DE890870C - Vorrichtung zur unmittelbaren Betrachtung oder Projektion von Diapositiven - Google Patents

Vorrichtung zur unmittelbaren Betrachtung oder Projektion von Diapositiven

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DE890870C
DE890870C DEW4140A DEW0004140A DE890870C DE 890870 C DE890870 C DE 890870C DE W4140 A DEW4140 A DE W4140A DE W0004140 A DEW0004140 A DE W0004140A DE 890870 C DE890870 C DE 890870C
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DEW4140A
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Frederic Pierre Emile Willm
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B23/00Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors
    • G03B23/02Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor
    • G03B23/04Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement
    • G03B23/042Devices for changing pictures in viewing apparatus or projectors in which pictures are removed from, and returned to, magazines; Magazines therefor with linear movement whereby the pictures are not returned to the same magazines after projection

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur unmittelbaren Betrachtung oder Projektion von Diapositiven Die Erfindung bezieht sich auf ein einfaches und praktisches Gerät, das die unmittelbare Betrachtung oder die Projektion von einfachen oder stereoskopischen, schwarzweißen oder farbigen Diapositiven gestattet. Es besteht in an sich bekannter Weise aus einem Kasten mit der Beleuchtungsvorrichtung und dem optischen System für die direkte Betrachtung oder die Projektion. Die Optik ist vor einem Fenster in der Vorderwand des Kastens angebracht, in das die einzelnen Diapositive nacheinander zu liegen kommen. Der Kasten ist mit einem festen Magazin für die vorzuführenden Diapositive versehen, welches mit einem Transporteur in Verbindung steht, durch den die Diapositive nacheinander zum Bildfenster befördert werden. Zur Aufnahme der vorgeführten Diapositive ist erfindungsgemäß an dem Kasten ein schubkastenähnlicher gleitender Sammelbehälter angebracht, der mit der Antriebsvorrichtung des Transporteurs so verbunden ist, daß er sich bei jeder Bewegung des Transporteurs um die Dicke eines Diapositivs verschiebt und die einzelnen Diapositive nach deren Betrachtung oder Projektion nacheinander in der Reihenfolge aufnimmt, in der sie vorgeführt worden sind.
  • In dem so gestalteten Gerät kann man Diapositive beliebiger Dicke verwenden, die entweder zwischen zwei Glasscheiben oder in den handelsüblichen, aus Karton oder Metall gefertigten Rahmen angebracht sein können, ohne daß man vorher besondere Zusatzgeräte, wie Falzkästen usw., anbringen muß. Die Diapositive werden ohne Zwischenlagen oder besondere Führung in der Reihenfolge, in der sie vorgeführt werden sollen, im Magazin aufgeschichtet und einzeln bei Betätigung des Transporteurs transportiert. Die Vorschubbewegung des Transporteurs kann hierbei in an sich bekannter Weise durch einen Servomotor bewirkt werden, der -durch einen automatisch oder von Hand betätigten Schalter steuerbar ist.
  • Der ganze mit einem Minimum an Sperrigkeit gebaute Apparat kann leicht überall hingebracht werden und auf Grund der schnellen Anpassungsmöglichkeit des optischen Systems und der Beleuchtungsvorrichtung sofort zu zweierlei Zwecken benutzt werden: entweder zur unmittelbaren Betrachtung oder zur Projektion von stehenden Diapositiven. Zu diesem Zweck ist der Kasten in der .Art drehbar gelagert, daß er eine veränderliche und entsprechend der Benutzungsart des Gerätes einstellbare Neigung einnehmen kann.
  • Das erfindungsgemäße Gerät kann sowohl zur monokularen als auch binokularen Betrachtung von Diapositiven dienen. Im letzteren Fall besteht die Betrachtungsoptik aus zwei Tubussen, die um eine gemeinsame, in der Ebene des zu betrachtenden Diapositivs oder in deren Nachbarschaft liegende Achse drehbar gelagert sind: Die beiden Tubusse, die in gleichem Winkel auf die Mitte des zu betrachtenden Bildes gerichtet sind, ermöglichen die Betrachtung mit beiden Augen. Dabei läßt sich in bekannter Weise der Abstand der beiden Okuläre leicht an den Augenabstand des Betrachters anpassen.
  • Durch diese einfache und wenig kostspielige Vorrichtung erhält man in gewissem Sinne eine binokulare Lupe aus drehbar gelagerten, einstellbaren Teilen. Die Drehachse dieser Teile steht senkrecht zur Ebene der optischen Achsen. Derartige Lupen geben dem Betrachter einen räumlichen Eindruck des Bildes.
