DE884330C - Kettenbaum-Bremsvorrichtung, vorzugsweise Band- oder Backenbremse fuer Webstuehle - Google Patents

Kettenbaum-Bremsvorrichtung, vorzugsweise Band- oder Backenbremse fuer Webstuehle

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DE884330C
DE884330C DET4378A DET0004378A DE884330C DE 884330 C DE884330 C DE 884330C DE T4378 A DET4378 A DE T4378A DE T0004378 A DET0004378 A DE T0004378A DE 884330 C DE884330 C DE 884330C
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Germany
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braking device
chain
looms
brake
band
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Expired
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DET4378A
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English (en)
Inventor
Alfred Tasche
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/06Warp let-off mechanisms
    • D03D49/08Warp beam brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Kettenbaum-Bremsvorrichtung, vorzugsweise Band- oder Backenbremse für Webstühle Die Erfindung befaßt sich mit der Verbesserung vonKettenbaum-Bremsvorrichtungen, vorzugsweise Band- oder Backenbremsen für Webstühle, wobei die Bremskraft in Abhängigkeit vom jeweiligen Durchmesser des Kettenbaumes gesteuert wird.
  • Das Neue der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß .die Steuerwirkung von einer Schlagwelle aus mittels Exzenters synchron zur Fachbildung beeinflußt wird.
  • Bei den bisher bekanntgewordenen Bremsvorrichtungen, bei denen das eine Ende des Bremsbandes starr mit dem Webstuhlgestell verbunden ist, zeigt sich der Nachteil, daß im Augenblick des Fachaushubs die Spannung mehr oder weniger ruckartig zusätzlich vergrößert wird, was sich ungünstig auf den Ausfall des Webgutes auswirken kann, in jedem Fall aber die Festigkeit des Fadenmaterials beeinträchtigt. Im Gegensatz hierzu wird erfindungsgemäß der Kettenbaum zwangsweise synchron zur Fachbildung in Schwingung versetzt, wobei die innere Spannung des Einzelfadens in jeder Stellung des Faches, offen oder geschlossen, nahezu konstant gehalten wird, ohne,daß unerwünschte Überdehnung des Fadenmaterials auftritt. Es wird weiter der fixe Hub des Schwingung erzeugenden Exzenters der Schlagwelle durch die Zwischenschaltung einer Federungseinrichtung in das Gestänge zwischen dem Bremsband und der Schlagwelle mehr oder weniger abgewandelt.
  • Die Zeichnung läßt ein Ausführungsbeispiel erkennen, und zwar 4n einem schematisch gehaltenen Bild.
  • Auf einer unabhängig vom Kettenbaum i gelagerten Achse 2, die mit einem Mitnehmerzapfen 3 an den Kettenbaum in bekannter Weise angreift, sitzt aufgekeilt .die Bremsscheibe 5. Die Bremsscheibe kann von dem Bremsband 6 umfaßt werden, .das an einer Stelle völlig getrennt werden kann, um das freie Zurückdrehen des Kettenbaumes zu ermöglichen. An dieser Stelle befindet sich eine schnell lösbare Kupplung 7. Im übrigen besitzt das Bremsband 6 od. dgl. zwei freie Enden, die zueinander beweglich sind, so daß sich das Anziehen und Lüftender Bremse bewirken läßt. Für die Betätigung der Bremse von der Steuerwelle 1 6 .des Kettenbaumfühlers 9 aus ist ein Hebel iö .vorgesehen, der um einen am beweglichen Bremsbandende 6' vorgesehenen Zapfen 17 .drehbar gelagert ist. An den Hebel io schließt ein Lenker i i an, der zu einem bei 12 drehbar gelagerten Winkelhebel 13 führt, und letzterer ist mittels einer Stange 14 und des Hebels 15 an die Steuerwelle 16 des Kettenbaumfühlers 9 angeschlossen. Der Hebel io erfaßt mittels eines Zapfens i8 einen Klotz i9, .der von einer Einstellschraube 2o gehalten ist, die durch den Lagervorsprung 2i des anderen freien Endes des Bremsbandes 6 führt. Außen endet .die Schraube 20 in ein Handrädchen 22. Eine Druckfeder ä3 vermittelt eine bestimmte Einstellbarkeitder Teile der