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Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer zusammengesetzten
Elektrode für eine elektrische Entladungsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich
auf Verfahren und Apparate, um Elektrodenaufbauten oder Gestelle für Leuchtröhrenlampen
oder andere Entladungslampen und ähnlich konstruierte elektrische Vorrichtungen
herzustellen. Insbesondere betrifft die Erfindung Verfahren und Apparate zum automatischen
Anbringen von Kathodendrähten an den Stromzuführungen des Fußes einer Entladungslampe
und darauf, an diesem Fuß in bestimmter Lage zur Kathode eine Anode anzubringen.
Solche Kathoden können eine Einfachwendel oder eine Doppelwendel entsprechend den
Leuchtkörpern von Glühlampen aufweisen, und der erfindungsgemäße Apparat ist daher
zum Teil sowohl zum Aufbringen von Kathoden als auch zum Aufbringen von Glühdrähten
geeignet.
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Eine Aufgabe -der Erfindung ist es, Apparate vorzusehen, um eine Kathode
einer Entladungslampe oder den Glühdraht einer Glühlampe an: den Stromzuführungen
des Fußes od. dgl. anzubringen. Die Maschine schließt einen neuen Mechanismus ein,
der den Glühdraht oder die Kathode zwischen die Enden der Stromzuführungen bringt
und die Enden dieses Drahtes in Haken an den Stromzuführungen einsetzt.
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Eine andere Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung von Apparaten,
mit denen die Stromzuführungen durch Biegen der Haken sowie durch andere
Gestaltung
ihrer mittleren Teile auf die Anbringüng einer Kathode oder eines Glühdrahtes vorbereitet
werden. Ein solcher Apparat formt in den Stromzuführungen sehr nahe beieinander
zwei Umbiegungen, so daß in ihnen Haken geformt werden, und hält während dieses
Arbeitsganges die Stromzuführungen oberhalb des Fußes fest, so daß der Fuß nicht
zerbrochen wird. Der Apparat führt die Kathode oder den Glühdraht zwischen längs
oder seitlich ausgebreitete Teile der Stromzuführungen. und in die richtige Lage
zum Anbringen.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, Apparate zum Umformen der
Stromzuführungen des Fußes einer Entladungsvorrichtung vorzusehen, um das Anbringen
der Kathode an ihnen vorzubereiten und um. dann die Stromzuführungen weiterumzuformen,
so daß Hilfsanoden .gebildet .werden. Solche Apparate ermöglichen die genaue und
wirtschaftliche Herstellung von Gestellen oder Elektrodenkonstruktionen für Leuchtröhren
oder andere Entladungslampen. Der Apparat wird vorzugsweise in Kombination mit Fußmaschinen,
mit einem Träger zur automatischen Vorwärtsbewegung des Fußes in eine Reihe von
Arbeitsstellungen, an. denen sich die Apparate nach der Erfindung befinden, und
mit einer auf die Geschwindigkeit des Trägers abgestimmten Vorrichtung zur Betätigung
dieser Apparate benutzt. Auch können ,die Apparate, wenn gewünscht, an verschiedenen
Stellungen an einen Tisch montiert werden, und der Fuß od. dgl. kann in die Apparate
mit der Hand oder automatisch eingeführt werden. Die Kathode oder der Glühdraht
kann in jedem dieser Fälle entweder mit der Hand oder automatisch den Apparaten
zugeführt werden.
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Ferner ist es eine Aufgabe der Erfindung, Apparate für die Behandlung
der Kathode nach Fertigstellung des Gestelles vorzusehen. Diese Vorrichtun bringt
eine Flüssigkeit auf die Kathode, um sie mit einem Material zu überziehen, das durch
weitere Behandlung in eine Elektronen emittierende Substanz übergeführt werden kann.
Ferner kann man in dem Apparat die Kathode einer Wärmebehandlung unterwerfen, indem
man zeitweilig einen .elektrischen Strom durch sie hindurchschickt. Der eben genannte
Apparat erlaubt es, die Flüssigkeit in einfacherer Weise als mit anderen Mitteln
auf einen bestimmten Bereich der Kathode zu beschränken und sieht auch eine gute
Mischung der Flüssigkeit und gleichmäßige Verteilung in die Windungen der Kathode
vor. Der durch die Kathode geschickte Strom erhitzt deren Überzug, läßt ihn. trocknen
und treibt gegebenenfalls aus der Flüssigkeit das Bindemittel aus, welches ihr Haften
an der Kathode bewirkte.
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Andere Aufgaben und Vorteile der Erfindung werden sich aus der folgenden
Enzelbeeschreibung eines Ausführungsbeispieles und aus den Zeichnungen ergeben.
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Fig. i zeigt eine Aufsicht auf die Apparatur gemäß der Erfindung in
Verbindung mit einem Träger, der einen Fuß in die verschiedenen Stellungen A bis
I einschließlich bringt, und mit Mitteln zum Tragen der Apparatur und des Trägers;
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht 'eines Trägerkopfes mit dem darin gelagerten,
fertiggeformten Gestell; Fig. 3 zeigt eine Gruppe von drei perspektivischen Ansichten
des Gestelles in verschiedenen Fertigungsstadien; Fig. ¢ und 5 zeigen eine Aufsicht
und eine Seitenansicht des Hakenherstellungsapparates der Stellung A; Fig. 6 ist
eine perspektivische Ansicht einer Fühleranordnung in der Station B, welche die
Kathodenzuführungsapparatur steuert, sowie das zugehörige Schaltbild; Fig. 7 ist
ein Seitenaufriß des Kathodenzuführungs- und Montierapparates in der Stellung C;
Fig. 7A ist ein: Seitenaufriß der Streifenführung des Kathodenzuführungsapparates;
Fig.8 ist eine Endansicht eines Teiles der erwähnten Kathodenzuführung in größerem
Maßstabe; Fig. 8 A ist eine perspektivische Ansicht des Übertragungsarmes, der Führung
und anderer zugehörigen Mechanismen der Kathodenzuführung; Fig. 9 ist ein Seitenaufriß
der Vorrichtung zum Einstellen der Kathode, zum Verschieben und zum Schließen der
Haken in der Stellung C; Fig. 9 A ist eine perspektivische Ansicht eines Fingers
der Vorrichtung zum Schließen der Haken; Fig. io und ii sind senkrecht zueinander
gesehene und in größerem Maßstabe gezeichnete Seitenaufrisse des Kathodenübertragungsmechanismus
der Montieranordnung, und Fig. iiA ist eine perspektivische Ansicht davon; Fig.
12 ist eine Seitenansicht der Kathodeneinstellvorrichtung und des Übertragungsmechanismus,
teilweise im Schnitt; Fig. 13 und 14 sind eine Aufsicht und, eine Seitenansicht
einer Vorrichtung zur Formung der A_ noden in der Stellung Z; Fig. 15 ist
eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des Kathodenüberzugsapparates iri Stellung
G; Fig. 16 ist ein vertikaler Schnitt durch die Kelle dieser Vorrichtung längs der
Linie 16-16 der Fig. 15 in einem hochgrößeren Maßstabe; Fig. 17 ist ein vertikaler
Schnitt durch Teile des Transports und des Kathodenbehandlungsapparates längs der
Linie 17-17 der Fig. i; Fig. 18 zeigt eine Seitenansicht eines Kopfes des Behandlungsapparates
in Arbeitsbeziehung zu einer Elektro.denanordnung.
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Das in Fig. i gezeigte Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
enthält eine Mehrzahl unabhängiger Vorrichtungen, welche zum größten Teil auf dem
Tisch i9 aufgebracht sind und welche eine Kathode montieren und Anoden an den Stromzuführungen
2o und 21 eines Fußes 22 entwickeln, der durch die Bewegung des Förderers 23 in
die Arbeitspositionen hierzu vorgerückt wird. Der Fuß 22 wird- von einem der Köpfe
24 (Fig. 2) des Förderers 23 gehalbern, dessen genauere Bauart im wesentlichen in
der amerikanischen Patentschrift 1 907 532 beschrieben ist und der den Fuß
22 längs des geschlossenen Weges 25 in einigem Abstand
über den
Tisch 19 zu den Stellungen vorrückt, an welchen die gegenwärtigen Apparate angeordnet
sind. Wie in der obengenannten Patentschrift angegeben, ist der Förderer 23 vorzugsweise
so angeordnet, daß die Füße 22 direkt aus der Fußmaschine entnommen werden, und
er fördert in diesem besonderen Fall den Fuß 22 auch längs des @Veges 25
zu und von Apparaten (nicht gezeigt), die vor der Arbeitsstellung des Apparates
nach der Erfindung angebracht sind. Der Fuß 22 hat in diesem Augenblick die in Fig.
