DE890177C - Vorrichtung zum Trocknen kurzer Teigwaren in Drehtrommeln - Google Patents
Vorrichtung zum Trocknen kurzer Teigwaren in DrehtrommelnInfo
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- DE890177C DE890177C DEP8099A DEP0008099A DE890177C DE 890177 C DE890177 C DE 890177C DE P8099 A DEP8099 A DE P8099A DE P0008099 A DEP0008099 A DE P0008099A DE 890177 C DE890177 C DE 890177C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B11/00—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive
- F26B11/02—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles
- F26B11/04—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis
- F26B11/0404—Machines or apparatus for drying solid materials or objects with movement which is non-progressive in moving drums or other mainly-closed receptacles rotating about a horizontal or slightly-inclined axis with internal subdivision of the drum, e.g. for subdividing or recycling the material to be dried
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Description
- Vorrichtung zum Trocknen kurzer Teigwaren in Drehtrommeln Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen von kurzen Teigwaren mittels Warmluft in einer Drehtrommel, deren Innenraum in mehrere Segmente unterteilt ist, die von den Teigwaren durchwandert werden.
- Bei vielen der bekannten Trockenanlagen für kurze Teigwaren muB das fortlaufend aus der Presse austretende zu trocknende Gut von Hand auf Trockenrahmen verteilt werden. Die Rahmen werden dann in Trockenschränke gegeben, dort gestapelt und nach beendeter Trocknung wiederum von Hand entnommen. Dieses Verfahren ist durch das viele Berühren des Guts unhygienisch und erfordert eine hohe Arbeitszeit, was sich in verschiedener Beziehung ungünstig auswirkt.
- Eine Verbesserung stellen bereits halbautomatische Einrichtungen dar. Diese Trockenanlagen sind trommelförmig gestaltet. Es sind eine Anzahl Gitterröhren parallel mit der Trommelachse in die Trommel eingebaut. Die Trommel dreht sich beim Trockenvorgang langsam um ihre Achse. Zum Aufnehmen des Guts wird zdie Trommel mittels einer Handwinde schräg gestellt, so daß durch .die dadurch entstehende Neigung die Ware auf die Trommellänge verteilt wird. Sobald die Röhren gefüllt sind, wird der Zulauf unterbrochen, die Trommel horizontal gestellt und die Gutsfüllung mittels Warmluft getrocknet. Nach erfolgter Trocknung vollzieht sich ,die Entleerung in umgekehrter Reihenfolge. Obwohl bei dieser Konstruktion bereits Handarbeit weitgehend vermieden ist, hat sie den Nachteil, daB die Trocknung keine fortlaufende, sondern eine absatzweise ist.
- Eine weitere bekannte Einrichtung stellt ein Trommeltrockner dar, welcher bereits eine fortlaufende Trocknung ermöglicht. Der Trockenvorgang erfolgt mittels spiralförmig angelegter, sich um ihre Achse (drehender Zellen, welche das Trockengut auf Grund seines Eigengewichtes in der Mitte zum Auslaufen bringen. Während des Durchgangs durch :die Trommel wird,das Gut von durch Heizkörper erwärmter und mit Ventilatoren bewegter Luft beaufschlagt. Dieser Vorgang dauert etwa 3 Stunden. .Da das Gut in dieser Zeit noch nicht ganz getrocknet ist, wird es mit Förderbändern wieder zu einem zweiten und dritten :gleichen Trommeltrockner bis zur Endtrockrhung weiterbefördert. Dabei ist das Gut -großen gegenseitigen Reibungen ausgesetzt, was einen entsprechenden Abfall bedingt.
- Der Zweck der Erfindung ist nun, die bekannten Trommeltrockner für 'kurze Teigwaren derart zu verbessern, .daß jegliche Handarbeit wegfällt, fortlaufender Betrieb ermöglicht und abfallfreies Trockenprodukt erhalten wird. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erzielt, daß die Segmente als im wesentlichen mit der Trommelachse konzentrische Ringräume ausgebildet sind, die durch achsparallele Wände nochmals in Kanäle unterteilt und mit Gutsförderleisten versehen sind, wobei die Ringräume jeweils an :einem Trommelende durch Gutsübertrittsspalte mit dem jeweils benachbarten Ringraum verbunden sind, derart, daß das Gut nacheinander im Zickzackiveg sämtliche Ringräume durchwandert.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Durch das Zulaufrohr i gelangen die von der Presse kommenden Teigwaren :direkt in den Trommeltrockner. Der Trommeltrockner besitzt eine Vielzahl von Förderkanälen a. Diese sind .mit Schrägleisten 3 besetzt. Die Schrägleisten haben etwa die halbe Höhe des betreffenden Förderkanals und können an einer seiner Begrenzungsflächen angebracht sein. Je nach der Schrägstellung werden die Teigwaren in Richtung .des einen oder anderen Trommelendes bei der Drehung der Trommel befördert. Bei Erreichen eines Trommelendes fällt das Gut jeweils durch einen ilbertrittsspalt in den benachbarten Förderkanal usw., bis die getrockneten Teigwaren aus den innersten Förderkanälen austreten und in den Abfüllstutzen q. fallen. Zur Erläuterung der Förderung werden vier jeweils um go° verdrehte Stellungen eines Förderkanals betrachtet. Dabei werden die Schrägleisten als so angebracht angenommen, wie sie :die Zeichnung zeigt. Bei einer Anbringung der Schrägleisten an einer anderen Begrenzungswand des Förderkanals gilt die folgende Erläuterung sinngemäß.
