DE882946C - Schnellspannvorrichtung zum Einspannen von Stangen und Rohren - Google Patents
Schnellspannvorrichtung zum Einspannen von Stangen und RohrenInfo
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- DE882946C DE882946C DEM4211D DEM0004211D DE882946C DE 882946 C DE882946 C DE 882946C DE M4211 D DEM4211 D DE M4211D DE M0004211 D DEM0004211 D DE M0004211D DE 882946 C DE882946 C DE 882946C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D7/00—Bending rods, profiles, or tubes
- B21D7/02—Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment
- B21D7/024—Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment by a swinging forming member
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)
Description
- Schnellspannvorrichtung zum Einspannen von Stangen und Rohren Die Erfindung betrifft eine Schnellspannv orrichtung zum Einspannen von Stangen und Rohren, insbesondere zwischen Formstück und Spannbacke einer Biegevorrichtung. Bei derartigen Spannvorrichtungen, die durch Hebel betätigt werden, ist es vielfach von Nachteil, daß sie in geschlossenem Zustand durch abstehende Hebelteile sperrige Formen aufweisen und das Arbeiten erschweren. Auch ist die Schließbewegung der Spannbacken mitunter langsam, was ebenfalls hemmend auf den Arbeitsgang einwirkt. Bei anderen bekannten Einspannvorrichtungen für Biegevorrichtungen wird eine Spannbacke durch einen Hebel mit Exzenter zugestellt und zwischen parallelen Leisten geführt. Diese Spannvorrichtung hat den Nachteil schlechter Zugänglichkeit zum Arbeitsstück, außerdem muß beim Lösen und Einspannen der Hebel bedient und die Spannbacke verschoben werden.
- Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß ein Kniehebel vorgesehen ist, dessen handbetätigter, langer Arm am Formstück und dessen anderer, kurzer Arm an einem gleichfalls am Formstück angelenkten, die Spannbacke tragenden Arm angreift und der so bemessen ist, daß die Vorrichtung in der Strecklage des Kniehebels, in der der Angriffspunkt des kurzen Armes an dem die Spannbacke tragenden Arm in einer Linie reit und zwischen dem Kniehebelgelenkpunkt und dem Angriffspunkt des langen, handbetätigten Armes am Formstück liegt, geschlossen ist. Der lange; von Hand betätigte Arm ist gegabelt, so daß der kurze Arm in der Strecklage in dieser Gabelung liegt. Ferner ist das Hebelsystem so angeordnet, daß die Schwenkachse des langen Armes im Formstück senkrecht zur Drehachse des Formstückes verläuft, so daß der lange Arm in der Strecklage zum Verschwenken des Formstückes verwendet werden kann.
- Mit der Vorrichtung nach der Erfindung ist erreicht, daß das Einspannen der Arbeitsstücke mit einer einzigen Arbeitsbewegung sehr schnell und sicher erfolgen kann: Die Vorrichtung selbst ist einfach in ihrem Aufbau, benötigt wenig Raum und ist auch stärkster Beanspruchung gewachsen.
- Die Zeichnung zeigt in räumlicher Darstellung in zwei Abbildungen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung in. Anwendung auf eine Biegevorrichtung. In der Abb. i ist die Vorrichtung in geöffnetem und in der Abb. 2 in geschlossenem Zustand gezeigt.
- In den Abbildungen befindet sich auf einem Formstück i ein Träger 2, an welchem einerseits der länge Arm 3 des Kniehebels und andererseits der Arm q. ängelenkt sind. Der Arm 3 ist an seinem unteren Teil als Gabel ausgebildet, deren Schenkel 6 und 7 sich an den Kraftangriffsteil 8 des Armes 3 anschließen. Der Arm 3 ist durch den kurzen Arm io des Kniehebels mit dem Arm 4. gelenkig verbunden, und zwar so, daß der Arm io zwischen den Schenkeln 6, 7 des langen Armes 3 und den Schenkeln i i, i2 des Armes q. gelenkig eingesetzt ist. Am Arm q. ist die Spannbacke 13 befestigt, die mit einer Ausnehmung 1q. zur Aufnahme des Arbeitsstückes versehen ist.
