DE888281C - Schnelldistanzschutz - Google Patents

Schnelldistanzschutz

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Publication number
DE888281C
DE888281C DEA9570D DEA0009570D DE888281C DE 888281 C DE888281 C DE 888281C DE A9570 D DEA9570 D DE A9570D DE A0009570 D DEA0009570 D DE A0009570D DE 888281 C DE888281 C DE 888281C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
current
impedance
distance protection
diagonal
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Expired
Application number
DEA9570D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Dr-Ing Habil Kraemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/40Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to ratio of voltage and current

Landscapes

  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Es ist bereits vorgeischlagen worden, das Impedanzrelaiis eines. Schnelldisbanzschutzes in die Diagonale einer Brückenschaltung zu legen, deren eine Seite von einem der Kurzschluß@spannung proportionalen und Jeren andere Seite von einem dem Kurzschlußstrom proportionalen Gleichstrom gespeist wird,. Die Schaltungen beifder Seiten sind -dabei @dämpfungsarm ausgeführt, so daß der Brückenstrom möglichst rasch,den Änderungen von Strom und Spannung auf der Wechselstromseite folgen kann.
  • Als Dämpfungsquelle wirkt aber noch .die In@duktivität,des Impedanzrelais in @derBrückendiagonalen. Im normalen Betriebszustand (Uk = Uo, Jk o) fließt der volle Gleichstrom J .der Spannungsseite (s. Fig. i der Zeichnung) über,den Relai@smagnetenZ und gilbt ihm seine maximale Magnetioierung. Sinkt jetzt, wie die Fg.2 zeigt, im Kurzschluß die Spannung U, auf U k, so. folgt der Diagonalstrom i infolge der Zetkonstanten der Diagonale verzögert, wie in Fig. 3 dargestellt ist.
  • Um das Abklingen der Spannungsmagnetisierung zu beschleunigen, sind erfindungsgemäß in der Brückendiagonale Mittel, die ihre Zeitkonstante kurzzeitig verkleinern, vorgesehen. So kann man z. B. im Augenblick des Ansprechens die Zeitkonstante -durch vorübergehendes Einschalten eines Oh.mschen Widerstandes in die Diagonale herabsetzen. Diese Schalturig wird zweckmäßig vom Anregerelais vorgenommen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in,den Fig. 4. bis 7 beispielsweise dargestellt. In Fig. 4 ist R der Ohmsche Wiidierstand, der durch idas -,%,nregeglied dem Relais Z mittels des Schalters S kurzzeitig vorgeschaltet wird. Der Diagonalstrom i nimmt dann .den aus Fig. 5 ersichtlichen Verlauf. t' ist dabei. die Umschaltzeit bei verkleinerter Zeitkonstante.
  • Dadas Relais beim Nulldurchgang der Magnetisierung anspricht,braucht nur in der Nähe des Nulldurchganges der genaue Diagonal:strom über (das Relais zu fließen. Eine starke Magnetiisierung im Ruhezuistand von der Spannungsseite her erhöht nur unnötig,die magnetische Energie des: Relais und :damit die Abkl,ingzeit. Es wird (daher weiter vorgeschlagen, parallel zum Impedanzrelaiis einen stromabhängigen Widerstand zu legen, der im Ruhezustand den Diagonalstrom biss auf einen Bruchteil vom Relais abzweigt, beim Absinken -des Diagonalstromes aber seinen Widerstand derart erhöht, daß der ganze Strom schließlich über die Relaiswicklung Z fließt. Dies ist in F'ig. 6 zu sehen, worin Z das Relais und W den stromabhängigen Widerstand darstellt. Am vorteilhaftesten arbeitet eine .der Anordnungen nach Fig. 4 und 6 gemäß Fig. 7. Alls stromabhängiger Widerstand wird dabei zweckmäßig eine Gleichrichterplatte G benutzt.
  • Eine weitere Herabsetzung ider magnetischen Energie des Relais wird idurch möglichst weitgehende Querischnittsschwächung des Relaiskernes erzielt, derart, daß ider Kern bereits bei einer AW-Zahl, (die ,die zum sicheren Haften dies. Ankers erforderlichen AmpeTewindungen nur wenig übersteigt, bereits gesättigt ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnelltdistanzschutz,bei,demidaas Innpedanzrelais in der Diagonalen einer Brückenschaltung liegt, deren eine Seite von einem der Ku@rzschduß-spannungp:roportionalen undderen andere Seite von einem dem Kurzsohlußstrom proportionalen Gleichstrom gespeirst wird, ,dadurch gekennzeichnet, daß in der Brückendiagonale ides Impedan:zgliedes Mittel zur Verringerung ,der magnetischen Energie des Impeidanzrelais vorgesehen sind.
  2. 2. Schnelldistanzschutz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Augenblick des Ansprechens kurzzeitig .die Zeitkonstante des Impedanzrelais @duroh Vorschalten eines Ohmschen Widerstandes verkleinert wird.
  3. 3. Schnellddistanzschutz nach Anspruch 2, @d-a-,durch gekennzeichnet, ,daß das Vorschalten des Widerstandes vom Anregegliedi vorgenommen wird.
  4. 4. Schnelldistanzschutz nach Anspruch i, idadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Impedanzrelais ein stromabhängiger Widerstand liegt.
  5. 5. Schnelldi!stanzschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß als stromabhängiger Wi=derstand ein Trockengleichrichter benutzt wird. ,
  6. 6. Schnel.ldiistanzschutz nach Anspruch i, d:a-(du.rch gekennzeichnet, daß parallel zum Impedanzrelais ein stromabhängiger Widerstand liegt und im Augenblick des Ansprechens dem Impedanzrelais kurzzeitig ein Oh:mscher Wiider-@stand vorgeschaltet wird.
  7. 7. Schnellidistanzschutz nach Anspruch i, diaidurch gekennzeichnet, daß der hochpermealble Relaiskern mit so geringem Querschnitt ausgeführt wird., idaß er schon bei einem AW-_ Betrag, der ,die zum Halten ides Ankers erforderlichen Amperewindungen nur wenig übersteigt, bereits gesättigt ist.
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