3 bei a gezeigte Form. Er hat einen besonders kurzen Teller 26, ein Pumprohr 27
und die Stromzuführungen: 2o und 21, deren mittlere Teile ein Material der gleichen
Ausdehnung wie der gläserne Teller 26 und das Pumprohr 27 haben und die die Verschmelzung
zwischen dem Teller 26 und dem Pumprohr 27 durchsetz.eti. Eine Öffnung in. der Verschmelzung
zwischen den Stromzuführungen 2o und 21, welche so gebogen sind, daß sie weiter
auseinanderrücken, v,-rmittelt einen Durchgang durch den Fuß 22 vom Pump. rohr 27.
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Wie in Fig. 2 gezeigt, faßt und hält jeder Kopf 2_l des Förderers
23 den Fuß 22 durch zwei Paar Backen 28 und 29 bzw. 30 und 31, welche das
Yumprohr 27 an zwei gegeneinander versetzte Stellen greifen und (nicht gezeigt)
durch die hohle Welle 32 und die darin befindliche @Velle 33 getragen und betätigt
werden. Die Konsole 34 hält die hohle Welle 32 und bildet eines der Glieder, aus
denen das endlose Band des Förderers 23 besteht, welcher in regulären Zeitabständen
durch die aufeinanderfolgenden Stellungen A bis I einschließlich fortgeschaltet
wird.
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Die erste StellungA ist durch eine Vorrichtung eingenommen, welche
die Stromzuführungen 2o und 21 in die bei b in Fig. 3 gezeigte Form biegt, wobei
m einem mittleren Teil der Stromzuführungen 2o und 21 seitlich versetzt offene Haken
35 .gebildet werden, in welche die Enden der Drahtkathode eingeklemmt werden können.
Diese Vorrichtung, die im einzelnen in den Fig. ¢ und 5 gezeigt ist, enthält gleiche
Einrichtungen an beiden Seiten des Förderweges 25 des Fußes 22, und es beginnt der
Arbeitszyklus, indem die horizontal angeordneten Backen 36 und 36' bis zur Berührung
der Stromzuführungen 2o und 21 vorrücken, so daß diese sicher an diesem Platz gehalten
werden. Die Backe 36 ist an einem Schlitten 37 unter der Platte 38 in einer Führung
im Wagen 39 befestigt und wird durch die Bewegungen des Wagens 39 an die Stromzuführungen
2o und 21 geführt. Der Wagen 39 ist seinerseits in einer Führung im Ständer 4o geführt
und wird indirekt durch nicht dargestellte Nocken betätigt, die in der amerikanischen
Patentschrift 1 907 532 gezeigt sind. Der Wagen 39 wird von einem Arm 41 gesteuert,
welcher sich um den Zapfen 42 dreht und der mit dem Wagen 39 durch den Lenker 43
und den Hebel 44 verbunden ist, der sich ebenfalls um den Zapfen 42 dreht
und infolge des Eingriffs der Schrauben 45 und 46 mit dem vorstehenden Ohr 41a am
Arm 41 diesen Arm 41 mitnimmt, als wenn beide ein Teil wären. Der Hebel 44 ist mit
dem Hebezapfen durch den Lenker .47 und die Stange 48 verbunden und betätigt, wenn
er durch einen Teil des Hauptantriebes der Maschine angetrieben wird, den Hakenbiegeapparat
in richtigen Zeitabständen hinsichtlich der Bewegungen. des Förderers 23 und des
Fußes 22. Die auf der linken Seite der Fig. 4 und 5 dargestellten Teile, welche
die Backe 56' betätigen, entsprechen jenen, welche auf der rechten Seite dieser
Figuren dargestellt sind und die die Backe 36 betätigen. Der Kürze wegen sind jene
Teile, die die Backe 36' betätigen, durch dieselben Bezugszeichen unter Zufügung
eines Häkchens bezeichnet wie .die korrespondierenden Teile, die zur Backe 36 .gehören.
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Wenn die Backe 36 gegen die Stromzuführungen 2o und 21 des Fußes 22
bewegt wird, werden die Backe 36 und der Schlitten. 37 durch die Anschlagschraube
49, welche vom Ende des Armes 5o vorsteht, mit dem Ende des Wagens 39 in Stellung
gebracht, da der Druck der Feder 5 r, welche in den Schlitten 37 eingebettet ist
und gegen eine abwärts vorstehende Zunge 52 der Platte 38 stößt, den Schlitten 37
in einer vorgerückten Lage hält. Ein Biegen der Stromzuführungen 2o und 21 durch
die Backen 36 und 36' wird durch die Lage der Anschlagschrauben 53 und 53' im unteren
Teil des Armes 5o bzw. 50' verhindert, welche den rückwärtigen Teil des Ständers
4o berühren, wenn die Backen 36 und 36' die Stromzuführungen 20 und 21 gefaßt haben
und an ihrer Bewegungsgrenze angelangt sind. Die Bewegung des Wagens 39 endet jedoch
in diesem Augenblick nicht, und der Schlitten 37 ,gleitet in seiner Führung zurück,
wobei er die Feder 51 weiterhin zusammendrückt und die Matrize 54, welche
am Schlitten 55 befestigt ist, gegen die Stromzuführung 21 führt.
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Die Matrize oder das Fingerglied 54 ist um den Bolzen 56 am Schlitten
55 drehbar und schwenkt um den Bolzen 56 im Uhrzeigersinn (vgl. Fig. 5), wenn die
Stromzuführung 21 aufwärts gegen die Backe 36' gebogen wird, so daß in dieser Stromzuführung
21 keine Längsspannung auftritt. Zu anderen Zeiten wird die Matrize 54 durch ihr
eigenes Gewicht derart um den Bolzen 56 gedreht, daß die Rückseite gegen die Anschlagschraube
57 ruht. Der Schlitten 55 wird in seiner Bahn im Wagen 4o durch die Spannkraft einer
Feder 58, welche im diesen Schlitten 55 eingebettet ist und gegen die nach unten
vorstehende Zunge 59 der Platte 38 stößt, so lange nach vorn gedrückt, bis seine
Bewegung beendet ist und die Anschlagschraube 6o am seitlich vom Schlitten vorstehenden
Arm 61 gegen den vom Ständer 4o vorstehenden Arm 62 stößt. Zu anderen Zeiten nimmt
der Schlitten. 55 eine feste Lage in bezug auf den Wagen 39 ein, da dann die Anschlagschraube
6.3 seinen rückwärtigen Teil berührt.
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Die Rückbiegung der Stromzuführung-2i wird durch die Bewegung im Wagen
39' bewerkstelligt, welche zu der zusätzlichen Bewegung des Wagens 39 paßt und welche
die Rolle 64 gegen das vorstehende Ende 65 der Stromzuführung 21 führt, so d aß
sie längs der unteren Fläche der Matrize 54
zurückgebogen wird.
Die entsprechende, durch die Bewegung des Wagens 39 bewirkte Rückbiegung biegt das
Ende 66 der Stromzuführung 2o so, daß .die Stromzuführungen 2o und 21 die bei b
in Fig. 3 wiedergegebene Form aufweisen, wobei . diese Stromzuführungen 20 und 2z
eine ähnliche Gestalt haben, aber mit ihren Haken in entgegengesetzt:,-Richtungen
zeigen. Die Ralle 64 ist gemäß Fig. 4 und 5 an dem Bolzen 67 am vorstehenden Ende
des Hebels 68 befestigt und wird direkt durch den Wagen 39' bewegt, da der Hebel
68 drehbar am Zapfen 69 angebracht ist, der von der Stütze 7o an der Seite des Wagens
39 getragen wird. Der Hebel 68 wird durch die Feder 71 angezogen und durch .die
die Stütze 7o berührende Anschlagschraube 72 derart eingestellt, daß die Rolle 64
die Stromzuführung 21 beim Beginn des Biegungsvorganges gerade unter dem Ende der
Matrize 54 erfaßt. Dieser Biegungsvorgang ist beendet, wenn alle Teile der Hakenformvorrichtung
an ihrem Ziel angekommen sind und die Betätigungsstange 48 ihre Bewegungsrichtung
ändert, um so :diese Vorrichtung von den Stromzuführungen 20 und 2 1 zu trennen.
