DE890061C - System zur UEbertragung von Signalen eines breiten Frequenzbandes - Google Patents

System zur UEbertragung von Signalen eines breiten Frequenzbandes

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DE890061C
DE890061C DEA9053D DEA0009053D DE890061C DE 890061 C DE890061 C DE 890061C DE A9053 D DEA9053 D DE A9053D DE A0009053 D DEA0009053 D DE A0009053D DE 890061 C DE890061 C DE 890061C
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DE
Germany
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frequency
resistance
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Application number
DEA9053D
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English (en)
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Robert B Dome
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AEG AG
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AEG AG
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    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03F—AMPLIFIERS
    • H03F1/00—Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/42—Modifications of amplifiers to extend the bandwidth
    • H03F1/48—Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers
    • H03F1/50—Modifications of amplifiers to extend the bandwidth of aperiodic amplifiers with tubes only
    • H—ELECTRICITY
    • H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03H—IMPEDANCE NETWORKS, e.g. RESONANT CIRCUITS; RESONATORS
    • H03H2/00—Networks using elements or techniques not provided for in groups H03H3/00 - H03H21/00
    • H03H2/005—Coupling circuits between transmission lines or antennas and transmitters, receivers or amplifiers
    • H03H2/006—Transmitter or amplifier output circuits

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • System zur Übertragung von Signalen eines breiten Frequenzbandes Die Erfindung bezieht sich auf ein Signalübertragungssystem insbesondere zur Übertragung von Signalen eines breiten Frequenzbandes. Es ist häufig erwünscht, solche Signale von einem Erzeuger zu einem Verbraucher zu übertragen, die unterschiedliche Impedanzen aufweisen, z. B. von einer Modulatorröhre zu einem Trägerwellenverstärker. Bekanntlich findet die größte Energieübertragung nur dann statt, wenn Erzeuger und Verbraucher die gleiche Impedanz besitzen. Bei einer Modulatorröhre und einem Trägerwellenverstärker ist dies gewöhnlich aber nicht der Fall. Die Folge davon ist eine Verminderung der Energieübertragung und, was in vielen Fällen noch nachteiliger ist, daß die Übertragung für die verschiedenen Signalfrequenzen sehr verschieden ist. Dies führt zu unerwünschten Verzerrungen. Die Anpassung der Widerstände durch einen Transformator begegnet häufig Schwierigkeiten, vor allem, wenn es sich um die Übertragung sehr breiter Frequenzbänder von q. oder mehr Megahertz, wie beim Fernsehen, handelt.
  • Die Erfindung schlägt daher zur Beseitigung der genannten Mängel einen anderen Weg vor.
  • Als Kopplung zwischen den beiden Kreisen unterschiedlicher Impedanz wird eine Induktivität angewendet. Der Widerstand und die kapazitive Reaktanz in dem Erzeugerkreis und dem Verbraucherkreis werden so bemessen, daß sie bei der oberen Frequenzgrenze gleich sind, während die induktive Reaktanz der kopplungsinduktivität so bemessen wird, daß sie gleich der Hälfte der Summe der Widerstände ist. So bemessen ergibt die Kopplung ein im wesentlichen konstantes Verhältnis zwischen der Eingangs- und der Ausgangsspannung und eine konstante Übertragungszeit für alle Frequenzen bis zur oberen Frequenzgrenze. Eine solche Anordnung eignet sich insbesondere zur Kopplung von Modulationsstufen bei Fernsehsendern und von Bilddetektoren mit nachgeschalteten Bildsignalverstärkern.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung liegt in einer Anordnung zur Konstanthaltung der Übertragungszeit bis herunter zu einer niedrigen Frequenzgrenze. Bei einer Kraftverstärker- oder Modulatorröhre mit Anodenspeisung über eine Drossel wird hierfür parallel zu dieser Drossel die Reihenkombination eines Widerstandes und einer Kapazität geschaltet. Sowohl der Widerstand als auch die Kapazität werden bei der unteren Frequenzgrenze gleich der Hälfte der induktiven Reaktanz der Drossel bemessen, so daß die Übertragungszeit bei der unteren Frequenzgrenze Null und bei den darüberliegenden Frequenzen im wesentlichen konstant ist.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden.
