DE8904834U1 - Regelgerät für Treibscheiben-Fördermaschinen - Google Patents

Regelgerät für Treibscheiben-Fördermaschinen

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DE8904834U1
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traction sheave
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hoisting machines
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Siemens AG
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Siemens AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/24Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration
    • B66B1/28Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

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Siemens Aktiengesellschaft
Regelgerät für Treibscheiben-Fördermaschinen 5
Die Neuerung betrifft ein Regelgerät zum automatischen Einholen eines rutschenden Seiles bei Treibscheiben-Fördermaschinen, die einen Motorkraftregler und eine, vorzugsweise geregelte, Sicherheitsbremse aufweisen. 10
Bei Treibscheiben-Fördermaschinen wird heute das Verhältnis Nutzlast zu Totlast immer größer, da mit "leichten1·" Maschinen große Nutzlasten gefördert werden sollen. Diese Entwicklung ist damit verbunden, daß die Maschinen immer näher an der Sail rutsohgrenze betrieben werden. Besonders beim Ansprechen der Sichsrheitsbremse kann aie Ssiirutschgrenze überschritten werden. Sobald die Sellrutschgrense überschritten wird, d.h. das Seil rutscht auf der Treibscheibe, ergibt sich eine unterschiedliche Geschwindigkeit von rotisxandsn und linear bewegten Massen und dami1: eine Relativbewegung zwischen dem rotierenden und dem linear bewegten System der Fördermaschine. Zumindest die Seile und die Treibscheifc?nfutter werden beschädigt.
Es ist Aufgabe der Neuerung, ein Regelgerät für Treibscheiben-Fördermaschinen anzugeben, das im Falle eines Seilrutsches beim Bremsvorgang die unterschiedlichen Geschwindigkeiten von Seil und Treibscheibe wieder synchronisiert.
Die Aufgabe wird durch ein Regelgerät zum Motorkraftregler gelöst, wobei dieses Regelgerät einen auf den Motorkraftregler einwirkenden Gleichlaufregler für die Treibscheiben- und Seilgeschwindigkeit aufweist. Durch das Regelgerät mit seinem Gleichlaufregler wird vorteilhaft erreicht, daß das beim Rutschen schnellere Seil durch eine Beschleunigung der Treibscheibe wieder eingeholt und der normale Reibungszustand zwi schen Treibscheibe und Seil wieder hergestellt werden kann. Eine größere Beschädigung von Treibscheibe und Seil wird so ,..teilhaft vermieden und die Seilbewegung kann durch die Sicherheitsbremse, vorzugsweise geregelt, wieder beeinflußt werden.
89 6 3 1 8 O DE
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<* ( \ 1 Weitere Vorteile und Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus
p der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, an-
hand der Zeichnung und in Verbindung mit den Unteransprüchen.
Es zeigen:
Figur &tgr; eine Darstellung der Fördereinrichtung und Figur 2 ein Prinzipschaltbild des Gerätes und der Drehzahl- ^ regelung und der Sicherheitsbremsregelung.
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-f In Figur 1 bezeichnet 6 den FörceiiTiotor mit seinem Rotationsge-■ schwindigkeitsgeber 11. Das Regelgerät, das einen Seilgeschwindigkeitsgeber IO aufweist, der direkt am Seil 13 des Förderkorbes 12 o.a. angreift, ist ebenso 5.&eegr; dem Gehäuse 7 unterge-) 15 bracht, wie die Regeleinrichtung I für die Bremse 6 der Treibscheibe 9 und der Motorregeleinrichtung III. Die Treibscheibe S1 wird über die Welle 14 von dem Motor 6 angetrieben. Das Regelgerät, obwohl es kein separates Gehäuse aufweist, bildet zusammen mit dem Seilgeschwindigkeitsgeber 10, etwa eine Tachomaschine, eine in sich funktionsmäßig geschlossene, technische Einheit II. Aus Gründen der Gehäusevereinfachung ist es in dem, allen Motorregelgeräten gemeinsamen, Gehäuse 7 untergebracht.
In Figur 2 bezeichnet 2 den Gleichlaufregler, der sich wirkungsmäßig hinter dem Vergleicher 3 befindet. Dem Vergleicher 3 wird der Istwert der Scheibendrehung und der Istwert der Seilgeschwindigkeit von der Tachomaschine 4 aufgegeben. Bevor das Signal der Tachomaschine 4 dem Vergleicher 3 zugeführt wird, wird es von dem HochlauTgeber 15 umgesetzt.
30
Dem Gleichlaufregler 2 ist eine drehrichtungsabhangige Momentenbegrenzung 16 zugegeben, die auf einen Begrenzer 17 wirkt, der einen Sollwert der Motorkraft bei Seilrutsch an den Motorkraftregler 1 abgibt. Wenn der Gleichlaufregler 2 an seiner Begrenzung angekommen ist, wirkt er auch über ein Signal auf den Begrenzer 18, der dem Runterlaufgeber 19 der geregelten Sicherheitsbremse nachgeschaltet wird, sofern diese vorhanden ist.
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Die geregelte Sicherheitsbremseinrichtung I mit ihrem Bremskraftregler 5 ist in bekannter Weise ausgeführt und nicht Gegenstand der Neuerung. Ihrs Einzelheiten sind zur Vervollständigung dargestellt. Das gleiche gilt für die Drehzahlregeleinrichtung III. Die Ausgangsgrößen der Drehzahlregeleinrichtung III und der Sicherheitsbremseinrichtung I werden zusammengefügt und ergeben die Größe 21 für die beschleunigende Kraft des Antriebssystems aus Motor 6 und Treibscheibe 9.
Die Neuerung ist anhand des Prinzips der Fördereinrichtung und des Regelgerätes mit seinen Wirkungen auf die ührigen Hauptregelgeräte des Treibscheibenmotor? c'ergesteHt- Es vfirstHht. sich vnn selbst, daG zusätzliche Sicherheitseinrichtungen in den Regelkreisen und bei ihren Signalgebern vorhanden sein können, so z.B. zwei Tachomaschinen zur sicheren Erfassung der Se !!geschwindigkeit.

