DE885697C - Verfahren zum Regenerieren von Katalysatoren - Google Patents

Verfahren zum Regenerieren von Katalysatoren

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DE885697C
DE885697C DEH8562A DEH0008562A DE885697C DE 885697 C DE885697 C DE 885697C DE H8562 A DEH8562 A DE H8562A DE H0008562 A DEH0008562 A DE H0008562A DE 885697 C DE885697 C DE 885697C
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DE
Germany
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catalyst
combustion
gas
regeneration
zone
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DEH8562A
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English (en)
Inventor
John William Barker
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Houdry Process Corp
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Houdry Process Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/08Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with moving particles
    • B01J8/12Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with moving particles moved by gravity in a downward flow
    • B01J8/125Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with moving particles moved by gravity in a downward flow with multiple sections one above the other separated by distribution aids, e.g. reaction and regeneration sections

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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Description

  • Verfahren zum Regenerieren von Katalysatoren Die Erfindung betrifft Verbesserungen bei Verfahren und Anlagen zur Reaktivierung und Regenerierung fester Kontaktmassen, die brennbare Ablagerungen enthalten. Sie betrifft insbesondere den Betrieb von Regenerationsöfen, bei denen ein sich bewegender Körper einer Kohleablagerungen enthaltenden Kontaktmasse, wie z. B. ein bei der Umwandlung von Kohlenwasserstoffen benutzter Katalysator, zwecks Verbrennung der Ablagerung gen mit einem oxydierenden oder die Verbrennung unterstützenden Gas in Berührung gebracht wird.
  • Verfahren zur katalytischen Kracltung von Kohlenwasserstoffölen sind allgemein bekannt und finden in großem Umfang technische Anwendung.
  • Bei typischen Verfahren wird eine Kohlenwasserstofffraktion, wie z. B. ein Gasöl, in Dampfform und bei Temperaturen von etwa 4300 oder darüber mit einer aus kleinen Teilchen bestehenden festen, katalytisch wirksamen Kontaktmasse in Berührung gebracht, wodurch ein wesentlicher Teil der Kohlenwasserstoffe in Benzin umgewandelt wird.
  • Die zu diesem Zweck verwendeten Katalysatoren sind im allgemeinen natürliche und synthetische kieselerdehaltige Adsorptionsmassen, wie z. B. hauptsächlich säureaktivierte Tone und getrocknete Gele, die Kieselerde und Tonerde enthalten. Ähnliche Apparaturen und Anordnungen werden oft bei der Behandlung von Benzin- und Naphthafraktionen zur Verbesserung ihrer Eigenschaften benutzt, z. B. zur Erhöhung der Octanzahl Diese Behandlungsarten nennt man gewöhnlich katalytische Behandlung oder Umbildung.
  • Eine weitverbreitete Apparatur zur Ausführung solcher Reaktionen besitzt eine Anordnung, bei der die in Form kleiner Teilchen vorliegende feste Kontaktmasse fortlaufend durch zwei getrennte Behälter bewegt wird. In dem ersten Behälter werden die gewünschten Kohlenwasserstoffumwandlungsreaktionen ausgeführt, und in dem anderen Gefäß wird die bei diesen Reaktionen benutzte Kontaktmasse im Kontakt mit Luft oder einem anderen sauerstoffhaltigen Gas regeneriert, wobei eine Verbrennung der Koks genannten brennbaren Ablagerung erfolgt, die sich in der Kontaktmasse während der Kohlenwasserstoffumwandlungsreaktionen gebildet hat. Die regenerierte Kontaktmasse wird dann zur Wiederverwendung in den ersten Behälter zurückgeleitet.
  • Die Regenerierung einer katalytischen Kontaktmasse durch Verbrennung der darin befindlichen Ablagerungen an brennbaren Kohlen- und bzw. oder Kohlenwasserstoffbestandteilen bringt exotherme Reaktionen mit sich, die die Temperatur der Masse erhöhen. Die Mindesttemperatur, bei der die Anfangsverbrennung der Ablagerung erfolgt, ist etwa 400 bis 4300, und mit fortschreitender Verbrennung verursacht die frei werdende Wärmemenge eine Temperaturerhöhung der Masse, so daß Temperaturen erreicht werden, die zu einer dauernden Schädigung der Masse führen, wenn nicht geeignete Gegenmaßnahmen getroffen werden. Es ist z. B. beobachtet worden, daß Aktivton-Krackkatalysatoren Schaden erleiden können, wenn man längere Zeit die Regenerationstemperaturen auf über etwa 6200 in Gegenwart von Dampfmengen steigen läßt, die vor der Regenerierung in dem Katalysator adsorbiert waren oder bei der Verbrennung des darauf befindlichen kohlenwasserstoffhaltigen Niederschlags frei werden. Synthetische Katalysatoren vertragen gewöhnlich höhere Temperaturen. Zur Vermeidung zu hoher und schädlicher Temperaturen wird gewöhnlich die Wärme aus dem Regenerationsofen abgeleitet. Bei technischen Anlagen dieser Art wird die Wärme durch vertikal in Abständen angeordnete Kühlabschnitte in Form von Schlangen abgezogen, in denen ein Wärmeübertragungsmittel für indirekten Wärmeaustausch in verschiedenen Höhen im Ofen zirkuliert.
