DE8809380U1 - Türblattrohling - Google Patents
TürblattrohlingInfo
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf einen TUrblattrohiing gemäß Oberbegriff Schutzanspruch 1.
Türblattrohlinge dieser Art sind an sich bekannt und werden
insbesondere im handwerklichen sowie im industriellen Bereich
zum Anfertigen von Türblät'ern bzw. Türflügeln von Gebäudetüren
und dabei insbesondere auch tür Gebäudeauüentüren
verwendet.
Im handwerklichen Bereich werden solche Türblattrohlinge auch
dazu verwendet, um bei einer bereits vorhandenen Gebäudetür unter Beibehaltung des vorhandenen Türrahmens bzw. Türstockes
den vorhandenen Türflügel durch einen neuen Türflügel zu
ersetzen. Hierfür muß der Türblattrohling dann so ausgebildet
sein, daß er durch Kürzen bzw. Zuschneiden eine Anpassung seiner Abmessungen an den vorhandenen Türstock zuläßt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Türblattrohling
aufzuzeigen, der bei der Möglichkeit einer Kürzung eine einfache Weiterverarbeitung in ein Türblatt bzw. in
einen Türflügel ermöglicht.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Türblattrohling entsprechend
dem kennzeichnenden Teil des Schutzanspruches 1 ausgeb&igr;ldet.
Bei dem erfindungsgemäßen Türblattrohling kann die insbesondere
zum Einbringen der Falzung für den Türflügel notwendige Bearbeitung problemlos an dem äußeren Holzkern vorgenommen
werden, wobei durch die neuerungsgemäße Ausbildung auch sichergestellt ist, daß die Umfangsseiten der beiden, die
Türblattaußenseite sowie die Türblattinnenseite bestimmenden Platten durch den Holzkern abgedeckt sind, so daß bei der
Herstellung eines Türflügels unter Verelendung des neuerunqsgemäßen
Türblattrohlings auch keine zusätzlichen Um- oder Anleimer für das Abdecken der optisch störenden und gegenüber
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Witterudgs- bzw. Umwelteinflüssen vielfach äußerst empfindlichen Umfangseeiten der beiden Platten des Türblattrohlings
erforderlich aindi
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des neuerungsgemäßen
Türblattrohlings ist dieser an beiden Seiten mit einer
Kunststoffpliätte versehen, die dann auch den Übergang
zwischen den Platten und dem Holzkern überdeckt.
Das Kürzen des Türbiattrohiings eiTuiyi entweder im Gereich
des Holzkernes oder aber an wenigstens einer speziell für
dieses Kürzen vorgesehenen Seite des Türblattrohlings im
Bereich der dortigen Umfangsseiten der beiden Platten, wobei
in diesem Fall der Türblatt rohling im Bereich der zum Kürzen vorgesehenen Seite zwischen seinen beiden Platten einen zu
der genannten Seite hin offenen Hohlraum aufweist, in welchen dann nach dem Kürzen ein in seiner Breite an den Abstand der
beiden Platten angepaßter Abschnitt verminderter Breite eines im Querschnitt T-artig ausgebildeten leistenartigen Elementes
aus Holz einsetzbar ist, welches (Element) mit einem Abschnitt vergrößerter Breite die Umfangsseiten der Platten im
Bereich des Hohlraumes abdeckt und nach dem Befestigen an dem Türblattrohling einen Teil des äußeren Holzkernes bildet.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Neuerung weist der
Türblattrohling zumindest im Bereich einer Platte mehrere
über Öffnungisn ins Freie mündende Kanäle für eine Hinterlüftung auf, um insbesondere bei einer aus dem Türblattrohling
hergestellten Gebäudeaußentür eine Feuchtigkeitsoder KondensiMasserbildung im Inneren des Türflügels und damit
u.a. auch eine ev. hierdurch bedingte Verformung des Türflügels zu vermeiden.
Weiterbildungen der Neuerung sind Gegenstand der Unter ansprüche .
Die Neuerung wird im folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
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einen Türblattrohling gemäß der Neuerung, wobei an der in Fig. 1 vorderen Seite des Türblattrohlings die
dortige Platte weggelassen wurde, so daß der von dem äußeren Holzkern umschlossene Metallrahmen des
Türblattrohlings sichtbar ist;
'; Fig. 2 einen Teilschnitt durch den Türbla 11 rohl ing gemäß Fig.
