DE8907232U1 - Bohrstange mit Stichlochbohren an Hochöfen - Google Patents

Bohrstange mit Stichlochbohren an Hochöfen

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DE8907232U1 DE8907232U DE8907232U DE8907232U1 DE 8907232 U1 DE8907232 U1 DE 8907232U1 DE 8907232 U DE8907232 U DE 8907232U DE 8907232 U DE8907232 U DE 8907232U DE 8907232 U1 DE8907232 U1 DE 8907232U1
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    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
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Description

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Willi Wader GmbH Tiefestraß® 10, 56QS Ra<fevormwald 1
Bohrstange zum Stichlochbohren an Hochöfen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bohrstange zum Stichlochbohren an Hochöfen, bestehend aus einem Stangenkörper mit einem einendigen Bohrkopf und einem dsm Bohrkopf gegenüberliegenden Anschlußende zur drehfesten Verbindung mit einer Bohrmaschine.
Derartige Bohrstangen dienen zum Aufbohren von mit einer Stichlochstopfmasse verschlossenen Hochofen-Stichlöchern. Die Bohrstange wird hierzu beim Bohrvorgang in einer Bohrlafette geführt und mit der ebenfalls auf der Bohrlafette installierten Bohrmaschine drehfest verbunden. Üblicherweise ist hierbei der Stangenkörper als Stahlrohr mit einem axialen Luftkanal ausgebildet, über den beim Bohrvorgang über die Bohrmaschine Druckluft zur Kühlung der Bohrstange sowie zum Ausblasen des Bohrmehls zugeführt wird.
Für die Verbindung zwischen der Bohrstange und der Bohrmaschine sind im wesentlichen zwei Verbindungsarten bekannt.
In einer Ausführung besitzt das Anschlußende der Bohrstange ein Gewinde, welches mit einem entsprechenden Gegengewinde dar Bohrmaschine verbunden wird. Durch die Dreh- und Schließbewegung der Bohrmaschine zieht sich diese Gewindeverbindung aber während des Bohrvorgangs extrem fest. Ferner kommt es durch die starken Schlagkräfte zu Aufpilzungen des relativ weichen Gewindeendes der Bohrstange. Hierdurch entsteht der erhebliche Nachteil, daß sich die Gewindeverbindung nach dem Bohrvorgang nicht mehr ohne Zerstörung der Gewinde lösen läßt.. Da aber praktisch bei jedem neuen Bohrvorgang eine neue Bohrstange verwendet werden muß, können durch die Schwierigkeiten beim Wechsel der Bohrstange nachteilige Störungen des zeitlichen Betriebsablaufs entstehen.
Bei einer weiteren Verbindungsart besitzt das Anschlußende der Bohrstange eine einseitige Ausfräsung. Das Anschlußende wird hierbei in eine entsprechend ausgeformte Verbindungsmuffe geschoben. Durch eine Aussparung in der Muffe und durch die Ausfräsung der Bohrstange wird quer ein Keil gesteckt, um so das Anschlußende in der Muffe zu fixieren. Der wesentliche Nachteil dieser "Querkeilverbindung" ist, daß aufgrund der exzentrischen Verbindung ein großer Spalt zwischen dem Stangenende und der Muffe entsteht und hierdurch ein großer Teil der zum Bohren benötigten Druckluft entweicht. Außerdem kann es auch hier durch die einseitige, unsymmetrische Belastung zu Verformungen im Bereich der seitlichen Ausfräsung am Anschlußende kommen, wodurch eine Demontage der Bohrstange nach dem Bohren erschwert wird.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Nachteile zu beseitigen und hierzu eine Bohrstange der gattungsgemäßen Art zu schaffen, die einfach,
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schnell sowie auch wiederholt mit der Bohrmaschine verbunden und von der Bohrmaschine gelöst werden kann, wobei zudem Beschädigungen des Anschlußendes beim Bohrvorgang sowie insbesondere auch Druckluftverluste vermieden werden sollen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Stangenkörper zweiteilig aus sir.snt dsn Bohrkopf aufweisenden Schaft und einem das Anschlußende aufweisenden Adapterstück besteht, wobei der Schaft mit dem Adapterstück formschlüssig über mindestens zwei symmetrisch über seinen Umfang verteilt angeordnete Mitnehmernocken lösbar verbunden ist.
Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung wird eine besonders einfache und schnelle Auswechselbarkeit der Bohrstange erreicht, indem das Lösen zwischen dem Schaft und dem Adapterstück erfolgt, wobei das Adapterstück für mindestens 100 Bohrvorgänge mit der Bohrmaschine verbunden bleiben kann. Dabei wird die beim Bohrvorgang insbesondere durch die Schlagwirkung auftretende Belastung vorteilhafterweise über die symmetrisch angeordneten Mitnehmernocken aufgenommen und verteilt, so daß Beschädigungen im Bereich der Mitnehmernocken ausgeschlossen sind und die Bohrstange bzw. der Schaft stets leicht und schnell lösbar ist und auch bleibt.
Vorzugsweise weist der Schaft an seinem dem Bohrkopf gegenüberliegenden Ende die radial angeordneten Mitnehmernocken auf und greift mit diesen formschlüssig in eine mit entsprechendem Querschnitt ausgebildete, dem Anschlußende gegenüberliegende, axiale Aufnahmevertiefung des Adapterstückes ein.
Bei einer Ausführung des Stangenkörpers bzw. des Schaftes als Stahlrohr mit einem axialen Luftkanal wird durch die
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Erfindung erreicht, daß zwischen einem axialen Luftkanal des Adapterstückes und dem Luftkanal des Stahlrohrs Druckluftverluste vermieden werden, indem der Schaft mit einer Stirnseite gen, ebenen, senkrecht zur Stangenachse angeordneten Endfläche spielarm einer parallelen Grundfläche der Aufnahmevertiefung des Adapterstückes gegenüberliegt. Insbesondere ist hier sin axisles Spiel von aax: 0,6 "un
Die erfindungsgemäße Bohrstange ist schnell und einfach mit der Bohrmaschine bzw. dem mit dieser insbesondere über eine übliche Gewindeverbindung verbundenen Adapterstück verbindbar sowie auch wieder lösbar. Die Gewindeverbindung zwischen dem erfindungsgemäßen Adapterstück und der Bohrmaschine ist vorteilhafterweise auch nach mehreren Bohrvorgängen noch leicht lösbar, da sowohl das Adapterstück als auch das Gegenstück der Bohrmaschine einsatzgehärtet sind, wodurch hier - im Gegensatz zu der aus Kostengründen aus weichem, ungehärtetem Stahl bestehenden, nur einmal zu verwendenden Bohrstange ("Einwegartikel") - lösunghemmende Gewindeverformungen während des Schlagbohrvorganges vermieden werden. Diese Verbindung braucht somit vorteilhafterweise frühestens nach 100 Bohrvorgängen zum Austausch des Adapterstückes gelöst zu werden.
Für eine zweckmäßigerweise vorgesehene, in axialer Richtung formschlüssige Arretierung des in die Aufnahmevertiefung eingesteckten Schaftendes gibt es erfindungsgemäß mehrere Möglichkeiten, die im folgenden noch näher erläutert werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkinale der Erfindung sind in den Unteransprüchen der folgenden Beschreibung enthalten.
Anhand der beiliegenden Zeichnung soll im folgenden die Erfindung beispielhaft näher erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine teilgeschnittene Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Bohrstange (im mittleren Bereich gekürzt dargestellt),
Fig. 2a bis 2d
vergrößerte Querschnitt-Ansichten durch verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Bohrstange längs der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Axialschnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Adapterstückes,
Fig. 4 einen Axialschnitt durch eine mit dem Adapterstück nach Fig. 3 zusammenwirkende Überwurfmutter,
Fig. 5 eine Stirnansicht des Adapterstückes in Pfeilrichcung V gemäß Fig. 3,
Fig. 6 eine Stirnansicht auf das Adapterstück mit aufgesetzter Überwurfmutter in Pfeilrichtung VI gemäß Fig. 4,
Fig. 7 einen Teil-Axialschnitt einer weiteren Ausführungsfonn eines erfindungsgemäßen Adapterstückes mit einem Ende einer eingesetzten, erfindungsgemäßen Bohrstange,
Fig. 8 eine Stirnansicht des Adapterstückes nach Fig. 7 ohne Darstellung der Bohrstange und
Fig. 9 eine Ansicht eines mit dem Adapterstück nach Fig. 7 zusammenwirkenden ArretierungsbUgels.