  • Ein Ziel der Erfindung ist der Betrieb eines vereinfachten Ofens, in dem eine wirkungsvolle Regenerierung des Katalysators bei bedeutenden Ersparnissen an Anlage- sowohl wie an Betriebs- und Unterhaltungskosten erzielt wird.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt die Regenerierung des von einer vorausgehenden Kohlenwasserstoffumwandlung her Koks enthaltenden Katalysators, indem man den verunreinigten Katalysator als kompakte, sich nach unten bewegende Schicht durch einen Ofen mit mehreren benachbarten Zonen leitet, in denen der Katalysator mit in Gegenstrom fließendem Regeneriergas, wie z. B.
  • Luft oder einem anderen sauerstoffhaltigen Gas, in Berührung kommt, wodurch die Verbrennung des Kokses bewirkt wird. Das Regeneriergas wird am Boden einer jeder der Zonen getrennt eingeführt, und das durch die Verbrennung des Kokses entstehende Abgas wird im oberen Teil einer jeden Zone getrennt abgezogen. Der Zutritt von Gasen aus einer Regenerierzone zur anderen wird dadurch verhindert, daß man den Auslaßdruck des Abgases aus einer Zone praktisch gleich dem Einlaßdruck des Regeneriergases in die unmittelbar darüberliegende Zone hält.
  • Wenn man den Ofen in der oben beschriebenen Weise betreibt, summieren sich die Druckgefälle der Gase, die durch die verschiedenen Zonen des Ofens nach oben streichen. Das Gesamtdruckgefälle der durch den Ofen streichenden Gase kann gemäß der Erfindung dazu nutzbar gemacht werden, um zum Ausgleich der im Rest der Apparatur verwendeten Drücke beizutragen und so die Notwendigkeit der Verwendung von Sperrohren in der Apparatur herabzusetzen. Bei Kohlenwasserstoffkrackapparaten, bei denen das Reaktionsgefäß und der Ofen übereinandergelegen sind, ist eine solche Herabsetzung der Sperrohranforderungen vom Standpunkt der Verminderung der Gesamthöhe der Apparatur besonders von Bedeutung.
  • Die gesamte Regenerierung wird stufenweise ausgeführt, aber unter kontrollierten Bedingungen, derart, daß nur der Gegenflußstrom zwischen dem Regeneriergas und dem sich nach unten bewegenden Katalysator in jeder Stufe ausgenutzt wird.
  • Bei dieser Anordnung erzielt man den wichtigen Vorteil einer geringen Sauerstoffkonzentration in dem Bereich des hohen Koksgehalts auf dem Katalysator und eine Höchstsauerstoffkonzentration im Bereich des niedrigsten Koksgehalts, wodurch eine ungehinderte Koksverbrennung unter den in den verschiedenen Zonen des Ofens herrschenden Bedingungen möglich ist, ohne daß eine Überhitzung des Katalysators erfolgt. So wird auch das Gas mit der höchsten Sauerstoffkonzentration zunächst mit teilweise regeneriertem Katalysator in Kontakt gebracht, der die letzten Spuren von Koks enthält, die am schwersten zu verbrennen sind, und zwar unter Hochdruckbedingungen, die die Verbrennung des Kokses begünstigen. Teilweise verbrauchtes Regeneriergas wird in der geeigneten Zone zugeführt und wird in den Anfangsverbrennungsstufen, bevor die Regenerierung ihre Höchstbetriebstemperatur erreicht hat, mit Katalysator in Berührung gebracht, der noch die volle Koksmenge enthält. Die Temperaturkontrolle entlang der Länge des Ofens neigt daher dazu, sich selbst zu regulieren, um den verschiedenen Erfordernissen zu entsprechen, während das Auftreten zu hoher Temperaturen verhindert wird.
  • Nach einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung ist das in die verschiedenen Zonen des Ofens unmittelbar eingeführte Regeneriergas kühle Luft, und zwar zweckmäßig von praktisch der Temperatur, die bei der Verdichtung atmosphärischer Luft erreicht wird. Diese kühle Luft dient wirksam dazu, eine beträchtliche Menge Wärme aus dem Katalysator durch unmittelbaren Wärmeaustausch zu entfernen, wodurch weitere Sicherungen gegen schädliche Temperaturerhöhungen geschaffen werden, während man nahe an der gewünschten Höchsttemperatur arbeitet und den Gesamtbedarf an Kühlschlangen vermindert. Der Raum, der sonst von zusätzlichem Kühlgerät eingenommen werden müßte, kann so gewünschtenfalls zur Schaffung eines größeren nutzbaren Fassungsvermögens des Ofens verwendet oder die Gesamtgröße kann bei gegebener Koksverbrennkapazität verringert werden.
  • Andere Vorteile der verbesserten Ofenkonstruktion und ihres Betriebs gehen aus der nachfolgenden Beschreibung im Zusammenhang mit derZeichnung hervor, die eine zur praktischen Ausführung der Erfindung geeignete Form des Apparats veranschaulichen. In der Zeichnung ist Fig. I ein meist schematischer senkrechter Schnitt (einzelne Teile sind dabei weggenommen und-im Längsschnitt gezeigt) einer Form der Apparatur mit der neuen Ofenart; die Fig. 2 bis 5 sind horizontale Querschnitte auf der Linie 2-2 bzw. 3-3, 4-4 und 5-5 der Fig. 1; Fig. 6 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht und zeigt eine Gaszufuhrleitung in Verbindung mit Verteilungskanälen; Fig. 7 ist eine ähnliche Ansicht eines Gasauslasses nebst Sammelkanälen; Fig. 8 ist ein vertikaler Teilquerschnitt, der eine andere Gasabführungsanordnung zeigt.
