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Rechengerät zur Dreiecksberechnung Die Erfindung bezieht sich auf
ein Rechengerät zur Dreiecksberechnung gemäß dem Patent 825466; sie bezweckt
eine Verbesserung dieses Rechengeräts und besteht -darin, daß die Winkelmesser und
ihre Führungen nebst Feineinteilungen außerhalb des durch .die drei Schienen gebildeten
Dreiecks angebracht sind, so daß durch eine Winkelübertragung der zu messende Innenwinkel
außen gemessen wird.
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Das Gerät besteht aus folgenden Einzelteilen: Schienen a, b,
c, Winkelmesser a3, 'bi, b4, Winkelmesserführungseinrichtungen a1,
cl, c5, Schieber a5, b2, c2, Feineinteilung a2, c4, c2.
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Die Schienen dienen zur Nachbildung der Seiten eines zu berechnenden,
Dreiecks wie bei dem Gerät des Hauptpatents. Sie sind für diesen Zweck. mit Einteilungen
versehen. Die Einteilungen gehen bei a und b von i bis ioo und bei
c von i bis Zoo. Auf der Schiene a beginnt die Einteilung mit i an der La, -erstelle
d, bei der Schiene b beginnt die Einteilung an der Lagerstelle f ,mit
i, und auf der Schiene c beginnt die Einteilung ebenfalls mit i an der Lagerstelle
f. Die Schiene c soll die doppelte Länge von a oder b haben, da :sie bei
den Dreiecken, bei denen eine Hypotenuse vorkommt, diese nachbilden soll. Die Schienen
b und c liegen in gleicher Höhe, wozu an der Lagerstelle f die Schiene c eine Aussparung
trägt, in der die Schiene b gelagert ist. Die Aussparung entspricht einem Drittel
der Schienenstärke, ebenso entspricht die Stärke der
Schiene b an
der Lagerstelle f nur einem Drittel der Schienenstärke. Die Schiene a liegt über
den Schienen, b und c.
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Mit .den Schienen sind die Winkelmesser und die Winkelmesserführungseinrichtungenverbunden.
Die Winkelmesser mit den Winkelme-sserführungseinrichtungen dienen der Ermittlung
der in einem Dreieck zu berechnenden Winkel. Sie sind, um ein unbegrenzteres Arbeiten
mit dem Gerät zu ermöglichen, an der Außenseite angebracht. Der Winkelmesser b5
und die Winkelmesserführungseinrichtungen sind mit ihren Schenkeln aus einem Stückgearbeitet-.
Die Winkelmesser a3 und bi und die Winkelmesserführungseinrichtung c3 sind zu Schiebern
ausgearbeitet, mit denen sie gleitend mit den zugehörigen Schienen verbunden sind.
Die Winkelmesser tragen die Gradeinteilungen. Der Winkelmesser a3 trägt eine Einteilung
von i bis 9o, sie beginnt auf Höhe -der inneren Schieberkante des Schiebers a5 mit
9o und geht rückwärts bis i. Der Winkelmesser b1 trägt eine Einteilung von i bis
i8;o. .Die Einteilung beginnt mit i8o am Schieber b2 im rechten Winkel zur Lagerstelle.
Mit diesem Winkelmesser müssen Winkel bis zu i8o° gemessen werden können..
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Der Winkelmesser b4 trägt eine Einteilung von i bis 9o. go° liegen
hier an der inneren Kante der Schiene b an, die Einteilung geht rückwärts .bis zu
i°. Die Einteilungen an den Winkelmessern sind jeweils an der oberen Außenkante.
Die Winkelmesserführungseinrichtungen tragen die Ablesemarken für die Gradeinteilungen
an den Winkelmessern. Die Ablesemarken sind jeweils an der oberen Vorderkante. Die
Führungseinrichtungen umgeben die Winkelmesser gehäuseförmig. Nach den Schenkeln
zu haben sie einen Durchbruch für die Verbindung von Winkelmesser und Feineinteilung.
Die Winkelmesser sind an der Innenkante mit Zähnen versehen, in :die die Zähne eines'Itleinen
Stirnrädchens der Feineinteilung eingreifen.
