DE8909537U1 - Verschiebevorrichtung für Gewebebahnen - Google Patents
Verschiebevorrichtung für GewebebahnenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F10/00—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
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Description
H 165a
¥ersofcieJfcaYorrichtunci far
Di« feuerung besieht sich auf eine Vorrichtung zum Verschieben
von mindestens zwei alt. Äb^^Hnd ri&smzäinanäiec angeordneten Gewab@£>ahnen, insbesondere vcr- Sonnenschutz-Gewebebahnen in Hintergärten und aql., bestehend aus einer gefc&insamen, sich über
die Breite ali*r Gewebebahn^, s -treckenden Antriebswelle mit
mindestens einer, jeweils einer Gewebebahn zugeordneten Antriebsrolle, die über ein umlaufendes, sich entlang einer Gewebebahn erstreckerlen Zugseiles mit einem zwischen zwei Endanschlägen hin- und herbewegbaren Mitnehmer mit der Gewebebahn
verbunden ist.
Unter Glasdächern von Wintergärten und ähnlichen Einrichtungen werden Sonnenschutzvorrichtungen verwendet, die hauptsächlich
aus mehreren Gewebebahnen bestehen, die zwischen den einzelnen Holmen der tragenden Konstruktion angeordnet und zur Verbesserung ihrer Wirkung vielfach reflektierend ausgebildet sind.
Zum Verschieben der Gewebebannen bzw. zum öffnen und Schließen dieses Sonnenschutzes ist es bekannt, eine allen Gewebebahnen
gemeinsame Antriebswelle vorzusehen, die entweder mittels eines besonderen Antriebsmotores oder von Hand gedreht wird. Auf
dieser Antriebswelle befindet sich für jede Gewebebahn mindestens eine Antriebsrolle, die in Verbindung mit einer Gegenrolle ein umlaufendes, endloses Zugseil aufnimmt, welches sich
entlang der Gewebebahn erstreckt. An dem Zugseil ist ein Mit-
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netuser befestigt, der über eine Klammer, eine öse oder dgl.
nü/c dem unteren bzw. freien Ende der Gewebebahn verbunden und
üljer düo äugseil zwischen svei Hr&iacgr;&iacgr;a ^schlagen hin- und herbewegbar ist. In Abhängigkeit von der Bewegung der Zugseile werden
die einzelnen, den Sonnenschutz bildenden Gewebebahnen gleichzeitig geöffnet oder geschlossen. Diese gemeinsame Bewegung
aller Gewebebahnen ist mit Schwierigkeiten verbunden, weil sich die einzelnen Gjiwebebahnen und die einzelnen Zugseile unterschiedlich denen können und das Zugseil einem Schlupf unterliegt. Dies führt zu einer allmählichen Veränderung der Positionen der einzelnen Gewebebahnen und sieht zunächst nur unschön aus, beeinträchtigt jedoch beim Fortschreiten auch die
Punktionsfähigkeit des Sonnenschutzes.
Um diese Schwierigkeiten auszuschließen, ist es bekannt, jeder
einzelnen Gewebebahn eine getrennte Antriebswelle zuzuordnen, die entweder einzeln von Hand oder über getrennte Antriebe betätigt werden. Dies ist entweder sehr umständlich oder cit erheblichen Kosten verbunden.
