DE8905926U1 - Beschichtungspistole - Google Patents
BeschichtungspistoleInfo
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/14—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas designed for spraying particulate materials
- B05B7/1404—Arrangements for supplying particulate material
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Description
Die Neuerung betrifft eine Beschichtungspistole, insbesondere für Pulverbeechichtungsanlagen, mit welcher Pulver auf die Oberfläche eines zu beschichtenden Werkstücks
gesprüht werden kann.
Beim Pulverbeschichten von Werksttteken, insbesondere solchen mit groSsn Oberflächen- zum Be&aplal' «u$h im Baubereich, tritt immer wieder der Fall ein, daß noch kleine
oder kleinere Restflächen zu beschichten sind oder Nachbestellungen ksiazRäsrv.. die Pul^arbeschichtungsanlage jedoch mit
einer anderen Farbe läuft, äs lohnt, sich in solchen Fallen
aber nicht, die PulverbescLiahtungssnlage noch einmal mit
Pulver £ii füllen, da dann gegebenenfalls zuviel Pulver übrigbleibt, das jedenfalls nicht sofort, weiterverarbeitet werden
kann.
Man arbeitet in solchen Fällen dann mit kleinen Gebinden, also kleinen Pulvermengen in kleinen Behältern, an die über
2T>tsprechende Verbindungsleitungen oder Schläuche eine Beschichtungspistole angeschlossen wird.
Dies ist relativ aufwendig, weshalb der Neuerung die Aufgabe zugrundeliegt, eine Beschichtungspistole der eingangs
genannten Art derart weiterzubilden, daß sie schnell und einfach mit einem Pulverbehälter kombinierbar und vorzugsweise direkt mit ihm verbindbar ist.
Neuerungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Beschichtungspistole mit einer Pumpe zum Fördern und einer Fluidisiereinrichtung zum Aufwirbeln des Pulvere versehen set,
die beide fest mit ihr verbunden und in einen das zu verarbeitende Pulver enthaltenden Behälter eintauchbar sind·
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Vorzugsweise ist die Beschichtungspistole mit einer Befestigungseinrichtung
für den Pulverbehälter versehen, derart, daß der letztere direkt fest an der Beschichtungspistole
angebracht werden kann.
Diese Befestigungseinrichtung kann zum Beispiel ein Gewindestutzen
an der Beschichtet gspistole sein, in den bzw. auf den der mit einem entsprechenden Gewinde versehene
r'ulverbehälter ein- bzw. aufschraubbar ist.
Nach einer anderen Ausführungsform kann die Beschichtungspistole mit einer Überwurfmutter ausgestattet sein, mittels
welcher der mit einem entsprechenden Gewinde versehene Pulverbehälter an der Beschichtungupistole anschraubbar ist.
Schließlich können die beiden Teile mittels eines geeigneten Schnappverschlusses miteinander verbunden v/erden.
Bei allen diesen Verbindungsmitteln wird zweckmäßigerweise eine Dichtung, zum Beispiel ein O-Ring oder eine Flachdichtung,
mitvorgesehen, um eine dichte Verbindung zwischen der Beschichtungspistole und dem Pulverbehälter zu erreichen.
Beim Einbringen der Pumpe und der Fluidisiereinrichtung in den vollen Pulverbehälter und vor dem Aufbringen der festen
Verbindung zwischen beiden Teilen kann zweckmäßigerweise
eine beide Teile verbindende Manschette, zum Beispiel eine Einweg-Papiermanschette, verwendet werden, die während des
Eintauchens der Pumpe und der Fluidisiereinrichtung in den vollen Pulverbehälter den Bereich zwischen Beschichtungspistole
und Pulverbehälter abdichtet.
* &eegr; · · * ft
Um das Einführen von Pumpe und Fluidisiereinrichtung in den vollen Pulverbehälter zu erleichtern, kann der letztere auf einen mit einem Vibrator versehenen Boden aufgesetzt werden, wodurch der PulverbehÄlter während des Eintauchens der Pumpe und der Fluidisiereinrichtung in das
Pulver des Pulverbehälters zum Vibrieren gebracht wird.
