DE8901872U1 - Pumpe mit Ventilplatte - Google Patents

Pumpe mit Ventilplatte

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Description

PATENTANWÄLTE | ".'' l"I '"L^'^J,'^ L BH
I/
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TBLEKO*' (&Igr;&Ggr;7&EEgr;1&Igr; TtWTB''71»774 TSLKX 772813 SMPAT D
Anm.: S/bö
Firma 16. Feb. 1989
KNF Neuberger GmbH
Alter Weg 3
7800 Freiburg-Munzingen
Pimpe «it Ventilplatte
Die Erfindung betrifft eine Pumpe mit einem Einlaß- sowie Auslaßventi'e aufweisenden Pumpenkopf, der eine Zwischen- sowie eine Kopfplatte und einen zwischen diesen Platten eingeklemmte • ' Ventilplatte hat.
Pumpen dieser Art sind bekannt, z.B. durch DE-AS 27 42 139. Sie sind häufig als Membranpumpen ausgebildet und ihr Einlaß- und ein Auslaßventil wird von den Druckdifferenzen des Fördermediums gesteuert. Dabei weisen diese Ventile Ventilzungen auf, die Teile einer elastischen Ventilplatte sind, welche ihrerseits zwischen einer Kopfplatte und einer Zwischenplatte des Pumpenkopfes eingespannt ist. Solche Pumpen haben sich in vielerlei Hinsicht bewährt, besitzen jedoch auch noch einige Kachteile. Z. B. weisen vorbekannte Pumpen dieser Art Ventilplatten auf, die sich im wesentlichen in ihrer Länge und Breite praktisch über die entsprechenden Gesamtabmessungen des Pumpenkopfes erstrecken. Nachteilig ist dabei insbesondere eine verhältnismäßig große, aus dem Ventil- und Gasführungsbereich stammende Geräuschbildung und eine wenig günstige Wärmeabfuhr, die von der Ventilplatte mitversursacht wird, da diese praktisch eine den Pumpenkopf durchgehend unterteilende Isolierschicht darstellt.
Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, eine Pumpe der eingangs erwähnten Art dahingehend zu verbessern, daß sowohl die
GeräuschbiLdung verringert aLs auch die Wärmeabfuhr, insbesondere aus dem Bereich des Pumpraumes und ggf. der Pumpmembrane verbessert wird, ohne daß es dabei zu einer wesentlichen Vergrößerung des HersteLLungsaufwandes oder zu einer VerschLechterung der Arbeitsweise der Pumpe kommt.
Die neuerungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht insbesondere darin, daß die Zwischenplatte des Pumpenkopfes mit einem dem Pumpraum abgewandten Obereich in einem den Einlaß- und Auslaß-
IQ ventilen zugeordneten Mittelbereich in eine dem Pumpenraum zugewandte Aussparung der Kopfplatte hineinragt und dort die sich innerhalb dieser Aussparung befindliche Ventilplatte gegen eine von der Aussparung gebildete, kopfseitige Klemmebene festklemmt.
Dadurch erreicht man insbesondere, iiaß sich die Ventilplatte nicht mehr bis zu den äußeren Rändern des Pumpenkopfes erstreckt, sondern man erhalt einen praktisch völlig von der Kopfplatte umschlossenen Ventil- und Gasführungsbereich, was zu einer erheblichen Geräuschdämpfung fuhrt. Ferner wird dadurch, daß die Ebene der Ventilplatte verkleinert wird, eine gunstige Übertragungsfläche für abströmende Wärme zur Kopfplatte geschaffen.
Eine vergleichsweise einfache Herftellbarkeit ergibt sich dadurch, daß der dem Pumpenraum abgewandte Oberbereich der Zwischenplatte und vorzugsweise auch die zugehörige Aussparung der Kopfplatte prismatisch, vorzugsweise zylindrisch ausgebildet ist (sind).
