-
Sohlenglättmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Bearbeiten
von. Schuhböden, insbesondere Sohlenglättrnaschinen, beschränkt sieh jedoch keineswegs
auf Maschinen dieser Art.
-
Sohlenglättmaschinen mit einer Glättrolle sowie mit einem in Längsrichtung
der Maschine schwingbaren Schubträger sind bekannt. Der Schuhboden wird beim Schwingen
des Schuhträgers fortschreitend durch die Glättrolle bearbeitet. Die Erfindung bezweckt
nun, solche Maschinen so zu betätigen, daß die Schwingbewegungen des Schubträgers
und -die Kippbewegungen der Glättrolle immer von dem Arbeiter gesteuert werden,
ohne jedoch irgendwelchen Kraftaufwand seitens des Arbeit:rs zu benötigen. . Erfindungsgemäß
wird das Kraftgetriebe des Schuhträgers so durch einen Handhebel gesteuert, daß
der Schwingungsausschlag des .Schuhträgers sowie dessen Richtung und Geschwindigkeit
gänzlich von der entsprechenden Bewegung des Handheb:Is abhängen und der Schuhträger
beim Anhalten des Handhebels angehalten wird. Das Getriebe enthält erfindun!gsgemäß
ein Ventil, das durch den Handhebel über einen weiteren Hebel zum Einleiten vonDruckflüssigkeit
inZylinder in seinem G:ihäuse entsprechend nach einer oder .der anderen Richtung
geschaltet wird, wobei die Bewegung eines in den Zylindern gleitbaren Kolbens in
Anpassung an die Schwingbewegung des Handhebels den Schuhträger über ein Zahngetriebe
bewegt. Ein
ScAitteri `yfrd während-der Schwingbewegung des Schuhträgers
.durch Verbindung. mit dem Kolben verschoben und ist dabei bestrebt, die jeweilige
Ventilwirkung aufzuheben. Infolgedessen wird die Bewegung des Schuhträgers beim
Anhalten -des Handhebels .selbsttätig beendet. Die Glättrolle hat erfindungsgemäß
ebenfalls einen so -durch einen Handhebel gesteuerten Kraftantrieb, daß der Kippausschlag
der Glättrolle quer zum Schuh sowie dessen Richtung und Geschwindigkeit gänzlich
von der entsprechenden Bewegung des Handhebels abhängen und die. Glätträlle beim
Anhalten des Handhebels angehalten wird. Die Maschine wird infolgedessen dhne irgendwelchen
Kraftaufwand .des Arbeiters gänzlich von ihm gesteuert. Die Glättrolle und der Schuhträger
werden vorzugsweise hydraulisch angetrieben, jedoch kann auch ein Antrieb anderer
Art verwendet werden.
-
Ein federbelasteter, mit dem Träger des. Handhebels für-den Schuhträger
verbundener Winkelhebel wird erfrndungsgemä@ ungefähr beim Bewegen des Spitzenlagers
des Schuhträgers unter die Glättrolle durch ein Gesperre festgelegt, wodurch eine
Vorwärtsschwingbewegung des Handhebels über diese Lage hinaus verhindert wird. Zum
Auslösen des Gesperres beim Ausschwingen des Schuhträgers in Ausgangslage wird eine
einen Teil dieses Handhebels bildende Stange am Ende des Glättvorganges abwärts
bewegt. Ferner ist erfindungsgemäß eine verstellbare Steuerung artgeordnet, die
durch Anheben des' zum Kraftgetriebe des Schuhträgers gehörigen Ventils bei der
Rückwärtsbewegung des Schuhträgers die Druckflüssigkeit von dem Kolben abschneidet,
um die Rückwärtsschwingbewegung des Schuhträgers zu begrenzen. Hierdurch wird erreicht,
daß die Glättrolle während des Glättvorganges immer mit einem Teil des Schuhbodens
im Eingriff bleibt.
-
Die Höchstgeschwindigkeit der Schwingbewegung des Schuhträgers oder
,der Kippbewegung der Glättrolle wird durch Einstellung der Bewegung der entsprechenden
Ventile mittels verstellbarer Anschläge bestimmt. Ein Arm hält die Glättrolle unter
dem. Druck von Federn gewöhnlich in Tieflage eingestellt, wobei der Arm durch eine
unter der Wirkung ,des Schuhträgers stehende hydraulische Vorrichtung zum Anheben
der Rolle gegen die Wirkung der Federn bewegt wird, um ein Anstoßen der Glättrolle
gegen das Schuhspitzenende zu verhindern. Solch ein Anstoßen könntr, leicht zu einer
Beschädigung des Schuhes oder der Sohle führen. Eine mit der Spitzenstütze verbundene
Stange betätigt gemäß .der Erfindung beim Schwingen des Schuhträgers einen Kniehebel
zum Bewegen eines Ventils, das zum Anheben der Glättrolle Druckflüssigkeit in dem
hydraulischen Antrieb einleitet. Ein verstellbarer Kragen auf der Stange wirkt zu
einer bestimmten Zeit in der Schwingbewegung des Schuhträgers zum Auslösen des Armes
auf einen mit dem Ventil verbundenen Hebel ein, so daß die Glätträlle durch die
auf sie einwirkenden Federn wieder abwärts bewegt werden kann. Die Stange wird bei
der Bewegung des Schuhträgers in Ausgangslage so bewegt, däß der Hebel ausgelöst
und das Ventil sodann zum Anheben der Glättrolle vor dem Bewegen des Schuhspi.tzenendes
über dieGlätträlle hinaus bewegt wird. Ferner ist mit der Stange ein Trethebel verbunden,
der dazu dient, ein Anheben der Glättrolle jederzeit während des Arbeitsganges der
Maschine zu ermöglichen.
-
Die hydraulische Vorrichtung besteht erfindungsgemäß aus zwei Kolben,
zwischen denen Druckflüssigkeit eingesperrt ist, und die Aufwärtsbewegung des einen
Kolbens unter der Wirkung der Druckflüssigkeit bewegt den anderen Kolben zum Anheben
der Glättrolle durch die zwischen den Kolben eingesperrte Druckflüssigkeit aufwärts.
Bei der Abwärtsbewegung der Kolben fließt die eingesperrte Druckflüssigkeit nach
einem Behälter hin. Gemäß der Erfindung ist eine Bremse angeordnet, die dazu dient,
die Bewegung des zum Aufundabbewegen der Glättrolle .dienenden Hebels zum Unterbrechen
des Druckmittelflusses nach der hydraulischen Vorrichtung zu verzögern. Die Bremse
besteht aus einem Kolben, der in einer Bohrung bewegbar ist, wobei ein. durch eine
Sehraube verstellbares Kugelventil das Unterende der Bohrung verschließt. Durch
Verstellen der Schraube kann, die Bremse ausgelöst werden, so da.ß die Glättrolle
unter Betätigen des Trethebels jederzeit zum Ausüben von Hammerschlägen auf irgendeinen
erwünschten Teil des Schuhbodens betätigt werden kann..
-
Die Erfindung bietet einen weiteren Vorteil, indem sie ein Erhöhen
des Druckes der Flüssigkeit beim des Schuhträgers 'herbeiführt. Erfindungsgemäß
verstärkt der obenerwähnte Kniehebel bei seiner Bewegung in Strecklage die Spannung
einer Feder, um ein Ventil zum Verschließen von nachdem Tank führenden Leitungen
zu schalten und den Druck der Flüssigkeit zu erhöhen. Die Druckflüssigkeit hält
das Ventil gewöhnlich gegen die Feder offen, wobei die Spannung der Feder durch
Relativbewegung zwischen einem durch den Kniehebel bewegbaren Kolben und einer an
dem Kolbenbefestigten Stange verändert werden kann. Ein mit ;dem Ventil verbundener
Teller taucht in die .durch das Ventil fließende Druckflüs,sigkeit ein und, verzögert
die Bewegung des Ventils inbeiden . Richtungen.