Entsprechende elektrische Anschlüsse und Verbindungsleitungen zu dem Vibrator sind hierzu zweckmäßigerweise an
der Beschichtungspistole vorgesehen und ausgebildet.
Eine beispielsweise Ausfuhrungsform der Neuerung wird nachstehend anhand der Figuren 1 bis 5 erläutert, die schematisch mehrere Ausführungsformen einer Beschichtungspistcle
mit einem mit ihr verbundenen Pulverbehälter zeigen.
Die Beschichtungspistole 10 hat einen üblichen Griff 12,
einen Lauf 14 und eine Düse 16. Die Düse 16 ist über eine
Rohrleitung 20 mit einer Förderpumpe 18 verbunden, der über eine Leitung 22 in üblicher Heise Förderluft zugeführt
wird.
Die Pumpe 18, die eine Venturi-Düse sein kann, ist mit einem Saugrohr 24 versehen.
über eine Zufuhrleitung 28 wird einem Druckrohr 26 Fluidisierluft zugeführt, wobei das Druckrohr 26 an einen Fluidisierrinq 32 angeschlossen ist. Der Fluidisierring 32 kann
ein kreisförmig gebogenes Rohr mit öffnungen sein, aus denen die Fluidisierluft austritt und in bekannter Weise das
zu fördernde Pulver aufwirbelt, wie noch erläutert wird.
Die Förderpumpe 18 mit dem Saugrohr 24 und ebenso die Zufuhrleitung 28, das Druckrohr 26 und der mit dem letzteren
verbundene Fluidisierring 32 sind an der Unterseite der
Beschichtungspistole angeordnet und angebracht/ wobei
das Saugrohr 24 und das Druckrohr 26 für die Fluidisierluft sich/ bezogen auf den Lauf 14 der BeschichtungspistoIe/
quer nach unten erstrecken.
An einem Deckel 54/ durch welchen sich sowohl das Saugrohr 2 4 als auch das Druckrohr 26 hindurch erstrecken,
sind geeignete Streben 34 für den Fluidisierring 32 befestigt, die praktisch parallel zum Saugrohr 24 verlaufen.
Der Deckel 54 ist geeignet mit der Förderpumpe 18 verbunden, so daß Förderpumpe 18/ Deckel 54/ Saugrohr 24, Druckrohr
oder Druckleitung 26 und Streben 34 eine bauliche Einheit bilden, die an der Beschichtungspistole 10 angebracht
ist oder schnell und einfach an ihr befestigbar ist.
Das zu verarbeitende Pulver, zum Beispiel Farbpulver, wird in einem kleinen Gebinde angeliefert, zum Beispiel in einem
flaschenförmigen Pulverbehälter 36/ zum Beispiel einer sogenannten
Weithalsflasche aus Kunststoff.
Um nun das sich im Pulverbehälter 36 befindliche Pulver 38 in einfacher Weise verarbeiten und mittels der Beschichtungspistole
10 auf ein Werkstück aufsprühen zu können, wird der Pulverbehälter 36 an der Beschichtungspistole 10 befestigt,
d.h. fest mit ihr verbunden.
Hierzu wird zunächst der nicht dargestellte Verschluß oder
Deckel vom Pulverbehälter 36 abgenommen/ worauf daj Saugrohr
24, das Druckrohr 26 mit dem Fluidisierring 32 und die Streben 34 zur Halterung des letzteren von oben her in den
Pulverbehälter 36 eingeführt werden, bis der Deckel 54 auf dem oberen Ende des Halses des Pulverbehälters 36 auflieot.
Bei diesem Einführen dringen die genannten Teile 24, 26,
32 und 34 in das Pulver ein und verdrängen dieses.
