DE883559C - Belichtungsregler fuer photographische Kameras - Google Patents
Belichtungsregler fuer photographische KamerasInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/04—Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark
- G03B7/06—Control effected by hand adjustment of a member that senses indication of a pointer of a built- in light-sensitive device, e.g. by restoring point to a fixed associated reference mark by a follow-up movement of an associated reference mark to the pointer
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Description
- Belichtungsregler für photographische Kameras Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Belichtungszeit an photographischen und kinematographischen Kameras. Es sind derartige Belichtungsregler bekannt, bei denen -die Einstellvorrichtung für die Belichtungsfaktoren (Verschlußgeschwindigkeit, Blende) jeweils an dem arretierten Zeiger eines photoelektrischen Belichtungsmessers einen wegbegrenzenden Anschlag finden. Bei solchen Einrichtungen :ist es erforderlich, vor jedem neuen Einstellvorgang die Einstellglieder auf eine Ausgangs-oder Nullstellung zu bringen. Es sind deshalb tote Wege erforderlich, die durch die vorliegende Erfindung vermieden werden sollen. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß durch das in der Regelungstechnik gebräuchliche Folge- oder Nachlaufprinzip,derartige tote Wege unnötig werden. Die Anwendung -des Folge- oder Nachlaufprinzips für den vorliegenden Zweck erfordert jedoch die Ausbildung eines mechanisch umsteuerbaren Folgesystems, während die in der allgemeinen Regelungstechnik üblichen Nachlaufsysteme entweder elektrisch oder hydraulisch umsteuerbar sind. In Verbindung mit einem Belichtungsregler wird ein mechanisch umsteuerbares Folgesystem erfindungsgemäß derart ausgebildet, daß die Folgebewegung durch ein Wechselgetriebe vermittelt wird, das durch eine Verlagerung eines Getriebeteils in seiner Drehrichtung umschaltbar ist, und daß die Umschaltung des Wechselgetriebes durch Anschlag an ,den Zeiger erfolgt, wenn der Zeiger im Weg eines von zwei Organen steht, .die vor. der Betätigung des Folgesystems bewegt werden. Es gibt verschiedene konstruktive Möglichkeiten, ein solches durch Anschlag mechanisch umsteuerbares Wechselgetriebe auszubilden. Zweckmäßigerweise wird jedoch die Umschaltung des Wechselgetriebes durch axiale Verschiebung eines Getriebeteils bewirkt. Man kann dann einen sehr einfachen und gedrungenen Aufbau des Reglers erzielen, indem man die axial verschiebbaren Getriebeteile des Wechselgetriebes konzentrisch zu .dem als Kernmagnetsystem ausgebildeten Meßwerk des photoelektrischen Belichtungsmessers anordnet.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dies Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abib. i eine Ansicht .der Einrichtung, A'bb. 2 eine Seitenansicht zu Abb. i, Abb. 3 vergrößert eine Arbeitsstellung der Einrichtung nach Abb. i, Abb. 4 eine Seitenansicht zu Abb. 3.
- In Abb. i ist ein, Meßgerät mit einem Kernmagneten -i, einer Drehspule 2 und einem m@agnetischen Rückschluß 3 .dargestellt. Die Spule, die mit ihren Zuführungen an einem ni:cht,dargestellten Photoelement liegt, trägt. einen doppelarmigen Zeiger 2a; dessen Enden mit Anschlagteilen bzw. 5 versehen sind. Parallel zu der Bahn des Teilchens 4 befindet sich ein Segment 6 und parallel zu der des Teilchens 5 ein Segment 7. Auf dem magnetischen Rückschluß 3 sitzen Ringe 8 und 9, welche die beiden Segmente tragen. Die Ringe 8 und 9 sind lediglich axial zueinander verschiebbar, beide gemeinsam aber um das Meßgerät drehbar. Sie sind beide mit einer Verzahnung versehen. In Ring B greift ein Zahnrad io und .in Ring 9 ein Zahnrad i i. Die Zahnräder i o und i i stehen außerdem selbst mirteinander im