DE891175C - Biegemaschine, insbesondere fuer Betoneisen - Google Patents
Biegemaschine, insbesondere fuer BetoneisenInfo
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- DE891175C DE891175C DEP1087A DE0001087A DE891175C DE 891175 C DE891175 C DE 891175C DE P1087 A DEP1087 A DE P1087A DE 0001087 A DE0001087 A DE 0001087A DE 891175 C DE891175 C DE 891175C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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- B21D11/10—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs
- B21D11/12—Bending specially adapted to produce specific articles, e.g. leaf springs the articles being reinforcements for concrete
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Description
- Biegemaschine, insbesondere für Betoneisen Die Erfindung bezieht sich auf Biegemaschinen, insbesondere für Betoneisen, die mit einem schwenkbaren, mit Löchern für das Einstecken der Haltebolzen von Biegerollen versehenen abnehmbaren Biegeteller ausgerüstet sind. Auf solchen Biegemaschinen lassen sich Doppelaufbiegungen, d. h. gleichzeitig an zwei Stellen durchzuführende, treppenförmig gestufte Biegungen, nur dann wirtschaftlich vornehmen, wenn der Biegeteller gegen einen Biegehebel ausgetauscht wird, dessen Länge mindestens dem gegenseitigen Abstand der Biegepunkte entspricht. Daraus ergeben sich vor allem bei mittleren und schweren Doppelaufbiegungen dann lange Biegehebel, die erheblich über die Tischbreite der Maschine herausragen und beim Ausschwenken die Bedienung gefährden. Zur Vermeidung von Unfällen sind daher entsprechende Schutzvorrichtungen an der Maschine vorzunehrnen. Sie bestehen gewöhnlich aus einem halbkreisförmigen, im Schwenkbereich des Biegehebels weit ausladenden Schutzblech auf der Bedienungsseite der Biegemaschine und einer Schutzstange auf der gegenüberliegenden Maschinenseite. Derartige Schutzvorrichtungen sind indessen bei der Handhabung der Maschine sehr hinderlich und veranlassen die Bedienung, den langen Biegehebel sowenig wie möglich zu benutzen und alle vorkommenden Biegearbeiten mit dem Biegeteller durchzuführen, der ohne Schutzvorrichtung verwendbar ist. Eine solche Arbeitsweise ist bei Doppelaufbiegungen dann aber äußerst unwirtschaftlich, weil letztere dann in zeitraubenden und umständlichen Einzelbiegungen hergestellt werden müssen.
- Des weiteren bedingt der lange Biegehebel große Abmessungen des Tisches der Biegemaschine und einen höheren Kraftbedarf, weil der Hebelarm der Biegekraft vergleichsweise sehr groß ist. Alle diese Nachteile der bekannten Biegemaschinen werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß die Herstellung von Doppelaufbiegungen mit einem Biegerollenpaar erfolgt, dessen eine Rolle zusammen mit dem Biegehebel ausschwingt, während die andere, mit einem Widerlager zusammenwirkende Biegerolle fest auf einem in der Ebene des Biegetisches verstellbaren Halter an= geordnet ist. Bei dieser Ausbildung der Biegemaschine wird die Länge des Biegehebels nicht mehr von dem Abstand der Biegepunkte beistimmt. Der Hebel kann daher sehr kurz ausgebildet werden, so daß er auch bei geringer Tischbreite nicht mehr über die Tischkanten herausschwenkt.
- Die Verstellbarkeit der fest auf einem Halter des Biegetisches angeordneten Biegerolle kann man durch verschiedene Maßnahmen erreichen. Ein besonders einfacher und zweckentsprechender Aufbau ergibt sich aber dann, wenn diese mit einem Wider-Lager zusammenwirkende Rolle in eine parallel zur Längsseite des Biegetisches verlaufende Lochschiene eingesteckt ist, die ihrerseits über weitere Lochschienen parallel zu sich selbst verstellt werden kann. Die Halter der Lochschienen wird man dabei zweckmäßig in der Weise ausbilden, daß sämtliche Lochschienen z. B. durch Gewindespindeln oder Klemmverbindungen stufenlos verstellbar sind.