?! 1 entsprechend der Linie I-I;
'&udigr; Fig. 3 in ähnlicher Schnittdarstellung wie Fig. 2 einen aus
Ü dem Türblattrohling hergestellten Türflügel einer
w Gebäudetür (z.B. GebäudeauGentür) zusammen mit einem
■; Türstock dieser Gebäudetür;
I Fig. 4 in ähnlicher Darstellung wie Fig. 2, eine weitere
jij mögliche Ausführungsform des neuerungsgemäßen Tür-
J blattrohlings.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Türblattrohling 1
§ besteht im wesentlichen aus einem diesen Türblattrohling 1 an 1 seinen beiden, parallel zueinander verlaufenden Längsseiten
'p. sowie an seinen beiden ebenfalls parallel zueinander verlai■·-
I fenden Querseiten umschließenden Holzkern, der sich bei der dargestellten Ausführungsform aus vier, jeweils aus massivem
Holz hergestellten leistenartigen Elementen zusammensetzt,
von denen die beiden Elemente 2 und 3 mit ihren außen liegenden, d.h. einander abgewendeten Flächen 2' bzw. 3' die
Längsseiten bzw. die dortigen Umfangsseiten des Türblattrohlings
1 und die Elemente 4 und 5 mit ihren einander abgewendeten Flächen 4' bzw. 5' die senkrecht zu den Längsseiten
verlaufenden Querseiten bzw. die dortige Umfangsseiten des Türblattrohlings 1 bilden. Die Elemente 2-5 sind an ihren
Enden jeweils stumpf aneinander anschließend durch nicht näher dargestellte Zapfenverbindungen zu dem rahmenartigen
Holzkern miteinander verbunden.
ititiiia
An den beiden senkrecht zu den Flächen 2'-5' liegenden Seiten (Vorderseite ünri Rfjnkseir.e) weist tier Türblattrohling 1
jeweils eine Platte 6 bzw. 7 auf, die vorzugsweise aus verleimtem Holz besteht und von denen bei der dargestellten
AusfUhrungeform die Platte 6 die Innenfläche des Türblattroh
lings 1 bzw. eines aus diesem Rohling hergestellten Türflügels
la und die Platte 7 die Außenfläche des Türblattrohlings
1 bzw. des hieraus hergestellten Türflügels la bilden.
Ujifi His Fin. 2 zeigt, weist das Element 2 an seiner der
Fläche 2' abgewendeten, parallel zu der Fläche 2' verlaufenden
und dem Inneren des rahmenartigen Holzkerns zugewendeten
Fläche 2'' zwei im wesentlichen rechtwinklige Aussparungen
8 und ') auf, die sich nahezu über die gpsamte Länge
des Elementes 2 erstrecken. Beide Aussparungen 8 und 9 sind dabei zu der Fläche 2'' hin offen. Die Aussparung 8 ist
weiterhin zu einer Fläche 2'"' hin offen, die senkrecht zu der Fläche 2' liegt und damit einen Teil der Innenfläche des
Türblattrohlings 1 bestimmt. Die Aussparung 9 ist zusätzlich
zu einer Fläche 2'''' hin offen, die ebenfalls senkrecht zu
der Fläche 2' liegt und damit einen Teil der Außenfläche des Türblattrohlings bestimmt. Beide Aussparungen P und 9 weisen
in einer Achsrichtung senkrecht zu den parallelen Flächen
2''' und 2'''' nine Tiefe auf, die gleich der Dicke der
Platten 6 bzw. 7 ist, so daß diese Platten 6 bzw. 7 mit ihrem Randbereich jeweils in einer der Ausnehmungen 8 bzw. 9 derart
aufgenommen sind, daQ die einander abgewendeten Oberflächenseiten bzw. Außenf'"."hen der Platten 6 und 7 bündig mit der
Fläche 2''' bzw. 2'''' liegen, wie died in der Fig. 2
dargestellt ist. In der gleichen beschriebenen Weise sind auch die Elemente 3-5 ausgebildet, so daß die beiden Platten
6 und 7 an ihrem gesamten Umfangsbereich von den Aussparungen
8 und 9 sämtlicher Elemente 2-5 aufgenommen sind und somit die rechteckförmigen Platten 6 und 7 an ihrer gesamten
Umfangsflache bzw. an allen Umfangsseiten durch den von den
Elementen 2-5 gebildeten rahmenartigen Holzkern nach außen hin, d.h. gegen äußere Einflüsse (insbesondere auch feuchtigkeit
und Wasser) abgedeckt sind. Die beiden Platten 6 und 7
sind im Bereich der Ausnehmungen 8 und 9 mit dem von den
Elementen 2-5 gebildeten rahmenartigen Holzkern in geeigneter Weise, bevorzugt durch Verleimen verbunden.
