DE889720C - Sohlenglaettmaschine - Google Patents

Sohlenglaettmaschine

Info

Publication number
DE889720C
DE889720C DED6325D DED0006325D DE889720C DE 889720 C DE889720 C DE 889720C DE D6325 D DED6325 D DE D6325D DE D0006325 D DED0006325 D DE D0006325D DE 889720 C DE889720 C DE 889720C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
valve
movement
shoe
machine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED6325D
Other languages
English (en)
Inventor
John Jackman Austin
Fred Verne Hart
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boston Chemical Products Co
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
Boston Chemical Products Co
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Boston Chemical Products Co, United Shoe Machinery Corp filed Critical Boston Chemical Products Co
Priority to DED6325D priority Critical patent/DE889720C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE889720C publication Critical patent/DE889720C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A43—FOOTWEAR
    • A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D89/00—Sole-levelling machines with rolls

Landscapes

  • Actuator (AREA)

Description

  • Sohlenglättmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Bearbeiten von. Schuhböden, insbesondere Sohlenglättrnaschinen, beschränkt sieh jedoch keineswegs auf Maschinen dieser Art.
  • Sohlenglättmaschinen mit einer Glättrolle sowie mit einem in Längsrichtung der Maschine schwingbaren Schubträger sind bekannt. Der Schuhboden wird beim Schwingen des Schuhträgers fortschreitend durch die Glättrolle bearbeitet. Die Erfindung bezweckt nun, solche Maschinen so zu betätigen, daß die Schwingbewegungen des Schubträgers und -die Kippbewegungen der Glättrolle immer von dem Arbeiter gesteuert werden, ohne jedoch irgendwelchen Kraftaufwand seitens des Arbeit:rs zu benötigen. . Erfindungsgemäß wird das Kraftgetriebe des Schuhträgers so durch einen Handhebel gesteuert, daß der Schwingungsausschlag des .Schuhträgers sowie dessen Richtung und Geschwindigkeit gänzlich von der entsprechenden Bewegung des Handheb:Is abhängen und der Schuhträger beim Anhalten des Handhebels angehalten wird. Das Getriebe enthält erfindun!gsgemäß ein Ventil, das durch den Handhebel über einen weiteren Hebel zum Einleiten vonDruckflüssigkeit inZylinder in seinem G:ihäuse entsprechend nach einer oder .der anderen Richtung geschaltet wird, wobei die Bewegung eines in den Zylindern gleitbaren Kolbens in Anpassung an die Schwingbewegung des Handhebels den Schuhträger über ein Zahngetriebe bewegt. Ein ScAitteri `yfrd während-der Schwingbewegung des Schuhträgers .durch Verbindung. mit dem Kolben verschoben und ist dabei bestrebt, die jeweilige Ventilwirkung aufzuheben. Infolgedessen wird die Bewegung des Schuhträgers beim Anhalten -des Handhebels .selbsttätig beendet. Die Glättrolle hat erfindungsgemäß ebenfalls einen so -durch einen Handhebel gesteuerten Kraftantrieb, daß der Kippausschlag der Glättrolle quer zum Schuh sowie dessen Richtung und Geschwindigkeit gänzlich von der entsprechenden Bewegung des Handhebels abhängen und die. Glätträlle beim Anhalten des Handhebels angehalten wird. Die Maschine wird infolgedessen dhne irgendwelchen Kraftaufwand .des Arbeiters gänzlich von ihm gesteuert. Die Glättrolle und der Schuhträger werden vorzugsweise hydraulisch angetrieben, jedoch kann auch ein Antrieb anderer Art verwendet werden.
  • Ein federbelasteter, mit dem Träger des. Handhebels für-den Schuhträger verbundener Winkelhebel wird erfrndungsgemä@ ungefähr beim Bewegen des Spitzenlagers des Schuhträgers unter die Glättrolle durch ein Gesperre festgelegt, wodurch eine Vorwärtsschwingbewegung des Handhebels über diese Lage hinaus verhindert wird. Zum Auslösen des Gesperres beim Ausschwingen des Schuhträgers in Ausgangslage wird eine einen Teil dieses Handhebels bildende Stange am Ende des Glättvorganges abwärts bewegt. Ferner ist erfindungsgemäß eine verstellbare Steuerung artgeordnet, die durch Anheben des' zum Kraftgetriebe des Schuhträgers gehörigen Ventils bei der Rückwärtsbewegung des Schuhträgers die Druckflüssigkeit von dem Kolben abschneidet, um die Rückwärtsschwingbewegung des Schuhträgers zu begrenzen. Hierdurch wird erreicht, daß die Glättrolle während des Glättvorganges immer mit einem Teil des Schuhbodens im Eingriff bleibt.
  • Die Höchstgeschwindigkeit der Schwingbewegung des Schuhträgers oder ,der Kippbewegung der Glättrolle wird durch Einstellung der Bewegung der entsprechenden Ventile mittels verstellbarer Anschläge bestimmt. Ein Arm hält die Glättrolle unter dem. Druck von Federn gewöhnlich in Tieflage eingestellt, wobei der Arm durch eine unter der Wirkung ,des Schuhträgers stehende hydraulische Vorrichtung zum Anheben der Rolle gegen die Wirkung der Federn bewegt wird, um ein Anstoßen der Glättrolle gegen das Schuhspitzenende zu verhindern. Solch ein Anstoßen könntr, leicht zu einer Beschädigung des Schuhes oder der Sohle führen. Eine mit der Spitzenstütze verbundene Stange betätigt gemäß .der Erfindung beim Schwingen des Schuhträgers einen Kniehebel zum Bewegen eines Ventils, das zum Anheben der Glättrolle Druckflüssigkeit in dem hydraulischen Antrieb einleitet. Ein verstellbarer Kragen auf der Stange wirkt zu einer bestimmten Zeit in der Schwingbewegung des Schuhträgers zum Auslösen des Armes auf einen mit dem Ventil verbundenen Hebel ein, so daß die Glätträlle durch die auf sie einwirkenden Federn wieder abwärts bewegt werden kann. Die Stange wird bei der Bewegung des Schuhträgers in Ausgangslage so bewegt, däß der Hebel ausgelöst und das Ventil sodann zum Anheben der Glättrolle vor dem Bewegen des Schuhspi.tzenendes über dieGlätträlle hinaus bewegt wird. Ferner ist mit der Stange ein Trethebel verbunden, der dazu dient, ein Anheben der Glättrolle jederzeit während des Arbeitsganges der Maschine zu ermöglichen.
  • Die hydraulische Vorrichtung besteht erfindungsgemäß aus zwei Kolben, zwischen denen Druckflüssigkeit eingesperrt ist, und die Aufwärtsbewegung des einen Kolbens unter der Wirkung der Druckflüssigkeit bewegt den anderen Kolben zum Anheben der Glättrolle durch die zwischen den Kolben eingesperrte Druckflüssigkeit aufwärts. Bei der Abwärtsbewegung der Kolben fließt die eingesperrte Druckflüssigkeit nach einem Behälter hin. Gemäß der Erfindung ist eine Bremse angeordnet, die dazu dient, die Bewegung des zum Aufundabbewegen der Glättrolle .dienenden Hebels zum Unterbrechen des Druckmittelflusses nach der hydraulischen Vorrichtung zu verzögern. Die Bremse besteht aus einem Kolben, der in einer Bohrung bewegbar ist, wobei ein. durch eine Sehraube verstellbares Kugelventil das Unterende der Bohrung verschließt. Durch Verstellen der Schraube kann, die Bremse ausgelöst werden, so da.ß die Glättrolle unter Betätigen des Trethebels jederzeit zum Ausüben von Hammerschlägen auf irgendeinen erwünschten Teil des Schuhbodens betätigt werden kann..
  • Die Erfindung bietet einen weiteren Vorteil, indem sie ein Erhöhen des Druckes der Flüssigkeit beim des Schuhträgers 'herbeiführt. Erfindungsgemäß verstärkt der obenerwähnte Kniehebel bei seiner Bewegung in Strecklage die Spannung einer Feder, um ein Ventil zum Verschließen von nachdem Tank führenden Leitungen zu schalten und den Druck der Flüssigkeit zu erhöhen. Die Druckflüssigkeit hält das Ventil gewöhnlich gegen die Feder offen, wobei die Spannung der Feder durch Relativbewegung zwischen einem durch den Kniehebel bewegbaren Kolben und einer an dem Kolbenbefestigten Stange verändert werden kann. Ein mit ;dem Ventil verbundener Teller taucht in die .durch das Ventil fließende Druckflüs,sigkeit ein und, verzögert die Bewegung des Ventils inbeiden . Richtungen.