-
In den Zeichnungen isst eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise
dargestellt: Fig. i ist eine Seitenansicht der Maschine; Fig. 2 ist eine Vorderansicht
der Maschine ohne Wenkstückträger; Fig.3 ist eine vergrößerte Seitenansicht des
hydraulischen Antriebes.der Glättrolle, teilweise im Schnitt; Fig. 4 ist- eine vergrößerte
Seitenansicht eines Ventils zum Steuern der Stärke der Druckflüssigkeit; Fig. 5
ist eine Einzelansicht, in der Richtung des Pfeiles V der Fig. 4 gesehen; Fig. 6
ist eine Schnittansicht nach Linie VI-VI der Fiig. 4; Fi:g. 7 ist eine Einzelansicht
einer Bremse;
Fig. 8 ist eine Schnittansicht nach Linie VIII-VIII
der Fi.g. 4; Fig.9 ist eine Seitenansicht .des hydraulischen Antriebes des Werkstückträgers;
Fig. io ist eine vergrößerte Seitenansicht eines Teils des in Fig. 9 dargestellten
Antriebes; Fig. i i ist eine Vorderansicht gewisser, in Fig. io dargestellter Teile;
Fi.g. 12 ist eine Seitenansicht des Handhebels zum Betätigen der Glättrolle; Fig.
13 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des in Fig. 9 dargestellten Ventils,
und Fig. 14 ist eine senkrechte Schnittansicht des in Fig. .4 dargestellten Steuerventils.
-
An dem Maschinengestell 2o sind ein Schuhträger und eine Glättrolle
24 schwingbar befestigt. Die Glättrolle wird nachgiebig im Eingriff mit dem Schuhboden
bewegt und quer zum Schuh hin und her gekippt. Der sich zum Aufsetzen von Schaftstiefeln
sowohl wie Schuhen eignende Schuhträger besteht aus einer ein verstellbares Spitzenlager
32 tragenden Spitzenstütze 26 und einer mit einem Leistenzapfen versehenen Fersenstütze
3o. Die Spitzenstütze 26 ist auf einer in dem Maschinengestell 20 gelagerten Welle
28 befestigt, und, die Fersenstütze 30 ist lose auf der Welle 28 gelagert.
Die Fersenstütze kann infolgedessen in bekannter Weise der Schuhgröße entsprechend
bezüglich der Spitzenstütze eingestellt werden. Der Werkstückträger ist ferner in
bekannter Weise mit einer auf den Schuhspann einwirkenden Stütze 105 versehen, die
beim Einschwingen des Werkstückträgers kraftschlüssig gegen den Schuh bewegt und
gesperrt wird.
-
Zum Schwingen des Werkstückträgersdient ein durch Druckflüssigkeit
betätigter Kolben 18o (Fig. 9). Eine Verzahnung 182 des Kolbens i8o kämmt mit einem
Ri:tzel 184, .das auf einer in einem Träger 187 gelagerten Querwelle 186 befestigt
ist. Der Träger 187 wird durch eine in dem Maschinengestell 2o gelagerte
Querwelle i89 und eine V-förmige, mit dem Maschinengestell verbundene Querstange
igi abgestützt. Das Ritzel 184 kämmt ferner mit einem Zahnsegment 188, das auf einem
die Welle 28 umgebenden und an der Spitzenstütze 26 befestigten Arm 154 ausgebildet
ist. Kolbenköpfe igo, 192 an beiden Enden des Kolbens i8o sind 196 gelagert. Mit
den gleitbar in Zylindern. 194, Zylindern 194, 196 wiederum sind Rohre 198, Zoo
verbunden, durch die Druckflüssigkeit, vorzugsweise Öl, den Zylindern abwechselnd
zum Beweger des Kolbens i8o und infolgedessen zum Schwingen des Werkstückträgers
zugeführt wird. Die Rohre 198, Zoo sind mit einem Ventilgehäuse 2o2 verbunden. Ein
in dem Gehäuse 2o2 gelagertes Ventil wird durch den Arbeiter zum Steuern des Fließens
der Druckflüssigkeit nach und von dem Zylinder 194 oder 196 betätigt.
-
Zum Kippen der Glättrolle 24 dient ein .durch Druckflüssigkeit betätigter
Kolben 204 (Fig. 3). Eine Verzahnung des Kolbens 2o4 kämmt mit einem Ritzel 2o8,
das auf einer Querwelle 2@zo befestigt ist. Die Welle 210 ist in einem Träger 211
gelagert, der eb'nnfalls von der Welle 189 und der Querstange igi abgestützt
wird. Ein Hebel 21:2 auf dem Außenende der Welle 2io ist durch ein verstellbares
Verbindungsstück 214 (Fig. i) mit einem Arm 216 eines Rollenträgers 218 verbunden.,
der schwingbar auf einer im Oberende des Maschinengestells 2o gelagerten, von vorn
nach hinten der Maschine verlaufenden Welle 220 gelagert ist. Kolbenköpfe 222, 224
(Fi:g. 3) an den beiden Enden des Kolbens 204 bewegen sich in Zylindern 226, 228,
die in dem Träger 2i i gelagert sind. Die Zylinder 226, 228 sind je .durch Rohre
230, 232 mit einem Ventilgehäuse 234 verbunden. Der Arbeiter betätigt ein
in dem Gehäuse vorgesehenes Ventil zum Steuern des Fließens derDruckflüssigkeit
nach und von dem Zylinder 226 oder -228.
-
Die Druckflüssigkeit wird durch eine dauernd laufende Zahnradpumpe
236 (Fig. 4), die auf beliebige Weise angetrieben wird, von einem Tank 240 im Unterende
des Maschinengestells 20 durch ein Rohr 242, ein. Ventilgehäuse 246 (Fig. 6) und
ein Rohr 248 nach den Ventilgehäusen 2o2, 234 gefördert.
-
Leitungen 250, 252, 254 in dem Ventilgehäuse 202 (Fig. 13)
stehen je mit den Rohren 198, Zoo und 248 in Verbindung. Eine Muffe 256 ist in einer
Bohrung des Gehäuses 202 eingesetzt. Die Enden des Gehäuses sind durch an .dem Gehäuse
befestigte Kappen 258, 262 verschlossen, die teilweise in die Bohrung einpassen
und je gegen die Enden der Muffe 256 anliegen. Leitungen 264:266, 268 in der Muffe
256 stehen je mit den Leitungen 25o, 252, 254 in Verbindung. In der Muffe 256 ist
ein hohles Ventil 270 gleitbar gelagert, und Flanschen an den Enden des Ventils
dienen zum Schließen der Leitungen 264 und 266. Der Mittelteil des Ventils ist abgesetzt
und bildet mit der Muffe 256 zusammen eine Kammer 272, die .durch die Leitungen
254, 268 mit dem Rohr 248 verbunden ist.
-
Zum Betätigen des Ventils 270 dient ein Handhebel274 (Fig.
9 und io), der mit einem an dem Maschinengestell 2o befestigten Träger 277 verzapft
und durch ein Verbindungsstück 278 mit dem nach unten zeigenden Arm 28o eines schwingbaren,
an dem Maschinengestell 2o (Fig. 13) gelagerten Winkelhebels 282 verbunden ist.