  • Gemäß Fig. i wird ein Kraftverstärker, der mit den beiden in Gegenkontakt arbeitenden Röhren io und ii ausgerüstet ist, von einem (in der Zeichnung nicht dargestellten) Hochfrequenzschwingungserzeuger gespeist und liefert verstärkte Hochfrequenzschwingungen über die Spule 27 an die Antenne 12. Die Röhren io und ii erhalten ihre Betriebsspannung von der Spannungsquelle 13 über die Modulationsdrossel 14. Der Spannungsabfall über dieser Drossel wird über die Röhre 15 moduliert entsprechend Signalen, die von einer (in der Zeichnung nicht dargestellten) Signalquelle dem Steuergitter 31 der Röhre 15 zugeführt werden. Diese Signale können z. B. die Bildsignale einer Fernsehsendung sein.
  • Der Kraftverstärker bekannter Bauart umfaßt den Eingangstransformator 16, dessen Sekundärwicklung an die Steuergitter 17, 18 angeschlossen ist. Die Kathoden der beiden Röhren io und ii sind geerdet und ferner über den Widerstand ig mit Parallelkondensator 2o an die Mitte der Sekundärwicklung des Transformators 16 angeschlossen. An die Anoden 22 und 23 ist der aus Induktivität 21 und Abstimmkondensator 24 bestehende Ausgangskreis angeschlossen. 25 und 26 sind die bekannten Neutralisationskondensatoren. Die Kathode 29 der Röhre 15 ist über den Kathodenwiderstand 39 geerdet, während die Anode an den Verbindungspunkt der Modulationsdrossel 14 und der Hochfrequenzdrossel 28 angeschlossen ist. Der Zweck der Drossel 28, die an die Mitte der Induktivität 21 angeschlossen ist, wird noch näher erläutert.
  • Wird kein Signal dem Steuergitter zugeführt, so erhalten die Röhren io und ii eine bestimmte Spannung und die Ausstrahlung der Antenne bleibt konstant. Sind dagegen Signale vorhanden, so ändert sich der Stromfluß durch die Röhre 15 und damit der Spannungsabfall über der Induktivität 14 und damit die Betriebsspannung der Röhre io und ii. Die Folge davon ist, daß sich die Verstärkung der Röhren io und ii entsprechend den Signalen ändert und entsprechend auch die Ausstrahlung der Antenne 12 in ihrer Stärke schwankt.
  • Um den Wert des Signalstromes, der durch die parallele, zum Ausgang des Kraftverstärkers liegende Drossel 14 fließt, niedrig zu halten, sollte die Impedanz der Drossel 14 bei der niedrigsten Signalfrequenz das Mehrfache des Wertes der Impedanz des Belastungswiderstandes, den der Kraftverstärker darstellt, betragen;- z. B. liefert ein zwanzigfacher Wert befriedigende Ergebnisse.
  • Wenn auch hierdurch die Modulation verbessert wird, so ist doch die Übertragungszeit von der Röhre 15 auf den Kraftverstärker für Signale niedriger Frequenz unerwünscht größer als für Signale größerer Frequenz. Die Änderung der Übertragungszeit kann durch die Serienkombination eines Widerstandes 3a eines Kondensators 33 parallel zur Induktanz 14 kompensiert werden. Dabei wird bei der niedrigsten Frequenz, für die eine gleichmäßige Übertragungszeit gewünscht wird, die Reaktanz des Kondensators 22 gleich der Hälfte der Reaktanz der Induktivität 14 gemacht. Damit der Widerstand des Kreises bei dieser niedrigsten Modulationsfrequenz ohmisch wird, wird der Wert des Widerstandes 32 gleich der Hälfte der Reaktanz der Induktivität 14 oder gleich der Reaktanz des Kondensators 33, bei dieser niedrigsten Signalfrequenz, die übertragen werden soll, gemacht. Dies ist der höchste zulässige Wert, bei dem für die Signale der tiefsten Frequenz die Übertragungszeit Null erreicht werden kann, während bei höheren Werten kein Wert der Kapazität 33 gefunden werden kann, bei dem diese Bedingung noch erfüllt werden kann.
