DE884804C - Maschine zur Zurichtung von Stereotypplatten - Google Patents
Maschine zur Zurichtung von StereotypplattenInfo
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- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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- B41F27/00—Devices for attaching printing elements or formes to supports
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41D—APPARATUS FOR THE MECHANICAL REPRODUCTION OF PRINTING SURFACES FOR STEREOTYPE PRINTING; SHAPING ELASTIC OR DEFORMABLE MATERIAL TO FORM PRINTING SURFACES
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Description
Die Erfindung1 bezieht sich auf Verbesserungen
an Maschinen zum Zurichten von Stereotypplatten und im besonderen auf eine verbesserte Maschine
zum Fräsen von; Spannfoefestigungsniuteni an den
konkaven. Seite von Stereotypplatten;.
Ein besonderer Vorteil der Maschine nach der vorliegenden Erfindung ist, daß Vorrichtungen vorhanden
sind, um die an der konkaven: Saite der Platte eingefrästen Nuten mit einem vorherbestimmtem
Anzeigepunkt auf der Druckfläche genau einstallen! zu können. Durch, die Anordnung· dieser
Anzeiigepunikte wird! der Drucker in der Stand1 gesetzt,
eine genaue Einstellung1 bei einer Reihe von Platten zu erhalten;, bei welchen das Spannbefestigungissystem
angewendet wird, z. B. bei Farbdruck, und zwar durch, die Lage, der Nuten allein.
Ein weiterer Vorteil dar vorliegenden! Erfindung ist, d!a,ß sie eine einfache, billige Maschine für
Drucker darstellt, welche nmr Schwarz-Weiß-Druck
ausführen, bei welcher die vollständige Einstellvorrichtung wegfällt, ohne daß die Fräsarbeit beeinträchtigt
wird. Alle Teile dier einfacheren, Maschine können mit dienern der komplizierteren' Maschinen
standardisiert sein.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die einfache Art, in welcher da® selbsttätige
Fräsen der neben: den Längskanten der Platte mit nur einem Schneiderträger in nahezu demselben
Arbeitsgang erreicht wird, welcher erforderlich, ist,
wenn; getrennte Schmeiderträger vorgesehen wären,
um Nuten, neben diani Lämigskamten zu fräsen.
Zur vollständigem Besichreibunig der Erfindung
wird· auf die Zeichnungen) Bezug genommen; in diesem· zeigt ■
Fig. ι einen teilweise im Schnitt dargestellten Aufriß von der Seite in. -der Mittelebemie einer komplettem
Nufemifräs- und: Anzeigemaischime, ίο Fig. 2 eine Ansicht dar im Fig1. I dargestellten
Maschine vom einem Ende,
Fig. 3 eine Detaildraufsicht dies Mechanismus fur
die seitliche Einstellung,
Fig. 4 einem Schmitt längs dar Linie 4-4 der
Fig. i,
Fig. 5, 6, 7 und 8 entscheidende Stellungen d!er
Fräser in schematischer Darstellung1 während vollen
Arbeitsgaoges,
Fig. 9 eiiineni Tei lauf riß vom einem Ende gesehen,
ao teilweise im Schmitt 'einer araderen Ausführungsform
der Maschine mach Fig. 1,
Fig. 10 einen Schmitt längs der Linie 10^10 der
Fig. 9,
Fig. 11 eine Draufsicht auf dem Teil der in.
Fig. 10 dargestelltem Maschine und
Fig. 12 eine Draufsicht in verkleinertem. Maßstab eime-si größerem Teiles der Maschine mach Füg. 9.
In Fig. i, 2. und' 4 ist eine Stereotypplatte A an
einem Zylinder 1 durch eine Plattenklemme 2 befestigt. Der Zylinder 1 ist ami seinem beiden Enden
auf Achshälseim 3' und 4' im Lagern 3 bzw. 4 drehbar
gelagert, welche an dem Hauptgestells starr
befestigt sind. Bei X und Y befindeni sich längs der
Wandung des Zylinders 1 Lanigsaussehniitte. Die
Fräser 6 sitzetn auf dem Fräsergestell 7.
