DE887567C - Vorrichtung zur Fuehrung des Saegeblattes von Bandsaegen - Google Patents

Vorrichtung zur Fuehrung des Saegeblattes von Bandsaegen

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DE887567C
DE887567C DESCH7514A DESC007514A DE887567C DE 887567 C DE887567 C DE 887567C DE SCH7514 A DESCH7514 A DE SCH7514A DE SC007514 A DESC007514 A DE SC007514A DE 887567 C DE887567 C DE 887567C
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DE
Germany
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saw blade
guide
roller
adjustable
rollers
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Expired
Application number
DESCH7514A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Kindsmueller
Hans Schertler
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27B—SAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B13/00—Band or strap sawing machines; Components or equipment therefor
    • B27B13/10—Guiding equipment for the band saw blade, e.g. guide rollers, back guides, side guides

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Führung des Sägeblattes von Bandsägen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Führung des Sägeblattes von: Bandsägen mit Hilfe von Führungsrollen, die zu beiden Seiten des Sägeblattes an einem heb- und senkbaren Gestell gelagert sind.
  • Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art sind die Führungsrollen starr beiderseits des Sägeblattes angeordnet. Dies hat den Nachteil, daß bei einem nicht mehr einwandfreien. Sägeblatt Klemmungen und Reibungen auftreten können, wodurch das Sägeblatt übermäßig beansprucht wird und unter Umständen reißen kann. Auch kann, durch Unebenheiten des Sägeblattes ein Herausspringen desselben aus der Führung eintreten. Durch die Erfindung wird bezweckt, diese Mängel der bekannten Sägeblattführungen zu beseitigen.
  • Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß mindestens eine der beiderseits des Sägeblattes einander gegenüberliegcnde@n Führungsrollen federnd gegen das Sägeblatt andruckbar ist.. Hierbei werden zweckmäßig Mittel vorgesehen, um die Andruckkraft der Feder in ihrer Größe einstellen zu können. Die federnde- Anordnung der Führungsrolle oder -rollen kann in verschiedener Weise- ausgeführt werden. Eine einfache und zweckmäßige Ausführungsform besteht darin, daß: die, Führungsrolle an dem einen Arm eines drehbar gelagerten Hebels angeordnet ist, an: dessen anderem Arm eine Feder angreift, welche die, Führungsrolle gegen das Sägeblatt zu drücken, sucht. Hierbei kann ein Anschlag vorgesehen sein, der den Weg der federnd beweglichen Führungsrolle in Richtung auf das Sägeblatt begrenzt. Dadurch kann die Kraft, mit welcher die Feder die Führungsrolle gegen das Sägeblatt zu drücken sucht, begrenzt werden.
  • Im allgemeinen genügt es, eine der beiden einander gegenüberliegenden Führungsrollen federnd anzuordnen, während die andere Führungsrolle starr, zweckmäßig jedoch mittels eines Anschlages verstellbar gelagert ist. Es könnte- jedoch auch diese zweite Führungsrolle gegebenenfalls federnd angeordnet werden. .
  • Um die Lage des Sägeblattes zwischen den Führungsrallen zu sichern, ist es in weiterer Ausgestaltung- der Erfindung zweckmäßig, das Sägeblatt mit Hilfe von an sich bekannten Stützrollen an, seiner Hinterkante abzustützen, wobei vo-rzugsweise die Neigung der Stützrollen gegenüber, der Hinterkante des Sägeblattes verstellbar ist, um den Druck des Sägeblattes gegen die, Führung auf beide Rollen, gleichmäßig verteilen zu können. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der Beschreibung an Hand der Zeichnung näher erläutert. In; der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt die Führungsvorrichtung in; Ansicht von vorn; Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung; Fig. 3 zeigt die, Vorrichtung von oben gesehen, und Fig.4 zeigt in schaubildlicher Darstellung die gesamte Vorrichtung in, ihrer Anordnung an einer Bandsäge.
  • Die. Vorrichtung ist auf einem Führungsbock i montiert, an dem alle Teile gelagert sind. An der einen Seite des mit A bezeichneten Sägeblattes ist an dem Führungsbock i ein Federhebel 2z um einen Bolzen 12- schwenkbar gelagert. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ein kürzerer, einarrriiger Hebel 3 gelagert. An dem einen Arm des Hebels 2 ist eine Führungsrolle 4 um einen Bolzen 13 drehbar gelagert, während an dem Hebel 3 eine Führungsrolle q.' um einen Bolzen 13' drehbar gelagert ist.