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Der Fuß 22 wird jetzt von der Station A zur Station B weitergeschaltet,
die in diesem besonderen Fall mit einem Fühlerapparat besetzt ist, welcher entscheidet,
ob. eine Kathode dem Fuß. 22 zugeführt werden soll, wenn er bei der nächsten Station
C angekommen ist. Dieser Apparat (Fig. 6) verhindert den Verlust einer Kathode,
wenn kein Fuß 22 im Kopf 24 des Förderers 23 und wenn der Fuß 22 defekt ist"d. h.
wenn eine oder beide Stromzuführungen 2o und 2,1 fehlen. Der Apparat weist zwei
Paar federnde Drähte 73, 73' und 74, 74' auf, welche zu der normalen Stellung der
Enden 65 und 66 der Stromzuführungen 2o und 2i bewegt werden. Die Drähte 73,
73' und 74, 74' sind an einem Isolierblock 75 am Arm 76 befestigt
und werden durch eine von der Stange 79,gesteuerte Drehbewegung des Armes 76 um
den vom festen Teil 78 der Vorrichtung vorstehenden Bolzen 77 in ihre Arbeitsstellung
gebracht. Die Stütze oder der feste Teil 78 ist am Tisch i9 (Fig. i) befestigt.
Im normalen Fall berührt jedes Paar Drähte 73, 73' und 74, 74' einzeln die Endteile
65 bzw. 66 der Stromzuführungen 2o bzw. 21, und es wird ein elektrischer Stromkreis
zwischen. den Drähten 73 und 73', 74 und 74' ge-
schlossen; wenn aber ein
Endteil fehlt oder am falschen Platz ist, wird der Stromkreis nicht geschlossen.
Die Drähte 73 und 74 sind miteinander verbunden, während die Drähte 73' und 74'
mit dem Kathodenzuführungsapparat an der Stelle C verbunden sind, und bei nicht
geschlossenem Stromkreis zwischen einem der Drahtpaare wird .der Kathodenzuführungsapparat
entsprechend beeintlußt.
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Die folgende Bewegung des Förderers 23 bringt den Fuß 22 zum Platz
C, wo der Fuß mit der Kathode oder dem Glühdraht 8o versehen wird., wie es bei c
in Fig. 3 :gezeigt ist. Die Kathode 8o wird durch einen Teil des Apparates automatisch
zugeführt und durch einen anderen Teil des Apparates mit ihren Enden innerhalb der
offenen Haken 3 5 der Stromzuführungen 20 und 21 in :die richtige Lage gebracht
und an ihnen befestigt. Der Zuführungsapparat kann auch fortgelassen werden, da
die Kathoden 8o in den Montierapparat auch Mit der Hand eingelegt werden können,
doch benutzt man ihn vorzugsweise bei dieser Kombination, da dann höhere Arbeitsgeschwindigkeiten
zulässig sind und die Gefahr einer Verletzung und Beschädigung der Kathode 8o wesentlich
vermindert wird. Der gezeigte Zuführungsapparat ist eine Abänderung des Leuchtfad
enzuführungsapparates für Lampen, welcher in der amerikanischen Patentschrift 2
280 573 veröffentlicht wurde und einen flexiblen Metallstreifen oder Riemen
81 (Fig. 7) vorsieht, welcher eine Vielzahl von Taschen hat, in welchen die Kathoden
8o gehalten werden. Der Metallstreifen 8i ist ein sehr bequemes und zufriedenstellendes
Mittel, um gleichzeitig eine beträchtliche Menge von Kathoden 8o zu handhaben, da
er zu einer sich selbst abschließenden Rolle zusammengewickelt und auch wieder abgewickelt
werden kann, wobei er die Kathoden 8o zur Verwendung anbietet. In diesem Beispiel
bestehen die Kathoden oder Glühdrähte aus sehr feinen. Wolframdrähten, die vom .einen
bis zum anderen: Ende als Doppelwendel ausgebildet sind; doch können auch nur die
Mittelteile doppelt gewendelt sein, während die Enden gerade oder einfach gewendelt
sind; auch andere Formen sind möglich. Die Kathoden werden vollkommen innerhalb
der Taschen 82 des Metallstreifens 81 untergebracht, so daß sie dadurch geschützt
werden. Die Bewegungsbahn des Zuführungsapparates ist so, daß die Kathode 8o während
der Bewegung des Metallstreifens 8i von der Spule 83 zur Spule 84 an der Stelle
X zur Verwendung angehoben wird und von der Stelle X dem Montierapparat in der Stellung
C durch das Übertragungswerkzeug 85 zugeführt wird, welches ebenfalls ein Teil des
Zuführungsapparates ist. Die Kathode 8o wird durch den Übertragungsmechanismus 86
des Montierapparates empfangen, welcher sich in der Stellung C unter dem Fuß 22
befindet, und wird durch die Bewegung des besagten Übertragungsmechanismus 86 nach
oben in die Haken 35 und in die Montierstellung zum Fuß 22 getragen.
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Der Kathodenzuführungsapparat, welcher sowohl die Mittel zum Abwickeln
des Streifens 81 als auch das erste Übertragungswerkzeug 85 einschließt, umfaßt,
wie in den Fig. i, 7, 7A und 8 gezeigt ist, eine Spule 83 zum Halten des
aufgerollten Streifens 81, Führungsmittel mit der oberen und der- unteren Führungsplatte
87 bzw. 97', die Rollen 88 und 89 und den Kanal 9o in der Konsole 9i, eine
Zuführungsrolle 92, um das Band 81 zu fördern, und die Spule 84 zum Aufrollen des
Streifens 81 nach der Entnahme der Kathoden So. Der Streifenbi wird derart intermittierend
vorgerückt, daß er im richtigen Augenblick eine Tasche 82 (Fig. 8) mit einer Kathode
8o an der Stellung X anbietet. Diese Bewegung erfolgt durch die Drehung der Zuführungsrolle
92, welche an der Welle 93 und an der Konsole 9i befestigt ist, und durch die Zahnräder
9.., 95 und 96, durch die die Welle 96' und das Sperrad 97
(Fig.
7) betätigt werden. Während jeder Arbeitsfolge des Apparates wird die Stange 98,
welche mit dem um die Welle 96' drehbaren Arm 99 verbunden ist, durch den Hauptantrieb
(nicht gezeigt) der Maschine auf und nieder bewegt, und die Sperrklinke ioo, welche
auf dem vom Arm 99 vorstehenden Zapfen ioi befestigt ist, schiebt das Sperrad 97
einen Zahn. weiter, damit eine andere Tasche 82 in d:-Stellung X bewegt wird. Die
Sperrklinke ioo wird gegen das Sperrad 97 durch den Zug der Feder io2 bedrückt,
die sich zwischen einem Zapfen auf der Sperrklinke ioo und einer zweiten Sperrklinke
103 erstreckt, welche um den Bolzen 104 gedreht wird und das Sperrad 97 gegen ein
Drehen in umgekehrter Richtung sichert. In. diesem gewählten Beispiel wird ein zweiter
abdeckender Streifen 105 benutzt, der die Kathoden 8o in den Taschen 82 des ersten
Streifens 8i verschließt und von der Spule 83 zusammen mit dem Streifenbi abgewickelt
wird. Der Abdeckstreifen 105 wird von dem Metallstreifen 81 getrennt, wenn dieser
über die Rolle 89 läuft, und geht um die Rolle 88 zur Spule io6, die den abgelaufen-en
Streifen aufwickelt. Rolle 88 (Fig. 7A) wird durch den Bolzen 107 an der
Konsole io8 getragen, welche die Führungsplatten 87 und 87' hält und sich um den
die Rolle 89 tragenden Bolzen io9 drehen kann. Die Spulen 84 und io6, welche die
gebrauchten Streifen 81 bzw. 105 aufrollen, sind an den Wellen i io bzw.
i i i montiert, welche durch die Konsole 9i und den daran befestigten Arm 1i2 getragen
werden, und werden mittels der Riemen i 13 und 114 gedreht, welche die Riemenscheibe
115
an der Welle 93 und die Scheiben 116 und 117 an den Wellen i io
bzw. i i i betätigen.
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Der oben beschriebene Teil des Kathodenzuführungsapparates wird vorgezogen,
wenn: die Kathoden 8o vollkommen automatisch zugeführt werden, doch nimmt man vorteilhaft
eine Änderung vor, wenn die Kathoden 8o mit der Hand in den Apparat eingelegt werden.
