DE890638C - Vorrichtung zum Bearbeiten von HaaTen und Borsten fur die Herstellung von Pinseln, Bürsten od. dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Bearbeiten von HaaTen und Borsten fur die Herstellung von Pinseln, Bürsten od. dgl

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Publication number
DE890638C
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DE
Germany
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motor
brushes
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mechanically
hair
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Expired
Application number
DENDAT890638D
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English (en)
Inventor
Nürnberg Ludwig Bayer
Original Assignee
Fa. Konrad Bayer, Nürnberg
Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D9/00Machines for finishing brushes

Landscapes

  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Bearbeiten von. Haaren und Borsten für die Herstellung von Pinseln, Bürsten- od. dgl.
Um für Pinsel, Bürsten od. dgl. fertig zu bearbeitende Materialbunde bis zum Einsetzen; in die Metallzwinge od. dgl. am Werkbankplatz herzustellen, müssen die Borstenbund'e von verkehrt liegenden Borsten gesäubert sowie gut aufgestoßen sein, um dieselben dann binden und beschneiden und in diesem Zustand in die Pinselzwinge od. dgl. fertig zugerichtet einsetzen zu können.
Für diese Arbeiten wird bis jetzt sehr viel Zeit benötigt. Dies trifft in erster Linie für das Aufstoßen bzw. Zurückstoßen der Borsten auf die Spitzen ader auf die Köpfe zu, da sich die Aufstoßzeiten nach der Länge und Qualität der Haare bzw. nach den Anforderungen richten, die im Einzelfall gestellt werden.
Ebenso muß der Mann zum Sieben der Borsten am Arbeitsplatz ein Handsieb haben, mit welchem die verkehrt im Borstenbund1 befindlichen Borsten. durch oftmaliges Gegenstreifen mit dem Borstenbund an ihren stumpfen Enden erfaßt und herausgezogen werden. Dieses Sieb nimmt dem1 Mann am Arbeitsplatz sehr viel Platz weg; außerdem benötigt das Sieben ebenso wie das Aufstoßen mit der Hand sehr viel Zeit und Arbeitskraft, da diese Arbeit den ganzen Tag fortlaufend ausgeführt wird. Hiernach werden die Bunde zurückgestoßen bzw. in Formbüchsen aufgestoßen und können erst dann gebunden und auf einer Werkbankschermaschine beschnitten werden.
Das Schermesser einer solchen Schermaschine, das wie bei der Haarschneidemaschine hin und her bewegt wird, wird mittels eines Motors und eines exzentrisch eingesetzten Bolzens und einer Schub-
stange angetrieben. Der Antriebsmotor ist mittels eines elektrischen Schalters ein- und ausschaltbar. Diese bekannte Maschine kann aber nur zum Beschneiden der Haare oder Borsten benutzt ' 5 werden.
Zur Beseitigung dieser Nachteile ist gemäß der Erfindung eine Vorrichtung geschaffen worden, mit der sämtliche der erwähnten Arbeitsgänge gleichzeitig durchgeführt werden können. Das wesentliehe der Erfindung wird darin gesehen, daß eine mechanisch angetriebene Vorrichtung zum Sieben, eine mechanisch oder mechanisch-pneumatisch angetriebene Vorrichtung zum Aufstoßen und eine mechanisch angetriebene Vorrichtung zum Beschneiden d'er Haare und Borsten zu einem einzigen Maschinenaggregat vereinigt sind und sämtliche Bearbeitungsvorrichtungen gemeinsam von einem Motor angetrieben werden. Mit einer solchen Maschine, die nur ganz wenig Raum in Anspruch nimmt, ist es .möglich, sämtliche d'rei Arbeitsgänge, nämlich das Sieben, Aufstoßen und das Beschneiden der Haare oder Borsten, die zum Pinsel- und Bürstenmachen unentbehrlich sind und zum größten Teil bisher von Hand vorgenommen werden, mußten, maschinell auszuführen.