  • Fig. I zeigt übereinander angeordnet einen Katalysatorzufuhrtrichter I, ein Kohlenwasserstoffumwandlungsgefäß 2 und einen Ofen 3 mit Verbindungsleitungen 4 und 5, durch die der Katalysator von dem Trichter zum Reaktionsgefäß bzw. vom Reaktionsgefäß zum Ofen geleitet wird. Der Katalysator wird d dem Trichter I durch die Leitung 6 zugeführt und vom Boden des Ofens 3 durch die Leitung 7 abgezogen. Der regenerierte Katalysator, - der den Boden des Ofens durch die Leitung 7 verläßt, wird durch geeignete Vorrichtungen wieder der Leitung 6 und damit dem Trichter I zugeführt. Solche Vorrichtungen können von dem bekannten, in der Zeichnung nicht dargestellten Becherwerktyp sein, zum Beispiel dem in der amerikanischen Patentschrift 2 336 04I gezeigten.
  • Statt einer mechanischen Hebevorrichtung kann zur Aufwärtsbeförderung des Katalysators auch eine pneumatische Vorrichtung verwendet werden.
  • Der Katalysatorzufuhrtrichter I kann Vorrichtungen enthalten, durch die Dampf mit dem Katalysator in Berührung gebracht wird, z. B. mittels einer Zuleitung 8 und eines jalousieartigen Verteilers 9. Der gezeigte Verteiler g liegt in einem Teil des Trichters, der einen verringerten Querschnitt besitzt, nämlich an der nach unten einwärts gerichteten Wand 10 des Trichters, so daß eine wirksame Verteilung des Dampfes in Berührung mit allen Teilen des Katalysators erzielt wird.
  • Innerhalb des Reaktionsgefäßes 2 wird der Katalysator mit den umzusetzenden Kohlenwasserstoffen in Berührung gebracht, und die gasförmigen Reaktionsprodukte werden aus dem Reaktionsgefäß entfernt. Die Kohlenwasserstoffe können dem Reaktionsgefäß derart zugeführt werden, daß sie in gleicher Richtung wie der nach unten gehende Katalysator oder in entgegengesetzter Richtung dazu fließen. Beim Betrieb in gleicher Richtung zum Beispiel werden die Kohlenwasserstoffe durch eine mit der Leitung verbundene Zuführung eingeleitet, und der Gasabfluß erfolgt durch eine mit der Leitung 12 verbundene Ableitung. Beim Arbeiten im Gegenstrom wird die Zuleitung mit der Leitung I2 und die Ableitung mit der Leitung II verbunden. In beiden Fällen ist Vorsorge dafür getroffen, daß Dämpfe aus dem Katalysator entbunden werden können.
  • In Verbindung mit dem Innenraum des unteren Teiles des Reaktionsgefäßes 2 und unter der Höhe der Leitung 12 ist eine Leitung I3 zur Einleitung von Reinigungsgas, wie z. B. Wasserdampf, vorgesehen, um den das Reaktionsgefäß verlassenden Katalysator von kondensiertem flüssigem Ö1 und Polymeren zu befreien. Wenn Katalysator und Kohlenwasserstoffe in gleicher Richtung eingeführt werden, wird das durch die Leitung I3 eingeführte Reinigungsgas zusammen mit Kohlenwasserstoffumwandlungsprodukten durch die Leitung 12 abgezogen. Beim Arbeiten im Gegenstrom kann man gegebenenfalls das gesamte oder einen Teil des Reinigungsgases nach oben durch die herab sinkende Katalysatorschicht streichen lassen, worauf es mit den gebildeten Kohlenwasserstoffumwandlungsprodukten durch die Leitung II abgeleitet wird.
  • Oben im Ofen 3 sind Vorrichtungen zur Einleitung von Sperrgas, z. B. durch Leitung 14; vorgesehen. Vorzugsweise läßt man einen Teil des Sperrgases durch die Leitung 5 nach oben fließen, während der nach unten fließende Rest mit den Abgasen durch die Leitung 15 abgezogen wird. Die Zufuhr des Sperrgases durch die Leitung 14 wird durch Ventil 16 geregelt, das automatisch durch eine Differentjaldruckkontrollvorrichtung I7 betrieben wird, die so eingestellt ist, daß der gewünschte unterschiedliche Druck zwischen dem Boden des Reaktionsgefäßes und dem oberen Teil des Ofens aufrechterhalten wird. Die unerwünschte und gefährliche Beimischung gasförmiger Produkte zwischen dem Reaktionsgefäß und dem Ofen wird so verhindert.
  • Es folgt nun die Beschreibung der Bauart und des Betriebs des eigentlichen Ofens. Der durch die Leitung 5 eingeführte Katalysator gelangt in dem Ofen auf ein Rohrblech I8. Unter diesem sind Verteilungsrohre I9 in passender Weise derart angeordnet, daß der Katalysator einheitlich über den gesamten :Querschnitt des Ofens verteilt wird.