Um dieses Eindringen zu erleichtern/ wird der Pulverbehälter 36 zweckmäßig auf einen Rüttelboden 48 oder einen Fuß
aufgesetzt, der mit einem Vibrator 50 versehen ist/ der über elektrische Leitungen 52 an die elektrische Versorgung
der Beschichtungspistole angeschlossen ist und hierdurch erregt werden kann.
Wenn der Vibrator 50 läuft, wird daher der Behälter 36 und damit das in ihm befindliche Pulver 38 zum Vibrieren gebracht,
wodurch die genannten Teile 24, 26, 32, 34 schnell und problemlos in das Pulver 38 eintauchen können, bis der
Deckel 54 auf dem oberen Ende des Halses 40 des Behälters 36 aufliegt. Dies gilt insbesondere bei schweren oder zum
Klumpen neigenden Pulvern. Außerdem wird durch den Vibrator die Entleerung des Pulverbehälters verbessert, daß eventuell
an den Seitenwändeu anhaftendes Pulver durch die Vibration abgestoßen w.rd.
An der Unterseite des Laufes 14 der Beschichtungspistole ist
zum Beispiel ein Gewindestutzen mit Innengewinde angebracht, in den der mit einem entsprechenden Außengewinde versehene
Hals 40 des Behälters 36 eingeschraubt werden kann.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, wie dargestellt, den Behälter 36 mittels einer überwurfmutter 46 an der Beschichtungspistole
anzuschrauben und damit zu befestigen.
Die Beschichtungspistole hat daher an der Unterseite ihres
Laufes 14 einen rohrförmigen Stutzen 44 mit einem kleinen auswärts gerichteten Flansch/ über den eine Überwurfmutter
46 greift, die an ihrem Teil mit einem Innengewinde versehen ist, das auf das Außengewinde 42 am Hals 40 des Behälters
aufschraubbar ist.
Durch Anziehen der Überwurfmutter 46 wird somit der Behälter 36 gegen den Stutzen 44 gezogen, bis das obere Ende
des Halses 40 bzw. der darauf aufliegende Deckel 54 an der unteren Stirnfläche des Stutzens 44 anschlagt/ womit der
Behälter 36 fest mit der Beschichtungspistole 10 verbunden und gleichzeitig abgedichtet wird.
Obgleich nicht erforderlich, kann das Einführen der Teile
24, 26, 32 und 34 in das Pulver 38 erleichtert werden, indem über die Leitungen 28, 26 etwas Fluidisierluft zugeführt
wird, die durch die öffnungen im Fluidisierring 32 austritt,
wodurch das Pulver 38 etwas aufgewirbelt und dadurch die Zeit für das Eintauchen der vorgenannten Teile in das Pulver
38 reduziert wird.
Während des Eintauchens der Teile 24, 26, 32 und 34 in den Pulverbehälter kann zur Abdichtung nach außen zweckmäßigerweise
eine Manschette, z.B. eine Einweg-Papiermanschette, verwendet werden, welche über den Stutzen 44 an der Beschichtungspistole
und über den Hals 40 des Pulverbehälters 36 geschoben wird.
Die Manschette kann an ihren beiden Enden jeweils mit einem bekannten Schnurverschluß versehen sein, d.h. durch Anziehen
einer Schnur wird der öffnungsquerschnitt der Manschette
verringert, bis ihre Enden an den Teilen 44 bzw. 40 anliegen,
Nachdem die Fluidisiereinrichtung 26, 32 und das Saugrohr 2 4 vollständig in den Behälter 36 eingetaucht sind, wird die
Manschette entfernt und der Behälter/ wie oben beschrieben, fest mit der Beschichtungspistole verbunden.
Außer dem beschriebenen Verschluß können auch andere geeignete
Verschlüsse, z.B. ein Schnappverschluß, verwendet werden, um den Pulverbehälter mit der Beschichtungspistole
fest zu verbinden. Bei allen Verbindungsarten können geeignete Dichtmittel, z.B. O-Ringe, im Bereich der Befestigungsmittel
42, 44, 46 vorgesehen sein, um während des Betriebs ein Austreten des Pulvers 38 nach außen zu vermeiden.
