DE8814130U1 - Prüfgeschoß für Zünder bzw. für Baugruppen derartiger Zünder - Google Patents
Prüfgeschoß für Zünder bzw. für Baugruppen derartiger ZünderInfo
- Publication number
- DE8814130U1 DE8814130U1 DE8814130U DE8814130U DE8814130U1 DE 8814130 U1 DE8814130 U1 DE 8814130U1 DE 8814130 U DE8814130 U DE 8814130U DE 8814130 U DE8814130 U DE 8814130U DE 8814130 U1 DE8814130 U1 DE 8814130U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- test projectile
- test
- section
- projectile according
- projectile
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 238000012360 testing method Methods 0.000 title claims description 61
- 230000000712 assembly Effects 0.000 title claims description 8
- 238000000429 assembly Methods 0.000 title claims description 8
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 claims description 26
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims description 10
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 10
- 235000015842 Hesperis Nutrition 0.000 claims description 4
- 235000012633 Iberis amara Nutrition 0.000 claims description 4
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000007769 metal material Substances 0.000 claims description 3
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims description 3
- 230000009172 bursting Effects 0.000 claims description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 7
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 description 6
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 description 6
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 3
- 238000013467 fragmentation Methods 0.000 description 3
- 238000006062 fragmentation reaction Methods 0.000 description 3
- 239000004429 Calibre Substances 0.000 description 2
- 239000004952 Polyamide Substances 0.000 description 2
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 2
- 244000309464 bull Species 0.000 description 2
- 229920002647 polyamide Polymers 0.000 description 2
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000002592 echocardiography Methods 0.000 description 1
- 238000011990 functional testing Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 239000003380 propellant Substances 0.000 description 1
- 230000002040 relaxant effect Effects 0.000 description 1
- 230000003019 stabilising effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B10/00—Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
- F42B10/02—Stabilising arrangements
- F42B10/14—Stabilising arrangements using fins spread or deployed after launch, e.g. after leaving the barrel
- F42B10/16—Wrap-around fins
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B8/00—Practice or training ammunition
- F42B8/12—Projectiles or missiles
- F42B8/14—Projectiles or missiles disintegrating in flight or upon impact
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Investigating Strength Of Materials By Application Of Mechanical Stress (AREA)
Description
DGH 557 PE
Fi/yB/se
Fi/yB/se
Diehl GmbH & Co.
Stephanstrasse 49, 8500 HDrnbera 30
!under..
Die Srfindong jjetrifft ein Prüfgeschose für Zünder bzw. für
Baugruppen, die für grosekalibrige Munition oder für ftaketen
vorgesehen Bind. Zur Prüfung von Zündern bzw. von Baugruppen
derartiger Zünder für großkalibrige Munition oder für Raketen war es bislang erforderlich/ Originalgescht»ese zu
verwenden. Das bedingt jedoch einen erheblichen Materialbedarf und somit einen hohen Kostenaufwand.
Deshalb liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Prüfung der Zuverlässigkeit von Zündern bzw. von Baugruppen
derarti.ger Zünder, die insbey. für grosskalibrige Munition
oder füir Raketen vorgesehen sind, zu verbilligen, indem nicht
die entsprechenden Originalgeschosse verwendet, d.h.
