DE891338C - Hubgetriebe fuer Drillmaschinen zum Heben und Senken der angebauten Drillschare - Google Patents

Hubgetriebe fuer Drillmaschinen zum Heben und Senken der angebauten Drillschare

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DE891338C
DE891338C DEC4423A DEC0004423A DE891338C DE 891338 C DE891338 C DE 891338C DE C4423 A DEC4423 A DE C4423A DE C0004423 A DEC0004423 A DE C0004423A DE 891338 C DE891338 C DE 891338C
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/24Tools or tool-holders adjustable relatively to the frame
    • A01B63/28Tools or tool-holders adjustable relatively to the frame operated by the machine or implement
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
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    • A01C7/20Parts of seeders for conducting and depositing seed
    • A01C7/208Chassis; Coupling means to a tractor or the like; Lifting means; Side markers

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Description

Es sind Hubgetriebe bekanntgeworden, die den Zweck haben, die Arbeitsgeräte der landwirtschaftlichen Maschinen, z. B. Drillschare oder Rechenzinken, selbsttätig anzuheben und zu senken.
Bei Drillmaschinen wird die automatische Betätigung der Drillschare vorzugsweise dadurch erreicht, daß die von den Laufrädern der Maschine abgeleitete Bewegung durch ein mit Klinken ausgerüstetes Mitnehmergetriebe oder durch ein Zahnradgetriebe das Heben und Senken der Drillschare bewirkt.
Erfindungsgemäß soll eine Vereinfachung und Verbilligung des Hubgetriebes durch die Verwendung eines Exzenters erreicht werden, wobei die Möglichkeit, dieses Getriebe nachträglich an bereits früher gelieferte Maschinen anzubauen, von einer besonderen wirtschaftlichen Bedeutung ist.
Das Hubgetriebe besteht im wesentlichen aus dem als Nabe oder Nabendeckel des Laufrades ausgebildeten gezahnten Mitnehmerring, der durch das Einklinken des Mitnehmers die Bewegung des Laufrades auf einen Exzenter bzw. Exzenterring überträgt. Das Einrücken des Hubgetriebes erfolgt durch die Betätigung eines Einrückhebels, der den unter Federdruck stehenden Mitnehmer zum Einrasten bringt, wodurch der Mitnehmerring mit dem Exzenter fest gekuppelt wird. Die umlaufende Bewegung des Exzenters erteilt dem Exzenterring
eine Auf- und Abwärtsbewegung, die direkt oder mittels eines Hebels das Anheben oder Senken der angeschlossenen Arbeitsgeräte bewirkt.
Eine Ausführungsform eines derartigen Hubgetriebes ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι die mit gezahntem Mitnehmerring versehenen Naben α der Laufräder b bzw. bt,
Fig. 2 den Exzenter h, den Mitnehmerhebel m
ίο sowie den Exzenterring i in Seitenansicht,
Fig. 3 den Exzenter Ji1 den Mitnehmer g mit Mitnehmerhebel m sowie denExzenterringi im Schnitt, Fig. 4 die Anordnung des Ein- bzw. Ausrückhebels / mit Gegenhebel q bei der Betätigung.
Die Nabe α des Laufrades b bzw. bx ist mit einem gezahnten Mitnehmerring c versehen, der entweder an die Nabe α des eisernen Laufrades b angegossen ist oder als Nabendeckel d bei Holzrädern b angebracht wird.
Bei Betätigung des Ein- bzw. Ausrückhebels / rastet der Mitnehmer g in den Mitnehmerring c ein und stellt die gekuppelte Verbindung mit dem Exzenter h her, der auf der Achsee des Antriebsrades b bzw. bx gelagert ist. Die umlaufende Bewegung des
Exzenters h wird in eine auf- und abwärts gerichtete Bewegung des Exzenterringes i umgewandelt, wodurch direkt oder mittels eines Hebels k das Anheben und Senken ermöglicht wird. Der .Mitnehmer g ist durch den Stift / mit dem Mitnehmerhebel m verbunden und wird durch die Feder η in gefederter Lage zum Exzenter h gehalten.
Der Ein- bzw. Ausrückhebel / ist im Punkt 0 drehbar gelagert und steht mit dem im Punkt ρ drehbar gelagerten Gegenhebel q durch den Führungsbolzen r des Hebels f und die Führungsnut s des Gegenhebels· q in zwangsläufiger Verbindung; so daß beide durch die Zugfeder t stets in die Ausgangsstellung zurückgeholt werden.
Der (Exzenter h weist auf der einen Seite einen besonders ausgebildeten Ansatz u auf, worin die winkelförmigen Anschläge ν und V1 des Ein- bzw. Ausrückhebels / und des Gegenhebels q wechselweise einrasten und dadurch den Exzenter h in der jeweiligen Endstellung festhalten.
Wenn das Anheben oder Senken der angeschlossenen Drillschare erfolgen soll, so wird der Ein- bzw. Ausrückhebel f durch Seilzug oder Handbetätigung in Fahrtrichtung bewegt. Der winkelförmige Anschlag ν bzw. V1 des Einrückhebels f bzw. des Gegenhebels q gibt gleichzeitig den Exzenter h sowie den unter Federdruck stehenden Mitnehmerhebel m frei, so daß der Mitnehmer g in den gezahnten Mitnehmerring c einrasten kann.- Nach einer halben Umdrehung des Exzenters h legt sich der Mitnehmerhebel m gegen den in der Ausgangsstellung befindlichen Anschlag ν bzw. V1 des Hebels / oder des Gegenhebels q, wodurch der Mitnehmer g· ausrastet und der Exzenter h in der gleichzeitig erreichten Stellung gehalten wird.
Um den Exzenter h und den Exzenterring i in einer möglichst geringenBreiteherstellenzukönnen, wird der Exzenter mit einer Kugellagerung versehen. Hierdurch wird der Einbau des Hubgetriebes zwischen Laufrad und Säkasten möglich, ohne konstruktive Änderungen vorzunehmen. Dieses ist bei nachträglichem Einbau des Hubgetriebes an bereits vorhandene Drillmaschinen von besonderer Bedeutung.

