DE890400C - Durch Widerstandsbeheizung elektrisch beheizter Tiegelsalzbadeofen - Google Patents

Durch Widerstandsbeheizung elektrisch beheizter Tiegelsalzbadeofen

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Publication number
DE890400C
DE890400C DEA11617D DEA0011617D DE890400C DE 890400 C DE890400 C DE 890400C DE A11617 D DEA11617 D DE A11617D DE A0011617 D DEA0011617 D DE A0011617D DE 890400 C DE890400 C DE 890400C
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DE
Germany
Prior art keywords
crucible
salt
heating
resistance heating
electrically heated
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Expired
Application number
DEA11617D
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English (en)
Inventor
Ferdinand Brieger
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0019Circuit arrangements

Landscapes

  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

  • Die Erfirndung bezieht sich auf einen durch Widerstandsheizung beheizten elektrischen Tiegelsalzbadofen. Es ist bekannt,-daß bei diesenÖfen ein Herausschleuderndes Salzes -aus dem Tiegel erfolgen kann, wenn durch irgendwelche unvorhergesehene Um-_ stände ein vollständig erstarrtes Salzbad von unten her zu kräftig aufgeheizt wird, so (daß bei erstarrter oberer Salzschicht die untere flüssige Salzschicht durch den entstehenden Überdruck die obere Salzschicht herausschleudert. Hierdurch: sind. auch bereits, unangenehme und Verletzungen des Personals entstanden. Diese Gefahr besteht sowohl bei brennstoffgefeuerten T:iegels-alzba.döfen als auch bei elektrisch beheizten. Es wird deshalb auch von manchen Ofenherstellern vorgeschrieben, d'aß beimAußerbetriebsetzen des Ofens die, Salzschmelze vollständfi:g ausgeschöpft wird und das neue Aufheizen @dann immer vom Boden des Tiegels her erfolgt. Dies. bedeutet aber eine 1)eträchtliche Mehrarbeit mit einem nicht unbedeutenden. Zeitaufwand. Die Erfindung bezweckt eine Vermeidung des Herausschleuderns,des Salzes aus dem Tiegel sowie des unerwünschten Ausschöpfens: -des Tiegels beim Außer'betrnelbsetzen. Ferner @bezweckt die Erfindung eine Einrichtung, bei Ader jegliche Gefahr des Herausschlewderns .-,des Salzes völlig selbsttätig sowohl beim Inbetriebsetzen als auch beimAußerbetriebsetzen ,des Ofens vermieden wird.
  • Die Erfinrdung löst diese Aufgabe dadurch, daß dieWiderstandsheizung aus mehreren übereinanderliegenden Teilen besteht, die eigene, durch die Temperaturen der (den. Heizungsteilen entsprechenden Teile des Tiegelinhaltes beennflußte Temperaturregler besitzen, welche so eingestelltsind, daß beim Inbetriebsetzen des mit starrem Salz gefüllten Tiegels zuerst nur der oberste Heizungs-teil eingeschaltet wird, nach Erreichender Schmelzung der entsprechenden obersten Salzschicht der darunterliegende zweite Heizungsteil -usw. bis zum untersten Heizungsteil, während beim Außerbetriebsetzen (des mit Salz gefüllten Tiegels das Ausschalten der einzelnen .in umgekehrter Reihenfolge von unten nach dben beim Erreichen einer bestimmten Starrheit des Salzes in jeder Schicht erfolgt.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, (daß nunmehr zuverlässig beim Inbetriebsetzen das Schmelzen oben beginnt und sich erst allmählich :bis nach unten fortsetzt, während beim Außerbetriebsetzen das Erstarren in der umgekehrten Reihenfolge erfolgt, d. h. von unten nach oben. Es ist deshalb ausgeschlossen, @daß unter einer starren Schicht eine flüssige Schicht entstehen oder verbleiben kann, die zu Überdrücken und zurr Hi rausschleudern des Tiegelinhaltes führen könnte.
  • Die Temperaturregler (der verschiedenen überein.anderliegenden Heizungsteile können,durch Eintantchpyrometer betätigt sein, (deren Fühlorgane 2n jede Schicht des Tiegelinhaltes hineinragen, die einem bestimmten Heizungsteil entspricht.
  • Die Zeichnung veranschaulicht im Querschnitt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar an einem von außen widerstandsbeheizten elektrischen Tiegelsalzbadofen.
  • Ein metallener Tiegel r ist von. einer Widerstandsheizung umgeben, die aus -den übereinanderliegenden Teilen 2, 3 und .4 ;hesteht. Der Tiegel mit seiner Heizung ist umgeben von der Ummnauerung 5 und zugedeckt durch einen Deckel 6. Das Salz 7 füllt Aden Tiegel etwa bis zur Höhe B. Jeder ,der Heizungsteile 2, 3 und 4 besitzt einen eigenen, der Einfachheit halber nicht veranschaulichten Temperaturregler, dessen Eintauchpyromneter mit seinen Fühlorganen bis in die entsprechende Sehacht des Tiegelinhaltes hineinragt. D ieeinzelnen Temperaturregler sind so.geschaltet und abgestimmt, daß beim Einschalten des Stromes zum In:betriebsetzen des Ofens bei mit starrem Salz gefülltem Tiegel zuerst ,der obere Heizungsteil 2 Strom erhält. Erst wenn das Salz ,-dieses Tiegelteides geschmolzen ist, wird durch die @dabei erreichte Temperatur der Temperaturregler des zweiten Heizungsteiles 3 zum Einschalten des Stromes gebracht. Nach Schmelzen des entsprechenden Inhaltes des Tiegels kann,dann erst .der Temperaturregler des rdritten Heizungsteiles 4 den Strom einschalten., wodurch der letzte unterste Teil des Tiegelinh.alte,s zum Schmelzen gebracht wird.
  • Beim Außerbetrsebsetzen Ist der Vorgang der umgekehrte, wobei jeder Temperaturregler seinen entsprechenden Heizungsteil erst dann ausschalten kann, wenn der darunterliegende Tiegelinhialt so weit abgekühlt ist, .daß das Salz erstarrt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch Widerstandsheizung elektrisch 'beheizter Tiegelsal@zbadofen, (dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstandsheizung aus mehreren übereirnanderliegenden Teilen besteht, die eigene, durch die Temperaturen der den Heizungsteilen entsprechenden Teile des Tiegelinbaltes bee dnflußte Temperaturregler besitzen, welche so eingestellt sind, daß beim Inbetriebsetzen des mit starrem Salz gefüllten Tiegels zuerst nur der obersteHeizungsteil eingeschaltet wird, nach Erreichen der Schmelzung (der entsprechenden obersten Salzschicht der Barunterliegende zweite Heizungsteil usw. bis zum untersten Heizungssteil, während beim Außerbetriebsetzen rdes mit Salz gefüllten Tiegels das Ausschalten der einzelnen Heizungsteile in umgekehrterReihenfolge von unten nach oben beim Erreichen einer bestimmten Starrheit des Salzes in jeder Schicht erfolgt.
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