DE885204C - Rahmen fuer Kraftfahrzeuge mit gebogenen Quertraegern - Google Patents

Rahmen fuer Kraftfahrzeuge mit gebogenen Quertraegern

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DE885204C
DE885204C DEP23981A DEP0023981A DE885204C DE 885204 C DE885204 C DE 885204C DE P23981 A DEP23981 A DE P23981A DE P0023981 A DEP0023981 A DE P0023981A DE 885204 C DE885204 C DE 885204C
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DEP23981A
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English (en)
Inventor
Bela Barenyi
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D21/00Understructures, i.e. chassis frame on which a vehicle body may be mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Rahmen für Kraftfahrzeuge mit gebogenen Querträgern Die Erfindung betrifft einen Rahmen für Kraftfahrzeuge mit zwischen den Rahmenlängsträgern nach den Fahrzeugenden zu ausgebogenen Querträgern und bezweckt eine für die praktischen Bedürfnisse besonders geeignete Ausführung derartiger Querträger. Sie besteht im wesentlichen darin, daß die Querträger pfeilförmig durchgebogen sind, derart, daß sich an eine mittlere Durchbiegung ein im wesentlichen geradliniger Verlauf .der Querträger bis zu den Rahmenlängsträgern anschließt, welche vorzugsweise einen Abstand voneinander besitzen, der größer als die Spurweite der Räder ist. Im besonderen bezieht sich die Erfindung hierbei auf solche Rahmen, bei denen der mittlere Teil des Fahrzeugrahmens einen vorderen und einen hinteren pfeilförmig durchgebogenen Querträger besitzt, so daß ein im wesentlichen sechseckiger, insbesondere den Karosserieinnenraum begrenzender und zweckmäßig von inneren Rahmenträgern freier ringförmiger Rahmen gebildet wird.
  • Ein im Sinne der Erfindung pfeilförmig gestalteter Ouerträger läßt sich fabrikatomisch einfacher herstellen als ein z. B. stetig gebogener Querträger. Des weiteren bietet ein Rahmen mit derartig gestalteten Querträgern gegenüber einem Rahmen mit im wesentlichen über die ganze Länge gebogenen Querträgern den Vorteil einer konstruktiv einfacheren Gestaltung der z. B. .den Querträgern angepaßten Karosserie sowie einer noch günstigeren Weiterleitung der an der Biegungsstelle der Querträger auf diese übertragenen Kräfte, da der geradlinige Verlauf der Querträger von der Mitte nach den Längsträgern zusätzliche exzentrische Beanspruchungen der Querträger auf Biegung bzw. Knickung durch axial wirkende Kräfte vermeidet Des weiteren ergibt sich ein den Fahrzeuginnenraum besonders geräumig und zweckmäßig begrenzender und zugleich hohe Steifigkeit besitzender Rahmen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht ferner darin, däß die durch die Längsträger insbesondere schräg hindurchgeführten und z. B. mit diesen verschweißten Enden der Querträger - wobei Längs- und Querträger zweckmäßig roter- oder kastenförmiges Psrofil besitzen - auf niedrigeren bzw. in Achsrichtung der Längsträger verbreiterten Querschnitt zusammengedrückt sind. Hierdurch werden folgende Vorteile erzielt: Der Querschnitt der .Längsträger bzw. das Trägheitsmament derselben gegenüber Biegungsmomenten wird weniger geschwächt. Gleichzeitig werden, was: vor allem auch für nach Zellenbauweise hergestellte Fahrzeuge von Bedeutung ist, die in Längsrichtung des Fahrzeugs .auf den Querträger übertragenen Kräfte (z. B. Antriebs- und Bremskräfte) unter besonders günstiger Beanspruchung des - Querträgerquerschnittes: auf die Längsträger übertragen. Zugleich gewährleisten die gegebenenfalls schräg zur Qüerträgerachse verlaufenden Schweißfugen eine besonders steife und feste Verbindung. Durch konischen Verlauf der die Längsträger durchsetzenden Enden der Querträger kann die Kraftübertragung noch günstiger und für die Festigkeit der Verbindung von Längs- und Querträger noch zuverlässiger gestaltet werden.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten sind der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles der Erfindung zu entnehmen. Die Zeichnung zeigt hierbei in Fig. z den Grundriß eines Fahrzeugs mit einem erfindungsgemäß gestalteten Rahmen, in Fig. 2 einen Querträger sowie seine Verbindung mit einem Längsträger in größerem Maßstabe, in Big. 3 eine Teilansicht,des Querträgers mit Längsträger nach Fig. 2 von vorn, in Füg. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht für eine etwas andere Ausführungsforrn und in Fig. 5 einen der Fig. 2 entsprechenden Grundriß für eine weitere Ausführungsform des Querträgers bzw. seiner Verbindung mit dem Längsträger.