Die Maschine wird vom einem Motor 8 amgetriebemi,
welcher innerhalb des Hauptgehäuses 5 liegt und auf einem einstellbarem Sockel 9 sitzt. Die Antriebskraft
wird vom dem. Motor auf die angstriabenem Glieder der Maschine über Keilriemen, das
Motoiramtriebsrad 10 und dia Riemenscheibe 11,
welche an der Welle 12 befestiigt ist, üibertrageni.
Der Antrieb^ für die Fräser 6 geschieht durch! das
Kegelradgetriebe 13· auf der Welle 12:, welche in
das Kegelradgetriebe 14 eingreifen, das auf dem Wellen 15 dar Fräser befestiigt ist, die ihrerseits
im dem Schmeiderträger 7 drehbar gelagert sind.
Der Schnieiderträigar 7 liegt drehbar im Lagern 60
und 61 auf dem Hauptgehäuse 5. Die Winkelbewegung das'Firäsiergestells 7, welche die Fräser
von Z" nach Y bringt, wird durch· einem Gleisblock
16 bewirkt, welcher gelenkig an einer Schwinge 17 befestigt ist und Im dem radialem Ausschnitt 62 in
dem Schmeiderträger 7 gleitet.
Die Schwinge-17 ist am der Walle 18 befestigt,
welche sich -im dem Lager 19 dreht. Das Lager 19
ist in. der drehbarem Verlängerung 4' desi Zylinders· 1
gleitend befestigt und gegen eine Bewegung gegenüber dam Hauptgehäuse 5 durch sein fiamschförmiges
Ende 63, welches am dem Lager 4 mit Bolzen 63' befestigt ist, gesichert. Die Welle 18
trägt an ihrem äußeren Ende das Kurbelglied 20, dessen Hebelarm 73 durch den- Pleuel '22 an einer
Kurbel 21 durch eine Federverbindung 23 betätigt wird. Die Kurbel 21 ist ihrerseits am der Welle 24
befestigt.
Die Welle 24 wird durch die Welle 12 vermittels eines Schneckenreduzieirgatriebes 25-26, 27-28 angetrieben, welche deren·. Geschwindigkeit so vermindert,
daß· eins einmalige Umdrehung der Welle
24 einem vollem Arbeitsgang der Maschine entspricht. Ebenfalls: an-dar Welle 24 ist an dem. der
Kurbel 21 gegenüberliegenden Ende ein Nocken 29 angebracht. Ein Führunigsstift 32 an dem unteren
Ende dies Hebels 30 erteilt durch seinem Eingriff in«
die Ncckem 29. dem Zylinder 1 eine Längsbewegung
in dessen Lagern 3 und 4. Der Hebel 30 ist an das Hauptgebäude 5 bei 31 gelagert und! mit dem
Träger 33 am seinem oberen Ende dbppelt gelenkig verbunden!, so daß1 der Träger 33 mit dem Zylinder 1
um das Lager 3 rotieren kann. Der Träger 33 wird in dem Achshals 3' des Zylinders 1 gleitend getragen·
und ist im dar Längsrichtung in bezug auf
den Zylinder 1 durch die Eimstellsehraubvorrichtunig
34, welche durch das Handrad 35 betätigt wird, einstellbar.
Wie besonders aus den Fig. 1 und 3 z-u ersehen ist,
ist der Einstellhebel 36 am seiner Außenseite auf das Lager 4 gestützt und greift in einem U-förmig geformtem
Träger 37 ein, welcher am dem Zylinder 1 durch Bolzen. 67 befestigt iist. Die Einstellschraube
38 greift in dem Hebel 36 durch dem durchbohrten, und mit Gewinde versehenen: Zapfen 70 ein, und
wird durch die gagemieinianderarbeitenden Handräder
39 betätigt, welche durch die Verlängerungsarme 64 aim Hauptgestell 5 getragen· werdeni.
Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, bildet das Zahn,-radsiegment
65 einen Teil des Kurbelgliedieis 2©,
welches einem stumpfem Winkel mit dem Hebelarm 73 bildet, 'der ebenfalls ein Teil dieses Gliedes ist.
Das Kreissegment 65 greift in das- verlängerte Getriebe
42 ein, welches; am der Welle 41 befestigt ist.