  • Unter den Ausi aß öffnungen der Rohre 19 sind Kühlschlangen 20 vorgesehen, durch die eine Wärmeaustauschflüssigkeit in bekannter Weise zirkuliert. Die Größe der vorgesehenen Kühlfläche hängt natürlich von den Temperaturen und Wärmegleichgewichten ab, die bei dem Betrieb des Ofens in Betracht kommen. Regeneriergas wird dem Ofen in mehreren Ebenen zugeführt, von denen zwei in der Zeichnung dargestellt sind. So kann Regeneriergas in mittlerer Höhe des Ofens durch die Leitung 21 und in niedrigerer Ofenhöhe durch die Lei- tung 22 zugeführt werden, wobei die genannten Leitungen an geeignete Zufuhrleitungen angeschlossen sind. Die Leitungen 2I und 22 können durch einen mit Abmeßvorrichtungen versehenen Verteiler miteinander verbunden sein, oder es können getrennte Zufuhrleitungen verwendet werden, besonders wenn Regeneriergas von verschiedener Temperatur an den verschiedenen Gaseinlässen verwendet werden soll. Die während der Regenerierung in der Zone über der Einlaßleitung 21 gebildeten Abgase werden durch die Leitung 15 abgeleitet, die mit dem Raum über dem Niveau der Katalysatorschicht in Verbindung steht, wo die Trennung des Gases vom Katalysator leicht bewerkstelligt wird. Die Leitung 15 ist ihrerseits mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Abgas ableitung verbunden.
  • Die Verteilung der durch die Leitungen 21 und22 eintretenden Regeneriergase erfolgt in beiden Fällen in ähnlicher Weise. Wie in der Figur gezeigt, steht die Leitung 2I mit einem Verteilerrohr 23 in Verbindung, das seinerseits wieder mit einer Reihe von Kanälen 24 mit offenen Böden in Verbindung steht, die das eingeführte Gas gleichmäßig über die gesamte Querschnittfläche des Ofens verteilen. Die Leitung 22 ist in ähnlicher Weise mit einem Verteilerrohr 25 und Verbindungskanälen 26 verbunden. Einzelheiten der Bauweise der Gasverteiler und der damit-verbundenen Kanäle sind in den Fig. 4 und 6 dargestellt.
  • Das durch die Leitung 22 und das Verteilerrohr 25 eingeführte Gas streicht aufwärts durch den Ofen und wird unterhalb der Höhe des Verteilers 23 durch eine Leitung 27 und die damit in Verbindung stehende Abgas ab leitung abgeführt. Das gebildete Abgas wird durch Kanäle 28 mit offenen Böden gesammelt, die mit dem Abgassammelrohr 29 in Verbindung stehen, das seinerseits an die Leitung 27 angeschlossen ist (s. insbesondere Fig 7). Um die obere und die untere Regenerierungszone getrennt kontrollieren zu können, wird der Einlaß von Abgas aus der untenliegenden Regenerierungszone zur nächstoberen Zone praktisch verhindert. Es geschieht dies dadurch, daß man durch geeignete automatische, auf Druckunterschiede ansprechende Flußkontrollvorrichtungen praktisch ein Druckgefälle von Null zwischen Zuleitung 2I und der Ableitung 27 aufrechterhält. Im vorliegenden Fall ist ein Differentialdruckkontrollgerät 30 mit geeigneten Verbindungen gezeigt, das auf Druckgefälle Null zwischen den angegebenen Punkten eingestellt werden kann. Gewünschtenfalls kann auch der Druck an der Zuleitung 21 etwas über dem an der Ableitung 27 liegen.
  • Zwischen der Zuleitung 22 und der Ableitung 27 sind bei 3I weitere Kühlvorrichtungen gezeigt. Je nachdem, wie es die Betriebsumstände erfordern, können eine oder mehrere Reihen solcher Kühlschlangen in diesem unteren Teil des Ofens vorgesehen werden.
  • Um die Einheitlichkeit des Katalysatorflusses im Ofen sicherzustellen, wird der Katalysator über die Fläche des Ofens durch ein Rohrblech 32 und eine Reihe durchlöcherter Verteilungsplatten, wie 33, 34 und 35, gleichmäßig verteilt. Wie bei 36 angedeutet, ist der Boden des Ofens konisch ausgebildet und läuft zur Leitung 7 zusammen. Das Rohrblech 32 ist mit Fallröhren 37 versehen, die über seine Fläche in gleichmäßigen Abständen angeordnet sind und unter dem Rohrblech einen ausreichenden Raum lassen. Für gewisse Betriebsvorgänge kann es winschenswert sein, Gas für Druck- oder Reinigungszwecke in den unteren Teil des Ofens einzuführen. Dafür ist bei 39 ein ventilgesteuerter Gaseinlaß vorgesehen, der mit dem unter demRohrblech 32 gebildeten Raum in Verbindung steht.
  • In Fig. 8 ist eine abgeänderte Anordnung zur Trennung des Abgases vom Katalysator dargestellt, die an die Stelle der Kanäle 28 und des Sammelrohrs 29 treten kann. So kann ein Rohrblech 40 verwendet werden, das in einheitlichen Abständen angeordnete Fallröhren 41 besitzt und mit einem bei 42 angedeuteten Raum versehen ist, der mit der Ableitung 27 in Verbindung steht und ähnlich dem Raum über der Katalysatorschicht arbeitet, der mit der Leitung 15 verbunden ist.
