DE889059C - Druckgiessmaschine - Google Patents
DruckgiessmaschineInfo
- Publication number
- DE889059C DE889059C DEB3428D DEB0003428D DE889059C DE 889059 C DE889059 C DE 889059C DE B3428 D DEB3428 D DE B3428D DE B0003428 D DEB0003428 D DE B0003428D DE 889059 C DE889059 C DE 889059C
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- DE
- Germany
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- pressure
- press
- ram
- casting machine
- die casting
- Prior art date
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- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D17/00—Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
- B22D17/08—Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled
- B22D17/12—Cold chamber machines, i.e. with unheated press chamber into which molten metal is ladled with vertical press motion
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
Description
- Zum Herstellen von Metallteilen nach dem Spritzgießverfahren benutzt man hydraulische Pressen, bei denen der Stempel der Presse durch hydraulischen Druck angetrieben wird. Die zum Spritzen verwendeten Metalle werden in einen Zylinder eingefüllt, derunter dem Druck eines hydraulisch angetriebenen Kolbens steht. Der Preßstempel dient also nur dazu, .die Gießform während des Spritzvorganges geschlossen zu halten. Damit aus der Gießform infolge des Druckes des Preßkolberns kein Metall austreten kann, muß,der Druck des Preßstempels immer um einen gewissen Betrag größer sein als,der von dem Preßkolben ausgeübte Druck.
- Um auf ,der mechanischen Presse nach demgleichen Verfahren gießen zu können, hat man schon Werkzeuge konstruiert, bei denen der im Unterteil geführte P'reßkolben durch den Druck des Pressenstempels verschoben wird. Mit (Hilfe dieses Werkzeuges kann auf einer gewöhnlichen Oberdruckpresse ohne besondere weitere Hilfsmittel nach dem Spritzgießverfahren gearbeitet werden. Bei dieser Art Werkzeuge wird der Druck des Pressenstempels durch zweiarmige Hebel übertragen, die ein gewisses Übersetzungsverhältnis haben müssen, damit .der Schließdruck ,des Matrizenoberteils immer um einen gewissen Betrag größer ist als ,der Druck -des Preß@kolbens. Das Verhältnis zwischen Schließdruck und Druck ,des Spritzkolbens !ist von der Größe der Spritzgußteile abhängig. Je größer die Gesamtoberfläche der herzustellenden Gußstücke ist, um so größer muß auch der Unter-,schied zwischen Schließ- und Preßdruck sein, d. h. daß die zweiarmigenHebel des vorerwähntenWerkzeuges je nach Größe des herzustellenden Gegenstandes verschiedene Hebelverhältnisse haben müssen. Durch den Einbau der zweiarmigen Hebel beidem auf Oberdruckpressen verwendbaren Spritzwerkzeug erfährt dieses Werkzeug in Richtung ,des Preß,druckes eine beträchtliche Erhöhung, so daß es nicht bei allen Oberdruckpressen anwendbar ist, weil der zwischen Pressentisch und Preßstempel zur Verfügung stehende Raum nicht immer ausreicht.
- Durch den Gegenstand der Erfindung sollen die beiden vorgenannten Nachteile der-Spritzwerkzeuge für Oberdruckpressen beseitigt werden. Er -besteht darin, daß die Kraft des Preßstempels von dem Matrizenunterteil, auf welchem der Druck des Preßstempels ruht, auf den Spritzkolben durch zwei oder mehrere doppelarmige Hebel übertragen wird, ,die an dem Rahmen der Presse gelagert und in ihren Hebellängen veränderbar sind.
- In -der Abbildung ist eine Spritzgießmaschine dargestellt, (die mit :der erfindungsgemäßen Einrichtung versehen ist. Auf den Pressentisch z ist das Matrizenunterteil 2 ,in Richtung des Preßdruckes verschiebbar gelagert und vermittels der Stifte oder Bolzen 3 in dieser Richtung geführt. Drückt der Oberstempel q. des Werkzeuges, welcher unter ,dem Druck des Press-enstempels steht, auf das Unterteil 2, so wird dadurch die Gießform geschlossen. Der Druck des Preßstempels wird aber gleichzeitig über die Laschen 5 und 6 durch Vermittlung der Hebel 7 auf den: Preßkolben 8 übertragen. Der Preßkolben ,drückt das indem Raum 9 befindliche Metall durch die Kanäle ro) in die Hohlräume der Gießform hinein.
- Dse. Hebel-7 sind in Bolzen r r gelagert, die im Rahmender Presse abgestützt sind. Außerdem besitzen die Hebel 7 noch mehrere Löcher 12, die zur Veränderung der Hebellängen der Hebel? dienen. Je nachdem -das Verhältnis zwischen Schließdruck und Preßdruck verändert wenden soll, werden die Hebel 7 in den dafür in Betracht kommen@dien Löchern gelagert. Es ist im Sinne der Erfindung einerlei, in welcher Weise die Hebellängenänderung .der Hebel 1 durchgeführt wird. Es können auch andere Mittel als die vorerwähnten zur Anwendung kommen. Dadurch, .d'aß die Hebel zur Übertragung ,der Kraft des Preßstempels- auf den Spritzkolben unterhalb,des Tressentisches angeordnet sind, kann da:s Werkzeug in seiner Bauhöhe erheblich niedriger gemacht werden, so daß diese Einrichtung auch bei solchen Maschinen benutzt werden kann, bei denen zwischen Tisch und Preßstempel nur ein geringer Raum zur Verfügung steht.
- Außerdem besteht noch die Möglichkeit, die Lagerung der Kraftübertragungsorgane zwischen Matrizenunterteil und Preßkolben--so kräftig zu gestalten, 4aß eine ü'bermäßigte Beanspruchung der einzelnen Organe und insbesondere der Reibflächen in den Lagerschalen nicht eintritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: - Druckgießmaschine zum Herstellen von Metallteilen, . -bei der durch die Bewegurig des unter -dem Druck des Preßstempels stehenden _Matrizenunterteils der Spritzkolben entgegen ,der Bewegungsrichtung des Preßstempels verschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft des- Preßstempels von dem Matri:zenunterteil auf den Spritzkolben durch zwei oder mehrere .doppelarmige Hebel übertragen wird., .die an,dem Rahmen der Presse gelagert und in ihren Hebellängen veränderbar :sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB3428D DE889059C (de) | 1943-10-07 | 1943-10-07 | Druckgiessmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB3428D DE889059C (de) | 1943-10-07 | 1943-10-07 | Druckgiessmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE889059C true DE889059C (de) | 1953-09-07 |
Family
ID=6953192
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB3428D Expired DE889059C (de) | 1943-10-07 | 1943-10-07 | Druckgiessmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE889059C (de) |
-
1943
- 1943-10-07 DE DEB3428D patent/DE889059C/de not_active Expired
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