DE882108C - Anlage zum drahtlosen Nachrichtenverkehr, insbesondere Gegensprechverkehr, zwischen einer Zentralstation und mehreren Gegenstationen - Google Patents
Anlage zum drahtlosen Nachrichtenverkehr, insbesondere Gegensprechverkehr, zwischen einer Zentralstation und mehreren GegenstationenInfo
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- DE882108C DE882108C DET2686D DET0002686D DE882108C DE 882108 C DE882108 C DE 882108C DE T2686 D DET2686 D DE T2686D DE T0002686 D DET0002686 D DE T0002686D DE 882108 C DE882108 C DE 882108C
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Description
- Anlage zum drahtlosen Nachrichtenverkehr, insbesondere Gegensprechverkehr, zwischen einer Zentralstation und mehreren Gegenstationen Die Erfindung bezieht sich auf eine Anlage zum drahtlosen Nachrichtenverkehr, insbesondere Gegensprechverkehr, zwischen einer Zentralstation und mehreren Gegenstationen, deren Abstände von der Zentralstation durch Bewegung einer oder mehrerer dieser Stationen (Zentralstation oder/und Gegenstationen) veränderlich sind. Ein solcher Betrieb kommt z. B. beim Rangierbetrieb vor. .Die Zentralstation befindet sich dann im Stellwerk und die Gegenstationen auf,den Rangierlokomotiven. Ferner sind solche Anlagen in Braunkohlenbetrieben zur Verständigung mit den Baggern und Abraumbrücken, beim Polizei-Stadtfunk und in Hafenbetrieben anwendbar. Bei solchen Anlagen entsteht eine Schwierigkeit dadurch, daß sich die Abstände der Gegenstationen von der Zentralstation ändern und deshalb der Empfang des Senders einer weiter von der Zentralstation entfernten Gegenstation an der Zentralstation durch den Sender einer in der Nähe der Zentralstation befindlichen Gegenstation gestört werden kann. Hierbei ist vorausgesetzt, daß die Trägerfrequenzen der Sender der Gegenstationen so dicht beieinander liegen, daß: ein Durchschlagen des an der Zentralstation infolge geringen Abstandes laut empfangenen Senders .durch normale Selektionsmittel nicht verhindert werden kann. Der Abstand der Trägerfrequenzen möge z. B. o, r MHz = roo kHz bei- etwa 60; MHz (5 m.Welllenlänge) sein.
- Die Erfindung beseitigt die hierdurch hervorgerufene Störung dadurch, daß_ die Sender der Gegenstationen mit je einer selbsttätigen Regeleinrichtung versehen sind, welche die ausgestrahlte Sendeenergie der jeweils in geringem Abstand be-' findlichen (Gegenstation in Abhängigkeit von der von einem Empfänger derselben Gegenstation (Hilfsempfänger oder Empfänger des Gegensprechverkehrs) aufgenommenen Feldstärke des zugehörigen, auf einer anderen Trägerfrequenz airbeiten.den Senders der Zentralstation (Hilfsenders oder Senders (des Gegensprechverkehrs) selbsttätig stufenweise oder stetig so weit-herabgesetzt, daßdie Empfangsstörung auf ein den Betrieb nicht mehr beeinträchtigendes Maß vermindert wird.
- Eine selbsttätige Regelung der Leistung eines Senders auf Grund einer Rückmeldung der Empfangsstärke vom Empfangsort aus zum Sendeort ist an sich bekannt (Patentschrift 700 q.45). Diese Regelung soll -die auf dem Übertragungsweg zwischen Sender und Empfänger auftretenden Dämpfungsschwankungen, z. B. beim drahtlosen Betrieb infolge der Schwunderscheinung, ausgleichen. DieErfindung setzt jedoch so geringeEntfernengen zwischen der Zentralstation und den Gegenstationen voraus, daß nennenswerte Schwunderscheinungen nicht auftreten -und deshalb die Anwendung der bekannten Regelung zunächst nicht sinnvoll erscheint. Bei der Erfindung wird jedoch die Regelung der Sendeenergie vom Empfänger aus nicht zur Erzielung einer besseren Verständlichkeit des Zentralempfanges des eigenen geregelten Senders., sondern des Senders einer anderen Gegenstation, nämlich einer weit entfernten, verwendet.