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Neuerung besteht darin, daß QQ die Kopfplatte ihres Pumpenkopfes in ihrem Randbereich metallisch auf der Zwischenplatte flichenhaft aufliegt und daß der Pumpenkopf, insbesondere seine Kopfplatte, mit einer vergrößerten Wärmeabstrahlfläche versehen 1st, zweckmäßigerweise mit Wärmeübergangsrippen. Durch diese Maßnahmen I-Segen die gg Zwischenplatte und die Kopfplatte gut wärmeleitend aufeinander,
so daß die Abfuhr der Wärme aus dem Verdichtungsraum 1n die Kopfplatte begünstigt wird. Dies wird noch dadurch verbessert/ daß Insbesondere die Kopfplatte, ggf. auch die Zwischenplatte/ WSrmeübergangsr1ppen od. dgl. vergrößerte Wörmeabstrah If lachen »ufwei9t.
Eine Verbesserung der Geräuschabkapselung erhält man dadurch, daß radial um den Oberbereich der Zwischenplatte ein Ringspalt vorgesehen ist.
in Fine besonders preiswerte He rsteLLsungsmöglichkeit der Pumpe besteht darin, daß die Kopf- und/oder die Zwischenplatte, vorzugsweise beide Platten, aus Druckguß bestehen, wobei zweckmäßigerweise zulässige Fertigungstoleranzen bezüglich der Höhe h des Oberbereiches bzw. der Tiefe t der Aussparung von Zwischenplatte bzw. Kopfplatte der Höhe h des Oberbereiches der Zwischenplatte zugeordnet sind und die Ventilplatte eine Dicke d hat, welche diese Toleranzen im wesentlichen ausgleichen kann. Auf diese Weise kann man trotz einer etwas komplizierteren Umrißform von Kopfplatte und Zwischenplatte diese Teile preiswert herstellen und die durch den Druckguß bedingten Tole ranzen leicht ausgleichen.
Ein entsprechender Toleranzausgleich, bei dem auch die Abdichtung 3n dsr Vsntilplatte sicher geyähr Ieistet yird; ui rd dadurch begünstigt, daß im Bereich der Ventilplatte wenigstens
or eine umlaufende Dichtkante an wenigstens einer Platte des Pumpenkopfes vorgesehen ist. Dabei besteht eine bevorzugte Aus führungsform darin, daß die Kopfplatte wenigstens eine umlaufende Dichtkante od. dgl. Klemmstelle aufweist.
gO Obgleich man die vorerwähnten Naßnahmen z. 8. auch bei Kolbenpumpen anwenden kann, sind sie bei Membranpuinpen besonders vorteilhaft. Neben der erwünschten Geräuschminderung kommt insbesondere die verbesserte Wärmeabfuhr aus dem Bereich des Pumpraumes (Verdichtungsraumes) z.B. der Lebensdauer der Pump-
gc membrane zugute.
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispieles mit ihren erfindungsuesentLichen Einzelheiten in Verbindung mit der Zeichnung noch näher erläutert. Es neigen in unterschiedlichen Maßstäben und stärker schemati siert :
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt gehaltene Stirnansicht einer Membranpumpe,
Fig. 2 einen Pumpenkopf mit darunter befindlicher Pumpmembrane bei weggelassenem Pleuel im Schnitt,
Fig. 3 eine stark vergrößerte Einzelheit gemäß dem Ausschnitt A in Fig. 2,
Fig. 4 eine Teilaufsicht der Ventilplatte, die gegenüber Fig. 2 um 90 verdreht dargestellt ist und