In solchen Fällen steht ein Arbeiter neben einem nicht dargestellten Tisch von derselben
Höhe wie der horizontale Teil des Metallstreifens 81" und legt die Kathoden 8o in
die. Taschen -desselben, bevor sie zur Stelle X vorgerückt werden. Vorzugsweise
ist der Streifen 81' endlos und reicht um die Zuführungsrolle 92, die Spule 84 und
die tote Scheibe 89' herum, so d'aß der Apparat kontinuierlich arbeiten kann; doch
kann man auch einen verhältnismäßig langen Streifen 81' brauchen, der von der Spule
83 zur Spule 84 geführt wird, wenn der Streifen 8i' von Zeit zu Zeit auf die Spule
83 zurückgewickelt wird. Die tote Scheibe 89' ermöglicht die Verwendung eines längeren
Streifens 8i' als bei einem vollautomatischen Apparat.
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Die Überführung der Kathode 8o aus der Tasche 82 des Streifens 81
an der Stelle X mittels des Übertragungswerkzeuges 85 erfolgt durch verschiedene
Bewegungen des Armes i i8, welcher so- weit -"senkt wird, daß die an seinem Ende
befindliche Saugdüse i i9 direkt über die Kathode 8o kommt. Der Arm 118 (Fig. i,
7 und 8) besteht aus zwei Teilen (am besten in Fig.8A zu sehen), aus einem geraden
Stück i2o, welches um den Bolzen 121 geschwenkt werden kann und in einer mittleren
Öffnung :des Wagens i22 gelegen ist, und aus einem quer liegen: den L-förmigen Stück
123, das am Ende .des Teiles i2o befestigt ist. Das Stück 12,3 trägt an seinem
einen Ende die Saugdüse i 19 und an seinem anderen Ende innerhalb des Schlitzes
125 des Führungskörpers 126 (strichpunktiert in Fig. 7) eine Rolle 124. Die Bewegung,
welche den Arm i i8 in Arbeitsbeziehung zur Kathode 8o bringt, folgt aus einer Bewegung
des Wagens 122 (Fig. 7 und 8) in der aus den Kugellagern 127 und der Konsole 9i
gebildeten Führung. Diese Bewegung führt die Rolle 12q. in den abwärts gebogenen
Endteil des Schlitzes 125 des Führungskörpers 126. Sie entspricht der abschließenden
Rückwärtsbewegung des Kolbens 128, welcher mit dem Wagen 122 durch die Stange 129,
das Glied 13o, den Bolzen 134 :den Arm i32 und den Bolzen: 133 verbunden ist, und
ergibt sich aus dem Einströmen von Luft in den Zylinder 134 durch die Rohrverbindung
135. Der Luftstrom steht unter der Kontrolle eines Ventils (nicht gezeichnet). Die
Schraube 131' (Fig. 7 und 8), welche vom Wagen 122 getragen wird und ein. Ende des
vom Arm 132 vorstehenden Bolzens 131 berührt, und eine entsprechende Schraube 131'
(Fig. 8A) an der gegenüberliegenden Seite des Bolzens 131 verhindern jede drehende
Bewegung des Armes 132 um. den Bolzen 133, erlauben aber eine relative Verstellung
des Kolbens 128 des Wagens 122. Der Wagen. 122 bewegt sich um einen Betrag, der
durch die von der Stange 137 an, seinem Ende getragenen Muttern 136 zugelassen
wird, die an einen Teil des Ständers 9i anschlagen. Beim Aufsaugen der Kathode 8o
in die Düse iig wird eine Störung der Kathoden in :den folgenden Taschen 82 des
Bandes 81 durch die Platte 138 verhindert, welche an der angrenzenden Kante der
Konsole 9i befestigt ist. Die Saugwirkung wird der Düse i i9 ,durch Verbindungsgänge
am Ende des Armes 118 zugeführt, welche durch die Röhre 139 und den biegsamen Schlauch
i4o mit einer Vakuumquelle verbunden sind. Das Saugen dauert während der folgenden
Bewegungen des Armes 118 an, durch die die Kathode 8o über das Band 81 gehoben und
dann in eine Stellung über dem Überführungsmechanismus 86 des Montierapparates befördert
wird, welcher sich jetzt gemäß Fig. io und ii an einer tieferen Stelle befindet,
als in den Fig. 7 und 9 gezeigt wird. Diese letzteren Bewegungen des Armes 118 sind
durch Betätigung der nicht dargestellten Ventile verursacht, welche den Ein- und
Austritt der Luft in den und aus dem Zylinder 134 kontrollieren und, welche durch
Hebezapfen (nicht dargestellt) in Gang gesetzt werden, so daß komprimierte Luft
in die Rohrverbindung 141 (Fi:g. 7) fließt und von der Rohrverbindung 135 ausgeblasen,
wird. An der Grenze der Übertragungsbewegung des Armes i i8 tritt die Rolle 124
in einen zweiten. abwärts geneigten Teil des Schlitzes 125 im Führungskörper 126
ein, wodurch die Düse iig in eine Stellung direkt über dem Übertragungsmechanismus
86 (Fig. 7 und io) des Montierapparates gesenkt wird, und das Ventil, welches die
Saugwirkung kontrolliert,
wird so eingestellt, daß die Kathode 8o
dann losgelassen wird und in den Transportmechanismus 86 fällt. Die Schraubenmuttern
142- an der Stange 137 treffen auf das vorstehende Ende der Konsole 9i, wenn die
Düse iig richtig in Stellung ist, und beenden dadurch die Bewegung der Düse. Die
Arbeit des Übertragens der Kathode 8o ist beendet, wenn sich die Kathode 8o im Übertragungsmnechanismus
86 befindet, jedoch ist der Arbeitszyklus erst beendet, wenn die Düse i19 in ihre
frühere Stellung zurückgekehrt ist, so daß dieser Apparat die Arbeit der Montiermaschine
nicht stört. Diese letzte Tätigkeit des Übertragungswerkzeuges 85 wird durch eine
Einstellung der den Luftstrom .zum Zylinder 134 kontrollierenden Ventile bewirkt,
die den Luftstrom zum Zylinder umschaltet, so daß der Kolben 128 und die Übertragungsdüse
z i9 zurückbewegt werden.
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Wenn die Kathode 8o vom Zuführungsapparat losgelassen wird, befindet
sich die Überführungsdüse iig direkt über dem Übertragungsmechanismus 86, wie in
Fig. io gezeigt, und der erwähnte Mechanismus 86, welcher sowohl :gesenkt als auch
um etwa ioo° gegenüber seiner Stellung in Fig. 7 gedreht ist, ist so ausgerichtet,
daß die Enden der Elektrode 8o zwischen die Backen 143, 144 bzw. i43', i44' (Fig.
io, iiA und ii) zu liegen kommen und die Kathode auf den vorstehenden Teilen 145
und 145' :der Backen 144 bzw. 144' ruht: Die Backen 143, 144 bzw. i43', 144` berühren
die Kathode 8o an voneinander entfernten Zwischenpunkten der Kathode und bleiben
in dieser Lage während des unmittelbaren Zeitabschnittes, in welchem die erwähnte
Kathode 8o eingelegt wird.
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Die gegenwärtige Wirkung des Apparates ist das Ergebnis einer Schließbewegung
der Finger 146 und i46', welche die Einsätze 147 und 147' gegen die Enden der Kathode
8o und der Backen 143, 144 bzw. 143", 144 führt. Die Finger 146 und: 146' sind um
die Bolzen 148 und 149' drehbar, welche vom Rahmen 149 vorstehen, und werden aus
ihrer Ruhestellung, bestimmt durch die Anschlagschrauben 150 und i5ö an Konsolen
am Rahmen 149, durch eine Abwärtsbewegung des Führungsrahmens i51 bewegt, der die
Rollen 152 und 152' an den unteren Enden :der Finger 146 und 146' berührt. Die Zugkraft
der Federn 153 und 153' hält die Finger 146 und 146' so gedreht, daß die Rollen
152 und 152' die Kanten 154 und 154' des Führungsrahmens 151 berühren, welcher am
Schlitten 155 befestigt ist. Dieser Schlitten 155 gleitet in einer Führung im Rahmen
149 und wird durch die Stange 156 und den nicht dargestellten. Hauptantrieb der
Maschine bewegt. Die trichterähnlichen Öffnungen in den Enden der Einsätze 147 und
147' (Fig. 12) führen die Enden der Kathode 8o in die tieferen Bohrungen 157, deren
Tiefe durch die Stellung der Schrauben 158 begrenzt wird, wodurch die Kathode 8o
am Schluß der Bewegung der Finger 146 und 146' auf eine bestimmte Länge zusammengedrückt
wird. G°-ringe Abweichungen der Kathode 8o können .daher weder eine ungenaue Montierung
der Kathode 8o verursachen noch irgendeinen erkennbaren Einfluß auf den. fertigen
Aufbau oder die Elektrodenanordnung ausüben.