  • In den Zeichnungen isst eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt: Fig. i ist eine Seitenansicht der Maschine; Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Maschine ohne Wenkstückträger; Fig.3 ist eine vergrößerte Seitenansicht des hydraulischen Antriebes.der Glättrolle, teilweise im Schnitt; Fig. 4 ist- eine vergrößerte Seitenansicht eines Ventils zum Steuern der Stärke der Druckflüssigkeit; Fig. 5 ist eine Einzelansicht, in der Richtung des Pfeiles V der Fig. 4 gesehen; Fig. 6 ist eine Schnittansicht nach Linie VI-VI der Fiig. 4; Fi:g. 7 ist eine Einzelansicht einer Bremse; Fig. 8 ist eine Schnittansicht nach Linie VIII-VIII der Fi.g. 4; Fig.9 ist eine Seitenansicht .des hydraulischen Antriebes des Werkstückträgers; Fig. io ist eine vergrößerte Seitenansicht eines Teils des in Fig. 9 dargestellten Antriebes; Fig. i i ist eine Vorderansicht gewisser, in Fig. io dargestellter Teile; Fi.g. 12 ist eine Seitenansicht des Handhebels zum Betätigen der Glättrolle; Fig. 13 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des in Fig. 9 dargestellten Ventils, und Fig. 14 ist eine senkrechte Schnittansicht des in Fig. .4 dargestellten Steuerventils.
  • An dem Maschinengestell 2o sind ein Schuhträger und eine Glättrolle 24 schwingbar befestigt. Die Glättrolle wird nachgiebig im Eingriff mit dem Schuhboden bewegt und quer zum Schuh hin und her gekippt. Der sich zum Aufsetzen von Schaftstiefeln sowohl wie Schuhen eignende Schuhträger besteht aus einer ein verstellbares Spitzenlager 32 tragenden Spitzenstütze 26 und einer mit einem Leistenzapfen versehenen Fersenstütze 3o. Die Spitzenstütze 26 ist auf einer in dem Maschinengestell 20 gelagerten Welle 28 befestigt, und, die Fersenstütze 30 ist lose auf der Welle 28 gelagert. Die Fersenstütze kann infolgedessen in bekannter Weise der Schuhgröße entsprechend bezüglich der Spitzenstütze eingestellt werden. Der Werkstückträger ist ferner in bekannter Weise mit einer auf den Schuhspann einwirkenden Stütze 105 versehen, die beim Einschwingen des Werkstückträgers kraftschlüssig gegen den Schuh bewegt und gesperrt wird.
  • Zum Schwingen des Werkstückträgersdient ein durch Druckflüssigkeit betätigter Kolben 18o (Fig. 9). Eine Verzahnung 182 des Kolbens i8o kämmt mit einem Ri:tzel 184, .das auf einer in einem Träger 187 gelagerten Querwelle 186 befestigt ist. Der Träger 187 wird durch eine in dem Maschinengestell 2o gelagerte Querwelle i89 und eine V-förmige, mit dem Maschinengestell verbundene Querstange igi abgestützt. Das Ritzel 184 kämmt ferner mit einem Zahnsegment 188, das auf einem die Welle 28 umgebenden und an der Spitzenstütze 26 befestigten Arm 154 ausgebildet ist. Kolbenköpfe igo, 192 an beiden Enden des Kolbens i8o sind 196 gelagert. Mit den gleitbar in Zylindern. 194, Zylindern 194, 196 wiederum sind Rohre 198, Zoo verbunden, durch die Druckflüssigkeit, vorzugsweise Öl, den Zylindern abwechselnd zum Beweger des Kolbens i8o und infolgedessen zum Schwingen des Werkstückträgers zugeführt wird. Die Rohre 198, Zoo sind mit einem Ventilgehäuse 2o2 verbunden. Ein in dem Gehäuse 2o2 gelagertes Ventil wird durch den Arbeiter zum Steuern des Fließens der Druckflüssigkeit nach und von dem Zylinder 194 oder 196 betätigt.
  • Zum Kippen der Glättrolle 24 dient ein .durch Druckflüssigkeit betätigter Kolben 204 (Fig. 3). Eine Verzahnung des Kolbens 2o4 kämmt mit einem Ritzel 2o8, das auf einer Querwelle 2@zo befestigt ist. Die Welle 210 ist in einem Träger 211 gelagert, der eb'nnfalls von der Welle 189 und der Querstange igi abgestützt wird. Ein Hebel 21:2 auf dem Außenende der Welle 2io ist durch ein verstellbares Verbindungsstück 214 (Fig. i) mit einem Arm 216 eines Rollenträgers 218 verbunden., der schwingbar auf einer im Oberende des Maschinengestells 2o gelagerten, von vorn nach hinten der Maschine verlaufenden Welle 220 gelagert ist. Kolbenköpfe 222, 224 (Fi:g. 3) an den beiden Enden des Kolbens 204 bewegen sich in Zylindern 226, 228, die in dem Träger 2i i gelagert sind. Die Zylinder 226, 228 sind je .durch Rohre 230, 232 mit einem Ventilgehäuse 234 verbunden. Der Arbeiter betätigt ein in dem Gehäuse vorgesehenes Ventil zum Steuern des Fließens derDruckflüssigkeit nach und von dem Zylinder 226 oder -228.
  • Die Druckflüssigkeit wird durch eine dauernd laufende Zahnradpumpe 236 (Fig. 4), die auf beliebige Weise angetrieben wird, von einem Tank 240 im Unterende des Maschinengestells 20 durch ein Rohr 242, ein. Ventilgehäuse 246 (Fig. 6) und ein Rohr 248 nach den Ventilgehäusen 2o2, 234 gefördert.
  • Leitungen 250, 252, 254 in dem Ventilgehäuse 202 (Fig. 13) stehen je mit den Rohren 198, Zoo und 248 in Verbindung. Eine Muffe 256 ist in einer Bohrung des Gehäuses 202 eingesetzt. Die Enden des Gehäuses sind durch an .dem Gehäuse befestigte Kappen 258, 262 verschlossen, die teilweise in die Bohrung einpassen und je gegen die Enden der Muffe 256 anliegen. Leitungen 264:266, 268 in der Muffe 256 stehen je mit den Leitungen 25o, 252, 254 in Verbindung. In der Muffe 256 ist ein hohles Ventil 270 gleitbar gelagert, und Flanschen an den Enden des Ventils dienen zum Schließen der Leitungen 264 und 266. Der Mittelteil des Ventils ist abgesetzt und bildet mit der Muffe 256 zusammen eine Kammer 272, die .durch die Leitungen 254, 268 mit dem Rohr 248 verbunden ist.
  • Zum Betätigen des Ventils 270 dient ein Handhebel274 (Fig. 9 und io), der mit einem an dem Maschinengestell 2o befestigten Träger 277 verzapft und durch ein Verbindungsstück 278 mit dem nach unten zeigenden Arm 28o eines schwingbaren, an dem Maschinengestell 2o (Fig. 13) gelagerten Winkelhebels 282 verbunden ist. Ein nach vorn zeigender Arm 286 des Hebels 282 ist durch nach oben zeigende Lenker 288 mit einem Hebel 29o verbunden, der einerseits mit dem Kopf 292 einer Stange 294 verzapft und andererseits durch nach unten zeigende Lenker 296 (Fig. 9) mit einem senkrecht beweglichen Schlitten 298 verbunden ist. Eine Verzahnung 300 des Schlittens 298 kämmt mit einem kleinen, auf .der Welle 186 befestigten Ritzel 302. Das Unterende der Stange 29.4, die durch die Kappe 262 gesteckt ist, wird durch eine ziemlich starke Feder 3o6 im Eingriff mit einem Querbolzen 304 (Fig. 13) gehalten. Die Feder 306 erstreckt sich durch das Ventil 270. Das Oberende der Feder ist mit der Stange 294 und das Unterende der Feder .mit --einem Querbolzen 3o8 verbunden. Die Bolzen 3o4, 308 ,liegen je gegen die Ober- und Unterfläche des Ventils 27o an. Beim Schwingen des Handhebels nach hinten der Maschine wird das Ventil 270 abwärts bewegt und die Leitung 25o,264 geöffnet, so daß die Druckflüssigkeit von der Kammer a72 durch .das Rohr 198 in den Zylinder 194 einfließt. Der Werkstückträger wird infolgedessen nach hinten der Maschine geschwenkt. Beim Schwingen .des Handhebels nach vorn der Maschine dagegen wird das Ventil 270 aufwärts bewegt und die Leitungen 252, a66 zum Verbinden dies Zylinders 196 mit -der Kammer 272 geöffnet. Beim Einfließen der Druckflüssigkeit in den Zylinder 194 oder 196 wird die Druckflüssigkeit aus .dem anderen Zylinder ausgelassen und nach dem Tank 240 zurückgeleitet. Die Druckflüssigkeit wird aus :dem Zylinder 196 durch das Rohr Zoo, die Leitungen 252, 266, das Ventil 270 und ein Rohr 2io ausge-lassen, .das sich von dem Deckel 2-58 nach dem Tank 240 erstreckt. Beim Ausfließen der Druckflüssigkeit aus dem Zylinder 194 wird dieselbe durch das Rohr 198, die Leitungen 250, , 264.,' das Innere der Muffe 256 und das Rohr 310 nach dem Tank zurückgeleitet.
