DE887987C - Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE887987C
DE887987C DED2472D DED0002472D DE887987C DE 887987 C DE887987 C DE 887987C DE D2472 D DED2472 D DE D2472D DE D0002472 D DED0002472 D DE D0002472D DE 887987 C DE887987 C DE 887987C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fire zone
auxiliary
main
gas generator
main fire
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Expired
Application number
DED2472D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Dr-In Hartner-Seberich
Franz Keil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Gaserzeuger, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere Verbesserung und Ausgestaltung von Gaserzeugern, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer unterhalb .der Hauptfeuerzone angeordneten Hilfsfeuerzone. Die letztere wird von mit Wasserdampf gesättigter Zusatzluft durchströmt, die nicht nur durch die Hilfsfeuerzone, sondern auch durch die über dieser angeordnete Hauptfeuerzone strömt.
  • Die Erfindung besteht darin, daß sowohl die Hilfsfeuerzone von :der Hauptfeuerzone, als auch die letztere wieder vom Brennstoffvörratsraum des im übrigen vorzugsweise durchgehend zylindrischen Gaserzeugers durch je einen nach der Mitte zu geneigten Zwischenboden mit je einer verhältnismäßig engen Zentralöffnung oberhalb eines zentralen Herdrostes getrennt sind. Durch die beiden nach der Mitte zu geneigten Zwischenböden und die Anordnung der zentralen Öffnungen über dem zentralen Herdrost werden beide Glühzonen auf den Bereich-der Gas.erzeugerachse beschränkt. Dies bewirkt wiederum, daß die Gaserzeugerwände nicht zu heiß werden, was insbesondere für Fahrzeuggaserzeuger von Vorteil ist. Es fällt der Brennstoff in der Mitte nach und die Schlacke fließt durch ,die Mitte ab. Außerdem entsteht ein kaminartiger zentraler Durchzug vom Raum unter dem Herd bis unter die Vorratsbehälterbodenöffnung. Der Gasaustritt erfolgt in unmittelbarer Nähe .der Hauptfeuerzone bzw. aus dem Raum unterhalb des oberen Zwischenbodens. Die Hauptfeuerzone ist an ihrem unteren Ende durch .ein ringförmiges, beispielsweise vom Kühlwasser durchflossenes Rohr begrenzt, das den inneren Rand der Herdwand der Hauptfeuerzone bildet. Auch die Hauptluft wird der Hauptfeuerzone durch das Mittelloch für den Durchtritt der von der Hilfsfeuerzone aufsteigenden Gase und Dämpfe zugeführt. Der unterhalb der Hauptfeuerzone angeordnete Herd für die Hilfsfauerzone besitzt einen an sich bekannten Rost, durch welchen der Hilfsfeuerzone mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit wassergesättigte Hilfsluft zugeführt wird, die sowohl die Hilfsfeuerzone als auch die Hauptfeuerzone durchströmt. Die Wasserbeladung der Hilfsluft kann hierbei durch das im Kühlrohr des Hauptherdes erhitzte Wasser erfolgen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt, und zwar zeigt die Abbildung einen Kraftfahrzeubgaserzeuger im Längsschnitt.
  • In dem oberen Teil des zylindrischen Mantels i ;befindet sich der Kraftstoffvorrat 2, der durch den konischen Zwischenboden 3 und den . Austritts= stutzen 4 gegen den Hauptfeuerraum 5 abgegrenzt ist. Unterhalb des konischen Bodens 3 befindet sich eine Zwischenwand 6, durch die der Kraftstoff "veitestgehend gegen die Erwärmung durch die heißen Generatorgase geschützt werden soll. Erforderlichenfalls kann der Ringraum .zwischen den Wänden 3 und 6 zwecks besserer Wärmedämmung mit Schlackenwolle, Kieselgur, Asbeststaub od. dgl. gefüllt werden. Es ist auch möglich, durch Öffnungen in der Außenwandung i zwischen den Zwischenwänden 3 und 6 für eine ausreichende Zufuhr von Kühlluft zu sorgen.