verbraucht werden, sondern Prüfgeschosse.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass das
Prüfgeschoss als Patrone mit einem Kaliber zwischen 20 mm und
40 mm ausgebildet und mit Stabilisierungsflügeln versehen
ia ■· · * mm · «&bgr; «
ist/ die vor dem Abschuss federnd vorgespannt in einer
Ruheposition innfST-haiht des Kaliberdurchmessers angeordnet
sind, und die unmittelbar nach dem Abschuss eine die Flugbahn des Prüfgeschosses stabilisierende Stabilisierungsposition
einnehmen. Ri &pgr; solches Prüf geschoss kann als Patrone in jede
Waffe bsw. in jedes Gasdruckmessrohr entsprechenden Hennkalibers eingesetzt werden, die ohne Züge ausgebildet
sind. Dadurch ist die zu Prüf zwecken verwendete Waffe bzw. das zu Prüf zwecken verwendete Gasdruckmessrohr in
vorteilhafter tfeise nur einer vemachlüssigbar q\ ringen
Abnutzung ausgesetzt, eo daee Alt einer derartigen Waffe oder
«dt einem eolchen Gaedruckmeserohr eine Vielzahl
entsprechender Abschüsse von PrSIfgeechoeeen möglich ist. Oa
das erfindungsgemässe priifgeechoee im Vergleich zur
groeekalibrigen Originalmunition bzw. im Vergleich zu Haketen, bei «eichen solche Zünder zu Anwendung gelangen,
einfach und vergleichsweise materiAlextensiv herstellbar ist, ergibt sich mit dem erf indungsgemässen Prüf geschoss der
Vorteil einer erheblichen Kostenreduktion zur Ermittlung der funktion, d.h. der Gesamtzuverläseigkeit von mit einem
eolchen Prufgeschoss abgeschossenen Zündern bzw. Baugruppen
derartiger Zünder. Kit einem solchen Prüfgeschoss ist es möglich, sowohl mechanische, als auch pyrotechnische,
elektrische oder elektronische Zünder auf ihre Funktion bzw. auf ihre Zuverlässigkeit zu überprüfen. Desgleichen ist es
mit einem derartigen Prüfgeschoss möglich, zu derartigen
Zündern zugehörige Baugruppen auf Funktion und Zuverlässigkeit zu prüfen, so dass sich ein weiter
Einsatzbereich für das Prüfgeschoss ergibt. Entsprechendes
gilt auch für die Funktionsprüfung für die Zündmittel, die für die jeweilige Munition in Betracht kommen.
• ■ ·■ · ·■ ■
Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass die Patrone einen
Bugabschnitt und einen Heckabschnitt aufweist, die entlang einer Sollbruchstelle miteinander verbunden ist, wobei der
Bugabschnitt in einem zentralen Hohlraum eine den Zünder enthaltende Trenneinrichtung aufweist und der Heckabschnitt
isit den Stabilisierungsflügeln versehen ist. Durch einen solchen Aufbau des Prüfgeschosses ergibt sich während des
Fluges, der grössenordnungsmässig zwischen 3000 und 8000 m bzw. darunter oder darüber liegen kann, eine gute
Flugstabilität, wobei ausserdem der Vorteil erzielt wird, dass durch den Aufbau der Treibladung die
Abschussbeschleunigung des Prüfgeschosses eine Charakterisierung des Abschussverhaltens des grosskalibrigen
Originalgeschosses, d.h. der grosskr übrigen Munition oder der Rakete zulässt.
Die Stabilisierungsflügel bestehen vorzugsweise aus einem
federnden Blechmaterial und liegen in der Ruheposition
vorzugsweise mittels eines Abstreifringes federend
vorgespannt an einem zentralen Kernabschnitt des I
Heckabschnittes an. Beim Abschuss des als Patrone ausgebildeten Prüfgeschosses bleibt der Abstreifring in einem
Patronenlager hängen, so dass die federnde Vorspannung der Stabilisierungsfiügel aufgehoben werden kann, wobei die
Stabilisierungsflügel sich von der einen kleinen Raumbedarf
aufweisenden Ruheposition in ihre aufgespreizte Stabilisierungsposition bewegen.
Damit die Stabilisierungsflügel in dar Ruheposition nur einen
kleinen Platzbedarf benötigen, stehen die Stabilisierungsflügel vom Kernabschnitt vorzugsweise
mindestens annähernd tangential weg. Durch eine solche
Ausbildung des Prüfgeschosses ist es möglich, das Prüfgeschoss als Patrone mit einem kleinen Kaliber zwischen
20 Tsm und 40 mm auszubilden, um das Prüfgeschoss bspw. mit
einer Waffe ohne Züge mit einem entsprechenden Nennkaliber ▼erschiessen zu können.