  • Wie in Fig. 9 ersichtlich, wird der Arm 154 zum Rückwärtsschwingen des Werkstückträgers durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens i8o abwärts geschwungen. Gleichzeitig wird der Schlitten 298 über die Welle 186 und das Ritzel 3o2 abwärts bewegt. Der Schlitt-n 298 ist dabei bestrebt, das Ventil 270 über den Hebel 29o zum Schließen der Leitungen 264, 25o und zum Anhalten des Werkstückträgars aufwärts zu bewegen. Der Arbeiter muß infolgedessen dauernd den Handhebel 274 betätigen, um diesem Bestreben des Schlittens 298 entgegenzuwirken und den Werkstückträger weiter zu schwingen. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens iSo ist der Schlitten 298 infolge der ihm erteilten Aufwärtsbewegung bestrebt, das Ventil 270 über den Hebel29o zum Schließen der Leitungen 264, 25o abwärts zu bewegen. Hierbei wird wiederum ein Anhalten des Werkstückträgers durch ein fortgesetztes Betätigen des Handhebels 274 verhindert. Der Schlitten 298 wirkt infolgedessen mit dem Handhebel 274 zusammen und begrenzt den Ausschlag der Vorwärts- und Rückwärtsschwingbewegungen des Werkstückträgers in Anpassung an .die Bewegung des Handhebels. Der Arbeiter kann nach Belieben :durch entsprechendes. Schwingen des Handhebels den Werkstückträger von vorn nach hinten oder von hinten nach vorn der Maschine schwingen und tzu irgendeiner Zeit während der Schwingbewegung anhalten. Die Glättrolle kann infolgedessen beliebig lange auf denselben Teil des Schuhbodens oder beim gleichmäßigen Hinundherschwingen des Werkstückträgers fortschreitend auf den Schuhboden einwirken.
  • Die Geschwindigkeit, .mit welcher der Werkstückträger :hin und her bewegt wird, hängt davon -ab, wie weit dieLeitungen264, 266 geöffnet werden, und .dics-es wird wiederum durch die Geschwindigkeit bestimmt, mit welcher der Handhebel 274 bewegt wird. Zum Begrenzen der Bewegungsweite des Ventils 27o ist eine- Stange 214 vorgesehen, die in die Kappe z62 eingeschraubt und durch eine Öffnung eines Ansatzes 3r6 des Kopfstückes 292 gesteckt ist. Oberhalb des Ansatzes 3r6 ist eine Sperrmutter 318 und unterhalb des Ansatzes ein Kragen 312 (Fig. 13) auf der Stange 31,4 befestigt. Der Kragen 312 begrenzt die Abwärtsbewegung und die Sperrmutter 3z8 die Aufwärtsbewegung des Ventils. Nachdem der Ansatz 316 in Eingriff mit einem dieser Anschläge durch genügende Beschleunigung der Schwingbewegung des Handhebels gebracht ist, wird der Werkstückträger danach mit Höchstgeschwindigkeit hin und her bewegt, und die Geschwindigkeit, mit der der Handhebel dann bewege wird, kann infolgedessen nicht mehr vergrößert werden.
  • In Ruhelage der Maschine wird die Druckflüssigkeit unter einem bestimmten niedrigen Druck durch ein in dem Gehäuse 246 gelagertes Ventil 322 gehalten, .das gegen ,den Widerstand einer Feder durch die Druckflüssigkeit offengehalten wird, so daß der Flüssigkeitsüberschuß durch Leitungen 32o d7es Gehäuses (Fig. 4 und 14) nach dem Tank 24o zurückfließen kann. Das Ventil 322 besteht aus einem Kopfteil 32i und einem Haupttei1323 -und ist in Muffen 324, 326 gleitbar gelagert, die in das Gehäuse 246 -eingesetzt sind. Das Unterende des Gehäuses ist teilweise .durch eine an demselben befestigten Platte verschlossen. Oberhalb der Muffe 324 ist in dem Gehäuse eine Muffe 33o gelagert, deren Unterende gegen die Muffe 324 anliegt und deren geflanschtes Oberende mit der Oberfläche des Gehäuses im Eingriff steht. Eine Stellschraube 332 verhindert Axialbewegung der Muffe 330 in dem Gehäuse 245. Durcheinen gleitbar in der Muffe 339 gelagerten Kolben 334 ist eine Stange 336 gesteckt, die in das Ventil 332 eingeschraubt ist. Eine die Stange 336 umgebende Feder 338 lagert einerseits in einer Aussenkung .des Venti;ls.322 und andererseits .gegen einen Absatz 340 des Kolbens 334. Leitungen 342, 34.4. in :dem Gehäuse 346 (Fing. 6) stehen mit den Rohren 243", 248 in Verbindung. Die Muffen 324, 326 ,sind den Leitungen 34.2, 34.4 gegenüber abgesetzt und bilden eine Kammer 346 (Fig. i4), durch ,die .die Druckflüssigkeit von dem Rohr 24.2 nach dem Rohr 248 fließen kann.
  • Der Kopfteil 32i des Ventils 322 ist in der Muffe 325 und der abgesetzte Hauptteil 323 des Ventils in der Muffe 326 gleitbar. Die Muffen 324, 326 und das Gehäuse 246 bilden zusammen mit dem abgesetzten Hauptteil des Ventils eine Kammer 348, die .durch Leitungen 347 in den Muffen 324, 326 (Fig. 14) mit der Kammer 346 verbunden ist. In dem Ventil 322 sind eine Anzahl Einkerbungen 350 vorgesehen. Ein Teller 354 am Unterende eines von dem Hauptteil 323 des Ventils nach unten zeigenden Stieles 352 ist-gleitbar in der Muffe 326 gelagert und von Druckflüssigkeit umgeben. Die Unterfläche des Tellers ist konkav gewölbt. In der Platte 32:8 ist eine kleine iVIittelöffnung 356 ausgebildet. Die Feder 338 ist bestrebt, das Ventil 322 abwärts und den Teller 354 nach der Platte 328 hin zu bewegen. Der Druck der Flüssigkeit gegen einen Absatz 358 hält das Ventil gegen den Druck der Feder 338 anfänglich *in seiner in Fig. 14 dargestellten Normallage, in der die Leitungen 350 ein Zurückfließen des Flüssigkeitsüberschusses durch Leitungen 36o in den Muffen und die Leitungen 320 nach dem Tank 240 hin ermöglichen. Durch die Einwirkung der Druckflüssigkeit auf den Teller 354 werden die Bewegungen: des Ventils 322 in entgegengesetzten Richtungen verzögert und infolgedessen ein unliebsames Vibrieren des Ventils verhindert. Die Spannung der Feder 338 ist so eingestellt, daß die Flüssigkeit in dem Rohr 248 unter genügend starkem Druck gehalten wird, um den Kolben i8o beimRückwärtsschwingen des Handhebels 274 zum Schwingen der Schuhspitze unter die Glättrolle zu betätigen.
  • Ein von der Stütze 26 nach unten zeigender Arm 362 (Fi:g. 9 und io) steht mit einer Rolle 364 im Eingriff, die von einem nach oben zeigenden Arm 366 (Fig. io und i i) getragen wird. Der Arm 366 ist auf einer in dem Maschinengestell 20 gelagerten Querwelle 368 befestigt, auf der ferner ein zweiter Arm 370 befestigt ist. Das Oberende des Armes 370 ist mit einer nach hinten. zeigenden, waagerechten Stange 372 verbunden, die in Lagern des Maschinengestells 2o gleitbar ist. Eine ziemlich starke Feder 378 umgibt die Stange 372 und lagert einerseits gegen eine auf der Stange versteAilbare Sperrmutter 374 (Flg. 3 und 9) und: andererseits gegen einen festen Anschlag 376 des Maschinengestells 20. Die Feder ist bestrebt, die Stange nach vorn der Maschine zu bewegen und die Rolle 364 im Eingriff mit dem Arm 362 zu halten. Eine verstellbare, in .das Oberende des Kolbens 334 (Fig. 4) eingeschraubte Stange 380 wird in eingestellter Lage durch eine Sperrmutter 382 gehalten, .die gegen das Oberende des Kolbens 334 anliegt. Mit der Stange 380 ist ein Arm 384 eines Kniehebels verzapft, dessen anderer Arm 386 (Fig. 3) auf einer in einem Träger 390 (Fig. 4 und 5) gelagerten Schwingwelle 388 befestigt ist. Der Träger 390 ist an den Trägern 187, 211 befestigt. Auf dem anderen Ende der Welle 388 (Fig. 5) ist ein nach unten zeigender Arm 394 befestigt, in des.senUnterend:en ein Lager für einen Block 396 ausgebildet ist. Der mit einer Ausnehmun.g versehene Block sitzt rittlings auf einer mit :der Stange 372 verbundenen, mit einem Kopfteil 399 versehenen Muffe 398. Der Kopfteil 402 einer gleitbar auf der Stange 372 gelagerten Muffe 400 wird mit dem Ende der Muffe 398 durch eine Feder 404 im Eingriff gehalten. Die Feder 404 umgibt die Muffe 400, und die Stange 372 und liegt einerseits gegen einen auf der Stange 372 befestigten Kragen 4o6 und andererseits gegen den Kopfteil 4o2, an. In Ruhelage der Maschine befindet sich der Kniehebel in Knicklage (Fig. 4), der Block 396 steht im Eingriff mit dem Kopfteil 4o2 der Muffe 400, und eine verstellbare Anschlagschraube 408 in. dem Arm 386 liegt gegen einen Anschlag 41o des Trägers 39o an. Bei der Rückwärtsbewegung ,des Werkstückträgers wird die Stange 372 durch die Feder 378 vorwärts bewegt, und die Feder 404 schwingt den Kniehebel 38q., 386 über die Muffe 4oo und den Block 396 in Strecklage, in der eine ebenfalls mit dem Arm 386 verbundene Anschlagschraube 412 gegen einen Anschlag 414 des Trägers 39o anliegt. Beim Schwingen des Kniehebels in Strecklage wird der Kolben 334 über die Stange 380 zum Zusammenschieben der Feder 338 abwärts bewegt, wodurch das Ventil 322 nach unten geschoben und infolgedessen weiteres Ausfließen der Druckflüssigkeit durch die Lei.-tungen 360, 32o nach dem Tank verhindert wird. Dies hat eine Druckerhöhung der Flüssigkeit in den Rohren 242, 248 zur Folge, und das Ventil wird, wenn derDruek der Flüssigkeit stark genug ist, den Widerstand der Feder 338 zu überwinden, wieder in Normallage (Fig.4 und 14) bewegt, damit der Flüssigkeitsüberschuß durch die Leitungen 36o, 32o ausfließen kann. Durch. Verstärken der Spannung der Feder 338 beim Bewegen des Kniehabe.ls in Strecklage wird der auf die Kolbenköpfe igo, 192 einwirkende Druck erheblich erhöht. Die Spannung der Federkahn durch Relativverstellung zwischen .dem Kolben 334 und der Stange 380 verändert werden, um ein Ausfließen der Druckflüssigkeit bei einem beliebigen, vorher bestimmten Druck zu ermöglichen. Das Ventil regelt infolgedessen den Druck der durch die Pumpe 236 erzeugten Druckflüssigkeit.