Fig. 5 eine schematisierte, auseinandergezogene perspektivische Darstellung von Kopfplatte, Ventilplatte und Zwischenplatte, wobei der besseren Übersicht wegen Kanäle zum Führen des Pumpmediums weggelassen sind.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Pumpe weist ein Gehäuse 2 auf, in dem ein Kurbeltrieb 3 über ein Pleuel 4 eine Pumpmembrane antreibt. Diese ist an ihren Rändern beim Pleuel 4 bzw. beim Pumpengehäuse 2 eingespannt. Dabei weist der Pleuelkopf 8 eine etwa pilzartige Form auf. Mit ihm ist eine Befestigungsscheibe 9 verbunden ist, so daß der Zentralbereich 12 der Pumpmembrane 5 zwischen dem Pleuelkopf 8 und der Befestigungsscheibe 9 und der äußere Randbereich 13 der Pumpmembrane 5 zwischen dem Punpenkopf 6 und dem Gehäuse 2 festgelegt ist. Oberhalb der Pumpmembrane 5 befindet sich der Pumpraum 7, der von einer Ausnehmung gebildet ist, die sich im mittleren, zum Kurbelantrieb 3 gewandten Teil einer Zwischenplatte 10 befindet, die zusammen
mit einer Kopfplatte 11 zum Pumpenkopf 6 gehört. Zwischen diesen beiden Platten 10 und 11 1st eine VantiIplatte 14 eingeklemmt. In Fig. 1 u. 2 erkennt man noch gut Leitungsabschnitte 15 und 16 für das Fördermedium,, die jeweils vom Pumpraum 7 zum Einlaßventil 17 bzw. vom Pumpraum 7 zum Auslaßventil 18 führen. In Fig. Z erkennt man oberhalb dieser Ventile 17 oder 18 je einen Einlaßkanal 19 und einen Auslaßkanal 20. In bekannter Weise ist der Pumpraum 7, der in Fig. 2 gegenüber Fig. 1 in stärker schematisierter Weise dargestellt ist, oben XO durch eine entsprechende Ausnehmung in der Zwischenplatte 10 und unten durch die Pumpmembrane 5 begrenzt.
Gemäß der Neuerung ragt die Zwischenplatte 10 mit einem den Pumpraum 7 abgewandten Oberbereich 25 in einem dem Einlaß- und Auslaßventilen 17 u. 18 zugewandten Mittelbereich 26 in eine dem Pumpenraum 7 zugewandte Aussparung 27 der Kopfplatte 11 hinein. Ferner gehört mit zur Erfindung, daß dieser Mittelbe reich 26 die sich innerhalb dieser Aussparung 27 befindliche Ventilplatte 14 gegen eine von der Aussparung 27 gebildete, kopfseitige Klemmebene 28 festklemmt. Der Durchmesser D 1 der Aussparung 27, die im Ausführungsbeispiel zylindrisch ausgebildet ist, ist dabei etwas größer als der Durchmesser D 2 des dort hineinragenden Oberbereiches 25, jedoch ist die radiale Ausdehnung de·? Mittelbereiches 26 merkbar geringer als die Breite B des Pumpenkopfes 6. Analoges gilt auch für die (senkrecht) zur Zeichenebene von Fig. 2 liegende Dicke des Pumpenkopfes. Dementsprechend ergibt sich ein Randbereich 29 am Pumpenkopf 6, wo dessen Kopfplatte 11 metallisch unmittelbar auf den entsprechenden Randbereich der Zwischenplatte 10 flächen-
QQ haft aufliegt. Dadurch ist zwischen diesen beiden Platten 10 u. 11 im Randbereich 29 ein guter Wärmeabfluß in Richtung der Kopfplatte 11 möglich. Im Ausführungsbeispiel ist dabei die Kopfplatte 11, wie bei Fig. 2 abschnittweise angedeutet, mit Wärmeübergangsrippen 30 versehen, was die Wärmeabfuhr aus dem
Bereich des Pumpraumes 7 über den Randbereich 29 an die Um-
gebung des Pumpenkopfes 6 begünstigt.
In Mg. 2 erkennt man aucft gut/ daß radial um den Oberbereich 25 der Zwischenplatte 10 ein Ringspalt 31 gebildet ist, d?r sich aus den unterschiedlichen Durchmessern D 2 u. O 1 der Aus* sparung 27 und des Oberbereiches 25 ergibt.