Ein nach vorn zeigender Arm 286 des Hebels 282 ist durch nach oben zeigende Lenker
288 mit einem Hebel 29o verbunden, der einerseits mit dem Kopf 292 einer Stange
294 verzapft und andererseits durch nach unten zeigende Lenker 296 (Fig.
9) mit einem senkrecht beweglichen Schlitten 298 verbunden ist. Eine Verzahnung
300 des Schlittens 298 kämmt mit einem kleinen, auf .der Welle 186 befestigten Ritzel
302. Das Unterende der Stange 29.4, die durch die Kappe 262 gesteckt ist,
wird durch eine ziemlich starke Feder 3o6 im Eingriff mit einem Querbolzen 304 (Fig.
13) gehalten. Die Feder 306 erstreckt sich durch das Ventil
270. Das Oberende der Feder ist mit der Stange 294 und das Unterende der
Feder .mit --einem Querbolzen 3o8 verbunden. Die Bolzen 3o4, 308 ,liegen
je gegen die Ober- und Unterfläche des Ventils 27o an. Beim Schwingen
des
Handhebels nach hinten der Maschine wird das Ventil 270 abwärts bewegt und
die Leitung 25o,264 geöffnet, so daß die Druckflüssigkeit von der Kammer a72 durch
.das Rohr 198 in den Zylinder 194 einfließt. Der Werkstückträger wird infolgedessen
nach hinten der Maschine geschwenkt. Beim Schwingen .des Handhebels nach vorn der
Maschine dagegen wird das Ventil 270 aufwärts bewegt und die Leitungen 252,
a66 zum Verbinden dies Zylinders 196 mit -der Kammer 272 geöffnet. Beim Einfließen
der Druckflüssigkeit in den Zylinder 194 oder 196 wird die Druckflüssigkeit aus
.dem anderen Zylinder ausgelassen und nach dem Tank 240 zurückgeleitet. Die Druckflüssigkeit
wird aus :dem Zylinder 196 durch das Rohr Zoo, die Leitungen 252, 266, das Ventil
270 und ein Rohr 2io ausge-lassen, .das sich von dem Deckel 2-58 nach
dem Tank 240 erstreckt. Beim Ausfließen der Druckflüssigkeit aus dem Zylinder
194 wird dieselbe durch das Rohr 198, die Leitungen 250, , 264.,' das Innere
der Muffe 256 und das Rohr 310 nach dem Tank zurückgeleitet.
-
Wie in Fig. 9 ersichtlich, wird der Arm 154 zum Rückwärtsschwingen
des Werkstückträgers durch die Aufwärtsbewegung des Kolbens i8o abwärts geschwungen.
Gleichzeitig wird der Schlitten 298 über die Welle 186 und das Ritzel 3o2 abwärts
bewegt. Der Schlitt-n 298 ist dabei bestrebt, das Ventil 270 über den Hebel 29o
zum Schließen der Leitungen 264, 25o und zum Anhalten des Werkstückträgars aufwärts
zu bewegen. Der Arbeiter muß infolgedessen dauernd den Handhebel 274 betätigen,
um diesem Bestreben des Schlittens 298 entgegenzuwirken und den Werkstückträger
weiter zu schwingen. Bei der Abwärtsbewegung des Kolbens iSo ist der Schlitten 298
infolge der ihm erteilten Aufwärtsbewegung bestrebt, das Ventil 270 über
den Hebel29o zum Schließen der Leitungen 264, 25o abwärts zu bewegen. Hierbei wird
wiederum ein Anhalten des Werkstückträgers durch ein fortgesetztes Betätigen des
Handhebels 274 verhindert. Der Schlitten 298 wirkt infolgedessen mit dem Handhebel
274 zusammen und begrenzt den Ausschlag der Vorwärts- und Rückwärtsschwingbewegungen
des Werkstückträgers in Anpassung an .die Bewegung des Handhebels. Der Arbeiter
kann nach Belieben :durch entsprechendes. Schwingen des Handhebels den Werkstückträger
von vorn nach hinten oder von hinten nach vorn der Maschine schwingen und tzu irgendeiner
Zeit während der Schwingbewegung anhalten. Die Glättrolle kann infolgedessen beliebig
lange auf denselben Teil des Schuhbodens oder beim gleichmäßigen Hinundherschwingen
des Werkstückträgers fortschreitend auf den Schuhboden einwirken.
-
Die Geschwindigkeit, .mit welcher der Werkstückträger :hin und her
bewegt wird, hängt davon -ab, wie weit dieLeitungen264, 266 geöffnet werden, und
.dics-es wird wiederum durch die Geschwindigkeit bestimmt, mit welcher der Handhebel
274 bewegt wird. Zum Begrenzen der Bewegungsweite des Ventils 27o ist eine- Stange
214 vorgesehen, die in die Kappe z62 eingeschraubt und durch eine Öffnung eines
Ansatzes 3r6 des Kopfstückes 292 gesteckt ist. Oberhalb des Ansatzes 3r6 ist eine
Sperrmutter 318 und unterhalb des Ansatzes ein Kragen 312 (Fig. 13) auf der
Stange 31,4 befestigt. Der Kragen 312 begrenzt die Abwärtsbewegung und die
Sperrmutter 3z8 die Aufwärtsbewegung des Ventils. Nachdem der Ansatz 316 in Eingriff
mit einem dieser Anschläge durch genügende Beschleunigung der Schwingbewegung des
Handhebels gebracht ist, wird der Werkstückträger danach mit Höchstgeschwindigkeit
hin und her bewegt, und die Geschwindigkeit, mit der der Handhebel dann bewege wird,
kann infolgedessen nicht mehr vergrößert werden.
-
In Ruhelage der Maschine wird die Druckflüssigkeit unter einem bestimmten
niedrigen Druck durch ein in dem Gehäuse 246 gelagertes Ventil 322 gehalten, .das
gegen ,den Widerstand einer Feder durch die Druckflüssigkeit offengehalten wird,
so daß der Flüssigkeitsüberschuß durch Leitungen 32o d7es Gehäuses (Fig. 4 und 14)
nach dem Tank 24o zurückfließen kann. Das Ventil 322 besteht aus einem Kopfteil
32i und einem Haupttei1323 -und ist in Muffen 324, 326 gleitbar gelagert, die in
das Gehäuse 246 -eingesetzt sind. Das Unterende des Gehäuses ist teilweise .durch
eine an demselben befestigten Platte verschlossen. Oberhalb der Muffe 324 ist in
dem Gehäuse eine Muffe 33o gelagert, deren Unterende gegen die Muffe 324 anliegt
und deren geflanschtes Oberende mit der Oberfläche des Gehäuses im Eingriff steht.
Eine Stellschraube 332 verhindert Axialbewegung der Muffe 330 in dem Gehäuse
245. Durcheinen gleitbar in der Muffe 339
gelagerten Kolben 334 ist eine Stange
336 gesteckt, die in das Ventil 332 eingeschraubt ist. Eine die Stange 336
umgebende Feder 338 lagert einerseits in einer Aussenkung .des Venti;ls.322 und
andererseits .gegen einen Absatz 340 des Kolbens 334. Leitungen 342, 34.4. in :dem
Gehäuse 346 (Fing. 6) stehen mit den Rohren 243", 248 in Verbindung. Die Muffen
324, 326 ,sind den Leitungen 34.2, 34.4 gegenüber abgesetzt und bilden eine Kammer
346 (Fig. i4), durch ,die .die Druckflüssigkeit von dem Rohr 24.2 nach dem Rohr
248 fließen kann.