Zwischen den am Kernabschnitt federnd anliegenden Stabilisierungsflügeln und dem Abstreifring können
Schalenelemente vorgesehen sein. Diese Schalenelemente dienen insbes. zum Schutz der Stabilisierungsflügel. Vorzugsweise
sind enLiöiiy des Umfäiryeö des Fxüfgsschossss sine ünsshl
Schalenelemente gleichmässig verteilt vorgesehen, die einander entsprechende Abmessungen aufweisen. Bei einer
bevorzugten Ausbildung kommen zwei Schalenelemente zur Anwendung, von denen jedes den halben Umfang des die
Stabilisierungsflügel aufweisenden Kernabschnittes des Heckabschnitts bedeckt.
Die im zentralen Hohlraum des Bugteils befindliche Trenneinrichtung enthält vorzugsweise einen
Zündverzögerungsssatz. Durch den Zündverzögerungssatz wird in an sich bekannter Weise die Brennzeit der Trenneinrichtung
festgelegt.
Im Bereich zwischen dem Bug- und dem Heckteil des patronenförmigen Prüfgeschosses kann eine pyrotechnische
Signal tablette vorgesehen sein. Am Ende der Brennstrecke des
Zündverzögerungssatzes wird die Signaltablette gezündet, so dass ein Lichtblitz entsteht. Zu diesem Zweck ist zum Zünden
der Signaltablette und zum Trronnen des Bugteils vom Heckteil
im zentralen Hohlraum des BugtÄxls vorzugsweise eine Zerlegerladung vorgesehen. Hit Hilfe dieser Zerlegerladung
wird das Prüfgeschoss entlang der Sollbrachstelle in das Bugteil und in das Heckteil zerlegt, so dass die gleichzeitig
oder unmittelbar anschliessend gezündete Signaltablefcte eisen
Lichtblitz erzeugt, wie bereits erwähnt wurde. Damit ist es
möglich, die Brennzeit der Trenneinrichtung vom Rohrmündungsblitz bis zum sichtbaren Zerlegungsblitz während
des Schussvorgangs zu messen.
Das Bugteil weist vorzugsweise ein Leitwerk und eine
Geschoßspitze auf, und das Heckteil ist vorzugsweise an ■ seinem hinteren Endabschnitt mit mindestens einem
Dichtungsring versehen. Der/jeder Dichtungsring besteht
vcrsucjssjöiss aus eines ^»netctnffmatarial. Dadurch wird der
ohne Züge ausgebildete Lauf der Waffe bzw. des Gasdruckmessrohres beim Abschuss des Prüfgeschosses nicht
wesentlich beansprucht, wobei gleichzeitig der Vorteil erzielt wird, dass beim Abschuss des Prüfgeschosses mit: der
Geschossbewegung der mindestens eine Dichtungsring in das Rohr gepresst und somit eine Gasabdichtung bewirkt wird.
Der/jeder Dichtungsring besteht vorzugsweise aus Polyamid.
Weiters Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus
der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemässen
Prüfgeschosses. Es zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht des Prüfgeschosses in der Ruheposition in einem vergrösserten Maßstab,
25
Fig. 2 eine teilweise aufgeschnittene Seitenansicht des
Prüfgeschosses gem. Fig. 1 in der Flug- d h. Stabilisierungsposition ,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Schnittlinie XII-III in Fig. 2, und
Fig. 4 eins Seitenansicht des Prüf geschosse= in der
Stabilisierungsposition.
(| Fig* 1 zeigt ein Prüfgeschoss 10 für Zünder bzw. für
Baugruppen derartiger Zünder, die für grosskalibrige Mufiition
oder für Raketen vorgesehen sind. Das Prüfgeschoss 10 weist ein Bugteil 12 und ein Heckteil 14 auf, wobei das Bugteil
ein Leitwerk 16 und eine Geschoßspitze 18 besitzt. Das Heckteil 14 weist entlang seines Umfangs angeordnete
Schslsnelesvsnts 20 \tsiu einen die Scha leneleineTite am Heckteil
&Ggr;-4 festhaltenden Abstreifring 22 auf. Das Heckteil 14 ist
ausserdem mit Dichtungsringen 24 versehen, die vorzugsweise
aus Polyamid bestehen.