  • Es können zwar noch geringere Werte des Widerstandes 32 zur Erreichung der Übertragungszeit Null benutzt werden, wenn die Größe des Kondensators 33 passend gewählt wird. Dies ist jedoch unerwünscht, da in diesem Fall der Modulator mehr Energie verbraucht, die damit dem Verbraucherkreis verlorengeht. Wenn jedoch aus zwingenden Gründen der Widerstand 32 kleiner gewählt wird, so muß der Kondensator 33 so bemessen werden, daß die Bedingung erfüllt ist wo C die Kapazität des Kondensators 33, L die Induktivität der Drossel 14 und R die Größe des Widerstandes 32 bedeutet.
  • Fig. 5 zeigt die Abhängigkeit der Übertragungszeit von der Frequenz, und zwar Kurve 34 ohne, Kurve 35 mit Parallelschaltung des Widerstandes 32 und des Kondensators 33. Wie ersichtlich, ist die Übertragungszeit in letzterem Falle im wesentlichen konstant und fällt erst bei einer Frequenz von 6o Hz auf Null ab. Die Daten in dem gewählten Beispiel sind folgende Belastungswiderstand des Kraftverstärkers . . . . . . . . . . . . . . . . . gleich 2 490 Ohm Anodenwiderstand der Röhre 15 gleich goo Ohm Induktivität 14 .. . . . . . . . . . . . . . gleich 132 Henry Kondensator 33 ..... . ... gleich o,io7 Mikrofarad Widerstand 32 ... .... .... gleich 24900 Ohm Wie bereits erwähnt, ist es für eine maximale Energieübertragung erforderlich, die Widerstände von Erzeuger und Verbraucher gleichzumachen. Bei Gleichheit der Widerstände ist auch die Übertragungszeit von Schwingungen aller Frequenzen leicht konstant zu halten.
  • Bei einem modulierten Verstärker, wie dem Kraftverstärker mit den Röhren io und ii, sind nun gewöhnlich die Streukapazitäten gegen Erde sehr verschieden gegenüber den Streukapazitäten einer Modulatorröhre, wie der Röhre 15 und ebenso sind die damit verbundenen Widerstände verschieden. Es hat sich herausgestellt, daß im allgemeinen einem kleinen Widerstand eine große Kapazität und umgekehrt einem großen Widerstand eine kleine Kapazität zugeordnet ist. Die Reaktanzen und Impedanzen einer Modulatorröhre und eines daran angeschlossenen modulierten Verstärkers sind im allgemeinen so verschieden, daß es schwierig, wenn nicht gar unmöglich ist, die entsprechenden Widerstände auf solche Werte zu bringen, daß sich für alle Frequenzen gleiche Übertragungszeiten ergeben und dabei die Modulationsfähigkeit der Modulationsröhre so weit erhalten bleibt, daß der Kraftverstärker genügend durchmoduliert wird. Wird am Modulator oder am Kraftverstärker der kapazitive Widerstand durch Zuschalten von Kapazitäten ausgeglichen, um für alle Frequenzen eine konstante Übertragungszeit zu erhalten, so wird das Verhältnis der Signalspannung am Kraftverstärker zu der Signalspannung am Modulatorrohrbei den oberen Signalfrequenzen viel zu klein.
  • Diese Schwierigkeiten können erfindungsgemäß dadurch überwunden werden, daß eine Induktivität 28 zwischen Modulator und Kraftverstärker vorgesehen wird.
  • Die am Modulator auftretenden Streukapazitäten mögen mit 36 und 37, die am Kraftverstärker auftretende Streukapazität mit 38 bezeichnet werden.
  • Die Kapazität 38 betrug in dem gewählten Beispiel 25,6 Picofarad. Dem entspricht bei einer oberen Signalfrequenz von 4. Megahertz eine Reaktanz von 156o Ohm.