Segmemtförmige Messer oder Hobel 40· sind an
der Welle 41 befestigt, welche in dem Zylinder 1 und im dem Trägern 33 und 37 drehbar angebracht
ist. Die Welle 41 wird durch. Vermittlung das, Zahnradsegmemts
65 und des Getriebes, 42 rotiert und macht bei jeder Umdrehung' der Welle 24 eine vollständige
Umdrehung mach jeder Richtung. Die Segmemthobel 40 sind gesondert längs der Welle 41 so iw
angeordnet und befestigt, daß der Zwischenraum zwischen ihren' Schmeidfläeheni gleich der Längs ausdehnung·
der' Stereotypplatte A zwischen den: Einstielloberfiächemi C und D simd, welche zu dem
Zapfen für die Länigseinstellung auf dleim Druckzylinder
einer Presse passen.
Es sind vier Reigisteranzeiger 43 vorgesehen:,
welche seitlich und der Länge nach in bezug auf die Platts^ einstellbar sind. Diese.befindein, sich auf
Armen 44, welche an den Wellen 45 in Tandemstellung1
so befestigt sind, daß die Drehung dter
Wellem45 die Arme 44 an: beiden Enden; mit sich
trägt. Um diese Bewegung der Arme 44 zu erleichtern, sind Handgriffe 69 angebracht.
Der Zylinder 1 ist mit seitlich angeordnetem Zapfen 46 und: 47 und in der Längsrichtung an-
geordneten Zapfen 48 und 49 versdien. Das Spannband.
2 ist: an einem Ende an. dem am Zylinder 1 befestigten Ohren 50 aufgehängt und wird am anderen
Ende durch einen: Knebel 51 angespannt, welcher
ebenfalls an dem Zylinder 1 durch die Ohren 68 befestigt
ist.
Bei der anderen; Ausführungsfarm der Erfindung nach den Fig. 9 bis 12 einschließlich ist die äußere
Oberfläche des Zylinders 1 in der Nähe der Stellung, welche durch die vier Ecken der Stereotypplatte eingenommen
wird1, wenn sie aufgespannt ist, mit vier Längsveirtiefu-ngeaii 82 versehen,. In bestimmten Abständen
voneinander und, von der in. Fig. 12 gezeigten Platte i-i sind in. diesen vier Öffnungen! vier
Blöcke 76 durch vier Schrauben. 78 befestigt, weiche durch die Wand; des Zylinders 1 hindurchgehen.
Die Blöcke 76 haben inneres Gewinde, mit dem sie in das äußere Gewinde der Einstellschrauben 77
eingreifen, die an ihrem einen Ende ein Viereckstück 83 besitzen!, durch welches sie mit einem
Schraubenschlüssel angefaßt werden, können, und. einen geriffelten Knopf zur schnellen Einstellung
mit der' Hand. Das andere Ende der Einstellschrauben 77 trägt einen Kugelkopf 80, der in dem Gleitblock
75 durch die Federklemme 81 in Stellung· gehalten wird. Gleitblöcke 75 liegen in Vertiefungen
82 und zeigen an, dam ihrer Befestigung an die Schrauben 77 entgegemliegenden Ende eine Backenöffnung
84, mit welcher sie in das Ende der Stereotyppla.tte A eingreifen können, wenn eine solche
Platte auf dem Zylinder 1 durch das Spannband! 2 aufgespannt ist.
Um dem Motor 8 anlaufen, zu lassen, ist ein Anlasser
52 vorgesehen. Nach Beendigung eines Arbeitsganges
wird der Motor 8 durch einem Ausschalter, welcher in der Zeichnung nicht dargestellt
ist, angehalten., der durch eimern Nocken 53, der an. der Welle 24 befestigt ist, betätigt wird.
Um den Ausschlag der Winkelaiussehwingung' des
Fräserträgers 7 genau einstellen zu können, sind am Ha.uptgehäuse 5 Anschlagschrauben: 54 und 54' vorgesehen..
Diese Anschläge stellen die Berührung mit dem Kurbelglied 20 her und begrenzen dessen Bewegung.
Durch die- Einwirkung dieser Anschläge 54 und. 54' wird die Federverbindung 23 veranlaßt, die
volle Drehbewegung der Kurbel 21 in eine hin und her gehende Bewegung das Kurbelgliedes 20 in
nahezu einem rechten Winkel umzuwandeln. Auf diese Weise1 führen die Schwinge 17 und! das Getriebesegmenit
65 zwei volle Hube bei einer Umdrehung der Welle124 aus·.