  • Die Hinterkante des Sägeblattes A wird durch Laufrollen 5, 5' abgestützt, die Übereinander mittels Bolzen 14 in einer Laufrollengabel 6 gelagert sind. Die Laufrollengabel 6 ist in dem Kopf eines Bolzens 7 derart verschiebbar gelagert, da,ß sie in Richtung auf die Hinterkante des Sägeblattes A vorgeschoben und davon entfernt werden kann. Mit Hilfe einer Stellschraube zi kann die Stellung der Laufrollengab-el fixiert werden. Der Führungsbolzen 7 ist seinerseits um eine senkrecht zur Laufrollengabel 6 angeordnete Achse drehbar gelagert. Beispielsweise ist der Bolzen 7 zu diesem Zweck in-einem Lagerbock drehbar und mit Hilfe einer Stellschraube ii' in seiner jeweiligen Lage fixierbar. Durch diese Lagerung ist der Bolzen 7 mit der Laufrollengabel 6 auch seitlich verschiebbar und feststellbar. Mit Hilfe dieser Anordnung kann die Neigung der hinteren Laufrollen 5, 5' gegenüber der Hinterkante des Sägeblattes A je nach Bedarf verstellt werden.
  • Der Lagerbock i ist auf einer Führungsstange 1S nach vorn und hinten verschiebbar gelagert und mittels einer Stellschraube $ feststellbar. Die Hebel 2 und 3 sind, wie bereits erwähnt, um Bolzen 12, 127 auf dem Führungsback i drehbar gelagert, wobei die Bolzen 12, i2' durch Sprengringe 15 festgehalten werden. Der Ausschlag der Hebel 2 und 3 wird durch verstellbare Anschlagschrauben io bzw. io' begrenzt. Die Anschlagschraube io wirkt gegen den Hebelarm des Hebels 2, welcher dem die Führungsrolle q. tragenden Hebelarm gegenüberliegt, und begrenzt den Ausschlag des Hebelarmes der Führungsrolle 4 in Richtung auf -das Sägeblatt. An dem freien: Ende des anderen Hebelarmes des Hebels 2 greift eine Zugfeder 17 an, deren anderes Ende an: einem Schraubenbolzen. 16 befestigt ist, der mit Hilfe einer Spannbolzenmutter 9, mehr oder weniger heraus- oder hereingeschraubt werden kann, um dadurch die Zugkraft der Feder 17 zu regeln.
  • Die Führungsvorrichtung wird auf der Stange 1,9 derart befestigt, daß mit Hilfe der Laufrollen-Babel 6 das Sägeblatt A an einem Abgleiten von der Sägeblattscheibe gehindert wird. Mit Hilfe eines Langlochstückes i9 (Fig. ¢) kann die seitliche Einstellung der Sägeblattführung genau geregelt werden. Auf einer zum Heben und Senken. der Vorrichtung dienenden Stange 2m ist eine Lasche 2o befestigt, an der das Langlochstück i9 mittels einer Schraube verstellbar ist. Ferner ist an der Stange 2,1 ein. Halter 2@2 für eine Schutzvorrichtung 2g befestigt. Die Stange 21 ist in einer Lagerführung 24 verschiebbar gelagert, wodurch die gesamte Vorrichtung in senkrechter Richtung verstellt werden kann. Zur Fixierung der jeweils eingestellten Lage der Stange 21 dient eine Radschraube 25. Auf diese Weise kann die gesamte Rollenführung dem Bandsägen.tisch 2.6 mehr oder weniger genähert oder davon entfernt werden:. Eine entsprechende Vorrichtung kann gegebenenfalls auch unterhalb des Bandsägentisches 26 angeordnet werden.
  • Wenn die Vorrichtung mit Hilfe des Langlochstückes i9 in die gewünschte Stellung gebracht worden ist, werden die beiden, Führungsrollen 4, 4' mit Hilfe der beiden Stellschrauben io bzw. io' an das Sägeblatt angestellt. Zu diesem Zweck wird die eine Stellschraube io' an dem kurzen Hebel 3 etwas herausgedreht und die andere Stellschraube io an dem Federhebel, 2- hereingedreht. Auf diese Weise erhält man den gewünschten Zwischenraum zwischen den Führungsrollen 4, 4' für das Sägeblatt A. Ist nun die Führungsvorrichtung mit Hilfe des Langlochstückes fast genau eingestellt, so- bringt man durch Hereinschrauben der Stellschraube io' an dem kurzen Hebel 3 und Herausdrehen der Stellschraube io an dem Federhebel 2- die beiden Führungsrollen 4, 4' zum Anliegen an das Sägeblatt.