  • Bei der praktischen Ausführung einer Apparatur der beschriebenen Art sind natürlich automatische Kontrollvorrichtungen vorgesehen, die die gewünschten Drücke regeln und aufrechterhalten und den Fluß des Katalysators und der Gase in den verschiedenen Teilen der Apparatur kontrollieren. Da diese Kontrollvorrichtungen dem Fachmann allgemein bekannt sind, sind sie in den Zeichnungen bis auf wenige Ausnahmen nicht dargestellt. Die ventilgesteuerte Leitung 45 oben an dem Trichter I dient zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Druckes in dem Trichter, während alles Sperrgas und aller nichtadsorbierter Dampf über der Katalysatorschicht in dem Trichter entfernt wird. Eine ventilgesteuerte Leitung 46 ist auch oben am Reaktionsgefäß vorgesehen, die je nach den Arbeitsbedingungen zur Einleitung von Sperrgas, wie z. B. Dampf oder inertes Gas, oder bei anderen Vorgängen zur Abführung von Gasen verwendet werden kann, wie z. B. zum Ableiten eines Teiles des Dampfes, der im oberen Teil des Reaktionsgefäßes durch die Leitung 4 eingelassen werden kann.
  • Die in Fig. I gezeigte Apparatur eignet sich besonders für Anlagen geringer Kapazität (z. B. solchen mit einem Umlauf vonibis etwa 350 Tonnen Katalysator pro Stunde). Zur Erhöhung der Festigkeit der Konstruktion können zwischen den verschiedenen Abschnitten der Apparatur Verstärkungsmäntel vorgesehen werden, wie sie bei 47 und 48 in Fig. I dargestellt sind.
  • Der beschriebene Ofen gemäß der Erfindung und sein Betrieb sind nicht auf die Apparaturanordnungen beschränkt, wie sie in Fig. I gezeigt sind. Dieselbe Art des verbesserten Ofens kann auch bei anderen Anordnungen verwendet werden, z. B. bei Apparaturen, in denen der Ofen über dem Reaktionsgefäß oder der Ofen und das Reaktionsgefäß nebeneinanderliegen.
  • Die verbesserte Ofenbauart gestattet eine große Anpassungsfähigkeit im Betrieb hinsichtlich des gewünschten Druck- und Wärmegleichgewichts.
  • Da sich die Druckgefälle im Ofen summieren, kann jedoch in allen Fällen das gesamte im Ofen erhaltene Druckgefälle zur Herabsetzung der Verschlußdruckerfordernisse der Apparatur verwendet werden. In dieser Weise kann z. B. der Druckabfall des gesamten Ofens dazu verwendet werden, zum den am Oberteil des Reaktionsgefäßzufuhrtrichters und bzw. oder am Oberteil des Reaktionsgefäßes herrschenden Druck zu überwinden. Wenn Reaktionsgefäß und Ofen übereinander angeordnet sind, kann der Ofen derart betrieben werden, daß am Auslaß des untersten Gefäßes, einerlei, ob es sich dabei um das Reaktionsgefäß oder um den Ofen handelt, ein verhältnismäßig hoher Druck besteht, der zur Verwendung in Verbindung mit einer pneumatischen Hebevorrichtung für den Katalysator besondere Vorteile bietet. Andererseits ist bei einer mechanischen Hebevorrichtung hoher Druck am Auslaß des Bodengefäßes gewöhnlich unerwünscht, und es mag daher in diesem Zusammenhang wünschenswerter sein, die Apparatur unter dem geringsten Druck arbeiten zu lassen, der am Auslaß des Bodengefäßes mit Nutzen erzielt werden kann.
  • Wenn die in Fig. I gezeigte Anordnung im Zusammenhang mit einem Becherwerk betrieben wird, wird letzteres vorteilhaft in einem druckdichten Gehäuse untergebracht, so daß der am Ausgang des Ofens bestehende Druck am Ausgang der Fördervorrichtung bis zum Einlaß des Trichters I praktisch aufrechterhalten wird.
  • Folgendes ist ein Beispiel der Verteilung von Gasdrücken im praktischen Betrieb einer Anordnung, wie sie in Fig. I veranschaulicht ist. Hier ist der Druckabfall im Ofen dazu ausgenutzt, um die Gesamtverschlußdruckanforderungen in den Leitungen 4, 5, 6 und 7 zu verringern. Der Druck am Boden der Fördereinrichtung und am Oberteil des Zuführungstrichters I des Reaktionsgefäßes kann auf etwa 0,42 at eingestellt sein. Dieser Druck kann während des Transportes des Katalysators in der Fördervorrichtung durch Einleitung eines inerten Gases in das Gehäuse der Fördervorrichtung aufrechterhalten werden. Dampf durch Leitung 8 braucht nur bei einem schwach höheren Druck eingeleitet zu werden, um den geringen Druckabfall im Trichter zu überwinden. Bei Bewegung des Katalysators und der Kohlenwasserstoffe in gleicher Richtung können die Kohlenwasserstoffe durch Leitung II unter einem Druck z. B. von o,56 at eingeführt und die dampfförmigen Umwandiungsprodukte durch Leitung I2 z. B. unter 0,42 at abgeleitet werden. Wenn die Leitung 4 als Sperrohr dienen soll, müßte sie daher lang genug sein, um einen Druckabfall von etwa o,I4at zustande zu bringen. Der Verschluß wird durch Einleitung eines Sperrgases, wie z. B. Dampf, durch Leitung 46 unter einem Druck von etwa über 0,42 at erzielt. Ein Teil des Sperrgases fließt das Rohr 4 hinauf, während der Rest in das Reaktionsgefäß eingelassen wird.