- Bei der tiefsten Lage des Förderkanals liegt :die zu trocknende Ware zwischen ,den Schrägleisten. Bei der Drehung der Trommel ,gleiten nun idie Teigwaren auf Grund ihres Gewichtes an :den Schrägleisten ab, d. h. sie bewegen sich in der Richtung der Neigung weiter. Dieser Vorgang ist nach go° Drehung abgeschlossen. Ist der Förderkanal oben angelangt, so fallen die Teigwaren aus dem mit Schrägleisten besetzten Teil heraus und befinden sich in dem durchgehenden Hohlraum. Nach weiteren go° Drehung sind die Teigwaren im Hohlraum senkrecht zur Drehachse abgerutscht und gelangen nun bei Weiterdrehung. bis zur Ausgangstellung wieder zwischen :die Schrägleisten. Da sich diese jedoch überdecken, gelangen die vorher von einer Schrägleiste abgerutschten Teigwaren diesmal auf die nächste Schrägleiste. So gelangen die Teigwaren nach je einer Umdrehung auf jeweils :die nächste Schrägleiste, wodurch sich die Förderung ergibt. Haben die Teigwaren einen Förder-1canal :durchlaufen, so gelangen sie in den nächst inneren Förderkanal. Dort sind die Schrägleisten in ihrer Schrägstellung äegenürber den vorherigen versetzt, und somit ist auch die Förderrichtung (die entgegengesetzte. Um ein Zurückfallen der Teigwaren beim Übergang in den nächst inneren Förderkanal zu verhindern, sind entsprechende Bunde angebracht. Mehrere Förderkanäle nach der Mitte zu bewirken so den ständigen Hin- und Hertransport der Teigwaren, bis diese aus den innersten Förderkanälen austreten und vom Austragstutzen aufgenommen werden. Die für die Trocknung notwendige Warmluft wird :durch in Bodennähe angebrachte Heizkörper 5 erzeugt und durch einen oder mehrere Ventilatoren 6 in Zirkulation gebracht. Um den Wärmeverbrauch gering zu halten, ist der Trommeltröckner von einem doppelwandigen Gehäuse 7 umgeben. Die Regulierung der Luftzu- und -abfuhr wird :durch An- und Absaugöffnungen 8 und g in bekannter Weise vorgenommen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trocknen von kurzen Teigwaren mittels Warmluft in Drehtrommeln, deren Innenraum in mehrere Segmente unterteilt ist, die vom Gut von der Beschickung bis ,zum Austrag durchwandert werden, dadurch :gekennzeichnet, daß die Segmente als im wesentlichen mit der Trommelachse konzentrische Ringräume ausgebildet sind, :die :durch achsparallele Wände nochmals in Kanäle unterteilt und mit Gutsförderleisten versehen sind, wobei die Ringräume jeweils an einem Trommelende durch Guts.übertrittsspalte mit dem jeweils benachbarten Ringraum verbunden sind, derart, daß das Gut nacheinander im Zickzackweg sämtliche Ringräume,durchwandert. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gutsförderleisten aus Schrägleisten (3) bestehen, :die jeweils etwa bis zur halben Höhe eines Förderkanals reichen und sich zum Teil überdecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP8099A DE890177C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum Trocknen kurzer Teigwaren in Drehtrommeln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP8099A DE890177C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum Trocknen kurzer Teigwaren in Drehtrommeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890177C true DE890177C (de) | 1953-09-17 |
Family
ID=7361525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP8099A Expired DE890177C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum Trocknen kurzer Teigwaren in Drehtrommeln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890177C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108571871A (zh) * | 2017-03-13 | 2018-09-25 | 天津东江食品股份有限公司 | 一种节能的冷冻干燥装置及其冷冻干燥方法 |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP8099A patent/DE890177C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN108571871A (zh) * | 2017-03-13 | 2018-09-25 | 天津东江食品股份有限公司 | 一种节能的冷冻干燥装置及其冷冻干燥方法 |
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