Eine Stereotypplatte1 A wird, wenn sie gefräst
werden soll, seitlich zwischen die Zapfen 46 und. 47 und in der Längsrichtung zwischen! die Zapfen 48
und 49 grob, auf dien Zylinder 1 gelegt. Hierbei sind
die Typenanzeiger 43 durch die Handgriffe 69 beiseite: geschoben worden. Sodann, wird das Spannband
2 über die Platte A gezogen! und durch den. Kniehebel 51 fest in Stellung gehalten. Die Zeiger
43 werden dann in ihre Arbeitsstellung zurückbewegt:, wie sie1 in, Fig. 2 und: 4 dargestellt sind,
wobei vorausgesetzt wird, daß ein vorherbestimmter Anzeigepunkt auf der Druckoberfläche der Platte
angegeben ist. Die Einpassung des Zylinders 1. um sicherzustellen, daß die Fräser 6 und Hobel 40
genau richtig zu diesem Anzeigepunkt eingestellt sind, geschieht nun durch die Handräder 35 und, 39.
Indem man; zuerst die Handeinstellung' durch das Handrad! 35 vornimmt, sieht man, daß die Einstellschraube!
34, welche innerhalb und! außerhalb des Zylinders 1 mit Gewinde versehen ist, den: Träger
T1^ veranlaßt, sich längs, dieses Zylinders zu bewegen,
welcher die Welle 41 miit sich trägt. Daher verschiebt die Einstellung des Handrades 35 die
Segmenthobel 40 gegenüber der Stereotypplatte A, so daß die fertigem Stellen, bei C und D, mit welchen
die Platte A auf der Press© eingesetzt wird:, in der
Längsrichtung gegenüber1 dem Anzeigepunkt auf dessen. Druckoberfläche' genau auf der gewünschten
Stelle sitzen.
Was die seitliche Einstellung betrifft, welche durch die gegeneinanderarbeitenden Handräder 39
geschieht, so kann man leicht ersehen, daß die Einstellung der Schrauben 38 den Einstellhebel 36
gegenüber den Fortsätzen 64 des Hauptgehäuses 5 verschieben wird, und da der Einstellhebel 36 in
den. U-förtnigem Träger 37, welcher am Zylinder 1
befestigt ist, eingreift, so· wird die Bewegung der Handräder 39 die Drehung des Zylinders11 in dien
Lagern 3 und 4 bewirken. Auf diese Weise wird die Stereotypplatte A in seitlicher Richtung auf die
Fräse teil lung dar Fräser 6 eingestellt, welche gegenüber
dem Hauptgehäuse 5 durch, die Anschläge 54 und 54' festgelegt sind.
Die Ausführungsform der Maschine nach den Fig. 9 bis 12 sieht eina zusätzliche Einstellung der
gewählten Anzeigepunikte auf der Oberfläche der Plattet in bezug auf die Anzeiger43, deren vier
vorhanden sind1, vor.
Es ist einleuchtend', daß eine vollkommene Einstellung
mit den Handrädern: 35 und 39 nur dann möglich ist, wenn: die Drucktypen auf der Oberseite
einer Stereotypplatte A genau auf die Achse der Platte eingerichtet sind!. Jedoch kommt beim Gießen
der Stereotypplatten oft eine geringe Abweichung' in. der Richtung von. der Achse eines Gießkastens
und; der Matrize, welche die D ruck Vertiefungen enthält, vor. Wenn diese! Abweichung stark ist, so muß
die Platte vernichtet und, die Matrize in dem Gußkasten wieder in gerade Richtung gebracht werden:.
Wenn aber, wie das. häufig vorkommt, diese Abweichung der Richtung gering ist, wenn sie z. B.
innerhalb, der Verzerrungsispanne1 liegt, welche bei
der Elastizitätsgrenze des Materials, aus welchem die Platte: hergestellt ist, zulässig ist, dann1 kann
viel Zeit und. Kostenaufwand für die Arbedt ohne Beeinträchtigung der Genauigkeit dadurch erspart
werden, daß man die Stereotypplatte, welche eine solche1 abweichende Druckvertiefung enthält, etwas
verbiegt.
