und dem Drehriegel. Dies ist die kleinstmögliche Zahl an Einzelteilen, wenn
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eines der Einzelteile - der Drehriegel - bezogen auf das andere Einzelteil - das Gehäuse - bewegt werden
muß/ um die Funktion eines Gegenstands - des Schlosses - zu erfüllen. Insbesondere sind keine gesonderten
Federn für die Zuhaltungen erforderlich. Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Neuerung sind
in den Unteransprüchen beschrieben. Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird nachfolgend im einzelnen beschrieben. Es zeigen etwa im Maßstab 10 : 1 vergrößert:
Fig. 1 die Vorderansicht eines montierten Schlosses; Fig. 2 die Draufsicht des in Fig. 1 dargestellten
Schlosses;
Fig. 3 die Vorderansicht des bei dem Schloß nach
Fig. 3 die Vorderansicht des bei dem Schloß nach
Fig. 1 und 2 verwendeten Gehäuses; Fig. 4 die Draufsicht des in Fig. 3 dargestellten
Gehäuses;
Fig. 5 die Vorderansicht des bei dem Schloß nach
Fig. 5 die Vorderansicht des bei dem Schloß nach
Fig. 1 und 2 verwendeten Drehriegels; Fig. 6 die Draufsicht des in Fig. 5 dargestellten
Riegels.
Das als Ausführungsbeispiel gewählte Schloß weist ein Gehäuse \ und einen in dem Gehäuse geführten Drehriegel
2 auf. Der Drehriegel 2 ist in seinen um 90° versetzten Grenzlagen in noch zu beschreibender Weise durch je eine
Zuhaltung 11 festgehalten. Die Betätigung des Drehriegel*}
aus der einen in die anders «renzlage und zurück erfolgt mit Hilfe eines Schlüssels 3.
Der gesamte Drehriegel 2 ist aus einem Kunststoffteil gespritzt. Auch das gesamte Gehäuse 1/ einschließlich
der Zuhaltungen 11/ ist aug einem Kunststoffteil gespritzt.
Als Kunststoff ist bevorzugt POM - nach DIN 7728 eingesetzt, nämlich Polyacetal-Harz»
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Das Gehäuse 1 ist aus einer hinteren Platte 12 Und zwei seitlichen/ parallel zueinander Verlaufenden
Leisten 13 gebildet, in der Platte 12 ist eine Bohrung
14 für die Aufnahme des Drehriegels 2 VOfgesehen.
Die beiden seitlichen Leisten 13 haben unterschiedliche Breite. An jeder der Leisten 13 ist eine der Zuhaltungen
11 angeformt.
Jede Zuhaltung 11 ist aus einem über die Innenseite der |
Leiste 13 vorstehenden Vorsprung 15 und einer im Abstand
von dem Vorsprung 15 in die Leiste 13 eingearbeiteten Ausnehmung 16 gebildet. In dem an den Vorsprung
15 anschließenden Teil verlaufen die Flächen der Ausnehmung 16 wie die des Vorsprungs 15. Der dadurch zwischen
Außen- und Innenfläche des Vorsprung^ 15 gebildete Steg hat beliebige Form, wenn er nur maximalen Federungseffekt
gev/ährleistet. Im AusfÜhrungsbeispiel hat jeder Vorsprung
15 in der Stirnansicht die Form eines spitzwinkligen Dreiecks. Folglich hat auch die Ausnehmung 16 in dem anschließenden
Teil die Form eines spitzwinkligen Dreiecks. Das Dreieck kann gleichschenklig oder ungleichschenklig sein.
Im übrigen ist auch die Ausnehmung 16 beliebig ausgebildet. Im AusfÜhrungsbeispiel schließt sich an den in der Ansicht
spitzwinkligen Teil ein rechteckiger Teil an. Die beschriebene Ausgestaltung der Zuhaltung 11 gewährleistet deren
federnd-elastische Eigenschaften, um in den Drehriegel 2 einzugreifen und ihn in der zugeordneten Grenzlage zu halten.
Der Drehriegel 2 ist an einer Stirnseite mit einem Hohlzapfen 21 versehen. Mit dem Hohlzapfen 21 greift der
Drehriegel 2 in die Bohrung 14 des Gehäuses 1 ein. Der
Drehriegel 2 ist auf der dem Hohlzapfen 11 entgegengesetzten
Stirnseite mit einem Schlüsselkanal 22 versehen. An den Schlüsselkanal 22 schließt radial eine
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kreisringförmige Aussparung 23 an* Die Aussparung 23
ist durch zwei Anschläge 24 begrenzt. Die Anschläge 24 sind im rechten Winkel zueinander angeordnet. Die
Verlängerung des Schlüsselkanals 22 bildet die Innenwandung
des Höhlzapfens 21.