Aus Fig. 2 ist. ersichtlich, dass das Leitwerk 16 mit einem
t 15 zentralen Hohlraum 26 ausgebildet ist, in weichem eine
Trenneinrichtung 28 angeordnet ist. Beim Abschuss des Prüfgeschosses 10 wird durch die Abschussbeschleunigung in
, der Trenneinrichtung 28 der Zündmechanismus ausgelöst und der
in der Trenneinrichtung 28 vorhandene, an sich bekannte Verzögerungssatz gezündet. Am Ende der Brennstrecke zündet
eine Zerleger ladung eine Signal tablette 30 und sprengt gleichzeitig das Bugteil 12 vom Heckteil 14 entlang
mindestens einer zwischen den zuletzt genannten Teilen vorgesehenen Sollbruchstelle 32, wobei gleichzeitig mittels
der Signaltablette 30 ein Lichtblitz erzielt wird.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist das Heckteil 14 des Prüfgeschosses 10 mit Stabilisierungsflügeln versehen. Die
Stabilisierungsflügel 32 bestehen aus einem federnden Blechmaterial und liegen in der normalen Ruheposition des
Prüfgeschosses 10 an einem zentralen Kernabschnitt 34 des Heckteiles 14 an. Die Stabilisierungsflügel 32 sind mittels
Befestigungsschrauben 36 am zentralen Kernabsehnitt 34 befestigt, und sie stehen vom zentralen Kernabsehnitt 34 in
Richtung wag. &Agr;&tgr;&igr; &tgr; diese Weise ist es möglich,
die Stabilisierungsflügel 32 in der Ruheposition des Prüfgeschosses 10 platzspaxend an den Kernbereich 34
anzulegen. Hit Hilfe der Schaltelemente 20 bzw. mit Hilfe
des Äbstreifringes 22 (sh. Fig. 1) werden die Stabilisierungsflügel 32 in der Ruheposition des
Prdrgeschosses 10 am zentralen Kernabschnitt 34 festgelegt.
Beim Abschuss des Prüf geschosse« 10 werden mit der
Geschossbewegung die Dichtungsringe 24 an das ohne Zug ausgebildete Rohr der Waffe gepresst, so dass sie eine
Gasabdichtung bewirken. Beim Abschuss bleibt der Äbstreifring
22 im Patronenlager hängen, so dass er die Schalenelemente freigibt. Durch die nachfolgenden Gase wird der Äbstreifring
22 ausgestossen. Beim Verlassen der Rohrmündung der Waffe,
von welcher das Prüfgeschoss 10 abgefeuert wird, lösen sich die Schalenelemente 20 durch die elastische Federkraft, d.h.
durch Entspannung dex Stabilisierungsflügel 32, so dass die
Stabilisierungsflügel 32 die in Fig. 3 gezeichnete ebenflächig gestreckte Stellung einnehmen können. In diesem
Zustand dienen die Stabilisierungsflügel 32 dazu, die Flugbahn des Prüfgeschosses 10 zu stabilisieren.
Fig. 4 zeigt das Prüfgeschoss 10 in der
Stabilisierungsposition während des Fluges. In dieser Position befinden sich die aa Heckteil 14 befestigten
Stabilisierungsflügel 32, die entlang des ümfangs des
Heckteiles 14 gleichmässig symmetrisch befestigt sind, in ebenflächigem gestrecktem Zustand. Aus dieser Figur sind zur
Befestigung der Stabilisierungsflügel 32 dienende
Befestigungsschrauben 36 sowie Dichtungsringe 24 ersichtlich. Desgleichen erkennt man aus dieser Figur das Bugteil 12 mit
dem Leitwerk 16 und der Geschoßspitze 18,
• &bgr; &phgr;
ss ss
Die Laborieruag des Prüfgeschosses 10 erfolgt bspw. dadurch,
dass in das Leitwerk 16 zuerst die Signaltablette 30 und anschliessend die Trenneinrichtung 28 (sh. Fig. 2) eingeklebt
wird. Danach wird die Geschoßspitze 18 mit dem Leitwerk 16
mechanisch fest verbunden. Das kann durch eine Verklebung
erfolgen. Die Laborierung der Patrone erfolgt bspw. dadurch,
dass eine Patronenhülse entsprechenden Hennkalibers für f±e
gewünschte Beschleunigung laboriert wird. Das Heckteil 14
trird fei« *um ersten Dichtungering 24 in eine Hülse eingesetzt
IC und an der umlaufenden MlIe 38 (*h. figuren 1, 2 und 4)
angewirkt.
