DE890014C - Kugel-Schweissmuffenverbindung - Google Patents

Kugel-Schweissmuffenverbindung

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Publication number
DE890014C
DE890014C DEK6831D DEK0006831D DE890014C DE 890014 C DE890014 C DE 890014C DE K6831 D DEK6831 D DE K6831D DE K0006831 D DEK0006831 D DE K0006831D DE 890014 C DE890014 C DE 890014C
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DE
Germany
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transition part
socket
truncated cone
socket connection
ball
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Expired
Application number
DEK6831D
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Kloepper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUISE KLOEPPER
Original Assignee
LUISE KLOEPPER
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Publication date
Application filed by LUISE KLOEPPER filed Critical LUISE KLOEPPER
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Application granted granted Critical
Publication of DE890014C publication Critical patent/DE890014C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L13/00Non-disconnectable pipe joints, e.g. soldered, adhesive, or caulked joints
    • F16L13/02Welded joints
    • F16L13/04Welded joints with arrangements preventing overstressing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Joints Allowing Movement (AREA)

Description

  • Kugel-Schweißmuffenverbindung Die Erfindung bezieht sich auf eine entlastete Schweißmuffenverbindung für Rohrleitungen, bei der die Muffe und das Einsteckende kugelig ausgebildet sind. Solche Kugel-Schweißmuffenverbindungen sind an sich bekannt und haben im Rohrleitungsb:au steigernde Beachtung und Verwendung gefunden. Sie haben den großen Vorteil, daß sie durch ihre Verschwenkharkeit die Möglichkeit bieten, die Leitungsführung dem Gelände anzupassen und leichte Krümmungen durch die Verbindung auszugleichen, ohne bei jeder Abwinkelung Krümmer einbauen zu müssen. Die Entlastung der Schweißnaht wird bei solchen Kugel-Schweißmuffenverbindungen dadurch herbeigeführt, d.aß der zurechtgeschnittene überstehende Rand der Außenkugel nach dem Einführen Ader Innenkugel auf diese heruntergebördelt wird, worauf dann in der entstehenden Schweißfuge die Schweißnaht gelegt wird.
  • In der Praxis hat sich vor ,allem die Ausführung der Kugel-Schweißmuffenverbindung nach dem Patent 427071 eingeführt und bewährt. Sie ermöglicht Verschwenkungen der beiden verbundenen Rohre gegeneinander bis zu 6° und gewährleistet durch das Umbördeln des überstehenden Randes der Außenkugel um die Kröpfung der Innenkugel eine gute Entlastung. Andererseits haften dieser Ausführung noch einige Unvollkommenheiten an. Insbesondere ist nachteilig, daß es notwendig ist, sowohl bei gerader als auch bei abgewinkelter Verlegung einen Ringabschnitt des überstehenden Endes der Außenkugel auf der Baustelle abzuschneiden, und zwar so viel, daß die Schnittkante nach dem Bördeln über die verhältnismäßig steile Kröpfung in dem Winkel zwischen Kröpfung und Rohrschaft des Einsteckendes liegt.
  • Zweck der Erfindung ist nun, eine neue Kugel-Schweißmuffenvenbindung .zu schaffen, bei welcher das Abschneiden vollkommen fortfällt, d. h. weder bei gerader noch bei abgewinkelter Verlegung ein Ringabschnitt abzutrennen ist, bei welcher außerdem das Anbördeln leicht und sicher -durchzuführen sowie das Schweißen wesentlich erleichert und vereinfacht ist. Darüber hinaus bietet die Erfindung auch noch die Möglichkeit, eine erheblich größere Verschwenkbarkeit zu erzielen.
  • Diese für die Praxis überaus wertvollen Vorteile werden erfindungsgemäß,dadurch erreicht, daß am Rohreinsteckende zwischen der kugeligen Endfläche und -dem Rohrschaft ein Übergangsteil von der Form etwa eines Kegelstumpfes vorgesehen und das Muffenende über den größten Kugelkreis zylindrisch verlängert ist, wobei die Länge des Übergangsteils e, f und die Verlängerung des Muffenendes so gegeneinander abgepaßt sind, daß bei größter Verschwenkung das # Ende der Verlängerung der Muffe beim Anbördeln noch auf den Übergangsteil e, f fällt und die Größe der Anlagefläche d des Einsteckendes so gewählt ist, daß eine möglichst große Verschwenkung bei zur Entlastung ausreichender Steigung -des Übergangsteils erreicht ist.