-
Der Kopfteil 32i des Ventils 322 ist in der Muffe 325 und der abgesetzte
Hauptteil 323 des Ventils in der Muffe 326 gleitbar. Die Muffen 324, 326 und das
Gehäuse 246 bilden zusammen mit dem abgesetzten Hauptteil des Ventils eine Kammer
348, die .durch Leitungen 347 in den Muffen 324, 326 (Fig. 14) mit der Kammer 346
verbunden ist. In dem Ventil 322 sind eine Anzahl Einkerbungen 350 vorgesehen.
Ein Teller 354 am Unterende eines von dem Hauptteil 323 des Ventils nach unten zeigenden
Stieles 352 ist-gleitbar in der Muffe 326 gelagert und von Druckflüssigkeit umgeben.
Die Unterfläche des Tellers ist konkav gewölbt. In der Platte 32:8 ist eine kleine
iVIittelöffnung 356 ausgebildet. Die Feder 338 ist bestrebt, das Ventil 322 abwärts
und den Teller 354 nach der Platte 328 hin zu bewegen. Der Druck der Flüssigkeit
gegen einen Absatz 358 hält das Ventil gegen den Druck der Feder 338 anfänglich
*in seiner
in Fig. 14 dargestellten Normallage, in der die Leitungen
350 ein Zurückfließen des Flüssigkeitsüberschusses durch Leitungen 36o in
den Muffen und die Leitungen 320 nach dem Tank 240 hin ermöglichen. Durch
die Einwirkung der Druckflüssigkeit auf den Teller 354 werden die Bewegungen: des
Ventils 322 in entgegengesetzten Richtungen verzögert und infolgedessen ein unliebsames
Vibrieren des Ventils verhindert. Die Spannung der Feder 338 ist so eingestellt,
daß die Flüssigkeit in dem Rohr 248 unter genügend starkem Druck gehalten wird,
um den Kolben i8o beimRückwärtsschwingen des Handhebels 274 zum Schwingen der Schuhspitze
unter die Glättrolle zu betätigen.
-
Ein von der Stütze 26 nach unten zeigender Arm 362 (Fi:g. 9 und io)
steht mit einer Rolle 364 im Eingriff, die von einem nach oben zeigenden Arm 366
(Fig. io und i i) getragen wird. Der Arm 366 ist auf einer in dem Maschinengestell
20 gelagerten Querwelle 368 befestigt, auf der ferner ein zweiter Arm
370 befestigt ist. Das Oberende des Armes 370 ist mit einer nach hinten.
zeigenden, waagerechten Stange 372 verbunden, die in Lagern des Maschinengestells
2o gleitbar ist. Eine ziemlich starke Feder 378 umgibt die Stange 372 und lagert
einerseits gegen eine auf der Stange versteAilbare Sperrmutter 374 (Flg. 3 und 9)
und: andererseits gegen einen festen Anschlag 376 des Maschinengestells 20. Die
Feder ist bestrebt, die Stange nach vorn der Maschine zu bewegen und die Rolle 364
im Eingriff mit dem Arm 362 zu halten. Eine verstellbare, in .das Oberende des Kolbens
334 (Fig. 4) eingeschraubte Stange 380 wird in eingestellter Lage durch eine
Sperrmutter 382 gehalten, .die gegen das Oberende des Kolbens 334 anliegt. Mit der
Stange 380 ist ein Arm 384 eines Kniehebels verzapft, dessen anderer Arm
386 (Fig. 3) auf einer in einem Träger 390 (Fig. 4 und 5) gelagerten Schwingwelle
388 befestigt ist. Der Träger 390 ist an den Trägern 187, 211 befestigt.
Auf dem anderen Ende der Welle 388 (Fig. 5) ist ein nach unten zeigender Arm 394
befestigt, in des.senUnterend:en ein Lager für einen Block 396 ausgebildet ist.
Der mit einer Ausnehmun.g versehene Block sitzt rittlings auf einer mit :der Stange
372 verbundenen, mit einem Kopfteil 399 versehenen Muffe 398. Der Kopfteil 402 einer
gleitbar auf der Stange 372 gelagerten Muffe 400 wird mit dem Ende der Muffe 398
durch eine Feder 404 im Eingriff gehalten. Die Feder 404 umgibt die Muffe 400, und
die Stange 372 und liegt einerseits gegen einen auf der Stange 372 befestigten Kragen
4o6 und andererseits gegen den Kopfteil 4o2, an. In Ruhelage der Maschine befindet
sich der Kniehebel in Knicklage (Fig. 4), der Block 396 steht im Eingriff mit dem
Kopfteil 4o2 der Muffe 400, und eine verstellbare Anschlagschraube 408 in. dem Arm
386 liegt gegen einen Anschlag 41o des Trägers 39o an. Bei der Rückwärtsbewegung
,des Werkstückträgers wird die Stange 372 durch die Feder 378 vorwärts bewegt, und
die Feder 404 schwingt den Kniehebel 38q., 386 über die Muffe 4oo und den Block
396 in Strecklage, in der eine ebenfalls mit dem Arm 386 verbundene Anschlagschraube
412 gegen einen Anschlag 414 des Trägers 39o anliegt. Beim Schwingen des Kniehebels
in Strecklage wird der Kolben 334 über die Stange 380 zum Zusammenschieben
der Feder 338 abwärts bewegt, wodurch das Ventil 322 nach unten geschoben und infolgedessen
weiteres Ausfließen der Druckflüssigkeit durch die Lei.-tungen 360, 32o nach
dem Tank verhindert wird. Dies hat eine Druckerhöhung der Flüssigkeit in den Rohren
242, 248 zur Folge, und das Ventil wird, wenn derDruek der Flüssigkeit stark genug
ist, den Widerstand der Feder 338 zu überwinden, wieder in Normallage (Fig.4 und
14) bewegt, damit der Flüssigkeitsüberschuß durch die Leitungen 36o, 32o ausfließen
kann. Durch. Verstärken der Spannung der Feder 338 beim Bewegen des Kniehabe.ls
in Strecklage wird der auf die Kolbenköpfe igo, 192 einwirkende Druck erheblich
erhöht. Die Spannung der Federkahn durch Relativverstellung zwischen .dem Kolben
334 und der Stange 380 verändert werden, um ein Ausfließen der Druckflüssigkeit
bei einem beliebigen, vorher bestimmten Druck zu ermöglichen. Das Ventil regelt
infolgedessen den Druck der durch die Pumpe 236 erzeugten Druckflüssigkeit.
-
Die in Ruhelage tiefer als in. Arbeitslage eingestellte Glättrolle
24 wird im Gleichtakt zur ersten Rückschwin gbewegurng des Werkstückträgers angehoben,
um ein Anschlagen der Rolle gegen die Sohilenspitze zu verhindern und ein Beschädigen
der Sohlenkante oder Verbiegen .derselben zu vermeiden. Die Rolle ist drehbar auf
einer Welle46 (Fig. 2) gelagert, die in einem Träger 418 sitzt. Zwischen den Enden
der Rolle und dem Träger 4i8 sind Federn 420 vorgesehen, .die gewöhnlich .die Rolle
auf der Welle zentrieren. Die Federn gestatten jedoch ein Verschieben der Rolle
24- auf der Welle416 in Anpassung an die verschiedenen Formen von Schuhböden. Der
Träger 418 ist schwingbar an dem Träger 2i8 (Fig. i) befestigt und hat einen .nach
hinten zeigenden Arm 422, der durch ein kurzes Verbindungsstück 424 mit dem nach
hinten zeigenden Arm 426 eines schwingbar an :dem Träger 218 befestigten Winkelhebels
428 verbunden ist. Zwei nach unten zeigende Arme 432 des Winkelhebels 428 tragen
Zapfen 434, die in eine Nut 436 in dem Umfang einer gleitbar auf der Welle 22o gelagerten
Muffe 438 eingreifen. Auf einer in dem Maschinengestell 2o gelagerten Querwelle
440 ist ein nach oben zeigender Arm 442 schwingbar gelagert, dessen gabelförmiges
Oberende rittlings auf der Muffe 438 aufsitzt. Zapfen 444 an dem Oberende des Armes
führen sich in einer Nut 446 im Umfang der Muffe 438. Mit einem auf der Welle 44o
gelagerten, nach unten zeigenden Bügel4q8 ist ein Bügel452 durch eine mit Schraubengewinde
versehene Stange 45o verbunden. Zwischen den Enden des Bügels 442 i-st ein
Hebel 454 mit gleich weit zu beiden Seiten des Bügels hervorstehenden Armen
schwingbar gelagert. Mit den Enden der Hebelarme sind Wi.derlager 456, 458 verzapft.