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Die Schieber c3, a5, b2 dienen zur Verbindung von Winkelmesser und
Winkelmesserführungseinrichtung mit den Schienen. Die Schieber gleiten auf den Schienen..
Für .diesen Zweck sind die Schienen nach den Unterkanten verjüngt und die Schieber
schwalbenschwanzförmig an den Unterseiten ausgearbeitet. Sie sind auch nach,den
Lagerstellen zu Lagerbacken ausgearbeitet. Der .Schieber a5 ist manschettenförmig
um die Schiene a gelagert.
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Zwischen Schieber und Winkelmesserführungsgehäuse bzw. den Schienen
ist die Feineinteilung gelagert. Sie dient der genaueren Ermittlung der Winkel in
einem Dreieck, mit ihr können die Winkel auf .Minuten genau abgelesen werden. Die
Feineinteilungssch eibe, in Abb. II mit c2 bezeichnet, trägt nach unten ein kleines
Stirnrädchen, mit dem es .mit dem Winkelmesser im Eingriff steht. Feineinteilungsscheibe
und Stirnrädchen sind miteinander fest verbunden und als Hülse ausgearbeitet und
auf einem Stift, ider -als Achse dient, drehbar gelagert. Der Stift ist in der Schieberrnasse
befestigt und steht fest. Nach oben trägt er eine Scheibe. .die eine Aussparung
von go°'h.at. An dieser Scheibe ist eine Ablesemarke angebracht, mit der die Minuten
an der Feineinteilungsseheibe abgelesen werden. Als Ablesemarke dient dabei die
Innenkante der Aussparurng an der Scheibe. Die Verbindung der Schienen an den Lagerstellen
erfolgt durch kleine Stifte, die nach oben und unten nietenförmig erweitert sind
und nicht über die Schienenstärke ragen dürfen. Die Verbindungsstifte an den Schienen
dürfen .deswegen nicht überstehen, weil die Lagerstelle genau im Knickpunkt zweier
Schienen liegt. Die Handhabung des Geräts Ein rechtwinkliges Dreieck soll z. B.
berechnet werden: seine Bekannten sind: a = 52, Alphawinkel = 2o° und 2', die Länge
wird auf a eingestellt, wenn a die 'bekannte Seite ist. Die 52 werden mit der Ablesemarke
an dem Schieber a4 eingestellt. Durch diese Bewegung verändere ich gleichzeitig
die Schiene c und den Winkel zwischen a und c. Dann wird der rechte Winkel zwischen
a und b eingestellt, dies geschieht dadurch, daß an: der Ablesemarke bei a1 der
Winkel von go° auf dem Winkelmesser b1 eingestellt wird. Jetzt wird a so lange auf
b und c bewegt, bis in f der Winkel zwischen b und c von 2o° und 2'
anliegt. Dabei muß darauf geachtet werden, daß der rechte Winkel in d und
die eingestellte Länge auf a durch a5 nicht verändert wird. Sind die bekannten
Werte alleeingestellt, dann können die noch unbekannten drei Funktionen abgelesen
werden.
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Die Feineinteilungen arbeiten: -.dabei wie folgt: dabei arbeitet c2,
c4, a2 in: gleicher Weise. Wenn, wie es Abb. II zeigt, -die Schienen b und c bewegt
werden, dann bewegt sich der Winkelmesser in der Winkelmesserführungseinrichtung
cl. Dabei rollt das Stirnrädchen der Feineinteilung an der Unterseite der Feineinteilungsscheibe
an. der Innenkante des Winkelmessers b4, die mit Zähnen versehen ist (in der Abb.
II mit b5 bezeichnet), ab. Dieses Stirnrädchen steht in einem bestimmten übersetzungsverhältnis
zu denn Winkelmesser. Dieses Übersetzungsverhältnis überträgt sich durch die feste
Verbindung von Stirnrädchen und Feineinteilungs-.scheibe auf diese. Durch die Scheibe,
die sich über ider Feineinteilungsscheilbe befindet, welche mit dem Stift feststeht,
kann durch die daran befindliche Ablesemarke die Veränderung der Feineinteilungsscheibe
abgelesen werden.