DE8908567U1 - Traktorwaage - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Traktorwaage nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1,
Insbesondere befaßt sich die vorliegende Erfindung mit einer
Traktorwaage, die zum Erfassen des Gewichtes eines an einen Taktcr angebauten Trakte» -Zusetzgerätes dient. In vielen
Anwendungsbereicher, in der la.-*iwirtschaft ist es erforderlich,
das momentan* Gewicht eines an c^nen Traktor angebauten
Traktor-Zusatzgerätes oder i^si-r Befüllung zu überwachen.
Derartige Traktor-Zusatzgeräte sind üblicherweise Düngerstreuer, Sämaschinen oder Feldspritzen. Derartige Traktorwaagen
müssen mir einer hohen Genauigkeit und Auflösung von etwa 1 kg bei einem Meßbereich von bis zu 1.500 kg
arbeiten, um der Bedienungsperson hinreichend genaue Daten für die Einstellung der Arbeitsweisen der jeweiligen Zusatzgeräte
an die Hand zu geben. So liegt es beispielsweise auf der Hand, daß im Falle eines Düngerstreuers als Traktor-Zusatzgerät
die pro Wegstrecke des Traktors ausgebrachte Düngermenge
mit einer Genauigkeit von wenigen Prozenten ausdosiert werden muß, da einerseits der landwirtschaftliche Ertrag
bei einer Unterdüngung stark abnimmt und andererseits im Falle einer Überdüngung neben den für die überschüssige
Düngermenge aufgewandten Kosten auch die durch die Überdüngung verursachten Umweltbelastungen als nicht hinnehmbar anzusehen
sind.
Aus diesem Grunde ist es bereits seit einigen Jahren üblich, Traktor-Zusatzgeräte mit sogenannten Traktorwaagen auszustatten.
Traktorwaagen müssen nicht nur den obenerläuterten
Genauigkeitsanforderungen genügen, sondern es muli insbeson-
dere gewährleistet sein, daß die im rauhen landwirtschaftlichen Alltag auftretenden Belastungen, die auf das Traktor-Zusatzgerät einwirken und somit von der Traktorwaage auf den
Traktor zu übertragen sind, nicht zu Beschädigungen führen. Zur Verdeutlichung derartiger Anforderungen an die Überlastfestigkeit der Traktorwaage sollte man sich die dynamischen
Vorgänge vor Augen halten, die auftreten, wenn ein Traktor mit vielfältigen dynamischen Roll- usi Kippbewegungen über
eine landwirtschaftliche Bodenfläche fährt, die zu impuls-
?rrigen dynamischen Belastungen führen, welche zwischen dem
bis zu 1,5 t wiegenden Traktor-Zusatzgerät und dem Traktor auftreten, wobei die Kopplung zwischen Traktor und Traktor-Zusatzgerät notwendigerweise über die Traktorwaage erfolgt.
Um derartige dynamische Belastungen vom Traktor-Zusatzgerät auf den Traktor bzw. die Traktoraufhängung zu übertragen,
ist es bislang im Bereich der Traktorwaagen mit großen Meßbereichen von bis zu 1.500 kg üblich, zwischen der Traktoraufhängung und dem Traktor-Zusatzgerät Gelenke, Führungsmittel und Stützmittel vorzusehen, um dynamische Belastungen
aufgrund von seitlichen Bewegungen oder Drehbewegungen oder Nickbewegungen von den Meßeleraenten der Traktorwaage fernzuhalten. Derartige zusätzliche Mittel zum Erhöhen der dynamischen Stabilität der Aufhängung des Traktor-Zusatzgerätes an
der Traktoraufhängung bedingen jedoch Kraftnebenschlüsse,
die der erzielbaren Meßgenauigkeit der Traktorwaage Grenzen setzen.