- Ein Ausführungsboispiel einer Biegemaschine nach der Erfindung ist in der Zeichnung wie folgt dargestellt: Fig. i bis 4 zeigen eine Biegemaschine bekannter Bauart, schematisch, im Grundriß in verschiedenen Stellungen beim Biegen von Haken und Doppelbiegungen, Fig. 5, das fertig abgebogene- Betoneisen in Seitenansicht, Fig. 6 bis 9 eine Biegemaschine nach der Erfindung, schematisch, im Grundriß in verschiedenen Arbeitsstellungen entsprechend Fig. I bis qb Bei der in den Fig. I bis 4 dargestellten bekannten B@iegernaschine ist der Biegehebel i, der über ein unterhalb des Biegetisches :2 eingebautes Wendegetriebe in Richtung der Pfeile 3; und 4 pendelnd anzutreiben ist, mit-Löchern 5: versehen, in die die Haltebolzen von Biegerollen 6 und 7 eingesteckt werden. Die Drehachse der Rolle 6, fällt: mit der Schwenkachse des Biegehebels i zusammen: Ein mittels der Lochschienen 8 und 9 verstellbares Winkeleisen io dient als Anschlag für den zu biegenden Stab iii, der sich beim Biegen noch gegen weitere in die Lochplatte In eingesteckte Widerlager n31 bis 1i51 abstützen kann. Auf der Bedienungsseite der Maschine ist ein dem Schwenkbereich des Biegehebels i angepaßtes Schutzblech 16 und auf der Gegenseite des Maschinentisches 2 die Schutzstange 1,7 befestigt. Die Wirkungsweise geht eindeutig aus den Fig. I bis 4 hervor. Man erkennt, daß das Biegen von Haken od. dgl. allein mit der Megerolle 6, die Doppelaufbiegungen 18, I9 und 2o, 21 dagegen von den Biegerollen 6 und 7 vorgenommen werden und daß der Abstand dieser Rollen, d. h. die Mindestlänge des Biegehebels i, dem Abstand der Biegepunkte 18 und i9 bzw. 20 und 21 entspricht.
- Bei der in den Fig. 6 bis 9 dargestellten Biegemaschine nach dieser Erfindung wird der Biegehebel az ebenfalls von einem unterhalb der Platte 23 des Biegetisches angeordneten Wendegetriebe in Richtung der Pfeile 24 und 2151 pendelnd angetrieben. Eine Reihe von Bohrungen 26 dient, zum Einstecken der Haltebolzen der Biegerollen 27 und 2;8, von denen die Rolle 27 im Schwenkpunkt des Biegehebels 222 angeordnet ist und entsprechend den Fig. 6 und 8 nur zum Biegen von Haken od. dgl. benutzt wird. Zum Abwinkeln von Doppelaufbiegungen i&, iilg bzw. @zo, 2;1 (Fig. 5) werden nun erfindungsgemäß weitere Biegerollen 29 bzw: 30 in Lochschienen ,31i bzw. 32 eingesteckt. Letztere sind ihrerseits wiederum in Lochreihen anderer Lochschienen 32 und 33 bzw. 34 und 35 verstellbar angeordnet,- deren Lochabstände vorteilhaft eng gewählt werden, damit man auch um kleinere Beträge verstellen kann. Eine stufenlose Verstellung und mit ihr hohe Genauigkeit der Aufbiegungen läßt sich dadurch erreichen, daß den Lochschienen 3i2 bis -3t3 noch eine zusätzliche L.ängs- und Seitenverstellbarkeit, z. B. durch Gewindespindeln 36, Klemmverbindungen od. dgl., gegeben wird.
