DE890559C - Beschickungsvorrichtung fuer Feuerungen mit grosser Rostbreite - Google Patents

Beschickungsvorrichtung fuer Feuerungen mit grosser Rostbreite

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DE890559C
DE890559C DEP10840A DEP0010840A DE890559C DE 890559 C DE890559 C DE 890559C DE P10840 A DEP10840 A DE P10840A DE P0010840 A DEP0010840 A DE P0010840A DE 890559 C DE890559 C DE 890559C
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DE
Germany
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frame
distributor frame
outlets
distributor
agitator shaft
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Expired
Application number
DEP10840A
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English (en)
Inventor
Otto Feigenspan
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Individual
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Individual
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K2203/00—Feeding arrangements
    • F23K2203/004—Feeding devices with reciprocating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Beschickungsvorrichtung für Feuerungen mit großer Rostbreite Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung der Beschickungsvorrichtung für Feuerungen mit großer Rostbreite nach Patent 855 889. Nach dem Hauptpatent erfolgt die gleichmäßige Verteilung des Brennstoffes über die Breite des Rosttrichters durch einen zwischen dem festen Auslauf des Vorratsbunkers und dem Rosttrichter angeordneten, über dem Rosttrichter verschiebbaren Verteilerrahmen, dessen Länge so bemessen ist, daß er in seinem ganzen Verstellbereich unter dem Auslauf des Vorratsbunkers bleibt. Der als Zwischenbunker dienende Verteilerrahmen kann hierbei durch eingesetzte Stege in einzelne Durchlaufzellen unterteilt sein, und seine Höhe ist zweckmäßig so bemessen, daß sie größer ist als die Höhe der bei einem Hinundhergang in dem Rosttrichter abgesunkenen Brennstoffsäule. Durch diesen Verteilerrahmen wird nicht nur erstmals eine vollkommen gleichmäßige Verteilung des aufgegebenen Brennstoffes auf die Breite des Rosttrichters erreicht, wobei auch die größten Rostbreiten von einem Bunkerauslauf beschickt werden können, sondern es wird bei Mischbrennstoffen auch ein Entmischen des Brennstoffes vermieden, da keine :großen oder freien Fallhöhen vorhanden sind, das Brennstoffgemisch vielmehr mit dem aus dem Vorratsbunker kommenden Mischzustand ohne Umwälzung durch denVerteilerrahmen auf denRosttrichter abgegeben wird. Insbesondere wird das Auftreten von Schüttkegeln vermieden, die stets zu einer Entmischung führen. Einer etwa möglichen Entmischung bei der Verschiebung ,des Verteilerrahmens wird nach dem Hauptpatent durch den Einbau senkrechter Zwischenwände entgegengewirkt, Es hat sich nun gezeigt, daß auch durch andere Ausführungen des Verteilerrahmens, je nach dem zu verwendenden Brennstoff der zu überbrückenden Rostbreite, einem Entmischen des Brennstoffes vorgebeugt bzw. eine erneute Durchmischung bewirkt werden kann, wenn eine solche nach dem Austritt aus dem Vorratsbunker notwendig oder wünschenswert sein sollte.
  • So kann beispielsweise der Verteilerrahmen mit einem bis auf zwei Endauslässe geschlossenen Boden versehen sein, wobei dieser Boden auch nach den beiden Endauslässen abfallen und dabei mit einem waagerechten Mittelstück versehen sein kann. Auch können die senkrechten Trennwände eine nach unten offene V-Form erhalten, wobei gegebenenfalls auch die Längswände im unteren Teil zur Verengung des Querschnittes schräg eingezogen sind.
  • Die Anordnung eines nur Endauslässe frei lassenden waagerechten oder nach beiden Seiten hin abfallenden Mittelbodens gibt weiter die Möglichkeit zu einer geschützten Unterbringung des Antriebes für den Verteilerrahmen.
  • Weiter kann derVerteilerrahmen mit einerRührwelle versehen sein, die den Brennstoff nochmals gut durchmischt und dabei auch für eine gleichmäßige Benetzung mit dem durch Düsen an dem Auslauf des Vorratsbehälters austretenden Wasser sorgt. Diese Maßnahme ist besonders bei gasreicher Fettkohle od. dgl. von Vorteil, um ein Aufblähen oder Zusammenbacken des Brennstoffes, was zu Störungen in der gleichmäßigen Verbrennung auf dem Rost führt, zu verhüten. Diese Rührwelle kann gleichzeitig als Antriebswelle für den Verteilerrahmen dienen.- So ergibt sich eine besonders zweckmäßige Ausbildung dann, wenn die Rührwelle mit einem Schneckenantrieb ein unter dem Mittelboden liegendes Zahnrad antreibt, über das eine den Rosttrichter überspannende Kette geführt ist.