- Die Erfindung ist sowohl bei Amplitudenmodu-Tation als auch bei Frequenzmodülatiön (und auch bei Tastung) anwendbar, obwohl die Störung in beiden Fällen in etwas anderer Weise auftritt. Bei Amplitudenmodulation wird der Empfang des schwächeren Senders um so mehr geschwächt; je stärker der andere Sender ist. Bei Frequenzmodu-Tation wird der Empfang des Senders dagegen schon vollkommen unterdrückt, wenn die von einem anderen Sender herrührende Empfangsspannung nur wenig überwiegt.
- An Hand der Abbildung wird die Erfindung nachstehend näher erklärt. Dort ist die Zentralstation, die in diesem Beispiel ortsfest .ist, mit Z bezeichnet, und dieGegenstationen, die in diesem Beispiel beweglich sind, sind mit G1, G2, G3 bezeichnet. Die Zentralstation Z enthält drei Sender S1., S20, Sso mit benachbartem Trägerfrequenzen, -die von den Empfängern Ei, -E2; E3 auf den Gegenstationen empfangen werden können. Andererseits befinden sich auf den Gegenstationen G1, G2, G3 je ein Sender S1, S2, S3 mit untereinander benachbarten Trägerfrequenzen und auf der Zentralstation, die entsprechenden Empfänger Ei., E202 Eso# Beide Sendergruppen liegen frequenzmäßig möglichst weit voneinander entfernt, damit innerhalb ' jeder Station der Empfang nicht durch den eigenen Sender gestört wird. Die Frequenzlücken können z. B: .durch die Frequenzen anderer gleichartiger Gegenverkehrsanlagen ausgefüllt werden.
- In der Abbildung möge sich die Gegenstation G2 so nahe an der Zentralstation Z befinden; daß der Empfang einer anderen Gegenstation; z. B. G3, gestört wird. Die Erfindung geht nun von der Überlegung aus, daß wegen der geringen Entfernung zwischen der Zentralstation Z und der Gegenstation G2 nicht nur der Empfang der Gegenstation G9 auf der Zentralstation Z laut ist, sondern auch der- Empfang der Zenträlstationi Z auf der Gegenstation G2. Daher kann die Empfangsstärke auf dieser Gegenstation als Maß dafür dienen, wie stark oder eigene, Sender der Gegenstation störend auf der Zentralstation wirkt. Dies wird, wie die Erfindung zeigt; in der Weise ausgenutzt, daß aus der Empfangsspannung des Empfängers E2 in der Einrichtung, R2 eine Regelspannung in üblicher Weise durch Gleichrichtung gewonnen wird, die in schwächendem Sinne stufenweise oder stetig auf. den Sender, z. B. durch Erhöhung der negativen Gittervorspannung, wirkt. Auf diese Weise wird die Sendeenergie einer Gegenstation um so mehr geschwächt, je näher sie sich an der Zentralstation befindet: In großer Entfernung ist die Regeleinrichtung dagegen praktisch ohne Einfluß, so daß die volle Sendeenergie ausgestrahlt wird. Die stufenweise Regelung braucht nur eine einzige Stufe zu enthalten. Die Leistung des Senders einer Gegenstation, die in eine gefährliche Nähe der Zentralstation kommt, wird dann um einen erheblichen Sprung, z. B. auf ein Hundertstel oder noch viel weniger, herabgesetzt.
- Die gleiche Wirkung der Schwächung der Sendeenergie tritt auf, wenn sich eine andere Gegenstation der Zentralstation nähert, z. B. die Gegenstation G1 mit dem Sender S1, dem Empfänger Ei und dem Regelgleichrichter R1.