  • Das Übergangsteil kann als Kegelstumpf ausgebildet sein oder im Längsschnitt die Form einer flachen Kurve haben oder sich aus mehreren geraden oder gekrümmten Linien zusammensetzen. Vorteilhaft hat es .die Form eines die Kugelfläche durchdringenden Kegelstumpfes oder eine dem Kegelstumpf angenäherte Kurvenform, weil bei dieser Form eine ,große Entlastung der Schweißnaht erreicht und eine große Verschwenkungsmöglichkeit der zu verbindenden Rohre erzielt wird. Eine noch größere Entlastung der Schweißnaht in der Verschwenklage kann dadurch erreicht werden, daß der .dem Rohrschaft zugewandte Teil des Übergangsteils von der Form des Kegelstumpfes oder angenäherten Kegelstumpfes nochmals nach innen eingeknickt ist.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes,der Erfindung eine Ausführungsform dargestellt; die den praktischen Verhältrissen. entspricht, und zwar zeigt Fig. z die ' Verbindung im Längsschnitt bei gerader Verlegung, Fig. s im Zustande größter Ver schwenkung. Das Rohr a ist zu der Kugelmuffe b aufgeweitet, welche vor der Herstellung der Verbindung die in der Zeichnung gestrichelt angedeutete Form hat. Das Rohr c bildet das Einsteckende. Dieses Einsteckende besteht erfindungsgemäß aus der Kugelfläche d, die als Innenkugel der Verbindung dient, dem Kegelstumpf e als vorderen Teil des Übergangsteils e, f und der weiteren Abknickung nach innen, f, des Übergangsteils e, f zwischen der Kugelfläche d und Rohrschaft. Die Verbindung wird idadurch hergestellt, daß nach dein Einführen des Einsteckendes in'die Muffe b diese auf .das Einsteckende heruntergebördelt und dann an ihrer Kante durch die Schweißnaht g mit dem Einsteckende verschweißt wird.
  • Die Darstellung der Verbindung in der äußersten Verschwenklage in Fig. a zeigt, daß das Ende des Bördelrandes der Außenmuffe beim Anbördeln immer auf die Teile e oder f des Übergangsteils e, f fällt, so daß also in keinem Falle ein Ringabschnitt an der Baustelle -abzuschneiden ist. Es -ist weiter aus der zeichnerischen Darstellung ersichtlich, daß bei jeder Verlegung der Verbindung, sei es gerade oder verschwenkt, eine ausgezeichnete Entlastung der Schweißnaht erreicht ist.
  • Die Verschwenkbarkeit der Verbindung erreicht bei üblichen Aufweitungen der Kugel fast das Doppelte ider bisher möglichen, ist im übrigen aber abhängig von der Größe der Aufweitung. Weiterhin ist die Verschwenkbarkeit abhängig von der Größe der Anlagefläche -der Innenkugel d. Diese ist so zu wählen, daß einerseits .eine möglichst große Verschwenkungsmöglichkeit erreicht wird und daß andererseits die Steigung des Übergangsteiles das Einsteckende und damit ,die Entlastung der Schweißnaht ausreichend groß ist. Die dem Verlauf der Kante ides gebördelten Teiles folgende Schweißfuge ist an allen Stellen übersichtlich und ermöglicht ein sicheres Schweißen bei Anwendung sowohl der Gas- als auch der elektrischen Schweißung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Entlastete I-.'-ugel-Schweißmuffenverbindung, -dadurch ,gekennzeichnet, daß am Rohreinsteckende zwischen der kugeligen Erdfläche (d) und dem Rohrschaft (c) .ein Übergangsteil (e, f) von der Form etwa eines Kegelstumpfes vorgesehen und das Muffenende über den größten Kugelkreis zylindrisch verlängert ist, wobei die Länge des übergangsteils(e, f) und die Verlängerung des Muffenendes so gegeneinander abgepaßt sind, daß bei größter Verschwenkung das Ende der Verlängerung der Muffe beim Anbördeln noch ;auf den Übergangsteil (e, f) fällt .und die Größe der Anlagefläche (d) des Einsteckendes so gewählt -ist, daß eine möglichst große Verschwenkung bei zur Entlastung ausreichender Steigung des Übergangsteils erreicht ist. a. Entlastete Kugel-Schweißinuffenverbindung nach Anspruch r,dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (f) des Übergangsteils (e, f) zur Verstärkung der Entlastung der Schweißnaht von der Form des Kegelstumpfes oder angenäherten Kegelstumpfes nochmals nach innen abgeknickt ist.
DEK6831D 1940-10-23 1940-10-23 Kugel-Schweissmuffenverbindung Expired DE890014C (de)

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DE (1) DE890014C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5022372A (en) * 1988-03-15 1991-06-11 Usui Kokusai Sangyo Kaisha Ltd. Fuel delivery rail assembly

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5022372A (en) * 1988-03-15 1991-06-11 Usui Kokusai Sangyo Kaisha Ltd. Fuel delivery rail assembly

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