DE890862C - Hoelzerne, tafelfoermige Schalungs- oder Verkleidungselemente und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Hoelzerne, tafelfoermige Schalungs- oder Verkleidungselemente und Verfahren zu ihrer Herstellung

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DE890862C
DE890862C DES21907A DES0021907A DE890862C DE 890862 C DE890862 C DE 890862C DE S21907 A DES21907 A DE S21907A DE S0021907 A DES0021907 A DE S0021907A DE 890862 C DE890862 C DE 890862C
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DE
Germany
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formwork
elements
boards
rod
reinforcement
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Expired
Application number
DES21907A
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English (en)
Inventor
Thorvald Thorvaldsen
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SKALLEX FA
Original Assignee
SKALLEX FA
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G9/00Forming or shuttering elements for general use
    • E04G9/02Forming boards or similar elements
    • E04G9/04Forming boards or similar elements the form surface being of wood

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Hölzerne, tafelförmige Schalungs- oder Verkleidungselemente und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf hölzerne, tafelförmige Schalungs- oder Verkleidungselemente, wie sie beispielsweise als formgebende Einschalungen, Abdeckungen, Einkleidungen od. dgl. verwendet werden. Derartige Schalungs- oder Verkleidungselemente bestehen aus einer Reihe von mit ihren Schmalseiten aneinandergefügten Brettern oder Bohlen, die durch im Innern der Bretter quer zu ihrer Längsrichtung verlaufende, in. entsprechenden Bohrungen angeordnete Verstärkungsstäbe zusammengehalten werden.
  • Die Erfindung bezieht sich weiterhin auf ein Verfahren zur Herstellung derartiger Schalungs-oder Verkleidungselemente.
  • Es sind bereits die verschiedenartigsten Vorschläge für die Herstellung solcher Schalungselemente gemacht worden. Bei einer dieser bekannten Ausführungsformen werden die einzelnen Bretter mittels gezähnter Verstärkungsstäbe zu Täfelungen, Füllungen oder Tafeln verbunden, wobei die mit Zähnen versehenen Verstärkungsstäbe in entsprechende, in den Brettern angeordnete Ausnehmungen eingepreßt -Nverden. Diese Ausführungsform besitzt den Nachteil, daß durch das Einbringen der Ausnehmungen die Bretter und damit :das ganze tafelförmige Schalungselement geschwächt werden.
  • Es ist weiterhin bekannt, bei der Herstellung von tafelförmigen Schalungselementen oder Füllungen -Metallbänder oder -stäbe zu verwenden, die in im Innern der Elemente quer verlaufende Bohrungen eingeführt und mit den Brettern durch Nagelung oder Verschraubung verbunden werden. Außerdem ist es bekannt, die einzelnen Bretter durch metallene Verstärkungsglieder zu verbinden, die in quer laufenden Bohrungen ruhen, wobei die Verstärkungsglieder derart ausgebildet sind, daß sie sich selbsttätig beim Eintreiben in die entsprechend engen Bohrungen in die aneinandergereihten Bretter -einschrauben. Die vorstehend angegebenen Ausführungsformen besitzen wesentliche Nachteile bei der Herstellung und haben sich in der Praxis nicht einführen können.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, mit Verstärkungen ausgestattete hölzerne., tafelförmige Schalungs- oder Verkleidungselemente zu schaffen, die in der Herstellung einfacher und wirtschaftlicher sind als die vorerwähnten bekannten Ausführungsformen und die gleichzeitig deren Nachteile vermeiden.