Der Türblattrohling 1 ist an seiner gesamten Innenfläche,
aber auch an seiner gesamten Außenfläche mit einer Kunststoffplatte 10 versehen, die auf die dortige Oberflächenbzw. Außenseite der Platte 6 bzw,. 7 sowie auf die dortigen,
mit der jeweiligen Oberflächenseite bündig liegenden Fläche der Elemente 2-5 (beispielsweise Flächen 2''' bzw. 2"'')
aufgebracht bzw. aufgeklebt ist. Die jeweilige Kunststoffplatte 10 überdeckt die Fugen zwischen dem Umfang der Platten
6 und 7 und dem von den Elementen 2-5 gebildeten rahmenartigen Holzkern und verhindert dort u.a. ein Eindringen von
Feuchtigkeit oder Wasser. Weiterhin bewirken die beiden Kunststoffplatten 10 auch einen zusätzlichen Zusammenhalt für
den Türblattrohling 1 in der Form, daß sich an der Außen- und Innenfläche des Türblattrohlings aufgrund von Umwelt- oder
Witterungseinflüssen (wie Feuchtigkeit, Temperatur usw.)
keine Risse bilden oder aber Fugen zwischen dem von den Elementen 2-5 gebildeten rahmenartigen Holzkern und den
Platten 6 und 7 entstehen können.
Auf die der jeweiligen Platte 6 bzw. 7 abgewendete Außenfläche der Kunststoffplatte ist dann auf der Außenfläche bzw.
Innenfläche des Türblattrohlings noch jeweils ein Furnier oder ein anderes Dekor aufgebracht. Auch ev. Risse in diesem
Dekor bzw. Furnier werden durch die Kunststoffplatte 10 verhindert, was insbesondere bei Verwendung eines Furniers
den Vorteil hat, daß dieses mit seiner Maserung im wesentlichen in Richtung der Längsseiten oder Querseiten des
Türblattrohlings liegend aufgebracht werden kann, was eine
besonders materialsparende Aufbringung des Furniers ermöglicht,
Wie die Fig. 2 zeigt, willst die Aussparung &thgr; b«i dem Türblattrohling 1 Jl&eegr; dichtung senkrecht zur Fläche 2' eine
gröüers Erstreckunij auf al? dip Aussparung 9. In ähnlicher
Weise eind die entsprechenden Aussparungen 8 und 9 auch an
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den übrigen Elementen 3-5 ausgebildet. Hierdurch ist einerseits eine Befestigung der Platte 6 und über im Inneren des
Türblattrohlings vorgesehene Stege 11 und 17 aus Holz letztlich auch eine Befestigung der Platte 7 auf großer
Fläche an den von den Elementen 2-5 gebildeten rahmenartigen Holzkern gewährleistet. Andererseits steht an dem von den
Elementen 2-5 gebildeten rahmenartigen Holzkern im Bereich der jeweiligen Fläche 2'-5' und im Bereich der Außenfläche
des Türblattrohlings 1 ein genügendes Volumen an massivem Holz-Material zur Verfügung, um auch nach einem ev. Kürzen
des Türblattrohlings 1 noch den erforderlichen Falz 12 für den Türflügel la einarbeiten zu können.