In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Gemäß Fig. 1 besteht eine erfindungsgemäße Bohrstange 2 aus einem zweiteiligen Stangenkörper 4, und zwar erfindungsgemäß aus einem einendig einen Bohrkopf 5 aufweisenden Schaft 6 (Fig. 1) und einem Adapterstück 7 (Fig. 3, Fig, 7) mit einem dem Bohrkopf 5 gegenüberliegenden Anschlußende 8 zur drehfesten Verbindung mit einer nicht dargestellten Stichlochbohrmaschine. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schaft 6 als Stahlrohr 10 mit vorzugsweise kreisförmigem Außen- und Innenquerschnitt (siehe Fig. 2a bis 2d) sowie mit einem axialen Luftkanal 12 ausgebildet. Die Erfindung, die sich auf die Verbindung zwischen dem Schaft 6 und dem mit der Bohrmaschine verbundenen oder verbindbaren Adapterstück 7 bezieht, ist jedoch ebenfalls bei solchen Bohrstangen 2 anwendbar, die einen aus Stahl-Vollmaterial bestehenden Schaft 6 besitzen.
Wie insbesondere den Fig. 1 sowie 2a bis 2d zu entnehmen ist, weist vorzugsweise der Schaft 6 bzw. das Stahlrohr 10 an seinem dem Bohrkopf 5 abgekehrten Ende 13 mindestens zwei symmetrisch über den Umfang verteilt angeordnete, radiale Mitntihmernocken 14 auf. Die Mitnehmernocken 14 bilden zusammen mit dem Schaft 6 bzw. dem Stahlrohr 10 endseitig eine ebene, senkrecht zur Stangenlängsachse 16 angeordnete Endfläche 18 (Fig. 1), die durch einen geeigneten Arbeitsgang, z.B. spanende Bearbeitung, Schleifen, Schmieden oder dergleichen, absolut plan ausgeführt ist. In der Ausfüh-
rungsform nach Fig. 2a und 2b weist das Schaftende 13 zwei diametral gegenüberliegende Mitnehmernocken 14 auf, wobei im Falle der 2b diese Mitnehmernocken 14 gemeinsam mit dem Schaft 6 bzw. dem Stahlrohr 10 eine ovale Querschnittsform "'
bilden. Bei der Ausführung nach Fig. 2d besitzt das Schaft- '," ende 13 drei jeweils um 120° zueinander versetzt angeordnete &iacgr;· Mitnehmernocken 14, die vorzugsweise gemeinsam mit dem i-J
Schaft 6 bzw. dem Stahlrohr 10 einen Querschnitt in Form :;; eines gleichseitigen Dreieckes bilden. Schließlich weist :■ das Schaftende 13 in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2c vier jeweils um 90" zueinander versetzt angeordnete Mitnehmernocken 14 auf. In diesem Fall bilden die Mitnehmernocken 14 gemeinsam mit dem Schaft 6 eine quadratische Querschnittsschnittsform. Die dargestellten Ausführungen sind jedoch lediglich beispielhaft zu verstehen, so daß auch weitere Ausführungen im Bereich der Erfindung möglich sind.
In allen Fällen sind die Mitnehmernocken 14 erfindungsgemäß einstückig an den Schaft 6 bzw. das Stahlrohr 10 angeformt, z.B. angeschmiedet, oder aber stoffschlüssig mit dem Schaft 6 bzw. dem Stahlrohr 10 verbunden, insbesondere angeschweißt.
Erfindungsgemäß ist nun die Bohrstange 2 mit dem Schaftende 13 und den hier angeordneten Mitnehmernocken 14 formschlüssig in eine mit einem entsprechenden Querschnitt, d.h. mit "Negativquerschnitt" bzw. "Negtivprofil", ausgebildete, axiale Aufnahmevertiefung 19 des mit der Bohrmaschine drehfest zu verbindenden Adapterstückes 7 einsetzbar sowie dabei in axialer Richtung arretierbar. Bei der dargestellten Ausführung der Bohrstange 2 mit dem axialen Luftkanal 12 weist das Adapterstück 7 einen axialen, mit dem Luftkanal 12 des Stahlrohrs 10 fluchtenden Luftkanal 22 auf (s. Flg.
und 7). Das Adapterstück 7 besteht ebenso wie die Bohrstange 2 aus Stahl, und zwar vorzugsweise aus einem legierten
Stahl mit gehärteter Oberfläche.
