DE890058C - Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Fernschreibhaupt- und -nebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Fernschreibhaupt- und -nebenstellenanlagen

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Publication number
DE890058C
DE890058C DES16049D DES0016049D DE890058C DE 890058 C DE890058 C DE 890058C DE S16049 D DES16049 D DE S16049D DE S0016049 D DES0016049 D DE S0016049D DE 890058 C DE890058 C DE 890058C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
main
extension
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES16049D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Bernhardt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES16049D priority Critical patent/DE890058C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE890058C publication Critical patent/DE890058C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00—Data switching networks
    • H04L12/02—Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Uberwachung von Fernschreibhaupt-und -nebenstellenanlagen Soll ein Ruf vom Amt, der in einer Hauptstelle ankommt, auf eine Nebenstelle weitergeleitet werden, so wird in der Hauptstelle durch Bedienungspersonen die Vermittlung von Hand zu der gewünschten Nebenstelle durchgeführt. Nachts ist eine derartige Hauptstelle im allgemeinen unbesetzt. Wenn auch die Fernschreibmaschine in der Hauptstelle in der Lage ist, ohne die Gegenwart von Bedienungspersonen Nachrichten aufzunehmen, so ist es doch häufig erforderlich, Nachrichten, die dringend ausgewertet werden müssen, in eine Nebenstelle zu leiten, die auch des Nachts besetzt ist. Aus :diesen Gründen wird des Nachts eine feste Durchschaltung; z. B. durch Umlegen eines Umschalters, zu einer Nebenstelle hergestellt, so .daß alle vom Amt kommenden Fernschreibsendungen zu der Nebenstelle übertragen werden. Ist die Nebenstellenleitung aus irgendwelchen Gründen gestärt, so kann der rufende Teilnehmer seine Nachricht nicht absetzen.
  • Die Erfindung sieht nun Mittel vor, um diesen Nachteil zu vermeiden.
  • Gemäß der Erfindung sind in der Hauptstelle Schaltmittel vorgesehen, die bei Dauerdurchschaltung der Amtsleitung zu einer Nebenstelle die Betriebsfähigkeit der Dauerdurchsch.altung zur Nebenstelle überwachen und .bei Störungen in dem Nebenstellenstromkreis die Amtsleitung auf den Fernschreiber der Hauptstelle zurückschalten.
  • Die Betriebsfähigkeit der Dauerdurchschaltung zur Nebenstelle wird gemäß weiterer Erfindung jeweils bei abgehendem oder ankommendem Ruf durch eine vorzugsweise akustische Signalgabe in der Hauptstelle angezeigt.
  • Die Anzeige der Betriebsfähigkeit der Dauerdurchschaltung zur Nebenstelle in der Hauptstelle hat den weiteren Vorteil"daß bei Wie@derbesebzung der Hauptstelle, z. B. des Morgens, jeder abgehende und ankommende Ruf in der Hauptstelle angezeigt wird und dadurch die Bedienungsperson in der Hauptstelle darauf aufmerksam gemacht wird, -daß der Umschalter noch umgelegt ist. Die Bedienungsperson wird durch die Signalgabe daher veranlaßt, die Dauerdurchschaltung zu trennen und während des Tages bzw. während :der Besetzung der Hauptstelle die Nachrichten auf die eigene Maschine b,zw., wenn weitere Nebenstellen verlangt werden, auf diese umzuleiten.
