DE885363C - Verfahren zur Herstellung eines Zylinders fuer Sicherheitsschloesser - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Zylinders fuer Sicherheitsschloesser

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DE885363C
DE885363C DEM10465A DEM0010465A DE885363C DE 885363 C DE885363 C DE 885363C DE M10465 A DEM10465 A DE M10465A DE M0010465 A DEM0010465 A DE M0010465A DE 885363 C DE885363 C DE 885363C
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DE
Germany
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cylinder
organs
bore
movable
security locks
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Expired
Application number
DEM10465A
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English (en)
Inventor
Paul Albert Kunz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mefina SA
Original Assignee
Mefina SA
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Expired legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B29/00Cylinder locks and other locks with plate tumblers which are set by pushing the key in

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Zylinders für Sicherheitsschlösser Bei Zylindern für Sicherheitsschlösser sind kleine Scheiben oder Plättchen vorgesehen, die durch einen Schlüssel in Stellung gebracht werden, um die Drehung des Zylinders zuzulassen. Diese Scheiben oder Plättchen werden im allgemeinen durch Elemente geführt, die aufeinandergestapelt sind und durch Verriegelungsorgane fest in ihrer Lage gehalten werden.
  • Die genannten Elemente bilden den Zylinder und sind erfahrungsgemäß in Herstellung und Zusammenbau sehr teuer, abgesehen davon, daß die erforderlichen Operationen eine verhältnismäßig lange Zeit in Anspruch nehmen.
  • Die Erfindung hat ein Verfahren zum Herstellen eines Zylinders für Sicherheitsschlösser zum Gegenstand, der bewegliche Organe in Form von Plättchen aufweist, die senkrecht zur Zylinderachse verstellbar sind. Das Verfahren nach der Erfindung bezweckt hierbei die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen und erreicht dies dadurch, daß man eine profilierte Stange verwendet, die eine zentrale Bohrung von annähernd rechteckigem Querschnitt aufweist. In diese Stange arbeitet man ringförmige Nuten von solcher Tiefe ein, daß dieselben mit der Innenbohrung der profilierten Stange an den Schmalseiten des rechteckigen Querschnitts unmittelbar in Verbindung stehen, derart, daß man durch eine einzige Dreharbeit einerseits die Durchlässe für die vorgenannten beweglichen Organe des Schlosses und andererseits zugleich Führungen für diese herstellt, wobei diese Führungen durch die Wände der Längsseiten der Innenbohrung und durch einen Teil der Nutwände gebildet werden. Die Erfindung betrifft zugleich auch einen Schloßzylinder der durch das Verfahren zu erzielenden Art, der sich von bekannten Zylindern dadurch unterscheidet, daß er aus einem profilierten Stangenstumpf besteht, welcher eine innere Ausnehmung von annähernd rechteckigem Querschnitt aufweist und mit ringförmigen Nuten versehen ist, deren Zähl derjenigen der beweglichen Organe entspricht, welche das Schloß aufweist, wobei die Nuten mit der inneren Ausnehmung an deren Schmalseiten unmittelbar in Verbindung stehen, so daß die Öffnungen, durch welche die ringförmigen Nuten in die innere Ausnehmung münden, Durchlässe für die beweglichen Organe bilden, welch letztere durch die Wände der Längsseiten der Innenausnehmung und durch einen Teil der Nutwände geführt werden.
  • Die :Zeichnung veranschaulicht schematisch und beispielhaft eine schaubildliche Darstellung mit weggelassenen Teilen eines nach dem Verfahren der Erfindung hergestellten Zylinders.
  • Der Zylinder besteht aus einem Profilstück i, das mit einer zur Längsachse des Profilstücks koaxialen inneren Ausnehmung 2 versehen ist, deren Querschnitt annähernd rechteckig ist. In den äußeren Mantel des Profilstücks sind Nuten 3 eingearbeitet, und zwar in einer Zahl, die derjenigen der verstellbaren Organe entspricht, die das Schloß aufweisen soll. Die Tiefe der Nuten 3 ist so gewählt, daß diese mit der Innenbohrung 2 - in deren Schmalseiten direkt in Verbindung stehen. Die Offnungen q., die auf diese Weise entstehen, haben die gleiche Breite a wie die Schmalseiten der Bohrung 2.
  • Aus 'dem Vorstehenden und aus der Betrachtung der Zeichnung ergibt sich, daß es ohne weiteres möglich ist, in dem Zylinder z die beweglichen Organe des Schlosses unterzubringen, die durch die verstellbaren Plättchen gebildet werden. jedes dieser Organe, das den Zylinder von einer Seite zur andern durchläuft und aus den Öffnungen q, ragt, wird einerseits durch die Längswände der inneren Ausnehmung 2 und andererseits durch die Wände der Nuten 3 geführt.
  • Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform sind die beiden Schmalseiten der Aüsnehmung 2 durch zylindrische Bogenstücke gebildet, die koaxial zum Profilstück i verlaufen, derart, daß man das Einarbeiten der Nuten 3 durch Dreharbeit bewerkstelligen kann, ohne daß der Stahl beschädigt würde, wenn er in die Bohrung :2 des Profilstücks i eindringt. Es ist klar, daß das beschriebene Herstellungsverfahren eine genaue und sehr rasche Bearbeitung der Zylinder ermöglicht und daß dabei außerdem die Montagezeit für das Schloß erheblich verringert wird. Da der Zylinder aus einem einzigen Stück besteht, wird das Aufeinanderschichten von Einzelteilen und die Verbindung der Teile miteinander überflüssig. Außerdem besitzt der Schloßzylinder vollständige Festigkeit, und seine Genauigkeit ist viel größer.
  • Demgemäß hat die Erfindung hinsichtlich Zeit und Kosten eine hohe Wirtschaftlichkeit in der Herstellung der Zylinder zur Folge, wobei nicht zuletzt Schwankungen in der Länge des Zylinders vermieden werden, wie sie angesichts der verschiedenen Dicke aufeinandergeschichteter Elemente eintreten können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung eines Zylinders für Sicherheitsschlösser mit senkrecht zur Zylinderachse verstellbaren Organen, z. B. Plättchen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Wandung eines mit einer annähernd rechteckigen zentralen Bohrung (2) versehenen Profilstücks (z) ringförmige Nuten (3) solcher Tiefe eingedreht werden, daß dieselben an den Schmalseiten der Bohrung mit dieser unmittelbar in Verbindung stehen, derart also, daß durch eine einzige Dreharbeit für die beweglichen Organe des Schlosses einerseits Durchlässe (q.) und andererseits Führungen geschaffen weiden, welche durch die Längsseitenwände der Bohrung und durch einen Teil der Nutwände gebildet werden.
  2. 2. Zylinder für Sicherheitsschlösser nach Herstellungsverfahren gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Profilstück (i) besteht, welches eine innere Bohrung (2) von annähernd rechteckigem Querschnitt aufweist und auf seinem Umfang mit ringförmigen Nuten (3) versehen ist, deren Zahl mit derjenigen der- beweglichen Organe des Schlosses übereinstimmt, und die an den Schmalseiten der rechtwinkligen Bohrung direkt mit dieser in Verbindung stehen, so daß die Öffnungen (4.) an diesen Verbindungsstellen als Durchlässe für die beweglichen Organe dienen, und daß die Längsseitenwände der inneren Bohrung zusammen mit einem Teil der Nutwände Führungen für die beweglichen Organe bilden.
DEM10465A 1945-09-03 1951-08-01 Verfahren zur Herstellung eines Zylinders fuer Sicherheitsschloesser Expired DE885363C (de)

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