DGH 557 DE
Fi/ie/se
Fi/ie/se
10
te wird ein $rüfgeschoss (10) für Sünder b«r. für fiaugrufcpen
derartiger Zünder, die für grosskalibrige Munition oder für
ftaketen vorgesehen Mind, beschrieben. Das a?rüfgeschoss ist
als Patrone mit einem Kaliber «wischen 20 mm und 40 um
ausgebildet und mit Stabilisierungsflügelft (32) versehen, die
vor dem Abszhus·', des £rüfgeschossee (IQ) federnd vorgespannt
in einer Äuhepotition innerhalb des ftaliberdurchmessers
angeordnet sind und die unmittelbar nach dem Abschuss eine die Flugbahn des ftrüfgeschosses (10) stabilisierende
Stabilisierungsposition einnehmen.
(Figur 2)
Claims (10)
- DGH 537 DE{ Fi/HB/seAnsprüche i101* $riifgeschoss für Sünder bzw. für Baugruppen derartiger Sünder, die für grosskalibrije Munition oder für iiaketen vorgesehen sind/ dadurch gekennzeichnet/ dass das Prüf geschoss (10) als Patrone mit einem Kaliber «wischen 20 am und 40 mn ausgebildet und mit Stabilisierungsflügeln (32) versehen ist, die vor dem Abschuss federnd vorgespannt in einer ftuheposition innerhalb des Kaliberdurchmess&rs angeordnet sind, und die unmittelbar nach deat Abschuss eine die Flugbahn des Prüfgeschossee (10) stabilisierende Stabilisierungttposition einnehmen.
- 2. Prüfgeschoss nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,dass die Patrone (10) ein Bugteil und ein Heckteil (14) aufweist, die entlang einer Sollbruchstelle (31) miteinander verbunden sind, wobei das Bugteil (12) in einem zentralen Hohlraum (26) eine den Zünder enthaltende Trenneinrichtung (28) aufweist und das Heckteil (14) mit den Stabilisierungsflügeln (32) versehen ist.&Iacgr;&ogr;
- 3- Prüfgeschoss nach Anspruch 1 oder 2* dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsflügel (32) aus einem federnden Blechmaterial bestehen und in der Ruheposition mittels eines Abstreifringes (22) federnd vorgespannt an einem zentralen Kernabschnitt (34) des Heckteils (14) anliegen.
- 4. Prüfgeschoss nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet, dass die Stabilisierungsflügel (32) vom Kernabschnitt (34) mindestens annähernd tangential wegstehen.
- 5. Prüf geschoss nach wenigstens einem der Ansprüche 2 bis 4,dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den am Xernabschnitt (34) federnd anliegenden Stabilisierungsflügeln (32) und dem Abstreifring (22) Schalenelemente (20) vorgesehen sind. 20
- 6. Prüfgeschoss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die im zentralen Hohlraum (26) des Bugteils (12) befindliche Trenneinrichtung (28) einen Zündverzogerungssatz enthält.
- 7. Prüf geschoss nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet,dass im Bereich zwischen dem Bugteil (12) und dem Heckteil (14) des patronenförmigen Prüfgeschosses (10) eine pyrotechnische Signaltablette (30) vorgesehen ist.
- 8. Prüfgeschoss nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass zum Zünden der Signaltablette (30) und zum Trennen des Bugteils (12) vom Heckteil (14) im zentralen Hohlraum (26) des Bugteils (12) eine Zerlegerladung vorgesehen ist.