Bei der neuerungsgemäßen Pumpe 1 weicht die Umrißform der Zwischen- und Kopfplatte 10 und 11, wie dies insbesondere aus Fig. 2 gut hervorgeht, von der Umrißform von vorbekannten Zwischen- und Kopfplatten ab, die gewöhnlich je eine ebene, durchgehende Planfläche aufweisen, zwischen der die zugehörige ventilplätte &bgr; i My &bgr; k I Siiiiiit iiird. OS bsi ds &Ggr; KsrStSll'JHg &Agr;&Idigr;&Ggr;&Idigr;5&Ggr; neuer jngsgemäßen Zwi sclienp lat te 10, be i der an der der Kopfplatte 11 zugewandten Seite ein gegenüber der Breite B des Pumpen kopfes merkbar schmalerer Oberbereich 25 in Richtung dieser Kopfplatte 11 vorsteht, ergibt sich zur Realisation der Erfindung eine kompliziertere Umrißform. Analoges gilt für die auf die vorerwäh.ite Umrißform abgestimmte Umrißfcm des dazu benachbarten Bereiches der Kopfplatte 11. Damit diese besonderen Umrißformen von Zwischen- und Kopfplatte 10 u. 11 keinen ins Gewicht fallenden zusätzlichen Fertigungsaufwand verursachen, sind im Ausführungsbeispiel die Zwischen- als auch die Kopfplatte 10 u. 11 aus Druckguß hergestellt. Die insbesondere bei Druckgußteilen, die keiner weiteren Nachbearbeitung bedürfen, nicht vermeidbaren, jedoch noch zulässigen Fef &iacgr; igüngstüU-ranzen bezüglich der Höhe h des Oberbereiches der Zwischen' platte 10 bzw. der Tiefe t der Aussparung ?7 der Kopfplatte sind dabei der Höhe h des Oberbereiches 25 der Zwischenplatte zugeordnet, während im Randbereich 29 der Kopfplatte 11 diese satt und in fester Berührung auf den ihr benachbarten Randbe-
QQ reich der Zwischenplatte 10 zur Anlage kommt. Die Dicke d der Ventilplatte ist dabei vorteilhafterweise so gewählt, daß sie diese Toleranzen ausgleichen kann. Auf diese Weise kann man trotz der gemäß der Erfindungs etwas kompLizierteren Umrißform von Zwischen- und Kopfplatte 10 u. 11 bei deren Herstellung aus
Druckguß zu einer genügend genauen, aber gleichzeitig preis-
werten Ausführung des gesamten Pumpenkopfes 6 kommen. Insbesondere aus Fig. 3 in Verbindung mit dem in Fig. 2 markierten ; Ausschnitt A ist eine ringförmige Dichtkante 32 vorgesehen, die an der Kopfplatte 11 angebracht ist und in die Ventilplatte 14 von oben her eindringt. In der Aufsicht ist diese Dichtkante als geschlossener Ring ausgebildet, wie sie strichpunktiert in Fig. 4 angedeutet ist. Eine solche Ringkante sorgt auch dann noch für eine gute Abdichtung zwischen der Zwischenplatte 10 und der Kopfplatte 11 in Verbindung mit der Ventilplatte 14, wenn diese nicht unter genügendem Druck zwischen Zwischen- und
Kopfplatte 10, 11 eingeklemmt ist oder sich gar noch ein ge- H wisser Spalt a, wie er in Fig. 3 in vergrößertem Maßstab an-( gedeutet ist, zwischen der Klemmebene 28 der Kopfplatte 11 und B der benachbarten Oberseite der Ventilplatte 14 befindet. Die '■ vorbeschriebene Maßnahme begünstigt also sowohl die Funktionssicherheit der Pumpe 1 als auch die Möglichkeit, bei der Zwischen- und der Kopfplatte 10, 11 mit vergleichsweise größeren Toleranzen und der unmittelbaren Auflage dieser beiden Platten 10, 11 im Randbereich 39 sowie mit solchen Platten 10 und/oder 11 aus Druckguß zu arbeiten.