Die Notwendigkeit einer solchen Verbiegung kann durch den Arbeiter unmittelbar festgestellt
werden, wenn, er die Platte A auf den Zylinder 1
setzt und eine1 vollständige Richtungseinstellung mit allen vier Anzeigern 43 durch Betätigung der
Handräder 35 und 39 allein versucht. Er wird
finde«, daß er das.-bestenfalls mit nur zwei Anzeigern
43 gleichzeitig bewirken kann, welche Kombination von seitlicher und Längseineteilung er mit
diesem Hanidrädarm auch versuchani mag1.
Um diese Unmöglichkeik dler genauem Registereinstellung
zu überwinden!, bringt ar die Backen 84 der -vier Glaitblöcke 75 im Eingriff mit dler Kanite
der Stereotypplatte A, indem er die Einstellschraube 77, wie in Fig. 10 gezeigt ist, schnell'mit
der Hand einstollt. Wiei arsichtlidi, ist die Form
der Backen 84 so gewählt, daß durch einen auf den Block 75 ausgeübtem Druck die Platte A nicht von
dam Zylinder 1 wegbewegt wird. Nachdem die gelwünischtan Blöcke 75 in AAeitsberührung mit
der Platte A gebracht sind, indem genügend Kraft auf die viereckigen Teile 83 der entsprechenden
Einistallschrauben 1J1J ausgeübt wird, kann die
Druckobeirflädha der Stereotypplatte A verbogen
warden, bis sie im einer Linie mit dar geotnetrisehen
Achse des Zylinders 1 liegt, wobei die Platte selbst infolge der Einwirkung der Backen: 84 in Berührung
mit diesem Zylinder bleibt
Es ist zu beachten, daß diese berichtigende Verbiegung'
ein Maß' nicht übersteigen kann,, welches
innerhalb der Elastizitätsgrenze der Platte A liegt, da sonst ein Brechen der Platte eintritt. Es ist ersichtlich,
daß, wenn beides, sowohl die Verbiegungsanpassung als auch die gewöhnlichen seitlichen
und Längseinstellungen, genau ausgeführt worden ist, die Lage der Nuten, welche durch die
Fräser 6 auf dbr Inneniseita dar Platte A eingeschnitten· werden], derart isit, daß, wenn die
Platte A auf einiam Druckzylinder durch das Spanmbefestiiguaiigssyisteim
aufgebracht ist, die arforderliehe genaue Druckeinstellunig erreicht ist.
Aus den Fig1. 7 und 8 iisit arsichiblich, daß-, wannder
.Schneiderträger 7 in einer der beiden Schneidstellumgeni
ißt, die Fräser 6 im Schneidstellung' mit
der Platte A durch dia Längsausschnitta im Zylindar 1 bei X und Y sind.
Nachdem so die Stereotypplatte A auf der Maschine
eingerichitat, auf ihrem Platz festgespannt und; ihre Stellung in bezug auf den vorherbestimmten
Anzeigepunkt auf der Druckoiberfläche dar
Platte eingestellt ist, folgt ein vollständiger Arbeitsgang der Maschine.
Der Motor 8 wird durch den Anlaükniopf 52 in
Betrieb· gesetzt. Die Schneider 6 warden in Schnaidgesdiwiimdigkeit
gebracht, wenn dia Welle 24 beginnt, sich1 .langsam zu drehen. Da sich die Welle
24 dreht, werdam dia Schneider 6 vorn ihrer Anfangsstellung
in Fig. 5 über die Stellung in Fig. 6 in dia in Fig. 7 gebracht, wo sie anfangen, bei! X
Nuten, eiinizufräsen. Es ist zu beobachten, daß die
Bewegung der Kurbel 21 an der Welle 24., welche nötig ist, um dam Schneider 6 aus· seiner Stellung in
Fig. 5 zu seiner Stellung im Fig1. 7 zu bringen!, notwendigerweise
das Kurbelglied 20 in Berührung mit dem. Anschlag 54 bringt, wie in Fig. 2 zu ersehen.
Dieses bewagte das Getriebesegmant 65 zum
Eingriff in das. Zahnrad! 42 undl bewirkte daher die
Hobel 40, sich z.u bewegen. Wie in. dem Fig. 5 und! 7
ersichtlich, führte diese Bewegung die Hobel 40 an den Enden der Platte A vorbei und: hobelte genau
wie beschrieben! die längs', gerichtetem Stücke bai C
und D in, nichtige Abmessungen.
