DE891299C - Verfahren zur Herstellung eines elektrolytischen Kondensators - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines elektrolytischen Kondensators

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DE891299C
DE891299C DES3122D DES0003122D DE891299C DE 891299 C DE891299 C DE 891299C DE S3122 D DES3122 D DE S3122D DE S0003122 D DES0003122 D DE S0003122D DE 891299 C DE891299 C DE 891299C
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DE
Germany
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reforming
electrolyte
subjected
capacitor
electrolytic
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Expired
Application number
DES3122D
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English (en)
Inventor
Paul Werner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines elektrolytischen Kondensators Es ist ein Verfahren zur Herstelluno- elekt#roz> lytischer Kondensato-ren bekanntgeworden, bei welchem die zum Aufbau des Ko#ndl,-n,sators notwendiggen Elektroden gemeinsam. mit einem zwisch-en den Elektroden, befindlichen:, vorzugsweise aus Faserstoff od. dgl. bestehenden Ab-standhalter, der gleichzeitig zur Aufnahme des Elektrolyts dient, zu einem Körper zusammengeschichtet oder gewickelt werden. Nach dem so erfolgten Auf bau und nach der Imprägnierung wird ein solcher Ko-ndens-ato,rkörper gewöhnlich nochmals an eine el-,-ktrische Spannunggelegt, wodurch eine Nachformierung der das Dielcktrikum des Konden,sato-ris bildenden, im allgemeinen aus einem Urnsetzufigsprodukt des Elektrodemnaterials bestehenden ' Sperrschicht stattfindet. Im besonderen wird ein bekanntes Verfahren, so durchgeführt, daß man Aluminium- und Papierbänder zu einem Wickel zusammenwickelt. Die Anode dieses Wickelkörpers ist bereits vor dem Wickeln. meistens mit ein-er das Diefektrikum, bildenden. Oxydschicht versehen. Der fertige Wickel wird z. B. in den erfarderlichen Elektrolyt eingesetzt und dort einer Irnprägnierbehandlung unterzogen. Nachdem der Wickel, d. h. der in dem Wickel befindliche, saugfähige Abstandhalter volfständig mit Elektrolyten, getränkt ist, erfolgt nochmals eine Nachformierung, meistens zu dem Zweck, Schnittkanten oder beschädigte Stellen der Anode zu oxydieren.
  • Es ist nun festgestellt worden, daß es auch bei Anwendung wirkungsvollster Imprägnier- und Vorformierungsverfahren nicht immer gelingt, günstige Werte für den Verlustwinkel und für die spezifische Kapazität zu erzielen. Untersuchungen haben. festgestellt, daß die bei der Nachformierung der Kondensatorkörper im Wickel selbst auftretenden Gasblasen die Ursache für die hohen, Verlustwinkel und für die Erniedrigung der Kapazität sind. Diese Gasblasen, die an der Kathode, in einer deni- - Formie - rungsstrom proportionalen Menge (Wasserstoff) entstehen -und an >der Anode etwa 3o"/o des Formierungsstromes entsprechen (Sauer-Stoff), verdrängen. den, im Wickel befindlichen Elektro,lyt und verkleinern durch ihre An-wesenheit &en zwischen den Elektroden bestehenden Elektrolytquerschnitt. Demzufolge steigt der Widerstand im Wickel unkontrellierbar stark an, wodurch eine Verschlechterung des Verlustwinkels ausgelöst wird. Wenn diese Ouerschnittsverringerung durch Gas-blasen bei glatten Folien eine Verschlechterung des Verlustwinkels verursucht, so ist bei aufgerauhten Folien, deren Oberflächenpüren sehr leicht durch davo-rstehende Gasblasen verstopft werden, der Ein-fluß noch stärker, denn die in den. Poren, uhd, Vertiefungen der Aufrauhfolie. entstehenden Gasblasen drücken den Elektrolyt heraus, der infel,ge seiner Zähigkeit und des in, den. Vertiefungen. herrschenden Druckes nicht nachfließen kann. Da nur ein Teil des Gases aus dem Wickel entweicht, muß, da die vielen Gasblasen, einen relativ großen Raum einnehmen, eine der im Wickel verbleibenden Gasmenge entsprechende Elektrolytmenge den Wickel verlassen.
  • Die Erfindung besteht nun in ein-cm Verfahren zur Herstellung clektrolytischer Kondensatoren, bei welchem die sich beim Nachformieren entwickelnden Gase ausgetrieben werden. Gemäß der Erfindung können zur Erreichung dieses Zweckes die Kondensatorkörper einer Wärmebehandlurig, vorzugsweise in. heißem Elektrolyt, unterzogen werden. Dadurch wird der Elektrolyt weich und nachgiebi,-" so daß die Gas-e entweichen können. Auch ist es möglich, die Kondensiatorkörper einer Schleuderbehandlung auszusetzen, bei welcher die Gasblasen infolge der Zentrifugalkraft aus dem Kondensato-rkörper herausgetrieben werden.
  • Am zweckmäßigsten ist es jedoch, gemäß der Erfindung die Gasblasen durch eine Vakuumbehandlung nach, der Forrnierung zu entfernen. Vorteilhaft werden die Wici<,el nach der Formierung mit z. B. über ioo' C heißem Elektrolyt: übergossen und etwa '/2 Stunde lang zwecks Erweichung des im Wickel befindlichen EIektrolyts bei etwa ioo' C gehalten. Anschließend daran, werden, die Wickel im Elektrolyt, vorzugsweise bis zu einem Druck von 300 mm -,etwa 5 Minuten lang, evakuiert. Es ergibt sich dann, daß die Kondensatorkörper völlig frei von störenden. Gasblasen sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung eines elektrolytischen Kchndensators, vorzugsweise eines solchen, bei welchem sich zwischen den, Elek- troden ein als Elektro-I#ytträ,-er dienender Abstandshalter befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Nachforrnieren des mit Elek- trolyten imprägnierten Kondensatorkörpers entstehenden Gasreste durch ein besonderes Verfahren nach dem Nachformieren ausgetrieben werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruchi, dadurch -,-ekennzeichnet, daß die I,,ond-ensato-rkö.rper nach der Nachformierung einer Wärmöbehandlung, vorzugsweise im erhitzten Elektrolyt, unterzogen werden. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatorkörper nach der Nachformierung einer Schleuderbehandlung ausgesetzt werden. 4. Verfafireri, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kondensatorkörper nach der Nachforrnierung einer Vakuumbehandlung ausgesetzt werden. 5. Verfahren nach Anspruch 1, 2 und 4, dadürch gekennzeichnet, daß die Kondensato-rkörper nach. der Nachformierung einer Wärme-und Vakuumbehandlung unterzogen werden. 6.- Verfahrefi nach Anspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, daß die Kondensatorkörper nach der Nachfor mit z. B. auf i io' C erhitztem Elekt=rgossen und etwal/2 Stunde lung auf etwa ioo' C gehalten werden und. dann im Elektrolyt evakuiert werden, vorzugsweise bis zu einem Druck von etwa 300 mm während der Zeitdauer von etwa 5 Minuten.
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