- Oben wurde bereits erwähnt, daß an der Zentralstation ein Hilfssender und an den Gegenstationen je ein Hilfsempfänger verwendet werden können, also Geräte, die nicht zum Gegensprechverkehr, sondern nur zur Regelung , dienen. Solche Geräte sind dann erforderlich; wenn nur ein einseitiger Verkehr von den Gegenstationen zur Zentralstation vorhanden ist. Sie sind aber auch dann zweckmäßig, wenn bereits ein oder mehrere Sender an der Zentralstation und je ein- Empfänger auf- den Gegenstationen für, den Gegensprechverkehr vorgesehen sind. Der Hilfssender braucht nämlich nur eine so geringe Leistung auszustrahlen, daß. die irr eine gefährliche Nähe kommenden 1Gegenstätionen diesen Sender noch genügend- stärk empfangen, denn die weiter entfernt befindlichen Gegenstationen -bedürfen ja keiner Regelung der Senderleistung. Es braucht nur ein einziger Hilfssender vorgesehen zu werden, auf .dessen Wellenlänge die Hilfsempfänger aller Gegenstationen abgestimmt sind. Es wird also bei Verwendung eines Hilfssenders an Energie gespart. Eine weitere Er= sparnis ergibt sich im Falle einer C-e,-ensprechanlage dadurch, daß die Hauptsender der Zentralstation (oder der einzige Hauptsender der Zentralstation) nur dann eingeschaltet zu werden brauchen, wenn gerade gesprochen wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Anlage zum drahtlosen Nachrichtenverkehr, insbesondere Gegensprechverkehr, zwischen einer Zentralstation (Z) und mehreren Gegenstationen (G1, G2, G3), deren Abstände von der Zentralstation durch Bewegung einer oder mehrerer dieser Stationen (Z, G1, G2, G.) veränderlich sind, insbesondere für den Rangierbetrieb, dadurch gekennzeichnet, .daß bei so dicht nebeneinander liegenden Trägerfrequenzen der Sender (S1, S" S3) .der Gegenstationen (GI, G2, G3), @daß der Empfang eines weit entfernt befindlichen Senders (S2) einer Gegenstation (G3) im zugehörigen Empfänger (E3.) der Zentralstation durch den Empfang eines gerade in geringem Abstand befindlichen Senders (S2) einer anderen. Gegenstation (G2) mit einer benachbarten Trägerfrequenz gestört wird, die Sender (S1, S.) der Gegenstationen (G1, G2, G3) mit je einer selbsttätigen Regeleinrichtung (R1, R2, R3) versehen sind, welche die ausgestrahlte Sendeenergie der jeweils in geringem Abstand befindlichen Gegenstation (G2) in AbhängigIceit von der von einem Empfänger derselben Gegenstation (Hilfsempfän.ger oderEmpfänger des Gegensprechverkehrs, E2) aufgenommenen Feldstärke des zugehörigen, auf einer anderen Trägerfrequenz arbeitenden Senders der Zentralstation (Hilfssenders oder Senders des Gegensprechverkehrs, S2.) selbsttätig stufenweise oder stetig so weit herabsetzt, daß die Empfangsstörung auf ein den Betrieb nicht mehr beeinträchtigendes Maß vermindert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET2686D DE882108C (de) | 1944-09-01 | 1944-09-01 | Anlage zum drahtlosen Nachrichtenverkehr, insbesondere Gegensprechverkehr, zwischen einer Zentralstation und mehreren Gegenstationen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET2686D DE882108C (de) | 1944-09-01 | 1944-09-01 | Anlage zum drahtlosen Nachrichtenverkehr, insbesondere Gegensprechverkehr, zwischen einer Zentralstation und mehreren Gegenstationen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE882108C true DE882108C (de) | 1953-07-06 |
Family
ID=7544044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET2686D Expired DE882108C (de) | 1944-09-01 | 1944-09-01 | Anlage zum drahtlosen Nachrichtenverkehr, insbesondere Gegensprechverkehr, zwischen einer Zentralstation und mehreren Gegenstationen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE882108C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3021171A1 (de) * | 1980-06-04 | 1981-12-10 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Mobilfunksystem mit hauptkanaelen fuer die drahtlose kommunikation zwischen und mit mobilteilnehmergeraeten und mit subkanaelen fuer drahtlose nahverbindungen zwischen mobilteilnehmergeraeten und diesen zugeordneten tragbaren kommunikationsgeraeten |
| EP0236759A3 (en) * | 1986-02-10 | 1990-01-24 | Nec Corporation | Radio communications system with reduced interference |
-
1944
- 1944-09-01 DE DET2686D patent/DE882108C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3021171A1 (de) * | 1980-06-04 | 1981-12-10 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Mobilfunksystem mit hauptkanaelen fuer die drahtlose kommunikation zwischen und mit mobilteilnehmergeraeten und mit subkanaelen fuer drahtlose nahverbindungen zwischen mobilteilnehmergeraeten und diesen zugeordneten tragbaren kommunikationsgeraeten |
| EP0236759A3 (en) * | 1986-02-10 | 1990-01-24 | Nec Corporation | Radio communications system with reduced interference |
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