DE882105C - Netzgespeiste, durch Regelung ihrer Steilheit hinsichtlich der Reaktanz-eigenschaften ihrer Entladungsstrecke steuerbare Reaktanzroehrenstufe - Google Patents
Netzgespeiste, durch Regelung ihrer Steilheit hinsichtlich der Reaktanz-eigenschaften ihrer Entladungsstrecke steuerbare ReaktanzroehrenstufeInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03C—MODULATION
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- H03C3/10—Angle modulation by means of variable impedance
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- H03C3/14—Angle modulation by means of variable impedance by means of a variable reactive element simulated by circuit comprising active element with at least three electrodes, e.g. reactance-tube circuit
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- H—ELECTRICITY
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- H03J—TUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
- H03J7/00—Automatic frequency control; Automatic scanning over a band of frequencies
- H03J7/02—Automatic frequency control
- H03J7/04—Automatic frequency control where the frequency control is accomplished by varying the electrical characteristics of a non-mechanically adjustable element or where the nature of the frequency controlling element is not significant
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Description
- Netzgespeiste, durch Regelung ihrer Steilheit hinsichtlich der Reaktanzeigenschaften ihrer Entladungsstrecke steuerbare Reaktanzröhrenstufe Nachrichtentechnische Geräte, in denen eine Reaktanzrohrstufe etwa zur Frequenzmodulatio.n oder \achstimm.gleichla.ufre:gelung einer Oszilla:torspannung arbeitet, sind in ihren, Betriebseigenschaften weitgehend von der Konstanz der Speisespannungen abhängig. Betriebsspa:nnungsschwankungen be!-wirken velrhältnismäßi- starke Änderungen der Reakta,uzeigenscha.ften. des Reaktanzrohres, die demgemäß nicht minder starke Wirkungen, insbesondere auf diel Frequenz des durch die Reaktanzstufe gesteuerten Röhreno@szilla,tors, auslösen.
- Es ist bereits bckanut, den Einfluß der Betriebsspann.ungsschwankungen auf die Generatorfreque@nz eines Röhrenoszillators dadurch zu kompensieren, da:ß der Sollspannung einer Gitterelektrode der Genera:torröhre eine Spannung überlagert wird, die proportional den: Betriebsspann.ungsschwankungen ist. Was nun Rährengenera:toren. betrifft, deren Frequenz durch eine angeschlossene Reakta,nzröhrenstufe gesteluert wird, so ist für diese vo,rgeschla:gen -,vordem, zur Kompensation des Einflusses der Beitriehsspannungsschwan.kungen. auf die Gelnerato,rfrequ.enz der Sollspa,nnung mindestens einer Gitterelektrode der Reaktanzröhre einen den Betriebsspa:nnungsschwankungem zeitgetreu proportionalen Spannungsbetrag- von: sinngemäßer Größe und. Phasenlage zu überlagern. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, die Kompensationsspannung- durch Spannungsteilung der unstabilisierten Betriebsspannung zu gewinnen und den empfindlichsten Kompelnsa:tionsvorgaug dadurch zu er-
reichen,, - daß die Kompensationsspannung der Steuergittersollspannun.g des Reaktanzrohres: über- lagert wird. In. der Praxis tritt häufig- der Fall auf, daß bei einem Netzansrhlußgerät die und Schirm- gitterspannungen. und auch die Steuergittervorspan.- nung durch Verwendung einer Glimm.en:tlad'ungs- streeke od. dgl. auf sehr einfache Weise ausreichend schwankungsfrei (stab.ilisieirt) gemacht werden können, so da,ß. nur diel Heizspannungsschwankun, gen entsprechend. den Schwankungen des, Netzeis oder Belastungsschwankungen des. Netzanschluß- gerätets, übrigbleiben und hinsichtlich ihrer Wir-, kung auf die, Re@aktanzrohrstufe zu kompensieren sind. M.it diesem technischen. Problem befaßt sich die Erfindung. Der gefundenen schasturigstochnschen Lösung der Aufgabe liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Kompensation der Hezspann.ungsschwankungen grundsätzlich in der Weise am vorteilhaftesten eir- zielt wird, daß die effektive