DE889764C - Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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Publication number
DE889764C
DE889764C DEI3360D DEI0003360D DE889764C DE 889764 C DE889764 C DE 889764C DE I3360 D DEI3360 D DE I3360D DE I0003360 D DEI0003360 D DE I0003360D DE 889764 C DE889764 C DE 889764C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
selector
line
circuit
circuit arrangement
Prior art date
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Expired
Application number
DEI3360D
Other languages
English (en)
Inventor
William Hatton
Ladislas Kozma
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE889764C publication Critical patent/DE889764C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/08—Metering calls to called party, i.e. B-party charged for the communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit selbsttätigen Prüfeinrichtungen, durch die die von einer im Verbindungsweg nachgeordneten Stelle gekennzeichnete Leitung des anrufenden Teilnehmers festgestellt wird. Hierbei sind die Teilnehmerleitungen über Freiwähler mit den Verbindungseinrichtungen verbunden. Den Freiwählern sind Stromstoßsender zugeordnet, die nach Herstellung einer Verbindung über diese Freiwähler in Betrieb gesetzt werden und eine der Nummer des anrufenden Teilnehmers entsprechende Anzahl Stromstöße über die Leitung des Verbindungsweges an eine nachgeordnete Stelle senden.
  • Bei den bekannten Anordnungen dieser Art sind von den Teilnehmeranschlußleitungen jeweils Einzelleitungen abgezweigt und an die Kontakte von der Feststellungseinrichtung zugeordneten Sucherwählern herangeführt. Durch die Einstellung dieser Sucherwähler auf die gekennzeichnete Leitung ist damit die Nummer des anrufenden Teilnehmers festgelegt. Es liegt im Wesen dieses Schaltungsprinzips, daß der Bereich der festzustellenden Teilnehmernummern für jede derartige Feststellungseinrichtung nur klein ist; beispielsweise wird unter Anwendung von hundertteiligen Sucherwählern eine Feststellungseinrichtung für je hundert Teilnehmer benötigt.
  • Erfindungsgemäß wird der Bereich der festzustellenden Nummern im wesentlichen ohne Erhöhung des Bedarfs an Schaltmitteln um ein Vielfaches dadurch vergrößert, daß ein der Gruppe des anrufenden Teilnehmers zugeordneter Leitungswähler zur Feststellung eines Teils der Nummer mit ausgenutzt wird. Zweckmäßig wird die Anordnung so getroffen, daß von den den Teilnehmern zugeordneten Freiwählern und Leitungswählern gruppenweise zusammengefaBte Feststellungsfelder zu den Wählern der Feststellungseinrichtungen geführt werden, die an Stelle der früher üblichen Einzelleitungen nun Gruppenleitungen aufnehmen und zur Bestimmung einer, beispielsweise der letzten Ziffer der Nummer des anrufenden Teilnehmers einen ohnehin vorhandenen Wähler ausnutzen.
  • Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben. Fig. i zeigt die Gesamtanordnung in einem Übersichtsbild; Fig. 2 stellt den einen Teil des Feststellungssteuer= stromkreises dar, der über seinen Sucherwähler IM Zugang zu einer Mehrzahl von den anrufenden Teilnehmern zugeordneten Anrufsuchern und Leitungswählern und über seinen Wähler IF Zugang zu mehreren denselben Teilnehmerleitungen zugeordneten Leitungswählern hat; in Fig. 3 ist der andere Teil des Feststellungssteuerstromkreises dargestellt.
  • Die Kontakte der Relais, z. B. Vc, sind in der Zeichnung nur mit Ziffern, z. B. i, in der Beschreibung dagegen mit kleinen Buchstaben- und Ziffern, z. B. vc i, bezeichnet.
