DE880937C - Formstueck aus Kunstharzpressstoff - Google Patents

Formstueck aus Kunstharzpressstoff

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DE880937C
DE880937C DER2985D DER0002985D DE880937C DE 880937 C DE880937 C DE 880937C DE R2985 D DER2985 D DE R2985D DE R0002985 D DER0002985 D DE R0002985D DE 880937 C DE880937 C DE 880937C
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DE
Germany
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parts
synthetic resin
resin molding
flange
thread
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Expired
Application number
DER2985D
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English (en)
Inventor
Fritz Felsch
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Roemmler H GmbH
Original Assignee
Roemmler H GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Formstück aus Kunstharzpreßstoff Formstücke, die, wie beispielsweise gewindehaltige Isörper oder die aus einem zylindrischen Afittelteil mit Endflanschen bestehenden Träger für olelitromagnetisclle Spulen, Hinterschneidungen aufweisen, lassen sich aus härtbarem Kunstharzpreßstoft lxisher nur unter Inkaufnahme von Scllwieriglieiten herstellen. Handelt es sich um einfach gestaltete Teile, wie gewöhnliche Gewindestöpsel, so kann man mit einfachen Werkzeugen, die aus einer einteiligen Matrize und einem einteiligen Oberdrücker bestehen, auskommen, muß dann aber in Rauf nehmen, daß der Preßling nach seiner Fertigstellung einzeln aus der Matrize herausgeschraubt wird. Das ist umständlich und bringt im ül>rigen die Gefahr mit sich, daß der ellen gel0ref'te, also noch heiße und dadurch leicht verformbare Preßling beim Herausschrauben beschädigt wird. Man hat sich damit geholfen, daß man zur Anfertigung von hinterschnittenen Werkstücken aus härtbaren Kunstharzpreßmassen mehrteilige Matrizen, sog. Backenformen verwendete. Diese aber sind in ihrer Herstellung wesentlich teurer und erschweren den Fertigungsvorgang, weil nach jedesmaligem Preßvorgang die Matrize in ihre Teile zerlegt, der Preßling entnommen und dann die Matrize wieder zusammengesetzt werden muß.
  • Diese umständlichen Maßnahmen müssen in Kauf genommen werden, beispielsweise selbst bei so einfach gestalteten Schraubstöpseln für Flaschenverschlüsse, denn bei diesen Stöpseln schließt sich an den eigentlichen Gewindezapfen ein im Durchmesser größerer Flansch zum Aufsetzen auf den Flaschenhals an und an diesem ein im Durchmesser kleinerer Griff, so daß dieses Werkstück mehrfach Hinterschneidungen aufweist und, obwohl es sich um einen kleinen, dafür aber in Massen herzustellenden Gegenstand handelt, recht teuere Werkzeuge zur Anfertigung erfordert.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Ausgestaltung des Formstückes, welches zwischen vorstehenden Flanschen, Gewindegängen od. dgl. Hinterschneidungen aufweist und so gestaltet wird, daß es unter Verwendung sehr einfacher Werkzeuge aus Kunstharzpreßmassen leicht hergestellt werden kann. Es gelingt dies nach der Erfindung dadurch, daß der eine der Flansche mit Durchbrechungen, die bei Rundkörpern zweckmäßig gleichmäßig auf dessen Umfang verteilt werden, zum Durchtritt von an einem der beiden Preßwerkzeugteile angebrachten Stiften versehen wird, die zusammen mit dem zweiten Werkzeugteil zur Formung von Teilen des anderen Flansches dienen, auf die nach Bedarf eine diese Teile zum vollen Flansch ergänzende Kappe aufgesetzt wird. Die in dem einen Flansch des Werkstückes vorgesehenen Durchbrechungen stören beim späteren Gebrauch überhaupt nicht und setzen auch die Festigkeit des Preßlings keineswegs herab. Bei der Erfindung wird ferner in Kauf genommen, daß durch den Preßvorgang selbst der zweite, an dem Werkstück anzubringende Flansch durchbrochen ist, also beispielsweise nur ein einziger, dazu noch Durchbrechungen aufweisender Gewindegang erzeugt wird. Denn ein solcher reicht in den meisten Fällen zum Einführen des Werkstückes in sein Haltegewinde aus. Es ist wesentlich einfacher, auf den fertigen, nach der Erfindung hergestellten Preßteil beispielsweise eine Metallkappe aufzusetzen, die den durchbrochenen Flansch oder Gewindegang ergänzt, zumal es, um ein anderes Beispiel zu nennen, bei Gewindestöpseln für elektrische Kleinselbstschalter sowieso notwendig ist, das Gewinde aus Gründen elektrischer Leitung mit Metall zu belegen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einen Erfindungsgedanken an einem Ausführungsbeispiel, und zwar in Form des Gehäuseunterteiles für einen Kleinselbstschalter in Stöpseliorm. Abb. I zeigt das Gehäuse in Seitenansicht, teilweise im Schnitt; Abb. 2 ist eine Stirnansicht; Abb. 3 eine Draufsicht auf das Gehäuse.