Eingriff. Blattfedern 12 und 13 halten die Ringe 8 und 9 in der in Abb. 2 dargestellten Ruhestellung. Bei. Bewegung einer Platte 14 in Richtung auf .die Zeiger werden rdie Ringe 8 .und 9 in gleicher Richtung bewegt. Die Platte 14 wind durch eine Rückstellfeder 15 in der gezeichneten Stellung gegen einen Anschlag 24 gehalten. In .die Verzahnung des Ringes 9 greift gleichzeitig ein Einstellmittel ig, das z. B. auf die Blende einwirkt; in diesem Fall wäre die Belichtungszeit durch einen Widerstanid im Stromkreis des Photoelements und der Spule oder auf andere bekannte Weise zu berücksichtigen. Eine Auflageplatte 21 .dient den Teilchen 4 und 5 als Anschlag und verhindert .gleichzeitig ihre Mitnahme, wenn eines der Segmente 6, 7 auf einem der Teilchen liegt und verdreht wird. Bei Verdrehung eines Zahnsegments 2ö, .das durch eine R:ückstellfeder 23 an einen Anschlag 22 gezogen wird, kann durch Fingerdruck oder durch periodischen Antrieb mittels einer anderen Hilfskraft das Zahnrad io verdreht werden. Bei Drehung des Zahnsegments 2o wind auch ein Nocken 18 mitgenommen. Dieser bewegt einen Schieber 17 so, daß. über einen Zapfen 16 die Platte 14 (Abb. 2) axial bewegt wird. Dadurch werden die Ringe 8 uröd 9 .durch die zugehörigen Blattfedern 12, 13 gegen die Auflageplatte 21 gedrückt.
- Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgendermaßen: Hat der Zeiger 2a beispielsweise die in Aibb. 3 dargestellte Lage eingenommen, so werden bei Verschieben der Platte 14, hervorgerufen durch die Verdrehung des Zahnsegments 2o, die Federn 12 und: 13 :gespannt, die .ihrerseits die Ringe 8 a n, d 9 auf den Zeiger drücken. Bei dieser Zeiger-,stellung wird nun der Ring 8 -und sein Segment 6 dadurch stehenbleiben, daß zwischen Odem Segment 6 .und der Auflageplatte 2i das Teilchen q des Zeigers liegt, während der Ring 9, weil das Teilchen 5 außerhalb seines Segments 7 liegt, weiterbewegt wird, bis sein Segment 7 die Auflageplatte 21 erreicht und dabei gleichzeitig mit seiner Verzahnung das Zahnrad i i verlassen hat (Abb. 4). Bei einer Drehung des Zahnrades io drehen sich auch das Zahnrad i i und der Ring 8 mit, bis das Segment 6 vom Teilchen 4 abgleiten kann. Da Ring 9 zu Ring 8 nicht drehbar ist, wird er mitgenommen; gleichzeitig wird das Einstellmittel ig verstellt. Das Segment 6 gleitet mit seiner Stirnseite auf dem Teilchen 4, das mit seiner geriffelten Seite von der ebenfalls geriffelten Aufliageplatte oi festgehalten wird. Ist .das Ende des -Segments 6 erreicht, so, wird auch der Ring 8 mit diesem Segment auf die Auflageplatte 21 gedrückt, wobeidann gleichzeitig seine Verzahnung aus dem Rad io tritt. Durch :diese Drehung ist der Ring 9 um den Winkel. ödes Zeigerausschlages zur Iekgedreht worden. Die Zahnräder o und i i laufen leer weiter, wenn das Zahnsegment 2o seine größte Verdrehung noch nicht erreicht hat.
- Erfolgt nach diesem Regelvorgang beispielsweise eine solche Einstellung des Zeigers, so daß das Teilchen 5 vor das Segment 7 zu stehen kommt, wird sinngemäß eine Verstellung des Einstellmittels i9 über Zahnrad io und ii und Ring 9 in entgegengesetzter Richtung erfolgen.
- Wird also bei der beschriebenen Anlage das Zahnsegment 20 durch Fingerdruck verdreht, etwa bei einer vom Lichtbildner erkannten Änderung der Lichtverhältnisse, oder periodisch durch einen Federmotor angetrieben,- so ist eine laufende Nachstellung des Einstellmittels und damit ständig die richtige Belichtung gewährleistet.
- Statt der beschriebenen Verdrehung .der an den Ringen 8 und 9 sitzenden Segmente bei stehendem Zeiger könnte auch eine solche (des Meßgeräte@s und des Zeigers in Richtung auf die Enden stehender Segmente erfolgen, die dann z. B. an der Auflageplatte 21 befestigt sein könnten, während die Ringe 8, 9 geriffelt sein müßten.
