DE891248C - Verfahren zur Erzeugung eines knirschenden Seidengriffes - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung eines knirschenden Seidengriffes

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DE891248C
DE891248C DEB5894D DEB0005894D DE891248C DE 891248 C DE891248 C DE 891248C DE B5894 D DEB5894 D DE B5894D DE B0005894 D DEB0005894 D DE B0005894D DE 891248 C DE891248 C DE 891248C
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DE
Germany
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emulsion
crunchy
glue
treated
silk handle
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Expired
Application number
DEB5894D
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English (en)
Inventor
Hans Dr Markert
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Boehme Fettchemie GmbH
Original Assignee
Boehme Fettchemie GmbH
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/01Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with natural macromolecular compounds or derivatives thereof
    • D06M15/15Proteins or derivatives thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
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Description

  • Verfahren zur Erzeugung eines knirschenden Seidengriffes Zur Erzeugung eines knirschenden Seidengriffes wurde bisher meist das Verfahren angewandt, die Fasern zunähst mit einer Seifenlösung und hierauf in einem zweiten Bad mit einer organischen Säure, beispielsweise Ameisensäure, Essigsäure oder Milchsäure, zu behandeln.
  • Es wurde gefunden, daß man Fasern aus regenerierter Cellulose, wie Kunstseide und Zellwolle, im Einbadverfahren einen knirschenden Seidengriff verleihen kann, indem man diese Fasern mit einer Emulsion von Wachsen oder hochmolekularen aliphatischen Kohlenwasserstoffen und Leim, Gelatine oder ähnlichen Eiweißstoffen behandelt. Die Herstellung der Emulsionen erfolgt entweder mit Hilfe eines schnell laufenden Rührwerkes oder einer geeigneten Misch- oder Homogenisiermaschine. Zweckmäßig stellt man sich zunächst eine Stammemulsion her, die vor der Verwendung entsprechend verdünnt wird. Eine solche Stammemulsion kann z. B. 2o bis 3o °/o des Wachskörpers und 5 bis zo °/o Leim enthalten. Vor der Verwendung verdünnt man' derartige Emulsionen auf eine Konzentration von 5 bis zo g/1. Das Verhältnis "zwischen dem behandelten Faserstoff und - der Flotte beträgt zweckmäßig etwa r : ro bis i : 30. Außer Paraffin sind beispielsweise Keresin, Ozokerit, Spermazeti und ähnliche wachsartige Stoffe geeignet. In einigen Fällen kann durch Zugabe geringer Mengen organischer Säuren, wie Ameisensäure, Essigsäure oder Milchsäure, zum Behandlungsbade die Wirkung noch weiterverstärkt werden.
  • Beispiel i Lose Zellwollfasern (Flocken.)-werden io Minuten bei 3o bis 35° mit 5 bis io g/1 einer Emulsion aus 25-°/0- Paraffingatsch (aus der Fischer-Tropsch-Synthese), 68: "/,Wasser und 7 °/° teilweise abgebautem Leim (durch Säurehydrolyse) behandelt. Die Fasern werden, ohne sie vorher zu spülen, geschleudert und bei etwa 8o bis go° getrocknet. Beispiel 2 Stranggarn aus Viskosezellwolle wird während io Minuten bei 3o bis 35° mit 5 bis io g/1 einer Emulsion aus 25 °/o Keresin, 68 °/° Wasser und 7 °/° Leim behandelt. Das Flottenverhältnis beträgt i : 2o. Anschließend wird ohne. zu spülen geschleudert und bei go° getrocknet. -Beispiel 3 Stranggarn aus Viskosekunstseide wird während io bis 15 Minuten bei 3o bis 35° im Flottenverhältnis i : 20 mit 5 bis io g/1 einer Emulsion aus 25 °/° Spermazeti, 68 °/o Wasser und -7 °/° Leim behandelt und anschließend bei 85° getrocknet.
  • Beispiel q: Gefärbte Strümpfe aus Viskosekunstseide werden während io bis 15 Minuten bei 30 bis 35° mit einer Emulsion behandelt, die durch Verdünnen einer Stammemulsion aus 25 Wässer und 7% -0/, Paraffin F._59- bis 52°, 68010 Leim hergestellt wurde. Man verwendet 5 bis io g Stammemulsidn auf 11 Wasser. Anschließend wird ohne zu :spülen geschleudert und bei 8o bis go° getrocknet.
  • . Beispiels Gebleichtes Viskosezellwollgarn wird mit' einer Emulsion behandelt; die durch Verdünnen von je 5 g/1 einer Stammemulsion aus 2,5 °/° Keresin,, 7 01t° Leim und 680/, Wasser unter Zusatz von x -ccm/1 Ameisensäure technisch konzentriert hergestellt wurde. Die Behandlungsdauer beträgt io Minuten, die Temperatur-3o bis 35°._ Die Wäre wird dann ohne zu spülen geschleudert und bei go° getrocknet. Beispiel 6

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: Gefärbte Strümpfe aus Kupferkunstseide werden mit 5 bis io;g/1 einer Emulsion aus 25 °/° Paraffin F. 5o bis 52°, 680/, Wasser und 70/0 Leim und i bis 2 ccm/1 Milchsäure technisch konzentriert io bis 2o Minuten bei 3o bis 35° behandelt und ohne zu spülen geschleudert und getrocknet. Man erhält-in jedem Falle im Einbadverfahren eine Ware mit knirschendem Seidengriff. Gegenüber der üblichen Arbeitsweise ist das neue Verfahren einfacher und rascher durchführbar, da es nur einen Arbeitsgang erfordert. - _ 'i. Verfahren zur Erzeugung eines knirschenden Seidengriffes auf Fasern aus regenerierter Cellulose, dadurch gekennzeichnet, daß man die Fasern mit einer verdünnten __ wäBrigen .-Emulsion - von Wachsen oder hochmolekularen aliphatischen Kohlenwasserstoffen und Leim, Gelatine oder ähnlichen Eiweißstoffen behandelt. .
  2. 2. Verfahren gemäß Anspruch i, dadurch gelt6nnzeichnet, daß die Emulsion aus wachsartigen Stoffen und Eiweißstoffen außerdem- noph_geringe-__ Mengen organischer Säuren der aliphatischen Reihe enthält. Angezogene Druckschriften Merkblatt der I. G. Farbenindustrie, Frankfurt a. M., ioq.6d,- betreffend -Rädäsit- I-;-Hetzer, -Textilhilfsmitteltabellen, II. Aufl. (1g38), S-24,-
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