In dem von dem rahmenartigen Holzkern (Elemente 2-5) und den Platten 6 und 7 gebildeten Innenraum des Türblattrohlings ist
ein Metallrahmen vorgesehen, der bei der dargestellten Ausführungsform aus vier Längen 13-16 eines Rechteckhohlprofils aus Stahl besteht. Die Länge 13 liegt dabei im
Abstand von und parallel zu dem Element 2, die Länge 14 unmittelbar an das Element 3 anschließend parallel zu diesem
Element. Die beiden Längen 15 und 16 sind unmittelbar an das Element 4 bzw. 5 anschließend parallel zu diesen Elementen
vorgesehen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die den Stahlrahmen bildenden Längen 13-16 nicht miteinander
verbunden, sondern jeweils in geeigneter Weise (beispielsweise durch Kleben) im Inneren des Türblattrohlings gehalten.
Wie bereits erwähnt, sind die beiden Platten 6 und 7 im
Inneren des Türblattrohlings 1 durch mehrere Stege 11, die
ebenfalls aus Holz und dabei bevorzugt aus verleimtem Holz bestehen, miteinander verbunden, wobei diese Stege 11 bei der
dargestellten Ausführungsform parallel zueinander und parallel zu den Elementen 2 und 3 vorgesehen sind, und zwar
in dem von dem Stahlrahmen (Längen 13-16) umschlossenen Raum. Zwischen den Stegen 11 sowie auch im Bereich zwischen dem
Element 2 und der Länge 13 sind die beiden Platten 6 und 7 noch durch Stege 17 miteinander verbunden, die bei der
dargestellten Ausführungsform von leistenartigen Elementen aus massivem Holz gebildet sind. Der von dem Stahlrahmen
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(Längen 13-16) und den Stegen 11 bzw. 17 nicht eingenommene Innenraum des Türblattrohlings ist mit einem isolierenden
Material ausgefüllt bzw. bevorzugt mit einem Schaumstoff 18 ausgeschäumt. Dieses isolierende Material dient einerseits
zur Wärme- und/oder Schalldämmung. Andererseits wird mit diesem Material aber auch die Festigkeit des Türblattrohlings
erhöht. Mit dem Material bzw. mit dem Schaumstoff 18 ist bevorzugt auch der Innenraum der Längen 13-16 ausgefüllt.
Im Bereich der dem Innenraum des Türblattrohlings 1 zugewendeten Innenfläche der Platte 7 sind mehrere, sich parallel zu
den Elementen 2 und 3 bzw. zu den Längen 13 und 14 erstreckende Kanäle 19 vorgesehen, die zu einer Hinterlüftung
des Türblattrohlings 1 bzw. des Türflügels la an der Außenfläche dienen und im Bereich der beiden Querseiten bzw. der
dortigen Elemente 4 und 5 des Türblattrohlings mit jeweils einer nach außen führenden öffnungen in Verbindung stehen.
Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Kanäle 19
durch entsprechende Aussparungen in dem Schaumstoff 18 gebildet. An ihrem oberen, dem Element 4 benachbarten Ende
sowie an ihrem unteren, dem Element 5 benachbarten Ende sind sämtliche Kanäle 19 durch einen Querkanal 20 bzw. 21 miteinander verbunden, der in der Fig. 1 mit unterbrochenen Linien
angedeutet ist und auch durch die Stege 11 und 17 sowie durch die mit dem Schaumstoff 18 ausgefüllten Längen 13 und 14
hindurchreicht. Der dem Element 4 benachbarte Querkanal 20 mündet an seinen beiden Enden jeweils in einen Kanal 22, der
am Übergangsbereich zwischen dem Element 2 bzw. 3 und dem Element 4 an der Fläche 4' offen ist. In ähnlicher Weise
mündet der dem Element 5 benachbarte Querkanal 21 an seinen beiden Enden jeweils in einem Kanal 23, der am Übergangsbereich zwischen dem Element 2 bzw. 3 und dem Element 5
vorgesehen ist und an der Fläche 5' offen ist.