Während! des. Verbleibens der Schneider 6 in der Stellung nach Fig. 7 veranlaßt die Wirkung dies
Noickens 29 den Zylinder 1, sich in Längsrichtung zu bewegen und! einen geeigneten Abstand für das
Fräsen dar Nuten bei X in der gewünschten; Länge zu erwirken, während der Anschlag 54 eine weitere
Drehung der Welle 18 verhindert.
Während! sich die Welle 24 waiterdreht, erteilt
die Federverbindung 23 jetzt dem Hebelarm. 73 eine Kraft im umgekehrter Richtung. Das. Kurbelglied
20 veranlaßt nun die Hobel 40, -eine umgekehrte
Umdrehung auszuführen, während die Schneider 6 sich in der Stellung nach Fig. 8 bewegen, wo sie beginnen,
dia Nuten bei Y auezufräseim. Der Anschlag 54' hält nun die Drehung der Wellen 18 und 41
wieder an, und! es· wird! nun dem Zylinder 1 durch dem Nocken 29 eine umgekehrta Längsbewegung
erteilt, welche veraniaßit, daft die Nuten bei Y auf
dia verlangte Länge ausgefräst werden!. Eine weitere Bewegung der Welle 24 bringt nun das Kurbelgliad2o
außer Berührung mit dem Anschlag 54' und wieder in die Anfangsstellung. In diesem
Augenblick betätigt der Nocken· 53 dem Ausschalter (in der Zeichnung nicht dargestellt) und hält die
Maschine an·. Dia Schneider 6 werden so wieder in die Stellung mach Fig. 5 gebracht, und gleichzeitig
läßt dia Bewagung dar Hobel 40 diese ebenfalls
in der Stellung nach Fig. 5 stehen. Es ist mum ein
voller Arbeitsgang vollendet, und die Maschine ist bereit für den neuen Arbeitsgang nach Einsetzung
einer anderen] Platte.
Wie bei Betrachtung dar Fig. 1 zu erseheni, kann
eine einfachere und billigare Maschine zum Verkauf :
an Verbraucher vorgesehen werden, welche keine Einstellungsvorrichtung benötigt, indem man 3'
mit 3 und 4' mit 4 fest verbindet, wodurch sich der Zylinder 1 in der Längsrichtung, aber nicht in seitlicher
Richtung in beizug auf dias Haup>tgehäusa 5
bewegen kann·. Der Träger 33 wird dann mit 3' starr verbunden:, und das Handrad 35 und die
Schraube 314, die Zeiger 43, die Arme 44 und die Welle 45 fallen weg. Dar Einstellhebel 36, der
U-förmige Träger 37, dia Arme 64, dib Schraube 38, der durchbohrte Zapfen 70 und die Handräder 39 no
fallen weg. Die Anschläge 46-47, 48^49 und 54-54'
bilden' dann die gesamte Vorrichtung zum Ein^
setzen und Anpassem, welche für ein zweckmäßiges
Fräsen der Nuten und Einstellen für das Aushobeln der Längsstücke im Schwarz-Weiß-Druck erforderlieh
sind.
Im beiden· Arten dbr Maschina ist am Hauptgehäusa 5 ein trichterförmiger Boden 71 angeordnet,
im welchem sich ein herausnehmbarer Kasten: 72 zum Sammeln aller Späne befindet. In dieser Beziehung
ist aiii! besonderes Merkmal der vorliegenden.