-
Die Bewegung der Finger 146 und 146' wird in diesem speziellen Fall
auch dazu benutzt, um Hilfseinstellfinger r59, 159' (Fig- i und 7) in Tätigkeit
zu setzen, welche an von ihnen vorstehenden Zapfen 16o befestigt sind und ,gegen
das Ende der Kathode 8o innerhalb der nachfolgenden Tasche 8z- des Streifens 81
des Zuführungsapparates geführt werden. Diese Einstellarbeit verhindert Schwierigkeiten
bei der Abgabe der Kathode 8o an den ÜbertragUngsmechanismus 86 und wird nicht mit
der Genauigkeit der entsprechenden Operation der Finger 146 und. 146' ausgeführt.
-
Gegen Ende der Schließbewegung der Finger 146 und 146' werden die
Einsätze 147 und 147' in Berührung mit den Backen 143, 144 bzw. i43', 144! gebracht
und bewegen diese näher zusammen, wie in Fig.12 gezeigt wird. Dieser Arbeitsvorgang
bringt die Backen 143, 144, 143' und 144! in Berührung mit den Teilen der Kathode
8o, welche sie während der Montieroperation halten müssen, und dreht sie um die
Bolzen 161 und, 162. Gegenüberliegende Backen 143, i44' und 144, 143' jedes Paares
haben überlappende Teile 163 (Fig. io und i i), die um die Bolzen 161 und 162 drehbar
sind, welche an den Jochen 164 und 164' befestigt sind, welche ihrerseits drehbar
auf dem Bolzen 165 montiert sind, der vom oberen Ende der Stange 166 gehalten wird.
Die Joche 164 und 164' ergreifen den Bolzen 165 mittels ihrer gegeneinander versetzten
Arme (vgl. Fig. 12) und erstrecken sich auf der Rückseite von Teilen der Backen
143, i44' und 144, 143 aufwärts (Fig. io). Beim Einlegen der Kathode 8o in den Übertragungsapparat
86 sind die Backen.i44, 143' und entsprechend 143, 14,4' :durch den Druck von Federn
169, die gegen die Backe und einen Teil des Joches 164 drücken, nach auswärts bis
zu der Grenze geschwungen, die durch :die Schraubenmuttern 167 am Bolzen 168 festgelegt
ist, der durch diesen Teil des Joches 164 getragen wird. Eine Feder i7o zwischen
den Bolzen 171 und i71', welche gleitend in öffnungen in den Backen 143, 144' bzw.
144, 143 montiert sind, versucht die Backen bis zur erlaubten Grenze zu schließen"die
durch die Berührung der Joche 164 und 164' mit :den Nockenscheiben 172 und 172*
an den gegenüberliegenden Enden des zweiten Bolzens 173 gegeben ist, der von, der
Stange 166 getragen wird. Wenn die Kathode 8o in di.e Apparatur gefallen ist, werden
die Nockenscheiben 172 und 172' gedmeht, so daß der dickere, gekrümmte Teil zwischen
die Joche 164 und 164' kommt, diese um den Bolzen 165 dreht und -die Backen 143,
144 und r43', 144' offen hält.
-
Nachdem die Kathode richtig gelagert und zusammengedrückt ist und
die Joche 43, 144 und 143a 144! näher zusammenbewegt sind, ergreifen die Backen
die Kathode 8o. Diese letztere Operation wird durch eine Aufwärtsbewegung des Fingers
174 (Fi:g. 7) bewirkt, welcher den Zapfen i75 des von der Nockenscheibe 172 vorstehenden
Armes 176 betätigt und diesen Arm 176 so dreht, daß die flachen Seiten der Nockenscheiben
172 und 172' zwischen
die Joche 164 und 164' geführt werden. Der
Finge: 174 ist am Block 177 befestigt, welcher an der Stange 178 festgeklemmt ist,
die durch den Zylinder 179 und einen in :diesem befindlichen, nicht dargestellten
Kolben gehalten wird. Der Finger 174 wird betätigt, wenn Druckluft, die von einem
nicht dargestellten, vom Hauptantrieb. der Maschine gesteuerten Ventil geregelt
wird, durch die Rohrverbindungen 18o und 181 in den Zylinder 179 einströmt bzw.
ihn verläßt, so daß sich der Kolben bewegt. Die Stange 178 und der Finger 174 sind
gegen Drehen gesichert durch die Führungsrolle 1.82
am Block 183, der am unteren
Teil der Stange 178 befestigt ist. Die .Führungsrolle 182 ist in einem vertikalen
Schlitz im oberen Teil des Ständers 184 geführt, der den Zylinder 179 trägt.
-
Wenn die Kathode 8o mit den Backen 143, 1d.4 und 1d.3', 144 gefaßt
ist, dann werden die Einstelliinger 146 und 146' von den :erwähnten Backen weg nach
rückwärts bewegt, und ihre zusammenwirkenden Paare trennen sich soweit wie es die
Schraubenmuttern,167 an -den Bolzen r68 erlauben, wodurch die Kathode 8o unter Zug
gesetzt wird. Diese Operation kann die Kathode 8o etwas strecken, da sie die Kathode
go zu einer gleichmäßigen Länge auszieht, ungeachtet einiger kleinerer Längenabweichungen,
und erteilt ihr eine gewünschte Spannung.
-
Der Übertragungsmechanismus 86 wird nun gehoben und gedreht, um :die
Kathode 8o anzuheben und in Montierbeziehung zum Fuß 22 zu bringen. 7_u diesem Zweck
wird die Stange 166 durch :den Eintritt von Druckluft in die Zylinder 185 und 186
(Feg. 7) betätigt. Die Stange: 166 ist direkt mit dein Kolben im Zylinder 185 verbunden,
der im Rahmen rd.9 befestigt ist, und wird vor der Drehung in die in Fig. 7 wiedergegebene
Stellung durch die Einstelluna eines einen Teil des Hauptantriebes der Maschine
bildenden, nicht dargestellten Ventils gehoben, wobei Luft in den Zylinder 185 durch
die Rohrverbindungen 187 und 188 einströmt bzw. ausströmt. Die folgende Drehbewegung
des Übertragungsmechanismus 86 führt die Enden der Kathode 8o, welche über die Außenseite
der Backen 143, 144 und 143', 144' hinausstehen, über die verhältnismäßig langen,
im wesentlichen horizontalen Enden 65 und 66 der Stromzuführungen 2o und 21 und
dreht die Kathode 8o ungefähr um loo°, so daß die erwähnten Enden innerhalb der
offenen Haken 35 der Stromzuführungen 2o und -21 zu liegen kommen. Diese Drehbewegung
wird durch Einstellung eines anderen nicht dargestellten, einen Teil des Hauptantriebes
der Maschine bildenden Ventils bewiril-,t, das die Luft in den Zylinder 186 durch
die Rohrverbindungen i89 und igo ein- und austreten läßt, wodurch die Stellung des
nicht dargestellten Kolbens im Zylinder 1$i6 geändert wird. Der Kolben ist seinerseits
durch die Stange igi (Feg. i), das Kugelgelenk 19.2, das Glied 19r3 und den Bolzen
194 mit dem Arm 195 an der Stange 166 verbunden.
