DE890517C - Verfahren zur AEnderung des Lichtraumprofils gewoelbter Tunnel - Google Patents

Verfahren zur AEnderung des Lichtraumprofils gewoelbter Tunnel

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DE890517C
DE890517C DEH4699A DEH0004699A DE890517C DE 890517 C DE890517 C DE 890517C DE H4699 A DEH4699 A DE H4699A DE H0004699 A DEH0004699 A DE H0004699A DE 890517 C DE890517 C DE 890517C
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DE
Germany
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changing
tunnels
procedure
clearance profile
arching
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Expired
Application number
DEH4699A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Kniewasser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philipp Holzmann AG
Original Assignee
Philipp Holzmann AG
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/04Lining with building materials
    • E21D11/08Lining with building materials with preformed concrete slabs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Lining And Supports For Tunnels (AREA)

Description

  • Die -Erfindung sbezieht sich auf den Uzrsbau von gewölbten Tunnelprofilen, der durch die Umstellung auf elektrischen Betrieb erforderlich wird.
  • Wird eine dampfbetriebene Eisenbahnlinie auf elektrischen Betrieb umgestellt, müß dafür gesorgt werden, :daß auch in Tunnelstrecken die hierfür erforderliche Lichtraumhöhe eingehalten wird. Da das vorgeschriebene Höhenmaß in der Regel in bestehenden gewölbten Tunneln nicht vorhanden ist, ist es notwendig, die Tunnel umzubauen, um eine größere Höhe .des lichten Raumes zu erzielen.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren, durch das das Lichtraumprofil @gewölbter Tunnel geändert wird. Es kann sich hierbei um ein- oder mehrgleisige Eisenbahntunnel oder auch andere Tunnel handeln. Das Verfahren 'besteht darin, das vorhandene Tunnelgewölbe in einem jeweils verschieden großen Ausmaß abzubrechen, gegebenen-, falls einen zusätzlichen geringen Gebirgsausbruch vorzuneb mnen. und rahmenförmige Zwischenstücke hintereinander in das Gewölbe einzuschalten. Die Zwischenstücke können als eingespannter Rahmen, etwa als Zweigelenk- oder Dreigelenkrahmen, ausgeführt werden. Zur Angleichung an Idas jeweils verlangte Lichtr.aumprofil ist jede symmetrische und unsymmetrische Form möglich. Der Querschnitt '.kann den jeweiligen. statischen Erfordernissen und denen -.des wirtschaftlichen Einsbaues angepaßt werden. Die rahmenartigen Zwischenstücke können aus Stahlbeton, aus Spannbeton, in Ausnahmefällen auch. aus Stahl bestehen:. .Spannbeton ist besonders vorteilhaft, um der Rissegefahr zu begegnen; dadurch wird die Lebensdauer des Tunnelbauwerks !beträchtlich erhöht. Z-,Nredkmäß-igernveise werden die Zwischenstücke außerhalb des Tunnels fabrikmäßig hergestellt, in den Tunnel eingefahren und auf einem vorbereiteten, von dem Restgewölbe gebildeten Auflager versetzt. Um das satte Anliegen der Zwischenstücke am Gebirge zu erreichen., kann auf dem Rücken der Rahmenteile plastischer Beton aufgebracht werden. Bestehen die Zwischenstücke .aus zwei Teilen, so wird die entstehende .Scheitelfuge durch einen Schlußstein oder beim Zweigelenk- oder eingespannten Rahmen durch eine zug- und druckfeste Verankerung geschlossen. Um den Einbau der rahmenförmigen Zwischenstücke zu erleichtern, ist ihre Ausbildung in zwei Teilen zu. empfehlen. Zur Gewichtsverminderung kann man den Rahmenteilen auch eine geringe Breite (in der Tunnelrichtung gemessen) geben.
  • Die Abbruch-, Ausbruch- und Einbauarbeiten werden zwecikmäß.igerweise in ein- und zweigleisigen Tunneln :von einem fahrbaren Gerüstwagen aus durchgeführt.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Fig, i @ zeigt als Beispiel das. Profil eines eingleisigen Tunnels; Fig. 2 zeigt als weiteres Beispiel die Anwendung des Verfahrens nach der Erfindung in einem zweigleisigen Tunnel; Fing. 3 zeigt als drittes Beispiel ein zweigleisiges Tunnelprofil mit überhöhter Kurve.
  • In Fig. i umgrenzt die Linie i den. lichten Raum einer (bestehenden Bahnanlage für Dampfbetrieb. Für elektrischen Betrieb ist die Erweiterung auf die Linie 2 erforderlich. Nach dier Erfindung wird nun das Gewölbe 3 oben '.bis zu den Fugen 4, 5 abgebrochen und das Gebirge noch weiter oberhalb (über der Linie 6) ausgebrochen. Es werden dann die als Fertigteile hergestellten Rahmen 7 reihenweise eingefahren und auf die Fugen 4, 5 aufgesetzt, wobei auf dem Rücken plastischer Beton zum Anschluß an das (Gebirge aufgebracht wird.
  • Nach Fig.-2 soll ein zweigleisiger Tunnel umgebaut werden, wobei auch das Profil i auf .das Profile erweitert werden soll. In diesem Fall besteht vorzugsweise der Einsatzrahmen aus zwei Teilen 7a und 7b, die vorteilhaft -durch ein Schlußstück 8 miteinander verbunden sind.
  • In Fig: 3 ist ein zweigleisiges Tunnelprofil i mit Über1hö'hung in der Kurve umzubauen, wobei ein einzelnes Rahmenstück 7 auf den Aullagern .4., 5 aufgesetzt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE- i.-Verfahren zur Änderung des Lichtraumprofils gewölbter Tunnel unter Ausbrechen des Gebirges im oberen Teil der Wölbung, dadurch .gekennzeichnet, daß an Stelle des ausgebrochenen Wölbungsraumes (7a) als maßgerechte Fertigteile hergestellte Rahmenstücke (7) aus Stahlbeton, Spannbeton oder auch aus Stahl aneinandergereiht eingesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch geleennzeichnet, daß idie Zwischenstücke aus zwei Fertigteilen (7a, 7b) bestehen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf .dem Rücken der Zwischenstücke vor oder mit dem Einbau plastischer Beton zur Verbindung mit dem Gebirge aufgebracht ist. Angezogene Druckschriften: »Der Bauingenieur« 1950, Heft 10, S. 3$9.
DEH4699A 1950-07-26 1950-07-26 Verfahren zur AEnderung des Lichtraumprofils gewoelbter Tunnel Expired DE890517C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945151C (de) * 1951-06-24 1956-07-05 Saenger & Lanninger K G Bauunt Tunnelauskleidung
DE2727625A1 (de) * 1977-06-20 1978-12-21 Mathilde Krippner Sturz fuer durchgaenge, tuer- und fensteroeffnungen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945151C (de) * 1951-06-24 1956-07-05 Saenger & Lanninger K G Bauunt Tunnelauskleidung
DE2727625A1 (de) * 1977-06-20 1978-12-21 Mathilde Krippner Sturz fuer durchgaenge, tuer- und fensteroeffnungen

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