Eine bevorzugte Bauart besteht darin, daß auf dem mit einem Werkstaffträgertisch versehenen Maschinenständer ein· Motor waagerecht liegend befestigt ist, dessen Wellenstümpfe auf der einen Seite des- Motors zum Antrieb· d'er Siebvorrichtung und auf der anderen Seite zum Antrieb' der die Aufstoßvorrichtung in Bewegung setzendem Saug- und Druckpumpe und1 der Schermesser dienen.. Diese Maschine kann auch zur vollen Ausnutzung ihrer Leistung mit zwei gegenüberliegenden Schermesserpaaren sowie mit zwei Aufstoßvorrichtung'en versehen und daher von: zwei Mann, die sich am Werkbankplatz gegenübersitzen, benutzt werden. Mit einer solchen Maschine wird erreicht, daß alle bei der Pinselherstellung vom Pinselmacher benötigten Maschinen in einem Block vereinigt sind und damit der Raumbedarf sowie die Anschaffungskosten gering sind, während die Arbeitsleistung durch die Handlichkeit der Maschine wesentlich gesteigert wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in, der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es zeigt die Abb. ι eine Vorderansicht der Maschine, Abb. 2 eine Draufsicht auf dieselbe, Abb. 3 einen Schnitt durch das verlängerte Mo^ torlager nach der Linie chb in Abb. 1,
Abb. 4 einen Längsschnitt durch das verlängerte Motorlager nach der Linie c-d in Abb. 3, Abb. 5 einen Längsschnitt durch das verlängerte Motorlager nach der Linie e-f in Abb·. 3,
Abb'. 6 einen Aufstoßkolbeni mit eingesetzten Permanen t-M agn et en,
Abb·. 7 eine im Querschnitt runde Aufstoßbüchse, deren Bodenfläche größer ist als der öffnungsquerschnitt, und
Abb. 8 eine Draufsicht auf eine teilweise auch itn Querschnitt dargestellte sechseckige Äufstoßbüchse für Roßhaar, Kuhhaa-r usw.
Der Antriebsmotor 1 ist mit zwei Wellenstümpfen 2a und 26 ausgestattet. Der Wellenstumpf 2« ist mit der Messerwelle 3 durch eine Rohrschelle 4 gekuppelt. Auf die Messerwelle 3 ist eine Büchse 5 mit auf ihrem Umfang vorgesehener Kurvennut aufgesteckt, welche durch eine Kupplung im Innern der Messerwelle 3 durch Betätigung eines Schalt-Stiftes 6 kraftschlüssig mit dieser verbunden werden kann. Beim Verschieben des Schaltstiftes 6 drückt dieser unmittelbar oder über eine unter d'er Wirkung einer Feder stehende Kugel 7 eine oder mehrere Kugeln 8 radial aus der Messerwelle 3 heraus in Aussparungen 9 der Büchse 5 und' verbindet so> diese beiden1 Antriebsteile kraftschlüssig, Durch Rückschalten des Schaltstiftes 6 in seine Noirmallage wird diese Verbindung wieder gelöst. Dadurch ist erreicht, daß die Schermesser io° und io^, trotzdem nur ein Antriebsmotor 1 für alle drei Funktionen der Maschine vorhanden ist, nur bei Bedarf in Bewegung gesetzt und wieder stillgelegt werden können, während die anderen Maschinenteile weiterarbeiten. Der Verschleiß der Schermesser ioa und io&, die erzeugte Reibungswärme sowie der Kraftverbrauch werden damit so gering wie möglich gehalten.
Diese Kupplung kann' auch weggelassen werden. Hauptsächlich bei Maschinen für zwei Arbeitsplätze ist die Ruhezeit der Schermesser ioa und 10^ so gering, daß es sich nicht lohnt, diese auszuschalten, da abwechselnd einer d'er beiden; Arbeiter schneidet. Die Büchse 5 kann dann entweder aufgesteckt und mit der Messerwelle fest verbunden sein ader mit dieser aus einem Stück bestehen.