An den Widerlagern 456, 458 sind je Stangen 473 befestigt, die sich aufwärts
erstrecken
und in Ausnehmungen von Widerlagern 464, 468 eingreifen. -Das Widerlager 464 ist
mit dem Maschinengestell 2o und das Widenlager 488 mit einem ein Ganzes mit dem
'Arm 442 bildenden Arm q.72 verzapft. Die Stangen. 473 sind von stanken Federn 46o,
462 umgeben, die je gegen die Widerlager 456, 468 bzw. 458, 464 anliegen. Die Federn
460, 462 sind bestrebt, die Arme 470, 442 im Zeigersinn (Fig. i) zu schwingen und
die Muffe 438 auf der Welle 220 nach hinten der Maschine zu schieben, wodurch der
Träger 418 und infolgedessen die Rolle 24 abwärts bewegt werden. Die- Tieflage der
Rolle 24 wird durch Angreifen des Armes 442. gegen eine verstellbare, in das Maschlnengestell
2o eingeschraubte Anscli#lagsehräube 472 bestimmt. Eine Sperrmutter 474 hält die
Schraube 472 in ein gestellter Lage. Die Stange 450 ist mit rechten und linken Schraubengewinden
versehen, so daß durch Drehen .der Stange der Bügel q.52 zum Verändern der Spannung
der Federn 46o, 462 bezüglich des Bügels 448 bewegt werden kann. Zum Drehen der
Stange 45o sind in einem auf der Stange befestigten Kragen 476 eine Anzahl Löcher
ausgebildet, in die ein Werkzeug eingreifen kann.
-
Ein ebenfalls ein Ganzes mit dem Arm 442 (Fig. i) bildender Arm 478
ist durch ein verstellbares Verbindungsstück 48o mit einem Hebel 482 verbunden,
der zwischen seinen Enden an einem an dem Maschinengest(ll 2o befestigten Träger
484 angelenkt ist. Das andere, gabelförmige Ende des Hebels q.-82 ,sitzt rittlings
auf einem Kolben 488, wobei Zapfen 490 an .dem Hebelende in eine Nut 492 (Fig. 8)
im Umfang des Kolbenoberendes eingreifen. Der Kolben q.,88 ist gleitbar in einem
Deckel494 gelagert und hat an seinem Unterende einen T-förmigen Ansatz q.96, der
in eine entsprechende Nut 498 eines in einem Zylinder 5o2 gleitbar gelagerten Kolbens
5oo eingreift. Der Deckel 4t94 ist an einem Träger 5o6 befestigt und hat eine Einsenkung,
in die das Oberende des Zylinders 5o2 einpaßt. Der Zylinder 5o2 ist in einer Bohrung
5o8 des, Trägers 5o6 eingesetzt und liegt gegen eine Untrlagsplatte 51,9
an. Eine Mittelöffrnung 512 in der Unterlagspllatte verbindet den Zylinder mit einer
Kammer 514 in .dem Träger 5o6. In der Kammer 514 ist ein Kolben 516 gleitbar gelagert.
In eine Einsenkung des Kolbens 516 greift eine Feder 518 ein, deren anderes Ende
gegen die Unterlagsplatte 51o anliegt und die bestrebt ist, den Kolben 516 im Eingriff
mit einem aufrechten, mit einer Platte 522 verbundenen Bolzen 520 zu halten.
Die Platte 522 ist andern. Träger 5o6 befestigt und verschließt das Unterende der
Kammer 514. In einer -Bohrung 526 des Trägers 5o6 ist ein Ventil 528 eingesetzt,
das gewöhnlich die in Fi@g.8 dargestellte Lage einnimmt, so .daß Druckflüssigkeit
von dem Gehäuse 246 her durch ein. Rohr 530 und eine Leitung 532 in die Kammer
514 einfließen kann. Eine Leitung 534 verbindet den unterhalb des Kolbens 5oo gelegenen
Teil des Zylinders 5o2 mit der Bohrung 526, so daß beim Öffnen der Leitung 534 .durch
das Ventil die Flüssigkeit nach einem kleinen, oberhalb .des Ventiils 528 gelegenen
Behälter 536 geleitet werden kann. Kammern 538, 540 in dem Träges 5o6 sind durch
eine Leitung 541 verbunden, ,so daß die Druckflüssigkeit von dem Rohr
530 nach der Leitung 532 fließen kann. Durch Abwärtsbewegen des Ventils wird
die Leitung 541 versperrt. Die Druckflüssigkeit kann jedoch bei der Abwärtsbewegung
.des Kolbens 516 von derKammer 514 her durch die Leitung 532 in die Kammer 540 und
von dort aufwärts durch Öffnungen 542 des Ventils 528 in den Behälter
536 einfließen, und Abwärtsbewegung desKolbens 5oo bewirkt einF.ließen der
Druckflüssigkeit von dem Zylinder 5o2 durch die Leitung 534 und die Bohrung 526
nachdem Behälter 536 hin.. Etwaiger Druckflüssigkeitsüberschuß fließt vori .dem
Behälter 536 durch Leitungen 544 (Fig. 4) des Trägers 5o6 nach dem Tank 240 zurück.
-
Das Oberende des Behälters 536 wird durch eine an dem Träger 5o6 befestigte
Platte 5.46 (Fig. 8) verschlossen. Durch eine Bohrung der Platte 546 isst eine Stange
550 gesteckt, auf deren Unterende eine T-förmi.ge, in eine entsprechende
Nut des Ventils 528 eingreifende Zunge 552 ausgebildet ist. Das Oberende der Stange
550 ist durch Gelenke 551 mit einem Hebel 554 verbunden, der schwingbar auf
einem Bolzen 556 des Deckels 494 gelagert ist. Ein nach oben zeigender Arm 558 (Fig.
4) des Hebels 554 trägt eine Ösenschraube 56o, ,mit der eine Feder 562 verbunden
ist. Das andere Ende der Feder ist an einem- in .dem Träger 390 vorgesehenen
Bolzen 564 befestigt. Die Feder 562 ist Bestrebt, die Stange 550 über den Hebel
554 aufwärts und das Ventil 528 in die in Fig. 8 dargestellte Lage zu bewegen, i:ri
der die Leitung 534 geschlossen und die Leitung 541 geöffnet ist. Die die Stange
55o anhebende Schwingbewegung des Hebels 554 wird durch Anschlagen eines Ansatzes
566 der Stange 55o gegen eine in derPlatte546 vorgeseheneAn@schlagschraube 568 begrenzt.