In einer in den Fig. 3 bis 6 veranschaulichten, ersten Ausführungsfonc des Aüapterstückes 7 weist die Aufnahmever^iefung 19 «rfindungägeKäp eine etwa der in axialer Richtung
gemessenen Kicke &Oacgr; der Mitnehmernocken 14 entsprechende
Tiefe T1 auf und 1st in einer Stirnseite 24 eines Außengewindeabschnittes 26 angeordnet. Auf diesen Außengewindeabschnitt 26 ist eine in Fig. 4 dargestellte Überwurfmutter 28 mit ihrem Innengewinde 29 aufschraubbar, was durch einen die Fig. 3 und 4 verbindenden Pfeil 30 veranschaulicht
werden soll. Die Überwurfmutter 28 besteht aus einem hohlzylindrischen Teil 31a und einem einseitigen Boden 31b,
wobei in dem Boden 31b eine zentrische Durchführöffnung 32 für den Schaft 6 bzw. das Stahlrohr 10 angeordnet ist. Hierbei besitzt die zentrische Durchfuhröffnung 32 erfindungsgemäß eine zum Durchführen des Schaftendes 13 mit den
Mitnehmernocken 14 an dessen Querschnitt angepaßte Form,
d.h. ebenfalls "Negativquerschnitt" des Schaftendes 13, wobei die Überwurfmutter 28 auf dem Außengewindeabschnitt 26 des Adapterstückes 7 in einer relativen Drehstellung fixierbar ist, in der die Durchfuhröffnung 32 und die Aufnahmevertiefung 19 des Adapterstückes 7 in axialer Richtung zueinander deckungsungleich sind, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist. Diese Fixierung der relativen Drehstellung der Überwurfmutter 28 kann - wie dargestellt - mittels einer
Arretierschraube 33 (Fig. 6) erfolgen, wobei die Überwurfmutter 28 im Bereich des hohlzylindrischen Teils 31a eine
paßgenau gefertigte, radiale Durchgangsbohrung 34 sowie das Adapterstück 7 eine ebenfalls radiale Gewindebohrung 36 aufweisen, wobei sich zum Einschrauben der Arretierschraube 33
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die Durchgangsbohrung 34 mit der Gewindebohrung 36 vorzugsweise dann deckt, wenn gemäß Fig. 6 die Aufnahmevertiefung 19 und die Durchführöffnung 32 gegeneinander insbesondere um 90° (bei der Ausführung mit zwei diametrale Nocken 14) versetzt sind. In dieser Stellung ist die Bohrstange 2 bsw. der Schaft 6 durch die Überwurfmutter 2S gegen. Herausfallen gesichert, wobei zudem erfindungsgemäß ein -nwhezu spielfreier Sitz in axialer Richtung irm.erh.alb der Aufnahmevertiefung 19 gewährleistet ist.
Ergänzend wird darauf hingewiesen, daß bei den Ausführungen init drei oder vier Nocken 14 (Fig, 2c, 2c) die Arretierung der überwurfmutter 28 auf des Adaptersrück 7 in einer insbesondere um 60" bzw« 45" versetzten Anordnung erfolgen sollte.
In einer in den Fig. 7 bis 9 dargestellten Alternativausbildung besitzt die Aufnahmevertiefung 19 des Adapterstückes 7 eine Tiefe T2, die größer als die axiale Dicke D 4er Mitnehmernocken 14 ist. Hierbei besitzt das Adapterstück 7 in seinem axial vor den eingesetzten Mitnehmernocken 14 liegenden, d.h. der Öffnungsseite der Aufnahmevertiefung 19 zugekehrten Bereich vorzugsweise zwei parallele, die Aufnahmevertiefung 19 derart schneidende Querbohrungen 38, daß ein vorzugsweise U-förmiger Arretierungsbügel 40 (Fig. 9) mit seinen zwei parallelen, sich durch die Querbohrungen 38 erstreckenden Schenkeln 42 etwi tangential zu dem Schaft 6 bzw. dem Stahlrohr 10 sowie axial mit geringem Spiel von den Mitnehmernocken 14 beabstandet angeordnet ist. Der Arretierungsbügel 40 wird seinerseits ebenfalls durch Herausfallen gesichert, indem beispielsweise die freien Enden der Schenkel 42 jeweils einen durch die Querbohrungen 38 hindurch nach außen ragenden Abschnitt mit einer Quer-
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&iacgr; bohrung 44 aufweisen. Durch diese Querbohrungen 44 kann
§· dann z.B. ein Sicherungsdraht oder ein Federvorstecker
t gesteckt werden.