Die seitliche Umrißform der Ventilplatte 14 ist auf die lichte , Umrißform der Aussparung 27 der Kopfplatte 11 abgestimmt, vorzugsweise derart, daß diese Aussparung 27 als eine Art Montage- > hilfe die Ventilplatte 14 bereits in ihrer Ent lage genügend genau fixiert, in der die Ventilplatte 14 dann mit Hilfe der Zwischenplatte festgeklemmt wird. Dies ist besonders vorteil-
H haft und einfach bei einer zylindrischen Aussparung 27 zu bewerkste I Ligen, wenn die zugehörige Ventilplatte 14 einen Durchmesser D 3 hat, der praktisch etwa gleich dem lichten Durchmesser D 1 der Aussparung 27 1st oder einen etwas wenig kleineren Durchmesser 0 3 hat, wie es Fig. 2 zeigt. Auf diese Welse kann die Ventilplatte 14 praktisch durch Reibschuß gegen unbeabsichtigtes Verdrehen während des Montagevorganges gesichert
3g werden.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die Ventilplatte 14 in ihrer Gebrauchslage formschlüssig festgelegt ist. Dies ist, wie gut aus Fig. 5 erkennbar, vorzugsweise mittels wenigstens einer Fixiernase 40 realisiert, die aus der Klemmebene 28 in Richtung der Ventilplatte 14 vorstehend und dort mindestens diese VentilpLatte bei einer auf die Lage der Fixiernase 40 abgestimmten Fixierbohrung durchsetzt. An entsprechenden Stellen der Zwischenplatte 10 ist dann
IQ noch eine zur Fixiernase 40 koaxiale Aufnahmebohrung 44 für das freie Ende dieser Fixiernase 40 vorgesehen. Besonders vorteilhaft ist die Anordnung von mehreren Fixiernasen, vorzugsweise von zwei Fixiernasen 40 und 42, wobei dann in der Ventilplatte 14 zwei Fixierbohrungen 41 und 43 sowie in der Zwischenplatte 10 Aufnahmebohrungen 44 und 45 vorgesehen sind. In der auseinandergezogenen Darstellung nach Fig. 5 erkennt man, daß diese Fixiernasen 40, 42, Fixierbohrungen 41 u. 43 sowie die Aufnahmebohrungen 44 und 45 auf je einer gemeinsamen, strichpunktiert gezeichneten, gedachten Achse 46 und 47 liegen. Dadurch ist nicht nur die Lage der Ventilplatte 14 mit ihren Venti labschnitten 17a und 18a auf die Lage der entsprechenden Ventile 17 und 18 bzw. der zugehörigen Einlaß- und Auslaßkanäle und 20 genau festgelegt und eine Montagehilfe erreicht sowie eine unbeabsichtigte Drehung um die zentrale Achse A der Ventilplatte 14 sicher verhindert.
Aus Fig. 5 erkennt man noch die Lage einer Achse 48, die in der Ebene der Ventilplatte 14 durch die dort befindlichen geometrischen Mitten der Ventilbereich 17a und 18a und durch die zentrale Achse A hindurchgeht (Ventil-Verbindungsachse 48). Dazu senkrecht und ebenfalls in der Ebene der Ventilplatte 14 sowie die vorerwähnte Längsachse A durchkreuzend 1st eine weitere Achse, nämlich die Querachse 49 1n Flg. 5 zu sehen. Sie liegt etwa in der Mitte zwischen den beiden Ventilbereichen 17a u. 18a. Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Fixier-
3g bohrungen 41 u. 43 In einem Seltenabstand mit einer ExzentH-
