DE886018C - Signal-Vermittlungssystem mit Gleichrichternetzwerken - Google Patents

Signal-Vermittlungssystem mit Gleichrichternetzwerken

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DE886018C
DE886018C DEI4633A DEI0004633A DE886018C DE 886018 C DE886018 C DE 886018C DE I4633 A DEI4633 A DE I4633A DE I0004633 A DEI0004633 A DE I0004633A DE 886018 C DE886018 C DE 886018C
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DE
Germany
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rectifier network
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DEI4633A
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Stanislas Van Mierlo
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International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
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    • D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
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Description

  • Signal-Vermittlungssystem mit Gleichrichternetzwerken Es sind Vermittlungseinrichtungen bekannt, welche im Verbindungsfall Stromtore öffnen. Dies geschieht mit Hilfe von Gleichrichternetzwerken und entsprechenden Steuerpotentialen. Die bekannten Gleichrichternetzwerke verursachen durch ihre Vielzahl der verwendeten Gleichrichter eine Schwächung der zu übertragenden Zeichen, und durch die notwendige Anzahl der Steuerpotentiale tritt ein relativ hoher Stromverbrauch auf.
  • Erfindungsgemäß wird eine Anordnung vorgeschlagen, welche durch eine vereinfachte Kombination eines Verteiler- und eines Vermittlungsgleichrichternetzwerkes den Stromverbrauch und die Anzahl der zu verwendenden Gleichrichter und Steuerpotentiale herabsetzt. Ebenfalls wird bei der Anordnung eine Schwächung der Signale weitestgehend vermieden. Die vorgeschlagene Anordnung beruht darauf, daß verschiedene periodische Potentiallcombinationen zur Steuerung der Stromtore des Verteilergleichrichternetzwerkes an die Stromkreise des Vermittlungsgleichrichternetzwerkes angelegt und daßdiese Stromkreise zu Gruppen zusammengefaßt werden, um die erwähnte Einsparung der Gleichrichterzellen und Steuerpotentiale zu erreichen. Die Einteilung dieser Stromkreise und die Zuordnung der entsprechenden Steuerpotentiale erfolgt in der Form, daß jedem Stromkreis ein Gruppenpotential und ein allen Gruppen -gemeinsames Untergruppen- bzw. Einzelpotential zugeordnet wird. Die öffnung der Stromtore des Verteilergleichrichternetzwerkes für eine bestimmte Leitung innerhalb der elektrischen Vermittlungseinrichtung erfolgt durch eine jeweils bestimmte Kombination von Gruppen-, Untergruppen- und Einzelpotentialen.
  • Es ist bei dieser Vermittlungsanordnung vorgesehen, Signale nacheinander von einem Eingang auf verschiedene Ausgänge und umgekehrt zu übertragen. Zu diesem Zweck werden verschiedene Potentialkombinationen (Gruppen- und Einzelpotentiale) derart zeitlich nacheinander angelegt, daß das Öffnen der Stromtore in einer bestimmten Reihenfolge geschieht. Da für die nacheinander zu öffnenden Stromtore verschiedene Potentialkombinationen benutzt werden, ist es z-uveckmäßig, daß :die einzelnen Steuerpotentiale so lange angelegt bleiben, wie diese für die aufeinanderfolgenden Kombinationen notwendig sind. Für die Kombinationsbildungen der Steuerpotentiale zum Öffnen der Stromtore besteht noch eine weitere Möglichkeit in der Form, daß die Gruppenpotentiale in verschiedenen Zeitlagen angelegt werden.
  • Die Erfindung wird in den Pri.nzipschaltungen, die in den Fig. i bis i2 gezeigt sind, näher erläutert.
  • Fig. ii zeigt ein bereits bekanntes Gleichrichternetzwerk für elektronische Vermittlungseinrichtungen; Fig. 2- zeigt ein Diagramm der Anlegung der Steuerpotentiale für die in Fig. i gezeigte Schaltung; in den Fig. 3, 4, 5, 7, 9 und vi sind Ausführungsformen der Gleichrichterstromkreise gezeigt, wie sie im Sinne der Erfindung auf verschiedene Weise zu Gruppen zusammengefaßt sind; Fig. 6, 8, io und 12, stellen Diagramme der Steuerpotentiale dar, wie sie in den Schaltungen der Fig. 3, 4, 5, 7 und 9 benutzt werden.
