DE891466C - Verfahren zum Herstellen von Schallbaendern mit mechanisch abtastbarer Schallschrift - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schallbaendern mit mechanisch abtastbarer Schallschrift

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DE891466C
DE891466C DESCH2135D DESC002135D DE891466C DE 891466 C DE891466 C DE 891466C DE SCH2135 D DESCH2135 D DE SCH2135D DE SC002135 D DESC002135 D DE SC002135D DE 891466 C DE891466 C DE 891466C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DESCH2135D
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English (en)
Inventor
Karl Dr Daniel
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Schallband Syndikat AG
Original Assignee
Schallband Syndikat AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D17/00Producing carriers of records containing fine grooves or impressions, e.g. disc records for needle playback, cylinder records; Producing record discs from master stencils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Schallbändern mit- mechanisch abtastbarer Schallschrift durch Abpressen eines endlosen Matrizenbandes auf einem der Prägestelle eines Prägekalanders fortlaufend zugeführten thermoplastischen Band.
  • Das zur Ausübung dieses Verfahrens benötigte endlose Matrizenband wurde bisher in der Weise hergestellt, daß die Enden eines endlich erzeugten Matrizenbandes derart gegeneinander ausgerichtet und miteinander verbunden wurden, daß die beim Prägen die Schallrillen verursachenden Rippen des Mätrizenbandes eine ununterbrochene Schrauben= Linie darstellen. Die Verwendung eines solchen Matrizenbandes beim Prägen von Schallbändern hat den Nachteil, daß nach Beendigung der Prägung einer bestimmten Auflage von Schallbändern entweder das Matrizenband in seiner endlosen Gestalt bis zum nächsten Prägen aufgehoben oder aber, wenn es in aufgespultem Zustand aufbenvahrt werden soll, unter Verlust eines Teils der Schallschrift quer zu den Schallspuren aufgeschnitten werden muß. Bei häufigem Gebrauch des Matrizenbandes, also gerade bei der Herstellung von Schallbändern mit hohen Auflageziffern, hat dies zur Folge, daß im Laufe der Zeit der Schallschriftenverlust an der Trennungs- bzw. Verbindungsstelle des Matrizenbandes immer größer wird und schließlich einen unzulässigen Wert erreicht.
  • Der Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu beseitigen, und zwar wird dies erreicht. durch die Verwendung eines Matrizenbandes, das aus einem endlichen, an beiden Enden über die Schallschrift hinaus mit unbeschrifteten Ansatzstücken versehenen Matrizenbandes gebildet ist. Ein solches Matrizenband ermöglicht das wiederholte Aufschneiden des endlosen Bandes und das Wiederverbinden des durch das .Aufschneiden entstandenen endlichen Bandes an den freien Enden, ohne daß mit Schallschrift versehene Teile des Bandes in Wegfall kommen.
  • In Fig. i der Zeichnung ist eine Prägeeinrichtung zum Herstellen von Schallbändern mit einem endlosen Matrizenband nach der Erfindung schematisch dargestellt, während Fig._2 die .freien Enden des zu einem endlosen Band zu vereinigenden endlichen Schallbandes schaubildlich zeigt.
  • Der Prägekalander ist durch die beiden Walzen i und 2 veranschaulicht, v6n denen beispielsweise die Walze i ortsfest drehbar gelagert ist, während die ebenfalls drehbar gelagerte Walze 2 gegen die Walze i gepreßt wird. Eine oder beide Walzen können elektrisch, durch Dampf oder auf andere Weise beheizt sein. Die Prägematrize 3 besteht, wie aus Fig.2 ersichtlich, aus einem endlichen Band, dessen Enden über das Schallspurenbündel q. hinaus mit unbeschrifteten Ansatzstücken 5 versehen sind. An diesen freien, mit den Ansatzstücken 5 versehenen Enden wird das endliche Schallband zu einem endlosen Band vereinigt, und dieses Band wird, wie aus Fig. i ersichtlich, über die Walze i und eine Walze 6 geführt, wobei die unbeschriftete Seite des Bandes auf diesen beiden Walzen aufliegt. Die Walze 6 steht vorzugsweise unter Federspannung, so daß die Matrize wie ein gespannter Treibriemen über die Walzen i und 6 läuft. Ist die Matrize sehr lang, so empfiehlt es sich, sie zwischen den Walzen i und 6 im Zickzack über eine Anzahl Rollen laufen zu lassen, von denen eine oder einige als Spannrollen ausgebildet sein können.
  • Das thermoplastische Band wird von einer Spule 7 abgewickelt, zusammen mit dem Matrizenhand zwischen den Walzen i und :2 hindurchgeführt und hinter der Prägestelle wieder auf eine Spule 8 aufgewickelt. Hierbei wird das thermoplastische Band vorzugsweise schon vor der Prägestelle erwärmt und hinter dieser gekühlt.
  • Eine nach diesem Verfahren eingerichtete Prägeanlage bedarf praktisch kaum einer überwachung und ermöglicht einen ununterbrochenen Betrieb, da die Prägematrize dauernd umläuft und die Bandspule 7 thermoplastisches Bandmaterial für sehr viele Schallbänder enthalten kann. Geht die Bandspule zu Ende, so braucht nur das Ende des auf ihr aufgewickelten Bandes mit dem Anfang einer neuen Bandspule verbunden zu werden.
  • Ist auf diese Weise eine bestimmte Auflage Schallbänder geprägt worden, so läßt sich das endlose Schallband an einer dem Teil 5 der Matrize entsprechenden Stelle aufschneiden, ohne daß die Schallspuren verletzt werden. Das aufgeschnittene, endlich gewordene Schallband läßt sich dann leicht aufspulen und in aufgespulter Form aufbewahren. Wird die Matrize zur Herstellung einer neuen Auflage wieder benötigt, so läßt sie sich leicht an den unbeschrifteten Enden 5 wieder zu einem endlosen Band verbinden.
  • Die mit der Matrize geprägten Schallbänder werden längs den den Linien 9-9, io-io der Matrize entsprechenden Linien abgeschnitten und in an sich bekannter Weise durch Verschweißen zu endlosen Schallbändern verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Schallbändern mit mechanisch abtastbarer Schallschrift durch Abpressen eines endlosen Matrizenbandes auf einem der Prägestelle eines Prägekalanders fortlaufend zugeführten thermoplastischen Band, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Matrizenbandes, das aus einer endlichen, an beiden Enden über die Schallschrift hinaus mit unbeschrifteten Ansatzstücken versehenen Matrize gebildet ist.
DESCH2135D 1941-09-13 1941-09-13 Verfahren zum Herstellen von Schallbaendern mit mechanisch abtastbarer Schallschrift Expired DE891466C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062027B (de) * 1954-06-01 1959-07-23 Eugen Beyer Verfahren zur Herstellung einer auf eine Walze aufspannbaren Aufzeichnungsfolie, insbesondere fuer magnetische Schall-aufzeichnung, mit schraubenfoermig angeordneten Fuehrungsrillen
DE1203310B (de) * 1961-06-24 1965-10-21 Saba Gmbh Verfahren zum Profilieren einer der Herstellung von optischen Blenden mit Rillenprofil dienenden Walze

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062027B (de) * 1954-06-01 1959-07-23 Eugen Beyer Verfahren zur Herstellung einer auf eine Walze aufspannbaren Aufzeichnungsfolie, insbesondere fuer magnetische Schall-aufzeichnung, mit schraubenfoermig angeordneten Fuehrungsrillen
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