Die Beschichtungspistole arbeitet im übrigen in bekannter f'
Weise, d.h. über die Leitungen 28, 26 wird Fluidisierluft zugeführt, die durch Öffnungen im Fluidisierring 32 austritt
und das Pulver 38 aufwirbelt, welches über das Saugrohr 34 durch die Förderpumpe 38 abgesaugt und über die Rohrleitung
20 zur Düse 16 gefördert wird, wo es ausgesprüht wird.
Die Fluidisierluft tritt über eine mit einem Filter versehene
Leitung 30 im Deckel 54 sowie beispielsweise über eine Bohrung 56 im Stutzen 44 wieder aus.
Figur 2 zeigt schematisch eine Anordnung, bei welcher der Pulverbehälter 36 oberhalb der Beschichtungspistole 10 angeordnet
ist.
Der Förderbehälter 36 ist hier mit seinem Boden an der Beschichtungspistole
10 in beliebig geeigneter Weise befestigt. Nach dem Abnehmen seines Deckels wird der Deckel 54 zusammen
mit dem Saugrohr 24 und der Fluidisiereinrichtung 26/ 32 auf den Pulverbehälter 36 aufgesetzt und eingeführt, wie anhand
von Figur 1 beschrieben wurde, worauf der Deckel 54 mit dem Pulverbehälter 36 verbunden, z.B. verschraubt oder mittels
Schnappverschluß aufgesetzt wird.
Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform der Beschichtungspistole.
Hier ist das Saugrohr 24 und mit ihm die Leitung 28 für
die Zufuhr der Fluidisierluft und ebenso die Streben 34 für den Fluidisierring 32 relativ beweglich und verschiebbar
zum Deckel 54 des Pulverbehälters 36 angeordnet. Der Deckel 54 hat eine zentrale öffnung 64, durch die sich
das Saugrohr 24 und mit ifem äie 3al«itung 36 md die Streben
34 hindurch erstrecken. (Der Einfachheit halber ist
in der Zeichnung nur das Saugrohr 24 dargestellt. Der De icke 1 54 kann auch gesonderte Durehgatwjsöffminfen für die
Streben 34 und die Zuleitung 26 erhalten, es ist aber einfacher,
diese Teile 24, 26 und 34 zusammenzufassen und durch die zentrale öffnung 64 hindurchaufuhren).
Zwischen eier öffnung 64 und dem Saugrohr 24 ist, was nicht
dargestellt ist, eine geeignete Dichtung angeordnet.
(Gegebenenfalls ist jedoch der Deckel 54 mit einer kleinen Entlüftungsbohrung versehen zur Abfuhr der Fluidisierluft)
Beim Anbringen des Pulverbehälters 36 wird folgendermaßen vorgegangen.
Der Pulverbehälter 36 wird mit Pulver gefüllt oder falls er gefüllt ankommt, wird er geöffnet und sein eigener Dekkel
abgenommen. Der Fluidisierring 32 wird dann auf das Pulver aufgesetzt und der Deckel 54, der verschiebbar auf
dem Saugrohr 24 angeordnet ist, wird nach unten geführt und auf das obere Ende des Pulverbehälters 36 aufgeschraubt. Der
Behälter 36 ist zu diesem Zweck luit einem Außengewinde und
der Deckel 54 ist mit einem entsprechenden Innengewinde versehen.
Nunmehr wird die Fluidisiereinrichtung 26, 34, 32 und das Saugrohr 34 in den Pulverbehälter 36 eingefahren und der
Deckel 54 am Boden der Förderpumpe 18 befestigt, z.B. durch
Schnappverschlüsse 70. Danaoh werden Fluidisierluft und Förderpumpe 18 eingeschaltet und das Pulver Über das Saugrohr
aus dem Behälter 36 abgesaugt und der Rohrleitung 20 zugeführt.