  • Erfindungsgemäß wird nun zunächst die Widerstandskomponente des Belastungskreises des Kraftverstärkers mindestens so klein wie die Reaktanz der Streukapazität 38 des Kraftverstärkers bei der oberen Grenzfrequenz der Signale, die übertragen werden sollen, gemacht, d. h. auf mindestens 156o Ohm herabgesetzt.
  • Die Herabsetzung des Widerstandes des Kraftverstärkers kann durch einen Parallelwiderstand zur Kapazität 38 erreicht werden. Es ist jedoch, um Energieverluste zu vermeiden, vorzuziehen, die Betriebsspannung für den Kraftverstärker passend zu wählen, dabei aber den Anodenstrom auf seinem maximalen Wert durch passende Kopplung zwischen den Spulen 21 und 27 zu halten. Auf diese Weise werden unnötige Verluste vermieden.
  • Bei dem hier behandelten Ausführungsbeispiel betrugen die Kapazitäten 36 und 37 der Modulatorröhre zusammen 47 Picofarad. Ein so großer Wert der Streukapazität macht es unmöglich, die Übertragungszeit und das Verhältnis der Signalspannungen an Modulatorröhre und Kraftverstärkerröhre für alle Frequenzen konstant zu halten. Die Zuschaltung des Widerstandes 32 und des Kondensators 33 vergrößert noch die Ungleichheit der Streukapazitäten, so daß die Schwierigkeiten noch wachsen.
  • Dadurch, daß erfindungsgemäß die Induktivität 28 vorgesehen wird, wird es möglich, derart ungleiche Streukapazitäten in Kauf zu nehmen und trotzdem eine gleichmäßige Übertragungszeit und ein konstantes Spannungsverhältnis bei Signalfrequenzen bis zu einer oberen Übertragungsgrenze zu erhalten. Zu diesem Zweck wird auch der Widerstand der Röhre 15 analog wie beim Kraftverstärker - auf einen Wert gebracht, der gleich der Reaktanz der Streukapazitäten 36 und 37 bei der oberen Signalfrequenzgrenze ist. In dem gewählten Beispiel ist diese Reaktanz bei q. Megahertz gleich 85o Ohm. Erfindungsgemäß wird daher der äquivalente Anodenwiderstand der Röhre 15 gleich 850 Ohm gemacht. Dies kann durch passende Einstellung des Kathodenwiderstandes 39 geschehen.
  • Durch die Einschaltung der Induktivität 28 wird, wie ersichtlich, die Gesamtanordnung in zwei Teile getrennt, wobei in jedem Teil der Widerstand und die kapazitive Reaktanz so bemessen sind, daß sie bei der obersten Signalfrequenz gleich sind.
  • Bei dieser Anordnung kann eine konstante Übertragungszeit und ein konstantes Übertragungsverhältnis bis zu einer oberen Übertragungsgrenze erhalten werden, wenn die Induktivität 28 bei dieser Frequenz eine Reaktanz erhält, die gleich der Hälfte der Summe der Widerstände in beiden Teilen der Anordnung ist. In dem gewählten Beispiel war der Wert der Induktivität 28 gleich 48 Mikrohenry, bei q. Megahertz ist ihre Reaktanz also gleich 1205 Ohm, d. h. gleich dem Mittel aus den Widerstanden von Modulator- und Kraftverstärkerteil.
  • Erfindungsgemäß sind also folgende Bedingungen einzuhalten Darin bedeutet Ri den auf der Eingangsseite der Drossel 28 liegenden Widerstand der Röhrenanordnung 15, R2 den Widerstand der auf der Ausgangsseite der Drossel 28 liegenden Widerstand der Röhrenanordnung io, ii, C, die freie Kapazität auf der Eingangsseite und C2 die Streukapazität auf der Ausgangsseite der Drossel 28 und schließlich L den Wert der Induktivität der Drossel 28 und f, die obere Grenzfrequenz, die noch übertragen werden soll.
  • Aus diesen Beziehungen lassen sich die in Fig. 2 und 3 dargestellten Kurven errechnen. Kurve 40 gibt das Verhältnis der Signalspannungen vor und hinter der Drossel 28 in Abhängigkeit von dem Frequenzverhältnis f : f, an. Wie ersichtlich, bleibt das Spannungsverhältnis bis oberhalb der oberen Übertragungsfrequenz konstant.