- 9. Prüfgeschoss nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, dass das Bugteil (12) ein Leitwerk (16) und eine Geschoßspitze (18) aufweist, und dass das Heckteil (14) an seinem hinteren Endabschnitt mit mindestens einem Dichtungsring (24) versehen ist-
- 10. Prüfgeschoss nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass der/jeder Dichtungsring (24) aus einem Kunststoffmaterial besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8814130U DE8814130U1 (de) | 1988-11-11 | 1988-11-11 | Prüfgeschoß für Zünder bzw. für Baugruppen derartiger Zünder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8814130U DE8814130U1 (de) | 1988-11-11 | 1988-11-11 | Prüfgeschoß für Zünder bzw. für Baugruppen derartiger Zünder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8814130U1 true DE8814130U1 (de) | 1990-04-05 |
Family
ID=6829774
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8814130U Expired - Lifetime DE8814130U1 (de) | 1988-11-11 | 1988-11-11 | Prüfgeschoß für Zünder bzw. für Baugruppen derartiger Zünder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8814130U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0546900A1 (de) * | 1991-12-13 | 1993-06-16 | Thomson-Brandt Armements | Geschoss mit elastischen Flügeln |
| DE19944379B4 (de) * | 1999-09-16 | 2007-05-16 | Rheinmetall Waffe Munition | Patrone |
| WO2020108962A1 (de) * | 2018-11-26 | 2020-06-04 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Erprobungs- und/oder übungsmunition |
-
1988
- 1988-11-11 DE DE8814130U patent/DE8814130U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0546900A1 (de) * | 1991-12-13 | 1993-06-16 | Thomson-Brandt Armements | Geschoss mit elastischen Flügeln |
| FR2685075A1 (fr) * | 1991-12-13 | 1993-06-18 | Thomson Brandt Armements | Projectile equipe de pales elastiques. |
| DE19944379B4 (de) * | 1999-09-16 | 2007-05-16 | Rheinmetall Waffe Munition | Patrone |
| WO2020108962A1 (de) * | 2018-11-26 | 2020-06-04 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Erprobungs- und/oder übungsmunition |
| US12085375B2 (en) | 2018-11-26 | 2024-09-10 | Rheinmetall Waffe Munition Gmbh | Test and/or practice ammunition |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69809389T2 (de) | Vorrichtung zur unterstützung eines geschosses im rohr | |
| DE19535218C1 (de) | Ballistisches Geschoß | |
| EP0315125A2 (de) | Treibspiegelgeschoss für ein Einstecklaufgerät | |
| DE3918005C2 (de) | ||
| DE1578122A1 (de) | UEbungspatrone | |
| DE8814130U1 (de) | Prüfgeschoß für Zünder bzw. für Baugruppen derartiger Zünder | |
| DE2830119A1 (de) | Nebelladung fuer raketen und geschosse | |
| DE4041611A1 (de) | Munition | |
| EP1166033B1 (de) | Elektronisch-mechanische anzündverzögerung für patronierte pyrotechnische scheinzielmunition | |
| DE4336808C2 (de) | Prüfgeschoß zum Anzeigen der Zündfunktion eines Geschosses | |
| DE1578101C2 (de) | Automatische Waffe mit kleinkalibrigem Geschoß und mit vom Geschoß getrennter Treibladung | |
| WO1993018364A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verschiessen von hülsenloser munition | |
| DE2752844A1 (de) | Mit unterschiedlichen schussweiten durch veraenderung der treibladung verschiessbarer gefechtskopf | |
| DE1678492B1 (de) | Granatwerfer-UEbungsgeschoss | |
| DE1216156B (de) | UEbungsmunition fuer Minenwerfergeraet | |
| AT388447B (de) | Traeger fuer einen mittels einer treibladung abschiessbaren sprengkopf | |
| DE1082834B (de) | Treibladung zur Beschleunigung eines Geschosses | |
| DE102015116985A1 (de) | Selbstverzehrendes Geschoss | |
| CH654407A5 (de) | Verfahren und vorrichtung zum zuenden der treibladung in einer ein gas erzeugenden kartusche sowie kartusche mit der vorrichtung. | |
| DE3217976A1 (de) | Treibladungsanzuender fuer treibladungen extrem hoher ladedichte | |
| AT147254B (de) | Geschoßzünder. | |
| AT251450B (de) | Hülse für Feuerwaffenmunition | |
| DE2339294C3 (de) | Zündvorrichtung in einem hülsenlosen Pulverkörper | |
| DE2555104A1 (de) | Huelsenlose munition und ihre magazinierungsverfahren bei automatischen feuerwaffen | |
| DE658943C (de) | Leucht- und Signalmunition |