DE88162C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE88162C DE88162C DENDAT88162D DE88162DA DE88162C DE 88162 C DE88162 C DE 88162C DE NDAT88162 D DENDAT88162 D DE NDAT88162D DE 88162D A DE88162D A DE 88162DA DE 88162 C DE88162 C DE 88162C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coupling
- claws
- claw
- hook member
- closed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 38
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 38
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 38
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 claims description 17
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 claims 1
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N iron Substances [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/40—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with coupling bars having an enlarged or recessed end which slips into the opposite coupling part and is gripped thereby, e.g. arrow-head type; with coupling parts having a tong-like gripping action
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Step Arrangements And Article Storage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Dezember 1895 ab.
Die vorliegende Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge ist eine Doppelkuppelung, bei welcher
" jeder der zu kuppelnden Wagen auf der Stirnseite mit zwei Kuppelungsgliedern versehen ist,
so dafs also bei zwei einander mit der Stirnseite zugekehrten Wagen vier Kuppelungsglieder einander gegenüberstehen, von denen
.je zwei schräg gegenüberliegende gleichartig sind. Diese Anordnung zeigt unter anderem
den Vortheil, dafs die bisherige, in' der Mitte angebrachte Hakenkuppelung an den Wagen
verbleiben und die vorliegende Doppelkuppelung nach und nach eingeführt werden kann, da in
jedem Falle die mit der neuen Kuppelung ausgerüsteten Wagen mit anderen Wagen durch
die gewöhnliche Kuppelung verbunden werden können.
In beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform der vorliegenden Kuppelung dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι eine theilweise im Schnitt gezeichnete Oberansicht der Kuppelung im geöffneten Zustande,
Fig. 2 und 3 die Seitenansicht und theilweise im Schnitt gezeichnete Oberansicht der
halben Kuppelung im geschlossenen Zustande,
Fig. 4 und 5 die Vorderansicht und Seitenansicht des einen Kuppelungstheiles mit auseinandergespreizten
Klauen,
Fig. 6 einen Schnitt A-B von Fig. 1.
Der eine Theil der Doppelkuppelung besteht aus dem T-förmigen Kuppelungshaken α, welcher
an der Stange c sitzt, die in dem an dem U-Eisen u des Wagengestelles befestigten Gehäuse
b ihre Führung hat. Der Haken α ist um seinen Befestigungsbolzen r nach beiden
Seiten hin etwas beweglich. Die Stange c ist an ihrem hinteren Ende mit einer Platte d
versehen, gegen welche auf beiden Seiten die Federn e bezw./ anliegen.
Der andere Theil der Kuppelung besteht aus den unter dem Einflufs der Federn j (Fig. 4
und 5) stehenden Klauen g, welche an einer auf dem vorderen Ende der in der Muffe i
geführten Stange k sitzenden Scheibe h drehbar befestigt sind. Die Muffe / ist mit dem
an dem U-Eisen u des Wagengestelles befestigten Gehäuse 0 verbunden. Die Scheibe h ist auf
ihrer Vorderseite in ihrer ganzen Höhe mit einem, mittleren prismatischen . Ansätze s versehen.
Die Stange k trägt an ihrem hinteren Ende eine Platte /, welche gegen eine Feder m
anliegt und mit zwei auf ihrer oberen Seite mit einer treppenartigen Verzahnung versehenen
Schlittenstangen η verbunden ist, die zu beiden Seiten des Gehäuses 0 hin- und hergleiten
können. Auf dem Gehäuses sind auf den beiden Enden einer Achse ρ zwei mit dieser
drehbare Fallklinken q angebracht. Ferner sitzt auf der Mitte der Achse ρ ein Arm t, welcher
auf dem keilförmigen Ansätze ν einer auf der oberen Seite des Gehäuses 0 angeordneten
Zahnstange w aufliegt. In letztere greift ein Zahnrad χ ein, welches auf einer in Lagern
des Wagengestelles ruhenden und an den Enden mit Kurbeln \ versehenen Welle j/- sitzt.
Befinden sich die Kurbeln ^ und die mit ihnen durch die Zahnräder χ in Verbindung
stehenden Zahnstangen n> in der durch Fig. 1
veranschaulichten Lage, so kann sich die Kuppe-
lung beim Zusammenstofsen der zu kuppelnden Wagen, selbstthätig schliefsen. Dies geschieht
in der Weise, dafs beim Auftreffen des Kuppelungshakens α auf den Ansatz s der
Scheibe h letztere sich mit der Stange k, der Platte I und den Schlittenstangen n, rückwärts
bewegt, wobei sich die Klauen g schliefsen und den Haken α in der durch Fig. 3 und 4
gezeigten Weise umfassen. In dieser Schliefslage wird die Klauenkuppelung dadurch zurückgehalten,
dafs beim Rückgange der Schlittenstangen η die Fallklinken q je nach der Stärke
des Aufpralls der Wagen sich vor den ersten oder zweiten Zahn dieser Stangen legen und
dadurch eine sonst durch die Kraft der Feder m. verursachte Vorwärtsbewegung der mit der
!Stange k verbundenen Kuppelungstheile verhindern.
Dieser Vorgang vollzieht sich natürlich bei beiden Theilen 'der Doppelkuppelung
in gleicher Weise.