Nach einer Weiterbildung ist nun jedoch vorgesehen, den
Pulverbehälter 36 mittels Zugfedern 60 an die Beschichtungspistole 10 heranzuziehen.
Zu diesem Zweck sind zum Beispiel am Boden der Förderpumpe 1.8 Haltextsneen 65 angebracht, in walche äi© einen Enden
der Zugfedern 60 eingehängt werden können/ während die anderes landen dieser Zugfedern 60 am Boden 48 des Puiverbehälters 36 foefesti^bar bzv befestigt sind,. Die Federn 60
kennen beispielsweise iß Hihrführmgsn 66 aus Kunststoff geführt sein/ die darüberhin aus auch 3sn Pulverbehälter 3€
isai seiner noch zu beschreibenden bewegung auf die Beschichtungspi stole 10 zu führen k5ra^a:i.
Wiederum wird d^r Pulverbehälter mit Pulver gefüllt und das
Saugrohr 24 zusrc-men mit dem Fluidisierring 32 auf das Pulver aufgesetzt. Danach wird der Deckel 54, wie beschrieben,
mit dem Behälter 36 verschraubt und der letztere dadurch geschlossen. Nunmehr werden die unteren Enden der Zugfedern
60 am Boden 48 und die oberen Enden der Zugfedern 60 an den Halterungen 66 befestigt, wodurch eine ständige Zugkraft auf
den Pulverbehälter 36 in Richtung auf die BeschichtungspistoIe 10 zu ausgeübt wird. Werden nun die Fluidisierluftzufuhr und die Förderpumpe 18 eingeschaltet, so wird das Pulver im Behälter 36 aufgewirbelt und über das Saugrohr 2 4 abgesaugt. Durch dieses Absaugen sinkt der Pulverspiegel im
Behälter 36 und der letztere wird durch die Federn 60 entsprechend nach oben gezogen/ so daß er sich mit zunehmender
Entleerung immer mehr der Beschichtungspistole 10 nähert,
beispielsweise bis die Oberseite das Deckels 54 an der Unterseite der Förderpumpe 18 anstößt.
- 10 -
Der Pulverbehälter 36 list dann leer, die Federn werden ausgehängt und (der Deckel 54 wird wieder vom Behälter 36 abgeschraubt.
Am Boden 48 kann auch hier/ wie bereits anhand von Figur 1
beschrieben/ ein kleiner Vibrator angebracht sein, der die Entleerung des Behälters begünstigt.
Figur 4 zeigt eine Ausführungsform ähnlich der Ausführungsform nach Figur 3.
Es hat sich gezeigrc, daß bei einer schrägen Arbeitsposition
der Beschichtungspistole insbesondere auch beim Uberkopfbeschichten das Pulver im Pulverbehälter sich infolge der
Schwerkraft verlagert und die Ansaugöffnung des Saugrohres freigelegt wird, insbesondere wenn der Pulverbeh£lter bereits
teilweise entleert ist. Das Saugrohr saugt dann kein oder weniger Pulver an, stattdessen wird mehr oder weniger Falschluft angesaugt.
Dieser Nachteil wird durch die Ausführungsform nach Figur 4 vermieden.
Hier ist wiederum das Saugrohr 24 und die Druckleitung 26 für die Fluidisierluft durch den Deckel 54 hindurchgeführt,
der auf den Pulverbehälter 36 aufgeschraubt ist. Das Saugrohr 24 und die Druckleitung 26 sind relativ zum Deckel 54
axial verschiebbar. Das Saugrohr 24 und die Fluidisiereinrichtung 26, 32 tauchen in das Pulver in Behälter 36 in derselben Weise einf wie anhand von Figur 3 beschrieben wurde,
d.h. mit oder ohne Verwendung von Federn. Vorzugsweise werden aber auch bei der Aueführungeform nach Figur 4 Zugfedern
60 verwendet (in Figur 4 nicht gezeigt), welche den Pulver* behälter 36 in der anhand von Figur 3 beschriebenen Weise
an die Beschichtmngepietole 10 während dee Betriebes heran-
• · tr·««·
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ziehen/ so daß der Fluidisierring 32 und das Saugrohr 24
stete am Pulverbett gehalten werden.