zitit e in der VentiLplatte 14 angeordnet und die Fixiernasen 40, 42 sowie die Aufnahmebohrungen 44 und 45 passend dazu entsprechend den Achsen 46 und 47. Dadurch erreicht man, daß einerseits zwar ein Verdrehen oder Verbiegen der Venti IpLatte g 14 um die Achse A oder die Achse 49 verhindert wird, während noch ein Verbiegen der VentiLpLatte um die Achse 48 möglich bleibt. Dies ist manchmal gewünscht, wenn eine Seite der Ventilplatte 14 glatt und die andere rauh ist. Die glatte Seite der VentiLplatte 14 haftet beim Anfall von Kondensat weniger an
^q der ihr benachbarten Seite der Zwischenplatte 10 oder der Kopfplatte 11. Dies ist desöfteren erwünscht, um die Beseitigung von Kondensat im Bereich der Ventilplatte zu begünstigen. Gewöhnlich ist diese auf der einen Seite glatt und auf der anderen Seite etwas rauher. Auf der den höheren Druck zugewandten Seite der Ventilplatte 14 kann Kondensat aus dem Fördermedium anfallen und die glatte Seite der Ventilplatte 14 haftet weniger leicht an der ihr benachbarten Fläche z.B. der Kopfplatte 11. Die rauhere Seite der Ventilplatte 14 haftet dagegen bei entsprechendem Anfall von Kondensat leichter an der ihr be-
2Q nachbarten Seite des Pumpenkopfes 6, z.B. der Klemmebene 28, insbesondere im Bereich der Ventile 17 bzw. 18. Wenn dann -wie vorerwähnt- die Fixiernasen 40 bzw. 42 ein leichtes Verbiegen der Ventilplatte 14 um die Ventilachse 48 zulassen, kann unerwünschtes Kondensatz leichter iai Pumpbetrieb entfernt werden,
og sei es, daß es z.B. druckseitig vom ausströmenden Fördermedium mitgerissen wird, sei es, daß dieses Kondensat saugseitig durch Verdunsten abgebaut wird. Es ist nämlich erwünscht, daß verhindert wird, daß ein entsprechend großer Anfall von Kondensat im Bereich vom Einlaßventil im Ventilbereich dazu führt, daß ein Ventilbereich 17a oder 18a der Ventilplatte 14 mit Hilfe von entsprechendem Kondensat sich an der benachbarten Pumpenseite, z.B. an der Klemmebene 28 festsaugt oder "festklebt", so daß dadurch die Ventilbewegung vermindert oder gar verhindert und somit die Pumpe in ihrer Arbeitsweise entscheiden gestört WiPd·
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1 Dadurch, daß die Ventilplatte 14 nur in entsprechenden Bereich räumlich begrenzt festgelegt ist, kann man sie gegen ein unge-/ wolltes Verdrehen um die Achse A und/oder B sichern, dagegen m dieser Ventilplatte 14 gleichzeitig ein (geringfügiges) Ver-
5 biegen etwa entlang der Ventilverbindungsachse 48 ermöglichen. Dadurch ergeben sich die vorerwähnten Vorteile, beispielsweise 'p gegenüber einer Ventilplatte, die an ihrem Umfang in die Aus-S sparung 27 der Kopfplatte 11 klemmend festgelegt ist. } Der besseren Übersicht wegen ist die Ventilverbindungsachse 48 &ggr; iQ noch nahe der Zwischenplatte 10 bzw. der Kopfplatte 11 einge-' zeichnet und dort mit 48* und 48'* bezeichnet.
I ' ) Alle vorbeschriebenen bzw. in den Ansprüchen aufgeführten ' EinzeImerkmaIe können je für sich alleine oder in beliebiger v ic Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
30 - Ansprüche -

Claims (1)

1'ATKNTANWXlTK ... ; .... ..^^,ft,„„ ,.