ii Der mit dem Ende 13 in die Aufnahmevertiefung 19 des Adap-
['' terstückes 7 eingesetzte und arretierte Schaft 6 weist
zwischen seiner ebenen Endfläche 18 und einer hierzu parallelen Grundfläche 46 der Aufnahmevertiefung 19 ein geringes &psgr; axiales Spiel von rax. 0,6 mm auf. Hierdurch ist stirnsei-
v" tig eine große Anlagefläche gewährleistet, durch die Defor-
' ■ mationen beim Bohrvorgang vermieden werden. Außerdem läßt
'.]: sich hierdurch ein starker Druckluftverlust vermeiden.
Die Mitnehmernocken 14 enden vorzugsweise auf einem Kreisbogen mit einem Durchmesser, der dem 1,2 bis 3-fachen des Durchmessers der Bohrstange 2 bzw. des Schaftes 6 entspricht. Die Dicks D der Mitnehmernocken 14 sollte das 0,4 bis 3-fache des Schaftdurchmessers betragen. Die Querschnittsform der Aufnahmevertiefung 19 sollte ringsum etwa &iacgr; mm größer vorgesehen sein als die Außenkontur des Schaftendes 13 im Bereich der Mitnehmernocken 14. Der Schaft 6 ', bzw. das Stahlrohr 10 besitzt einen Außendurchmesser
zwischen 30 und 40 mm mit einer Rohrwandstärke zwischen 5 und 12 mm. Die Länge der gesamten Bohrstange 2 beträgt je nach Konstruktion des Hochofens zwischen 3 und 6 m.
Die erfindungsgemäße Bohrstange ist somit vorteilhafterweise zweigeteilt ausgebildet, d.h. wie besteht aus der Bohrstange 2 selbst und dem erfindungsgemäßen Adapterstück 7 sum Anschluß an die Bohrmaschine. Hierzu besitzt das Adapterstück 7 gemäß Fig. 3 am Anschlußende 8 vorzugsweise einen der Aufnahmevertiefung 19 gegenüberliegenden Gewindeab- ! schnitt 48. Über diesen Gewindeabschnitt 48 wird CaB
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Adapterstück 7 fest mit der Bohrmaschine verbunden. Eine Auswechslung des Adapterstückes ist erst nach mindestens 100 Bohrvorgängen erforderlich.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen beschränkt, sondern umfaßt auch alle im Sinne der Erfindung gleichwirkenden Äusfühi.unys£uxniöri.

Claims (12)

5426/+II/bu Tiefestraße 10, 5608 Radevormwald 1 Ansprüche
1. Bohrstange zum Stichlochbohren an Hochöfen, bestehend aus einem Stangenkörper mit einem einendigen Bohrkopf und einem dem Bohrkopf gegenüberliegenden Anschlußende zur drehfesten Verbindung mit einer Bohrmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der Stangenkörper (4) zweiteilig aus einem den Bohrkopf (5) aufweisenden Schaft (6) und einem das Anschlußende (8) aufweisenden Adapterstück (7) besteht, wobei der Schaft (6) mit dem Adapterstück (7) formschlüssig über mindestens zwei symmetrisch über seinen Umfang verteilt angeordnete Mitnehmernocken (14) lösbar verbunden ist.
2. Bohrstange nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (6) an seinem dem Bohrkopf (5) gegenüberliegenden Ende (13) die radial angeordneten Mitnehmernocken (14) aufweist und mit diesen formschlüssig in
eine mit entsprechendem Querschnitt ausgebildete, dem Anschlußende (8) gegenüberliegende, axiale Aufnahmevertiefung (19) des Adapterstückes (7) eingreift.