  • Die in Ruhelage tiefer als in. Arbeitslage eingestellte Glättrolle 24 wird im Gleichtakt zur ersten Rückschwin gbewegurng des Werkstückträgers angehoben, um ein Anschlagen der Rolle gegen die Sohilenspitze zu verhindern und ein Beschädigen der Sohlenkante oder Verbiegen .derselben zu vermeiden. Die Rolle ist drehbar auf einer Welle46 (Fig. 2) gelagert, die in einem Träger 418 sitzt. Zwischen den Enden der Rolle und dem Träger 4i8 sind Federn 420 vorgesehen, .die gewöhnlich .die Rolle auf der Welle zentrieren. Die Federn gestatten jedoch ein Verschieben der Rolle 24- auf der Welle416 in Anpassung an die verschiedenen Formen von Schuhböden. Der Träger 418 ist schwingbar an dem Träger 2i8 (Fig. i) befestigt und hat einen .nach hinten zeigenden Arm 422, der durch ein kurzes Verbindungsstück 424 mit dem nach hinten zeigenden Arm 426 eines schwingbar an :dem Träger 218 befestigten Winkelhebels 428 verbunden ist. Zwei nach unten zeigende Arme 432 des Winkelhebels 428 tragen Zapfen 434, die in eine Nut 436 in dem Umfang einer gleitbar auf der Welle 22o gelagerten Muffe 438 eingreifen. Auf einer in dem Maschinengestell 2o gelagerten Querwelle 440 ist ein nach oben zeigender Arm 442 schwingbar gelagert, dessen gabelförmiges Oberende rittlings auf der Muffe 438 aufsitzt. Zapfen 444 an dem Oberende des Armes führen sich in einer Nut 446 im Umfang der Muffe 438. Mit einem auf der Welle 44o gelagerten, nach unten zeigenden Bügel4q8 ist ein Bügel452 durch eine mit Schraubengewinde versehene Stange 45o verbunden. Zwischen den Enden des Bügels 442 i-st ein Hebel 454 mit gleich weit zu beiden Seiten des Bügels hervorstehenden Armen schwingbar gelagert. Mit den Enden der Hebelarme sind Wi.derlager 456, 458 verzapft. An den Widerlagern 456, 458 sind je Stangen 473 befestigt, die sich aufwärts erstrecken und in Ausnehmungen von Widerlagern 464, 468 eingreifen. -Das Widerlager 464 ist mit dem Maschinengestell 2o und das Widenlager 488 mit einem ein Ganzes mit dem 'Arm 442 bildenden Arm q.72 verzapft. Die Stangen. 473 sind von stanken Federn 46o, 462 umgeben, die je gegen die Widerlager 456, 468 bzw. 458, 464 anliegen. Die Federn 460, 462 sind bestrebt, die Arme 470, 442 im Zeigersinn (Fig. i) zu schwingen und die Muffe 438 auf der Welle 220 nach hinten der Maschine zu schieben, wodurch der Träger 418 und infolgedessen die Rolle 24 abwärts bewegt werden. Die- Tieflage der Rolle 24 wird durch Angreifen des Armes 442. gegen eine verstellbare, in das Maschlnengestell 2o eingeschraubte Anscli#lagsehräube 472 bestimmt. Eine Sperrmutter 474 hält die Schraube 472 in ein gestellter Lage. Die Stange 450 ist mit rechten und linken Schraubengewinden versehen, so daß durch Drehen .der Stange der Bügel q.52 zum Verändern der Spannung der Federn 46o, 462 bezüglich des Bügels 448 bewegt werden kann. Zum Drehen der Stange 45o sind in einem auf der Stange befestigten Kragen 476 eine Anzahl Löcher ausgebildet, in die ein Werkzeug eingreifen kann.
  • Ein ebenfalls ein Ganzes mit dem Arm 442 (Fig. i) bildender Arm 478 ist durch ein verstellbares Verbindungsstück 48o mit einem Hebel 482 verbunden, der zwischen seinen Enden an einem an dem Maschinengest(ll 2o befestigten Träger 484 angelenkt ist. Das andere, gabelförmige Ende des Hebels q.-82 ,sitzt rittlings auf einem Kolben 488, wobei Zapfen 490 an .dem Hebelende in eine Nut 492 (Fig. 8) im Umfang des Kolbenoberendes eingreifen. Der Kolben q.,88 ist gleitbar in einem Deckel494 gelagert und hat an seinem Unterende einen T-förmigen Ansatz q.96, der in eine entsprechende Nut 498 eines in einem Zylinder 5o2 gleitbar gelagerten Kolbens 5oo eingreift. Der Deckel 4t94 ist an einem Träger 5o6 befestigt und hat eine Einsenkung, in die das Oberende des Zylinders 5o2 einpaßt. Der Zylinder 5o2 ist in einer Bohrung 5o8 des, Trägers 5o6 eingesetzt und liegt gegen eine Untrlagsplatte 51,9 an. Eine Mittelöffrnung 512 in der Unterlagspllatte verbindet den Zylinder mit einer Kammer 514 in .dem Träger 5o6. In der Kammer 514 ist ein Kolben 516 gleitbar gelagert. In eine Einsenkung des Kolbens 516 greift eine Feder 518 ein, deren anderes Ende gegen die Unterlagsplatte 51o anliegt und die bestrebt ist, den Kolben 516 im Eingriff mit einem aufrechten, mit einer Platte 522 verbundenen Bolzen 520 zu halten. Die Platte 522 ist andern. Träger 5o6 befestigt und verschließt das Unterende der Kammer 514. In einer -Bohrung 526 des Trägers 5o6 ist ein Ventil 528 eingesetzt, das gewöhnlich die in Fi@g.8 dargestellte Lage einnimmt, so .daß Druckflüssigkeit von dem Gehäuse 246 her durch ein. Rohr 530 und eine Leitung 532 in die Kammer 514 einfließen kann. Eine Leitung 534 verbindet den unterhalb des Kolbens 5oo gelegenen Teil des Zylinders 5o2 mit der Bohrung 526, so daß beim Öffnen der Leitung 534 .durch das Ventil die Flüssigkeit nach einem kleinen, oberhalb .des Ventiils 528 gelegenen Behälter 536 geleitet werden kann. Kammern 538, 540 in dem Träges 5o6 sind durch eine Leitung 541 verbunden, ,so daß die Druckflüssigkeit von dem Rohr 530 nach der Leitung 532 fließen kann. Durch Abwärtsbewegen des Ventils wird die Leitung 541 versperrt. Die Druckflüssigkeit kann jedoch bei der Abwärtsbewegung .des Kolbens 516 von derKammer 514 her durch die Leitung 532 in die Kammer 540 und von dort aufwärts durch Öffnungen 542 des Ventils 528 in den Behälter 536 einfließen, und Abwärtsbewegung desKolbens 5oo bewirkt einF.ließen der Druckflüssigkeit von dem Zylinder 5o2 durch die Leitung 534 und die Bohrung 526 nachdem Behälter 536 hin.. Etwaiger Druckflüssigkeitsüberschuß fließt vori .dem Behälter 536 durch Leitungen 544 (Fig. 4) des Trägers 5o6 nach dem Tank 240 zurück.