Die Büchse 5 treibt über eine in ihre Kurvennut greifende Rolle 11 oder ein Kugellager einen Bolzen. 12 als Mitnehmer an, welcher auf das bewegliche Schermesser io° oder ein auf diesem aufgesetztes Zwischenstück 13 mit Schermesserführung einwirkt. Dieses Zwischenstück 13 mit Messerführung treibt bei der Maschinenausführung für zwei Arbeitsplätze beide Beschneidevorrichtungen unter Verwendung von nur einer Büchse 5 und nur einem Mitnehmerbolzen 12 an.
Das oder die Schermesser ioa werden somit erfindungsgemäß in direkter Übertragung, ohne jede Schubstange in hin und her gehende Bewegung versetzt. Dadurch ist erreicht, daß· keine zusätzlichen uo Gewichtsmassen hin und her geschleudert werden brauchen, wie es bei den bekannten- Werkbankscheren der Fall ist.
Die beweglichen Schermesseroberteile io° werden an die unteren feststehenden Messerplatten io6 erfindungsgemäß· durch Schwinghebel 14, welche mittels Handschrauben 15 regulierbar sind und welche als Andrückmittel jeweils ein Kugellager 16 tragen, angedrückt. Dadurch ist erreicht, daß die Schermesser ioa und 106 auch bei starkem Andruck durch die rollende Bewegung der Kugellager 16 nicht gebremst und erhitzt werden und daher einen ruhigen, leichten Lauf aufweisen und der Verschleiß soweit wie möglich herabgesetzt wird.
Der Motor 1 ist in horizontaler Lage auf einen Sockel 17 gesetzt, welcher auf der Grundplatte 18
der Maschine ruht. Die Grundplatte 18 trägt außerdem eine als Zahnstange ausgebildete Säule 19 zur Aufnahme des Werkstoffträgertisches 20 und eine Feststellvorrichtung 2,1. Ein durch Handrad 22, Griff oder Kurbel betätigtes Zahnrad, welches in die Zahnstange eingreift, bringt den Werkstoffträgertisch 20 in kürzester Zeit in die gewünschte Lage zu den Schermessern ioa und. io&. In oder an dem Sockel 17 ist eine Druck- und Säugpumpe 23 vorgesehen.
Diese Druck- und Saugpumpe 23 wird mittels Räder, Kette od. dgl. vom Antriebsmotor 1 angetrieben und1 fördert bei jedem Hub· eine gewisse Druckmittelmenge über eine Bohrung oder eine Leitung in einen zweiten Zylinder, den sogenannten Aufstoßzylinder 24, in welchen ein Kolben, der als Aufstoßkolben bezeichnet wird, saugend eingepaßt ist. Dieser Kolben trägt eine oberhalb des Zylinders liegende Tischplatte 25 zur Aufnahme der Aufstoßbüchsen127, 31. Die Tischplatte ist erfindungsgemäß mit eingelassenen: oder aufgesetzten Permanentoder Elektromagneten 26 ausgestattet, welche den Boden, der mit Borsten gefüllten Aufstoßbüchsen 27, 31 beim Aufsetzen sofort vibrationsfrei festhalten.
Nach dem Aufstoßen können die Aufstoßbüchsen 27, 31 ohne Kraftaufwand seitwärts von den Magneten 26 abgezogen werden. Die Maschine kann auch mit zwei beispielsweise einander gegenüberliegenden1 Aufstoßvorrichtungen versehen sein-.
Damit die Borstenbunde 28, welche an der Kopfseite der Borsten dicker sind, dies ist durch die äußere Form der Borsten bedingt, die einem konischen Stift gleich nach der Spitze hin immer dünner werden, während des Aufstoßens mit gleichem Andruck und ihrer ganzen Länge nach an der Aufstoßbüchsenwand liegen, sind die zur Pinselherstellung verwendeten Aufstoßbüchsen 27 erfindungsgemäß mit einer konischen Bohrung versehen. Die BoTsteneinführungsöffnung ist enger gehalten als der Bodendurchmesser. Durch diese 'Form ist erreicht, daß sich die Borsten beim Aufstoßen in den Aufstoßbüchsen weder verdrehen noch hochspringen können.
