DE883354C - Verfahren zur Herstellung von Polymerisationsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Polymerisationsprodukten

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DE883354C
DE883354C DEB7380D DEB0007380D DE883354C DE 883354 C DE883354 C DE 883354C DE B7380 D DEB7380 D DE B7380D DE B0007380 D DEB0007380 D DE B0007380D DE 883354 C DE883354 C DE 883354C
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DE
Germany
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parts
preparation
polymerization
compounds
polymerization products
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Application number
DEB7380D
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English (en)
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Fritz Dr Christmann
Mathias Dr Pier
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BASF SE
Original Assignee
BASF SE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F210/00Copolymers of unsaturated aliphatic hydrocarbons having only one carbon-to-carbon double bond
    • C08F210/04Monomers containing three or four carbon atoms
    • C08F210/08Butenes
    • C08F210/10Isobutene
    • C08F210/12Isobutene with conjugated diolefins, e.g. butyl rubber
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08FMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED BY REACTIONS ONLY INVOLVING CARBON-TO-CARBON UNSATURATED BONDS
    • C08F236/00Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds
    • C08F236/02Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds
    • C08F236/04Copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, at least one having two or more carbon-to-carbon double bonds the radical having only two carbon-to-carbon double bonds conjugated

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Addition Polymer Or Copolymer, Post-Treatments, Or Chemical Modifications (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Polymerisationsprodukten
    Es wurde gefunden, daß man, wertvolle hoch-
    molekulare Polymerisationsprodukte erhält, wenn
    man Butylene, inisbesomdere Isobuty len. oder Ge-
    mische aus diesem und n-Butyle@netn, im Gemisch
    mit Verbindungen mit konjugierten ungesättigten
    Bindungen, beispielsweise Butadien, Isoprea, Di-
    me@tliylb,u.ta:d,i.en:, Cyclop,e@ota.die@n, Dihy@d:rob"-n,zod
    oder deren. Halogensubstitution:sprodul;teii, mittels
    anorganischer sauer reagierender Halege!nide cder
    graßobe@rlächiger Stoffe in Gegenwart von Lö-
    sungsmitteln für die zu polymerisierenden S.to:ffe
    polymerisiert.
    Als anorganische sauer reagierende Halogernide
    seien Aluminiumchlorid, Eisenchlorid, Zinkchlorid.
    Titanchlorid und insbescu ,dere Bcrfluorid wie auch
    dessen, Anla.gerungsverb,indungen mit Alkoholen,
    Ätherre, Säuren oder Wasser, genannt.
    Geeignete, großoberflächige Stoffe sind ins-
    besondere solche! saurer Natur, wie Kieselgeil oder
    die bekannten. Bleicheirden. Durch. Zu-sü.tze, von
    Säuren, wie Borsäure oder Phosphorsäure, oder
    saure; Salzen wird häufig deren; Wirkung noch
    verstärkt.
    Geeignete Lösungsmittel sind beispielsweise
    Kohlenwasserstoffe, wie Benzol oder gesättigte ali-
    phatische Kohlenwasserstoffe, und. ha.logenierte
    Koh.lenwasserstof@e, wie Tetrachlorkohlenstoff,
    Chloroform, Äthyle:nchlorid, wie auch iMischunge i
    davon.
    Diel Polymerisationi wird z«@eel,-mäßig bei nie-
    drigen. Temperaturen ausgeführt. Polymeri-sate mit
    besonders wertvollen Eigenschaften. erhält man
    beim Polymerisieren unterhalb -io°, z. B. bei
    -4o b-is -70° oder nach darunter. Polymerisiert
    man ein Gemisch. von gleichen Teilenges Isobut@len.
    und; Ruta,dien in Abwesenheit vorn Lösungsmitteln,
    soi erhält man ein weiches, klebriges. Prold!ukt, wäh-
    rend man, erfindungsgemäß, in Gegenwart von Lö-
    sunigsmitteln eine kautschukähnliche, eilgestische
    Massei eirhält.
    Die Podymerisiation kann auch in Gegenwart von
    anderen, unter den gleichen; Bedingungen polymeri-
    sierbaren Verbindungen . ausgeführt werden, bei-
    spielsweise S.tyrol, Alkylstyro@len, Vinyl:äthern,, wie
    Vinyläthyl-, -isohutyl- oder, -o,leyläther, Mono,- und
    Divinylacetylen, Diallyl, Allen, Allylen, Crotonylen,
    Inden oder auch Cumaxon oidier Mischungen, daraus
    oder in Gegenwart von Krack- oder Dehydirierungs-
    pro,duktem, dis Anteile enthaften, die unter den
    gleichen Bedingungen polymerisieren. Solche
    Krackprodukte erhält man iinsbesondere ans wasser-
    stoffrei:chen Stoffen, die zweckmäßiig mehr als