  • Dampf oder inertes Gas kann durch Leitung I3 zur Reinigung des verbrauchten Katalysators bei etwas über einem Druck von 0,42 at an der Ableitung I2, etwa bei 0,45 at, eingeführt werden; ein Teil des Dampfes oder inerten Gases wird mit den Kohlenwasserstoffen durch Leitung 12 abgeführt.
  • Der Ofen kann unter solchen Bedingungen betrieben werden, daß der gesamte Druckabfall etwa o, r4 at beträgt. Diesen Druckabfall erhält man z. B. durch Einleitung von Regeneriergas durch Leitung 22 bei 0,28 at, Abziehen des Abgases durch Leitung 27, z. B. bei 0,21 ast, Einleiten von Regeneriergas durch Leitung 2I, ebenfalls bei o, 2I at, und Abziehen des Abgases durch Leitung 15 bei 0,14 ast. Die o, 28 at Druckunterschied zwischen Leitung I3 und dem oberen Abgasauslaß 15 werden in dem durch Leitung 5 gebildeten Sperrohr aufgenommen. Der Druckunterschied zwischen dem Fuß der Fördervorrichtung und dem Auslaß des Ofens kann durch Einleitung von Druckgas in die Leitung 7, z. B. durch Einleitung von Abgas, Dampf oder inertem Gas durch Leitung 39, aufgewogen werden. Zur Aufrechterhaltung. des erforderlichen Druckverschlusses kann Leitung 7 mit geeigneten Kontrollen, z. B. einem passenden Wechselventil nahe an seinem Ausgang zur Fördervorrichtung, versehen werden.
  • Wenn der Ofen über dem Reaktionsgefäß angeordnet wird, sind die Vorteile der vorliegenden Ofenbauart vom Standpunkt der verringerten Sperrohrerfordernisse in den meisten Fällen sogar noch ausgeprägter.
  • Bei bestimmten Anordnungen, z. B. wo der Ofen unmittelbar von einer Fördervorrichtung mit Katalysator versorgt wird, leitet man zweckmäßig das Abgas vom oberen Teil des Ofens bei etwa Atmosphärendruck ab. Hierbei braucht die den Katalysator zum oberen Teil des Ofens transportierende Fördervorrichtung nicht gegen die Außenatmosphäre abgeschlossen zu sein.
  • Folgendes ist ein typisches Beispiel eines katalytischen Krackvorgangs. Er wird in einer Apparatur ausgeführt, in der etwa 675 Tonnen Katalysator in der Stunde zirkulieren, in der 4540 kg Koks pro Stunde verbrannt werden müssen und etwa 740 ms Luft pro Minute durch die Leitungen 21 und 22 eingeleitet werden müssen. Die Luft kann bei einer Kompressionstemperatur von z. B. 380 eingeleitet werden. Abgas kann durch Leitung 15 bei Atmosphärendruck oder einem beliebigen höheren Druck abgezogen werden, wobei der am Auslaß des Reaktionsgefäßes 2 herrschende Druck in Betracht zu ziehen ist.
  • Zu regenerierender Katalysator kann dem Ofen bei einer Temperatur von z. B. 5000 zugeführt und um etwa 12 bis I80 abgekühlt werden, wenn er über den obersten Kühlabschnitt 20 geht. Beim Absinken des Katalysators durch den Ofen und bei der Berührung mit der Luft oder einem anderen durch Leitung 21 eingeführten Regeneriergas steigt die Katalysatortemperatur immer mehr und erreicht infolge der Koksverbrennung über dem Verteiler 23 und seinen Verbindungskanälen etwa 564 bis 5800.
  • Wenn er in diesem Abschnitt mit frischer, kühlerer Luft in Berührung kommt, kühlt sich der Kataly- sator durch wirksamen unmittelbaren Wärmeaustausch mit der Luft auf etwa 5540 ab. Beim weiteren Absinken unter den Abgasverteiler 29 steigt die Temperatur des Katalysators durch Verbrennung von Koks in Gegenwart der durch die Leitung 22 zugeführten Luft wieder an und erreicht unmittelbar über den unteren Kühlschlangen 3I eine Höchstregenerationstemperatur von etwa 6200.
  • Beim Gang über die unteren Kühlschlangen 3I kühlt der Katalysator um etwa 14 bis 280 ab. Unter der Kühlschlange steigt seine Temperatur wieder an, und schließlich erfolgt eine Kühlung durch unmittelbaren Kontakt mit der durch Leitung 22 eintretenden kalten Luft ungefähr auf die gewünschte Austragtemperatur von etwa 592 oder 5980. Das Ausmaß der Abkühlung durch die Schlangen 3I kann derart eingerichtet werden, .daß es die gewünschte Katalysatoraustragtemperatur ergibt. Der Druckabfall der Luft bei Gang durch die verschiedenen Zonen des Ofens beträgt etwa o, 35 at.