Zum Aufstoßen, von in ihrer Länge gleich starken Materialien, z. B. Roßhaar, Kuhhaar usw., werden erfindungsgemäß in der Höhe im Querschnitt gleiche, jedoch drei-, vier- oder vieleckige Aufstoßbüchsen 31 verwendet.
Bei jedem Druckhub der Pumpe 23 wird eine bestimmte Druckmittelmenge über einen Kanal in den. unteren Teil des Aufstoßzylinders 2-4 gefördert, wodurch der Aufstoß-kolben bzw. dessen Tischplatte 25 mit den daraufgestellten Aufstoßbüchsen 27 in die Höhe gehoben wird. Beim Saug'hubdesPumpenkolbens 23 wird der Aufstoßkolben durch das im Aufstoßzylinder 24 auftretende Vakuum nach unten gesaugt, wo- er auf ein Widerlager auftrifft, während die Pumpe 23 weitersaugt. Durch das Weitersaugen der Pumpe 23 nach dem Auftreffen des Aufstoßkolbens auf das Widerlager wird ein Nachvibrieren des Aufstoßkolbens selbst verhindert, während durch den; harten Schlag des Aufstoßkolbens auf das Widerlager die in den Aufstoßbüchsen. 27, 31 befindlichen Borsten kräftig zurückgestoßen, werden, bis deren Köpfe alle auf einer Ebene (Aufstoßbüchsenbodem) liegen.
Der Antriebsmotor 1 weist an seinem anderen Ende einen zweiten Wellenstumpf 2* auf, auf welchem erfindungsgemäß eine Siebtrommel 29 bekannter Ausführung angebracht ist, die mit umläuft und bei kurzem Andrücken des Borstenbund'es 28 die verkehrt im Bund befindlichen, Borsten herauszieht. Diese stoßen an ein Ableitblech. 30' an, welches erfindungsgemäß den Sieb- und Abfallraum begrenzt. Dadurch ist erreicht, daß sich die Borsten, welche im Sieb stecken, nicht um die Trommel 29 herumwickeln: können, sondern, sofort durch das Abfallblech 30 von1 der Trommel 29 abgeleitet werden und in einen Sammelkasten abfallen. Statt der Siebtrommel 29 kann auch ein anderes Gerät, z. B-. ein Schleif-, Anspitz-, Schlitzwerkzeug od. dgl., wahlweise aufgesetzt werden.
Der Lüfter des Antriebs-motors- 1 dient gleichzeitig auch als Exhaustor und saugt die ao den Schermessern ioa und io6 beim Schneiden entstehenden Borstenhäcksel ab. Damit ist verhindert, daß dieselben in die fertig beschnittenen Borstenbunde, Bürsten od. dgl. zurückfallen, wodurch die Maschine selbst sowie der Arbeitsplatz sauber bleiben.
Bei der oben beschriebenen Maschine sind alle erforderlichen Bearbeitungsvorrichtungen auf kleinstem Raum zusammengedrängt, soi d'aß die Bedienungsperson ungehemmt und fließend ihre Arbeit ausführen kann. Dies- hat zur Folge, daß- z. B. die sonst für das Aufstoßen der Borsten mit der Hand benötigte Zeit nicht mehr erforderlich ist. Bei Verwendung von zwei und mehreren; Aufstoßbüchsen 27 wird eine gegen die andere ausgewechselt. Der Mann kann dann den fertig aufgestoßenen Bund 28 weiterbearbeiten, d. h. denselben sieben, binden und beschneiden, letzteres ebenfalls· auf der gleichen: Maschine, während schon wieder der nächste Bund in der zweiten Büchse aufgestoßen wird.