Die den rahmenartigen Holzkern bildenden Elemente 2-5 weisen bei dem Türblattrohling 1 ein 8olches Profil bzw. einen
solchen T-artigen Querschnitt auf, daß jedes Element 2-5 in einer senkrecht zu seiner Fläche 2'-5' verlaufenden Achsrichtung genügend weit über den Umfang der Platten 6 und 7
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und dabei insbesondere auch genügend weit über den Umfang der
Platte 6 wegsteht, wie dies in der Fig. 2 für das Haß X angegeben ist, wobei X beispielsweise 50 mm beträgt. Hierdurch ist es bei der Herstellung des Türflügels la möglich,
den Türblattrohling 1 an wenigstens einer seiner Umfangssciten, beispielsweise im Bereich des Elementes 2 auf das für
den Türflügel la benötigte Haß zu kürzen, wie dies in der Fig. 2 mit der Linie S angedeutet ist. Der Türblattrohling
kann somit auch dazu verwendet werden, um einen vorhandenen Türflügel durch einen neuen Türflügel la zu ersetzen, und
zwar unter Beibehaltung des an der entsprechenden Tür [z.B. Gebäudetür) vorhandenen Türrahmens bzw. Türstockes 24. Das
Kürzen des Türblattrohlings 1 erfolgt dabei so, daß die Platten 6 und 7 an ihrem Umfang weiterhin von dem verbleibenden Holzkern abgedeckt sind. Beim Kürzen des Türblattrohlings 1 werden selbstverständlich auch die beiden Kunststoffplatten 10 und das auf diesen Platten vorgesehene Dekor
mit zertrennt, wobei dann auch bei dem gekürzten Türblattrohling 1 die oben beschriebene Funktion der Kunststoffplatten 10 voll erhalten bleibt. Nach dem Kürzen des Türblattrohlings 1 wird dann in diesem der Falz 12 für den
Türflügel la eingearbeitet, der (Falz) dem am Türstock 24
vorgesehenen Falz 25 entspricht.
Der Türblattrohling 1 hat auch den Vorteil, daß nach der Fertigstellung des Türflügels la die Umfangsseiten dieses
Türflügels weiterhin von dem massiven Material des Holzkernes bzw. der Elemente 2-5 gebildet ist, so daß bei der Herstellung des Türflügels la auch keine Um- oder Anleimer erforderlich sind.
In der Fig. 5 ist ein Türblattrohling 1' dargestellt, der sich von dem Türblattrohling 1 zunächst dadurch unterscheidet, daß an der für ein Kürzen des Türblattrohlings 1'
vorgesehenen Seite dieses Türblattrohlings der Holzkern bzw-,
das entsprechende, diesen Holzkern bildende Element nicht vorgesehen ist und die beiden Platten 6 und 7 an dieser Seite
mit ihren ümfangsseiten 6' bzw. T in einer Achsrichtung
senkrecht zu den Platten 6 und 7 deckungsgleich liegsn.
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ausgegangen» daß die eine Längaeeite des Türblattrohlings 1', iT'
die der von dem Element Z bestimmten Längsseite des Türblatt- :
rohlings 1 entspricht, die ;u kürzende Seite des Türblatt-
%
rohlings 1' bildet. An dieser Längsseite ist zwischen den beiden Platten 6 und 7 ein offener Hohlraum 26 gebildet, der
sich über din gesamte Höhe des Türblattrohlings erstreckt und
zu der vorgenannten Längsseite hin offen ist. Das Kürzen des
Türbiattrohiing.'i i' er TuIyL uüfc-m ent sprechendes ZuschrisiiJor;
der Platten 6 und 7 entlang der für das Kürzen des Türblattrohlings
1 vorgesehenen Längsseite, jie dies in der Fig. b
mit der Linie 5' angedeutet ist. Nach dem Kürzen wird in den
Hohlraum 2 6 ein dem Element 2 entsprechendes und wiederum mit
den Ausnehmungen 8 und 9 versehenes Element 2a aus massivem
Holz eingesetzt und mit den Platten 6 und 7 durch Verleimen verbunden, und zwar derart, daü die Platten 6 und 7 an ihrem
Randbereich wiederum von den Ausnehmungen &thgr; und 9 des
Elementes 2a aufgenommen bzw. abgedeckt sind und mit ihren die Außenfläche bzw. Innenfläche des Türblattrohlings
bildenden flächen bündig mit den Flächen 2a''' bzw. 2a''''
des Elementes 2a liegen.