Ein weiteres Problem der bekannten Traktorwaage liegt darin, daß diese nur dann Meßergebnisse mit einer hinreichenden
Genauigkeit liefert, wenn der Traktor auf einer ira wesentlichen horizontalen Ebene fährt. Diese Voraussetzung ist
jedoch bei landwirtschaftlichen Bodenflächen praktisch
niemals erfüllt.
Aus der EP-Bl-OO 46 692 ist eine Gabelsta^ler-Wägeeinrichtung für das Wiegen von auf der Gabel eines Gabelstaplerfahrzeugs plazierten Gegenständen bekannt, bei der zwischen
einem Rahmen, an denen die Gabeln des Gabelstaplers angrei-
fen, und einem gabelstaplerseitigen Rahmen vier Wägestäbe
angeordnet sind, die an den Eckpunkten eines Rechteckes liegen. Auf den Wägestäben sind Dehnungsmeßstreifen vorgesehen,
die ein Meßsignal erzeugen, das proportional zu der auf die Gabeln einwirkenden Gewichtskraft ist. Da ein Gabelstapler
auf im wesentlichen ebenen Industrieböden eingesetzt wird, treten derart starke dynamische Probleme, wie sie bei Traktorwaagen
vorliegen,in diesem Anwendungsgebiet nicht auf. Bei Gabelstapier-Wägeeinrichtungen tritt naturgemäß auch die
oben unter Bezugnahme auf die bekannte Traktorwaage erläuterte Problematik der Beeinträchtigung der Meßgenauigkeit
durch schräge Standflächen des Gabeistapleis
nicht auf.
Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Traktorwaage der eingangs
genannten Art so weiter zu bildet, daß sie trotz hoher
Überlastfestigkeit eine hohe Auflösung und Meßgenauigkeit auch dann erzielt, wenn sich der Traktor auf unebenen Bodenllächen
bewegt.
Diese Aufgabe wird bei einer Traktorwaage nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 durch die im kennzeichnenden
Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Traktorwaage dann trotz hoher Überlastfestigkeit eine hohe Auflösung
und Meßgenauigkeit auch bei unebenen Bodenflächen,
auf denen der Traktor fährt, liefert, wenn der traktorseitige Rahmen mit dem gerätseitgigen Rahmen ausschließlich mit
einer Mehrzahl von mit Dehnungsstreifen versehnc Wägestäben verbunden ist und wenn die Traktorwaage ferner eine Neigungsmeßvorrichtung
zum Erfassen der Neigung des Traktors aufweist, und eine Auswerteschaltung umfaßt, der sowohl das
Gewichtssignal von den Dehnungsnetzstreifen als auch Neigungssignal
von der Neigungmeßvorrichtung zugeführt wird, wobei die Auswerteschaltung das von den Dehnungsmeßstreifen
erhaltene Gewichtssignal um einen Korrekturfaktor berich-
tlgt, der von dem Neigungssignal abhängt. Mit anderen Worten
vermeidet die erfindungsgemäße Traktorwaage die im Stand der
Technik auftretenden Meßfehler durch Kraftnebenschlüsse dadurch, daß die beiden Rahmen der Traktorwaage ausschließlich
Ljer die Wägestäbe miteinander vebunden sind. Obwohl die Eignung von Wägestab-Waagen im Stand der Technik auf solche
Anwendungsfälle beschränkt angesehen worden ist, bei denen
gewährleistet ist, daß die Wägestabachsen genau in der Horizontalen liegen, schafft die Erfindung den Einsatz derartiger Wäyestäbe bei einer Traktorwaage mit einer sich ständig
ändernden räumlicher Lage durch Verwenden einer Neigungsmeßvorrichtung in Verbindung mit einer Auswevteschaltung, in
der das Gewichtssignal um einen Korrektur faktor berichtigt wird, dor von dem Neigungssignal abhängt.
Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Traktorwaage sind Gegenstand der Unteransprüche.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Traktorwaage näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Traktors .it Traktorwaage
und Düngerstreuer;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen geräteseitigen Rahmen der Traktorwaage;
Fig. 3 eine Seitenansicht, teilweise in Schnittdarstellung, der Traktorwaage;
Fig. 4 eine Draufsicht auf einen traktorseitigen Rahmen der
Traktorwaage;
Fig. 5 eine Seitenansicht, teilweise mit einer Querschnittsdarstellung, eines bei der erfindungsgemäßten Traktorwaage verwendeten Wägestabes;
Fig. 6 ein Schaltungsdiagramm der gegenseitigen Verschaltung von Dehnungsmeßstreifen der Wägestäbe der erfindungsgemäßen
Traktorwaage;
Fig. 7 eine diagrammartige Darstellung der Funktionsweise
eines als Scherstab ausgebildeten Wägestabes; und
Fig. 8 ein Blockdiagramm der Erfindungsgemäßen Traktorwaage
mit Neigungsmeßvorrichtung.
Wie in Fig; 1 geneigt *&bgr;&idiagr;; hat. ein Traktor 1 eine traktdrseitige,
serienmäßige Aufhängung 2, an der eine Traktorwaage befestigt ist, die in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen
3 bezeichnet ist. An der Traktorwaage 3 ist wiederum ein Düngerstreuer 4 befestigt.
&igr; Die Traktorwaage 3 dient zum Erfassen des Gewichtes des
! Düngerstreuers 4. Für den Fachmann ist es offensichtlich,
daß anstelle des gezeigten Düngersteuers 4 auch jegliches anderes Traktor-Zusatzgerät über die Traktorwaage 3 mit dem
Traktor 1 verbunden sein kann, dessen Gewicht mittels der Traktorwaage 3 zu erfassen ist. Nur beispielsweise sei auf
Traktor-Zusatzgeräte wie Sämaschinen oder Feldspritzen hinoeu-i &ogr; con .
&ogr; — — — — — — — -
Nachfolgend wird der Aufbau der Traktorwaage unter Bezugnahme
auf die Fig. 2 bis 4 näher erläutert. Die Traktorwaage 3 umfaßt einen geräteseitigen Rahmen 5, der in Fig. 2 in
einer auf den Traktor gerichteten Darstellung gezeigt ist, sowie einen traktorseitigen Rahmen 6, der in Fig. 4 in einer
auf das Gerät gerichteten Darstellung gezeigt ist.
Wie aus Fig. 3 zu erkennen ist, stellt die einzige Verbindung
zwischen dem traktorseitigen Rahmen 6 und dem geräteseitigen Rahmen 5 eine Dreiecksanordnung von drei Wägestäben
7, 8, 9 dar.
&igr; IJ 7 «J - ·
insbesondere in Fig. 3 gezeigt ist, sind die Wägestäbe
7, 8, 9 in Ausnehmungen 10 des geräteseitigen Rahmens S angeordnet und mit diesen jeweils mittels einer Mehrzahl von
Schrauben im Bereich ilver Fußplatfen 11 verschraubt. Ein
der Fußplatte 11 gegenüberliegender verjüngter Teil 12 eines jeden Wägestabes 7, 8, 9 erstreckt sich durch eine Bohrung
13 des traktorseitigen Rahmens 6 und ist mittels einer Schraubverbindung IA, die sich an das von der Fußplatte 11
abgewandte Ende des verjüngten Teiles 12 des Wägestabes 7,
8, 9 anschließt, mit dem traktorseitigen Rahmen 6 fest verbunden .
Der traktor sei t ige Rahmen 6 umfaßt einf? Ober lenkerauf hängung
15 sowie Unterlenkeraufhängungen 16, 17.
Die Verbindung des geräteseitigen Rahmens 5 mit dem Gerät,
das im Beispielsfall der Düngerstreuer 4 ist, erfolgt entweder durch einen kurzen Oberlenker und zwei Fanghaken oder
durch eine sogenannte Accord-Schnellkupplung, mit der das Gerät 4 hebbar und automatisch verriegelbar ist.