- An Stelle des beschriebenen Gleitvorganges zwischen einem der Segm-en:te 6, 7 und einem ider Teilchen 5, 4, das mittels der Riffelung festgehalten wird, .ist auch ein Abwälzvorgang derart denläar, daß an den Enden, des Zeigers kleine drehbare Rollen angebracht sind. Die Verdrehung des entsprechenden Ringes 8 oder 9 wird dann doppelt so groß wie der Zeigerausschlag bzw. wie die notwendige Drehung dies Meßgerätes.
- Die Berücksichtigung von weiteren die Belichtung beeinflussenden Faktoren, wie Filmempfindlichkeit usw., erfolgt beispielsweise durch Änderung der Nullage des Meßgerätes.
Claims (1)
- PATEN TANSPRÜCIil: i. Belichtungsregler für photographische Kameras, bei dem der Zeiger eines photoelektrischen Belichtungsmessers als Anschlag für die Einstellvorrichtung der Belichtungsfaktoren dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung aus einem mechanischen Folgesystem besteht, dessen Folgebewegung durch ein Wechselgetriebe vermittelt wird, das durch eine Verlagerung eines Getriebeteils in seiner Drehrichtung umschaltbar ist, und daß die Umschaltung des Wechselgetriebes durch Anschlag an den Zeiger erfolgt, wenn der Zeiger im Weg eines von zwei Organen steht, die vor der Betätigung des Folgesystems bewegt werden. Belichtungsregler nach Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß die Umschaltung des Wechselgetrielbes durch axiale Verschiebung eines Getriebeteils erfolgt. 3. Belichtungsregler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die axial verschiebbaren Getriebeteile ides Wechselgetriebes konzentrisch zu dem als Kernmagnetsystem ausgebildeten: Meßwerk des photoelektrischen Belichtungsmessers angeordnet sind. 4. Belichtungsregler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (2a) doppelarm.ig ausgebildet ist und zwei einarider radial gegenüberliegende Anschlagteilchen. (4., 5) trägt, die sich nahe an einer ortsfesten Auflageplatte (2-1) bewegen, und daß zwei miteinander und mit dem Einstellorgan der Blende oder der Belichtungszeit gekuppelte, gegenläufig antreibbare, verzahnte Ringe (8, 9) je ein Segment (6, 7) tragen, welche parallel zum Weg je eines der Anschlagteilchen bzw. 5) liegen, derart, daß beim Axialversch@ie@ben der Ringe (8, 9) derjenige Ring von seinem Antrieb (io bzw. i i) entkuppelt wird, dessen Segment auf ein sich an der Auflageplatte abstützendes, Anscblagteilchen bzw. 5) trifft und dadurch an einer weiteren Axialbewegung gehindert wird. 5. Betichtun:gsregler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagteilchen (4, 5) und die Auflageplatte (21) geriffelt sind und daß, nach dem Zusammentreffen, eines der ersteren von -der Auflageplatte festgehalten wird, bis bei einer Drehung .der Ringe (8, 9) ,das betreffende Segment (6 bzw. 7) das Anschlagteilchen verläßt, wobei zugleich dieser Ring und damit das Einstellorgan. (i9) der Blende oder der Belichtungszeit gegenüber der vorhergehenden Einstellung um den Zeigerausschlag verstellt wird. 6. Belichtungsregler nach Anspruch 4 und 5. dadurch gekennzeichnet, daß in teilweisem Gegensatz zu der Bau.:art nach Anspruch . und 5 die Segmente (6, 7) ortsfest angeordnet sind und daß bei einem Regelvorgang das Meßgerät (i bis 3) und sein Zeiger (2a) gegenüber der vorhergehenden Einstellung um den Zeigerausschlag verstellt werden, wobei eines der Anschlagtei!Ichen. (4 bzw. 5) von einem der geriffelten Ringe (8 bzw. 9) mitgenommen wird und auf dem entsprechenden ortsfesten Segment gleitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP8086D DE883559C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Belichtungsregler fuer photographische Kameras |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP8086D DE883559C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Belichtungsregler fuer photographische Kameras |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE883559C true DE883559C (de) | 1953-07-20 |
Family
ID=7361517
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP8086D Expired DE883559C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Belichtungsregler fuer photographische Kameras |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE883559C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP8086D patent/DE883559C/de not_active Expired
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