  • An Hand der Fig. i sei die Anordnung zunächst in großen Zügen beschrieben: Über den mit dem anrufenden Teilnehmer S verbundenen ersten Anrufsucher i LF gelangt das Kennzeichen für den anrufenden Teilnehmer in .Form eines Tones, z. B. 2ooo Hz, zu der Stelle A. Ähnliche Stellen, die für die anderen zwanzig Teilnehmer in derselben Kontaktbank des Leitungswählers RS angeschlossen sind, werden zusammengeschaltet und dann gemeinsam dem Kontakt B in einer Kontaktbank des Wählers IM zugeführt. - Auf ein über die Anlaßleitung SW gegebenes Signal hin sucht der Wähler IM gleichzeitig über seine zehn Kontaktbänke nach dem Kennzeichen im Kontakt B. Ist das Kennzeichen gefunden, so liegen damit außer der Einerziffer alle Ziffern der Nummer des anrufenden Teilnehmers fest. Mit Hilfe des Steuerstromkreises i C wird der Wähler i F angelassen, um einen Leitungswähler RS, der, wie oben erwähnt, durch seinen Zugang zu dem Teilnehmer S gekennzeichnet ist, auszuwählen. Der Steuerstromkreis i C treibt -die Nummernspindel dieses Leitungswählers an und stellt sie auf die durch die Zehnerziffer der Nummer des anrufenden Teilnehmers bekannte Dekade ein. Der Steuerstromkreis i C betätigt ferner den Bürstenwagen des Leitungswählers, uln den mit dem Punkt A verbundenen Bankkontakt zu suchen. Hat er ihn gefunden, so ist hierdurch die Einerziffer. der Nummer festgelegt; und gleichzeitig wird hierdurch entschieden, ob die Hunderterziffer gerade oder ungerade ist. Darauf wird vom Steuerstromkreis i C die ganze Nummer des anrufenden Teilnehmers mittels Reihen von tonfrequenten Stromstößen einer anderen Frequenz, z. B. 5oo Hz, über die Wähler i F und RS, Punkt A, ersten Anrufsucher i LF, eine nicht dargestellte Empfangseinrichtung zu einer ebenfalls nicht gezeigten Druckervorrichtung weitergegeben.
  • Im einzelnen spielen sich die Schaltungsvorgänge wie folgt ab: Der Feststellungsanlaßimpuls von dem in einer Verbindung benutzten Verbindungsleitungsstromkreis erregt das Relais Gs (Fig. 2), das seinerseits das Relais Gb in Reihe mit Relais 0t eines Feststellungssteuerstromkreises der Gruppe erregt. Wenn alle Stromkreise dieser Gruppe besetzt sind, spricht das Relais Ng an, um den Anlaßstromkreis zu einer anderen Gruppe . von _ Steuerstromkreisen weiterzuleiten. Das Relais Vd wird dann über vc 3 und et i erregt und bringt seinerseits die Relais Vc und Do zum Ansprechen. Dadurch wird der Stromkreis für das Relais Vd geöffnet, so daß es verzögert abfällt. In der Zeit, in der das Relais Vd erregt ist, fließt ein Strom von 2ooo Hz über vd 2, dc 2, Primärwicklung des Transformators DT, d0 q. zur Erde. Der in die Sekundärwicklung des Transformators induzierte Strom läßt im Anodenstromkreis der Röhre DV, wenn diese Röhre in Ordnung ist, das Relais Ar ansprechen. Über ax = und vb 2 wird das Relais 0k erregt. Das Relais Vc hat sich über vc 3 und ot i gehalten, und das Relais 0,k hält sich über ok 3, Wicklung des Relais Vb und Kontakt vc i. In diesem Stromkreis spricht das Relais Vb an.
  • Der Stromkreis über das Relais Vd wurde- bei der Erregung des Relais Yc geöffnet, und daher wird die Röhre während der verzögerten Abfallzeit des Relais Yd geprüft. Ist die Röhre gestört und sind daher die Relais Ar und 0k nicht erregt, so spricht das Relais Va den Kontakt vd 3 an, sobald das Relais Vd abfällt. Durch das Öffnen des Kontaktes va 2 würde das Relais 0t Stromlos und dadurch der Steuerstromkreis ausgelöst. Das Relais Va hält .sich über seine rechte Wicklung und die Signallampe BAL.
  • Ist die Röhre in Ordnung, fällt das Relais Vd ab, ebenso wie die Relais Ar und Do.