&igr;. H. SCHMITT DaeiKAmuHf«. ie
DiiM-.lNo. W. MAUCHKII thi.kx &tgr;**&mgr;&igr;&lgr; sumat &ogr;
Anrn.t 8/bö
H rma U. fob, 1989
KNF Neuberger GmbH Alter Weg 3
7800 Freiburg-Munzingen
mrr* ·&tgr;»&tgr;· &lgr;&khgr;&ogr;·&igr;&igr;«&ngr;· S 88 534
SchutzansprOche
1. Pumpe mit einem Einlaß- sowie Auslaßventile aufweisenden Pumpenkcpf, der eine Zwischen- sowie eine Kopfplatte und eine zwischen diesen Platten gehaltene Ventilplatte hat, dadurch gekennzeichnet/ daß die Zwischenplatte (10) mit einem dem Pumpraum (7) abgewandten Oberbereich (25> in einem den Einlaß- und AuslaßventiI(en) (17, 18) zugeordneten Mittelbereich (26) in eine dem Pumpraum (7) zugewandte Aussparung (27) der Kopfplatte (11) hineinragt und dort die sich innerhalb dieser Aussparung (27) befindliche Ventilplatte (14) gegen eine von der Aussparung gebildete, kopfseitige Klemmebene (28) festklemmt.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Pumpraum (7) abgewandte Oberbereich (25) der Zwischenplatte (10) und vorzugsweise die zugehörige Aussparung (27) der Kopfplatte (11) prismatisch, vorzugsweise zylindrisch ausgebildet ist/sind.
3. Pumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Kopfplatte (11) in ihrem Randbereich (29) metallisch auf der Zwischenplatte (10) flächenhaft aufliegt und daß der Pumpenkopf (6), insbesondere seine Kopfplatte (11) vorzugs-
• · · III
• · · &igr;
• · Uli ,
weise mit einer vergrößerten Wärmeabstrah Lf Lache versehen 1st, zweckmäßigerweise mit WormeübergangsHppen (30).
4i Pumpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß radiaL um den Oberbereich (25) der ZwischenpLatte (10) ein Ringspalt (31) vorgesehen ist.
5. Pumpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch IQ gekennzeichnet, daß die Zwischen- und die Kopfplatte (10, 11) vorzugsweise beide Platten (10 und 11), aus Druckguß bestehen, wobei vorzugsweise zulässige Fertigungstoleranzen bezüglich der Höhe (h) des Oberbereiches (25) der Zwischenplatte (10) bzw. der Tiefe (t) der Aussparung (27) der Kopfplatte (11) der Höhe (h) des Oberbereiches der Zwischenplatte (10) zugeordnet sind und die Ventilplatte (14) eine Dicke (d) hat, welche diese Toleranzen im wesentlichen ausgleichen kann.
on 6. Membranpumpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Ventilplatte (14) wenigstens eine umlaufende Dichtkante (32) od. dgl. Klemmstelle zum überbrücken von Toleranzen vorgesehen ist.
nc 7. Pumpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß diese Pumpe (1) als Membranpumpe ausgebildet ist.
8. Pumpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch Q0 gekennzeichnet, daß die Umrißform der VentiLpLatte (14) auf den Lichten Querschnitt der Aussparung (27) nebst dessen Klemmebene (28) abgestimmt ist im Sinne einer Lagefixierung bei der Vormontage, vorzugsweise, daß der Durchmesser (D 1) einer zylinderförmigen Aussparung (27) gleich groß oder wenig größer als der Durchmesser (D 3) einer kreisscheiben-
förmigen Vent 1 lplatte (1A) bemessen 1st.
9. Pumpe nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Ventilplatte (14) in ihrer GebraucnsLage formschlüssig festgelegt ist, vorzugsweise in räumlich begrenzten Zonen.
10. Pumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Fixiernase (40), vorzugsweise zwei Fixiernasen (40, 42) an der Zwischen- oder Kopfplatte (10 oder 11) vorgesehen sind, welche ir. dazu passende Fixierbehrungen (41 # 43) der Ventilplatte (14) eingreifen oder sie durchsetzen.
11. Pumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß in ihrer Zwischen- oder Kopfplatte (10 oder 11) Aufnahmebohrung(en) (44, 45) für das (die) freie(n) Ende(n) der Fixiernase(n) (40, 42) vorgesehen sind.
12. Pumpe nach wenigstens einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die räumlich begrenzte Festlegung der Ventilplatte (14) deren Biegung um eine die Bereiche (17a, 18a) der Ventile (17, 18) verbindende VentiIverbindungsachse (48) ziläßt.
13. Pumpe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die räumlich begrenzte Festlegung der Ventilplatte (14) mittels Fixiernasen (40, 42) erfolgt.
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