Claims (4)

Patentanspküche:
1. Hubgetriebe für Drillmaschinen zum Heben und Senken der angebauten Drillschare, dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (α) oder der Nabendeckel (d) des Laufrades (J) bzw. ^1) als Mitnehmerring (c) ausgebildet ist, worin bei Betätigung des Ein- bzw. Ausrückhebels (/) ein unter dem Druck der Feder (n) stehender Mitnehmer (g) einrastet, der in einem auf der Achse (ej des Laufrades (b bzw. O1) laufenden Exzenter (h) gelagert ist, wobei das Ein- bzw. Ausrasten des Mitnehmers (g) durch die Betätigung des Ein- bzw. Ausrückhebels (/) und des zwangsläufig bewegten Gegenhebels (q) erreicht wird. 1
2. Hubgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Achse (e) des Antriebsrades (b bzw. b±) gelagerte Exzenter (Ji) einen Exzehterring (i) trägt, dessen Auf- und Abwärtsbewegung direkt oder mittels eines Hebels (Jk) das Anheben und Senken der Drillhebel ermöglicht.
3. Hubgetriebe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwärtsbewegung des Einrückhebels (/) und des mit ihm durch einen in einer Führungsnut (s) geführten Führungsbolzen (r) zwangsläufig bewegten Gegenhebels (q) mittels einer Zugfeder (i) erreicht wird, die am Exzenterring (i) befestigt ist und den Führungsbolzen (r) in die Ausgangsstellung zurückzieht.
4. Hubgetriebe nach Anspruch 1, 2 und 3, da- - durch gekennzeichnet, daß die Lagerung des Exzenterringes (i) auf dem Exzenter Qi) mittels Kugellagers .erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 5427 9.53
DEC4423A 1951-07-07 1951-07-07 Hubgetriebe fuer Drillmaschinen zum Heben und Senken der angebauten Drillschare Expired DE891338C (de)

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