  • Der Hauptfeuerraum 5 ist nach unten durch den konischen Zwischenboden 7 begrenzt, deren ringförmige Innenberandung durch das von Kühlwasser durchflossene Rohr 8 gebildet wird. Die Hauptluft tritt durch den seitlichen Rohrstutzen i9 ein und gelangt über den zylinderringförmigen Raum 9 unterhalb des Zwischenbodens 7 von allen Seiten durch die durch das Kühlrohr 8 gebildete Kreisöffnung in die Hauptfeuerzone 5.
  • Unterhalb der Hauptfeuerzone 5 befindet sich ein zweiter, durch die Wandungen io und den Rost ii gebildeter Herd, in dem eine Hilfsfeuerzone 12 aufrechterhalten wird. Ihr wird durch die entsprechend gedrosselte' Rohrleitung 13 Zusatzluft zugeführt, die entweder im Innern,des Gaserzeugergehäuses i oder aber schon vor Eintritt in dieses mit Wasser gesättigt wird. Zweckmäßigerweise wird das aus dem Kühlrohr 8 abfließende entsprechend erhitzte Wasser hierzu verwendet.
  • Der Reaktionsgang im Gaserzeuger ist etwa der folgende: Die durch die Öffnung innerhalb des, Kühlrohres 8 in Richtung,der Pfeile a in die Hauptfeuerzone 5 gelangende Hauptluft wird hier sehr schnell nach Umsetzung mit dem Kraftstoff in C O verwandelt und verläßt den Gaserzeuger durch den Gasabuugsstutzen 14. Durch den Rost i i tritt die mit Wasser gesättigte Zusafzluft mit geringer Geschwindigkeit in die Hilfsfeuerzone i2, wobei sich Wassergas ;bildet, wozu jedoch mit Rücksicht auf die lange Reaktionszeit ein langsames Durchsetzen der Hilfsfeuerzone 12 sowie -der Hauptfeuerzone 5 erforderlich ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gaserzeuger, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit einer unterhalb der Hauptfeuerzone angeordneten Hilfsfeuerzone, welch letztere von mit Wasserdampf gesättigter Zusatzluft durchströmt wird, die nicht nur die Hilfsfeuerzone, sondern auch die über ihr angeordnete Hauptfeuerzonedurchströmt, dadurch gekennzeichnet, daß-sowohl die Hilfsfeuerzone von der Hauptfeuerzone als auch .die letztere wiederum vom Vorratsraum des im übrigen vorzugsweise durchgehend zylindrischen Gaserzeugers durch einen nach innen zu geneigten Zwischenboden mit je einer verhältnismäßig engen Zentralöffnung oberhalb eines zentralen Herdrostes getrennt sind.
  2. 2. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasaustritt (i4) in un--mittelbarer Nähe der Hauptfeuerzone (5) bzw. aus .dem Raum unterhalb des oberen Zwischenbodens (3, 6) erfolgt.
  3. 3. Gaserzeuger nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, !daß die Hauptfeuerzone (5) an ihrem unteren Ende durch ein etwa ringförmiges, beispielsweise von Kühlwasser durchflossenes Rohr (8) begrenzt wird, das die innere Berandung der Herdwandung' der Hauptfeuerzone (5) bildet.
  4. 4. Gaserzeuger nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Hauptluft .der Hauptfeuerzone (5) durch das Mittelloch (8) für den Durchtritt der von der Hilfsfeuerzone (i2) aufsteigenden Gase und Dämpfe zugeführt wird.
  5. 5. Gaserzeuger nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb der Hauptfeuerzone (5) angeordnete Herd (io) für die Hilfsfeuerzone (i2) einen Rost (ii) besitzt, durch welchen der Hilfsfeuerzone (i2) mit verhältnismäßig geringer Geschwindigkeit wassergesättigte Hilfsluft (bei 13) zugeführt wird, die sowohl die Hilfsfeuerzone (i2) als auch die Hauptfeuerzone.(5) durchströmt.
  6. 6. Gasgenerator nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserbeladung der Hilfsluft durch das indem Kühlrohr (8) des Hauptherdes erhitzte und/oder zum Sieden gebrachte Wasser erfolgt. -J Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 291 279.
DED2472D 1942-08-11 1942-08-11 Gaserzeuger, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE887987C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE291279C (de) *

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