Der Neuerung liagt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Verschieben von mindestens zwei mit Abstand nebeneinander angeordneten Gewebebahnen, insbesondere von Sonnenschutzgewebebahnen in Wintergärten und dergleichen zu schaffen, die
bei der Verwendung einer einzigen, durchgehenden Antriebswelle sicherstellt, daß alle Gewebebahnen stets eine genau gleiche
Offen- bzw. Schließeteilung einnehmen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß aer Neuerung bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung vorgeschlagen,
daß zwischen 4er Antriebswelle und der Verbindung des Mitriwh-
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| ■are mit der | Gewebebahn | mindestens eine | Rutschkupplung ange | I |
| ordnet ist. | Durch diese | Rutschkupplung | lst sichergestellt, daß | i |
die Mitnehmer aller Gewebebahnen und damit alle Gewebebahnen selbst unabhängig von einer Materialdehnung oder einem unbeabsichtigten Schlupf stets die gleiche Ausgangs- bzw. Bntlage
sinr.shsen. Dies bedeutet,, daß so lange sich eine Gewebebahn
frei bewegen kann, der Mitnehmer entsprechend der Geschwindigkeit der Antriebswelle bewegt wird. Sobald eine Gewebebahn
bzw. deren Mitnehmer den dazugehörigen Anschlag erreicht, bleibt der Mitnehmer stehen, während sich die Antriebswelle so
lange weiter drehen kann, bis alle Gewebebahnen ihre vorbestimmte Entlage erreicht haben. Jetzt wird der Antrieb gestoppt, wobei bei der Verwendung eines Antriebsmotor derselbe über einen einstellbaren Entschalter stillgesetzt wird.
Weitere Merkmale der Neuerung sind den Ansprüchen 2-8 offenbart.
Die Neuerung wird nachfolgend anhand sshrsrsr in einer zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei
zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt durch eine Antriebswelle,
Fig. 4 einen Schnitt durch eine weitere Ausbildung einer
Fig. 5 einen Schnitt durch einen Mitnehmer, Fig. 6 eine weitere Ausbildung eines Mitnehmers und
Fig. 7 einen als Doppel-Seilrolle ausgebildeten Mitnehmer.
In den Pign. 1 und 2 der Zeichnung ist in vereinfachter Weise
ein Sonnenschutz für das Glasdach eines Wintergartens gezeigt, der beispielsweise aus vier Gewebebahnen 1 besteht, die zwischen
den Holmen einer Tragkonstruktion angeordnet sind und die Glasflächen des Daches von der Unterseite verschließen
. .. .-_ j j ni._n xiiofiihrunnchoi eniel nehmen alle Ge-
webebahnen 1 ihre geschlossene Lage ein, so daß der Sonnenschutz voll wirksam ist.
Allen Gewebebahnen 1 ist eine gemeinsame Antriebswelle 2 zugeordnet,
die entweder von Hand oder, wie dargestellt, von einem gemeinsamen Elektromotor 3 in Drehbewegung gesetzt werden
kann. Auf der Antriebswelle 2 sind in diesem Ausführungsbeispiel vier Antriebsrollen 4 angeordnet, wobei jeder Gewebebahn
1 eine Antriebsrolle 4 zugeordnet ist. Die Antriebsrollen 4 befinden sich jeweils an einem Ende der Gewebebahnen 1 und
sind in der Mittelachse der Gewebebahnen 1 angeordnet. Am anderen Ende der Gewebebahnen 1 ist jeweils eine Umlenkrolle
5 vorgesenen, axe entweuei "<■="·"" —·■» '
Fig. 2 angedeutet, als Spannrolle ausgebildet sein kann. Dazu ist die Umlenkrolle 5 mit ihrer Achse, an der eine Zugfeder
6 angreift, in einem Langloch geführt.
Jede Antriebsrolle 4 nimmt mit der ihr zugeordneten Umlenkrolle 5 ein umlaufendes Zugseil 7 auf, welches entweder endlos ausgebildet
oder in einem Mitnehmer 8 endlos geschlossen ist. Die Antriebsrolle 4 ist hier fest mit der Antriebswelle 2 verbunden.