  • Das z. B. nach Zellenbauweise hergestellte Fährzeug der Fig. z besteht aus dem mittleren, Teil A und den beiden Fahrzeugerdteilen B und C. Der FahrzeugendteilBträgt z. B. das Vorderachsaggregat, der Fahrzeugerdteil C bzw. das Hinterachs- sowie das Motorgetriebeaggregat.
  • Der Rahmen des Mittelteils besteht aus den beiden Längsträgern; a und b und den beiden Querträgern c und d, wobei .die Querträger pfeilförmig nach den Fahrzeugenden zu mit einer mittleren .Biegung ei, d1 >und geradlinigen Endteilen c2, c3 bzw. d2, d. durchgebogen sind und an den Kreuzungsstellen e mit den Längsträgern verbunden, z. B. verschweißt sind. Es entsteht auf diese Weise ein im wesentlichen sechseckiger Rahmen, dessen Breite z. B. der größtem. Breite des, Fahrzeugs entspricht und welcher im besonders geeigneter Weise den gesamten Innenraum der Fahrzeugkarosserie begrenzen kann. Die Längsträger a und b befinden sich beispielsweise unterhalb der Türen, der Querträger c an der vorderen Spritzwand, der Querträger d :an der Rückwand hinter den rückwärtigen Sitzen. Innerhalb des Sechsecks sind zweckmäßig keine Rahmenträger und ein durchgehender Fußboden vorgesehen. Zum Anschluß der Fahrzeugerdteile B und C sind die Querträger mit Versteifungsstücken f versehen, ari .denen die Fahrzeugerdteile bei g1 und 92 (z. B. mittels Verschraubung) befestigt werden und inneT-halb derer sich die gebogenen Abschnitte cl bzw. d1 der Querträger befinden.
  • Während der Querschnitt der Längsträger kastenförmig ist, besitzen, die Querträger bis auf .ihre durch die Längsträger hindurchgeführten Enden gleichförmigen Rohrquerschnitt. Die Enden h der Querträger sind .derart, z. B. konisch zusammengedrückt, daß ihre Querschnittshöhe (Fig.3) geringer und ihre Querschnittsbreite (Fig. 2) größer als der übrige Rohrdurchmesser der Querträger ist; der Querträger ist also in der waagerechten Ebene gewissermaßen hochkant an den Längsträger angeschlossen, wodurch Kräfte; die in Längsrichtung des. Fahrzeugs vom Querträger auf den Längsträger übergeleitet werden (z. B. die bei g1 und 92 auf den Querträger übertragenen Antriebs- und Bremsschubkräfte), in besonders zweckmäßiger Weise aufgenommen werden. Der schräge Anschluß des Querträgers und die zu diesem schräg verlaufenden und damit vergrößerten Schweißnähte il und i2 in Verbindung mit der konischem Abstützung .des Querträgers irr Längsträger tragen ebenfalls, hierzu bei. Der Längsträger wird überdies durch die Erniedrigung des Querträgerquerschnittes an der Kreuzungsstelle e weniger geschwächt.
  • Die Querträgerendenr können über die Längsträger hinausragen oder im wesentlichen mit der Außenseite derselben .abschließen, insbesondere dann, wenn die Längsträger einen der Breite des Fahrzeugs entsprechenden Abstand voneinander besitzen. Aus diesem Grunde sind die Querträgereuden zweckmäßig unmittelbar anschließend an die äußere Schweißnaht i2 parallel zum Längsträger bei j abgeschnitten: Um den so gestalteten Querträger durch den Längsträger hindurchführen zu können, kann dieser, wie z. B. Fig. q. zeigt, zweiteilig aus den beiden Hälften a1 und a2 zusammengesetzt sein. Die Hälften tal, a2 können nach dem Zusammenbau miteinander verflanscht oder - zweckmäßiger - miteinander sowie mit dem Querträger verschweißt werden.
  • Eine andere Möglichkeit der Verbindung zeigt Fig. 5. Die konisch verlaufende Verquetschung des Querträgers erfolgt hierbei an einer Stelle h1, welche außerhalb des Längsträgers a liegt. Der durch den Längsträger hindurchgeführte Teil h2 ist dagegen, selbst zylindrisch (mit geringer Höhe und großer Breite) ausgeführt. Der Längsträger kann hierbei einteilig hergestellt sein. Der Rahmen kann. als selbständiger Rahmen oder als Rahmen einer selbsttragenden Karosserie ausgeführt sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rahmen für Kraftfahrzeuge mit zwischen den Rahmenlängsträgern nach den Fahrzeugenden zu ausgebogenen Querträgern, .dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger pfeilförmig durchgebogen sind, derart, daß sich an eine mittlere Durchbiegung ein im wesentlichen geradliniger Verlauf der Querträger bis zu den insbesondere größeren Abstand als die Spurweite .der Räder besitzenden Rahmenlängsträgern ,anschließt.