  • Im folgenden werden nun die erwähnten Figuren im einzelnen beschrieben: Fig. i zeigt ein bekanntes Gleiehrichternetzwerk, um Signale von Klemme i nach einer der Klemmen 2, 3, -4 und 5 zu übermitteln.
  • An die Kiemen 6, 7, 8 und 9 werden die in Fig. 2 gezeigten Zeitpotentialdiagramme io; iii, -i:2 und i13 in verschiedener Kombination, und zwar binarer Kombination, angelegt. Wird z. B. die Potentialkombination 14 an :diese Klemmen und an die ge--meinsame Klemme i ein positives Potential V angelegt, so kommt ein Stromfluß von Klemme i nach den Klemmen 7 und 9 durch die Gleichrichter 18, 19, 2.o und 211 und die Widerstände 2-.2@, 23 und ?4 zustande. An den Klemmen 2, 3 und 4 liegt das gleiche Potential wie an den Klemmen 7 und 9, da die Widerstände 22, 23 und 24 groß sind gegenüber den Widerständen der einzelnen Gleichrichter. Nur Klemme 5 besitzt das gleiche positive Potential wie Klemme -i. Die Anlegung der jeweiligen Potentialkombination '15, 1,6 und 17 an die Klemme 6, 7, 8 und 9 ermöglichen eine Signalübertragung zu den entsprechenden Klemmen 12, 3 und 4.
  • Fig. 3 zeigt ein Schaltschema -für den Grundgedanken der Erfindung. In diesem Fall wird für die elektronische Vermittlungseinrichtung der Eingang 29 und die Ausgänge 1215 bis 28 benutzt. Soll z. B. eine Verbindung von Klemme29 zu Klemme@?6 hergestellt werden, so müssen die Gleichrichter 30 und 31 von einem Strom durchflossen werden. Legt man an die Klemmen 32, 33, 34 und 35 beispielsweise :die in Fig. 2 dargestellte Potentialkombination 15 :an, so kommt ein Stromfluß zwischen positiver Klemme 36 und Erde durch die Gleichrichter 30 und 31 zustande. In diesem Fall liegt an Klemme 33 und 34 positives Potential. Die Gleichrichtergruppen 38-39 40-4'I und q.2-43, die nicht von einem Strom durchflossen werden, stellen einen hohen Scheinwiderstand. zwischen den Klemmen 25, 27 und 28 nach eig dar. Damit können entweder von Klemme 26 nach Klemme 29 oder umgekehrt Signale übermittelt werden, da die Gleichrichter 30 lind 31 nur einen kleinen Scheinwiderstand besitzen. In diesem Fall wird die Schwächung des Stromes durch die in Reihe liegenden Gleichrichter 30 und 31 und das dazu parallel liegende Gleichrichternetzwerk hervorgerufen.
  • Fig. q. stellt eine verbesserte Ausführung von der in Fig.3 dargestellten Schaltung ,dar. Hierbei wird die Anzahl der Gleichrichter im Netzwerk auf die Hälfte reduziert, und zwar dadurch, daß 'jeweils zwei Leitungen zu einer Gruppe zusammengefaßt werden und jeder Gruppe ein besonderes Gruppenpotential -44 und 45 zugeordnet wird.
  • Fig. 5 zeigt eine elektronische Vermittlungseinr ichtung, bei der von einem Eingang 57 auf acht Ausgänge (49bis 5:6) wahlweise Signale übermittelt werden können. Bei dieser Anordnung werden die zwei Gruppenpotentiale 62 und 63 verwendet und die Einzelpotentiale 58 bis 61.
  • In Fig. 6 sind die Zeitdiagramme für die anzulegenden Steuerpotentiale (Einzel- und Gruppen, ) gezeigt, wie sie für die Schaltung in Fig. 5 benutzt werden.
  • Fig.7 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, hei welcher ein Eingang und :i;6 Ausgänge zur Anwendung kommen. Hierbei werden vier Gruppenpotentiale und vier Einzelpotentiale benötigt. Die Kombinationen für die anzulegenden Steuerpotentiale gehen aus .den Zeitdiagrammen der Fig. 8 hervor.
  • Fig. 9 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei welcher ein Eingang 8.61 und 118 Ausgänge 87 bis 104 zur Verfügung -stehen. Das Gleichrichternetz-,verk wird in diesem Fall in zwei Gruppen mit jeweils drei Untergruppen unterteilt, wobei jede Untergruppe drei Einzelleitungen besitzt. . An die Klemme vi i und i-12 werden die Gruppenpotentiale angelegt, an die Klemmen -io8 bis uno die Untergruppenpotentiale und an die Klemmen rfl.5 bis '1o7 die Einzelpotentiale.