Nahe der Antriebsrolle 4 sind zwei Führungsrollen 9 vorgesehen, die einen den Durchmesser der Umlenkrolle 5 entsprechenden
Abstand voneinander aufweisen und sicherstellen, daß die beiden Trume des Zugseiles 7 zwischen der Antriebsrolle
und der Umlenkrolle 5, zumindest aber über die gesamte Länge
der Gewebebahn 1, eine zumindest annähernd parallele Lage einnehmen. Dem Mitnehmer 8 sind in der Bewegungsbahn des Zugseiles
9 zwei Endanschläge 10 zugeordnet, die die jeweiligen Endlagen des Mitnehmers bestimmen. Der Mitnehmer 8 ist mit seinem
* i ü_j_ -&eegr; ».4 4- Ha™ freien Ende der Gewebebahn 1 verbunden,
die bedarfsweise zusätzlich an ihren Längsseiten an besonderen Schnüren oder in Leisten geführt sein kann. Durch die Bewegung
des Mitnehmers 8 mittels des Zugseiles 7 zwischen den Endanschlägen 10 kann die jeweilige Gewebebahn 1 aus ihrer
in Fig. 1 geschlossenen Stellung in die geöffnete Stellung und wieder zurück bewegt werden.
Um insbesondere temperaturbedingte Dehnungen der Gewebebahnen 1 und der Zugseile 7, die bei den einzelnen Bahnen unterschiedlich
sein können, auszugleichen, ist gemäß Fig. 3 die das Zugseil 7 aufnehmende Nut 12 zumindest in ihrem Fußbereich mit einem
Rutschbelag 14 ausgekleidet. Dieser Rutschbelag 14 stellt
_.!_. j-o j-^v. u<*.nn harass zumindest ein Mitnehmer 8 an ei-
nem Endschlag 10 anliegt, sich die Antriebswelle 2 mit den Antriebsrollen
4 noch weiter drehen kann, bis alle Mitnehmer 8 an den entsprechenden Endanschlägen 10 anliegen.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist die Antriebsrolle
7 drehbar auf der Antriebswelle 2 gelagert. Die Antriebswelle 2 trägt hier eine fest mit ihr verbundene Rutschkupplung 15,
dife v^d einer vorgebenen Vorspannung gleitend an der Antriebsrolle
7 anliegt. Auch durch diese Ausbildung ist sichergestellt, daß die Antriebswelle 2 so lange gedreht werden kann,
bis sichergestellt ist, daß tatsächlich alle Mitnehmer 8 an dem entsprechenden Anschlag 10 anliegen.
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Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ist das Zugseil 7 endlos ausgebildet und durch eine Dohrung 16, die hier eine Umlenkung
aufweist, im mitnehmer 8 gefuhrt. Der Querschnitt bzw.
Durchmesser der Bohrung 16 ist hier so auf den Querschnitt bzw. Durchmesser des Zugseiles 7 abgestimmt, daß einerseits
das Zugseil / den Mitnehmet 3 ständig transportiert t jedoch
bei der Anlage an einem Endanschlag \Q ein gewisses Rutschen
des Seiles 7 in der Bohrung 16 des Mitnehmers 8 erlaubt, bis auch hier sichergestellt ist, daß alle Mitnehmer 8 gleichmäßig
an den entsprechenden Anschlägen 10 anliegen. Bedarfsweise kann auch die Bohrung 16 mit einem Rutschbelag versehen sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 6 ist der mit dem Zugseil 7 gekoppelte Teil des Mitnehmers 8 als Hülse 17 ausgebildet.
