DE891277C - Verfahren zur Herstellung von duennfluessigen, reinen und gasarmen legierten oder silizierten Staehlen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von duennfluessigen, reinen und gasarmen legierten oder silizierten Staehlen

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DE891277C
DE891277C DED1854D DED0001854D DE891277C DE 891277 C DE891277 C DE 891277C DE D1854 D DED1854 D DE D1854D DE D0001854 D DED0001854 D DE D0001854D DE 891277 C DE891277 C DE 891277C
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DE
Germany
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low
steels
siliconized
viscosity
pure
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Expired
Application number
DED1854D
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Dr-Ing Frerich
Theodor Dr-Ing Luetgen
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Dortmund Hoerder Huettenunion AG
Original Assignee
Dortmund Hoerder Huettenunion AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/04Removing impurities by adding a treating agent
    • C21C7/076Use of slags or fluxes as treating agents
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/20Recycling

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von dünnflüssigen, reinen und gasarmen legierten oder silizierten Stählen Es ist bekannt, daß legierte oder silizierte Stähle, vor allem solche, denen hochschmelzende Desoxydationsprodukte ergebende Legierungsmittel, z. B. Chrom oder Aluminium, zugesetzt werden, oder solche, die Kupfer bzw. Legierungs- oder Desoxydati-onsbe:standteile mit größeren. Mengen gehund:ener Gase, wie Wasserstoff oder Stickstoff, enthalten, .beim Vergießen Schwierigkeiten bereiten undbeim Walzen: zum Aufplatzen, zur Rißbilidung und zu rotbruchartigen Erscheinun.ge n neigen. Ein Mittel, @dies-,- nachteidi@##en Erscheinungenmit Sicherheit zu: vermeiden, war bisher nicht bekannt.
  • Gemäß der Erfindung werden .diese Nachteile in überraschend einfacher Weise dadurch beseitigt, daß den legierten oder silizierten Stählen beim Einfließen in die Pfanne außer den üblichen Desoxydations- :oder Legierungsmitteln in den für solche Stähle notwendigen Mengen: auch FluDspat zugegeben wird..
  • Es ist zweckmäßig, .diese Zusätze in die Pfanne einzubringen, bevor der flüssige Stahl auf dieses Gemisch gegeben wird. Man kann auch in der Weise vorgehen, idaß man auf den Boden d :er Pfanne ,das Desoxydations- oder Legierungsmittel bringt, dann etwas flüssigen Stahl einfließen läßt und :dann den Flußspatzusatz gibt. Man kann :diese Maßnahme- auch auf die Zeit,des Einfließens des Stahles verteilen, insbesondere die. Zugabe :des Flußspates während der gesamten Ei:nfließ,dauer des Stahles vornehmen. Beispielsweise ergab .sich, .daß die Ver- Wendung von 2o kg Flußspat auf eine 3o-t-Pfanne durchaus ausreichend war, um die obengenannten Nachteile in technisch -durchaus befriedigender Weise zu vermeiden. Vor allem war bei der Verwendung von Flußspat @in der Pfanne bemerkenswert die Vergrößerung des Flüssigkeits.gredes des Stahles, der eich einwandfrei in Kokillen vergießen ließ, gleichgültig, ober der Stahl gleichzeitig mit Aluminium behandelt war oder nicht. Worauf die günstige Wirkung des Flußspatzusatzes in der Pfanne zurückzuführen ist, konnte nicht aufgeklärt werden. Es wird vermutet, daß Flußspat mit dem Desoxydationsproidukt eine leichtflüssige und leicht absche.idbare Desoxydationsschlacke bildet bzw. .den. Schmelzpunkt der Desoxydationsprodukte herabsetzt. Vermutlich treten auch durch chemische Umsetzung gasförmige Verbindungen des Wasserstoffs bzw. des Stickstoffs mit Fluor auf, die ihrerseits im Stahl schon in der Pfanne leicht aufsteigen.
  • Die Erfindung bringt somit folgende Vorteile mit sich: Der Stahl wird dünnflüssiger; es treten keine Riß- und Flockenbildungen sowie keine Korngrenzenausscheildungen, :die zu rotbruchartigen Oberflächenfehlern führen können, mehr auf, ferner ist der .Stahl bedeutend reiner, da ein großer Teil der vorher feinverteilten, schwer schmelzbaren Desoxydationsprod'ukte und Einschlüsse in die Schlacke übergeführt wird. Auch der Gehalt an gebundenen Gasen im Stahl wird durch den Zusatz von Flußspat weitgehend verringert.
  • Der Zusatz von Flußspat -und anderen Fluoriden zu ünberuhigten Stählen -ist aus der Patentliteratur bekannt; -dagegen ist der Zusatz dieser Mittel zu beruhigten Stählen neu. Die Fachleute lehnten einen Zwsetz von Flußspat oder anderen Fluoriden ab, weil sie einen unreineren Stahl, der Flußspateinschlüsse in :größeren Mengen enthalten sollte, und einen höheren Siliziumbran.d, damit eine verminderte Treffsicherheit der :Analyse, zu erhalten befürchteten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von,dünnflüssigen, reinen und gasarmen. legierten oder silizierten Stählen, dadurch gekennzeichnet, @daß dem in die Pfanne fließenden Stahl außer den üblichen Desoxydations= oder Legierungsmitteln in den für solche Stähle notwendigen Mengen auch Flußspat zuggegeben wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 484 I8i; USA.-Patentschriften Nr. i 7a7 088, i 748.217; britische Patentschrift Nr. 16,5 465.
DED1854D 1939-09-05 1939-09-05 Verfahren zur Herstellung von duennfluessigen, reinen und gasarmen legierten oder silizierten Staehlen Expired DE891277C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB165465A (en) * 1919-07-16 1921-07-07 Frank Calvert Improvements in or relating to the use of fluorspar in steel making
US1727088A (en) * 1928-01-30 1929-09-03 Midwest Metallurg Corp Method of making rimming steel
DE484181C (de) * 1928-02-25 1929-10-12 Midwest Metallurg Corp Verfahren zur Verhuetung der Blasenentwicklung in Bloecken aus steigendem, zweckmaessig schwach kohlenstoffhaltigem Stahl
US1748217A (en) * 1927-07-28 1930-02-25 Central Alloy Steel Corp Steel

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