  • Falls man mehreren Personen die Möglichkeit geben will, gleichzeitig die Diapositive zu betrachten, ohne dazu einen Projektionsraum in Anspruch zu nehmen, ersetzt man die optische Einrichtung durch ein abnehmbares Gerät, das aus einem Objektiv und einem kleinen Bildschirm aus Mattglas besteht, die beide an einem trichterförmigen Rohr od. dgl. als Träger angebracht sind. Dieses Gerät läßt sich an dem vorhandenen Ansatz des Apparates durch einfaches Aufstecken oder Aufschieben befestigen, wodurch dieser ohne eine Leinwand oder ähnlichen Bildschirm oder sonstige Zusatzgeräte in einen sofort betriebsfähigen Projektionsapparat verwandelt wird.
  • Die Zeichnungen veranschaulichen verschiedene Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Gerätes.
  • Abb. z ist ein senkrechter Schnitt durch den zur unmittelbaren Betrachtung eingerichteten Apparat; Abb. 2 ist ein Aufriß des als Projektionsapparat benutzten Gerätes; Abb. 3 zeigt das mit einer binokularen Betrachtungseinrichtung versehene Gerät; Abb.4 ist ein horizontaler Schnitt nach der Linie II-II in Abb. 3 ; Abb. 5 ist ein senkrechter Schnitt durch das zur Projektion auf einen kleinen durchscheinenden Bildschirm benutzte Gerät.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel trägt der Apparat einen auf einem Sockel z angebrachten Kasten 2, der sich um das Gelenk 2' drehen läßt. An dem oberen Teil des Kastens ist ein festes Magazin 3 angebracht, in dem die Diapositive 4 ohne Trennung oder besondere Führung und in der Reihenfolge, in der sie betrachtet werden sollen, aufgeschichtet sind. Der Boden des Magazins wird durch eine polierte Platte 5 gebildet, auf der die Diapositive 4 gleiten können. Am äußersten Ende der Platte 5 ist ein Einschnitt 6 angebracht, durch den die Diapositive hindurchtreten können und dessen Weite von außen auf die Dicke der hindurchtretenden Diapositive eingestellt werden kann.
  • Die Diapositive 4 drücken durch ihr -Eigengewicht oder eine leichte Federkraft gegen die Bodenwand einer Gleitrinne 7, die - rechtwinklig zur optischen Achse des Gerätes steht. Diese Rinne trägt einen Verteiler oder Transporteur für die Diapositive nach Art einer Guillotine, der aus einer beweglichen Platte 8 gebildet wird. Diese Platte 8 ist ein wenig dünner als das dünnste der zu betrachtenden Diapositive und mit einem Verbindungsteil 9 (Kette, Stange od. dgl.) versehen, deren äußerstes Ende an einer Schubstange ro@ befestigt ist. Diese Schubstange wird durch eineArt Kurbelwelle mitgenommen, deren Achse r r in einem mit dem Kasten 2 verbundenen Lager 12 drehbar ist. Die Achse zr wird von außen mittels einer (Kurbel 13 gedreht.
  • Der Transporteur 8 bewegt sich in dem oberen Teil der Gleitrinne 7 hin und her, wobei seine Lauflänge genau der Höhe eines Diapositivs entspricht. Bei jeder Abwärtsbewegung nimmt er das erste, ihm zunächstliegende Diapositiv des Haufens mit und führt es vor ein Fenster 14, das in der Bodenwand der Gleitrinne im Strahlengang des optischen Systems des Gerätes angebracht ist. -Hier wird das Diapositiv durch eine Feder 15 festgehalten. Bei der Aufwärtsbewegung nach jedem Abwärtsgang gleitet der Transporteur zwischen das nächste Diapositiv, das sich in dem Magazin 3 befindet, und die Bodenwand der Gleitrinne. Eine Randleiste 16 vermeidet, daß die Diapositive durch den Transporteur nach oben mitgenommen werden.
  • Bei der folgenden Abwärtsbewegung schiebt das neue Diapositiv, das durch den Transporteur 8 mitgenommen wird, das vorhergehende Diapositiv weg und nimmt dann den Platz vor dem Fenster 14 ein.