Stezergittervorspan- nung teils aus der s@tab@ilisierten, teils aus der un- stab,ili.s;iertengleichgerichteten. Spannung des Netz- anschlußgerätes gewonnen wird. Besonders zweckmäßig ist es dabei, so zu ver- fahren., daß, die $omponente% -aus denen sich die effektive Steuergittervorspannung zusammensetzt, durch eine Regeleinrichtung in ihrer. Größe ein- stellbar sind. Vorteilhafte Ausführungsformen der Schaltung sind etwa:,die@Steuergittervorspannung teils indirekt durch. einen, zwischen Nulleiter und Röhremkatho:de geschalteten Ohmschen Widerstand, teils durch An- schluß des Steueirgitterkreises _ (('sitterab@leit-#vider- s:tandes) an. ein gegenüber dem' Nulleiter negatives uristabilisiertes Potem.tial des Netzanschlußgerätes zu gewinnen oder den Nulleiter sowohl über einen Widerstand mit eiin.cm positiven uristabilisierten Potential ,des Netzanschlußgerätes als auch über eineu Widers@taud mit der Reaktanzzohrkathode zu verbinden., wobei die riulleiterseiti:ge Verzweigungs- stelle für beide Verhindungsleitungen nicht direkt, sondern.über einen einen Teil der gemannten. Wider- stände darstellenden Ohmschen Spanmi-ungsabfa11- erzeuger angeschlossen; ist und der Steuexgitter- kreis, an Nulleiterpotential gelegt ist. Ist nicht, wie zunächst vorausgesetzt wurde, die Anodenspannung- und; Schirmgitterspannung der Reaktanzröhre ausreichend stabilisiert, so, können zur Lösung deir oben beschriebenen Aufgabe vor- geschlagene Schaltungen auch für die Kom- pensation der nachteiligen Wirkung etwa,iger-rest- licher Anoden- und Schirmgitterspannungsschwan- kungen durch entsprechende Dimensionieirungs- ma,ßnahmen ausgenutzt werden. Es: kann, aber auch für eiin.e getrennte Durchführung der'letztgenannten Kompensation eine entsprechende Ergänzung der Schaltungen vorgenommen werden. Man wird die Kompensationswirkung in der Regel natürlich so, weit treiben" daß auch die störenden Wirkungen der Heizspannungsschwan, kunigen. auf die'an die Rgaktanzröhre angeschlossene Oszillato,rstufe mit ausgeglichen werden:. Die Zeichnung zeigt Ausfüh.rungsbeispieke .der Schaltung von im Sinn vorstehender Verb,e-ss-- rungsvorschlägw aufgebauter Reaktanzröhrenstufen. In; Abb. i ist i das Reaktanzrohr, z der Oszil- latorschwingungskreis, zu dessen: Selbstinduktions- spuleinteil zwischen; den Anzapfun:gspunkten 3 und 3' die Entladungsstrecke der Reaktanzröhre parallel geschaltet ist. Das Phasendrehglied des Steuergitterkreises: des Reaktan.zrohres wird: durch den Widerstand ¢ und den Kon,denisator 5 gebildet. 6 ist ein i Anschlußpunkt am Netzgerät, der ein, gegenüber dem Nulleiter negatives uristabilisiertes Potential hat. Die effektive Steuergittervorspan, nung wird einmal durch den Kathodenwideirstand 7, zu dem -@d'er Kondensator B. parallel geschaltet ist. indirekt gewonnen, teils durch An;schluß des Gitter- ableitwiderstandeu 9 an einem Abgriff io des zwischen Nulleiter und. dem Aiischlußpunkt 6 ge- legten Widerstandes i i. Durch Verschieben des Abgriffeis io entlang,des Widerstandes i i kann die Schwankungskomponente auf die erforderliche Größfä eingeis.tellt werden, Zur Einstellung der er- fürderlichen gleichspannungsmäßigen Steuergitter- vorspannung wird der Widerstand 7 in seiner Größe entsprechend gewählt. 12 ist ein: Anschluß- punkt des, Neitzanschluß@gerätes, der eine positive stabilisierte Spannung hat und an, dem der Anoden- und Schirmgi.tterkreis .des -Reaktanzrohres an- geschlossen. ist. 13, 1¢ und 15 sind Blockkonden- satoren und 16 der Schirm:gittervorwiderstand des Reaktanzrohres. Abb,. a zeigt eine Reaktanzrö:hrenstufe, bei der die effektive Steuergitterspannung nur durch ent- sprechende Ausbildung des Kathodenwiderstandes gewonnen wird. Mit i ist wieder das Reaktan.z-robr bezeichnet, 21 ist der selbsterregtei Oszillato@rkrelis, zu dessen Selbstinduktions.teiil zwischen den An- zapfuugspunkten 3 und 3' die Entladungsstrecke der Reaktanzröhre parallel liegt. Das P'hasend reh- gli-ed des Steuergitterkreises, wird, wieder durch die Elemem;teJ ¢ und 5 gebildet. Über den Ableitwider- stand 7 ist das Steuergitter an Nulleiterpotentia.l gelegt. Die Kathode ist hochfrequenzmäßi.g über den- Kondensator 8 geerdet, im übrigen, gleichstrom- mäßig über den. Abgriff 9 an: den. Widerstand io an- geschlossen!. Ein weiterer Abgrifft i i des, Wider- standes, io ist über den Widerstand 12 an; ein un- stabilisiertes- - Potential 13, das gegenüber dem Nulleiter positiv ist,, gelegt. Am Punkt 1q., der ein. stabilisiertes Potential hat, liegt der Anoden- und Schirmgitterkreis deir Reaktanzröhr'e. Die übrigen Schaltelemeinte, sind in ihrer Wirkungsweise be- kannt. 15, 16 und 17 sind Blockkondensatoren, i8 .der Sch.irmgittervorwiderstand.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Netzgespeiste, durch Regelung ihrer Steilheit- hinsichtlich der Reaktanzeigenscba,ften ihreir Entladungsstrecke steuerbare Reaktanzröhrenstufe, deren positive Elektrodenbetriebsspannung (Anoden-Schirmgitter-Spannung) stabilisiert sind, gekennzeichnet durch eince, effektive Steuerittervorspannung, die, in, d,em Maß teils aus der stabilisierten" teils aus der unstabilisierten Ausgangsspannung des Netzanschlußgerätes gewonnen wird, daß die Einflüsse, der He!izspa.nnungsschwa,nl;unge@ti auf die Reaktanzeigenschaften der Reaktanzröhrenstufe kompensiert sind. z. Realztanzröhr°nstufe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Spann.un:gskompcnenten, aus denen sich die effektive Ste,uergittervcrspann ,urig zusammensetzt, durch eine, Regeleinrichtung einstellbar sind. 3. Reaktan.zröhrenstufe nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die, St°uergittert-orspannung teils indirekt durch einen zwischen Nulleiter- und Röhrenkathode geschalteten Ohmschen Widerstand, teils durch Anschluß des Steuergitterkre.ises (Gitterableitwiderstandes) an: ein gegenüber dem Nulleiter negatives uristabilisiertes Potential des Netzan.schlußgerätes gewannen. wird. Reakta,nzröhrenstufe nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß der Nullleiter sowohl über einen Widerstand mit einem positiven unstab.ilisierten Potential des Netzanschlußgerätes als auch über einen Widerstand mit dear Reakta.nzröhrleinka,thode- verbunden ist. wobei die nulleiiterseitige Verzweigungsstelle fü.r beide Verbindungsleitungen nicht direkt. sondern über einen für beide Leitungen gemeinsamen, einen Teil der genannten Widerstände darstellenden Ohmschen Spa,nnungsabfa.llerzeluger angeschlossen, ist, und daß deir Steuergitterkreis an Nulleiterpotential gelegt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL4386D DE882105C (de) | 1941-12-04 | 1941-12-05 | Netzgespeiste, durch Regelung ihrer Steilheit hinsichtlich der Reaktanz-eigenschaften ihrer Entladungsstrecke steuerbare Reaktanzroehrenstufe |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE887558X | 1941-12-04 | ||
| DEL4386D DE882105C (de) | 1941-12-04 | 1941-12-05 | Netzgespeiste, durch Regelung ihrer Steilheit hinsichtlich der Reaktanz-eigenschaften ihrer Entladungsstrecke steuerbare Reaktanzroehrenstufe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE882105C true DE882105C (de) | 1953-07-06 |
Family
ID=25954127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL4386D Expired DE882105C (de) | 1941-12-04 | 1941-12-05 | Netzgespeiste, durch Regelung ihrer Steilheit hinsichtlich der Reaktanz-eigenschaften ihrer Entladungsstrecke steuerbare Reaktanzroehrenstufe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE882105C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035207B (de) * | 1955-02-15 | 1958-07-31 | Siemens Ag | Roehrenverstaerker mit Kompensation der durch Heizspannungsaenderungen verursachten Verstaerkungsschwankungen |
-
1941
- 1941-12-05 DE DEL4386D patent/DE882105C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1035207B (de) * | 1955-02-15 | 1958-07-31 | Siemens Ag | Roehrenverstaerker mit Kompensation der durch Heizspannungsaenderungen verursachten Verstaerkungsschwankungen |
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