  • Der Magnet IMM spricht nun über ct 2, fla 2, ok i, ay i an, und der Wähler IM sucht in freier Wahl die Gruppe von Leitungen, die die Leitung des anrufenden Teilnehmers enthält. Wenn die Gruppe von zweihundert Leitungen gefunden ist, verläuft ein Hochfreqüenzsignalstrom über die dritte Ader der Teilnehmerleitung und den damit verbundenen Kondensator, den Schaltarm des Wählers IM, an welchem die Gruppe von zwanzig Teilnehmerleitungen einschließlich der Leitung des anrufenden Teilnehmers liegt, weiter über den Gleichrichter W eines Brückengleichrichters, z. B. R i, va i, ot q., A 3, Pb i, Po q., Primärwicklung von DT, do 2, Gleichrichter Y nach Erde. Der in die Sekundärwicklung des Transformators DT induzierte Strom von ?ooo Hz macht die Röhre DV leitend und erregt das Relais Ar. Über äy i, vb 2, a f 5 wird daraufhin. das Relais Bt erregt. Dann wird ein Gleichstromprüfrelais Mt eingeschaltet, um auf Doppelverbindung zu prüfen: Erde, a f i, mtm 2, mum i, rl i, hochohmige Wicklung von MT, bt i, lt 3, imm ii, Prüfbatterie.
  • Wenn kein anderer Feststellungssteuerstromkreis auf demselben Ausgang stillgesetzt wurde, spricht das Relais Mt an und hält sich über seine niederohmige Wicklung in Reihe mit dem Relais Md, das ebenfalls anspricht. Als das Relais BI stromführend wurde, wurde das Relais Dc über die Kontakte bt 3 und fit q. erregt.
  • Wenn bei einer Doppelprüfung das Relais Mt nicht erregt wird, so spricht der Magnet IMM wiederum über ot 2, dc i und rynt i an, und der Wähler IM beginnt wieder zu suchen. Für den Fall, daß die Relais Mt und Md angesprochen haben, wird der ausgewählte Ausgang des Wählers IM durch die niederohmige Erde über Md, Mt am Schaltarm imm. ii als besetzt gekennzeichnet. .
  • Falls Relais Md erregt ist, kommt der Magnet IF:VI über md 2, fit i, ft i zum Ansprechen, und der Wähler IF sucht in freier Wahl einen freien Leitungswähler in der Gruppe, die durch die Stellung von IM gekennzeichnet ist. Ist ein freier Leitungswähler gefunden, so spricht das Relais Ft an über: Erde, dc 2, imm 13, i fm i, Ft, md i, i fna 3, Ader ,-q zur freien c-Ader des nicht gezeichneten Leitungswählers RS, Batterie.
  • Die Doppelprüfung wird durch die Relais Fd und Ft ausgeführt, und wenn IF der einzige Wähler ist, der den Leitungswähler RS prüft, so wird das Fd-Relais erregt, gefolgt von den Relais Fh und Do. Am Kontakt fh .I wird der Stromkreis für das Relais Dc geöffnet, das dann verzögert abfällt.
  • Das Relais Ar, das durch den Strom von 2ooo Hz über den Wähler IM erregt war, wird durch das Ansprechen des Relais Do zum Abfall gebracht, und das Relais A f spricht über do i, a f 2, fh 2, ok i und ar i an. Über do i und a f 2 hält sich das Relais A f und erregt ferner das Relais Ta.
  • Damit ist ein Grundstromkreis vollendet: Erde, ar i, ok i, fh 2, a f 3, Os, i fm 2, Ader i, b-Ader des Leitungswählers RS und ein nicht dargestelltes Relais F i dieses Leitungswählers.
  • In diesem Stromkreis sprechen die Relais F i und Os an. Über os i und us i wird der Magnet MTM des eiteiligen Speicherwählers erregt. Die Betätigung des Relais F i im Leitungswähler veranlaßt eine Drehung der Nummernspindel und sendet Impulse über den Grundstromkreis zurück, worauf bei jedem Impuls das Relais Os abfällt und den Wähler MT weiterschaltet.