Die Auslösung der Kuppelung erfolgt von der Seite aus, indem die Kurbeln ^ in der Pfeilrichtung
(Fig. 1) gedreht werden. Hierdurch gelangt die Zahnstange w in die durch Fig. 5
veranschaulichte Lage, in welcher die Fallklinken q durch Anheben des Armes t mittelst
des Keilstückes ν aus der Verzahnung der Stangen η ausgehoben werden, so dafs diese
sich mit den mit ihnen verbundenen Theilen unter dem Einflüsse der Feder m wieder nach
vorn bewegen können, wobei die sich öffnenden Klauen g den Haken α freigeben.
Werden die Kurbeln \ in der Stellung, in welcher die Fallklinken q durch das Keilstück ν
hochgehoben sind (Fig. 5), belassen, so kann sich die Kuppelung beim Aufeinanderstofsen
der Wagen nie schliefsen, da die Feder in die Klauen g stets in ihre ausgespreizte Lage
zurückbringt, so lange nicht die Schlittenstangen η in der beschriebenen Weise gesperrt werden.
Die vorliegende Kuppelung wird auch dann mit Sicherheit ihren Zweck erfüllen, wenn die
Kuppelungstheile der zu verbindenden Wagen sich nicht in gleicher Höhenlage befinden, wie
dies z. B. bei ungleicher Belastung der Wagen der Fall sein kann. In jedem Falle wird der
Haken α beim Auftreffen auf den : Ansatz s der Platte h die Rückwärtsbewegung der
letzteren und die damit erfolgende Schliefsung der Klauen g veranlassen. Auch kann sich der
Haken α innerhalb der Klauen g auf- und niederbewegen, da zwischen diesen auch bei
geschlossener Stellung ein der Stärke des Hakenschaftes entsprechender Spalt bleibt.
Auch beim Befahren von Bahnkrümmungen wird die Schliefsung der geschilderten Kuppelung
mit Sicherheit herbeigeführt werden, da der Kuppelungshaken α um den Bolzen r nach
beiden Seiten hin etwas beweglich ist und auch bei eintretender Schrägstellung der gegenüberliegenden
Kuppelungstheile mit den Klauen g, wie oben geschildert, in Eingriff kommen wird.
Als wichtiger Vorzug der vorliegenden Kuppelung ist noch zu erwähnen, dafs die
Kuppelungstheile ihrer federnden Lagerung wegen in derselben Weise wie die Buffer zum
Auffangen der beim Auffahren der Wagen auftretenden Stöfse dienen, wodurch das Wagenmaterial
aufserordentlich geschont wird. >
Claims (3)
1. Eine selbsttätige Klauenkuppelung für
Eisenbahnfahrzeuge, bei welcher das Hakenglied (a) des einen Wagens von federnd
gelagerten Klauen (g) des anderen Wagens umschlossen wird, dadurch gekennzeichnet,
dafs beim Zusammenstofsen beider Wagen die für gewöhnlich auseinandergespreizten
Klauen (g) durch das Hakenglied (a) zurückgedrückt und geschlossen werden, in welcher
Lage die Klauenkuppelung durch Einfallen einer oder mehrerer Sperrklinken ' (q) in
eine oder mehrere mit dem Klauengliede verbundene Zahnstangen (n) zurückgehalten
wird, während die Auslösung der Kuppelung von der Seite aus durch Ausheben der Sperrklinken (q) erfolgt.
2. Eine Klauenkuppelung der durch Anspruch 1
geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen den Kuppelungsklauen (g)
in geschlossener Stellung ein der Stärke des Hakengliedes (a) entsprechender Raum bleibt,
zu dem Zwecke, dafs beide Kuppelungsglieder sich bei geschlossener Kuppelung
unabhängig von einander auf- und niederbewegen können.
3. Eine Klauenkuppelung der durch Anspruch 1 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet,
dafs das Hakenglied (a) um seinen Befestigungsbolzen (r) nach beiden Seiten hin
etwas beweglich ist, zu dem Zwecke, auch beim Befahren von Curven das Schliefsen
der Kuppelung mit Sicherheit herbeizuführen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88162C true DE88162C (de) |
Family
ID=360071
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88162D Active DE88162C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88162C (de) |
-
0
- DE DENDAT88162D patent/DE88162C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2923195C2 (de) | ||
| DE29709420U1 (de) | Vorrichtung zum Verriegeln von beweglichen Weichenteilen | |
| DE3407526C2 (de) | ||
| DE88162C (de) | ||
| DE1461410B1 (de) | Vorrichtung zum Bewegen von Filterplatten | |
| DE34787C (de) | Seiten-Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE34370C (de) | Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| DE99533C (de) | ||
| DE144045C (de) | ||
| DE32947C (de) | Wagen mit Federkraftmaschine | |
| DE253463C (de) | ||
| DE1962121C3 (de) | Absperrschieber mit einer nicht selbsthemmenden Antriebsvorrichtung und einem Riegel | |
| DE28993C (de) | Kupplung für Eisenbahnwagen | |
| DE255032C (de) | Durch Zusammenfahren der Wagen auslösbare Zangen kupplung | |
| DE89127C (de) | ||
| DE183565C (de) | ||
| DE3787C (de) | Vorrichtung zum Erleichtern des Anziehens bei Fuhrwerken | |
| DE1461410C (de) | ||
| DE91549C (de) | ||
| DE210743C (de) | ||
| DE188074C (de) | ||
| DE50956C (de) | Seitenkuppelung für Eisenbahnfahrzeuge | |
| AT47571B (de) | Von der Zugvorrichtung betätigte Reibungsbremse für Eisenbahnfahrzeuge. | |
| DE223828C (de) | ||
| DE43923C (de) | Schützenwechsel für mechanische Webstühle |