-Erfindung der Schmaideirtirageir 7, weicher in
dem Hauptgehäuse 5 bei 60 und 61 schwingbar gelagert
ist und die Walle 12 mit den Getrieben 13
und 14, den Spindeln] 15 und allen erforderlichen
Lagern für diese in ihrer Innenseite birgt. Dadurch
sind alle diese Bestandteile auf saubere und einfache Weise vor Metallteilchen, welche von dem
Fräs- und Hobelverfahren abfallen, geschützt, und außerdem ebenso gegen Staub. Die Innenseite des
Schneiderträgers 7 wird durch die abnehmbaren Deckplatten 74 zugänglich,
Claims (9)
- Patentansprüche:
i. Stereotypplattenzurichtmaschine zum Ein,-fräsen von Nuten in dia konkave Innenfläche halbzylindrischer Stereotypplatten, gekennzeichnet durch einen die Platte haltenden Zylinder (1) mit zwei Längsausschnitten (X, Y) in seiner Wandung, Fräsern· (6) im Innern des Zylinders und einer Vorrichtung, mittels derer die Fräser miteinander seitwärts in bestimmter Reihenfolge durch die Ausschnitte (X, Y) an die beiden Innenseiten dar Platte (A) bewegt werden. - 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß· die Fräser (6) auf einem einzigen Träger (7) sitzen, der um eine im Zylinderinnarn befindliche und der Zylinderachse parallele Achse drehbar gelagert ist, daß der Zylinder (1) in der Richtung seiner Längsachse beweglich ist, daß die Fräser und der Zylinder derart bewegt werden, daß zuerst die Fräser die Arbeitsgeschwindigkeit erhalten, danach der Fräserträger so ausgeschwungem wird, daß die Fräser an einem der Zylinderäusschnitte in Schneidstellung gebracht werden, dantii der Zylinder um ein genau vorher bemessenes· Stück in der Richtung seiner Längsachse bewegt wird, danach der Fräserträger so ausgeschwungen wird, daß die Fräser an dem anderen Zyliindbrausschnitt in Schneidstellung gebracht werden, und der Zylinder abermals um ein genau vorher bemessenes Stück in der Richtung seiner Längsachse beiwegt wird.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet:, daß auf der die Bewegung des Zylinders in, der Richtung seiner Längsachse bewirkenden Vbrlegewelle (24) ein Nocken (29) angebracht ist und daß diese Vbrlegewelle von
- der Firäsergetriefoewelle (12) über ein Untersetzungsgetriebe (25, 27, 28) angetrieben wird. 4. Maschine nach Anspruch: 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwinge (17), die den Fräserträger (7) ausschwingt, auf einem Wellenende (18) sitzt und in einen Radialausschnitt (62) des Fräserträgers eingreift und daß einArm(73) am Wellenende mit einem Arm (21) an der Vorlege welle (24) durch einen Stab (22) mit Abfederung (23) verbunden ist, die es ermöglicht, den Abstand der beiden Punkte, wo der Stab (22) an den beiden Armem eingreift, zueinander zu verändern, und daß Anhaltevorrichtungen (54, 54') die Rotation des. Wellenendes auf weniger als eine volle Umdrehung be1-grenzen, und zwar so, daß· jede Umdrehung der Vorlege welle zwei Schwingungen, des Fräsarträgers bewirkt.
- 5. Maschine nach. Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Welle (41) im Innern des Zylinders (1) und parallel zu seiner Achse Hoibelvorrichtungen (40) trägt, die so angeordnet sind:, daß- sie längsi gerichtete Stücke am einer am. Zylinder angeklemmten Platte abspänem, und daß ein auf dem Arm des Wellenendes sitzendes Radsegment (20) in einen Drehling (42) auf der weiteren Welle (41) eingreift.
- 6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß. auf dem Gehäuse (5) Anzeigevoirrtichtungein (43) angebracht sind:, dia,ß sich die Längsbewegung dbs Zylinders· bezüglich dieser Anzeigevorrichtungen einrichten läßt und daß sich die Winkellage des Zylinders um seine Achse bezüglich dieser Anzeigevorrichtung einrichten läßt.
- 7. Maschine nach Anspruch. 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Stellschrauben auf dem Zylinder an den Ecken einer Stereotypplatte eingreifen und diese dadurch einen Verzerrungsdruck erteilen können.
- 8. Maschina nach Anspruch 1 bis> 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich: die Stücke (76) auf dem Zylinder (1) verschieben lassen und durch eine Schraubvoirrichtung (yy) ein Preßstück (75) beliebig stark gegen eine Kante der Platte (A) gedruckt werden kann.
- 9. Maschine nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daJ3 die Fräser (6) auf Spindeln (15) sitzen, und über ein Kegelradgetriebe (13, 14) von einer im Innern des hohlem Fräserträgers (7) befindlichen! Welle (12) getrieben werden.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen© $294 ΊΑΪ
Applications Claiming Priority (1)
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| US695965A US2537604A (en) | 1946-09-10 | 1946-09-10 | Stereotype plate finishing machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE884804C true DE884804C (de) | 1953-07-30 |
Family
ID=24795165
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (5)
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