  • Das Oberende des Behälters 536 wird durch eine an dem Träger 5o6 befestigte Platte 5.46 (Fig. 8) verschlossen. Durch eine Bohrung der Platte 546 isst eine Stange 550 gesteckt, auf deren Unterende eine T-förmi.ge, in eine entsprechende Nut des Ventils 528 eingreifende Zunge 552 ausgebildet ist. Das Oberende der Stange 550 ist durch Gelenke 551 mit einem Hebel 554 verbunden, der schwingbar auf einem Bolzen 556 des Deckels 494 gelagert ist. Ein nach oben zeigender Arm 558 (Fig. 4) des Hebels 554 trägt eine Ösenschraube 56o, ,mit der eine Feder 562 verbunden ist. Das andere Ende der Feder ist an einem- in .dem Träger 390 vorgesehenen Bolzen 564 befestigt. Die Feder 562 ist Bestrebt, die Stange 550 über den Hebel 554 aufwärts und das Ventil 528 in die in Fig. 8 dargestellte Lage zu bewegen, i:ri der die Leitung 534 geschlossen und die Leitung 541 geöffnet ist. Die die Stange 55o anhebende Schwingbewegung des Hebels 554 wird durch Anschlagen eines Ansatzes 566 der Stange 55o gegen eine in derPlatte546 vorgeseheneAn@schlagschraube 568 begrenzt.
  • Durch Bewegen .des Kniehebels 384, 386 in Strecklage wird der Druck der Flüssigkeit verstärkt, so daß der Kolben 516 gegen den Druck der Feder 518 und der Kolben 5oo durch die zwischen den Kolben 516, 5oo eingeschlossene Druckflüssigkeit aufwärts bewegt wird, bis der Kolben 516 mit der Unterlagsplatte 51o im Eingriff steht. Der Kolben 500 sch-,vingt bei seiner Aufwärtsbewegung die Arme 478, 442 über den Hebel q:82 und die Stange 48o im Gegenzeigersünn (Fig. i), .so daß .die Glättroille in ihre Hochlage außer Eingriff mit dem Schuhboden bewegt wird. Beim Bewegen des Spitzen"endas des Schuhes unter die Glättrolle schlägt ein verstellbarer Kragen 574 (Fig. 4) auf dar Stange 372 gegen einen Block 576, der schwingbar mit einem Arm 578 des Hebels 554 verbunden ist, und schwingt den Hebel gegen den Widerstand der Feder 562 so, daß das Ventil 52,8 die Leitung 541 schließt und die Leitung 534 öffnet. Hierdurch wird .der Arm 442 freigegeben, und die Federn 46o, 46:2 schwingen ,die Glättrolle nachgiebig im Eingriff :mit dem Schuhboden. .Die Druckflüssigkeit kann durch eine kleine Mittelöffnung 579 des Kolbens 516 aus der Kammer 51.4 in dem Zylinder 5o2 fließen, so daß immer zwischen den Kolben 516, 5oo Druckflüssigkeit vorgesehen iisit.
  • Die Maschine ist mit einer Bremse versehen, die auf den Hebel 554 einwirkt und ein überschnelles Abwärtsbewegen der Glättrolle und Aufschlagen derselben .auf den Schuhboden verhindert. An dem Hebel 554 (Fig. 4) ist ein in einer Bohrung 584 (Fig. 7) des Trägers 5o6 gleitbar gelagerter Kolben 582 durch Verbindungsstücke 58o schwingbar befestgt. Die Bohrung 584, ist durch ein Mittelloch 586 und eine Leitung 588 mit dem Behälter 536 verbunden. Das Außenende der Leitung 588 eist .durch einen Schraubenstöpsel 59o verschlossen. Ein Kugelventil 592 sitzt in einer Pfanne im Unterende der Bohrung 584 und kann durch eine Schraube 594, .die in dem Träger 5o6 eingeschraubt ist, bezüglich der Pfanne verstellt werden. Beim Einfließen von Druckflüssigkeit in die Bohrung 5'84 von dem Behälter 536 her wird das Ventil durch .die Flüssigkeit angehoben. Die Schraube 594 stehlt das Ventil 592 vorzugsweise, wie in Fig. 7 dargestellt, so ein, daß zwischen dem Ventil 59,2 und dessen Pfanne eine kleine Öffnung zum langsamen Auslassen der Druckflüssigkeit aus der Bohrung 584 beim Abwärtsbewegen .des Kolbens 582 verbleibt und die Bohrung infolge des Druckes der Flüssigkeit auf das Ventil nicht versperrt wird. Durch das langsame Auslassen der Druckflüssigkeit aus der Bohrung 584 werden die Abwärtsschwingbewegung des Hebels 554 und die Abwärtsbewegung des Ventils 528 verzögert, wodurch die Glättrolle entsprechend langsam auf das Werkstück gesenkt wird. Beien Hinundfherschwingen des Werkstückträgers unter der Glättrolle her wird die Höhenlage der Glättrolle der Krümmung des ,Schuhbodens entsprechend verändert. Durch jede Änderung in .der Höhenlage der Glättrolle wird die Relativlage der Kolben 516 und 500 verändert. Wenn immer d'as Ventil 528 in die in Fig. 8 dargestellte Lagebewegt: wird, so wird die Glättrolle über die Kolben 516, 5oo aufwärts bewegt, ganz igleich, welche Höhenlage die Glättrolle zur Zeit auf dem Schuhboden einnimmt.
  • Das Ventilgehäuse 234 (Fig. 3) zum Steuern der Kippbewegungen .der Glättrolle bat Leitungen 598, 6oo, 602, die je mit den Rdhren 23o, 232, 248 in Verbindung stehen. Eine Muffe 6o4 in dem Gehäuse 234 hat den Leitungen 598, 6o2 gegenüberliegende Leitun#gen 6o6, 6o8, 61o. Flansche an den Enden eines gleitbar in der Muffe gelagerten Ventils 61? verschließen .die Leitungen 6o8, 6o8. Der Mittelteil des Ventils ist abgesetzt und bildet mit der Muffe zusammen eine Kammer 614, die durch die Leitungen 61o, 6o2 mit dem Rohr 248 verbunden ist. Zum Bewegen des Ventils 6i2 dient ein Handhebel 616, der an einem Bund 62o des Maschinengestells 2o (Fig. i) schwingbar J#efesti.gt ist. Das Hinterende eines mit einem Handhebel 616 verzapfte, Verbindungsstückes 622 ist an dem Arm 624 (Fig. 3) eines schwingbar an dem Maschinengestell 2o befestigten Winkelhebels angelenkt. Der andere Arm 628 des Winkelihel3els ist durch Gelenke 630 mit einem Hebel 632 verbunden, der schwingbar an demKopfteil 634 einer Stange 636 befestigt ist. Die Stange 636 ist durch eine Bohrung einer an dem Oberende des Gehäuses 234 befestigten Kappe 638 gesteckt. Das rechte Ende (Fig. 3) des Hebels 632 ist mit einem Lenker 642 verbunden, .der mit einem Arm 644 des Hebels 212 verzapft ist. Eine Feder 646 hält die Stange 636 im Eingriff mit einer Querstange 64.8, .die gegen die Oberfläche des Ventils 612 anliegt. Die Feder 646 ist durch das Ventil 612 gesteckt und mit einer gegen die Unterfläche des Ventils anliegenden Querstange 65o verbunden. Das Unterende des Gehäuses 234 wird durch eine Kappe 652 verschlossen. Ein Rohr 656 ist mit der Kappe 652 verbunden und dient dazu, die Druckflüssigkeit aus dem Zylinder 226 oder 228 durch das Innere des Gehäuses 234 nach dem Behälter 24o zurückzuhalten.
  • Beim Schwingen des Hand'hebe:ls 616 naclb hinten der Maschine wird das Ventil 6.12 zum Öffnen der Leitungen 6o6, 598 abwärts bewegt und Druckflüssigkeit zum Au,@wärtsbewegen des Kolbens 204 und zum Kippen der Glättrolle im Gegenzeigersinn (Fig. 2) in den. Zylinder 226 eingelassen, und beim Vorwärtsbewe gen des Handhebels 6,16 wird das Ventil 612 aufwärts .bewegt und in den Zylinder 228 Druckflüssigkeit .zum Abwärtsbewegen des Kolbens 204 und Kippen .der Glättrolle im Zeigersinn eingelassen. Der Kolben 204 ist gleichzeitig bei seiner Bewegung zum Kippen der Rolle 24 bestrebt, das Ventil 612 über die Hebel 212, 632 in die in Fig. 3 dargestellte Lage zu bewegen und eine weitere Kippbewegung der Rolle 24 zu verhindern, @so daß der Arbeiter den Handhebel 616 dauernd betätigen muß, um dfiesetn Bestreben entgegenzuwirken. Der Kippausschlag der Rolle sowie dessen Richtung und Geschwindigkeit hängen infolgedessen von .den Schwingbewegungen des Hebels 616 ab. Um die Bewegungsweite des Ventils 612 zum Öffnen der Leitungen 598 oder 6oo zu begrenzen und wiederum die Höchstgeschwindigkeit zu bestimmen, mit der die Rolle 24 gekippt werden kann, ist eine verstellbare Stange 658 .durch einen Ansatz 66.2 ,des Kopfteils 634 gesteckt und in .die Kappe 638 einge-.schraubt. Ein Kragen 66o und eine Sperrmutter 664 auf der Stange 658 begrenzen die Aufundabwärtsbewe@gung des Ventils 612. Wenn der Ansatz 662 durch genügende Beschleunigung der Schwingbewegung des Hebels 616 in Eingriff mit einem der Anschläge 66o, 664 gebracht ist, wird die Rolle 24 danach mit Höchstgeschwindigkeit gekippt, und die Schwingbewegung des Handhebels kann. nicht mehr beschleunigt werden.