- Die Wirkungsweise der Biegemaschine nach den Fig. 6 bis 9 ist folgender Beim Biegen von Haken (Fig. 6 und 8) wird die Biegerolle 27 zentrisch zur Schwenkachse des Biegehebels 22 und eine Führungsrolle 37 bzw. 31& in die Lochschiene 313 bzw. 3a; eingesteckt und dann der Haken wie üblich durch Ausschwenken des Biegehebels gebogen. Zur Herstellung von Doppelaufbiegungen i18, I9 bzw. 20, 211, (Fig. 5) steckt man eine Biegerolle 28 in den Biegehebel und weitere Rollen 29 bzw. 30 (Fig. 7 und 9) in die Lochschienen 31 bzw. 32 ein und schwenkt nach dem Einlegen des Stabes i i den Biegehebel in Richtung zq: bzw. 25 aus. Der Stab i i stützt sich dabei einerseits gegen das einstellbare Widerlager 29 bzw. 40 und andererseits gegen das Winkeleisen»qti ab, das in Lochreihen der Schienen 3[2: und 315 zu verstellen ist; Wie die Fig. 7: und 9 erkennen lassen, ist es bei . der erfindungsgemäßen Ausbildung der Biegemaschine nunmehr möglich, auch weit ausladende Doppelaufbiegungen mit einem vergleichsweise sehr kurzen Biegehebel durchzuführen. Infolgedessen erübrigt sich nunmehr der Einbau einer Schutzvorrichtung. Die Abmessungen des Maschinentisches, die im wesentlichen durch die Länge des Biegehebels bestimmt werden, können unter entsprechender Gewichtsverminderung der Maschine erheblich verkleinert werden. Schließlich verringert sich auch der Kraftbedarf, da ja die Biegekraft an einem wesentlich kürzeren Hebelarm angreift.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Biegemaschine, insbesondere für Betoneisen,. mit schwenkbarem, mit Bohrungen zum Einstecken der Haltebolzen von Biegerollen versehenem Biegehebel, dadurch gekennzeichnet, daß die Herstellung von Doppelaufbiegungen (i9, 18 bzw. 20, 2i) mit einem Biegerollenpaar (28, 29 bzw. 28, 30) erfolgt, dessen eine Rolle (218) zusammen mit dem Biegehebel (22) ausschwingt, während die andere, mit einem Widerlager (39 bzw. 4;0) zusammenwirkende Biegerolle (29 bzw. 30) fest auf einem in der Ebene des Biegetisches (23) verstellbaren Halter (32) angeordnet ist. z. Biegemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Widerlager zusammenwirkende Biegerolle (2c9 bzw. 3o) in eine parallel zur Längsseite des Biegetisches verlaufende Lochschiene (Si bzw. 32) eingesteckt ist, die ihrerseits über weitere Lochschienen (32, 33 bzw. 34, 35) parallel zu sich selbst verstellt werden kann. 3;. Biegemaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Lochschienen (32 bis 35) z. B. durch Gewindespindeln oder Klemmverbindungen stufenlos verstellbar sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 448556, 474344
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1087A DE891175C (de) | 1950-03-25 | 1950-03-25 | Biegemaschine, insbesondere fuer Betoneisen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP1087A DE891175C (de) | 1950-03-25 | 1950-03-25 | Biegemaschine, insbesondere fuer Betoneisen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE891175C true DE891175C (de) | 1953-09-24 |
Family
ID=5647577
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP1087A Expired DE891175C (de) | 1950-03-25 | 1950-03-25 | Biegemaschine, insbesondere fuer Betoneisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE891175C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2902076A (en) * | 1957-02-26 | 1959-09-01 | Vitelli Frank | Bending machines |
| DE1099318B (de) * | 1958-09-27 | 1961-02-09 | Elba Werk Maschinen Gmbh & Co | Betonstahl-Biegemaschine |
| DE1527390B1 (de) * | 1964-05-08 | 1970-03-12 | Peddinghaus Paul Ferd Fa | Zweiarmiger ortsfester Formstueckhalter fuer Z-foermige Doppelaufbiegungen an Betonstahlstaeben |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE448556C (de) * | 1924-11-19 | 1929-02-23 | Anton Wagenbach | Stabeisen-Biegevorrichtung |
| DE474344C (de) * | 1925-12-22 | 1929-04-02 | Berlin Erfurter Maschinenfabri | Biegemaschine fuer Betoneisen |
-
1950
- 1950-03-25 DE DEP1087A patent/DE891175C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE448556C (de) * | 1924-11-19 | 1929-02-23 | Anton Wagenbach | Stabeisen-Biegevorrichtung |
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