  • Eine beispielsweise Schaltungsanordnung soll an Hand einer Figur näher erläutert werden. Im Ruhezustand der Anlage liegen das Telegrafenrelais ER und ein hoher Widerstand W in der vom Amt kommenden Leitung, und zwar ist der Widerstand derart bemessen, daß ein Strom von etwa 5 Milliampere fließt. Der Strom fließt dann von,der a-Ader über den di Kontakt, Empfangsrelais ER, Widerstand W, mi - Kontakt, ds - Kontakt zur b-Ader. In ähnlicher Weise fließt in der zur Nebenstelle führenden Leitung ein Strom von etwa 5 Milliampere, der das Relais R nicht zum Ansprechen zu bringen vermag. Das Relais V ist über die geschlossenen Kontakte d7 und m2 erregt. Seine Kontakte v. und v2 befinden sich deshalb in der der dargestellten Lage entgegengesetzten Lage. Soll von ;der Bedienungsperson :die Amtsleitung dauernd auf die Nebenstelle gelegt werden, so muß der Umschalter Sch mit den Kontakten Schi und Sch, in die gestrichelte Lage umgelegt werden.
  • Läuft nun vom Amt ein Anruf ein, so wird das Empfangsrelais ER trennseitig erregt und der Kontakt er in die Trennlage umgelegt. Dann fließt ein Strom von Erde, Kontakt er in Trennlage, umgelegter Kontakt v,, Kontakt r", umgelegter Schalter Schi, AR-Relais nach Minus. Das AR-Relais wird hierdurch erregt und bringt durch seinen Kontakt cri den Wecker Wch zum Ertönen. Der Kontakt arg wird ,ebenfalls umgelegt und schließt einen Stromkreis für .das Relais D über Erde, geschlossenen Kontakt ar,, geschlossenen Schalter Sch,, geschlossenen Kontakt vi, Relais D, Minus. Das Relais D schaltet bei seinem Ansprechen mit seinen Kontakten d, bis d4 die Amtsleitung auf die Nebenstelle und trennt das Empfangsrelais ER ab, wobei dessen Kontakt er in der Trennlage liegenbleibt. Durch die vom Amt kommende Umpolung wird die Nebenstelle niederohmig gemacht, und der nunmehr in der Leitung fließende Strom von :q.o Milliampere bringt das Relais R zum Ansprechen. Der Kontakt ri legt um und trennt .das Relais AR ab. Der Stromkreis für das Relais AR .ist nunmehr unterbrochen, da zuvor beim Ansprechen des Relais D auch der Kontakt df; geöffnet hatte. Die Kontakte r." und d5 halten das Relais D erregt, wenn das Relais AR abfällt und .der Kontakt arg öffnet. Durch Öffnen des Kontaktes aribeim Aberregen des Relais AR wird das Weckerzeichen beendet.
  • Soll während,derDauerdurchschaltung derAmtsleitung zur Nebenstelle von der Nebenstelle auf die Amtsleitung geschrieben werden und gibt die Nebenstelle ihren Ruf heraus, so wird die Leitung zur Nebenstelle niederohmig gemacht, .so daß ein Strom von 40 .Miniampere fließt. Dadurch wird das Relais R zum Ansprechen gebracht. Der Kontakt ri legt um und bringt über .den Kontakt d6 und den Schalter Schi das Relais AR zum Ansprechen. Der Kontakt ay, schaltet den Wecker ein, während der Kontakt arg über den Schalter Sch2 das Relais D zum Ansprechen bringt. Über die Kontakte d, bis d4 wird sder Anruf zur Amtsleitung durchgeschaltet, wie in dem zuvor betrachteten Betriebsfall geschildert wurde. Mit dein Ansprechen des Relais D öffnet der Kontakt d6 wieder, wodurch der Abfall des Relais AR eingeleitet wird. Ober die Kontakte d5 und r, fängt sich, wie vorher beschrieben, das Relais D; wenn der Kontakt arg öffnet. Durch Öffnen des Kontaktes cri wird das Weckerzeichen beendet. Wird vom Amt her Schlußzeichenkriterium (durch Umpolung der Schleife) gegeben oder gibt die Nebenstelle das Schlußzeichen (durch Unterbrechung der Schleife), so wird in je-dem Fall das Relais R aberregt. Durch Öffnen des Kontaktes r2 wird das Relais D zum Abfallen gebracht. Die Kontakte di und d3 legen dadurch das Empfangsrelais wieder an die Amtsleitung an. Vom Amt her wird das Empfangsrelais ER durch Zurückpolen der Amtsschleife wieder in dem Sinn erregt, daß es seinen Kontakt er in die Zeichenlage zurücklegt. Während der kurzen Zeit, während der nach Zurücklegen des Kontaktes r. 'der Kontakt er noch auf der Trennseite liegt, kann das Relais AR nicht zum Ansprechen gebracht werden, da es ansprechverzögert ist.