Wie aus den Fig. 2 und 4 ersichtlich ist, sind bei der gezeigten bevorzugten Ausführungsform die Wägestäbe 7, 8, 9
derart angeordnet, daß deren Achsen die Eckpunkte eines gleichschenkligen Dreiecks bilden, wobei die Spitze des
gleichschenkligen Dreiecks durch den oberen Wägestab 8 gebildet wird, der in vertikaler Richtung oberhalb der anderen, auf gleicher vertikaler Höhe angeordneten und die Dreiecksbasis festlegenden Wägestäbe 7, 9 angeordnet ist.
Eine besonders gute Uberlastfestigkeit der Traktorwaage gegen jegliche angreifende dynamische Überlastspitzen wird dadurch erzielt, daß die Anordnung der Achsen der Wägestäbe
die Form eines Dreiecks bildet, das vorzugsweise gleichseitig ist.
Wie in Fig. 5 gezeigt ist, sind die Wägestäbe 7,8, 9 vorzugsweise als Scherstäbe ausgebildet. Diese umfassen, wie
bereits erwähnt, die Fußplatte 11, an die ein im Qusrschnitt
rechteckförmiger Erfassungsbereich 18 anschließt, der in den
verjüngten Teil 12 übergeht, an den sich ein Gewindeabschnitt IQ anschließt, der einen Teil der in Fig. 3 gezeigten Schraubverbindung 14 bildet. Auf jeder Flachseite 20,
des Erfassungsbereiches 18 sind im Bereich der biegeneutralen Achse 22 zwei Dehnungsmeßstreifen Rl, R2; R3, R4; RIl,
R12; R13, R14; R21 , R22; R23, R24 angeordnet. Die Scherspannungsmaxima treten unter 45 Grad zur Längsachse 22 des Wägestabes 7, 8, 9 mit entgesetztem Vorzeichen und gleichem Betrag in zueinander senkrechten Richtungen auf. Entsprechend
sind die Dehnungsmeßstreifen angeordnet. Die Funktion eines
derartigen als Scherstab ausgestalteten Wägestabes 7, 8, 9 wird später unter Bezugnahme auf Fig. 7 näher erläutert.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 6 die Verschaltung der Dehnungsmeßstreifen Rl bis R24 mit einer Auswerteelektronik erläutert.
Die vier Dehnungsmeßstreifen Rl, R2, R4, R4; RIl, R12, R13,
R14; R21, R22, R22, R24 der Wägestäbe 7, 8, 9 sind jeweils Wheatstone' scher Brückenschaltung verschaltet, wobei an jede
Wheatstone'sehe Brückenschaltung eine konstante Spannung angelegt wird, die durch eine Spannungsquelle 23 gegenüber
Masse 24 erzeugt wird. Die (Strom-) Ausgangssignale der drei Brückenschaltungen werden dem Eingang bzw. Ausgang eines
Verstärkers 24 in summativer Weise zugeführt. Das Ausgangssignal des Verstärkers 24 wird einem Analog-Digital-Wandler
25 zugeführt, wie später in der Beschreibung unter Bezugnahme auf Fig.8 weiter verdeutlicht wird.
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 7 die Kompensationsfunktion der Brückenschaltung der als Scherstab ausgestalteten Wägestäbe 7, 8, 9 schematisch erläutert. Zunächst
wird der Fall betrachtet, daß allein eine Gewichtskraft F
A vertikal auf den Scherstab einwirkt, wie dies in Fig. 7A zu
sehen ist. Eine derartige Gewichtskraft F bewirkt eine
streifen R2, RA und eine Stauchung und somit Widerstandswertverminderung der Dehnungsmeßstreifen Rl, R3, wodurch ein
entsprechendes Brückenausgangssignal erzeugt wird.