-
Der nächste Arbeitsgang des Montieerapparates 86 in Position C ist
das Zudrücken der offenen haken 3 5 über :den Enden -der Kathode 8o und das Umbiegen
des freien Endes der Stromzuführungen 210 und Z1 in eine horizontale Lage. Der Apparat,
der diese Operationen ausführt, besteht aus den zusammenwirkenden, gleichgebauten
Vorrichtungen 1i96 und 196' (Feg. g) an den gegenüberliegenden Seiten des Fußes
e2 und weist die Klemmback en 197, 198 und 1g7', 1g8' auf, welche bei Beginn eines
Arbeitszyklus in einer zurückgezogenen Lage sind, so daß sie von den geschlossenen
Enden der Haken 35 einen Abstand haben. Die Klemmbacken 197, 198 der Klemmvorrichtung
169 sind auf :dem Bolzen@igg drehbar montiert, der durch die Führungsplatte Zoo,
und .eine in Fig. g nicht dargestellte, der Platte 201' der gegenüberliegenden Klemmvorrichtung
.196' entsprechende Platte getragen wird und in di,e Arbeitsstellung zu dem Haken
35 durch die Bewegung des Armes 202 gebracht wird, an welchem :die Führungsplatte
200 und die Platte 2o,i (Feg. i) befestigt sind. Der unter der Vorspannung der Feder
2io@4 .stehende Arm 202 ist um den Bolzen u, o3 drehbar unid schwingt beim
ersten Eintritt der Druckluft hinter den Kolben 2o,5 im Zylinder 2o6 des Arbeitsmechanismus
gegen den Fuß 22. Die Luft wird, wie in anideren Fällen, durch ein Ventil (nicht
gezeichnet) gesteuert, das durch einen Teil des Hauptantriebes der .Maschine betätigt
wird. Die Luft wird in den Zylinder 2055 durch die Rohrverbindung 207 eingeführt,
welche mit der Druckluftquelle verbunden ist (entsprechend dem Zylinder 2o6' durch
die Rohrverbindung 207'), und durch die Bewegung des Kolbens 2o5 werden die Stange
@2io8 und die Stange 2o19. vorgestoßen, so daß die Rolle 210 vom Ende .der öffnung
21:1 in der Fiihrurngsplatte 2:oo weggeführt wird. Der Arm 2o2 ist dann frei, um
sieh gegen den Fuß 22, soweit es die Ansphlagschi-aub,e 2i1!2 erlaubt, zu bewegen,
und führt die Back en 19.; und 198, welche noch offen sind, in die Arbeitsstellung
zu den Haken 35. Die korrespondierend Bewegung der Stange 2o8', der Stange Zog'
und des Armes 202' tragen den Finger 2113 (Feg. 9 und 9A) gegen den an den
offenen Haken 35 anschließenden Teil der Stromzuführung 2o, so daß dieser durch
die nachfolgenden Operationen des Apparates nicht verschoben werden kann. Die weitere
Bewegung der Stange -zog, welche mit den Backen 197 und 198 durch die Glieder 214
und 215 verbunden ist, führt die Rolle 210 weiter in die Öffnung 211 in der
Führungsplatte 200 und schließt diese. Backen 197 und i@g8. Dieselbe Operation führt
auch den an der Backe 198 befestigten Finger 2,16 zum vorstehenden Ende der Stromzuführung
2o und biegt es aufwärts gegen den Kopf der An-
schlagschraube 217 am Finger
213. Die Backen 197' und 198' und andere korrespondierende Teile der Vorrichtung
1,9,6' arbeiten ähnlich. Bei der Umstellung des nicht gezeichneten Steuerventils
des Antriebsmittels wird. der Apparat infolge :des Eintritts von Druckluft durch
die Rohrverbindungen :21i 8 und 2i18' vom Fuß 22 getrennt und geht in seine ursprüngliche
Stellung zurück.
Die Backen 143, 144 und 1q.3', 144' des übertragungsmechanismüs
86 des Montierapparates sind jetzt geöffnet, um sie von der Kathode 8o durch eine
solche Abwärtsbewegung der Stange 178 (Fig. 7) zu trennen, welche den Finger,zzo
veranlaßt, .den Zapfen 175 am Arm,i76 zu berühren und den Arm 176 und die
Nockenscheiben 172 und `i72 zudrehen. Der Übertragungsmechanismus 8!6 bewegt sich
dann abwärts und dreht sich durch eine Umkehrung des Druckluftstromes in,die Zylinder
185 und 1$I6 in seine Grundstellung zurück, um den Arbeitszyklus zu vollenden. Zu
dieser Zeit ist die Kathode 8o sicher an den Stromzuführungen 2o und 21 des Fußes
22 befestigt, wie bei c in Fig. 3 gezeigt, und befindet .sich unter einer leichten
Spannung, obgleich sie beim Schließen der Haken 35 über den gewendelten Endteilen
,der Kathode etwas verlängert sein kann. Sehr kurze Enden der Kathoden mögen über
die geschlossenen Haken 35 hinausstehen.
-
Die Kathodenzuführungs- und Montierapparate 85 bzw. 86 stehen insofern
unter der Kontrolle des Fühlerapparates in Position B, als dieser Fühlapparat den
Zuführungsapparat daran hindert, eine Kathode 8o vorzurücken, wenn der Fuß 22 an
der Position B .defekt ist. Diese Kontrolle verhindert die Wieiterscbaltung des
SMetallbandes &i während des Arbeitszyklus, das sonst eine Kathode 8o- an den
schadhaften Fuß 22 montieren würde, wenn er an die Station C vorgerückt ist, während
alle anderen Teile des Zuführungsapparates 85 und des M.ontierapparates 816. fortfahren,
in der beschriebenen Weise zu arbeiten. Wenn ein schadhafter Fuß 22 durch den F
ühlerapparat abgetastet wird, ist der Stromkreis in der bereits beschriebenen Weise
unterbrochen, und das Solenoid 2211 (Fig. 6 und 7) bleibt urierregt und arbeitet
nicht, so daß der Hebel 22e (Fig. 7), der mit seinem Anker Q223 verbunden isst,
durch den Zug der Feder 224 bewegt wird. Dieser Arbeitsgang dreht den Hebel 222
um den Bolzen 2z5 an der Konsole 9.1 und verursacht, daß die Rolle 226 die Sperrklinke
ico berührt und dreht, so@daß, sie das Sperrad 97 nicht angreift und dreht,
wenn der Arm 99 bewegt wird. Auf diese Art kann die Kathodenzuführungsrolle 92 beim
unmittelbar folgenden Arbeitszyklus nicht gedreht werden. Zu anderen Zeiten, wenn
der -durch den Füuhlerapparat abgetastete Fuß 22 richtig hergestellt ist, hebt der
Anker 223 des Solenoi.ds 22T das Ende des Hebels 222 von der Anschlagschraube 227,
die vom Pfosten an .der Konsole qi vorsteht, zu der gezeigten Stellung, so daß der
Apparat arbeitet, wie vorher beschrieben wurde.
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Die nächste Fortschaltbewegumg des Trägerkopfes 24 bringt den Fuß
22 zur Stellung D weiter. Diese Stellung ist, wie .gezeigt, unbenutzt, kann aber
besetzt werden, z. B. durch den Prüfapparat der allgemeinen Bauart, wie er von Donovan
in der amerikanischen Patentschrift 2 053 137 beschrieben wurde, so daß irgendein
Versagen des Montierapparates an der Stellung C sofort festgestellt werden kann.
Die Zahl von fehlerhaft hergestellten Füßen kann .durch Anwendung eines solchen
Apparates auf ein Minimum reduziert werden.
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Die nächste Position E, zu welcher der Trägerkopf 24 und der Fuß 2(2
befördert werden, ist durch den Apparat 228 besetzt, der genauer in den Fig.13
und 1.4 gezeigt ist, und praktisch die ganzen Endteile 6,5 und 66: der Stromzuführungen
2o und zi in parallele Lagen. auf gegenüberliegen-den Seiten der Kathode &o
umbiegt (Fig. 2). Diese Enden 65 und 66 der Stromzuführungen 2o und .21 arbeiten
in,der fertigen Entladungsvorrichtung als Hilfsanoden und werden vom Apparat 228
erst berührt, wenn dieser aus seiner Lage unter dem Fußi 22 durch eine entsprechende
Bewegung ,der Konsole 229 in die Arbeitsstellung zum Fuß nach oben gebracht ist.
Alle wesentlichen Teile des Apparates 228 sind an der Konsole 229 montiert, welche
von einem Teil 2230 vorsteht, der in einer Schlittenbahn im Ständer 231 liegt,
und werden durch die Bewegung der Konsole 229 unter dem Einfluß der Stange 232 in
Stellung gebracht. Der Ständer:2i3i ist am Tisch-ig montiert.
-
Bei Beginn des Arbeitszyklus hält der Abwärtszug der Stange 232, welche
mit den nicht gezeichneten Hauptantriebsmitteln der Maschine verbunden ist, .den
Schlitten 233 in seiner Führung in der Konsole 229 unten, so daß die Führungsplatte
234 an der Außenseite des Schlittens 233 gegen die über der Führung liegende Deckplatte
235 stößt und die Hubkraft des Hebels (2s36; welcher gegen .die von der Konsole
229 getragene Rolle r2'37 drückt, unwirksam ist. Der Hebe1236 ist um den vom Ständer
231 vorstehenden Bolzen 238 drehbar und steht unter dem Einfluß der Zugfeder 239.