  • Sobald das erste Diapositiv nicht mehr der Beeinflussung durch die Federkraft 15 unterliegt, durch die es vor dem Fenster 14 gehalten wurde, rutscht es durch sein Eigengewicht in den unteren Teil -der Gleitbahn,- wo es in einen schubkastenartigen Aufnahmebehälter 17 gelangt. In diesem ordnen sich die aufeinanderfolgenden Diapositive genau entsprechend ihrem Herabgleiten an, nachdem sie an dem Fenster 14 vorbeigekommen sind. Der Schubkasten 17 ist beweglich und verstellt sich durch Einwirkung eines Drückers 18, der ihn bei jeder Hinundherbewegung des Transporteurs veranlaßt, in einer Führung i9 um die Dicke eines Diapositivs vorzurücken. Zu diesem Zweck ist der Drücker 18 an einem seiner äußersten Enden an einer Schubstange 2o befestigt, die mit dem Verbindungsteil 9 des Transporteurs 8 verbunden ist.
  • Eine trichterförmige Fassung 21 ist vor dem Fenster 14 auf dem Kasten 2 befestigt. An dieser Fassung sind die zur Betrachtung der Diapositive notwendigen Objektive 22 abnehmbar angebracht. Auf der gleichen optischen Achse befinden sich hinter der Bodenwand der Gleitbahn ein Kondensor 23 und eine Mattscheibe 2q.. Diese Mattscheibe läßt sich durch Drehen od. dgl. aus dem Strahlengang des optischen Systems entfernen.
  • Die Beleuchtung des Apparates geschieht durch eine elektrische Glühbirne 2S, die in einer mit einem ,Schalter 26 verbundenen Fassung sitzt. Dieser Schalter ist auf einem Deckel 261 befestigt, der auf den Kasten 2 gesteckt wird. Zweckmäßigerweise kann die Befestigung der Glühbirne so vorgenommen werden, daß diese sich in Beziehung zum Kondensor 23 auf die optische Achse des Systems einstellen läßt. Die Anbringung des Deckels auf dem Kasten geschieht so, daß ein Zwischenraum zwischen dem Deckel und dem Kasten bleibt, damit die durch die Glühbirne entwickelte Wärme ausströmen kann.
  • Die verschiedenen Neigungen des um die Scharniere 21 drehbaren Kastens können durch einen Riegel 27, der auf dem Kasten befestigt ist und in eine kreisbogenförmige Zahnstange 28 eingreift, festgelegt werden. Diese Zahnstange ist auf dem Sockel i befestigt (Abb. i und 2).
  • Es sind verschiedene Änderungen der Ausführungsform denkbar. Vornehmlich können die Vorrichtungen zur Verteilung bzw. zum Transport und zur .Aufnahme der Diapositive in umgekehrter Reihenfolge, d. h. das Transporteurmagazin am unteren Teil und der Aufnahmeschubkasten am oberen angebracht werden.
  • Das Transporteurmagazin und der Aufnahmeschubkasten können auch in gleicher Höhe angebracht werden.
  • Der hintere Teil des ,Kastens 2 kann um eine Achse wie etwa 29 drehbar sein, was die Offnung des Kastens erleichtert, wenn man die Lampe ersetzen oder andere Arbeiten vornehmen will. Eine isolierende Wand kann in dem Kasten angebracb: werden, um die von der Lampe entwickelte Wärme daran zu hindern, sich auf die auf der Gleitbahnführung i9 liegenden Diapositive zu übertragen. Das Gerät kann entweder zur unmittelbaren Betrachtung (Abb. i) oder zur Projektion (Abb. von Diapositiven benutzt werden.
  • Im Falle der Abb. i geschieht die unmittelbare monokulare Betrachtung mittels einer einfachen oder zusammengesetzten Lupe 22. Diese kann durch jede geeignete Vorrichtung ersetzt werden, die eine binokulare Betrachtung ermöglicht und so einen plastischeren Eindruck hervorruft. Die Mattscheibe 24 ist bei monokularer oder binokularer Betrachtung an ihrem Platz hinter dem Kondensor 23 eingeschaltet, wobei die Beleuchtung durch eine gewöhnliche Glühbirne übernommen wird.
  • Zur Projektion von stehenden Diapositiven wird der Kasten :2 bis zur ungefähr senkrechten Lage der Gleitrinne 7 hochgeklappt und auf der Zahnstange 28 durch den Riegel 27 befestigt. Ein besonderes Projektionsobjektiv wird statt der Lupe auf die Fassung 21 gesteckt und die Mattscheibe 24. hochgeklappt. Die Beleuchtung wird in diesem Fall durch eine Glühbirne größerer Lichtstärke übernommen. Eine Vorrichtung, wie sie in den Fig. 3 und 4. dargestellt ist, ermöglicht die binokulare Betrachtung unter besonders günstigen Bedingungen. Das optische Betrachtungssystem der Diapositive besteht aus zwei Tubussen 30 und 31, die drehbar in einer Fassung 32 befestig sind. Diese beiden Tubusse 30 und 3 i sind so angebracht, daß sich ihre optischen Achsen in einem Punkt 33 treffen, der während der Betrachtung genau mit der Mitte des Diapositivs zusammenfällt oder in unmittelbarer Nachbarschaft desselben liegt.