  • Nunmehr wird die Zugfeder 17 mit Hilfe des Spannbolzens 16 und der Spannbolzenmutter 9 gespannt, wodurch die Laufrolle 4 federnd gegen, das Sägeblatt A gepreßt wird. Der Federdruck auf das Sägeblatt A kann abgeschwächt werden, indem man die Stellschraube, io am Federhebel 2 etwas hereinschraubt, was allerdings nur so weit geschehen. soll, daß die Lauf rolle 4 am Sägeblatt A anliegen bleibt. Dadurch wird auch beim Rundschneiden eine stabile und genauere Führung des Sägeblattes gewährleistet, da die Führungsrollo q. stets an dem Sägeblatt A anliegt und trotzdem gegebenenfalls z. B. bei einem verbeulten oder geknickten Sägeblatt infolge ihrer federnden Anordnung nachgeben kann. Die beiden hinteren Laufrollen 5, 5' werden durch die La.ufrollengabel 6 so, weit vorgeschoben, daß das Sägeblatt nicht von der Scheibe ablaufen kann und die Zähne, des Sägeblattes nicht zwischen die Führungsrollen q., q.' geraten können. Die Einstellung der Laufrollengabel wird derart vorgenommen, daß die Laufrollen 5, 5' am Rücken des Sägeblattes laufen, und zwar so, daß -das Sägeblatt bei Leerlauf die, obere Laufrolle 5 gerade oder fast berührt, während die untere Laufrolle 5' erst beim Schneiden mit der Hinterkante des Sägeblattes A in Berührung kommt. Diese Neigung der hinteren Laufrollen 5, 5' soll aber nur gering sein und kann je nach Wunsch mit Hilfe des :drehbaren-Bolz-ens 7 und der Feststellschraube i i' geregelt werden.
  • Eine erfindungsgemäße ausgebildete Sägeblattführung kann sowohl für linke als. auch für rechte -Bandsägen verwendet werden, ebenso, wie eine solche Führung auch unterhalb, des Band.sägentisches angeordnet werden kann. Im einzelnen beschränkt sich die Erfindung nicht auf das in, der Zeichnung veranschaulichte Ausführungsbeispiel, sondern sie umfa,ßt alle Varianten im Rahmen des wesentlichen. Erfindungsgedankens.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Führung des Sägeblattes von Bandsägen mit Hilfe von beiderseits des Sägeblattes einander gegenüberliegenden. Führungsrollen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Führungsrollen (q., q.') federnd gegen das Sägeblatt (A) andrückb-ar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft der auf die Pübrun:gsro:lle (4.) wirkendem Feder in ihrer Größe einstellbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrolle (4.) an dem einen Arm eines drehbar gelagerten Hebels (2) angeordnet ist, an, dessen anderem Arm eine Feder (i7) angreift, welche die Führuugsro,lle (q.) gegen das Sägeblatt (A) zu drücken-sucht. q.. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der federnd. gelagerten Führungsrolle (4) in Richtung auf das Sägeblatt (A) durch einen einstellbaren Anschlag begrenzbar ist. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 und 4., dadurch gekennzeichnet , daß der Ausschlag des Hebels (2) durch eine verstellbare Anschlagschraube (io) einstellbar ist. 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (i.7) als Zugfeder ausgebildet ist, deren freies Ende an einem mittels einer Mutter (9) verstellbaren Schraubenbolzen (i6) befestigt ist. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren: der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die der federndem Führungsrolle (4) gegenüberliegende Führungsrolle (.4') an. dem freien Ende eines schwenkbaren: Hebelarmes (3) gelagert ist, der sich gegen einen verstellbaren. Anschlag, z. B. eine Anschlagschraube (io'), abstützt. B. Vorrichtung nach einem oder mehreren: der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Sägeblattes (A) zwischen den Führungsrollen (q., q') durch eine rückwärtige Rollenführung gesichert wird, deren Rollen die 5') die Hinterkante des Sägeblattes (A) abstützen. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der übereinander an einer Rollengabel (6) gelagerten Stützrollen (5, 5') gegenüber der Hinterkante des Sägeblattes (A) einstellbar ist. io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollengalbel (6) verschiebba.r in einem Bolzenkopf (7) gelagert ist, der um eine senkrecht zur Rollengabelachse angeordnete Achse verstellbar ist.
DESCH7514A 1951-09-14 1951-09-14 Vorrichtung zur Fuehrung des Saegeblattes von Bandsaegen Expired DE887567C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2166222A1 (de) * 1971-02-16 1973-06-20 Amada Co Ltd Bandsaegemaschine
DE2166990A1 (de) * 1970-08-26 1977-04-21 Amada Co Ltd Horizontal-bandsaegemaschine
DE3702795A1 (de) * 1986-09-09 1988-03-31 Ryowa & Co Ltd Bandsaegemaschine
FR2689427A1 (fr) * 1992-04-03 1993-10-08 Lutrac Tech Nles Realisa Indle Guide-lame supérieur de scie à ruban.

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