  • Die vorbeschriebenen Weiterausbildungen -des Verteilerrahmens sind nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen Abb. i bis 3 ,drei Ausführungen der Unterteilung des Verteilerrahmens, Abb. 4 und 5 eine weitere Ausbildung mit eingebautem Antrieb in Seitenansicht und Querschnitt, Abb.6 und 7 zwei weitere Ausbildungen -des Verteilerrahmens mit Antrieb.
  • Nach der Abb. i ist der Verteilerrahmen i mit einem Boden 2 versehen, der nur an den beiden Stirnseiten je einen Auslaß 3 und 4 läßt. Diese Form dann als Zwischenbunker mit zwei Zellen angesehen werden, aus denen der Brennstoff in verhältnismäßig ,hoher Schicht abgegeben wird. Der ebene Boden 2 kann auch durch einen nach .beiden Auslässen 3, 4 hin abfallenden Boden 5 (A;bb. 2) ersetzt werden, wie auch bei niedrigerer Rahmenhöhe an die Auslässe 3, ¢ zwei Abgabetrichter 6, 7 angesetzt werden können (Abb.4 und 5). Die Seitenwände dieser Trichter sind dabei ebenfalls nach innen schräg eingezogen (Abb. 5). Hierdurch wird einem Verschieben des Brennstoffes in den Trichterauslässen vorgebeugt und gleichzeitig der Bodendruck verringert. Diese Schrägstellung der Seitenwände kann auch bei allen anderen Ausführungen des Verteilerrahmens vorgesehen werden. Nach der Afib. 3 sind die Auslässe durch eingesetzte, nach unten hin offene V-förmige Zwischenwände 8 unterteilt. Auch die nach dem Hauptpatent vorgesehenen senkrechten Trennwände können diese Form erhalten. Durch sie wird jede Stauwirkung an den einzelnen Zellenauslässen vermieden.
  • Bei der Ausbildung nach Abb. 4 und 5 kann das gesamte Antriebsaggregat für den Verteilerrahmen aus einem Schneckenantrieb 9, Flanschmotor io und Zahnradvorgelege i i in gekapselter Ausführung unter dem Boden 2 angeordnet sein.
  • Bei manchen Brennstoffgemischen oder bei der Verwendung gasreicher Fettkohle ist es zweckmäßig, eine Durchfeuchtung des Brennstoffes beim Austritt des Brennstoffes in den Rosttrichter vorzunehmen. In diesen Fällen findet zweckmäßig ein Verteilerrahmen nach Abb. 6 oder 7 Verwendung, der eine ihn der Länge nach durchsetzende Rührwelle 12 mit angesetzten Flügeln 13 trägt. Die Welle 12 .ist durch einen an -der einen Stirnseite des Rahmens i angeflanschten Motor 14 angetrieben. Nach der Abb. 6 liegt die Welle 12 unter dem Zwischenboden 15 und trägt hier eine Schnecke 16, die mit einem Schneckenrad 17 im Eingriff steht. Die Achse des Schneckenrades 17 trägt ein Zahnritzel 18, über das eine über die Breite des Rosttrichters i9 gespannte Antriebskette 2o läuft. Durch diesen Antrieb wird somit der Verteilerrahmen durch die Rührweile 12 über den Rosttrichter gezogen.
  • Das Auslaufende 21 der Zulaufschurre 22 ist in Höhenrichtung verstellbar und trägt Sprühdüsen 23. Die Seitenwände des verstellbaren Rohrendes 21 sind nach den Rührflügeln ausgeschnitten, so daß die Stirnwände tief in den Verteilerrahmen hineinragen.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 7 bildet der mittlere Teil des Verteilerrahmens eine Art Mischtrog 24. Hierbei sind die in diesem Teil liegenden Rührschaufeln 25 schräg gestellt oder schräg einstellbar, so daß sie als Förderschaufeln wirken, während die Schaufeln 13 über den Auslauftrichtern senkrecht stehen. Die Stellung der Schaufeln 25 ist dabei so gewählt, daß sie den Brennstoff entgegen der jeweiligen Bewegungsrichtung des Verteilerrahmens fördern und ihre Fördergeschwindigkeit größer ist als die Bewegungsgeschwindigkeit des Rahmens. Für die Unterbringung des Schneckenrades z6, 17 für den Antrieb des Zahnritzels 18 ist ein besonderer Schutzkasten 26 vorgesehen.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 7 ist die Zulaufschurre 22 durch eine quer zu dem Verteilerrahmen stehende Trennwand 32 unterteilt, so daß verschiedene Brennstoffe gleichzeitig aufgegeben werden können. Dies hat namentlich bei der Verwendung von Kohle und Flugkoks den Vorteil, daß der Flugkoks als breites Band in den Verteilerrahmen entlassen und die auf jedem Verschiebeweg abgelegte Schicht währenddes folgenden, entgegengesetzt gerichteten Verschiebeweges durch eine Schicht Kohle abgedeckt und dadurch gehalten wird.