Wie die Figur zeigt, ist nun oberhalb der Einlaßöffnung
des Saugrohres 24 und oberhalb des Fluidisierrings 32 eine Pulverhalteplatte 62 fest am Saugrohr 24 montiert, zum Beispiel
mittels geeigneter Laschen und Schrauben oder anderer beliebiger geeigneter Befestigungsmittel. Die Pulverhalteplatte
62 erstreckt sich quer zur Längsachse des Druckrohres 2 4 und ihr Außendurchmesser entspricht dem Innendurchmesser
des Pulverbehälters 36. Der oder die Fluidisierringe 32 können in diesem Fall mittels der Streben 34 an der Pulverhalteplatte
62 befestigt und damit gehalten sein.
Die Pulverhalteplatte 62 ist zweckLvKßigerweise unmittelbar
oberhalb der Einlaßöffnung des Saugrohres 24 angeordnet. Die Beschichtungspistole kann hierdurch beim Beschichten
auch seitlich geschwenkt, gedreht oder gestürzt gehalten werden, ohne daß der Pulverfluß abreißt, weil die Platte 62
ein Wegfließen des Pulvers von der Einlaßöffnung des Saugrohres 24 bei Schräglage der Beschichtungspistole 10 und
insbesondere auch beim Uberkopfbeschichten verhindert.
Es wird somit erreicht, daß in jeder Arbeitslage der Beschichtungspistole
10 der Pulverfluß nicht abreißt.
Figur 5 zeigt nur schematisch eine Beschichtungspistole 10, bei der der Pulverbehälter 36 oberhalb des Laufes 14 der
Pistole angeordnet ist.
Im Pulverbehälter 36 ist auch hier eine Pulverhalteplatte
62 angeordnet, die mittels einer Druckfeder 72 (oder zum Beispiel auch mittels Druckluft) ständig gegen die Oberfläche
des sich im Behälter 36 befindenden Pulvers angedrückt wird. Auch hier wird damit erreicht, daß der Pulverstrom
während der Arbeit nicht abreißt und in jeder Lage der Eeschichtungspistole 10 sues Beispiel auch bsi tibsrkopf-
beschichtung die Zufuhr des Pulvers zur Rohrleitung 20
gewährleistet ist.
Die BeschichtungepistoIe 10 ist selbstverständlich mit
einer nicht dargestellten Förderpumpe für das sich im Behälter 36 befindliche Pulver mit den zugehörigen Leitungen
versehen.
Zweckmäßigerweise kann sie darüberhinaus auch mit einer Fluidisiereinrichtung versehen sein, wie sie beispielsweise
in Figur 2 dargestellt ist und anhand von Figur 1 ausführlich beschrieben wurde.
Claims (10)
1. Beschichtungspistole/ insbesondere für Pulverbeschich- tungsanlagen, mit welcher Pulver auf die Oberfläche
eines zu beschichtenden Werkstückes gesprüht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit einer Förderpumpe
(18) zum Fördern und einer Fluidisiereinrichtung (26, 32) zum Aufwirbeln des Pulvers (38) versehen ist,
die beide fest mit ihr verbunden und in einen das zu verarbeitende Pulver (38) enthaltenden Behälter (36)
eintauchbar sind.
2. Beschichtungspistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß sie mit einer Befestigungseinrichtung für den Pulverbehälter (36) versehen ist.
3. Beschichtungspistole nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtung aus einem Gewindestutzen
pn der Beschichtungspistole besteht, auf
dessen Gewinde der mit einem entsprechenden Gegengewinde versehene Pulverbehälter (36) aufschraubbar ist.