  • Der in Höhen- sowie in Längsrichtung der Maschine verstellbare Handhebel besteht aus einer Stange 666 (Fig. i), auf deren Oberende ein Handgriff 668 befestigt ist. Die Stange 666 ist lin einem Führungsstück 67o bewegbar gelagert und wird durch eine Stellschraube 672 in eingestellter Labe (Fig. 12) festgelegt. Das Führungsstück 670 ist durch Bolzen 674 an einer Platte 676 befestigt, die bei 618 auf den Bund 62o sdhwiingbar ist und an die das Verbindungsstück 622 .angelenkt ist. Die Bolzen 674 sind durch konzentrisch izur Achse 6-i8 verlaufende Bogenschlitze 678 der Platte 676 gesteckt. Durch Lösen der Bolzen 674 können das Führungsstück 670 und die Stange 666 bezüglich der Platte 676 verstellt und infolgedessen kann die Lage des Handgriffes 668 nach Belieben vorwärts oder rückwärts der Maschine verändert werden. In Ruhelagz der Maschine nimmt der W ,erkstückträger seine Vorderlage (Fig. I), das Ventil die in. Fig. 3 dargestellte Lage und die Glättrolle :24 eine ungefähr waagerecht.-. Lage ein. Ein auf der Platte 676 ausgebildeter Ansatz 68o liegt hierbei gegen einen Ansatz 682 eines verstellbar auf .der Welle 28 befestigten Kragens 683 an und verhindert ein unerwünschtes oder unvorhergesehenes Vorwärtsschwingen des Hebels 6,16. Der Ansatz 68o wird beim Schwingen des Schuhträgers nach hinten der Maschine, freigegeben, und der Handhebel 616 kann danach zum Kippen der Rolle nach Belieben bewegt werden. -Die Vorwärtsbewegung .der Stange 372 zum Anheben der Glättrolle wird durch Anschlagen eines Bolzens 684 (Fig. 9) auf einem verstellbar mit der Welle 368 verbundenen Arm 686 gegen das Oberende eines Längsschlitzes 69o in einer verstellbaren Stange 688 begrenzt. Das Unterende der Stange 688 ist schwingbar mit einem an d em Maschinengestell 2o aasgelenkten Trethebel 692 verbunden.
  • Nach d,-,m Einschwingen des Schuhträgers wird ein Gesperre wirksam, das ein Vorwärtsschwingen des Hebels 274 verhindert, wenn immer das Schuhspitzenende unter .die Glättrolle bewegt ist. Der Handhebel 2,74 besteht aus einer Stange 696 (Fig. 1o), die gleitbar in einem bei 276 schwingbar auf dem Träger 277 gelagerten Führungsstück 698 ist. An .dem Oberende der Stange ist ein nicht dargestellter Handgriff ausgebildet. Bei 276 ist ferner eine Platte 700 mit dem Träger 277 verzapft. Durch konzentrisch zur Achse 276 verlaufende Bogenschlitze 702 der Platte 700 ,sind in .dem Führungsstück 698 befestigte Bolzen 704 gesteckt. Das Führungsstück 698 und die Platte 7oo können infolgedessen bezüglich einander bewegt werden, um die Einstellung der Stange 696 in Län@gsridhtung .der Maschine zu verändern. Das Verbindungsstück 278 ist an die Platte 7oo aasgelenkt. Mit einem Ansatz 7o6 der Platte 700 ist ein Winkelnebel 708 schwingbar verbunden. Zwischen einem Arm 71o des Winkelhebels 708 und einem Bolzen 712 auf der Platte 700 ist eine Feder 714 eingesetzt, die bestrebt ist, einem Arm 716 des Winkelhebels im Eingriff mit einem 'an dem Maschinengestell 2:o vorgesehenen Anschlagbolzen 718 zu bewegen. Der Arm 710 trägt einen Bolzen 720, der in eine Längsnut 722 eines Verbindungsstückes 724 eingreift. Das Verbindungsstück ist .an einem auf der Stange 696 verstellbaren Kragen 726 schwingbar befestigt. Ein Ende einer die Stange 696 umgebenden Feder 728 lagert gegen eine Einsenkung des Führungsstückes 698, und das andere Ende sl.agert .gegen .den Kragen 726 und schiebt denselben gegen einen Bolzen 730 in dem Führungsstück 698. Beim Bewegen des Handhebels 274 zum Einschwingen des Schuhträgers wird der Winkelhebel 7o,8 als Ganzes um die Achse 276 bewegt und ferner durch die Feder 714 60 geschwenkt, daß .der Bolzen 72,0 gegen das Oberende der Nut 722 und der Bolzen 718 in Eingriff mit einer Einkerbung 732 des Armes 716 bewegt wird. Die Feder 714 hält die Teile in Sperrlage während der fortgesetzten Rückschwingbewegung des Handhebels. Bei der Vorwärtsschwingbewegung des Handhebels verhindert das Gesperre 7r6, 718, daß das Spitzenerde des Schuhes bei der entsprechenden Vorwärtsschwingbewegung .des Werkstückträgers über die Glättrolle nach vorn hinaus geschwungen wird. Der Kragen 726 ist mit einem Klemmlager versehen, das nach Anziehen einer Sehraube 734 .den Kragen in, eingestellter Lage auf der Stange 696 festlegt. Ein Lösen der Schraube 734 ermöglicht ein Verstellen der Stange 696 in Längsrichtung bezüglich .des Führungsstückes 698. Am Ende des Glättvorganges wird durch Abwärtsbewegen der Stange 696 der Winkelhebel 708 über das Verbindungsstück 724 gegen den Widerstand der Feder 714 so geschwenkt, .daß .das Gesperre 716, 718 ausgelöst und .der Werkstückträger in Ausgangshage zurückbewegt werden kann.
  • Die Maschine hat eine selbsttätige Steuerung für das Ventil 270, die die Weite .der Rückwärtsschwingbewegung des Schuhträgers begrenzt, und zwar - wird der Schuhträger vorzugsweise angehälten, wenn die Glättrolle ungefähr im Eingriff mit der Absatzfrontlinie des Schuhbodens steht. Ein loser, auf der Welle 28 gelagerter Arm 736 {Fig. i o) ist durch eine mit Schraubengewinde versehene Stange 738 bezüglich der Welle verstellbar. Die Stange 738 'ist in einem schwingbar mit der Fersenstütze 30 verbundenen Lager 74o drehbar. Längsbewegung der Stange 738 bezüglich des Lagers 740 wird durch ein Handrad 742 und@einem Kragen 744 verhindert, ,die auf der Stange 738 befestigt sind und je gegen .die beiden Enden des Lagers 74o anlegen. Die Stange 73'8 ist durch einen Block 746 gesteckt, der schwingbar mit einem Ansatz 748 des Armes 736 verbunden ist. Auf dem Hinterende der Stange ist",ein Kragen 75o befestigt. Ein Arm 754 eines lose auf der Welle 368 gelagerten Winkelhebel's 752 (Fig. I I) trägt eine Rolle 756, die in der Bewegungsbahn .des Armes 736 eingestellt ist. Ein Arm 758 (Fig. Io) des Winkelhebels 752 ist durch eine verstellbare Stange 76o mit einem Arm 762 (Fig. 13) verbunden, der schwingbar an dem Maschinengestell befestigt und durch ein aufrechtes Verbindungsstück 76,4 mit dem Kopfteil 292 der Stange 294 verbunden ist. Bei der Rückwärtsschwingbewegung .des Werkstückträgers schlägt der Arm 736 gegen die Rolle 756 und schwingt den Winkelhehef752 im Gegenzeigersinn (Fig.9). Der Winkelhebel 75:z bewegt infolgedessen das Ventil 270 zum Schließen der Leitung 25o über die Stange 76o, den Arm 762 und .die Stange 294 aufwärts, so daß die Schwungbewegung des Werkstückträgers begrenzt wird. Durch Verstellen des Armes 736 um die Welle 28 kann der Zeitpunkt verlegt werden, zu dem die Rolle 756 und der Arm 736 in Eingriff treten, wodurch die Weite .der Rückwärtsschwingbewegung des Schuhträgers entsprechend verändert wird. Beim Verstellen der Fersenstütze 3o bezüglich der Spitzenstütze 26 in Anpassung an Schuhe verschiedener Länge wird die Lage des Armes 736 bezüglich der Rolle 756 entsprechend verändert. Infolgedessen wird auch die Rückwärtsschwingbewegung des Schuhträgers entsprechend verändert und der Werkstückträger mit dem erwünschten Teil des Schuhbodens unter der Glättrolle angehalten.