  • Kurve 41 gibt den Phasenwinkel und Kurve 42 die Übertragungszeit in Abhängigkeit vom Frequenzverhältnis an. Danach nimmt der Phasenwinkel gleichmäßig zu, während die Übertragungszeit bis 2o °/o über die obere Übertragungsfrequenz hinaus konstant bleibt.
  • Fig.4 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens den Teil eines Fernsehempfängers. Ein Diodengleichrichter 5o erhält als zweiter Detektor des Empfängers über den Transformator 51 die Zwischenfrequenzschwingungen, die entsprechend den Bildsignalen moduliert sind. Der durch die Diode gleichgerichtete Strom fließt durch einen Stromkreis, der die Sekundärwicklung des Transformators 51, die Induktivität 52 und den Widerstand 53 umfaßt. Zur Überbrückung der Zwischenfrequenz ist der Kondensator 57 parallel zur Spule 52 und dem Widerstand 53 vorgesehen. Der Widerstand 53, an dem die Bildsignalspannungen auftreten, liegt zwischen Gitter 54 und Kathode 55 der Verstärkerröhre 56, die die Bildsignale verstärkt.
  • Bei dieser Anordnung spielt die Spule 52 die gleiche Rolle wie die Drossel 28 bei der Anordnung gemäß Fig. i. Es werden nun gemäß der Erfindung folgende Maßnahmen getroffen. Zunächst wird der auf der Eingangsseite der Spule 52 wirksame Widerstand bestimmt, der im wesentlichen durch den inneren Widerstand der Diode 5 gebildet wird. Nun wird die Größe des Kondensators 57, der auch alle Streukapazität einschließt, so bemessen, daß seine Real-,tanz bei der obersten zu übertragenden Signalfrequenz gleich dem inneren Widerstand der Diode 5o wird. Damit ist Gleichung (i) erfüllt.
  • Die zweite Maßnahme besteht darin, die wirksame Kapazität auf der Ausgangsseite der Spule 52 zu bestimmen. Diese Kapazität, die im wesentlichen durch die innere Kapazität der Röhre 56 gebildet wird"ist mit 58 bezeichnet. Der Widerstand 53 wird nun gleich der Reaktanz der Kapazität 58 bei der obersten zu übertragenden Signalfrequenz gewählt. Damit ist Gleichung (2) erfüllt.
  • Als dritte Maßnahme wird die Induktivität der Spule 52 so bemessen, daß ihre induktive Reaktanz bei der obersten Signalfrequenz gleich dem Mittel aus den am Eingang und Ausgang der Spule 52 wirksamen Widerständen ist. Damit ist auch Gleichung (3) erfüllt, und es ergeben sich die in den Kurven 40, 41 und 42 dargestellten Verhältnisse.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRLCIIE: i. Signalübertragungssystem zur Übertragung von Signalen eines breiten Frequenzbandes von einem Signalerzeugerkreis auf einen Verbraucherkreis unterschiedlicher Impedanz, dadurch gekennzeichnet, daß im Erzeuger- und Verbraucherkreis der Widerstand und die kapazitive Reaktanz so bemessen sind, daß sie bei der obersten zu übertragenden Signalfrequenz gleich sind, und daß ferner zwischen Erzeuger- und Verbraucherkreis eine Kopplungsinduktivität vorgesehen ist, die so bemessen ist, daß ihre induktive Reaktanz bei der obersten zu übertragenden Signalfrequenz gleich der Hälfte der Summe der Widerstände von Erzeuger- und Verbraucherkreis ist.
  2. 2. Signalsystem gemäß Anspruch i, unter Verwendung einer Modulatorröhre mit Modulationsdrossel, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Modulationsdrossel eine Serienschaltung von Widerstand und Kapazität vorgesehen ist, die so bemessen sind, daß sowohl der Widerstand als auch die Reaktanz der Kapazität bei der untersten zu übertragenden Signalfrequenz gleich der Hälfte der induktiven Reaktanz der Modulationsdrossel ist.
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