Die beiden Enden des Zugseiles 7 ragen durch diese Hülse 17 und sind an den sich jeweils gegenüberliegenden Enden in jeweils
einem Führungsstück 18 fest eingespannt. Bei dieser Befestigungsart des Zugseiles 7 befindet sich zvischen dan beiden
Führungsstücken IS sine vorgespannte Druckfeder 19, die
das Zugseil 7 spannt. Die Hülse 17 ist auf den beiden Führungsstücken 18 geringfügig axial verschiebbar gehalten. In
ihrer an einem Endanschlag 10 anliegenden Stellung kann sich die Hülse 17, durch die Feder 19 bedingt, geringfügig zusätzlich
in axialer Richtung verschieben, so da/" &:..:&Lgr;&igr; hier Dehnungen
ausgeglichen werden können.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 7 ist der Mitnehmer 8 als Achse ausgebildet, die eine doppelte Seilrolle 20 trägt. Auf
dieser Seilrolle 20 sind die Enden des Zugseiles 7 in unterschiedlicher Drehrichtung aufgewickelt. Zusätzlich ist die
Seilrolle 20 von einem Gehäuse 21 umgeben, welches einerseits
Einlaßöffnungen 22 fur das Zugseil 7 aufweist und andererseits
drehbar auf der Mitnehaerachse 8 gelagert ist. Sobald das Gehäuse 21 an einem Endanschlag 10 zu» Anliegen koast, kann
durch die Aufwicklung des Zugseiles bedingt, dasselbe noch einen gewissen Weg zurücklegen, bis sichergestellt ist, daß tatsächlich alle Mitnehmer 8 ihre vorgegebenen Endlagen einnehmen.
Claims (8)
1. Vorrichtussg zus verschieben von mindestens zwei sit Abstand
nebeneinander angeordneten Gewebebahnen, insbesondere von
Soiinenschutz-Gewebsbeämm in Wintergärten und dgl., bestehend aus einer gemeinsamen, sich über die Breite aller Gewebebahnen erstreckenden Antriebswelle mit mindestens einer, jeweils einer Gewebebahn zugeordneten Antriebsrolle,
die über ein umlaufendes, sich entlang einer Gewebebahn erstreckenden Zugseiles mit einem zwischen zwei Endanschlägen hin- und herbewegbaren Mitnehmer mit der Gewebebahn
verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Antriebswelle (2) und der Verbindung des Mitnehmers (8) mit der Gewebebahn (1) mindestens eine
Rutschkupplung (14,15,16,19,20) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rutschkupplung (15) zwischen der AntriebsvMlle
(2) und jeder Antriebsrolle (4) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch l,
dadurch gekennzeichnet,
dab die Antriebsrolle (4) selbst als Rutschkupplung (14)
ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß Sie Antriebsrolle (4) mit eine» RutschJbelag (14) versehen ist und das Zugseil (7) unter einstellbarer vorspannung
&j£ d@ss Eüt^tcWbelag (14) geführt ist«
5. Vorrichtung nach Anspruch I,
dadurch ge&eRs» lehnet,
waß die Rutschkupplung tischen dem Zugseil (7) uni dem Hit-•shiner (8) angeordnet is:,.
6. Vorrichtung nach Anspruch I,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Witneaiaer (8) selbst als Rutschkupplung ausgebildet
ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (8) aus einer Hülse (17) besteht, die auf
zwei durch eine Feder (19) miteinander verbundenen und die beiden Enden des Zugseiles (7) aufnehmenden Führungsstücken
(18) besteht.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mitnehmer (8) als die beiden Enden des Zugseiles (7) entgegengesetzt umwickelnd aufnehmende Doppel-Seilrolle
(20) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8909537U DE8909537U1 (de) | 1989-08-09 | 1989-08-09 | Verschiebevorrichtung für Gewebebahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8909537U DE8909537U1 (de) | 1989-08-09 | 1989-08-09 | Verschiebevorrichtung für Gewebebahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8909537U1 true DE8909537U1 (de) | 1989-10-26 |
Family
ID=6841794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8909537U Expired DE8909537U1 (de) | 1989-08-09 | 1989-08-09 | Verschiebevorrichtung für Gewebebahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8909537U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2274970A3 (de) * | 2009-07-15 | 2011-05-25 | TGU GmbH & Co. KG | Seilrollenvorrichtung |
-
1989
- 1989-08-09 DE DE8909537U patent/DE8909537U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2274970A3 (de) * | 2009-07-15 | 2011-05-25 | TGU GmbH & Co. KG | Seilrollenvorrichtung |
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