3. Bohrstange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (6) aus einem im Querschnitt insbesondere kreisförmigen Stahl-Vollmaterial oder aus einem Stahlrohr (10) mit einem axialen Luftkanal (12) besteht.
4. Bohrstange nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der mit den Mitnehmernocken (14) in die Aufnahmevertiefung (19) des Adapterstückes (7) eingesetzte Schaft (6) in axialer Richtung derart arretierbar ist, daß zwischen einer ebenen, senkrecht zur Stangenlängsachse (16) angeordneten Endfläche (18) und einer hierzu parallelen Grundfläche (46) der Aufnahmevertiefung (19) ein geringes axiales Spiel von maximal 0,6 mm vorhanden ist.
5. Bohrstange nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Adapterstück (7) einen axialen, mit dem Luftkanal (12) des Stahlrohrs (10) fluchtenden Luftkanal (22) aufweist.
6. Bohrstange nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmevertiefung (19) des Adapterstückes (7) eine etwa der in axialer Richtung gemessenen Dicke (D) der Mitnehmernocken (14) entsprechende Tiefe (T1 ) auf-
weist und in einer Stirnseite (24) eines Außengewindeabschnittes (26) angeordnet ist, wobei auf den Außengewindeabschnitt (26) eine Überwurfmutter (28) aufschraubbar ist, die eine zentrische Durchführöffnung (32) für den Schaft (6) aufweist.
7. Bohrstange nach Anspruch 6.
dadurch gekennzeichnet, daß die zentrische Durchführöffnung (32) der Überwurfmutter (28) eine zum Durchführen des die Mitnehmernocken (14) aufweisenden Endes (13) des Schaftes (6) an dessen Querschnitt angepaßte Form besitzt, wobei die Überwurfmutter (28) auf dem Außengewindeabschnitt (26) des Adapterstückes (7) in einer relativen Drehstellung fixierbar ist, in der ihre Durchführöffnung (32) und die Aufnahmevertiefung (19) des Adapterstückes (7) in axialer Richtung zueinander deckungsungleich sind.
8. Bohrstange nach einem oder mehreren d^r Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß dia Aufnahmevertiefung (19) des Adapterstückes (7) eine Tiefe (T2 ) aufweist, die größer als die axiale Dicke (D) der Mitnehmernocken (14) ist, wobei das Adapterstück (7) in seinem axial vor den eingesetzten Mitnehmernocken (14) liegenden Bereich vorzugsweise zwei parallele, die Aufnahmeverkiefung (19) derart schneidende Querbohrungen (38) aufweist, daß ein vorzugsweise U-förmiger Arretierungsbügel (40) mit zwei parallelen, sich durch die Querbohrungen (38) erstreckenden Schenkeln (42) etwa tangential zu dem Schaft (6) sowie axial mit geringem Spiel von den Mitnehmernocken (14) beabstandet angeordnet ist.
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9. Bohrstange nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (6) zwei diametral gegenüberliegende, vorzugsweise gemeinsam mit dem Schaft (6) eine ovale Querschnittsform bildende Mitnehmernocken (14) aufweist.
10. Bohrstange nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (6) drei jeweils um 120° zueinander versetzt angeordnete, vorzugsweise get· 3 ins am mit dem Schaft (6) einen Querschnitt in Form eines gleichseitigen Dreieckes bildende Mitnehmernocken (14) aufweist.
11. Bohrstange nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (6) vier jeweils um 90" zueinander versetzt angeordnete, vorzugsweise gemeinsam mit dem Schaft (6) eine quadratische Querschnittsform bildende Mitnehmernocken (14) aufweist.
12. Bohrstange nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmernocken (14) einstückig oder stoffschlüssig mit dem Schaft (6) verbunden sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2514843A1 (de) * 2011-04-20 2012-10-24 TMT -BBG Research und Development GmbH Anschlussvorrichtung für ein Bohr- und Schlagwerk einer Stichlochbohrmaschine sowie Stichlochbohrmaschine mit Anschlussvorrichtung

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WO2012143063A1 (de) * 2011-04-20 2012-10-26 Tmt-Bbg Research Und Development Gmbh Anschlussvorrichtung für ein bohr- und schlagwerk einer stichlochbohrmaschine sowie stichlochbohrmaschine mit anschlussvorrichtung

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