  • Wenn man daher das Abgas am oberen Auslaß 15 praktisch bei Atmosphärendruck ablassen will, kann die durch Leitung 22 eingeführte Luft auf 0,35 at Überdruck eingestellt und der Druckabfall auf die verschiedenen Zonen des Ofens verteilt werden. So kann das Abgas durch Leitung 26 bei 0,07 bis 0,035 at Überdruck abgezogen werden, und um einen Druckabfall von Null zwischen dem Abgasauslaß 26 und dem oberen Lufteinlaß 21 aufrechtzuerhalten, wird das Regeneriergas durch die Leitung 21 bei praktisch dem gleichen Druck von 0,07 bis 0,035 at eingeleitet. Der Temperaturabfall durch die Katalysatorschicht über dem Verteiler 23 und den Kühlschlangen 20 kann dann etwa 0,07 bis 0,035 at betragen, um den oberen Teil des Ofens auf Atmosphärendruck zu bringen.
  • Weitere bedeutende Vorteile erzielt man bei dem beschriebenen Betrieb des Ofens, wenn der Koksgehalt-des Katalysators, wie er das iliieaktiionsgefäß verläßt, niedrig gehalten wird. Diese Bedingung wird z. B. erfüllt, wenn man bei den Kohlenwasserstoffumwandlungen ein hohes Verhältnis von Kata lysator zu eingebrachtem Ö1 anwendet. Wenn man z. B. ein bestimmtes schweres Gasöl in einem katalytischen Krackvorgang bei bestimmter Raumgeschwindigkeit und bestimmten Arbeitsfaktoren, wie z. B. Temperatur und Druck, verwendet, wird eine gewisse Menge Koks bei dem Vorgang pro Zeiteinheit erzeugt. Wenn man die anderen Faktoren bei dem Vorgang konstant hält, aber die Massengeschwindigkeit erhöht, mit der der Katalysator das Reaktionsgefäß durchläuft, wird diese Koksmenge über eine größere Menge des Katalysators verteilt, und der Prozentsatz von Koks pro Gewichtseinheit Katalysator wird dadurch herabgesetzt. Bei den üblicherweise benutzten Ausgangsstoffen können Krackbedingungen, die die gewünschte Verteilung der gekrackten Produkte ergeben, bei einem Verhältnis von Katalysator zu 01 von über 5 und bis zu 10 oder darüber erhalten werden, mit einer Ablagerung von weniger als I, nämlich 0,4 bis o, 8 Gewichtsprozent Koks auf den Katalysator. Bei der Regenerierung des Katalysators mit diesem niedrigen Koksgehalt unter Anwendung der beschriebenen verbesserten Verfahrensweise hat sich herausgestellt, daß der Katalysator während der Regenerierung weniger gekühlt zu werden braucht, um innerhalb sicherer Höchsttemperaturen zu bleiben. Auch bei der Aufrechterhaltung des gewünschten thermischen Gleichgewichts braucht eine geringere Menge von Wärme entfernt zu werden, um einen regenerierten Katalysator bei der zur Wiederverwendung im Reaktionsgefäß gewünschten Temperatur zu erzielen. Die neue Ofenkonstruktion und Verfahrensweise gemäß der vorliegenden Erfindung kann den beschriebenen Kohlenwasserstoffumwandlungsreaktionen gut angepaßt werden, bei denen Katalysator von niedrigem Koksgehalt zur Regenerierung kommt.
  • Bei der Anpassung der neuen Verfahrensweise an bestimmte Kohlenwasserstoffumwandlungsmaßnahmen können die Temperatur, bei der der Katalysator schließlich den Ofen verläßt, und der Abkühlungsgrad des Katalysators in einem Ofen bestimmter Größe und Bauart über einen weiten Temperaturbereich und bzw. oder Zufuhrgeschwindigkeit des Regeneriergases durch die Temperatur geregelt werden, bei der die durch die Kühlschlangen zirkulierende Flüssigkeit zum indirekten Wärmeaustausch gehalten wird, wodurch die Ausschaltung von einer oder mehrerer der vorgesehenen Kiihlschlangen möglich werden kann. Wenn z. B. weniger Koks pro Gewichtseinheit des Katalysators verbrannt werden muß, kann die obere Kühlschlange in einigen Fällen abgeschaltet werden; gewünschtenfalls kann auch Regeneriergas bei höherer Temperatur bis zu der angewandten-Regeneriertemperatur durch die Zuleitung 21 zugeführt werden. Im unteren Abschnitt des Ofens ergibt sich eine weitere Anpassungsfähigkeit der Verfahrensweise dadurch, daß ähnliche Maßnahmen bei der Wahl der Regeneriergastemperatur und der durch die Schlange 3I gebildeten indirekten Kühlfläche getroffen werden können.
  • Das nachstehende Beispiel ist ein typischer vollständiger Krack-und Regeneriervorgang, bei dem eine Apparatur der in Fig. I dargestellten Art verwendet wird. Ein säureaktivierter Tonkatalysator wird zum Kracken eines reduzierten Osttexasrohöls von etwa 2150 API Schwere bei einer Durchschnittstemperatur von etwça 4820 verwludet, und zwar bei einem Gewnichtsverhältnis von Katalysator, zu Öl gleich 5 und einer volumetrischen Raumgeschwinr disvkeit (als Flüssigkeit gemessen) von 5, und ergibt dabei einen' Koksmiederschlfag auf dem Katalysator von etwa Q7 7 bis 1,0 Gewichtsprozent. Bei einer Apparatur, in der 500 Tonnen Katalysator pro Stunde umlaufen und etwa 3075 kg Koks während der Regenerierung zu verbrennen sind, werden etwa 7Io mS Luft pro Minute verwendet.