-
Durch Bewegen .des Kniehebels 384, 386 in Strecklage wird der Druck
der Flüssigkeit verstärkt, so daß der Kolben 516 gegen den Druck der Feder 518 und
der Kolben 5oo durch die zwischen den Kolben 516, 5oo eingeschlossene Druckflüssigkeit
aufwärts bewegt wird, bis der Kolben 516 mit der Unterlagsplatte 51o im Eingriff
steht. Der Kolben 500 sch-,vingt bei seiner Aufwärtsbewegung die Arme 478,
442 über den Hebel q:82 und die Stange 48o im Gegenzeigersünn (Fig. i), .so daß
.die Glättroille in ihre Hochlage außer Eingriff mit dem Schuhboden bewegt wird.
Beim Bewegen des Spitzen"endas des Schuhes unter die Glättrolle schlägt ein verstellbarer
Kragen 574 (Fig. 4) auf dar Stange 372 gegen einen Block 576, der schwingbar mit
einem Arm 578 des Hebels 554 verbunden ist, und schwingt den Hebel gegen den Widerstand
der Feder 562 so, daß das Ventil 52,8 die Leitung 541 schließt und die Leitung 534
öffnet. Hierdurch wird .der Arm 442 freigegeben, und die Federn 46o, 46:2 schwingen
,die Glättrolle nachgiebig im Eingriff :mit dem Schuhboden. .Die Druckflüssigkeit
kann durch eine kleine Mittelöffnung 579 des Kolbens 516 aus der Kammer 51.4 in
dem Zylinder 5o2
fließen, so daß immer zwischen den Kolben 516,
5oo Druckflüssigkeit vorgesehen iisit.
-
Die Maschine ist mit einer Bremse versehen, die auf den Hebel 554
einwirkt und ein überschnelles Abwärtsbewegen der Glättrolle und Aufschlagen derselben
.auf den Schuhboden verhindert. An dem Hebel 554 (Fig. 4) ist ein in einer Bohrung
584 (Fig. 7) des Trägers 5o6 gleitbar gelagerter Kolben 582 durch Verbindungsstücke
58o schwingbar befestgt. Die Bohrung 584, ist durch ein Mittelloch 586 und eine
Leitung 588 mit dem Behälter 536 verbunden. Das Außenende der Leitung 588 eist .durch
einen Schraubenstöpsel 59o verschlossen. Ein Kugelventil 592 sitzt in einer Pfanne
im Unterende der Bohrung 584 und kann durch eine Schraube 594, .die in dem Träger
5o6 eingeschraubt ist, bezüglich der Pfanne verstellt werden. Beim Einfließen von
Druckflüssigkeit in die Bohrung 5'84 von dem Behälter 536 her wird das Ventil durch
.die Flüssigkeit angehoben. Die Schraube 594 stehlt das Ventil 592 vorzugsweise,
wie in Fig. 7 dargestellt, so ein, daß zwischen dem Ventil 59,2 und dessen
Pfanne eine kleine Öffnung zum langsamen Auslassen der Druckflüssigkeit aus der
Bohrung 584 beim Abwärtsbewegen .des Kolbens 582 verbleibt und die Bohrung infolge
des Druckes der Flüssigkeit auf das Ventil nicht versperrt wird. Durch das langsame
Auslassen der Druckflüssigkeit aus der Bohrung 584 werden die Abwärtsschwingbewegung
des Hebels 554 und die Abwärtsbewegung des Ventils 528 verzögert, wodurch die Glättrolle
entsprechend langsam auf das Werkstück gesenkt wird. Beien Hinundfherschwingen des
Werkstückträgers unter der Glättrolle her wird die Höhenlage der Glättrolle der
Krümmung des ,Schuhbodens entsprechend verändert. Durch jede Änderung in .der Höhenlage
der Glättrolle wird die Relativlage der Kolben 516 und 500 verändert. Wenn
immer d'as Ventil 528 in die in Fig. 8 dargestellte Lagebewegt: wird, so wird die
Glättrolle über die Kolben 516, 5oo aufwärts bewegt, ganz igleich, welche Höhenlage
die Glättrolle zur Zeit auf dem Schuhboden einnimmt.
-
Das Ventilgehäuse 234 (Fig. 3) zum Steuern der Kippbewegungen .der
Glättrolle bat Leitungen 598, 6oo, 602, die je mit den Rdhren 23o, 232, 248
in Verbindung stehen. Eine Muffe 6o4 in dem Gehäuse 234 hat den Leitungen 598, 6o2
gegenüberliegende Leitun#gen 6o6, 6o8, 61o. Flansche an den Enden eines gleitbar
in der Muffe gelagerten Ventils 61? verschließen .die Leitungen 6o8, 6o8. Der Mittelteil
des Ventils ist abgesetzt und bildet mit der Muffe zusammen eine Kammer 614, die
durch die Leitungen 61o, 6o2 mit dem Rohr 248 verbunden ist. Zum Bewegen des Ventils
6i2 dient ein Handhebel 616, der an einem Bund 62o des Maschinengestells 2o (Fig.
i) schwingbar J#efesti.gt ist. Das Hinterende eines mit einem Handhebel 616 verzapfte,
Verbindungsstückes 622 ist an dem Arm 624 (Fig. 3) eines schwingbar an dem Maschinengestell
2o befestigten Winkelhebels angelenkt. Der andere Arm 628 des Winkelihel3els ist
durch Gelenke 630 mit einem Hebel 632 verbunden, der schwingbar an demKopfteil
634 einer Stange 636 befestigt ist. Die Stange 636 ist durch eine Bohrung einer
an dem Oberende des Gehäuses 234 befestigten Kappe 638 gesteckt. Das rechte Ende
(Fig. 3) des Hebels 632 ist mit einem Lenker 642 verbunden, .der mit einem Arm 644
des Hebels 212 verzapft ist. Eine Feder 646 hält die Stange 636 im Eingriff mit
einer Querstange 64.8, .die gegen die Oberfläche des Ventils 612 anliegt. Die Feder
646 ist durch das Ventil 612 gesteckt und mit einer gegen die Unterfläche des Ventils
anliegenden Querstange 65o verbunden. Das Unterende des Gehäuses 234 wird durch
eine Kappe 652 verschlossen. Ein Rohr 656 ist mit der Kappe 652 verbunden und dient
dazu, die Druckflüssigkeit aus dem Zylinder 226 oder 228 durch das Innere des Gehäuses
234 nach dem Behälter 24o zurückzuhalten.
-
Beim Schwingen des Hand'hebe:ls 616 naclb hinten der Maschine wird
das Ventil 6.12 zum Öffnen der Leitungen 6o6, 598 abwärts bewegt und Druckflüssigkeit
zum Au,@wärtsbewegen des Kolbens 204 und zum Kippen der Glättrolle im Gegenzeigersinn
(Fig. 2) in den. Zylinder 226 eingelassen, und beim Vorwärtsbewe gen des Handhebels
6,16 wird das Ventil 612 aufwärts .bewegt und in den Zylinder 228 Druckflüssigkeit
.zum Abwärtsbewegen des Kolbens 204 und Kippen .der Glättrolle im Zeigersinn eingelassen.
Der Kolben 204 ist gleichzeitig bei seiner Bewegung zum Kippen der Rolle 24 bestrebt,
das Ventil 612 über die Hebel 212, 632 in die in Fig. 3 dargestellte Lage
zu bewegen und eine weitere Kippbewegung der Rolle 24 zu verhindern, @so daß der
Arbeiter den Handhebel 616 dauernd betätigen muß, um dfiesetn Bestreben entgegenzuwirken.