Der in Fig. 5 dargestellte Türblattrohling 1' hat u.a. den
Vorteil, daG ein Kürzen des Türblattrohlings 1' im Bereich
der für dieses Kürzen vorgesehenen Längsseite nicht an dem dortigen Element 2a des Holzkernes erfolgt, sondern in der
vorbeschriebenen Weise an den Platten 6 bzw. 7, so daß das
Material des Elementes 2a voll für die Einarbeitung des Falzes 12 des aus dem Türbiattrohiing 1' hergestellten
Türflügels la zur Verfugung steht. Weiterhin hat der Türblattrohling 1' auch den Vorteil, daß unabhängig von dem Haß,
um welches dieser Türblattrohling 1' gekürzt wird, der Stahlrahmen bzw. dessen der gekürzten Seite benachbart
liegende Länge 13 jeweils den gleichen, sehr geringen Abstand von der von der Fläche 2a' des Elementes 2a gebildeten
Umfangsseite des Türblattes la aufweist. Wie die Fig. 5
zeigt, ist zu diesem Zweck die Länge 13 des Stahlrahmens unmittelbar am Element 2a befestigt, und zwar an der Fläche
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2a'' des zwischen den beiden Ausnehmungen 8 und 9 gebildeten
kleineren Querschnittebereichs des Elementes 2a. Die Länge 13 wird somit nach dem Kürzen des Türblattrohlings 1 zusammen
mit diesem zwischen den Ausnehmungen 8 und 9 gebildeten Teil des im Querschnitt T-üi'tig ausgebildeten Elementes 2a in den
Hohlraum 2 6 eingeschoben.
Bei dem Türblattrohling 1' sind die beiden Platten 6 und 7 an
ihren einander abgewendeten Außenflächen wiederum mit der Kunststoffplatte 10 sowie auf dieser mit dem Dekor bzw.
Furnier versehen, wobei die Kunststoffplatte 10 allerdings im
Bereich der für das Kürzen vorgesehenen Seite des Türblattrohlings
1 nur bis zu dem dortigen Rand der Platten 6 und 7 reicht, '/jährend die Kunststoffplatte 10 an den nicht zum
Kürzen vorgesehenen Seiten auch die dortigen Elemente 3, 4 oder 5 des äußeren Holzkernes abdecken kann, wie dies für die
rtunnststoffplatte 10 bei dem Türblatt rohling 1 beschrieben
wurde. Bei Verwendung von Kunststoffplatten 10 weisen die
beiden Flächen 2a''' und 2a'''' selbstverständlich einen
solchen gegenseitigen Abstand voneinander auf, daß diese
Flächen nach dem Einschieben des Elementes 2a in den Hohlraum 26 mit der Außenfläche der jeweiligen Kunststoffplatte 10
ozVJ. mit der Außenfläche des jeweils dort aufgebrachten
Dekors oder Furniers fluchten.
Der nach dem Kürzen des Türblattrohlings 1' bzw. der Platten
6 und 7 von der Länge 13 sowie von dem Element 2a nicht eingenommenen Teil des Hohlraumes 26 stird vorzugsweise mit
einem wärme- und schalldämmenden Material ausgefüllt, beispielsweise mit dem Schaumstoff 18 ausgeschäumt.
Die Neuerung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht sich, daß Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne daß dadurch der der Neuerung
zugrundeliegende Erfindungsgedanke verlassen wird.