  • Die Vorwärtsbewegung der Stange 372 wird, wie oben beschrieben, durch Anschlagen des Bolzens 684 gegen das Oberende .des Schlitzes 69o begrenzt. Der Trethebel 692 wird durch eine Feder 766 in einer durch eine Anschlagschraube 768 (Fig. 9) bestimmten Hochlage gelhalten. Durch Herabziehen des Trethebels während des Arbeitsganges der Maschine kann der Arbeiter jederzeit die Stange 372 weit ,genug nach hinten der Maschine schieben, um die Leitung 534 über den Hebel 554 und die Feder 562 zu schließen und die Glättrolle anzuheben. Dies ist besonders beim Bearbeiten von Sohlen mit stark ausgeprägter Bal.lenlinie vorteilhaft, da derArbeiter die Glättrolle vor dem Erreichen der Bal'lenlinie anihebe-n kann. Wenn ein gewisser Teil des Schuhbodens nicht geglättet werden soll, braucht der Arbeiter nur die Glättrolle .durch Herabziehen des Trethebels anzuheben. Beispielsweise kann der Arbeiter beim Bearbeiten von Schuhen mit einem im Querschnitt gesehen V-förmigen Gelenkteil nach Glätten der einen Seite des Gelenkteiles, wobei sich die Rolle in Schräglage befindet, -die Glättrolle an-,heben und dann in Schräglage auf die andere Seite des Gelenkteiles einstellen, ohne daß sie mit dem Mittelteil der Sohle in Berührung tritt. Oft entstehen auch in .der Sohle ,gewisse unschöne Unebenheiten. Um diese zu entfernen, kann der Arbeiter die Bremse 582, 592 ausschalten und durch wiederholtes Herabziehen und Loslassen des Trethebels 692 zum Entfernen der Unebenheiten Hammerschläge durch die Glättrolle auf die Sohle ausüben. Zum Ausschalten der Vorrichtung 582, 592 wird die Schraube 594 So eingestellt, daß das Kugelventil 592 satt gegen seine Pfanne im Unterende der Bohrung 584 anliegt.
  • Der Arbeitsgang der Maschine ist wie folgt: Der Arbeiter setzt einen Schuh auf .den Schuhträger und schwingt sodann den Handhebel 274 und infolgedessen auch .den Schuhträger nach hinten der Maschine. Hierbei wird die Stange 372 durch die Feder 378 vorwärts geschoben und der Kniehebel 384, 386 in Strecklage bewegt, so daß der Kolben 334 abwärts bewegt wird und die Spannung der Feder 33'8 erhöht. Das Ventil 322 wird durch die Feder 338 abwärts bewegt und verhindert weiteres Ausfließen der Druckflüssigkeit nach dem Tank, was eine Druckerhöhung der Druckflüssigkeit herbeiführt. Die Kalben Soo, _ 516 werden nunmehr aufwärts und die Rolle 24 in Hochlage bewegt. Bei: der fortgesetzten Vorwärtshewegung der Stange 372 wird der Hebel 554 .durch Ineingrifftreten des Kragens 574 mit dem Block 576 gegen den Widerstand der Feder 562 so geschwenkt, daß das Ventil 528 die Leitung 541 schließt und die Leitung 534 öffnet, wodurch der Träger 418 freigegeben wird, so daß die Federn 460, 462 die Glättrolle abwärts in Eingriff mit -dem Schuhboden bewegen können, und zwar auf einen. durch die Einstellung des Kragens 574 auf der Stange 372 bestimmten Teil der Sohle. Das Gesperre 716, 718 wird bei der ersten Rückschwingbewegung des Werkstückträgers eingeschaltet. Der Anschlag 68o ist nunmehr auch freigegeben, so daß der Arbeiter den Handhebel 616 zum Kippen der Glättrolle bewegen kann. Der Ausschlag, die Richtung und Geschwindigkeit der Schwingbewegung des Werkstückträgers und der Kippbewegung der Glättrolle werden gänzlich durch .die entsprechenden Bewegungen der Handh--,b#-,I:274, 616 bestimmt. Wenn erwünscht, kann der Arbeiter jederzeit durch Verstellen der Schraube 594 die Br;ms"e 582, 593 ausschalten-und durch Herabziehen des Trethebels Hammerschläge durch die Glättrolle auf irgendeinen beliebigen Teil des Schuhbodens ausüben. Am Ende des Arbeitsganges der Maschine wird die Stange 696 abwärts geschoben, so daß das Gesperre 716, 718 ausgelöst und der MJerkstü;kträger in Ausgangslage zurückbewegt werden kann. Hierbei wird die Welle 368 durch Angreifen des Armes 362 gegen die Rolle 364 so gedreht, daß die Stange 372 nach hinten der Maschine geschoben wird. Die Feder 562 schwingt den Hebel 554 aufwärts, wobei das Ventil 528 die Leitung 541 öffnet und die Leitung 534 schließt. Die Kolben 5oo, 516 werden wieder aufwärts bewegt und heben die Glättrolle von dem Schuhboden bei der Bewegung der Schuhspitze unter .der Glättrolle hinweg ab. Bei der fortgesetzten Rückwärtsbewegung der Stange 372 wird der Kniehebel 384, 386 in Knicklage gebracht, worauf der Kolben 334 sich aufwärts bewegt. Hierdurch wird der Druck der Flüssigkeit so weit vermindert, daß die Federn. 460, 462 .die Glättrolle wieder in Tieflage bringen können. Der Schuh wird nunmehr von dem Schuhträger herabgenommen.

Claims (25)

  1. PATEN TANSPRI,CHE: i. Sohlenglättmasc'hine mit einem Schuhträger und einer Glättrolle, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftgetriebe (i8o, 27o) des Schuhträgers (30, 32) durch einen Handhebel (274) so gesteuert wird, daß der Schwingungsausschlag des Schuhträgers sowie dessen Richtung und Geschwindigkeit gänzlich von der entsprechenden Bewegung des Handhebels abhängen und der Schuhträger beim Anhalten des Handhebels angehalten wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe ein Ventil (27o) enthält, das durch den Handhebel (274) über einen Hebel (29o) zum Einleiten von Druckflüssigkeit in Zylinder (194, 196) in seinem Gehäuse (2o2) entsprechend nach einer oder der anderen Richtung geschaltet wird, wobei die Bewegung eines in dem Zylinder (194, 196) gleitbaren Kolbens (i8o) in Anpassung an die Schwingbewegung des Handhebels den Schuhträger über ein Zahngetriebe (184, 188) bewegt.
  3. 3. Maschine nach Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß ein zwischen dem Hebel (29o) und dem Kolben (i8o) angeordneter Schlitten (298) während der Schwingbewegung des Schuhträgers durch Verbindungen (3o2, 186) mit dem Kolben (i8o) so verschoben wird, .daß er die jeweilige Ventilwirkung aufzuheben bestrebt ist und daß die Bewegung des Schuhträgers infolgedessen beim Anhalten des Handhebels selbsttätig beendet wird.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein federbelasteter, mit dem Träger (277) des Handhebels (274) verbundener Winkelhebel (7o8) ungefähr beim Bewegen des Spitzenlagers (32) .des Schuhträgers unter die Glättralle durch ein Gesperre (716, 718) festgelegt wird, wodurch eine Vorwärtsschwingbewegung des Handhebels (274) über dieseLage hinaus verhindert wird.
  5. 5, Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine einen Teil des Handhebels bildende Stange (696) am Ende des Glättvorganges . abwärts bewegt wird, so daß der Winkelhebel (7o8) gegen die Wirkung einer Feder (714) ausgelöst wird und der Schuhträger in Ausgangslage zurückbewegt werden kann.
  6. 6. Maschine nach Ansprüchen i und 2., gekennzeichnet durch die Anordnung einer verstellbaren Steuerung (736, 752, 756), die durch Anheben des Ventils (27o) bei: der Rückwärtsbewegung des Schuhträgers die Druckflüssigkeit von dem Kolben (i8o) abschneidet, um die Rückwärtsschwingbewegung des Schuhträgers zu begrenzen.
  7. 7. Maschine mit einem Schuhträger und einer Glättrolle, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftgetriebe (2o4, 612) .der Glättrolle durch einen Handhebel (6i6) so gesteuert wird, daß -der Kippausschlag der Glättrolle (24) quer zum Schuh sowie dessen Richtung und Gesehwindigkeit gänzlich von der entsprechenden Bewegung des Handhebels abhängen und die Glättrolle (24) beim Anhalten des Handhebels angehalten wird. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, .daß zwischen. einem zudem Kraftantrieb gehörenden Kolben (2o4) und einem dazugehörigen Ventil (612) ein Hebel (632) eingeschaltet ist, .der durch den Kolben (2o4) so verschoben wird, daß er die jeweilige Ventilwirkung aufzuheben bestrebt ist und daß infolgedessen beim Anhalten des Handhebels die Bewegung der Glättrolle selbsttätig beendet wird. . -9.