Der Apparat wird in Arbeitsstellung zu den Stromzuführungen 2o und 2.1 und zum Fuß
22 gebracht, wenn sich die Stange 232 genügend bewegt hat, um dem Hebel
23.6 zu ermöglichen, die Konsole 229 im Ständer 231 .bis zu der durch die
Schraubenmuttern 2,40 am Bolzen -2#4i erlaubten Grenze aufwärts gleiten zu lassen.
Der Bolzen 2q!1 steht von der Oberfläche des Tisches ,i9 vor. Die Matrize 242, welche
an der Konsole 229 befestigt ist, befindet sich dann zwischen den Enden 65 und .66
der Stromzuführungen 2o und 2:i. Die Matrize 1242 weist zwei ähnliche, voneinander
getrennte Teile 2q.3 und 2243' rauf, die an gegenüberliegenden Seiten der Kathode
&o liegen und,die Stellung der Stromzuführungen 2o und 2'1 nicht beeinflussen.
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Weitere Arbeiten des Biegeapparates 2 ,8 werden durch die zusätzliche
Aufwärtsbewegung ;des Schlittens233 bewerkstelligt, welche erstens die Backen 2q:4
und 244.' mit !den Teilen 65 und 66 der benachbarten, die Haken 35 aufweisenden
Stromzuführungen 2o und 21 in Berührung bringt und welche zweitens die Rollen 2q.5
und 2q.5' veranlaßt, die vorstehenden Teile gegen die äußeren Seiten der
getrennten Teile 243 und 2q:3' der Matrize 242 zurückzubiegen. Die Backen 244 und
2-t4' sind um die von der Konsole 229 getragenen Bolzen 246 bzw. 246' drehbar und
stehen unter dem Einfluß der Federn 247 und 2q.7', welche von den Stiften 248 und
-248' an der Konsole 229 ausgehen,
so. daß sie unter der Korntrolle
der Bewegung der Stifte 249 und 2:I9' stehen, die von den Schrauben 25o bzw. 25o'
berührt werden. Die Rollen 12.45 und 2,45' und die Stifte 249 bzw. Q249' sind beide
an Schldtten 25,r und 251' montiert, die innerhalb der Konsole ?29 horizontal gelagert
sind, und werden durch Bewegungen der Schlitten 25,1 und n1,5,1' in Gang gesetzt,
welche durch Bewegungen der Hebel 252 und 252' um die Zapfen 253 und 253' 'hervorgerufen
werden. Wie Fig. .14 zeigt, umfaßt der Hebel 252 einen Block .2.54 an einem Bolzen
255, der die Deckplatte 256 über dem Schlitten 2'5i1 durchsetzt, .und wird durch
die Bewegung des Schlittens 233 betätigt, wenn die Rolle 257 am Bolzen 258 am unteren
Ende des Hebels 252 in einen anderen Teil des Schlitzes 259 der Führungsplatte 234
eintritt. Der Hebel 252' wird ähnlich mittels einer korrespondierenden Führungsplatte
234 (nur teilweise durch die öffnung in der Konsole 229 zu sehen) in !Gang gebracht,
welche auf der gegenüberliegenden Se fite des Schlittens 233 befestigt ist. Am Ende
der Bewegung der Backen 1244 und 24q.' ist ein Teil ihrer Seiten so neben den geschlossenen
Enden der Haken 35 angeordnet, daß diese sich nicht aus ihrer Lage verdrehen können,
und ein zweiter Teil der Seiten klemmt die benachbarten Teile des Hauptkörpers der
Stromzuführungen 2o und 2I1 und ihre vorstehenden Teile 65 und @66 gegen die getrennten
Teile 243 und 2d3' der Matrize 242, um so zu vermeiden, @daß sie sich von ihrem
Platz bewegen. Die Öffnungen zwischen den zwei Seitenteilen der Backen 244 und 244'
verhindern eine Beschädigung der über die Halten vorstehenden Enden der Kathode
8o durch die Backen. Die Bewegung der Rollen 12.45 und 245' führt ihre Umfangsrillen
gegen !die überstehenden Enden 65 und 6:6 der Stromzuführungen 2o und 2'1 und biegt
dieselben um die Ecken der getrennten Teile 243 und 2d.3' der Matrize 242 in eine
Stellung parallel zur Kathode 8o. Die Rille 26o in der Rolle 245 und die entsprechende
Rille in der Rolle 245' verhindern ein senkrechtes Wegschieben der Endender Stromzuführungen
2o und 21 aus der Kathodenebene, obgleich die Rolle 245 und 245' sich nur bis zu
einer Stellung gerade hinter die Ecken der Matrize 242 bewegen. Der Apparat 228
zum Formen der Anode wird von der nun vollständig geformten Kathoden-Anoden-Anordnung
durch eine Abwärtsbewegung des Schlittens 233 getrennt. Diese Bewegung veranlaßt
den Apparat, in umgekehrter Reihenfolge zu arbeiten; sie führt endlich die Führungsplatte
2'34 gegen die Deckplatte 235 und trennt den ganzen Apparat durch Senken von der
Elektrodenanordnun.g.
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Gelegentlich ist es wünschenswert, die Apparate an den verschiedenen
Stellungen wieder so einzurichten, daß die Enden der Stromzuführungen 2o und 21
zuerst aufwärts gebogen werden wie in Stellung A und daß sie dann, bevor die Kathode
oder der Glühdraht 8o daran befestigt wird, wieder wie in Stellung E gebogen werden,
um Hilfsanoden zu bilden. Die obige Anoi^dnung wird vorgezogen, wenn der Fuß in
die verschiedenen unal>-hän.gigen Apparate mit der Hand eingesetzt und wenn die
Kathode oder der Glühdraht $o ebenfalls mit der Hand eingeführt wird. Der Fuß 22
wird im obigen Beispiel in bezug auf die verschiedenen unabhängigen Apparate durch
separate Halter gestützt, die eine feste Stellung zu den Apparaten haben.
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Die Fortschaltbewegung des Förderers 23 bringt jetzt den Fuß 22 zur
Stellung F, die in diesem Fall unbesetzt ist. Nach einiger Zeit befördert die nachfolgende
Bewegung des Förderers den Fuß 22 zur nächsten Station G. Hier wird die Kathode
So mit einer Flüssigkeit überzogen, welche nach einer weiteren Behandlung die gewünschte
charakteristische Elektronenemission annimmt. Das Überzugsmaterial ist in diesem
Fall eine viskose Flüssigkeit aus feinverteiltem Barium- und Strontiumpulver, suspendiert
in einer Celluloselösun,g, die als Bindemittel die erwähnten Pulver an der Kathode
8o festlegt. Die Flüssigkeit wird aus dem Behälter 2611 (Fig..15), der den Hauptvorrat
enthält, durch entsprechende Bewegung der Kelle ,2i62 nach oben gebracht. Der Behälter
26i1 wird an seinem unteren Ende von dem Pfosten 2i63 gehalten, welcher von der
Konsole 264 getragen wird, die auf der Oberseite des Tisches: n9 montiert ist, und
bleibt dauernd -stehend, während die Kelle 262 mittels des Armes 266, und des Stabes
2,6i7 an der vertikal angeordneten Stange-2165 montiert ist und senkrecht bewegt
wird, tim sowohl die Flüssigkeit im Behälter 26i1 zu mischen als auch sie aufwärts
gegen die Kathode 8o zu heben. Der Antrieb der Kelle 262 besteht aus einem nicht
dargestellten Apparat, der einen Teil des. Hauptantriebes der Maschine bildet, einer
Stange 268 und einem Arm 269, welche die Stange 265 senkrecht in der Konsole 2614
bewegen. Wie in Fig. -i 5 und in einem größeren Maßstab in Fig. i16 gezeigt, hat
die Kelle 262 eine Öffnung :27o in ihrem Boden, welche eine freie Zirkulation der
Flüssigkeit durch sie während eines Zeitabschnittes erlaubt, währenddessen die Kelle
mehrmals im Behälter 261 auf und ab bewegt wird, und die ein Abströmen der Flüssigkeit
in den Behälter 261 ermöglicht, wenn sie in die Arbeitsstellung zur Kathode 8o gehoben
wird. Beide Operationen tragen mit hei zur Durchmischung der Flüssigkeit und zur
völligen Erneuerung der F'l'üssigkeit in der Kelle und im Trog 271. Der Trog 271,
der sich am oberen Rand der Zwischenwand 272 innerhalb der Kelle 2,62 befindet,
wird durch die Bewegungen der Kelle 2162 bis über den Mittelteil .der Kathode 8o
gehoben. Im Trog 271 verbleibt eine genügend große Menge der Flüssigkeit, um die
Kathode 8o zu überziehen, obschonseine Enden offen sind und ein guter Teil der Flüssigkeit
in die Kelle 2;62 zurückfließt. Der Trog 271 ist auch so proportioniert, daß die
Kathode 8o die Flüssigkeit berührt, die in die Zwischenräume der Windungen der Kathode
8o durch Kapillarwirkung hineingezogen wird. Der Mittelteil der Zwischenwand:272,
der den Trog 271 bildet, hat eine Länge, die die Benetzung der
Kathode
8o auf den Teil zwischen den Stromzuführungen 20 und 2z begrenzt und so die Ansammlung
von Flüssigkeit an den Stromzuführungen 2o und 2,i und anschließenden Teilen .der
Kathode 8o verhindert. Verschiedene Mittel zur Regelung der Dicke des Überzuges
auf der Kathode 8o sind vorgesehen; die wichtigsten sind die iGröße und Form des
Trob s 271I, die Zeit, während der die Kathode 8o iin Trog verbleibt, und die Viskosität
der Flüssigkeit. In gewissen Fällen mag in folgenden Stellungen ein zweiter oder
gar ein dritter Überzug auf die Kathode 8o in den folgenden Stellungen in ähnlicher
Art aufgebracht werden, falls dies gewünscht wird. Die Flasche 273 und der
Verbindungsdurchgang 237q. ermöglichen es, die Flüssigkeit nach Maßgabe des Verbrauchs
zu ergänzen. Die Federldammer 275 und die Konsole 276 halten die Flasche,
273.