  • Erde über d0 q., Primärwicklung von D T, do 2, Iis q., Schaltarm mtm 3 wird nacheinander an die vom Schaltarm mtln 3 überstrichenen Adern i bis io angelegt, um die Kontaktbank von mtln 3 mit dem Wählerarm imm i bis imm io zu verbinden. Wenn der Arm imm, an welchem der Ton von 2ooo Hz liegt, erreicht ist, spricht das Relais Ar wiederum an und öffnet den Grundstromkreis, um den Leitungswähler RS und den Wähler MT zum Stillstand zu bringen. Über a f 5, vb 2, ar i spricht dann das Relais It an und erregt seinerseits über it 2 und a f 4 das Relais Us. Am Kontakt us q. wird der Stromkreis für das Relais Ar mittelbar geöffnet, welches daraufhin abfällt und den Grundstromkreis wieder schließt. Relais Us hält sich über .us 3, a f q, und das Relais It fällt ab. Der Stromkreis für die Primärwicklung des Transformators Dt verläuft nun über do 2, us 4., i25-Hz-Filter, lt 2, Schaltarm i fm q, Ader 3 zu dem Leitungswähler (Prüfarm).
  • Fällt das Relais Fl im Leitungswähler ab, wird in bekannter Weise der Steuerschalter in die Stellung für die Einerwahl geschaltet; spricht es wieder an, so wird der Grundstromkreis geschlossen, und der Bürstenwagen rotiert.
  • In diesem AugenblickAwerden'die rückwärtigen Stromstöße durdh das Relais Os über os i, zas i zu dem Magneten MUM des 22teiligen Speicherwählers MU übertragen. Wenn der Bürstenwagen den Kontakt der c-Ader erreicht, an welcher das i25-Hz-Potential liegt, spricht das Relais Ar an, so daß die Relais Os und FL in dem Leitungswähler RS zum Abfall kommen und der Bürstenwagen hält. Der Speicherwähler MUhat dieselbe Anzahl Schritte gemacht wie der Bürstenwagen des Leitungswählers RS. Das Relais lt spricht wiederum an, und der Kontakt it i verbindet Batterie über i fm 5 und Leitung q. zu einem besonderen Relais in dem Leitungswähler, um das Anlaufen eines Freiwählers in der Nebenstellenzentrale zu verhindern. Wenn der Rufton eine genügend lange Zeit besteht, so wird durch das Relais It das abfallverzögerte Relais Ta stromlos. Durch diese Anordnung wird sichergestellt, daß der Bürstenwagen auf dem gekennzeichneten Kontakt hält und nicht durch einen durch Schwankungen in der Gleichstrombedingung der c-Ader des Teilnehmers herrührenden Stromstoß zum Halten gebracht wird. Erde über ar i, vb 2, a f 5, us 2 und ta i erregt das Relais Lt.
  • Inzwischen wurde der Feststellungsstromkreis durch Erdpotential über einen Kontakt des Relais 0t gehalten. Während der Aussendung wird Erde über einen i25-Hz-Filter, us 5, mtm 5, Schaltarm imm zu einem Sammelpunkt der vielfach geschalteten zwanzig Kennzeichnungsadern einschließlich der des anrufenden Teilnehmers angeschaltet. Hierdurch werden Niederfrequenzstörungen zwischen den einzelnen Kennzeichnungsadern verhindert, während ein Feststellungsstromkreis mit einer anderen Verbindung der Gruppe verkehren kann.
  • Wenn eine vorzeitige Auslösung stattfindet, so wird der Stromkreis für das Relais 0t unterbrochen, es sei denn, daß ein anderer Anruf in derselben Zeit vorliegt.
  • Erfolgt eine vorzeitige Auslösung, solange der Leitungswählerbürstenwagen läuft und der Feststellungsstromkreis für eine andere Verbindung gehalten wird, so findet der Leitungswähler RS keinen gekennzeichneten Ausgang in der ausgewählten Dekade, und der Wähler MU macht daraufhin einundzwanzig Schritte. Das Relais Rl ist dann über mm 2 erregt und hält sich über seinen Kontakt rl 2. Durch das Ansprechen des Relais RL wird das Relais 0t ebenso wie die anderen Relais stromlos. Das Relais X spricht über die Unterbrecher von MTM und MUM und über. mtan 2 und a f i an und schließt über x i, mtna i einen Stromkreis für den Magneten MTM. Das Relais X arbeitet auf diese Weise mit dem Magneten MTM zusammen und schaltet den Wähler MT in die Ruhelage zurück. Dann wird in ähnlicher Weise mit Hilfe des Relais X der Wähler MU in die Ruhestellung gebracht. Über Erde, a f i, mim 2, mum i, rl i wird dann das. Relais Rl kurzgeschlossen und fällt ab.