  9. Maschine nach Anspruch 7;. dadurch gekennzeichnet; daß der Kolben (2o4) mit dem quer zur -Maschine kippbar gelagerten Träger (218) der Glättrolle (24) verbunden ist, so daß die Bewegung des Kolbens nach beiden Richtungen eine entsprechende Kippbewegung der Glättrolle (24) quer zum Schuh. herbeiführt. io.
  10. Maschine nach Ansprüchen i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Höchstgeschwindigkeit der Schwingbewegung des Schuhträgers oder der Kippbewegung der Glättrolle durch Einstellung der Ventilbewegung (27o oder 612) mittels verstellbarer Anschläge (312, 318 oder 66o, 66q.) bestimmt wird. ii.
  11. Maschine nach Ansprüchen i und 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm (442) unter dem Druck von Federn (460, 462) die Glättrolle (24) gewöhnlich in Tieflage eingestellt hält, wobei der Arm (442) durch eine unter der Wirkung des Schuhträgers stehende hydraulische Vorrichtung (5oo, 516) zum Anheben der Rolle gegen .die Wirkung der Federn (46o, 462) bewegt wird, um ein Anstoßen der Glättrolle gegen das Schuhspitzenende zu verhindern.
  12. 12. Maschine nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der Spitzenstütze (26) verbundene Stange (372) beim Schwingen des- Schuhträgers einen Kniehebel (384, 386). zum Bewegen. eines Ventils (528) betätigt, das zum Anheben der- Glättrolle Druckflüssigkeit in den hydraulischen Antrieb (5oo, 516) einleitet.
  13. 13. Maschine nach Ansprüchen i i und 12, dadurch gekennzeichnet, .daß ein verstellbarer Kragen (574) auf der Stange (372) zu einer bestimmten Zeit in der Schwingbewegung des Schuhträgers zum Auslösen des Armes (4q2) auf einem mit dem Ventil- (528) verbundenen Hebel (55q.) einwirkt, so daß die Glättrolle durch die Federn (46o, 462) wieder abwärts bewegt werden kann.
  14. 14. Maschine nach Ansprüchen i i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (372) bei der Bewegung des Schuhträgers -in Ausgangslage so bewegt wird, daß der Hebel (554) ausgelöst und das Ventil (528) sodann zum Anheben der Glättrolle (a4) vor dem Bewegen des Schuhspitzenendes über die Glättrolle hinaus bewegt wird.
  15. 15. Maschine nach Ansprüchen ii und 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (562) bestrebt ist, den Hebel (554) zum Anheben der Glättrolle (24) unter Vermittlung des Ventils (528) zu schwingen.
  16. 16. Maschine nach Ansprüchen 12, 13 und 15, dadurch gekennzeichnet, .daß ein Trethebel (89ä) durch eine Stange (688) mit der Stange (372) verbunden ist, so daß die Glättrolle jederzeit während .des Arbeitsganges der Maschine durch Herabziehen des Trethebels über den Hebel (554) angehoben werden kann.
  17. 17. Maschine nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulische Vorrichtung aus zwei Kolben (5oo, 516) besteht, zwischen denen Druckflüssigkeit eingesperrt ist, wobei Aufwärtsbewegung des Kolbens (516) unter der Wirkung der Druckflüssigkeit den Kolben (5oo) zum Anheben der Glättrolle (24) durch die zwischen den Kolben eingesperrte Druckflüssigkeit anhebt.
  18. 18. Maschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Kolben (500, 5 16) eingesperrte Druckflüssigkeit bei der Abwärtsbewegung der Kolben durch eine von dem Ventil (528) geöffnete Ableitung (534) nach einem Behälter (536) hin ausfließen kann. i9.
  19. Maschine nach Anspruch 15, gekennzeich-. net .durch die Anordnung einer Bremse (582, 592) für den Hebel (554), wodurch die Bewegung des Hebels (554) zum Unterbrechen des Druckmittelflusses nach den Kolben (5oo, 516) verzögert wird. 2o.
  20. Maschine nach Anspruch i9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse aus einem Kolben (58z) besteht, der in einer in den Behälter (536) einmündenden Bohrung (584) bewegbar ist, wobei ein durch eine Schraube (592) verstellbares Kugelventil (59z) die Bohrung verschließt.
  21. 21. Maschine nach Ansprüchen i9 und 2o, dadurch gekennzeichnet, daß durch Verstellen der Schraube (592) die Bremse ausgelöst werden kann, so daß die Glättrolle (24) unter Betätigung des Trethebels (692) jederzeit zum Ausüben von Hammerschlägen auf irgendeinen erwünschten Teil des Schuhbodens betätigt «-erden kann.
  22. 22. Maschine nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (384, 386) bei seiner Bewegung in Strecklage die Spannung einer Feder (338) verstärkt, um ein Ventil (322) ,zum Verschließen von nach dem Tank führenden Leitungen (32o, 36o) zu schalten und den Druck der Flüssigkeit zu erhöhen.
  23. 23. Maschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckflüssigkeit das Ventil (322) gewöhnlich gegen die Feder (338) offenhält, wobei die Spannung der Feder durch Relativbewegung zwischen einem durch den Kniehebel bewegbaren Kolben (334) und einer an dem Kolben befestigten Stange (38o) verändert werden kann.
  24. 24. Maschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Ventil (322) verbundener Teller (354) in die durch das Ventil fließende Druckflüssigkeit eintaucht und die Bewegung des Ventils nach beiden Richtungen verzögert.
  25. 25. Maschine nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß .die Spannung der Feder (338) beim Abwärts:beNvegen des Kolbens (334) durch den Kniehebel (394, 386) verstärkt wird, so daß der Druck .der Flüssigkeit entsprechend erhöht wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 406 073, 265 615.
DED6325D 1940-08-28 1940-08-28 Sohlenglaettmaschine Expired DE889720C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED6325D DE889720C (de) 1940-08-28 1940-08-28 Sohlenglaettmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED6325D DE889720C (de) 1940-08-28 1940-08-28 Sohlenglaettmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE889720C true DE889720C (de) 1953-09-14

Family

ID=7031748

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED6325D Expired DE889720C (de) 1940-08-28 1940-08-28 Sohlenglaettmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE889720C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024025B (de) * 1956-02-22 1958-02-06 Magno Syn Werk G M B H Verfahren zur Herstellung von Filtermaterial fuer die Entsaeuerung von Trink- und Brauchwasser

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE265615C (de) *
DE406073C (de) * 1924-11-14 Sandt Maschinenfabrik J Sohlenglaettmaschine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE265615C (de) *
DE406073C (de) * 1924-11-14 Sandt Maschinenfabrik J Sohlenglaettmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024025B (de) * 1956-02-22 1958-02-06 Magno Syn Werk G M B H Verfahren zur Herstellung von Filtermaterial fuer die Entsaeuerung von Trink- und Brauchwasser

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2749079C2 (de) Hydraulische Antriebsvorrichtung für den Stößel einer Zahnradstoßmaschine od.dgl. Werkzeugmaschine
DE3133674A1 (de) Vorrichtung zum dosieren von stoffen von fluessiger bis pastenfoermiger konsistenz
DE1657403A1 (de) Hydraulischer Kraftheber fuer landwirtschaftliche Schlepper od.dgl.
DE862418C (de) Vorrichtung zum Einfuellen abgewogener Mengen eines Materials in einen Behaelter
DE809296C (de) Schuhzwickmaschine
DE675875C (de) Schuhendenzwickmaschine
DE863773C (de) Maschine zum Ausfuellen von Schuhboeden mittels einer Ausballmasse
DE920836C (de) Beispielsweise in einer Spitzenzwickmaschine eingebaute Vorrichtung zum Pressen und Beschneiden von eingewalkten Zwickrandteilen
DE851792C (de) Ausstossvorrichtung fuer Stauch- u. dgl. Maschinen
DE660213C (de) Absatznagelmaschine
DE923653C (de) Schuhzwickmaschine
DE650716C (de) Spitzenzwickmaschine
DE596559C (de)
DE819741C (de) Krafthebevorrichtung
DE663491C (de) Absatznagelmaschine
DE917223C (de) Einrichtung zum Zufuehren von Rundmaterial von laenglicher Form zu den Walzen einer Richtbank
DE957103C (de) Schuhendenzwickmaschine mit Steuerung des mit hydraulischem Einzug versehenen Leistentraegers
DE285528C (de)
DE244873C (de)
DE663490C (de) Absatznagelmaschine
DE2365562C3 (de) Maschine zum Aufrauhen des Schaftzwickrandes einer Schuheinheit
DE2027026C (de) Kopiereinrichtung fur Schuhboden aufrauhmaschinen
DE882203C (de) Absatznagelmaschine
DE288107C (de)
DE2365560C3 (de) Maschine zum Aufrauhen des Schaft zwickrandes einer Schuheinheit