Wenn, wie dies in Fig. 7B gezeigt ist, eine axiale Schubkraft F auftritt, bewirkt diese eine gleichmäßige Stauchung
und somit Widerstandswertverminderung sämtlicher Dehnungsmeßstreifen, so daß kein Brückenausgangssignal entsteht.
Bei Auftreten einer axialen Schubkraft F , wie dies in Fig.
7C angedeutet ist, werden sämtliche Dehnungsmeßstreifen Rl bis RA gelängt und s a si Vl in ihres Widerstandsweit erhöht.
Gleichfalls wird keir Brückenausgangssignal erzeugt.
Bei Auftreten eines Torsionssomentes T , das in Fig. 7D gezeigt ist, kcüimt es zu einer Längung und somit Widerstandswerterhöhung der Dehnungsmeßstreifen Rl und R4 und zu einer
Stauchung und somit Widerstandsverminderung der Dehnungsmeßstreifen R2, R3, so daß gleichfalls kein Brückenausgangssignal entsteht.
Das Angreifen einer horizontalen Seitenkraft F , das in Fig. 72 schemenhaft dargestellt ist, führt zu einer gleichmäßigen
Widerstandswerterhöhung der Dehnungsmeßstreifen Rl, R2 auf einer Flachseite 20 und zu einer entsprechenden Widerstandswertverminderung der Dehnungsmeßstreifen R3, RA der Dehnungsmeßstreifen auf der anderen Flachseite 21, so daß auch
hier kein Brückenausgangssignal entsteht.
Damit ist der Scherstab in gewünschter Weise nur empfindlich
gegenüber vertikalen Kräften F , jpdoch unempfindlich gegen
sämtliche auftretenden mechanischen Störgrößen F , F , T
und F .
E
E
Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf Fig. 8 ein Blockdiagramtn der erfindungsgemäßen Traktorwaage näher erläutert.
Die Wägestäbe 7, 8, 9, die miteinander in der mit Fig. 6 gezeigten Art verschaltet sein können, stehen vorzugsweise
über den Verstärker 24 (vgl. Fig. 6) mit dem Analog-Digital-Wandler 25 in Verbindung. Der Analog-Digital-Wandler 25 ist
seinerseits mit einem Eingangsdatenbus eines Mikroprozessorsystems 28 verbunden.
Eine NeigungsmeByorrichtung 26, deren Ausgangssignale die Neigung des Traktors 1 in der x- und y-Richtung analog
darstellen, steht mit dem Eingang eines weiteren Analog-Digital- Wandlers 27 in Verbindung, der seinerseits susgsngaaeitig mit einem Eingangsdatenfaus des Mikroprozessorsystems 28 verbunden ist. Dieses ist ausgangsse; tig rsit
einer Anzeigeeinheit 29 verbunden r, auf der das neigungskompensierte Gewicht des Traktor-Zusatgerätes oder dessen Befüllung angezeigt wird: Ferner ist der Ausgang des Mikroprozessorsystem 28 £Bi; einer Daf»nkomunikationseinheit 30 verbürgen, beispielweise als mobile Spei».iiereinrichtung zum
Übertragen von Daten vom Traktor z\i einem ortsfesten Computer ausgeführt sein kann. Das Mikroprezssc-rsystem korrigiert das vom Analog-Digital-Wandler 25 erhaltenen digitalisierte Gewichtssignal um einen Korrekturfaktor, der von dem
vom Analog- Digital-Wandler 27 erhaltenen digitalisierten Neigungssignal abhängt.
Der Korrekturfaktor kann (sowohl für die x- als auch für die
y-Richtung) mathematisch ermittelt werden, indem als Korrekturfaktor der Kehrwert des Kosinus des durch das Neigungssignal dargstellten Neigungswonkels verwendet wird.