  • Jeder Tubus 30 oder 31 trägt ein Okular 34 und ein Objektiv 35. Das Objektiv 35 ist in einer Röhre, d. h. eben dem genannten Tubus, beweglich. Der Tubus selbst ist in einer Fassung 36 verschiebbar.
  • Diese Fassung 36 besteht aus zwei Hülsen 37 und 38, die untereinander durch eine Stange 39 mit gegenläufigen Gewinden verbunden sind, die durch feststehende Muttern der Hülsen gehen. Die Gewindestange 39 ist mit einem Rändelknopf 42- zur Betätigung von außen versehen. Man sieht, daß man beim Einwirken auf den Rändelknopf q.2 die beiden Tubusse 30 und 3 i voneinander weg und aufeinander zu bewegen kann, indem man dieselben sich gleichzeitig um die gemeinsame Achse 33 drehen läßt. Man kann so die Okulare 34 an dem Augenabstand des Beobachters anpassen und so eine binokulare Betrachtung des vor dem Fenster befindlichen und erleuchteten Diapositivs ermöglichen, da die beiden Tubusse auf das Zentrum des Bildes gerichtet sind. Diese Konvergenz gibt einen plastischen Eindruck, der dem betrachteten Bild eine besonders angenehme und reizvolle Wirkung verleiht.
  • Dabei ist noch zu erwähnen, daß dieser plastische Eindruck erlangt wird, ohne stereoskopische Diapositive benutzen zu müssen, und daß dazu kein kompliziertes und kostspieliges Gerät erforderlich ist. Die Scharfeinstellung der Tubusse 30 und 3 i geschieht durch Verschieben der Okulare34 inbezug auf die Objektive 35. Die Vergrößerung jedes Tübusses kann durch Verschieben des Tubusrohres 30 und 31 in den entsprechenden Hülsen 37 und 38, verbunden mit einer entsprechenden Verstellung der Objektive 35 geregelt werden.
  • Diese doppelte Verstellung kann man entweder durch Einzeleinstellung jedes Tubusses oder gleichzeitig für die beiden Tubusse durch Einstellung auf bestimmte, durch die Erfahrung festgestellte Punkte erreichen. Sie kann auch durch eine mechanische Vorrichtung übernommen werden, die auf geeignete Weise und im Verhältnis die Verschiebung des Objektivs 35 und die der Röhre 30 oder 31 der Doppeloptik besorgt (Verschiebungen durch gegenläufige Schraubengewinde, konjugierte Übersetzungen usw.). Die Betätigung kann vorteilhafterweise durch einen außenliegenden Teil, etwa einen Knopf, eine Schraube od. a., geschehen.
  • In Abb. 5 ist eine Vorrichtung dargestellt, in der der erfindungsgemäße Apparat dazu benutzt wird, um die Diapositive auf einen kleinen durchscheinenden Bildschirm zu projizieren, der gleichzeitig für mehrere Beobachter sichtbar ist. Diese Vorrichtung läßt sich ohne Umbau unmittelbar an den Apparat anbringen.
  • In die Fassung 21 wird eine abnehmbare Vorrichtung gesteckt, die aus einem trichterförmigen Rohr 43 besteht. Dieser Trichter trägt an der Seite des Fensters 14 ein Objektiv 44 und an der anderen einen Bildschirm 45. Das Objektiv 44 ist vorzugsweise vom Typ der in den Kleinbildkameras mit dem Aufnahmeformat 24 X 36 mm verwendeten auswechselbaren Objektive. Diese Objektive liefern auf Grund ihrer kurzen Brennweite ein Bild von genügender Größe, so daß der Projektionsapparat in seinen Abmessungen nicht zu groß wird. Das gleiche Objektiv 44 kann außerdem zur Projektion auf einen normalen Bildschirm dienen, der außerhalb des Apparates liegt. Zu .diesem Zweck genügt es, den äußeren Teil des Trichters 43, der den kleinen Bildschirm 45 trägt, von dem Teil 48, der die Fassung für das Objektiv 44 mit seinem Trieb für die Scharfeinstellung bildet, abnehmbar zu gestalten.