  2. 2. Rahmen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil des Fahrzeugrah mens einen vorderen und einen hinteren pfeilförmig durchgebogenen Querträger besitzt, derart, daß ein im wesentlichen sechseckiger, insbesondere den Karosserieinnenraum begrenzender und zweckmäßig von inneren Rahmenträgern freier ringförmiger Rahmen gebildet wird.
  3. 3. Rahmen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß - insbesondere bei nach der Zellenbauweise hergestellten Fahrzeugen -die Querträger zur Aufnahme der von den Fahrzeugendteilen herrührenden Kräfte bzw. zum Anschluß der Fahrzeugend.teiledienen. Rahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Fahrzeugendteilen herrührenden Kräfte im Bereiche der mittleren Biegung der Querträger auf diese übertragen werden. 5. Rahmen nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die hohlen Ouersch,ni.tt besitzenden, z. B. rohrförmig ausgebildeten Querträger durch .die z. B. ebenfalls roter- oder kastenförmig ausgebildeten Längsträger hindurchgeführt und z. B. mit den Wandungen derselben verschweißt sind. 6. Raihmen nach Anspruch i bis- 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger an ihren durch die Längsträger jhindurchgeführten Enden auf niedrigerem Querschnitt zusammengedrückt sind. 7. Rahmen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger an ihren durch die Längsträger hind.urch@gefüh.rten Enden in Richtung der Längsträgeraohse verbreitert sind. B. Rahmen für Kraftfahrzeuge mit durch dde Längsträger 'hindurchgeführten und: vorzugsweise schräg auf dieselben stoßenden Querträgern, insbesondere nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Längsträger hindurchgeführten und zweckmäßig mit diesen verschweißten Enden der Querträger derart zusammengedrückten Querschnitt besitzen, daß dieser in lotrechter hic.htung erniedrigt und in Achsrichtung der Längsträger verbreitert ist. g. Rahmen nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger bis. auf die zusammengedrückten, durch die Längsträger hindurchgeführten Enden gleichförmigen Querschnitt besitzen,. io. Rahmen nach Anspruch i bis g, dadurch gelcennzeic hnet, daß die ,durch die Längsträger hindurchgeführten Enden der Querträger sich von der Innen- nach der Atwßenseite -der Längsträger konisch erniedrigen. i i. Rahmen nach. Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß die Quers,chnittse,rn.iedrigung bzw. -verbreiterung der Querträger auf der Innenseite der Längsträger und die Hindurchführung durch die Längsträger mit gleichbleibendem Querschnitt vorgesehen ist. 12. Rahmen nach Anspruch i bis i i, insbesondere mit durch die Längsträger -hindurchgeführten Querträgern, deren Querschnitt sich an den hindurchgeführten, Enden verbreitert, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsträger zweiteilig ausgebildet sind, derart, d.aß sie, von: entgegengesetzten Seiten die Querträger umschließend, zusammengesetzt und z. B. hiernach miteinander bzw. mit den Querträgern verschweißt werden können.. 13. Rahmen nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die schräg über die Längsträger hinausfragenden Enden der Querträger an der Außenseite der Längsträger parallel zu diesen abgeschnitten werden.
DEP23981A 1948-12-08 1948-12-08 Rahmen fuer Kraftfahrzeuge mit gebogenen Quertraegern Expired DE885204C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4328827A1 (de) * 1993-08-27 1995-03-02 Walter E Dipl Ing Spaeth Schweißverfahren zur Herstellung eines Karosserie-Tragrahmens und ein nach dem Verfahren hergestellter Karosserie-Tragrahmen
WO1999032346A1 (de) 1997-12-18 1999-07-01 Wilfried Ball Chassis für personenkraftwagen
EP3470307A1 (de) 2017-10-10 2019-04-17 Outokumpu Oyj Gemeinsame sicherheitszelle für personenkraftwagen
DE102020106602B4 (de) 2020-03-11 2024-09-05 Dr. Ing. H.C. F. Porsche Aktiengesellschaft Batterierahmen einer Traktionsbatterie eines Elektrofahrzeugs
DE102020129508B4 (de) 2020-11-09 2025-02-13 CTV GmbH & Co. kg Querträger für eine Fahrgestellkonstruktion eines hinteren Fahrgestells für ein Nutzfahrzeug

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