Der Kippausschlag der Rolle sowie dessen Richtung und Geschwindigkeit hängen infolgedessen
von .den Schwingbewegungen des Hebels 616 ab. Um die Bewegungsweite des Ventils
612 zum Öffnen der Leitungen 598 oder 6oo zu begrenzen und wiederum die Höchstgeschwindigkeit
zu bestimmen, mit der die Rolle 24 gekippt werden kann, ist eine verstellbare Stange
658 .durch einen Ansatz 66.2 ,des Kopfteils 634 gesteckt und in .die Kappe 638 einge-.schraubt.
Ein Kragen 66o und eine Sperrmutter 664 auf der Stange 658 begrenzen die Aufundabwärtsbewe@gung
des Ventils 612. Wenn der Ansatz 662 durch genügende Beschleunigung der Schwingbewegung
des Hebels 616 in Eingriff mit einem der Anschläge 66o, 664 gebracht ist, wird die
Rolle 24 danach mit Höchstgeschwindigkeit gekippt, und die Schwingbewegung des Handhebels
kann. nicht mehr beschleunigt werden.
-
Der in Höhen- sowie in Längsrichtung der Maschine verstellbare Handhebel
besteht aus einer Stange 666 (Fig. i), auf deren Oberende ein Handgriff 668 befestigt
ist. Die Stange 666 ist lin einem Führungsstück 67o bewegbar gelagert und wird durch
eine Stellschraube 672 in eingestellter Labe (Fig. 12) festgelegt. Das Führungsstück
670 ist durch Bolzen 674 an einer Platte 676 befestigt, die bei 618 auf den
Bund 62o sdhwiingbar ist und an die das Verbindungsstück 622 .angelenkt ist. Die
Bolzen 674 sind durch konzentrisch izur Achse 6-i8 verlaufende Bogenschlitze 678
der Platte 676 gesteckt.
Durch Lösen der Bolzen 674 können das Führungsstück
670 und die Stange 666 bezüglich der Platte 676 verstellt und infolgedessen
kann die Lage des Handgriffes 668 nach Belieben vorwärts oder rückwärts der Maschine
verändert werden. In Ruhelagz der Maschine nimmt der W ,erkstückträger seine Vorderlage
(Fig. I), das Ventil die in. Fig. 3 dargestellte Lage und die Glättrolle :24 eine
ungefähr waagerecht.-. Lage ein. Ein auf der Platte 676 ausgebildeter Ansatz 68o
liegt hierbei gegen einen Ansatz 682 eines verstellbar auf .der Welle 28 befestigten
Kragens 683 an und verhindert ein unerwünschtes oder unvorhergesehenes Vorwärtsschwingen
des Hebels 6,16. Der Ansatz 68o wird beim Schwingen des Schuhträgers nach hinten
der Maschine, freigegeben, und der Handhebel 616 kann danach zum Kippen der Rolle
nach Belieben bewegt werden. -Die Vorwärtsbewegung .der Stange 372 zum Anheben der
Glättrolle wird durch Anschlagen eines Bolzens 684 (Fig. 9) auf einem verstellbar
mit der Welle 368 verbundenen Arm 686 gegen das Oberende eines Längsschlitzes 69o
in einer verstellbaren Stange 688 begrenzt. Das Unterende der Stange 688 ist schwingbar
mit einem an d em Maschinengestell 2o aasgelenkten Trethebel 692 verbunden.
-
Nach d,-,m Einschwingen des Schuhträgers wird ein Gesperre wirksam,
das ein Vorwärtsschwingen des Hebels 274 verhindert, wenn immer das Schuhspitzenende
unter .die Glättrolle bewegt ist. Der Handhebel 2,74 besteht aus einer Stange 696
(Fig. 1o), die gleitbar in einem bei 276 schwingbar auf dem Träger 277 gelagerten
Führungsstück 698 ist. An .dem Oberende der Stange ist ein nicht dargestellter Handgriff
ausgebildet. Bei 276 ist ferner eine Platte 700 mit dem Träger 277 verzapft. Durch
konzentrisch zur Achse 276 verlaufende Bogenschlitze 702 der Platte 700 ,sind in
.dem Führungsstück 698 befestigte Bolzen 704 gesteckt. Das Führungsstück 698 und
die Platte 7oo können infolgedessen bezüglich einander bewegt werden, um die Einstellung
der Stange 696 in Län@gsridhtung .der Maschine zu verändern. Das Verbindungsstück
278 ist an die Platte 7oo aasgelenkt. Mit einem Ansatz 7o6 der Platte
700 ist ein Winkelnebel 708 schwingbar verbunden. Zwischen einem Arm 71o
des Winkelhebels 708 und einem Bolzen 712 auf der Platte 700 ist eine
Feder 714 eingesetzt, die bestrebt ist, einem Arm 716 des Winkelhebels im Eingriff
mit einem 'an dem Maschinengestell 2:o vorgesehenen Anschlagbolzen 718 zu bewegen.
Der Arm 710 trägt einen Bolzen 720, der in eine Längsnut 722 eines Verbindungsstückes
724 eingreift. Das Verbindungsstück ist .an einem auf der Stange 696 verstellbaren
Kragen 726 schwingbar befestigt. Ein Ende einer die Stange 696 umgebenden Feder
728 lagert gegen eine Einsenkung des Führungsstückes 698, und das andere Ende sl.agert
.gegen .den Kragen 726 und schiebt denselben gegen einen Bolzen 730
in dem
Führungsstück 698. Beim Bewegen des Handhebels 274 zum Einschwingen des Schuhträgers
wird der Winkelhebel 7o,8 als Ganzes um die Achse 276 bewegt und ferner durch die
Feder 714 60 geschwenkt, daß .der Bolzen 72,0 gegen das Oberende der
Nut 722 und der Bolzen 718 in Eingriff mit einer Einkerbung 732 des Armes 716 bewegt
wird. Die Feder 714 hält die Teile in Sperrlage während der fortgesetzten Rückschwingbewegung
des Handhebels. Bei der Vorwärtsschwingbewegung des Handhebels verhindert das Gesperre
7r6, 718, daß das Spitzenerde des Schuhes bei der entsprechenden Vorwärtsschwingbewegung
.des Werkstückträgers über die Glättrolle nach vorn hinaus geschwungen wird. Der
Kragen 726 ist mit einem Klemmlager versehen, das nach Anziehen einer Sehraube 734
.den Kragen in, eingestellter Lage auf der Stange 696 festlegt. Ein Lösen der Schraube
734 ermöglicht ein Verstellen der Stange 696 in Längsrichtung bezüglich .des Führungsstückes
698. Am Ende des Glättvorganges wird durch Abwärtsbewegen der Stange 696
der Winkelhebel 708 über das Verbindungsstück 724 gegen den Widerstand der
Feder 714 so geschwenkt, .daß .das Gesperre 716, 718 ausgelöst und .der Werkstückträger
in Ausgangshage zurückbewegt werden kann.