  • Liegt in der Nebenstellenanlage eine Störung vor, so kann das Relais R nicht zum Ansprechen gebracht werden. Bei einem Anruf vom Amt legt, wie beschrieben, das Relais ER um. Das Relais AR zieht an, desgleichen das Relais D. Spricht das Relais R infolge einer Störung der Nebenstellenleiturig nicht an und öffnet beim Ansprechen des Relais D der Kontakt d7, so wird das Relais V stromlos und fällt nach einiger Zeit verzögert ab. Durch Öffnen des Kontaktes v, wird das Relais -D stromlos und fällt ab. Dadurch werden :die Kontakte d. bis d4 wie-der umgelegt und die Amtsleitung auf die Hauptstelle zurückgeschaltet. Beim Stromloswerden des Relais V legt auch der Kontakt v2 in die gezeichnete Stellung um, so @daß über den Kontakt cri ,der Weckerruf aufhört. Außerdem bringt der Kontakt v2 das Relais 1V1 zum Ansprechen, das .über den Kontakt m1 :den : hochohmigen Widerstand W kurzschließt, so daß nunmehr in der Leitung zum Amt 40 Milliampere fließen und die Fernschreibmaschine FSder Hauptstelle an die Amtsleitung gelegt wird, die nun die Nachricht, die über :die Amtsleitung kommt, aufnehmen dann. Damit durch das abfallende Relais D über den Kontakt d7 :das Relais V nicht wieder erregt werden kann, ist der Kontakt m2 vorgesehen, der das Relais V stromlos hält.
  • Ein Anruf von der Nebenstelle aus kann naturgemäß nur dann erfolgen, wenn die Nebenstellenleitung in. Ordnung ist. Der Anruf erfolgt dann wie zuvor beschrieben.
  • Ist die Nebenstellenletung gestört und die Verbindung mit Hilfe des Relais V und M zur Hauptstelle zurückgeschaltet worden, so findet die Auslösung ider Verbindung -in der Regel von der Amtsseite her statt. Durch Umpolung der Schleife wird das Empfangsrelais ER so erregt, .daß es seinen Anker In die Zeichenlage umlegt. Dadurch wird das Relais M aberregt und .durch den Kontakt m2 der Stromkreis für das .Relais V wieder geschlossen. Damit ist der Ruhezustand wiederhergestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Überwachung von Fernschreibhaupt- und -nebenstellenanlagen,. .dadurch gekennzeichnet, daß in der Hauptstelle Schaltmittel (R, D, V, AR) vorgesehen sind, die bei Dauerdurchschaltung der Amtsleitung zu einer Nebenstelle (umgelegter Schalter Sch) die Betriebsfähigkeit :der Dauerdurchschaltung zur Nebenstelle überwachen und bei Störungen in dem Nebenstellenstromkreis (N) die Amtsleitung (a, b) auf den Fernschreiber (FS) (der Hauptstelle zurückschalten. a. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß die Inbetriebnahme :der Dauerdurchschaltung zur Nebenstelle jeweils bei abgehendem oder ankommendem Ruf durch eine vorzugsweise .akustische Signalgabe in :der Hauptstelle angezeigt wird.
DES16049D 1941-08-08 1941-08-08 Schaltungsanordnung zur UEberwachung von Fernschreibhaupt- und -nebenstellenanlagen Expired DE890058C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2361023A1 (fr) * 1976-08-05 1978-03-03 Siemens Ag Montage pour mettre en circuit et hors circuits une installation de postes annexes de telescription

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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