    13,5 g, insbesondere mehr als. 15 g Wasserstoff auf
    i.oo g Kohlenistoff enthalten, z. B. festem Paraffin.,
    Pairaffinölen oder para,ffinb@asischeni Erdölen oder
    deren Fraktionen oder Hydrierungsproduktera von
    Kohlei, Teeren, Öletui oder deren Fraktionen.
    Ferner eignen sich diel bei der Benzinsynthese aus
    Kohlenoxyd und Wasserstoff mit oder, ohne Druck
    erhältlichen Stoffe oder Krack- oder Dehyd!rierungs-
    pro,duktei daraus" die gegebenenfalls nach vorheriger
    Entfernung der Oleifinie erhalten wurden.
    Am :geeignetsten sind die Produkte, die durch
    Krackeni dien genannten Kohlenwasserstoffee ober-
    halb 350°', gegebenenfalls in Gegenwart von Kata-
    lysatoren, wie Tonerde oder Bleicherde, die auch
    mit Säuren, wie Chlomwasserstoffsäure, behandelt
    sein können oder insbesondere durch Krackung bei
    Temperaturen vom 45o bis 8oo° erhalten sind. Im
    letzten Fall besitzen die Krackprodukte viel mehr-
    fach ungesiättigte Anteile.
    Die Diehydri-erunigspro@dukte, die bei der, Poly-
    merisatiion auch mitverwend'et werden können,
    könnten. gleichfalls in bekannter Weisse, z. B. durch
    Leiten der Ausgangsstoffe durch heiße Röhren oder
    über bekannte Dehydrierungskatalysato@ren, durch
    Behandeln gesättigter Kohlenwasserstoffe mit
    Halogen und gleichzeitiger Halogenwasserstoff-
    abspaltung oder durch Behandlung mit Sauerstoff
    oder Schwefel, gegebenenfalls in Gegenwart von
    Bleicherden, Borsäure oder Oxalsäure, erhalten
    werden.
    B.ei)sp@iel i
    In eine auf -70" gekühlte Mischung aus
    gleichen, Teilen Isob utyleni, Butadien und Tetra-
    chloirkohlens.toff wird langsam Bo@rflu.omild ein-
    geleitet. Es. seitzt so,foirt Polymerisation eii,n!.
    Nach. beendeter Podymeri!satiomi wird; dass Re-
    aktionsgemisch unter vermindertem Druck langsam
    auf ioo° .erwärmt. Nach dem Abkühlen erhält man
    einte festei, kautschukähnliche, elastische Masse, die
    sich beispielsweise, zur Herstellung von Überzügen,
    Imprägnierungen und als elektrischer Isolierstoff
    eignet.
    B-eispiel2
    16o Teile Isobutylen und 4o Teile Buta:dien
    werden in Zoo Teilen; Mothylchlori@d; gelöst und
    unter Verwendung vorm flüssigem Stickstoff auf
    eitwa -ioo° abgekühlt. Unter Rühren werden bei
    dieser Temperatur innerhalb von etwa 3 Stunden
    geringes Mengen: Borfluorid! eingeleitet. Nach Be-
    endigung der Polymerisation wird das Methyl-
    chlorid abdes.tilliert und das Polymerisat.ions-
    proiduIzt schwach. erwärmt, wobei. dies Borfluoirid
    entweicht. Man erhält etwa 19,5 Teilei eines hoch-
    molekularem: elastischen Polymeirisats, das. sich vul-
    kanisieren läßt und zur Herstellung von Schläuchen,
    oder zur
    von Apparaten eignet.
    Beisp4013
    i5o Teile Isobutylen und 5o Teile B.utadiem
    werden im; 20o Teilen Ätbylchlorid gelöst und bei
    etwa - iooP mit .geringen Mengen Borfluo@rid poly-
    merisiert. Bei der Aufarbeitung dies Reaktions-
    proidukte!s erhält mann etwa 165 Teile einest Pro.-
    duktes, dass sich vulkanisieren l:äß:t, hohe dielek-
    trische Festigkeit aufweist und daher als Kabel-
    isolationi gut geeignet ist.
    Bi e i s. p i, ei 1 4
    14o Teile Is!obutylen;, 4o Teile B.utad!ien und
    zo Teile S.tyrod werden, in Zoo Teilen, Propan: gelöst
    und unter Rührten bei etwa -ioo° mit geringen
    Mengen Boirfluomid poiymeiri.s,iert. Nach. 4 Stunden
    Polymerieationsd;aner wird das Propan abd'eistil-
    li.eirt; die letzten Reste von Borfluoridl werdien; durch
    Behandeln mit gasförmigem Ammon:i,ak oder- durch
    Auswaschen mit wäBeigem Alkohol entfernt. Man.
    erhält ein elastisches Poiymewisat, das vulkanisiert
    werden kann. Es, eignet sich wegen seineir guten.
    elektrischen Eigenschaften als Kabelüsoliermasse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Polymeiri- sationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, daß man, B:utylene im Gemisch mit Verbindungen reit leonjügierten ungesättigten Bindungen. mittels anorganischer sauer reagierender Halo- genide oder großoberflächiger Stoffe in Gegen- wart von; Lösungsmitteln für die: zu polymeri- sierenden Stoffe polymerisiert. 2. Ausführungsfoirm des: Verfahrens nach An- spruch i, daCurch gekennzeichnet, d'aZ man die Polymerisation ein Geigenwart einer oder mehrerer anderer unter den gleichen, Beid.ingun- gieni podymerisierbarer Verbindungen ausführt.
DEB7380D 1937-07-06 1937-07-06 Verfahren zur Herstellung von Polymerisationsprodukten Expired DE883354C (de)

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