  • Das charakteristische Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine feste und unverrückbare Verbindung zwischen den als Verstärkung dienenden Stäben und den äußeren Brettern oder Bohlen des Schalungselementes bewirkt wird.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die beiderseitigen Enden .der Verstärkungsstäbe mit in der Mittelebene der Schalungsele@mente liegenden wellenlinienförmigen Ausbiegungen ausgestattet sind. Die Verstärkungsstäbe können hierbei aus handelsüblichem Rundeisen oder aws schwachen Stahlstäben bestehen, wodurch sich die Herstellung außerordentlich wirtschaftlich gestaltet.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung der,Schalungs- oder Verlcleidungselemente wird im wesentlichen wie folgt durchgeführt: Nachdem die einzelnen Bretter mit Querbohrungen: versehen. sind, werden sie mit ihren Schmalseiten aneinandergelegt und die Verstärkungsstäbe in den Bohrungen in geeigneterLage angeordnet. Darauf wer-den klingenartige Druckelemente senkrecht zur Mittelebene des Schalungselementes und beiderseitig senkrecht zum Verstärkungsstab in ,das äußere Brett derart eingeführt, daß wenigstens zwei Druckelemente auf der einen Seite des Verstärkungsstabes und wenigstens einDruckelement auf seiner entgegengesetzten Seite zwischen, vorzugsweise in der Mitte zwischen. den ersteren angeordnet sind. Darauf werden die mit dem Verstärkungsstab im Eingriff stehenden Druckelemente so weit gegeneinandergeführt, daß das Ende des Verstärkungsstabes in WiellenlinJenform ausgebogen wird. Hierbei wird der Verstärkungsstab an seinen Aasbiegungen derart stark in die Holzfasern eingepreßt, daß eine feste und unbedingt sichere Verbindung zwischen dem Verstärkungsstab umddem äußerenBrett destSchalungselementes erreicht wird. Das andere Ende des Verstärkungsstabes wird auf gleiche Weise verformt. Das - gleiche geschieht mit den übrigen in dem Schalungselement angeordneten Verstärkungsstäben.
  • In weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens wird das eigentliche Stabende gleichzeitig mit der wellenlinienförmigen Verformung durch geeignete, von außen angreifende Druckwerkzeuge im Sinne der' Wellenlinienform abgebogen. Die auf diese Weise hergestellten tafelförmigen ,Schalungs- oder Verkleidungselemente sind auf beiden Seiten und ebenso an den Schmalseiten vollständig glatt, his auf die kleinen, durch die Einführung der Druckelemente bedingten Ausiiehmüngen und his auf die an den Schmalseiten befindlichen Bohrungen. Die Elemente sind fest und starr, können jedoch trotzdem ohne Schwierigkeit und ohne Beschädigung um eine parallel, zur Längsrichtung der Bretter liegende Achse gebogen werden. Diese Eigenschaft ermöglicht die Verwendung beim Aufbau von Silos. In ähnlicher `Weise können die erfindungsgemäßen Elemente, wenn sie al's formgebende Schalungen, Verkleidungen od..dgl. verwendet wenden sollen, ohne Schwierigkeit nicht nur für ebene, sondern auch für runde Wände verwendet werden.
  • Insbesondere können die erfinclungsgemä@ßen Elemente als Schalung bei .der Herstellung von Pfeilern und runden Pfostenbenutzt wenden.
  • Bisher war bei der Einschalung derartiger Pfeiler oder Pfosten zunächst die Herstellung einer Anzahl von tragenden. Rahmenteilen erforderlich. Diese bestehen aus aus einzelnen Brettern zusammengenagelten Platten, die in der Mitte mit einer runden Öffnung versehen sind. Diese Rahmenteile müß.ten außerhalb der eigentlichen Schalung angeordnet werden, wobei die Schalung selbst durch Nagelung oder auf andere Weise an der Innenseite der Öffnung der Rahmenteile befestigt werden mußte. Auf Grund des starken Druckes, dem die aus senkrecht stehenden Brettern oder Latten bestehende Schalung ausgesetzt ist, ist es notwendig, derartige Rahmenteile in einem Abstand von etwa 40 cm anzuordnen.
  • Es ist klar, daß die Herstellung solcher Schalungen für Pfeiler und Pfosten sehr unwirtschaftlich ist, insbesondere auf Grund der Tatsachen, daß eine verhältnismäßig große Anzahl von Rahmenteilen erforderlich ist.
  • Die erfindungsgemäßen Elemente können als Schalengen für zylindrische Konstruktionsglieder verwendet werden, dadurch, daß Tafeln von ausreichender Breite und Länge beispielsweise halbkreisförmig gebogen werden. Zwei dieser gebogenen Tafeln werden gegeneinandergestellt und mitDraht, Bandeisen od. dgl. umbunden. Die erfindungsgemäßen: Verstärkungsstäbe machen hierbei die Verwendung besonderer Rahmenteile vollkommen überflüssig. Die tafelförmigen Schalungselemente besitzen zweckmäßigerweisedieLänge von annähernd i m. Gegebenenfalls können die Sch;al.ungselemente beim Wachsen der Einschalungen übereinandergestellt werden.
  • Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dar, und es bedeutet Fig. i eine Vorderansicht des erfindungsgemäßen Schalungselementes mit teilweiser Schnittdarstellung gemäß Linie I-I der Fig. 2; Fig. 2 bedeutet eine Seitenansicht gemäß Fig. i. Das in der Zeichnung dargestellte Element besteht aus vier Brettern oder Bohlen i, die mit ihren Schmalseiten aneinandergefügt und mit senkrecht zur Längsrichtung verlaufenden Querbohrungen 2 ausgestattet sind. In der Zeichnung sind drei solcher Bohrungen 2 dargestellt; ihre Zahl kann naturgemäß variieren, je nach den gestellten Anforderungen. In jeder Bohrung 2 ist ein Verstärkungsstab 3 angeordnet, der aus entsprechend bemessenem Rundeisen oder schwachem Stahlstab bestehen kann. Es ist nicht erforderlich, daß die Stäbe den Bohrungen genau angepaßt sind; die Abmessungen sind vielmehr zweckmäßigenveiste derart zu währen;, daß ein geringer Spielraum entsteht, der .die Anordnung der Verstärkungsstäbe in. ihrer richtigen Lage erleichtert.
  • Die Fig. i zeigt den obersten Verstärkungsstab 3 mit an der linken Seite angebogener Wellenlinie q., während das rechte Ende noch gerade ist. Die Biegung in Wellenlinienform kann erfindungsgemäß dadurch bewirkt werden, daß drei klinger_-förmige Druckelemente 5 in dem äußeren Brett senkrecht zur Mittelebene -des Schalungselementes und senkrecht zum Verstärkungsstab derart angeordnet werden, daß zwei Druckelemente 5 an der unteren Seite des Verstärkungsstabes 3 anliegen, während das .dritte Druckelement 5 auf der oberen ,Seite des Verstärkungsstabes 3 in der Mitte zwischen den unteren Druckelementen 5 angeordnet ist. Die Druckelemente 5 werden unter starkem Druck gegeneinandergepreßt, wie die Pfeile in Fig. 2 zeigen. Hierdurch entsteht die auf der linken Seite der Fig. i gezeigte wellenlinienförmige Ausbiegung des Verstärkungsstabes 3. Gleichzeitig mit diesem Biegevorgang kann mittels geeigneterDruckelemente, die von außen her in geeigneter Richtung angreifen, das Stabende selbst im Sinne derWellenlinienform abgebogen werden.
  • Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte Verfahren beschränkt; im Rahmender Erfindung liegen auch andere Verfahren, sofern sie eine -wellenlinienförmige Ausbiegung des Verstärkungsstabes bewirken.
  • Der Verstärkungsstab 3 kann natürlich auch an anderer Stelle als an den -,Enden mit wellenlinienförmigen Ausbiegungen versehen werden, beispielsweise bei jedem einzelnen Brett.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Hölzerne, tafelförmige Schalungs- oder Verkleidungselemente,bestehend aus einerReihe von mit ihren Schmalseiten aneinandergefügten Brettern oder Bohlen, die durch im Innern der Bretter oder Bohlen in quer laufenden Bohrungen angeordnete Verstärkungsstäbe zusammengehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitigen Endender Verstärkungsstäbe mit in der Mittelebene der Schalungselemente liegenden wellenlinienförmigen Au;sbiegungen versehen sind, wobei ,die letzteren derart ausgebildet sind, daß eine feste, unverrückbare 'Verbindung zwischen den Verstärkungsstäben und den beiderseitigen äußeren Brettern . des Schalungselem-entes erzielt wird.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von ,Schalungs-oder Verkleidungselementen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach Einführung des Verstärkungsstabes in die ihm zugeordnete Bohrung in das das Stabende aufnehmende Brett klingenartige Druckelemente senkrecht zur Mittelebene des Schalungselementes und beiderseitig senkrecht zum Vers.tärkungsstab derart eingeführt werden, daß wenigstens. zwei Druckelemente auf der einen Seite des Verstärkungsstabes und wenigstens ein Druckelement auf seiner entgegengesetzten Seite zwischen, vorzugsweise in der iMitte zwischen den ersteren angeordnet sind und daß danach die Druckelemente soweit gegeneinandergeführt werden, bis das Ende des Verstärkungsstabes die erforderliche Wellenlinien.form erreicht hat.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2@, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Herstellung der Wellenlinienform das Stabende selbst durch von außen her in entsprechender Richtung angreifendeDruckwerkzeuge im Sinne -der Wellenlinienform abgebogen wird zwecks Erhöhung der Haftung zwischen dem Verstärkungsstab und den äußeren Brettern des Schalungselementes. Angezogene Druckschriften: Norwegische Patentschrift Nr. 63 98i.
DES21907A 1951-02-15 1951-02-15 Hoelzerne, tafelfoermige Schalungs- oder Verkleidungselemente und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE890862C (de)

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