Bei einer bevorzugten AusfUhrungsform umfasst die erfindungsgemäße Traktorwaage innerhalb des Mikropozessorsystems
28 einen (nicht dargestellten) Festwertspeicher, in dem eine
Festwertspeicher tabelle abgespeichert ist. Auf diese Festwertspeichertabelle wird durch das digitalisierte Neigungssignal zugegeriffen. In der Tabelle sind für verschiedene
Neigungssignale Korrekturfaktoren abgespeichert, die empirisch dadurch ermittelt worden sind, daß eine Quotientenbildung des Gewichtssignales bei ungeneigtem Traktor durch
• &Lgr; ti· 9
· · twS.« «1 I W · ·
las Gewichtssignal bei mit verschiedenen Neigungswinkeln geneigten Traktor vorgenommen wird. Mit einer derartigen
impirischen Zuordnung von Korrekturfaktoren zu Neigungsmeßsignalen werden gleichzeitig Nichtlinearitäten der Neigungsleßvorrichtung sowie geometriebedingte Abweichungen der Lage
ler Traktorwaage von der Vertikalen bei einem ebenstehenden Traktor kompensiert.
Claims (8)
- Traktorwaage!Sprüche. Traktorwaage&eegr; **n T V air *■ &Lgr; f &iacgr; 1 ^ a n -gebauten Traktor-Zusatzgerätes (4), mit einem traktor seitigen Rahmen (6), und mit einem geräteseitigen Rahmen (5), dadurch gekennzeichnet,daß der traktor seitige Rahmen (6) mit dem geräteseitigen Rahmen (5) lediglich mit einer Mehrzahl von mit Dehnungsmeßstreifen (R 1,...,R 24) versehenen Wägestäben (7, 8, 9) verbunden ist,daß eine Neigungsmeßvorrichtung (26) zum Erfassen der Neigung des Traktors (1) vorgesehen ist,daß einer Auswerteschaltung (28) ein Gewichtssignal von den Dehnungsmeßstreifen (R I1... ,R 24) und ein Neigungssignal von der Neigungsmeßvorrichtung (26) zueeführt werden , unddaß die Auswerteschaltung (28) das von den Dehnungsmeßstreifen (R 1,...,R 24) erhaltene Gewichtssignal um einen Korrekturfaktor berichtigt, der von dem Neigungssignal abhängt.
- 2. Traktorwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Auswerteschaltung das von den Dehnungsmeßstreifen (Rl,...,R 24) erhaltene Gewichtssignale mit einem Korrekturfaktor multipliziert, dessen Kehrwert dem Kosinus des durch des Neigungssignal dargestellten Neigungswinkels entspricht.
- 3. Trakrorwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Auswerteschaltung (28) den jeweiligen Korrekturfaktor unter Zugriff auf eine Festwertspeicher tabelle ermittelt, auf die durch das Neigungssignal zugreifbar ist, unddaß die in der Festwertspeicher tabelle abgespeicherten -|Korrekturfaktoren empirisch durch Quotientenbildung des gGewichtssignales bei ungeneigtem Traktor (1) durch das ::Gewichtssignal bei mit verschiedenen Neigungswinkel ge- ' neigten Traktor festgelegt sind.
- 4. Traktorwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,daß die nüäWer tcäC hsl tUIl g ciücH Hi k &Ggr; OC CiS pU t £&Ggr; (2S) 3uf — Siweist, |.daß die Dehnungsmeßstreifen (R 1,... R 24) an einen !S^ersten Digital-Analog-Wandler (25) angeschlossen sind, |jder seinerseits mit dem Mikrocomputer (28) verbunden ist, 1 unddaß die Neigungsmeßvorrichtung (26) an einen zweiten Analog-Digital-Wandler (27) angeschlossen ist, der seinerseits ebenfalls mit dem Mikrocomputer (28) verbunden ist.
- 5. Traktorwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,daß der traktorseitige Rahmen (6) mit dem geräteseitigen Rahmen (5) lediglich durch drei, mit ihren Achsen an den Eckpunkten eines Dreiecke angeordnete Wägestäbe (7, 8, 9) verbunden ist .