Claims (4)

89 G 3 1 8 0 DE Schutzansprüche
1. Regelgerät zum automatischen Einholen eines rutschenden Seils bei Treibscheiben-Fördermaschinen, die einen Motorkraftregler und eine, vorzugsweise geregelte, Sicherheitsbremse aufweisen, dadurch gekennzeichnet , daß es einen den Motorkraftregelkreis (1) über eine Wirkverbindung beeinflussenden Gleichlaufregler (2) für die Treibscheiben- und Seilgeschwindigkeit aufweist.
2. Regelgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß dem Gleichlaufregler (2) ein Treibscheiben-Seilgeschwindigkeitsvergleicher (3) vorgeschaltet ist.
3. Regelgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß es eine Seilgeschwindigkeits-Meßeinrichtung mit einer Wirkverbindung zum Vergleicher (3), z.B. eine Tachomaschine (4), aufweist.
4. Regelgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Gleichlaufregler (2) zusätzlich zur Wirkverbindung zum Motorkraftregler (1) eine Wirkverbindung zum Regelkreis (5) der Sicherheitsbremse aufweist.
DE8904834U 1989-04-17 1989-04-17 Regelgerät für Treibscheiben-Fördermaschinen Expired DE8904834U1 (de)

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DE8904834U1 true DE8904834U1 (de) 1989-06-08

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006011093A1 (de) * 2006-03-08 2007-09-13 TÜV Rheinland Industrie Service GmbH Seilschlupf-Detektor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102006011093A1 (de) * 2006-03-08 2007-09-13 TÜV Rheinland Industrie Service GmbH Seilschlupf-Detektor

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