Claims (1)
- ■ «■■••■ISchutzansprüche1. Türblattrohling zum Herstellen von Gebäudetüren, insbesondere Gebäudeaußentüren, bestehend aus wenigstens zwei im Abstand voneinander und parallel zueinander angeordneten Platten, die die Vorderseite bzw. die Rückseite des Türblattrohlings bilden, aus einem mit den Platten verbundenen, sich zumindest um einen Teil des Umfangs des Türblattrohlings erstreckenden und von leistenartigen Elementen gebildeten Holzkern sowie aus einem in dem von den Platten und dem Holzkern begrenzten Innenraum des Türblattrohlings vorgesehenen Metallrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (6, 7) an ihrem Randbereich von Ausnehmungen (8, 9) des Holzkerne3 (2-5, 2a) derart aufgenommen sind, daß die Umfangsseiten der Platten (6, 7) durch den Holzkern (2-5, 2a) abgedeckt sind.2. Türblattrohlirvg r-^ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (6, 7) mit ihren einander abgewendeten Oberflächenseiten jeweils fluchtend mit einer Fläche(2'", 2 ; 2a'", 2a ) des Holzkernes bzw. deidiesen Holzkern bildenden Elemente (2-5, 2a) liegt.3. Türblattrohling nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die einander abgewendeten Oberflächenseiten der Platten (6, 7) eine vorzugsweise mit einem Dekor oder Furnier versehene Kunststoffplatte (10) aufgebracht ist.U. Türblattrohling nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise mit einem Dekor oder Furnier versehene Kunststoffplatte (10) den übergang bzw. die Fuge zwischen der zugehörigen Platte (6, 7) und dem äußeren Holzkern (2-5) überdeckt.·■»· ■·■·5. Türblattrohling nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Türblattrohlings (1, 1') zumindest im Bereich einer Platte (6, 7) ins Freie mündende Kanäle (19) zur Hinterlüftung vorgesehen sind.6. Türblattrohling nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen für die Kanäle (19) im Bereich zweier einander gegenüberliegender, kürzerer Umfangsseiten (4', 5') des Türblattrohlings (1) vorgesehen sind.7. Türblattrohling nach einem der Ansprüche 1-6, dadt.ch gekennzeichnet, daß oie den Holzkern bildenden Elemente (2-5) jeweils in Richtung senkrecht zu den Umfangsseiten des Türblattrohlings (1) mit eines Maß bzw. einer Länge in der Größenordnung von 30-60 mm über den dortigen Rand der Platten (6, 7) wegstehen.8. Türblattrohling nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer Seite des Türblattrohlings (1') zwischen den beiden Platten (6, 7) ein zu dieser Seite hin offener Hohlraum (26) gebildet ist, in welchen ein leistenartiges Element (2a) mit einem Querschnittsbereich verminderter Breite einsetzbar ist, und daß das leistenartige Element (2a) einen Querschnittsabschnitt größerer Breite zum Abdecken der Umfangsseiten der Platten (6, 7) an der wenigstens einen Seite des Türblattrohlings (1') besitzt.9. Türblattrohling nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Querschnittsabschnitt verminderter Breite des Elementes (2a) eine einen Teil des Stahlrahir.er.s bildende Länge (13) eines Stahlprofils befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809380U DE8809380U1 (de) | 1988-07-22 | 1988-07-22 | Türblattrohling |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809380U DE8809380U1 (de) | 1988-07-22 | 1988-07-22 | Türblattrohling |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809380U1 true DE8809380U1 (de) | 1988-11-17 |
Family
ID=6826205
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809380U Expired DE8809380U1 (de) | 1988-07-22 | 1988-07-22 | Türblattrohling |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809380U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29507480U1 (de) | 1995-05-05 | 1997-02-27 | VARIOTEC SANDWICHELEMENTE GMBH & CO. KG, 92318 Neumarkt | Türelement |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH210552A (de) * | 1938-11-30 | 1940-07-31 | Meissner Walter | Wärmeisolierendes und schalldämpfendes Bauelement, insbesondere für den Bau von Türen, Wänden, Möbeln, Verkleidungen und dergl. |
| DE7630073U1 (de) * | 1976-09-25 | 1977-01-20 | Henkel, Karl, 3559 Frohnhausen | Mit einer stahlprofil-armierung versehenes holztuerblatt |
| DE2624485A1 (de) * | 1976-06-01 | 1977-12-22 | Gerhard Hoffmann | Ustahl-verstaerkung fuer holzrahmenteile |
-
1988
- 1988-07-22 DE DE8809380U patent/DE8809380U1/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH210552A (de) * | 1938-11-30 | 1940-07-31 | Meissner Walter | Wärmeisolierendes und schalldämpfendes Bauelement, insbesondere für den Bau von Türen, Wänden, Möbeln, Verkleidungen und dergl. |
| DE2624485A1 (de) * | 1976-06-01 | 1977-12-22 | Gerhard Hoffmann | Ustahl-verstaerkung fuer holzrahmenteile |
| DE7630073U1 (de) * | 1976-09-25 | 1977-01-20 | Henkel, Karl, 3559 Frohnhausen | Mit einer stahlprofil-armierung versehenes holztuerblatt |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29507480U1 (de) | 1995-05-05 | 1997-02-27 | VARIOTEC SANDWICHELEMENTE GMBH & CO. KG, 92318 Neumarkt | Türelement |
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