Bremse zueinander. Am gleichen Ende 6' des Bremsbandes 6, in der Nähe der Stelle, wo der Hebel io gelagert ist, ist das Anschlußglied 25 am Bremsband 6 befestigt. An ,dieses Glied greift eine Stange 26, die von einem Exzenter 27 der Schlagwelle 28 aus bewegt werden kann, beispielsweise unter Vermittlung eines Winkelhebels 3a, der um den Bozen 3 i schwingbar ist und am einen Arm eine mixt dem Exzenter 27 in Berührung zu haltende Rolle 32 trägt. An das. Anschlußglied 25 des Bremsbandes.6 ist die Stange 26 unter Zwischenschaltung einer Druckfeder 33 angeschlossen, und eine- am Ende der Stange 26 aufgesetzte Mutter 34 erlaubt eine besondere Einstellung gegenüber Stellgegenmutter 35 des Stangenanschlusses. Der mit dem Ende der Stellschraube 2o zusammenhängende Klotz i9 hat Führung in einem am Bremsbandende 6' befestigten Kulissenstück 36.
  • Außer der üblichen selbsttätigen Bremskraftregulierung wird noch ein während des Webvorganges zusätzlicher Spannungsausgleich erzielt, indem der um seine Achse- zwangsweise bewegte Kettenbaum hinsichtlich .der Schwiing@vinl-,-elgröße dem jeweiligen Durchmesser des Garnkörpers angepaßt wird. Bei vollem Kettenbaum wird das Maximum der eingestellten Bremskraft erzielt, so daß die Druckausgleichfeder 33 bei jedem Arbeitshub zuerst kraftschlüssig beansprucht wird und .dann nur noch der Differenzbetrag zwischen dem Exzenterhub und Arbeitsweg der Feder 33 als Schwingung vermittelnde Größe zur Verwertung kommt. Ist der Kettenbaum nahezu abgeworben, so wird .die Ausgleichfeder 33 entsprechend dem geringeren, Widerstand am Anschlußglied 25 nur noch "ven.ig zusammengepreßt und dadurch nahezu der ganze Hub des Exzenters 27 als Schwingung erteilende Größe ausgenutzt.
  • Die Federungseinrichtung kann verschiedener Art sein. Es ist auch denkbar, ein hydraulisches Federkissen anzuwenden. Der Erfindungsgegenstand ist für die Erzielung einer einwandfreien Webarbeit außerordentlich wichtig .und sowohl hei Vollautomaten als auch bei allen übrigen Webstühlen fortschrittlich und wirtschaftlich. Es ist mit der Erfindung aber besonders die einfache und billige Vervollkommnung aller älteren Webstuhlkonstruktionen beabsichtigt, wie sie heute noch sehr viel verwendet werden und auf unbestimmte Zeit hinaus wegen der hohen Anschaffungskosten von Automaten durch die Automaten nicht ersetzt werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kettenbaum-Bremsvorrichtung, vorzugswaise Band- oder Backenbremse für Webstühle, wobei, die Bremskraft in Abhängigkeit vom jeweiligen Durchmesser -des Kettenbaumes gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwirkung von einer Schlagwelle aus mittels Exzenter od. dgl. synchron zur Fachbildung beeinflußt wird.
  2. 2. Kettenbaum-Bremsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beeinflussung -der Steuerwirkung unter Vermittlung einer Federungseinrichtung (33) erfolgt, die in das Gestänge zwischen dem Angriffsglied (25) des einen Endes des Bremsbandes (6) und dem Exzenter (27) vorgesehen ist.
  3. 3. nach den Ansprüchen i .und 2; .dadurch gekennzeichnet, ,daß als Federungseinrichtung eine Druckfeder (33) vorgesehen- ist.
  4. 4. Kettenbaum-Bremsvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß das Anschlußgestänge und die Federüngseinrichtung zueinander einstellbar sind, und zwar zum Zweck der Anpassung .der Bewegung ,des Bremsbandes an die Größe des Fachhubs. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften NTr. 329 708, 377 10s, 414 835. 642 o29, 6-77:256.
DET4378A 1951-05-31 1951-05-31 Kettenbaum-Bremsvorrichtung, vorzugsweise Band- oder Backenbremse fuer Webstuehle Expired DE884330C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3100511A (en) * 1959-11-24 1963-08-13 Grob Willy Speed regulated let-off

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