  • Angenommen, das Gespräch dauert an, so wird das Relais Cw über lt 2, i fm q:, Leitung 3 und c-Ader des Leitungswählers erregt. In Parallelschaltung dazu spricht das Trennrelais des anrufenden Teilnehmers an, und ferner wird über cw i das Relais 0t gehalten. Wenn während der Übertragung der Nummer des anrufenden Teilnehmers die Verbindung ausgelöst wird, so fallen die Relais Cw und 0t ab, und der Feststellungsstromkreis kehrt in die Ruhelage zurück.
  • Die verschiedenen Ziffern werden in folgender Weise bestimmt und in bekannter Weise übertragen. In einem sechsziffrigen Amtssystem sind die beiden ersten Ziffern vom Amt bekannt. Diese beiden ersten unveränderlichen Ziffern werden jeweils in den Stellungen i und 2 eines Steuerschalters ausgesandt.
  • Die Tausenderziffer ist durch' die Stellung des Wählers IF oder, mit anderen Worten, durch die Gruppe, zu der der Leitungswähler gehört, bestimmt. Die Hunderterziffer ist abhängig von der Stellung des Wählers IF und der des Kennzeichnungswählers MU. Wie bekannt, sind die geraden Hunderter im linken und die ungeraden Hunderter im rechten Feld des Leitungswählers angeschlossen. Diese Unterscheidung wird dadurch festgelegt, daß bei einer geraden Hunderterziffer die Einerziffer nicht umgerechnet wird, weil die geraden Hunderter im linken Feld des Leitungswählers angeschlossen sind, d. h. der Wähler MU hat maximal während der Einerwahl nur zehn Stromstöße empfangen. Bei einer ungeraden Hunderterziffer muß der Wagen des Leitungswählers zusätzliche Stromstöße erhalten, damit er in das rechte Feld gelangt. Die Zehnerziffer wird durch die Einstellung des Wählers MT bestimmt, während die Einerziffer in Abhängigkeit von dem Wähler MU ausgesandt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit selbsttätiger Prüfeinrichtung, durch die die von einer im Verbindungsweg nachgeordneten Stelle gekennzeichnete Leitung des anrufenden Teilnehmers festgestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Gruppe des anrufenden Teilnehmers zugeordneter Leitungswähler (RS, Fig. i) zur Feststellung eines Teiles der Nummer des anrufenden Teilnehmers mit ausgenutzt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Ziffemspeicherwähler (lYIT, Fig. 3) in dem Feststellungsstromkreis, der im Gleichschritt mit dem Leitungswähler beim Suchen der gekennzeichneten Leitung weitergeschaltet wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch. Feststellungsfelder, die von dem Teilnehmerleitungsstromkreis ausgehen und parallel mit den Gruppenfeststellungswählem (I, M, Fig. i) und Leitungswähler (RS; Fig. i) verbunden sind. q.. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch zehn Schaltarme (z. B. imm i ... imm 1o, Fig. 2) des Gruppenfeststellungswählers (IM, Fig.2), über die parallel die Gruppenwahl ausgeführt wird und über die in Reihe mit einem Schaltarm (mtm 3, Fig. 3) des Ziffernspeicherwählers (MT, Fig.3) die Kennzeichnungsprüfanordnung (Ar, Fig.2) mit dem Kennzeichnungsvielfach verbunden ist, um die Einstellung des Leitungswählers zu steuern.
DEI3360D 1936-10-31 1937-10-29 Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE889764C (de)

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DEI3360D Expired DE889764C (de) 1936-10-31 1937-10-29 Schaltungsanordnung zur Feststellung der Nummer eines anrufenden Teilnehmers in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE (1) DE889764C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007380B (de) * 1955-12-22 1957-05-02 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Feststellung hochwertige Gespraeche fuehrender Teilnehmer in Fernsprechnebenstellenanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1007380B (de) * 1955-12-22 1957-05-02 Siemens Ag Schaltungsanordnung zur Feststellung hochwertige Gespraeche fuehrender Teilnehmer in Fernsprechnebenstellenanlagen

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