  • Der Bildschirm 45 besteht aus mattiertem Glas. Er ist vorzugsweise mit einer Gegenlichtblende 46 versehen, so daß die Projektion nicht durch eine Außenbeleuchtung, wie einen erleuchteten Saal, Fenster usw., beeinträchtigt wird. Das Ganze ist mit Vorrichtungen zur Scharfeinstellung versehen, wie etwa eine Zahnstange 47, eine schraubenförmige Schnecke oder jede andere Vorrichtung ähnlicher Art, die sich von außen. betätigen läßt.
  • Man sieht, daß sich der Trichter 43 leicht an die Stelle einer optischen Vorrichtung zur unmittelbaren Betrachtung setzen läßt, z. B. der einfachen oder der binokularen Lupe. Durch diese Anordnung erhält man durch die Transparenz auf dem BÜdschirm 45 ein ausgezeichnetes, mehreren Betrachtern sichtbares Bild, was den Apparat zum Zweck der Vorführung, der Unterrichtung oder der Reklame besonders geeignet macht.
  • Die Betätigung der Verteilervorrichtung 8, die den Transport der aufeinanderfolgenden Diapositive vornimmt, kann entweder durch Hand oder durch einen elektrischen Servomotor geschehen. Dabei kann der Apparat für beide Betätigungsarten gleichzeitig oder allein eingerichtet werden. Der Servomotor wird bei jedem Diapositiv durch einen automatischen oder von Hand betätigten Schalter in Tätigkeit gesetzt und durch einen Unter-Brecher am Ende der Bahn gestoppt, der so angebracht ist, daß der Strom selbsttätig unterbrochen und der Mechanismus angehalten wird, wenn der Transport eines Diapositivs beendet ist.
  • Diese Einrichtung eignet sich im übrigen gut dafür, den Transport der Diapositive durch eine neue .Betätigung des Startschalters wieder in Gang zu bringen.
  • Dadurch wird die Benutzung des Apparates besonders bequem und angenehm, weil ein einfacher Druck auf einen Knopf genügt, ein Diapositiv durch das folgende zu ersetzen, ohne daß eine Kurbel gedreht werden muß. Das ist besonders vorteilhaft für einen Vortragenden, der z. B. den Transport der Diapositive ohne die Hilfe eines Anderen durch Betätigung des Kontaktes aus der Entfernung regelt.
  • Andererseits kann die Betätigung durch ein Uhrwerk übernommen werden, das selbsttätig den aufeinanderfolgenden Transport einer ganzen Serie von Diapositiven in bestimmten Zeitabständen ohne Beeinflussung von außen vornimmt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur unmittelbaren Betrachtung oder Projektion von stehenden einfachen oder stereoskopischen Diapositiven, die aus einem Kasten mit Beleuchtungsvorrichtung und optischem Betrachtungs- und Projektionssystem besteht, wobei die Optik an einem Fenster in der Vorderwand des Kastens angebracht ist, in das nacheinander die einzelnen Diapositive mittels eines Transporteurs geschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (2) einen verschiebbar angeordneten, die vorgeführten Diapositive aufnehmenden Sammelkasten (17) enthält, der mit der Antriebsvorrichtung (g, 2o) des Transporteurs (8) so verbunden ist, daß er bei jeder Vorschubbewegung des Transporteurs um die Dicke eines Diapositivs vorrückt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubbewegung des Transporteurs (8) in an sich bekannter Weise durch einen Servomotor bewirkt wird, der durch einen automatisch oder von Hand betätigten Schalter steuerbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kasten (2) um eine Achse neigbar ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 547 3o6; schweizerische Patentschriften Nr. 218 686, 2:28:238.
DEW4140A 1947-03-20 1950-10-01 Vorrichtung zur unmittelbaren Betrachtung oder Projektion von Diapositiven Expired DE890870C (de)

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DE (1) DE890870C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1097168B (de) * 1957-08-16 1961-01-12 Kodak Ag Diapositivbehaelter mit Durchgangsregler
DE1108463B (de) * 1957-07-09 1961-06-08 Erich Zillmer Wechselbare Bildmagazine und ihrem Antrieb dienendes Schritt-schaltwerk fuer Bildwerfer

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE547306C (de) * 1932-04-01 Paul Franke Bildwerfer und -betrachter
CH218686A (de) * 1941-03-13 1941-12-31 Frueh Hans Verfahren zum Vorführen von Diapositiven mittels eines Projektionsapparates und Einrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
CH228238A (fr) * 1941-10-28 1943-08-15 Pechkranz Rodolphe Appareil de projection lumineuse.

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