  • In Fig..-io ist das Zeitdiagramm für die Kombination :der in Fig. 9 gezeigten Schaltungsanordnung dargestellt. Hierbei zeigen die Potentiallinien ziig und i2o die .anzulegenden Gruppenpotentiale, 1116 und 118 die Untergruppenpotentiale und 113 bis 11-5 die Einzelpotentiale.
  • Fig..i i zeigt eine andere Ausführung der elektronischen Vermittlungseinrichtung, und zwar in der Form, daß von einem Eingang 54 Verbin- Jungen nach 2o verschiedenen Ausgängen hergestellt werden können. Die Gruppierung bei dieser Anordnung wird in der Weise angenommen, daß fünf 'Gruppen der Steuerleitungen gebildet werden, wobei jede Gruppe vier Einzelleitungen enthält.
  • Fig. 12 zeigt das zu Fig. in gehörende Potentialzeitdiagramm, wobei die fünf Gruppen durch Potentiale in fünf verschiedenen Zeitlagen gekennzeichnet werden. Die vier Einzelisteuerleitungen jeder Gruppe werden durch Potentialkombinationen auf binarer Basis gebildet. Das Prinzipschema in Fig. 12 stellt somit eine gemischte Ausführung der Potentialkombinationen dar, und zwar in der Form, daß die Kombinationen teilweise binär und teilweise durch verschiedene Zeitlagen gekennzeichnet werden.
  • Wenn die Kombinationen der Steuerpotentiale in Impulsform gegeben werden, können die von beispielsweise einem Eingang empfangenen Signale zeitlich nacheinander entsprechend der Geschwindigkeit derImpulsgabe in einer bestimmtenkeihenfolge auf verschiedene Ausgänge übertragen werden. In gleicher Weise ist- es möglich, von einer Vielzahl von Eingängen die einzelnen Signale in zeitlicher Aufeinanderfolge auf einen Ausgang zu übertragen, wobei die Steuerung der einzelnen Stromtore durch Anlegen bestimmter Steuerkombinationen vorgenommen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zum Öffnen und Schließen von Stromtoren eines Verteillergleichrichternetzwerkes für die nacheinanderfolgende Übermittlung elektrischer Signale von einem Eingang auf verschiedene Ausgänge und umgekehrt durch ein Vermittlungsgleichrichternetz-,verk, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene periodische Potentialkombinationen zur Steuerung der Stromtore an die Stromkreise des Vermittlungsgleichrichternetzwerkes angelegt und daß diese Stromkreise derart zu Gruppen zusammengefaßt werden, daß eine Einsparung der Gleichrichterzellen und Steuerpotentiale erreicht wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch R, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Stromkreis des VeT-mittlungsgleichrichternetzwerkes ein Gruppenpotential und ein allen Gruppen gemeinsames Untergruppen- bzw. Einzelpotential zugeordnet ist. 3. Anordnung nach Anspruch @i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen der Stromtore des Verteilergleichrichternetzwerkes für eine bestimmte Leitung (Ausgang bzw. Eingang) durch eine bestimmte Kombination von Gruppen- (evtl. Untergruppen-) und Einzelpotentialen erfolgt. q.. Anordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Anlegung ,der verschiedenen Potentialkombinationen (Gruppen- und Einzel-) derart geschieht, daß das Öffnen der Stromtore des Verteilergleichrichternetzwerkes jeweils zeitweise in einer bestimmten Reihenfolge nacheinander geschieht.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch ,., dadurch gekennzeichnet, daß bei der jeweils zeitweise aufeinanderfolgenden Öffnung der Stromtore des Verteidergleichrichternetzwerkes die einzelnen Steuerpotentiale so lange angelegt bleiben, wie diese für,die aufeinanderfolgenden Kombinationen notwendig sind. 6. Anordnung nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß bei der jeweils zeitweise aufeinanderfolgenden Öffnung der Stromtore des Verteilergleichrichternetzwerkes die Gruppensteuerpotentiale für jedes Stromtor in einer anderen Zeitlage wirksam werden.
DEI4633A 1950-06-02 1951-09-20 Signal-Vermittlungssystem mit Gleichrichternetzwerken Expired DE886018C (de)

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