  • Wenn der Katalysator bei etwa 5650 in das ZReakbionsgefäß eingebracht urrd das Öl bei etwa 3700 eingeführt wird und beide in gleicher Richtung fließen, wird die Katalysatoraus tragteinperatur etwa 4800 betragen. Wenn man Luft als Regeneriergas bei etwa. 38° der Kompressionstemperatur der atmosphärischen Luft einführt und die Luft zwischen den verschiedenen Einlaßöffnungen in geeigneter Weise verteilt, erreicht man die Höchstverbrennungstemperatur gerade oberhalb der unteren Kühlschlange 31 bei etwa 620°. Der Katalysator wird schließlich bei etwa 540° aus dem Ofen abgelassen und wird durch Hydratation mit Dampf auf die Einlaßtemperatur des Reaktionsgefäßes von 5650 gebracht.
  • Das durch die verschiedenen Ofeneinlaßöffnungen, wie die Leitungen 21 und 22, eingeführteRegeneriergas kann aus einem gemein&amen Verteiler stammen, der mit einem Gebläse oder Gaskompressor in Verbindung steht, wobei Reduzierventile zur Erreichung der gewünschten verschiedenen Drücke an den verschiedenen Gaseinlässen vei wendet werden.
  • Die beschriebene Anordnung gestattet jedoch die Verwendung von mit jedem Gaseinlaß verbundenen getrennten Gebläsen oder Kompres.soren und macht dadurch weitere Einsparungen im Betrieb möglich, da die niedrigeren Druck an forderungen an den dazwischenliegenden ; den Einlaßhöhen ausgenutzt werden können.

Claims (12)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Verfahren. zum Regenerieren von Katalysatoren, die Kohleablagerungen enthalten, die bei der Verwendung der Katalysatoren zur Umwandlung von Kohlenwasserstoffen entstehen, dadurch gekennzeichnet, daß man den Katalysator dadurch eine Mehrzahl getrennt regelbarer Verbrennungsznen als eine kompakte, nach unten sich bewegende Schicht im Gegenstrom mit sauerstoffhaltigem Regeneriergas leitet, wobei man in jede der Verbrennungszonen das Regeneriergas getrennt einleitet und die in jeder Verbrennungszone gebildeten gasförmigen Verbrennungsprodukte praktisch ganz aus dieser Zone ab führt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich nach unten bewegende Schicht des Katalysators beim Durchgang durch die aufeinanderfolgenden Verbrennungszonen in jeder folgenden Verbrennungszone einem erhöhten Gasdruck unterworfen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gastrücke so geregelt werden, daß sie dem Abwärtsfluß des Gases durch die Katalysatorschicht entgegenwirken.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gasförmigen Verbrennungsprodukte bei einem Druck abgezogen werden, der praktisch gleich dem Einlaß'druck des in die unmittelbar vorausgehende Verbrennungszone eingeführten Regeneriergas, es ist.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch I bis, dadurch gekennzeichnet, daß der zu regenerierende Katalysator in der ersten Verbrennungszone zunächst auf eine Temperatur abgekühlt wird, die unter seiner Austragtemperatur aus der Reaktionszone liegt.
  6. 6. Verfahren nach anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung des Katalysators durch indirekten Wärmeaustausch nahe der Oberfläche der Katalysatorschicht in der ersten Verbrennungszone erfolgt, und zwar bevor eine wesentliche Verbrennung des Kokses eingesetzt hat.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur in der ersten Verbrennungszone so geregelt wird, daß sie oberhalb der Temperatur der Reaktionszone steigt, jedoch unterhalb der in einer folgenden Verbrennungszone zu erreichen den Relgenerilerhöchsttemperatur bleibt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenenerungshöchsttemperatur in der zweiten Verbrennungszone erreicht wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbrennungszonen eingeführte sauerstoffhaltige Gase mit einer Temperatur, die unter der des damit in Berühruhig gebrachten Katalysators liegt, eingeleitet werden.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die in der ersten Regenerierungszone gebildeten gasförmigen Verbrennungsprodukte aus einer Ebene entfernt werden, die oberhalb der Kühl zone liegt.
  11. 11. Verfahren nach anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der regenerierte Katalysator vor dem Verlassen der letzten Verbrennungszone der Kühlung unterworfen wird.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Regenerierung des Katalysators in nur zwei Regenerierungszonen durchgeführt wird.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018041B (de) * 1952-07-31 1957-10-24 Exxon Research Engineering Co Verfahren zum Regenerieren von Hydroformierungskatalysatoren
DE1046585B (de) * 1954-09-24 1958-12-18 Socony Mobil Oil Co Inc Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren von koernigem Kontaktmaterial
DE1069121B (de) * 1959-11-19 Socony Mobil Oil Company, Incorporated, New York, N. Y. (V. St. A.); Verir.: Dipl-Ing. W. Meissner, Berlin-"runewalldl und Dipl.-Ing. H. Tischer, München 2, Pat.-An walte Luftverteilervorrichtung 'ur einen Ofen zum Regenerieren von verbrauchtem kornigem Kontaktstoff. I1I. 3. 55. V. St. Amerika
DE1092587B (de) * 1952-10-07 1960-11-10 Bataafsche Petroleum Verfahren zum periodischen Regenerieren von ortsfesten Katalysatoren, die ein Metallder Platingruppe enthalten

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