DE8826C - Neuerung an Roststäben - Google Patents

Neuerung an Roststäben

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DE8826C
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J. C. BOBZIEN in Chicago (V. St. v. A.)
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H17/00Details of grates
    • F23H17/12Fire-bars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Claims (1)

1879.
Klasse 24.
JOHN C. BOBZIEN in CHICAGO (V. S. A.), Neuerung an Roststäben.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. August 1879 ab.
Der Zwecke meiner Erfindung ist, Rostflächen aus kurzen Stäben zusammenzusetzen, die in Reihen verlegt werden und mit ihren Enden so ineinandergreifen, dafs sie sich gegenseitig tragen und keiner weiteren Unterstützung bedürfen, sowie für die Ausdehnung und Zusammenziehung genügenden Spielraum haben.
Die Roststäbe sind an ihren Enden mit aus der Seitenfläche heraustretenden Ansätzen versehen, auf welchen die Enden der benachbarten Roststäbe aufruhen und sich der Länge nach in einer geraden Linie tragen. Die Seitenwangen eines Rostes sind durch Querstangen verbunden, welche unter den Roststäben hinweggehen und diese gegen unregelmäfsige Längenverschiebung schützen; die Unterkanten der Roststäbe sind dementsprechend mit Einschnitten versehen, um für die Querstangen Platz zu lassen: die letzteren dienen jedoch den Roststäben nicht als Stütze in verticaler Richtung, da diese, wie schon gesagt, sich gegenseitig tragen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht die Längenansicht eines aus drei Reihen von Roststäben gebildeten Rostes,
Fig. 2 ist der Querschnitt durch die ineinandergreifenden Enden der Roststäbe,
Fig. 3 ist der Grundrifs eines Rostes,
Fig. 4 ist die Ansicht einer Seitenwange, welche in einem Schlitz die verbindende Querstange aufnimmt, damit diese sich event, verschieben kann, und
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch zwei Roststäbef welcher die stufenartigen seitlichen Ansätze der Roststäbe zeigt.
Die Mittelstäbe B, Fig. 1, haben an beiden Enden die eigenthü'mliche neue Form, die Endstäbe A und C haben dieselbe nur an einem Ende, während das andere Ende auf dem Mauerwerk des Feuerraums aufruht. Zum Einhalten der Entfernungen sind seitlich kleine Ansätze angegossen. Die Einschnitte an der Unterkante der Roststäbe, durch welche die Querstangen i hindurchgehen, sind auf der Zeichnung mit e bezeichnet, ff sind keilförmige seitliche Ansätze, ebenso gg, welche aus der gegenüberliegenden Seite heraustreten und so viel tiefer liegen, dafs auf ihrer Kopffläche die Grundfläche des Ansatzes f des benachbarten Roststabes aufruhen kann, h h sind nasenförmige Ansätze an den äufsersten Enden der Roststäbe, welche wechselseitig auf den seitlichen Ansätzen ff zweier benachbarter Stäbe aufruhen. Die Roststäbe sind einfache, nach unten zu abgeschwächte Gufseisenplatten; die ineinandergreifenden Enden sind von geringerer Dicke und auch die Seitenansätze f sind keilförmig, damit die Asche leicht durchfallen kann.
Beim Aufbauen eines solchen Rostes werden erst die Seitenwangen / mit den Querstangen i verlegt. Erstere ragen über die Rostfläche etwas hinaus und haben die innere Kante abgeschrägt. Dann wird von einer Seite angefangen, die Roststäbe der Länge nach in Reihen einzulegen und damit fortgefahren, bis die gegenüberliegende Wange erreicht ist.
Da die Roststäbe sich gegenseitig in longitudinaler wie transversaler Richtung stützen, so bietet der Rost eine grofse Stabilität; zugleich ist die freie Rostfläche im Verhältnifs zur Eisenmasse eine sehr bedeutende. Der unregelmäfsigen Ausdehnung und Zusammenziehung wird ein so freier Spielraum geboten, wie es bei keinem anderen bekannten Rost der Fall ist. Die eigenthümliche Construction des Rostes gestattet, denselben sehr leicht und infolge dessen sehr billig zu machen. Auch das Schüren von unten ist sehr leicht zu bewerkstelligen, ohne die Gefahr, dafs die mit einander verbundenen Roststäbe aus ihrer Lage gehoben werden. Die Art der Verbindung läfst für die Stäbe noch eine gewisse Beweglichkeit zu, so dafs sie beim Einführen des Schürhakens von unten etwas kanten, wodurch die dazwischen festgeklemmte Asche herausfallt.
Paten τ-Ansprüche:
Die Herstellung von Rostflächen aus kurzen Roststäben ohne Anwendung von tragenden. Querriegeln, bei welchen
die Roststäbe sich in Reihen durch Ineinandergreifen der Ansätze / und h frei tragen, hauptsächlich wie beschrieben und dargestellt;
die Roststäbe einer geschlossenen Reihe mittelst der Ansätze / und g die Stäbe der nächsten in sich geschlossenen Reihe stützen, hauptsächlich wie beschrieben und dargestellt.
Die Anwendung von Einschnitten e in den Enden der Roststäbe in Combination mit den Wangen / und den Querstangen i, hauptsächlich wie vorstehend beschrieben und durch Zeichnung dargestellt worden ist.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT8826D Neuerung an Roststäben Active DE8826C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063454B (de) * 1956-01-12 1959-08-13 Voigtlaender Ag Photographische Kamera mit auswechselbaren Objektiven
DE1078428B (de) * 1956-07-07 1960-03-24 Voigtlaender Ag Einaeugige Spiegelreflexkamera mit Auswechselobjektiven und Blendenvorwahlvorrichtung
DE1152303B (de) * 1956-11-10 1963-08-01 Jenoptik Jena Gmbh Einrichtung zur Einstellung des auswechselbaren Objektivs einer Kamera mittels einesEntfernungsmessers
DE1181049B (de) * 1955-09-29 1964-11-05 Compur Werk Gmbh & Co Lichtbildaufnahmegeraet mit Wechselobjektiv
DE1185913B (de) * 1960-10-04 1965-01-21 Elbe Kamera Gmbh Schaerfentiefen-Anzeigevorrichtung fuer einaeugige Spiegelreflexkameras mit Blendeneinstellvorrichtung

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