  • Das Formstück nach Abb. I besteht aus einem zylindrischen Zapfen a, an welchem Gewinde anzubringen ist und an den sich ein weiterer, gewindelos bleibender zylindrischer Teil b anschließt. In seinem oberen Teil ist das Zylinderstück a erweitert zu einem einen Hohlraum einschließenden Gehäuse c.
  • Der Flansch d zwischen dem Gehäuseteil c und dem zylindrischen Teil a einerseits sowie das Gebinde bilden Hinterschneidungen e, die es unmöglich machen würden, ein solches Werkstück in einteiligen Formen ohne Herstellungsschwierigkeit anzufertigen. Nach der Erfindung sind daher in dem Flansch d Durchbrechungen W vorgesehen, die in einer Anzahl von vier Stück (vgl. Abb. 3) auf dem Umfange gleichmäßig verteilt sind. Die Durchbrechungen dienen für den Hindurchtritt von Stiften g, die an dem Oberdrücker des zur Anfertigung des Werkstückes dienenden Werzeuges h angebracht sind. Teile dieses Oberdrückers h sowie die Stifte g sind in Abb. I durch eine punktierte Fläche veranschaulicht. Beim Pressen des Werkstückes aus härtbarer Kunstharzpreßmasse wird diese in die einteilige Matrize (Werkzeugunterteil) eingeschüttet, alsdann wird der Oberdrücker h in die bekanntlich hoch beheizte Form eingesenkt. Dadurch entstehen die Durchbrechungen /, es bilden sich durch jeden der Stifte g die Teile il, i2, 13, i4, die zusammen einen durchbrochenen Gewindegang bilden. Nach Fertigstellung des Preßlings, also nach seiner endgültigen Formgebung und Härtung kann der Oberdrücker zusammen mit den an ihm angebrachten Stiften g ohne jede Schwierigkeit nach oben abgezogen und dann der Preßling aus der Matrize herausgenommen werden. Das Werkstück besitzt dann einen durch die Teile iil j2, i3 i4 gebildeten, wenn auch durchbrochenen Gewindegang, so daß man dieses Werkstück in das zugehörige Gewinde, beim Ausführungsbeispiel eines Sicherungselementes, einschrauben kann. Beim Ausführungsbeispiel ist es allerdings noch aus elektrischen Gründen erforderlich, den Zylinderzapfen a mit metallenem Gewinde zu versehen. Eine solche metallene Gewindehülse, die gesondert angefertigt wird, läßt sich ohne weiteres auf den aus den Teilen i,, i2, i3, i4 gebildeten Gewindegang aufschrauben und allein hierdurch in ihrer Lage halten, sie kann natürlich zusätzlich festgekittet, durch umgebogene Lappen in ihrer Lage gesichert werden u. dgl. Denkt man sich jedoch den gehäuseartigen Teil c fort und ersetzt durch eine Art Handgriff, der sich also nach oben an den Flansch d anschließt, so ergibt sich ein Schraubstöpsel für Flaschenverschlüsse, der auch ohne besondere Kappe, die die Teile il, i2, i3, i4 zu einem Gewinde ergänzt, brauchbar ist. Es läßt sich auf diese Weise auch der als Beispiel erwähnte Spulenträger herstellen, in welchem Falle statt der Gewindegangteile il, i2, ja, i4 ein Flansch an dem Grundkörper a zu erzeugen wäre, der ebenso wie beim Ausführungsbeispiel nach der Zeichnung durch das Zusammenwirken der beiden Werkzeugteile unter Vermittlung von Stiften g sich ohne weiteres fertigen läßt.
  • Die Erfindung, die nicht auf die angegebenen Anwendungsbeispiele beschränkt ist, ergibt somit die Möglichkeit, selbst in Massen anzufertigende Preßstücke mit Hinterschneidungen in einfachsten Werkzeugen herzustellen, und erspart die sonst erforderliche Notwendigkeit, die Preßlinge nach ihrer Anfertigung einzeln aus der einteiligen Matrize heraus zuschrauben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Formstück aus Kunstharzpreßstoff, welches zwischen vorspringenden Flanschen, Gewindegängen od. dgl. hinterschnitten ist, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der Flansche (d) Durchbrechungen (f), die bei Rundkörpern zweckmäßig gleichmäßig auf dessen Umfang verteilt sind, zum Durchtritt von an einem der beiden Preßwerkzeugteile (h) angebrachten Stiften (g) aufweist, die zusammen mit dem zweiten Werkzeugteil zur Formung von Teilen des anderen Flansches (i1, i2, ja, i4) dienen, auf die nach Bedarf eine diese Teile (it, i2, i3, i4) zum vollen Flansch ergänzende Kappe aufgesetzt wird.
  2. 2. Formstück nach Anspruch I in Form eines einen Gewindezapfen (a) tragenden Gehäuseunterteiles (c) für Kleinselbstschalter in Stöpselform.
DER2985D 1942-09-30 1942-09-30 Formstueck aus Kunstharzpressstoff Expired DE880937C (de)

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