Im wesentlichen mittig zwisdhen den beiden Stirnseiten
ist an dem Drehriegel 2 ein kammartiger Vorsprung 25 vorgesehen* Am Umfang des kammartigen Vorsprungs 25
sind versetzt zueinander Kerben 26 eingebracht. In je eine der Kerben 26 greift in einer der Grenzlagen eine
der Zuhaltungen 11.
Der kammartige Vorsprung 25 ist unsymmetrisch ausgeführt. Sein den Ausschließteil bildender/ in den Zeichnungen
rechts dargestellter Teil ist länger ausgeführt als der in den Zeichnungen unten dargestellte andere Teil. Der
kammartige Vorsprung 25 hat die Wirkung eines Exzenters* In der in den Zeichnungen dargestellten Lage wird der
Schlüssel 3 mit vertikalem Bart in den Schlüsselkanal eingeführt. Bei Drehung des Schlüssels 3 im Uhrzeigersinn
nimmt er in Anlage an den vertikal angeordneten Anschlag 24 entgegen der Wirkung der Zuhaltung 11 an der
in der Zeichnung rechten Leiste 13 den Drehriegel 2 mit.
Nach Drehung um 90° gelangt die in der Zeichnung untere Kerbe mit der an der linken Leiste 13 angeformten Zuhaltung
11 in Eingriff. Das Schloß ist jetzt ausgeschlossen? der längere Teil des Vorsprungs 25 überragt
die benachbarte Kante des Gehäuses 1= Der Schlüssel 3
kann im Gegenuhrzeigersinn um 90° innerhalb der Aussparung 23 gedreht und abgezogen werden. Zum öffnen des
Schlosses wird nach Einführen des Schlüssels 3 der be-
schriebene Vorgang im Gegenuhrzeigersinn durchgeführt.
Am üihde des Öffnüngsvörgangs ist die in der Zeichnung
dargestellte Läge des Schlosses wieder erreicht. Der
Schlüssel kann nach Drehung im Uhrzeigersinn um 90°
abgezogen werden.
Das beschriebene Schloß kann auch mit zwei Schiebern
sein- die aleichzeltiö geschlossen werden.
Claims (6)
- DiPL.-ING. LOTHAR B,ftD^SB ' = *' ' ' ' * SPATENTANWALT »•J HAGEN, STRESEMANNSTRASSE 15TELEFON (02331) 2B30206. JuIi 1938 Anwaltsakte 88072/WGebrauchsmuster-Anmeldung
a Anmelder: Schmale GmbH. & Co. KG.Schützansprüche* Schloß mit einem Gehäuse und mit einem in dem Gehäuse geführten Drehriegel, der in seinen Grenzlagen durch je eine Zuhaltung festgehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte Drehriegel (2) aus einem Kunststoffteil und das gesamte Gehäuse (1) einschließlich der zuhaltungen (11) aus einem weiteren Kunststoff teil gespritzt ist. - 2. Schloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehriegel (2) an einer Stirnseite suit einem flohlzapfen (21) versehen ist, der in das Gehäuse (1) eingreift.
- 3. Schloß jiach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehriegel (2) auf der entgegengesetzten Stirnseite mit einem SeKxasselkanal (22) versehen ist, an den radial eine kreisringförmige Aussparung (23) anschließt, die durch zwei Anschläge (24) begrenzt ist.
- 4. Schloß nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet* daß im wesentlichen mittig zwischen den beiden Stirnseiten an dem Drehriegel (2) ein kamiaartiger Vor sprung (25) vorgesehen ist, in dessen Umfang versetzt zueinander Kerben (26) eingebracht sind.
- 5. Schloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) aus einer hinteren Platte (12) mit einer Bohrung (14) für die Aufnahme des Hohlzapfens (21) und aus zwei seitlichen Leisten (13) gebildet ist, an denen die Zuhaltungen (11) angeformt sind.
- 6. Schloß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zuhaltung (11) aus einem spitzwinkligen, über die Innenseite der Leiste (13) vorstehenden Vorsprung (15) und einer im Abstand von dem Vorsprung (15) in die Leiste (13) mit parallel zu den Seiten des Vorsprungs verlaufenden Seiten eingearbeiteten Ausnehmung (16) gebildet ist.ti i i
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|---|---|---|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0431518A3 (en) * | 1989-12-04 | 1991-10-23 | Robert Thoma Gmbh Rotho - Kunststoffwerke | Furniture lock |
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