- 6. Traktorwaage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,daß die Wägestäbe (7, 7, 9) derart angeordnet sind, daß dsrsTi Achsen die Eckpunkte eines gleichschenkligen Dreiecks bilden, unddaß die Spitze des gleichschenkligen Dreiecks durch einen Wägestab (8) gebildet wird, der in vertikaler Richtung oberhalb der anderen auf gleicher vertikaler Höhe angeordnet und die Dreiecksbasis festlegenden Wägestäbe (7, 9) angeordet ist.
- 7. Traktorwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet ,dsß die Wägestäbe als Scherstäbe (7: B-. 9) ausgebildet sind .
- 8. Traktorwaage nach einem der Ansprüche 7, dadurch gekennzeichnet ,daß die Scherstäbe (7, 8, 9) einen im Querschnitt rechteckförmigen Erfassungsbereich (18) aufweisen,daß jeweils zwei Dehnungsmeßstreifen (Rl, R2; R3, R4) auf sich gegenüberliegenden Flachseiten (20, 21) des Erfassungsbereiches (18) angeordnet sind,daß die vier Dehnungsmeßstreifen (Rl, R2, R3, RA; RIl, R12, R13, RU; R21, R22, R23, R24) eines jeden der drei Scherstäbe (7, 8, 9) in Wheatstone' scher Briickenschaltung angeordnet sind, unudaß die Ausgangssignale der Wheatstone' sehen Briickenschaltung in einer Auswerteschaltung (24, 25) summiert werden .■). Traktorwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,daß die beiden Rahmen (5, 6) jeweils in einer vertikalen Ebene parallel zueinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8908567U DE8908567U1 (de) | 1989-07-13 | 1989-07-13 | Traktorwaage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8908567U DE8908567U1 (de) | 1989-07-13 | 1989-07-13 | Traktorwaage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8908567U1 true DE8908567U1 (de) | 1989-10-05 |
Family
ID=6841070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8908567U Expired DE8908567U1 (de) | 1989-07-13 | 1989-07-13 | Traktorwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8908567U1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2677119A1 (fr) * | 1991-05-28 | 1992-12-04 | Sulky Burel Sa | Dispositif de pesee pour des charges portees par l'intermediaire d'un attelage a trois points par des engins agricoles roulants. |
| FR2684181A1 (fr) * | 1991-11-21 | 1993-05-28 | Walterscheid Gmbh Jean | Tirant, notamment tirant de relevage ou bras superieur d'un dispositif d'attelage trois points d'un tracteur. |
| DE4208979A1 (de) * | 1992-03-20 | 1993-09-23 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Messeinrichtung fuer ackerschlepper |
| NL9301580A (nl) * | 1993-09-13 | 1995-04-03 | Canefield Engineering B V | Werkwijze en inrichting voor het bepalen van het gewicht van een container op een mobiele installatie. |
| EP2000785A3 (de) * | 2007-06-07 | 2009-04-29 | CNH Belgium N.V. | Wiegevorrichtung |
-
1989
- 1989-07-13 DE DE8908567U patent/DE8908567U1/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2677119A1 (fr) * | 1991-05-28 | 1992-12-04 | Sulky Burel Sa | Dispositif de pesee pour des charges portees par l'intermediaire d'un attelage a trois points par des engins agricoles roulants. |
| FR2684181A1 (fr) * | 1991-11-21 | 1993-05-28 | Walterscheid Gmbh Jean | Tirant, notamment tirant de relevage ou bras superieur d'un dispositif d'attelage trois points d'un tracteur. |
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| US7790991B2 (en) | 2007-06-06 | 2010-09-07 | Cnh America Llc | Crop weighing apparatus for an agricultural machine |
| EP2000785A3 (de) * | 2007-06-07 | 2009-04-29 | CNH Belgium N.V. | Wiegevorrichtung |
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