-
Nach zwei weiteren Fortschaltbewegungen @ die den Fuß zuerst in die
Stellung H und dann in die Stellung 1 fördern, wird der Fuß 22 aus dem Förderer
entnommen. In dieser letzten Stellung wird ein Kopf 277 des Transportes 278 durch
eine in der angegebenen Richtung erfolgende Bewegung des ganzen Transportes 278
unter den Flansch des Fußes 022 gebracht, und .der Fuß 22 wird vom Förderer 23 losgelassen,
so daß er in den besagten Kopf fällt. Mit einer Rückwärtsbewegung des erwähnten
Transportes 278 wird der Fuß dann zurückbewegt. Die Köpfe 2:77 des Transportes 278
sind in gleichen Abständen entlang der endlosen Kette 279 angebracht, welche sich
zwischen. den Kettenrädern 28o und 2811 an den gegenüberliegenden Enden des Transportes
erstrecht. Wie in Fig.,r und 17 gezeigt, weisen die Köpfe 277 die Halter
282, welche eine zentrale Öffnung haben, in welche der Hauptteil des Fußes 22o untergebracht
werden kann, und die Federklammern .283 auf, welche das obere Ende des Pumprohres
aufnehmen und halten. Beide Teile des Kopfes 277 bewegen sich als Einheit,
da die Federklammern 283 an einer Stange 284 montiert sind, die mit dem Halter 282
verbunden ist, welche ihrerseits an der Kette 279 befestigt ist. Der Transport 278
wird von einem Teil des Hauptantriebes (nicht gezeichnet), der die Kettenräder 280
und 28r betätigt, in Gang gebracht; und die Kette -7g und dieKöpfe
277 werden inUhrzeigerrichtung «=ehrend der Rückw ärtsbe@v-egung des obenerwähnten
Transportes 278 weitergeschaltet. Diese Fortschaltbewegung rückt den Fuß 2z2 schrittweise
die ganze Länge der äußeren Seite des Transportes 278 entlang, während welcher Zeit
der Kathodenüberzug trocknen kann, und bringt schließlich die Ele!htrod2nanordnung
in Arbeitsstellung zum Apparat 285, welcher elektrischen; Strorn durch die l@athode
8o schickt, um so den Überzug schneller zu trocknen und in den richtigen Zustand
zu )ringen. Der Transport 278 ist verhältnismäßig lang,, mehrmals länger als gezeichnet,
und der Kathodenüberzug hat genügend Zeit zu trocknen, so daß dieser letztere Apparat
in gewissen Fällen entbehrt werden kann. Im Verfolg der Bewegung ;leiten die Halter
282 an den oberen Rändern von I Schienen, wie solche bei 286 und ;2f87 gezeigt sind,
entlang, welche an, gegenüberliegenden Seiten der beiden geraden Teile -der Transportkette
279 angebracht sind und die Halter 282 und den Fuß bzw. die Elektrodenanordnung
in einer bestimmten Bewegungsbahn halten.
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Der Kathodenbehandlungsapparat 285 weist gemäß Fig. r, 17 und 18 eine
endlose Kette 288 mit Köpfen 289, deren Abstände denen der Köpfe 2:77 des Transportes
2:7$ entsprechen, und an den gegenüberliegenden Enden zwei Kettenräder -,go und
29 I auf, die die Kette 288 und eine Anzahl der Köpfe 289 direkt gegenüber dem Transport
278 einstellen. Die Kettenräder 29o und 291 sind an einem nicht gezeichneten Teil
des Transportes 278 so montiert, daß sie damit vor- und rückwärts bewegt werden,
und siewerden auf die gleicheArt wie der erwähnte Transport 278 durch die ineinanidergreifenden
Zahnräder 292; und 29.3 auf den Wellen, die die Kettenräder 28z bzw. 291
halten, fortgeschaltet, so daß die Köpfe 289 des. Behandl.ungs,apparates 285 mit,den
Köpfen 2,77 des Transportes 278 zusammenarbeiten und mitwandern. Wenn die Transportköpfe
277 vom Kettenrad 28r in die Gerade einmünden, berühren zwei federnde Finger ;29q.
und 2915 (Fig. 17 und z8) eines Kopfes --,89,d-,-:s Behandlungsapparates
285 die Stromzuführungen 2o und 2z und stellen hierdurch die erforderlichen elektrischem
Verbindungen zu ihnen her. Der elektrische Strom, der den Fingern 29q. und .295
von den festliegenden Sammelschienen 29i6 und 297 durch die Bürsten i298 und 299
und die. Metallbänder 3oo bzw. 301 zugeführt wird, erhöht die Temperatur der Kathode
8,o. Ein Block 3o2 aus hitzebeständigem Isoliermaterial am Metallarm 303,
der vom Halter 282 vorsteht, stützt den Fuß oder die Elektroden:anordnurng, damit
er bzw. sie nicht gebrochen oder aus der Lage gebracht wird. Ein Isolierblock 30q_
an der Platte 305, welche direkt mit der Kette 288 verbunden ist, trägt die Federfinger
294 und 295 und die Bürsten .2-98 und 29g:. Er weist eine Öffnung auf, in .die ein
Bolzen 3o6 am Arm 303 eintritt, wenn die Köpfe 277 und 289 in eine Linie
miteinander gebracht sind; um sie so in richtiger Lage. zueinander zu halten. Andere
Teile des Transportkopfes 289 sind die Konsole 307 und die Rolle 308, die gegen
die Platte Sog über der Bewegungsstrecke ,der Köpfe 289 drückt und diese Köpfe 2,8g
nach unten in Lage hält, unbeschadet des nach oben gerichteten Druckes der Bürsten
298 und 299. Andere Teile des Behandlungsapparates i2$5 sind die Schienen 310 und
311, welche an den parallelen Teilen der Kette 288 angeordnet sind und als Auflage
dienen, auf welcher die Platten 305 entlang gleiten. Der Apparat 289 schließt ferner
den Isolierblock 3r2 und den Arm 313 ein, welche die Sammelschienen 296 und- -297
am richtigen Platz halten. Die Behandlungszeit durch den Apparat 285 ist verhältnismäßig
kurz. -und die Köpfe 289 bewegen sich bald vom Fuß oder von der Elektrodenanordnung
weg. Letztere geht mit dem Transport 278 bis zu einer nicht gezeichneten Stelle
zwischen dem Apparat und dem Tisch r9 mit, gegenüber
welcher sich
ein Arbeiter aufhält, der nun den fertigen Fuß entfernt und prüft.