-
Die Maschine hat eine selbsttätige Steuerung für das Ventil 270, die
die Weite .der Rückwärtsschwingbewegung des Schuhträgers begrenzt, und zwar - wird
der Schuhträger vorzugsweise angehälten, wenn die Glättrolle ungefähr im Eingriff
mit der Absatzfrontlinie des Schuhbodens steht. Ein loser, auf der Welle 28 gelagerter
Arm 736 {Fig. i o) ist durch eine mit Schraubengewinde versehene Stange 738 bezüglich
der Welle verstellbar. Die Stange 738 'ist in einem schwingbar mit der Fersenstütze
30 verbundenen Lager 74o drehbar. Längsbewegung der Stange 738 bezüglich
des Lagers 740 wird durch ein Handrad 742 und@einem Kragen 744 verhindert, ,die
auf der Stange 738 befestigt sind und je gegen .die beiden Enden des Lagers 74o
anlegen. Die Stange 73'8 ist durch einen Block 746 gesteckt, der schwingbar mit
einem Ansatz 748 des Armes 736 verbunden ist. Auf dem Hinterende der Stange ist",ein
Kragen 75o befestigt. Ein Arm 754 eines lose auf der Welle 368 gelagerten Winkelhebel's
752 (Fig. I I) trägt eine Rolle 756, die in der Bewegungsbahn .des Armes 736 eingestellt
ist. Ein Arm 758 (Fig. Io) des Winkelhebels 752 ist durch eine verstellbare Stange
76o mit einem Arm 762 (Fig. 13) verbunden, der schwingbar an dem Maschinengestell
befestigt und durch ein aufrechtes Verbindungsstück 76,4 mit dem Kopfteil 292 der
Stange 294 verbunden ist. Bei der Rückwärtsschwingbewegung .des Werkstückträgers
schlägt der Arm 736 gegen die Rolle 756 und schwingt den Winkelhehef752 im Gegenzeigersinn
(Fig.9). Der Winkelhebel 75:z bewegt infolgedessen das Ventil 270 zum Schließen
der Leitung 25o über die Stange 76o, den Arm 762 und .die Stange 294 aufwärts, so
daß die Schwungbewegung des Werkstückträgers begrenzt wird. Durch Verstellen des
Armes 736 um die Welle 28 kann der Zeitpunkt verlegt werden, zu dem die Rolle 756
und der Arm 736 in Eingriff treten, wodurch die Weite .der Rückwärtsschwingbewegung
des Schuhträgers entsprechend verändert wird. Beim Verstellen der Fersenstütze 3o
bezüglich
der Spitzenstütze 26 in Anpassung an Schuhe verschiedener
Länge wird die Lage des Armes 736 bezüglich der Rolle 756 entsprechend verändert.
Infolgedessen wird auch die Rückwärtsschwingbewegung des Schuhträgers entsprechend
verändert und der Werkstückträger mit dem erwünschten Teil des Schuhbodens unter
der Glättrolle angehalten.
-
Die Vorwärtsbewegung der Stange 372 wird, wie oben beschrieben, durch
Anschlagen des Bolzens 684 gegen das Oberende .des Schlitzes 69o begrenzt. Der Trethebel
692 wird durch eine Feder 766 in einer durch eine Anschlagschraube 768 (Fig. 9)
bestimmten Hochlage gelhalten. Durch Herabziehen des Trethebels während des Arbeitsganges
der Maschine kann der Arbeiter jederzeit die Stange 372 weit ,genug nach hinten
der Maschine schieben, um die Leitung 534 über den Hebel 554 und die Feder 562 zu
schließen und die Glättrolle anzuheben. Dies ist besonders beim Bearbeiten von Sohlen
mit stark ausgeprägter Bal.lenlinie vorteilhaft, da derArbeiter die Glättrolle vor
dem Erreichen der Bal'lenlinie anihebe-n kann. Wenn ein gewisser Teil des Schuhbodens
nicht geglättet werden soll, braucht der Arbeiter nur die Glättrolle .durch Herabziehen
des Trethebels anzuheben. Beispielsweise kann der Arbeiter beim Bearbeiten von Schuhen
mit einem im Querschnitt gesehen V-förmigen Gelenkteil nach Glätten der einen Seite
des Gelenkteiles, wobei sich die Rolle in Schräglage befindet, -die Glättrolle an-,heben
und dann in Schräglage auf die andere Seite des Gelenkteiles einstellen, ohne daß
sie mit dem Mittelteil der Sohle in Berührung tritt. Oft entstehen auch in .der
Sohle ,gewisse unschöne Unebenheiten. Um diese zu entfernen, kann der Arbeiter die
Bremse 582, 592 ausschalten und durch wiederholtes Herabziehen und Loslassen des
Trethebels 692 zum Entfernen der Unebenheiten Hammerschläge durch die Glättrolle
auf die Sohle ausüben. Zum Ausschalten der Vorrichtung 582, 592 wird die Schraube
594 So eingestellt, daß das Kugelventil 592 satt gegen seine Pfanne im Unterende
der Bohrung 584 anliegt.
-
Der Arbeitsgang der Maschine ist wie folgt: Der Arbeiter setzt einen
Schuh auf .den Schuhträger und schwingt sodann den Handhebel 274 und infolgedessen
auch .den Schuhträger nach hinten der Maschine. Hierbei wird die Stange 372 durch
die Feder 378 vorwärts geschoben und der Kniehebel 384, 386 in Strecklage bewegt,
so daß der Kolben 334 abwärts bewegt wird und die Spannung der Feder 33'8 erhöht.
Das Ventil 322 wird durch die Feder 338 abwärts bewegt und verhindert weiteres
Ausfließen der Druckflüssigkeit nach dem Tank, was eine Druckerhöhung der Druckflüssigkeit
herbeiführt. Die Kalben Soo, _ 516 werden nunmehr aufwärts und die Rolle 24 in Hochlage
bewegt. Bei: der fortgesetzten Vorwärtshewegung der Stange 372 wird der Hebel 554
.durch Ineingrifftreten des Kragens 574 mit dem Block 576 gegen den Widerstand der
Feder 562 so geschwenkt, daß das Ventil 528 die Leitung 541 schließt und die Leitung
534 öffnet, wodurch der Träger 418 freigegeben wird, so daß die Federn 460, 462
die Glättrolle abwärts in Eingriff mit -dem Schuhboden bewegen können, und zwar
auf einen. durch die Einstellung des Kragens 574 auf der Stange 372 bestimmten Teil
der Sohle. Das Gesperre 716, 718 wird bei der ersten Rückschwingbewegung des Werkstückträgers
eingeschaltet. Der Anschlag 68o ist nunmehr auch freigegeben, so daß der Arbeiter
den Handhebel 616 zum Kippen der Glättrolle bewegen kann. Der Ausschlag, die Richtung
und Geschwindigkeit der Schwingbewegung des Werkstückträgers und der Kippbewegung
der Glättrolle werden gänzlich durch .die entsprechenden Bewegungen der Handh--,b#-,I:274,
616 bestimmt. Wenn erwünscht, kann der Arbeiter jederzeit durch Verstellen der Schraube
594 die Br;ms"e 582, 593 ausschalten-und durch Herabziehen des Trethebels Hammerschläge
durch die Glättrolle auf irgendeinen beliebigen Teil des Schuhbodens ausüben. Am
Ende des Arbeitsganges der Maschine wird die Stange 696 abwärts geschoben, so daß
das Gesperre 716, 718 ausgelöst und der MJerkstü;kträger in Ausgangslage zurückbewegt
werden kann. Hierbei wird die Welle 368 durch Angreifen des Armes 362 gegen die
Rolle 364 so gedreht, daß die Stange 372 nach hinten der Maschine geschoben wird.
Die Feder 562 schwingt den Hebel 554 aufwärts, wobei das Ventil 528 die Leitung
541 öffnet und die Leitung 534 schließt. Die Kolben 5oo, 516 werden wieder aufwärts
bewegt und heben die Glättrolle von dem Schuhboden bei der Bewegung der Schuhspitze
unter .der Glättrolle hinweg ab. Bei der fortgesetzten Rückwärtsbewegung der Stange
372 wird der Kniehebel 384, 386 in Knicklage gebracht, worauf der Kolben 334 sich
aufwärts bewegt. Hierdurch wird der Druck der Flüssigkeit so weit vermindert, daß
die Federn. 460, 462 .die Glättrolle wieder in Tieflage bringen können. Der Schuh
wird nunmehr von dem Schuhträger herabgenommen.