- Soll mit dieser ,Einrichtung ein Arbeitsstück, z. B. ein Stab, zwecks Vornahme einer Biegung eingespannt werden, so wird der lange Arm 3 in der in Abb. i eingezeichneten Pfeilrichtung nach unten bewegt. Dadurch bewegt sich die Spannbacke 13 um den Gelenkpunkt des Armes .4 am Träger 2 nach unten, während gleichzeitig der kurze Arm 1o, der die von dem langen Arm 3 ausgeübte Kraft überträgt, zwischen dessen Schenkel 6, 7 einschwenkt. Je mehr sich der Kniehebel 3, io seiner Strecklage nähert, d. h. - je spitzer der Winkel zwischen den beiden Armen 3 und io wird, desto größer wird die von der Spannbacke 13 ausgeübte Anpreßkraft. In der Strecklage des Kniehebels 3; 1o liegt die Spannbacke 13 am Arbeitsstück völlig an. Die Längen der Arme 3 und io zwischen den Gelenken verhalten. sich so, daß bei Strecklage dieser beiden Arme ein Kippunkt entsteht, nach dessen Durchlaufen die Endstellung des Armes 3 erreicht ist.- In dieser Stellung haben sich der Arm 3 mit seiner Gabelung 6, 7 über den Träger :2 und den Arm 4, und der kurze Arm io völlig in dieGabel 6, 7 des langen Armes 3 gelegt. Zur Vornähme einer Biegung am Arbeitsstück kann das Formstück. i mit dem eingespannten Arbeitsstück horizontal geschwenkt werden, wobei der lange Arm 3 nunmehr als Arbeitshebel dient. Dieser weist in dieser Endtage keine hervorstehenden Teile auf, die bei seiner Verwendung insbesondere als Arbeitshebel im Wege sein könnten.
- Beim Lösen des Armes 3 ist es von Vorteil, daß beim Schwenken nach oben die Spannbacke 13. sehr schnell vom Arbeitsstück abgehoben und in eine Lage gebracht wird, in welcher sie das Arbeitsstück völlig freigibt. .
Claims (3)
- PATENTANSPRüCHE: i. Schnellspannvorrichtung zum Einspannen von Stangen und Rohren, insbesondere zwischen Formstück und Spannbacke einer Biegevorrichtung, gekennzeichnet durch einen Kniehebel (3, io), dessen handbetätigter, langer Arm (3) am Formstück (i) und dessen anderer, kurzer Arm (iö) an einem gleichfalls am Formstück (i) angelenkten, die Spannbacke (i3) tragenden Arm (q.) angreift und der so bemessen ist, daß, die Vorrichtung in der Strecklage des Kniehebels (3, 1o), in der der Angriffspunkt -des kurzen Armes (io) am Arm (q.) in einer Linie mit und zwischen dem Kniehebelgelenkpunkt und dem Angriffspunkt des Armes (3) am Formstück (i) liegt, geschlossen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der lange Arm (3) gegabelt ist, so daß der kurze Arm (io) in der Strecklage in dieser Gabelung (6, 7) liegt.
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse des langen Armes (3) im Formstück (i) senkrecht zur Drehachse des Formstückes (i): verläuft, so daß der Arm (3) in der Strecklage zum Verschwenken - des Formstückes (r) verwendet werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM4211D DE882946C (de) | 1943-11-14 | 1943-11-14 | Schnellspannvorrichtung zum Einspannen von Stangen und Rohren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM4211D DE882946C (de) | 1943-11-14 | 1943-11-14 | Schnellspannvorrichtung zum Einspannen von Stangen und Rohren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE882946C true DE882946C (de) | 1953-07-13 |
Family
ID=7292567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM4211D Expired DE882946C (de) | 1943-11-14 | 1943-11-14 | Schnellspannvorrichtung zum Einspannen von Stangen und Rohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE882946C (de) |
-
1943
- 1943-11-14 DE DEM4211D patent/DE882946C/de not_active Expired
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