Claims (1)

105 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum- Bearbeiten von, Haaren und Borsten für die Herstellung von1 Pinseln, Bürsten od. dgl., gekennzeichnet durch die Vereinigung a) einer mechanisch angetriebenen no Vorrichtung1 zum Sieben, b) einer mechanisch oder mechanisch-pneumatisch angetriebenem Vorrichtung zum Aufstoßen und' c) einer mechanisch angetriebenen Vorrichtung zum Beschneiden der Haare und Borsten zu einem einzigen Maschinenaggregat und durch einen sämtliche Bearbeitungsvorrichtungen gemeinsam antreibenden Elektromotor.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem mit einem Werkstoffträgertisch (20) versehenem Maschinenständer (17) ein Motor (1) waagerecht liegend befestigt ist, dessen Wellenstümpfe (2°, 2h) auf der einen Seite des Motors zum Antrieb der Siebeinrichtung (29) und auf der anderen Seite zum Antriebder die Aufstoßvorrichtung1 in Bewegung
setzenden Saug- und Druckpumpe (23) und der Schermesser (ΐοα, ΐοδ) dienen.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Albstand von der Siebtrommel (29) ein sie teilweise umschließendes Borstenableitblech (30) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen: 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Aufstoßen, der die Haar- oder Borsteribünidel aufnehmenden1 Büchsen (27) eine Tischplatte (25) dient, die mit einem mechanisch, pneumatisch oder hydraulisch gesteuerten heb- und senkbaren Kolben verbunden ist und auf der die Büchsen (27) mit Magneten (26) festgehalten wenden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Maschinenständer (17) bzw. an dessen Grundplatte (18) zwei beispiels·- wei'se einander gegenüberliegende Aufstoßvoirrichtungen. (24, 25) angebracht sintd.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß d'ie Saug- und Druckpumpe (23) zum Betätigen der Aufstoßplatten (25) im Innern des Maschinenständers (17) oder seitlich desselben angebracht und der mit dem Motor (1) gekuppelte Antriebsmechanisinus für die Aufstaßplätten verdeckt ist.
7. Vorrichtung nach d'en Ansprüchen 4 bis- 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verwendung gelangenden Aufstoßbüchseni (27) sich im Innern nach oben verjüngen, also konisch sind.
8·. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verwendung gelangenden Aufstoßbüchsen (27) vieleckig ausgebildet sind und in der Höhe gleichbleibenden Querschnitt aufweisen.
9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß* die zum Antrieb der Schermesser (ro", io&) dienende Messerwelle (3) mit dem einen MotorWellenstumpf (2°) auswechselbar verbunden ist und mit diesem im verlängerten Motoirenlagergehäuse in Kugellagern läuft.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Messerwelle (3) zur Umwandlung ihrer Drehbewegung in eine hin unidi her gehende Bewegung eine Büchse (5) trägt, welche mit einer an1 ihrer Mantelfläche eingearbeiteten Kurvennut versehen ist, die mit 'einer Rolle (11) oder einem Kugellager zusammenwirkt, dessen Bolzen (12) die Kraft auf das oder die beweglichen Schermesser (10s) überträgt.
11. Vorrichtung nach den Ansprücheng und
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenbüchse (5) frei drehbar auf der Messerwelle (3) angebracht und mit dieser kuppelbar ist und an der Inaenlaufnäche Aussparungen (9) aufweist, in welche durch einen Schaltstift (6) radial zur _ Messerwelle (3) verstellbare Kugeln (S) eingreifen.
12. Vorrichtung nach den Ansprücheng bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Gegeneinanderdrücken der Schermesser (ίο", ίο6) durch Stellschrauben· (15) beeinflußbare Schwinghebel (14) dienen, die an ihren freien Enden Kugellager (16) tragen.
13. Vorrichtung^ nach den Ansprüchen 1 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß; der Werkstoffträgertisch (20) an einer am Maschinenständer (17·) befestigten Säule (19) verstellbar und feststellbar angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (19) als Zahnstange ausgebildet ist, mit der ein Zahnrad im Eingriff steht, das mit einem Handrad (22) od. dgl. verbunden ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Schermesser (ioa, ΐοδ) eine an den Ventilator des Motors (1) angeschlossene und über einen Abscheider führende Absaugleitung vorgesehen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1 5427 9.53
DENDAT890638D Vorrichtung zum Bearbeiten von HaaTen und Borsten fur die Herstellung von Pinseln, Bürsten od. dgl Expired DE890638C (de)

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