4. Beschichtungspistole nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet,
daß sie mit einem Stutzen (44) und einer überwurfmutter (46) versehen ist, die auf ein entsprechendes
Gegengewinde (42) des Pulverbehälters (36) aufschraubbar ist, wodurch der Pulverbehälter (36) fest mit der Beschichtungspistole
(10) verbindbar ist.
5. Beschichtungspistole nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet/ daß zwischen der Beiichichtungspistole
(10) und dem Pulverbehälter (36) eine Manschette angeordnet ist, die während des Eintauchens
von Pumpe (18, 24) und Fluidisiereinrichtung (26, 32) in den vollen Pulverbehälter (36) den Bereich zwischen der
Beschichtungspistole (10) und dem Pulverbehälter (36)
abdichtet.
6. Beschichtungspistole nach einem der vorhergehenden An-Sprüche»
dadurch gekennzeichnet/ daß der Pulverbehälter (36) auf einem mit einem Vibrator versehenen Rüttelboden
(48) angeordnet ist/ wodurch das Eintauchen von Pumpe (18, 24) und Fluidisierungseinrichtung (26, 32) in den
vollen Pulverbehälter (36) erleichtert wird.
7. Beschichtungspistole nach Anspruch 1/ dadurch gekennzeichnet,
daß der das zu verarbeitende Pulver (38) enthaltende Behälter (36) durch Federn (60) in Richtung zur
Beschichtungspistole (10) hin beaufschlagt ist.
8. Beschichtungspistole nach Anspruch 1 oder 7, wobei die
Förderpumpe mit einem Saugrohr zum Ansaugen des Pulvers versehen ist/ dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (54)
des Pulverbehälters (36) verschiebbar auf dem Saugrohr (2 4) angeordnet ist, und daß das letztere zusammen mit
der Fluidisiereinrichtung (26, 32) durch den Deckel (54) hindurch in den Pulverbehälter (36) hineinragt.
9. Beschichtungspistole nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß am Saugrohr (24) oberhalb von dessen Einlaßöffnung
eine Pulverhalteplatte (62) fest montiert ist, deren Außendurchmesser dem Innendurchmesser des Pulverbehälters
(36) entspricht.
10. Beschichtungspistole nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem das zu verarbeitende Pulver (38) enthaltenden Behälter (36) eine Pulverhalteplatte (62) angeordnet
ist, die zum Beispiel mittels Feder- oder Luftdruck gegen die jeweilige Pulveroberfläche andrückbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8905926U DE8905926U1 (de) | 1989-05-11 | 1989-05-11 | Beschichtungspistole |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8905926U DE8905926U1 (de) | 1989-05-11 | 1989-05-11 | Beschichtungspistole |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8905926U1 true DE8905926U1 (de) | 1989-07-13 |
Family
ID=6839156
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8905926U Expired DE8905926U1 (de) | 1989-05-11 | 1989-05-11 | Beschichtungspistole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8905926U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4013061A1 (de) * | 1990-04-24 | 1991-11-14 | Metri Airfluid Ag | Einrichtung zum fluidisieren von in einem behaelter befindlichen pulver und abfuehren fluidisierten pulvers unmittelbar zu einer spruehpistole einer elektrostatischen pulverbeschichtungsanlage |
| EP2650052B1 (de) * | 2012-04-13 | 2015-12-16 | J. Wagner AG | Pulverbechersprühpistole und Sprühbeschichtungsvorrichtung mit einer Pulverbechersprühpistole |
-
1989
- 1989-05-11 DE DE8905926U patent/DE8905926U1/de not_active Expired
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| EP0453750A3 (en) * | 1990-04-24 | 1992-06-17 | Metri Airfluid Ag | Device for fluidising power contained in a container and evacuating fluidised powder directly towards a spray gun of an electrostatic powder coating device |
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