DE885154C - Verfahren zum Herstellung von Hartgewebe-Formstuecken fuer Zahnrad-kraenze oder sonstige Gegenstaende ringfoermiger bzw. bogenfoermiger Gestalt - Google Patents

Verfahren zum Herstellung von Hartgewebe-Formstuecken fuer Zahnrad-kraenze oder sonstige Gegenstaende ringfoermiger bzw. bogenfoermiger Gestalt

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DE885154C
DE885154C DEL7207A DEL0007207A DE885154C DE 885154 C DE885154 C DE 885154C DE L7207 A DEL7207 A DE L7207A DE L0007207 A DEL0007207 A DE L0007207A DE 885154 C DE885154 C DE 885154C
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DE
Germany
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tapes
objects
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hard tissue
gearwheels
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Expired
Application number
DEL7207A
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English (en)
Inventor
Erich Rickling
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C55/00Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor
    • B29C55/02Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets
    • B29C55/18Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets by squeezing between surfaces, e.g. rollers
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    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/22Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of indefinite length
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    • B29C53/02Bending or folding
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    • B29C55/045Shaping by stretching, e.g. drawing through a die; Apparatus therefor of plates or sheets uniaxial, e.g. oblique in a direction which is not parallel or transverse to the direction of feed, e.g. oblique

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
  • Shaping By String And By Release Of Stress In Plastics And The Like (AREA)

Description

  • Ein Verfälren zum Herstellen von Zahnrad- ' blankos für Hgrtgewebe-Zahnräder besteht darin, .daß gerade Textilbänder schräge doppelte Brüche derart erhalten, daß einzelne Bandringe entstehen, die übereinandergeschichtet und unter Verwendung eines Bindemittels, wie z. B. Phenolharz, .durch An- wendung von Wärme und Druck zu einem festen Körper bzw. Teil des Rades vereinigt werden. An den Bruchstellen findet dabei eine die Krümmung des Bandes ermöglichende Überlappung statt. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß Materialabfall vermieden wird, wie er beispielsweise bei der Herstellung -solcher Räder in unerwünschter Weise eintritt, die aus runden aus Gewebebahnen ausgestanzten Ringen hergestellt werden.
  • Jedoch ist das Falten der Bänder und das Legen solcher Ringe mühevoll. Außerdem kann der Materialaufwand beim Aufeinanderlegen solcher Ringe dadurch ungleichmäßig werden, @daß gefaltete Stellen der übereinanderliegenden Ringe aufeinandertreffen.
  • Die Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten. Sie betrifft ein Verfahren, das ebenfalls ohne Materialabfall durchgeführt werden kann und das ,zudem weniger Mühe und Aufwand verursacht und so in verhältnismäßig kurzer Zeit zum Ziele führt.
  • Erfindungsgemäß besteht das Verfahren zur Herstellung von Hartgewebe-Formstücken für Zahnradkränze oder sonstige Gegenstände ringförmiger bzw. bogenförmiger'Gestalt aus kunstharz:getränkten Faserstoff- bzw. Textilbändern darin, daß die einzelnen zum Übereinan:derschichten bestimmten bogenförmigen Bänder durch Recken gerade verlaufender Bänder hergestellt werden. Sölche bogenförmigen Bänder lassen sich in einfacher Weise herstellen, indem man einen geraden, Textilstreifen durch zwei Kegelwalzen geeigneter Neigung hindurchlaufen läßt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung noch näher erläutert.
  • Sie zeigt zwei Kegelscheiben i und 2, die um die Achsen 3 und 4 drehbar sind und in Richtung der Pfeile 5 und 6 angetrieben werden. Zwischen den sich .drehenden Scheiben wird das Textilband hindurchbewegt. Es wird dabei, wie die Zeichnung zeigt, an der oberen Kante 8 gegenüber der unteren Kante 9 gedehnt und dadurch bogenförmig gekrümmt. Zweckmäßig verwendet man einen Textilstreifen mit längs verlaufenden Kettenfäden. Es ist aber auch möglich, ein Schlauchgewebe ,zu verwenden. Es empfiehlt sich, kunsfharzgetränkte Bänder zu benutzen und- Textilstreifen auszuwählen, die eine Dehnung von 35 bis 4o °/o zulassen. Vorteilhaft ist es; den -Textilstreifen durch zwei Kegelwalzenpaare nacheinander hindurchzuführen, von denen .das erste Paar geheizt und ,das zweite erforderlic'henfal'ls gekühlt ist. Hierdurch wird erreicht, daß die erlangte Verformung erhalten bleibt. Das aus den Walzen kommende verformte Band kann man laufend schraubenförmig aufeinanderschichten, bis die gewünschte Dicke des Radkranzes erreicht ist. Erforderlichenfalls empfiehlt es sich, an der Außenseite des Kranzes zwecks Materialausgleich schmälere Bandstreifen beizulegen. Man kann aber auch ein breiteres Band verwenden und dessen Außenkante z. B. zu einem Drittel der Bandbreite umbiegen. Dann wird er vorzugsweise zusammen mit der z. B. aus Schnitzelpreßmasse bestehenden Radscheibe mit einem härtbaren Kunstharz, wie z. B. Phenolharz, Kresolharz, Harnstoffharz, Polyesterharz u: dgl., unter Wärme und Druck zu einem festen Körper geformt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Hart.-gewebe-Formstücken. für Zah@nradkräntze oder sonstige Gegenstände ringförmiger bzw. bogenförmiger Gestalt aus kunstharzgetränkten Faserstoff- bzw. Textilbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen zum Übereinanderschichten bestimmten bogenförmigen Bänder durch Recken .gerade verlaufender Bänder mit Hilfe von Kegelwalzen hergestellt werden. z. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung von Bändern mit längs verlaufenden Kettenfäden. 3. Verfahren nach Anspruch i, ,gekennzeichnet durch die Verwendung von Bändern aus Schlauchgewebe. 4. Verfahren nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung von Textilbändern, die eine Dehnung von 35 bis 4o °/o zulassen. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Bandlagen an derAußenkante des bogenförmigen Formstückes schmälere Bänder beigelegt werden, die beispielsweise .durch Umbiegen des Bandrandes, z. B. zu einem Drittel der Bandbreite, gewonnen werden. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das bogenförmig zu reckende Band mindestens durch zwei KegelwäIzenpaare läuft, von denen das erste geheizt und das zweite erforderlichenfalls gekühlt wird.
DEL7207A 1950-12-14 1950-12-15 Verfahren zum Herstellung von Hartgewebe-Formstuecken fuer Zahnrad-kraenze oder sonstige Gegenstaende ringfoermiger bzw. bogenfoermiger Gestalt Expired DE885154C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1236767B (de) * 1961-02-17 1967-03-16 Apparails Gachot Sa Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Dichtungsringen grossen Durchmessers mit einer ringfoermigen Seele
FR2635484A1 (fr) * 1988-08-18 1990-02-23 Aerospatiale Procede et dispositifs de fabrication de pieces planes incurvees en materiau composite

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1236767B (de) * 1961-02-17 1967-03-16 Apparails Gachot Sa Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Dichtungsringen grossen Durchmessers mit einer ringfoermigen Seele
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