  • Um bei tief in den Verteilerrahmen abgesenktem Teleskoprohr 21 ein Stauen des Brennstoffes indem Rahmen zu verhüten, sind an den Stirnseiten des Rahmens gegebenenfalls verschließbare Auslässe 31 vorgesehen, durch die überschüssiges Gut austreten kann.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beschickungsvorrichtung für Feuerungen mit .großer Rostbreite, bei welcher für eine gleichmäßige Verteilung des Brennstoffes zwischen dem festen Auslauf des Vorratsbunkers und dem Rosttrichter ein über diesem in seiner ganzen Breite verschiebbarer Verteilerrahmen vorgesehen ist, nach Patent 855 889, dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerrahmen (i) durch eine Bodenplatte (2, 5) bis auf zwei den Stirnseiten benachbarte Auslässe (3, q.) abgeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .die Bodenplatte (5) nach den beiden Auslässen hin abfällt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die beiden Bodenauslässe nach unten sich verjüngende Auslaßtrichter (6, 7) angeschlossen sind. q..
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch .gekennzeichnet, daß in den Verteilerrahmen bzw. dessen Auslässe in V-Form gehaltene, nach unten sich öffende Querwände (8) eingesetzt sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (9, io, ii) des Verteilerrahmens zwischen den Auslaßtrichtern unter der Bodenplatte angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Verteilerrahmen eine ihn der Länge nach durchsetzende Rührwelle (12) untergebracht ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, .daß die Rührwelle neben den Mischschaufeln (r3) über dem Auslaßtrichter im Bereich des Zwischenbodens m-it Förderschaufeln (25) besetzt ist. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderrichtung der Förderschaufeln der jeweiligen Bewegungsrichtung des Verteilerrahmens entgegengerichtet und ihre Fördergeschwindigkeit größer als die Geschwindigkeit des Verteilerrahmens ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührwelle mit :dem unter dem Zwischenboden angeordneten Fahrantrieb (16, 17, 18) gekuppelt ist. io.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Rührwelle mit einem an einer Stirnseite des Verteilerrahmens angeordneten Motor (14) gekuppelt ist und über eine Schnecke (16) ein unter dem Zwischenboden liegendes Schneckenrad (17) und ein Zahnritzel (18) eine über dem Rosttrichter gespannte Antriebskette (2o) für den Verteilerrahmen antreibt. i i.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Verteilerrahmen zugeordnete Zulaufrohr (21) bis auf die Rührwelle absenkbar und höhenverstellbar ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zul,aufschurre (22) zum Zwecke der gleichzeitigen Aufgabe verschiedenartigen Brennstoffes durch eine senkrecht zur Bewegungsrichtung des Verteilerrahmens stehende Trennwand (32) unterteilt ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stirnseiten des Verteilerrahmens gegebenenfalls verschließbare Auslässe (3i) für überschüssigen Brennstoff vorgesehen sind.
DEP10840A 1948-10-02 1948-10-02 Beschickungsvorrichtung fuer Feuerungen mit grosser Rostbreite Expired DE890559C (de)

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DE (1) DE890559C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE964430C (de) * 1949-07-02 1957-05-23 Kurt Jungnitsch Beschickungsvorrichtung fuer breite Rosttrichter
DE970001C (de) * 1951-02-08 1958-08-07 Woehr Eisenwerk Selbsttaetige Verteilvorrichtung zur Beschickung von Feuerungen mit grosser Rostbreite
DE1133065B (de) * 1957-01-21 1962-07-12 Alfred Mohn Brennstoffverteiler fuer Wanderrostfeuerungen
DE1136047B (de) * 1958-02-14 1962-09-06 Walther & Cie Ag Beschickungseinrichtung fuer breite Aufgabetrichter von Wanderrostfeuerungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1133065B (de) * 1957-01-21 1962-07-12 Alfred Mohn Brennstoffverteiler fuer Wanderrostfeuerungen
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